Jahresabschlussbericht 2017

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Jahresabschlussbericht 2017: the same procedure as every year – enter the finishline !

Wir schreiben heute den 01.11.2017, den Tag nach der gelaufenen Radtour und so langsam wird es Zeit ein paar Zeilen zum gelaufenen Jahr nieder zu tippen. Wie immer in meinen Jahresabschlussberichten üblich, wird der Beitrag immer wieder mal getippt, liegt dann in der Ecke, wird wieder hervorgeholt und dann weiter mit unsinnigen Buchstabenkombinationen gefüttert. Also los…

Kurzfrage: wie war´s ? Kurzantwort: gemischt bewölkt bis heiter aber auch viele sonnige Abschnitte.

Die etwas längeren Textzeilen zum gelaufenen Jahr. Leider wurde dieses Jahr durch einen weniger glücklichen Umstand in weiten Teilen immer wieder überschattet. Das Alter hielt bei mir nicht erst in Form der geburtstäglichen Rundung Einzug, sondern relativ konkret schon Ende Januar. Ich hab da auch zur Zeit gar keinen Bock drauf mich damit groß zu befassen, rumheulen hilft ja eh nix und so kann die geneigte Leserschaft, also jene die´s noch net getan haben, die entsprechenden Zeilen unter der Rubrik „Alter“ abgreifen.

Ein paar kurze Anmekrungen dennoch dazu. Die Laufklamotten kann ich wohl vorläufig in die hinteren Ecke des Kleiderschrankes legen. Die gerade mal eingelaufenen noch im Herbst 2016 erworbenen Laufschuhe haben gerade mal 285 Kilometer gesehen und die Lauftight, ebenfalls da noch erworben fristen also nun ihr Dasein im Kleiderschrank. Schade, aber zur Zeit habe ich auch kein Bock auf das Thema.

Ich schätze die guten Tage, versuche so mobil wie´s nur geht zu bleiben, aber größere Gehstrecken, also Spazieren gehen oder Sightseeing a la Berlin machen ist nicht mehr ganz so mein Ding. Also vom Gehen her. Wenn ich mal wieder mehr Ruhe habe, mach ich mich mal schlau, wie das mit dem Griff in´s Ersatzteillager ausschaut, oder eben andere Möglichkeiten.

Bis dahin halte ich mich mit dem Radfahren und ein wenig-viel Fitness-Krafttraining-Training recht gut über Wasser. Das gute ist, bis auf wenige Leckerli klappt das mit dem Job bewegungstechnisch recht gut. Das ist auch eines meiner Ziele. Ohne was zum schaffen würde ich wohl am Rad drehen. Guter Zeitpunkt dieses Thema hier abzukappen und zum Kernthema Rad zu schwenken.

Radfahren ging dieses Jahr

…recht gut ! Aktuell, also am 01.11.2017 steht der Kilometerzähler bei 9.066 Kilometer, was den immer wieder mal ambitionierten Jahresabschluss mit 10.000 Kilometer als realsitisch erscheinen lässt. Jetzt hab ich aber ein „Problem“, ich weiß gar nicht so richtig wie diese Kilometerleistung zusammen gekommen ist ?

Denn die eine oder andere eigentlich monatlich gedachte Heimattour ist ausgefallen, auch da wie immer sehr viel leider, und so fehlen jene Kilometer. Ich kann mich jetzt auch nicht daran erinnern, daß ich große Touren mit den Kumpels & Bekannten gemacht hätte. Ja klar, der eine oder andere Ausflug war mit dabei, aber sonst ? Vielleicht ist es an dem Punkt auch schon das Alter was mich da etwas vergässlich macht ? *lach*

Aber auch da kann ich sagen, der rote Faden. Denn mit dem gesundheitlichen Leckerlie hatte ich so auch nicht immer die Motivation groß was zu planen und ein paar Leute zusammen zu trommeln. Und wenn, dann eher kurzfristig.
Blöd ist dabei natürlich auch, das sich zumindest zwei Bekannte aus dem Radforum verabschiedet haben. Schade, aber ich kann deren Intention ein wenig verstehen. Ich selbst bin da insgesamt gelassener.

Naja, und wenn die kleine Truppe etwas zerstreuter ist, dann ist das mit dem kurzfristigen planen immer etwas mehr tricky. Mal sehen ob wir dieses Jahr doch noch die Channel Challenge zusammen bekommen.

Ich denke aber ein Grund für die dann doch insgesamt vielen Kilometer waren die eine oder andere Heimfahrt dieses Jahr. Hier bin ich im Sommer doch immer wieder mal an der Seseke entlang geschossen, mit den schmalen 28er Conti Grand Prix 4 Seasons hat das schon echt gebockt. Da ist auch so mancher schneller Straßenkilometer zusammen gekommen. Soviele, das ich da auch schon die Anklänge zu einem Rennrad in meinen Hirnwindungen gerade noch verdrängen konnte.

Zum Glück ist man ja mehr oder weniger chronisch pleite, oder hat Geld nicht im Überfluss, steckt es dann lieber in die laufende „Ware“. Und dann hatte ich da ja noch diesen Jungtimer-Renner mal bei einer Jobfahrt gesehen. Warum, wenn, also neu anschaffen, wenn man einem Jungtimer-Renner auch sehr viel Spaß haben könnte ? Aber auch an dem Punkt, groß Bock mich darum mal zu kümmern habe ich nicht. Auch wenn die Formel n+1, bei mir ja schon n+2 ist, lassen wir mal das aufgebrauchte Volotec außen vor, für Fahrräder durchaus verlockend ist.

Das CAADX selbst als Hauptfahrgerät geht nun mit über 17.000 Kilometer in so langsam in einen Rollbereich, wo andere schon wieder über einen Neukauf nachdenken. Aber noch rollte es gut.

