09:06Uhr/ 21.01.2018

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Bikealltag/ Morgengruß: jo moin moin in die Leserschaft-Runde. Ich will mal wieder so ein paar Zeilen an dem noch vermeintlichen frühen Sonntagmorgen da nieder tippen. Wo fang ich an ?

Gestern=Samstag: außerplanmäßig sind wir alle mal nicht so richtig auss´e Hose gekommen. Die Family und meiner einer lange ungewöhnlich lange in den Federn. Es muß wohl so halb zehn gewesen sein, bevor ich meine Füße in Richtung Macchina bewegte um mir einen Morgendrönung zu zaubern. Das mit dem sonst so üblichen Recken & Strecken am Wochenende hatte dann aber doch nicht geklappt.

Die holde Gattin entschied dann recht spontan doch mit mir nach Bochum zu fahren. In die Old-Town, also jener Ort der damals von mir regelmäßig besucht wurde. Grund war schlichtweg, ich wohnte an der Stadtgrenze und dort war es immer irgendwie nett.
Letztendlich hatte man sich ja auch in der Zeche Bochum kennen gelernt und so kam mein Gedanke, als Geburtstagsgeschenk für sie, ein Tag zu zweit…

Für sie standen dann Verköstigung und Besuch der möglichen Aktrativitäten an. Also jene die sie eben noch nicht kannte. Das Bergbau Museum und das Planetarium. Beides kannte sie noch gar nicht, was mich dann doch ein wenig verwunderte. Also sind wir mal spontan, aber eben auch recht spät los. Erstes Ziel, das Planetarium und zwar auf Grund der Wetterlage.
Ich kurvten also in der Familienkutsche irgendwie mit dem Kopfnavi fast bis vor die Haustür. Nur eine Querstraße vorher bog ich dann aber doch verkehrt ein und mußte kurz die Lage auf dem Mobil-Navi peilen. Nach über fünfzehn Jahren die ich nicht mehr dort war, nicht schlecht !

Zeitmäßig kamen wir fast eine Stunde vor einer passenden Vorstellung an. Es war so aber noch schön leer, wir machten einen Rundgang, spielten mit den diversen Ausstellungsstücken…

1_ergebnis

…und dann ging die Show auch schon los. Ist ja immer wider herrlich. Es wird dunkel, die ganzen Sterne, die sanften Erklärungen untermalt mit der eben seichten Musik.
Ich schätze mal das gut ein drittel der Besucher ein drittel der Vorführung verpennt, aber zumindest verdöst ! Ich kam mit dem flachen sitzen nicht zurecht, stellte mir den Sessel dann aber in die aufrechte Haltung, dann ging es.

Nach der Vorstellung sind wir rüber zum Bermuda Dreieck in das dortige Parkhaus. Die Zeit für das Bergbaumuseum war schon zu knapp. In etwas mehr als einer Stunde würde sich das nicht lohnen. Es war gut nach drei und jenes hat Samstags nur bis 17:00 Uhr geöffnet.
Das Museum aber selbst gibt mal locker einen Rundgang durch die Ausstellung von über einer Stunde, und dann wohl auch eher in schnell, her. Die Grubenfahrt dauert nochmal eine halbe Stunde. Auf den Förderturm kam man eh nicht, denn wird zur Zeit renoviert. Das wär auch bei dem Wetter eher nicht so prickelnd gewesen. Eigentlich schade, denn das Bergbaumuseum kann man immer wieder mal besichtigen.

Es gibt halt viel zu sehen und für Leute die nicht hier im Pott aufgewachsen sind, ist wohl eine der besten Anlaufstellen, sich einen Einblick in die Zeitgeschichte zu verschaffen.

Gut, die Familienkutsche im sehr schön hergerichteten Parkhaus platziert sind wir dann zu Fuß die FuZo runter. Balance hab ich rechts liegen lassen, auch wenn sie fragte:“ob ich da mal rein wolle?“ Ja klar ! Nur wo soll das hinführen ? Also lassen wir das. Ich werd mir die Tage für das CAAX eine frische Kette samt Bremsbeläge bestellen, noch das eine oder andere und dann ist gut.

Erstaunlich fand ich dann aber, das trotz des eigentlich mies-ungemütlichen Wetters in der FuZo recht viel Betrieb war. Im Bermudadreieck hatte sich einiges getan. Der Inder, komm ich gleich zu, war auf die Außenseite umgezogen, alte Lokalitäten waren ganz wech, wie zum Beispiel der Pizzahut, wo ich damals stets eine Zweipersonen-Pizza verputze, neue hinzu gekommen. Was mir aber auch auffiel, es gibt nicht wenige Gebäude dort, die noch in einen Zustand von vor dem Krieg sind ( oder man hat sie wieder aufgebaut ).

