19.976km/ 27.01.2018

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Bikealltag/ The Cure – Forest: Angriff auf die nächste Woche im Januar, nicht ganz die letzte, aber die letzte volle Woche. Die letzte Vorbereitungsphase startete am…

Sonntag: …wo ich dann doch nochmal Hand an´s CAADX gelegt hatte. Nach dem Frühsport ging es raus, erst noch das restliche Laub von der netten Dame, genannt Frederike wegharken, dann die Cyclocross-Laufräder gründlicher geputzt. Der Dreck war inzwischen getrocknet und ging so mit Pinsel und Zahnbürste gut runter. Trockenreinigung ist das beste. Den Feinschliff erledigte dann ein mit Glasreinger besprühter Lappen um die Felgenflanken noch mal in schön zu machen. Und wo man dann gleich so das Hinterrad in der Hand hat, da hab ich dann auch der Kassette ( hintere Zahnräder ) etwas Pflege angedeihen lassen. Da hat sich in den letzten harten Tagen doch etwas mehr Suff gesammelt.
Vermuntungstechnisch wird da aber auch etwas viel des zu gut gemeinten Kettenölung aus dem Hause Wütec mit dran gehaftet sein. Muß doch mal fragen was die da für ein Zeuch verwenden. Die Kette selbst war ja schon gut schwarz und der Siff haftete gut daran. Und so sah es dann an der Kassette nicht wengir anders aus. Jetzt ist aber wieder alles fein. Der Endspurt kann kommen.

Erste Kernfrage wird sein, wie wird das Wetter ? Zu kalt, also Spikereifenwetter, oder doch warm und-oder trocken genug, das noch die Conti MountainKing CX Reifen herhalten können. Letzteres wäre mir natürlich lieber.

Zweite Kernfrage, schon die Bestellung für frische Kette & Bremsbeläge samt Kleinkram auslösen ? Bis zum jetzigen Sonntag Abend haben die Sachen gute 2.500 Kilometer runter. Hab dann doch schon bestellt. Was man hat, hat man.

Erster Plan für Montag: da sich wieder früher raus muß, so aber auch eben früher Schluss habe, zudem am Montag Abend die erste physiotherapeutische Maßnahme wahr nehmen werde, ist da ein Zeitfenster. Jenes werde ich wider mit einer Heimfahrt über Cappenberg begehen. Zwar in einer Variation, aber ich hoffe in schön.

Montag: auf auf Leute, die Woche hat begonnen, nach dem Käffchen, bei mir ja ein guter Espresso double und etwas Süßkram, geht’s auf´s CAADX. Anfahrt mal wieder entspannten ohne Windleckerli.

Noch entspannter war die Heimfahrt. Es ging wieder über Cappenberg, diesmal aber bis zur Varnhöveler Straße hoch. Blöd war, das ich meine Handschuhe ausziehen mußte. Denn es war zu warm, eigentlich. Noch blöder war, das ich an der Stelle wo ich für die Handschuhaktion anhielt, einen Trampelpfad im Wald entdeckte. Kannte ich so nicht, wo führt der hin ? Noch blöder war, als ich dann einen weiteren Trampelpfad unterhalb der Varnhöveler Straße entdeckte. Ganz voll blöd ist, keine der mir bekannten Onlinekarten gibt irgendetwas zu diesen Wegen her. Da werd ich also nochmal hin müssen und erforschen.

Dienstag: eigentlich ein Tag ohne große Besonderheiten. Keine Extras beim Radeln. Zu erwähne wäre, das ich vor der Abfahrt an der Fa. der Kette ein wenig was zur Schmierung aufgetragen habe und bei der Ankunft zu Hause auch nochmal grob klar Schiff gemacht habe.

Mittwoch: das kleine grüne Tier in dem Glas auf der Leiter murmelt was von kein Regen und eher warm, wenn ich unterwegs sein sollte. Und genauso war es dann auch. Höllentemperatur von über 10c°+++ schon in der Frühe. Aber auch für heute keine Extras, da am Nachmittag, wie schon gestern, eine sportliche Trainingseinheit anlag.
Bike24.de hat sich noch nicht gemeldet ob mein Päckchen unterwegs ist. Schade.

Donnerstag: wieder früh raus und leider auch wieder Regenneigung im oberen Bereich. Schade, so ohne wasserdichte Winterschuhe zu fahren ist viel angenehmer. Hab dann aber trotzdem die normalen Bikeschuhe genommen und halt die Garmaschen drüber gezogen. Ging auch.

Nachmittags keine Extras, einfach nur nach Hause. Es war nicht mehr ganz so warm wie am Vortag, somit war die Rückfahrt auch angenehmer. Ich mag das ja nicht so, wenn die Temperaturen dazwischen sind. Also nicht richtig kalt aber auch nicht richtig warm.
Eigentlich wollte ich ja meine staatliche Identität verlängern. Eine Ohne-Lachen-Blid hatte ich schon machen lassen, mußte dann aber feststellen, daß das Bürgeramt Mittwochs länger auf hat und dafür Donnerstags ganz zu. Also anders als ich das im Kopp hatte. Blöd gelaufen.