Meine Radläden des Vertrauens

…auch wenn ich zum Glück nie oft da bin, werde ich an dieser Stelle ein paar Worte dazu verlieren.

Das Rad Dortmund ( oh ! sehe gerade Backup bei der Homepage ) hat nochmal die Nabenlager ( bei 13.130km/ 29.05. bis 02.06.2017 ) aufgefrischt, sollte also noch gut rollen. Gefühlt, was aber auch nix heißen mag, machen sich aber so langsam die Innenlager ( Innenlager = am Steuerkopf sowie das Tretlager ) vom Acker. Natürlich hatte ich auch die Laufräder vom Stahl Renner anschließend für einen gleichartigen Check-Up reingereicht ( Frage: wieso hab ich das nicht explizit aufgeführt ??? = nachforschen = erledigt und entsprechend den Beitrag Stahl Renner Wartungen 2016 – 2017 überarbeitet ).

Wütec hatte mal am Steuerlagen in einer Schnellaktion ( 13.640km/ 20.06.2017 ) Hand angelegt. Für kleines Handgeld ist das erstmal wieder bereinigt.

Und was dann die Radläden des Vertrauens angeht, ich werde weiter zu Euch kommen, Empfehlung natürlich eingeschlossen, wir sind aber alle auch froh, wenn es nix für die Fachleute zum Schrauben gibt. Ich denke letzteres versteht sich.

An der Stelle hab ich aber auch erstmal beschlossen die Lager kaputt zu fahren, bevor ich sie auf Dunst tauschen lasse. Denn letztendlich kann keiner sagen, ja tauschen weil sie zum Zeitpunkt X den Strecker machen. Und vorsorglich tauschen ist auch nicht mein Ding.

At last hatte ich bei 11.298km am 04.03.2016 noch die runtergefahrenen Kettenblätter getauscht und gut iss. Gut iss, weil das CAADX sich somit zu einem echten groben Spaß & Spielgerät entwickelt hat. Natürlich habe ich da noch zumidnest eine Idee ! Die Optik gefällt mir nicht mehr ganz so.

Idee !: bei einer Aufrischungsaktion des Reflektormaterial an den Kettenstreben, das weiße Reflexmaterial war arg zerschossen, wurde schwarzes Reflexmaterial von mir aufgeklebt. Da ich aber zuvor wenigstens die überschüssigen weißen Reste entfernen wollte und dies auch stellenweise gemacht habe, wurde mir klar, das Zeug klebt wie Pest ! Selbst mit dem Heißluftföhn riss das Material nur in winzigsten Stücken runter. Das ist natürlich unschön und lässt dann die Gesamtoptik eher mau aussehen.

Da kam mir die Idee, den ganzen Rahmen blank zu machen. Also Alu blank, dann eine Klarlackschicht, womöglich vom Lackierer gegen eine Summe X auftragen lassen, als Schutzschicht und gut iss. Das Ganze wäre natürlich eine größere Aktion, denn im grunde müßte alles am Bike demontiert werden. Idee hierzu wäre, das dann einher gehen zu lassen mit dem Tausch der Innenlager. Idee sacken lassen, mal sehen wie und ob man das händeln könnte, zu Kosten X.
Praktischerweise könnte man gleich noch die Zugegenhalter für die hinteren Schaltwerke am Oberrohr durch einen fähigen Aluschweißer festheften lassen. Denn jene Seilzüge sind mehr als bescheiden verlegt, am Unterrohr entlang.

Cut der Überlegungen, weiter im Text: der Stahl Renner kam dieses Jahr eher nur bescheiden zum Einsatz. Warum lässt sich schnell erklären. Zu viel Spaß mit dem schmal bereiften CAADX. Nicht schlimm, dann wird das gute Stück dieses Jahr etwas mehr geschohnt.

In Sachen Plattfüße/ Reifendefekte/ Liste lief das dieses Jahr, also zumindest zum Jahresende hin gefühlt, geschmeidig ab. Eine etwas konzentriertere Verdichtung um den Februar hin, wo dann auch die beiden fetten Reifendefekte waren, davon der eine echt ärgerliche. Fliesenscherben zersäbelten mir den gerade mal 32 Kilometer gelaufenen  Conti 4-Seasons. Gute 30-40 Euro für die Katz und erstmalig auch die Situation das ich mich hab einsammeln lassen müssen.
Das zweite mal hab ich mich im August einsammeln lassen müssen, weil ich leider zu spät erkannte, das es Stress mit dem Felgenband gab. Man sieht also, auch der erfahrene Vielfahrer hat immer wieder mal ein neues Leckerli.

Aktuell…

…also nun am 25.12.2017 kann ich aber sagen, das Jahr war so schlecht auch nicht. Die 10.000 Kilometer sind längst im Sack, alles andere nur Spass, soll auch eine klare Absage an höhere Ziele sein. Größere Defekte, also außer die bei mir selbst, blieben aus. Das nächste Jahr kann kommen !

Ganz aktuell…

…das Jahr ist gelaufen, das neue schon fett gestartet, es geht also weiter in der Geschichte des Radfahrens, derer Geschichten drumherum und meiner Person als Erzähler. Viel Spaß beim stöbern, lesen und wenn Ihr wollt, antworten.

 

2 Antworten to “Jahresabschlussbericht 2017”

  1. Sigrid🔆aktiv60plus Says:

    Na, wenn das nicht ein ausführliches Resumée ist. Du hast dir wohl alles genau gemerkt und notiert…. 🙂 Jedenfalls passt dein Blogtitel 1a zu dir! Alles Gute für das neue Jahr wünscht dir Sigrid

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