Nach dem Rundgang durch die FuZo, die aber auch kaum andere oder gar schöne Geschäfte hergab als anderswo, klar kann auch am Wetter gelegen haben, sind wir dann essen gegangen. Hier war ein klares Ziel vorgegeben, es ging in das…

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Taj Mahal !

Wir waren eines der ersten Gästepärchen, was gut war. Denn ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, einen Tisch zu reservieren. Man weiß ja nie was da so los ist. Und ich wusste, ab einem bestimmten Zeitpunkt ist am Bermuda Dreieck viel los. Die Holde entdeckte ein Menü auf der Speisekarte und ich stimmte zu. Was soll ich mich durch die Speisekarte kämpfen und mir alles zusammenstellen, wenn es da ein Menü gibt ? Passte, aber seht selbst.

Linkes Bild die Vorspeise. Drei Chutneys mit verschiedene Gemüse in Kichererbsenpanade gebacken. Bild oben rechts, die Hauptgerichte. Zweimal Geflügel in unterschiedlichen Soßen, einmal Curry und einmal irgendwas, sowie einmal Rind in ebenso leckerer Soße. Dazu Reis, für jeden ein Bhatura-Brot, ich liebe dieses Brot !!! und noch Salat dazu. Als Nachtisch gab es wieder eine Auswahl-an, Ananas Sorbé mit Obstsalat, MEIN heißbeliebter Gries-Nuss-Rosinen Nachtisch, welcher warm serviert wird, ein Schoko-Pudding und noch einmal was mit Joghurt und einer kleinen Auswahl an Obst.

Ich kenne das Taj Mahal noch vom damals. Aktuell ist es recht chic eingerichtet, ein wenig edel mit indischem Touch. Damals war das noch richtig urig, seh indisch, die Bedienungen haben im Sari die Bestellungen aufgenommen und es gab durchaus nich Verständigungsprobleme. Thema scharf essen war damals wie heute aktuell. Damals war ich das gewohnt und wir hatten da keine Probleme.
Heute „brauche“ ich das aber nicht mehr. Mal abgesehen davon, das es eine reine Gewohnheitssache ist. Und so sind wir dann auch schon beim Thema Schärfegrad. Man wird gefragt und ich sage, man ist gut beraten es erstmal bei dem einfachsten Schärfegrad zu belassen.

Meine Holde bestand auf einen eins-plus, der uns, beziehungsweise ihr offeriert. Ich fand das noch gut essbar, aber schon arg würzig. Die nächste Stufe zwei, von übrigens sechs angebotenen, wäre mir schon zu viel gewesen. Wie gesagt, ich brauche das nicht mehr.

Das Essen war aber vorzüglich und da gab es nix zu meckern ! Kann man immer wieder empfehlen und ich denke, meine Mom wollte da ja auch mal wieder hin. Sie wohnt ja noch im angrenzenden nahen Claim, da wird ich sie wohl auch mal ausführen.

…und sonst ?/ Newsticker: bevor ich es vergesse, was ich natürlich nicht machen würde, weil ich den Artikel ja selbst lesen werde, aber Biking Tom hat ein Interview Torsten Frank – hier <klick> geht es direkt zum Interview – gemacht. Wir erinnern uns, jener hatte am Transcontinental Race, dem Solosupport Rennen quer durch Europa teilgenommen. Vorletzte Woche konnte ich da ja dann leider doch nicht hin, aber nachlesen kann ich das jetzt auch in dem Artikel. Danke mal für den Bericht Tom ! 👍

2 Antworten to “09:06Uhr/ 21.01.2018”

  1. Marco Says:

    Jetzt sag nicht, dass du deiner Holden keine echte Dönninghaus spendiert hast? Falls doch, müsst ihr nochmals anreisen. Geht ja gar nicht. 😁😂

    • alex Says:

      Hi Marco, Du ganz ehrlich, Dönninghaus stand bei uns so nicht auf dem Programm. Wir waren dann ja beim Inder.
      Aber Dönninghaus kenn ich zumindest vom Namen her. Ein paar Jungs aus dem Cyclocross Forum sind da wohl regelmäßig. Ich für meinen Fall, habe hin und wieder die Chance bei der Die Currywurst in Wanne-Eickel eine leckeres „Herrengedeck“, er Klassiker halt, Currywurst-Pommes-Mayo für fünf Euro zu verzehren. Aber nur in normal, denn in scharf, das brauche ich nicht mehr.

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