Und, mir ist eingefallen wie es zu den unterschiedlichen Speichenzahlen an den Laufrädern gekommen ist. Ich hatte ja seinertzeit das CAADX mit einem zweiten, aber eigentlich identischen Laufradsatz bestellt. Da jetzt aber nach kurzer Zeit an beiden Hinterrädern sich die Nabe gelöst hatte und ich die Laufräder eben wieder zum Verkäufer bringen mußte, damit der das beheben kann, habe ich wohl die hinteren Laufrädern im Nachhinein mit den „falschen“ Reifen bestückt.
Der Verkäufer wird sich damals gedacht haben, daß der eine Satz für Straßenreifen ist und somit ein leichtere, weil eben mit weniger Speichen, also den mit 28 Stück, besser ist. Da ich das damals nie nachgeprüft hatte, ist es mir erst jetzt aufgefallen.

Preview für morgen, insbesondere für den Nachmittag: es könnte doch eine verlängerte Heimfahrt, via Pheonixsee, geben. Denn das Wettertier auf der Leiter munkelt was von regenfrei am Nachmittag. Mal sehen wie sehr ich motiviert bin. Ich werde mich dann aber recht direkt in´s Megadorfzentrum begeben und nicht die Strecke über den Emscher-Radroute nehmen. Jene wäre auch länger, was egal wär, aber dort wird ja auch wider an der Emscher-Radroute „gebastelt“. Ich mag diese Baustelle nicht, weil eine-die Umleitung doof ist. Schaut wir mal. Mehr dazu morgen.

Freitag: der Tag kann kommen, der Espresso steht bereit, der Morgen beginnt. Keine Besonderheiten auf der Jobanfahrt.

Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: nachmittags dann Startschuss für die verlängerte Heimfahrt, auch gleichzeitig eine WPC Fahrt. Ziel war der Pheonixsee. Die Strecke dorthin schraubte ich mir aus meinem Kopf-Strecken-Fundus zusammen. Die Hannöversche Straße ist nachwievor ein Übungsfeld für angehende Straßenbauarbeiter. Ne´ iss schon echt kacke da… . In vielen Abschnitten mit gigantischen Teerflecken oder eben Schlaglöchern durchzogen. Da ist man dann froh auf der alten Bahntrasse zu sein…

…jene welche dann aber auch was das Radfahren angeht, nicht so der Burner ist. Zumindest ist man wech vom Straßenterror, kämpft dafür mit eher bescheidener Streckenbeshaffenheit. Zumal es dann noch um diese Jahreszeiten eher feucht ist. Aber was soll’s, man kommt recht gut durch und im Chill-Out-Modus passt das. So erreichte ich jedenfalls recht gut Phoenix West um dort dann auf der Emscherradroute mich weiter zu machen.

Das sind ja, wenn man erstmal die Emscherradroue erreicht hat, nur weniger hundert Meter. So langsam wurde mir aber frisch und so beschloss ich, mich erstmal unter meiner Brücke zurück zu ziehen. Dort wurde dann als erstes die zusätzliche 3/4 U-Bux angezogen, was auch sofort Effekt brachte. Als ich dann wieder lossollte kam auch etwas die Sonne raus, also wurde die Runde um den Phoenixsee gedreht. Zunächst aber noch ein paar mal die Mobilcam gezückt, also schon unter der meiner-Brücke ( unter der B236 )…

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…dann am Beweisbild nochmal. Dort zog ich dann auch die Windstopperhandschuhe aus dem Gepäck und schlüpfte schonmal das Kurzarm T-Shirt noch unter die Jacke. Wohlwissend, ist die Sonne erstmal abgetaucht, wird’s frisch.

Und genauso war es dann auch. Schnell durch Aplerbeck gerollt, groß fahren war ja nicht, die Route ist durchzogen von Querstraßen, Ampeln oder dann auch mal Fußvolk. Machte aber alles nix, ich wollte ja kein Rennen fahren.
Im Kopf erinnerte ich mich an die Emscherradtour 2016 und dachte… . Könnte man ja mal wieder machen. Vielleicht ein paar Lokals mit dabei, wenn auch nur Abschnittsweise, oder angereiste Radblogger. Wer weiß ? Aber man müsste erstmal wieder einen Termin ausmachen, dann alles ein wenig planen und wer weiß… .

Hinter Aplerbeck bis nach Holzwickede rein fährt an ja schon hier und da über eher offenes Land. Da war es dann schon gut feucht-kalt. Das Thermometer zeigte streckenweise unter 4,5c° an. Zum Glück konnte ich jetzt wenigstens fahren und hatte so etwas Eigentemperatur.

Ich bin dann hinter Holzwickede nach Opherdicke rüber, wo man die Baggerschaufel mächtig geschwungen hatte. Eigentlich war meine Route gesperrt. Uneigentlich war aber ein Zurückfahren eher ungünstig und auch unschön, also wählte ich ausnahmsweise mal die Durchfahrung der Baustelle. Das ging auch dank der Grobstollenreifen recht gut. Nur kam Ende mußte ich einmal die Absperrung, durchschieben halt, auf die Seite heben. Hab sie aber natürlich wieder geschlossen. Hier war es auch schon mächtig dunkel geworden und ich wartete auf den Augenblick, das meine B&M Ixon IX Premium in den 40 Lux Modus schalten würde. Das dauerte aber noch eine ganze Weile.
Die Abfahrt durch Kessebüren runter hab ich aber seichte angehen lassen. Auch weiter runter bis kurz vor Unna wurde immer wieder die Bremsen gelupft. Der Grund ist ganz einfach. Es geht, dank Bergabroute, recht flott zu. Die Strecken dort sind aber bestenfalls gediegen Landwirtschaftswege. Und dann mit über 30km/h in ein Schlagloch donnern, mitten in der Pampa und dann im kalten Dunkeln, darauf hatte ich irgendwie nicht so große Lust.

In Unna Uelzen angekommen war es dann soweit. Schnell rechts ran unter eine Laterne an einer Bushaltestelle um die frischen Akkus in die B&M Ixon IX Premium eingelegt und dann ging’s weiter. Übrigens, auch meine LED Lenser SEO 7R kam während der gesamten Fahrt, natürlich nur abseits des öffentlichen Straßenverkehrs. zum Einsatz. Neben diversen Spaß-Wald-Fahrten hatte sie sich so gut bewährt.

Aber die Zeit zog gut in´s Land. Stockdunkel war es und irgendwie wurden meine Füße nicht mehr so richtig warm. Also beschloss ich mir die letzten 20-30 Minuten der Heimfahrt, quasi am Ortsübergang von Bönen nach Nordbögge, in einer Unterführung noch ein Langarmshirt unter die Jacke zu ziehen. Ist der Rumpf erstmal gut warm, kann auch mehr warmes Blut in die Extremitäten, so mein Plan.

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Das klappte dann auch so gut, daß es nicht zu unangenehm war. Natürlich nütze ich die Pause auch nochmal um einen kräftigen Schluck aus der Pulle zu nehmen. Nach weiteren Brennstoff war mir aber nicht zu mute. Ich fühlte mich, was das an ging, auch nich recht frisch. Denn so insgesamt hab ich es ja wirklich sehr leasure angehen lassen. Schnell war ja weitestgehend auf der Strecke nicht, oder es war zu dunkel und zu schlaglochdurchzogen dafür, oder es gab zu viele Stopnotwendigkeiten wie Ampeln oder Ähnliches. So richtig warm wurde mir nur auf den wenigen Anstiegen hinter Holzwickede, dann nach Billmerich rein oder eben den Hügel über die B233. Ging also noch gut.

Ja, und irgendwann kam ich dann auf meiner Burg an. Es mag wohl so gut gegen halbachte gewesen sein. Also wurde alles Notwenige nur schnell erledigt und dann ab an den Futtertrog. War eine sehr schöne Fahrt.

Samstag: auch der Samstag wurde recht geruhsam angegangen. Das übliche Frühstückszeremoniell, etwas locker machen dann aber doch das CAADX gereinigt. Da die hinteren Bremsbeläge schon gut mitgenommen ausschauten, habe ich in die Vorratskiste gegriffen und jene auch gleich mit gewechselt. Bin ich damit so gerade fertig…

…bimmelt der Paketbote und bringt das Päckchen von Bike24.de. Mit denen hatte ich noch am späten Donnerstag per Mail kommuniziert, das: „wenn das Päckchen eh noch nicht raus sei, man bitte eine zweite Fahrradkette mit reinwerfen möge.“ Man sah sich durchaus dazu in der Lage und so habe ich nun Bremsbeläge, Kette und Kettenschloss hier in Reserve liegen.
Das ganze Päckchen stellte ich dann erstmal etwas verstohlen an die Wand, denn die Sache mit den unterschiedlichen Laufrädern-Speichenzahl ( auch oben im Beitrag schon erwähnt ) wollte ich erst noch begradigen. Reifenwechselaktion dann eben. So sah das dann mal wieder bei mir aus…

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War eben größere Wechsel-Auffrischungsaktion. Ganz nebenbei hab ich dann auch den Schlauch durch einen ganz neuen ersetzt. Denn die Woche über verflüchtigte sich immer wieder merklich Luft aus dem Hinterreifen. Unschön, werd ich die Tage nochmal genauer schauen müssen wo das rauskriecht. So rein optisch bis akustisch konnte ich erstmal nix ausmachen.
Für eine kurze Testfahrt nach dem Mittagessen, Fresskoma halt, hat es dann aber nicht mehr gereicht.

Und da für mich formal der Monat um ist, lohnt mal wieder ein Blick in die Zahlen. Was mag in den nächsten Tagen noch alles kommen ? Ich hoffe, daß es weitergehen trocken bleibt, das die Naben am Hinterrad noch eine gute Weile halten, oder ich im Lotto gewinne, wobei ähnliche Geldsegen auch gerne willkommen sind. *lach* Nein wird schon.
Ganz zur Not hab ich ja noch den gute Stahl Renner in der Fitness-Garage an der Wand hängen.

Ich denke der Wunsch zu einem schönen Wochenende ist angebracht und kommt auch von Herzen. So long…

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