18.934km/ 31.12.2017

by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biktouren Bilder: der Tag war angebrochen und der Wetterfrosch munkelte was von Regenpause bei sehr guten Temperaturen. Also mal um irgendwo nach elf in die Bikesachen geschlüpft und das CAADX aus der Fitness-Garage gezerrt. Die Strecke die ich dann auch gefahren bin hatte ich schon grob im Kopf. Feinheiten würden sich ergeben. Ausgelassen habe ich nur die Haldenauffahrt zur Halde Kissinger Höhe. Jene aber auch nur, weil die Uhr schon gut weiter war als ich dachte.

Denn, nicht ganz unwichtig, also eigentlich letzten Zwischenstopp, hatte ich den osmanischen Drehspießgrill-Man im Hinterkopf. Bis zum traditionellen Abschlussfuttern beim Griechen würde es noch lang werden, also muss da mittags was eingeworfen werden.

Die Fahrt selbst stand unter einen extremst entspannten Stern und so tuckerte ich mehr gemächlich erstmal los. Hier eine Schlammpiste gewählt, dort einen gröbere Schotter oder Schlaglochpist, dann mal wieder so oder eben so. Schnell wurden zwei Dinge klar !
Da wo’s keinen befestigten Untergrund hatte, da war Schlickrutschen vom feinsten angesagt. Immer wider kurbelte ich konzentriert im Berggang durch die feuchten Untergründe, um Haftung ringend.

 

Der zweite Part war der Wind. Alder ! der bließ mal ganz übel aus süd-west-west. Bei dem Wind große Rennradpisten abschrubben kann überhaupt nicht nett sein. Aber zum Glück hatte ich das ja nicht vor. Also gab es weiterhin immer wieder Kombinationen mit den Nettigkeiten die ich so hier in meine Claim kenne. Hier zum Beispiel am Ende, oder Anfang, je nachdem wo man einsteigt, die Stairway to heaven, wo es schön an ein paar Felder vorbei geht, ein schmaler Trampelpfad und mit Wald am Ende.

 

Aber scheinbar kenne ich wohl nicht alle Nettigkeiten alleine. Denn ich war recht erstaunt das ich…

…in einem mir als nur sehr gut bekannten Abschnitt jede Menge Breitreifenspuren fand. Recht eindeutig machte sich hier wohl gleich eine ganze Heerschar an MTB´ler den Spaß die Strecke zu nutzen. Die Reifenspuren waren recht frisch, Teile der Strecke so ausgefahren, das man echt schon das Gefühl bekam, hier sei eine ganze Kolonne durchgefahren.

Was mich jetzt aber noch mehr wunderte, im Sommer, also als ich mir diese Abschnitte mal vorsicht angeschaut hatte, war da nix von zu sehen. Nein, es war ja sogar so, daß man dort teilweise nur schiebend durch´s Unterholz kam. Ich hatte dort den einen oder anderen Ast von diversen Sturmschäden bei Seite geräumt. Macht sonst keiner, auch von den sonst unzähligen Hundegängern nicht. Erst im Frühherbst hatte sich die Lage dort wieder in Richtung fahrbar geändert. Es ist also so, nutzen tun sie das wohl alle gerne, nur wenn mal etwas Pflege angesagt ist…

Ich hatte jedenfalls meinen Spaß und so ging es noch ein Stück am Kanal entlang. Und, oh Wunder, es tat sich ein echtes Sonnenfenster auf.

 

An dem Punkt schaute ich auch mal auf die Uhr und beschloss noch einen kleine Sightseeing-Runde über den Lippepark zu machen und von dort aus eben die Möglichkeit des Mittagmahls in Angriff zu nehmen. Anders gesagt: für den Haldenaufstieg rannte mir etwas die Zeit davon. Man will ja oben angekommen auch noch etwas die Aussicht genießen.
Al la Turka hatte geöffnet, ich stellte mein CAADX draußen bei den Bänken sichtbar ab und bestellte mir mein Mittagessen. Noch ein Uludag mit dabei ein wenig sacken lassen und dann wieder aufs CAADX geschwungen und noch ein paar zarte Streckenmeters durch eine spontan erinnerte Buschschleife gefahren. Die nochmals kleine Runde über die hier im Block liegenden Spielplätze konnte ich mir auch nicht verkneifen. Aber auch dort zeigte sich, die Rasenflächen, speziell die am Hang, waren vom Wasser der letzten Tage so vollgesogen, daß es zumindest an der letzten und dann auch noch kniffeligen Steigung schwer war, den Reifen im Rasen zu halten.

Natürlich gab´s hinterher noch eine aber auch dringend notwendige und zünftige Bikewäsche. Cool war dann, reibe ich das CAADX gerade so trocken, klopft ein vermeintlicher Unhold an´s Burgtor. Und siehe da, der Kumpel aus dem Claim war gerade auf dem Weg nach Werne und vernahm wohl optisch meine Wenigkeit aktiv im Burghof. Und so ließ ich ihn ein, wir plauschten noch ein wenig bis wir uns mit einem guten Wunsch-Gruß fürs neue Jahr verabschiedeten.

( Die restlichen Bilder von der Runde sind wie immer auf Flickr zu bewundern. )

Und weil das Jahr ja nun auch beendet ist, die Zahlen für das gelaufene Jahr. Mit insgesamt 10.932 Kimoteren knapp an den 11.000 Kilometern pro Jahr vorbei ist auch daneben. Ist doch alles gut, mehr war auch nicht mein Ziel. Ich finde, 10.000 Kilometer pro Jahr ist genug. Realistisch gesehen fehlen aber nur 68 Kilometer, aber ganz ehrlich, so die Motivation hatte ich heute nicht. Denn ich wusste ja was da draußen für ein Windchen bläst.

Und was mache ich heute so… ? Noch keinen großen Plan, war dann doch wider zu spät für mich gestern, habe zu lange im Bett gelegen…

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: