Tretlagerwechsel

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Bikebasteln/ (Kette) & Antrieb: auch wenn ich das nicht selbst machen werde, aber da mein Tretlager am CAADX bereits leichtes Spiel um die Querachse aufweist ( Handauflegetestverfahren ) und auch hier und da Geräusche macht, wenn auch zaghaft, es ist und bleibt ein sicheres Zeichen dafür, daß ein Tausch sinnvoll ist. Jedenfalls dann, wenn man nicht will das einem das Lager bei Kilometer X mitten im Nirgendwo den Strecken macht.

Und so habe ich mal durch Zufall aus dem Rennrad-Forum einen Thread gekapert, wo das Thema angesprochen wurde. Und in einer Vorgehensweise die mir durchaus als sinnvoll erscheint. Denn dort besteht die Möglichkeit, daß man ein BB30 Pressfit-Tretlager mittels einer geeigneten Hülse auf den mir sehr lieb gewordenen BSA-Standard umrüsten könnte. Benötigt dafür würde folgende Hülse…

Jetzt oder besser gesagt dann gilt es noch zu klären, wie das mit meiner verbauten FSA Gossamer Cross Kurbel, BB30, 46/36 110mm Lochkreis ( hier bei Rose Bikes noch ein paar Angaben <klick>, wie das Achsmaß von 300mm ) kompatibel geht. Dabei müsste ich noch mal den Messchieber an das Tretlagergehäuse halten um zu schauen ob eine 68 oder 73mm Gehäusebreite anliegt. Den Handgriff könnte ich ja heute mal mal bei dem Regenwetter erledigen.

img_20180401_154623087_ergebnis

Sieht wohl aber eher nach 68mm Gehäusebreite aus. At last sollte dann im Idealfall noch das passende BSA Tretlager gefunden werden, oder ob das überhaupt ohne einen Wechsel der Kurbel zu handeln ist ? Ansich bin ich ja mit der FSA Gossamer Cross Kurbel und derer ja auch noch guten sowie frischen Kettenblätter sehr zufrieden. Hier würde ein notwendiger Tausch auch zusätzliche Kosten mit sich bringen. An dem Punkt müsste man dann, also ich als Person, überlegen ob das überhaupt sinnvoll ist ?

Meine Kernüberlegung ist, Pressfitlager wechseln ist nicht mein Ding, damit will ich mich auch gar nicht befassen. Klar gibt es den Trick mit den Giga-Unterlegscheiben, Gewindestange und geeignete Muttern aus dem Baumarkt, aber einkleben ist für mich irgendwie – blöd.
Besser finde ich, weil auch noch der BSA-Lagerschlüssel vom Volotec in der Fitness-Garage hängt, anfallende Wartungen/ Pflegearbeiten sowie dann ja irgendwann auch wieder anstehenden Wechsel des Tretlagers über jene traditionelle Handgriffe zu erledigen. Außerdem, so als alter Handwerker, kleben erweckt immer so den Eindruck auf mich, als ob man beim Gewindeschneiden sparen wollte. Ist doch nur Murks, genauso wie Schlagdübel. Wenn man jenen gut in die Wand bekommt ist alles gut und geht auch schnell. Aber wehe nicht ! Und rausbekommen ist auch oft ganz großer Mist.

Werd dann mal sehen wie das umsetzbar ist…

20 Antworten to “Tretlagerwechsel”

  1. Ruhrköpfe Says:

    Fröhliche Ostern! 🙂
    Kennst du die Marke „Rabeneick“?

    • alex Says:

      Ja sagt mir was. Warum ?

      • Ruhrköpfe Says:

        kannst du es empfehlen?

      • alex Says:

        Aha da wird man, oder eben Frau, konkreteren die Richtung Kaufberatung.

      • alex Says:

        Empfehlen ist ein weiter Begriff. Was hast Du mit dem Rad vor und wieviel will man so anlegen und zu guter letzte Neukauf, dann bei einem guten Fachverkäufer, oder gebraucht ?

      • Ruhrköpfe Says:

        kurze Streclen und ab und an Tagestouren. Preislich so, dass ich es auch mal mit zwei guten Schlössern beim Einkaufen in der City abstellen kann. Das macht es schwierig, ich weiß. Hier klauen sie auch alte und schrottreife Bikes

      • alex Says:

        Gut, ich schaue mal so grob in die Glaskugel, ein normales Damentrekkingrad mit StVZO, Schutzbleche & Gepäckträger. Preislich was so um die 800,- gemutmaßt.

        ich habe mal die Homepage von denen aufgemacht. Frage: Kettenschaltung oder Nabenschaltung ? Vorteil Kettenschaltung, man kann auch mal steilere Berge fahren. Vorteil Nabenschaltung, soll etwas sauberer sein und einfacher in der Wartung.

        Ich geh mal schauen was die so auf der HP zur Auswahl haben.

      • Ruhrköpfe Says:

        Kettenschaltung und danke für deine schnelle Unterstützung! 🙂

      • alex Says:

        Wenn noch Fragen sind stellen und schick Dir mal ne´ Mail.

  2. alex Says:

    Also grundprinzipiell hat das Haus drei Serien: Sport, Comfort und Urban Serie. Wie die Namen schon hergeben, sind alle drei spezifisch. Sport Serie ist von der Geometrie her fürs flottere Fahren gemacht, könnte also was für Dich sein. Die Komfortserie sorgt insgesamt für eine aufrechtere Sitzposition. Urban wird wohl so dazwischen liegen, ist aber auch mehr auf chic gemacht und auch hochwertiger ( Preis ).

    Technisch wird die gesamte Bandbreite geboten. Mit und ohne Federgabel, Nabenschaltung & Kettenschaltung sowie Kette & Riemenantrieb. Ein Pluspunkt.

    Gut finde ich, es gibt eine gute Auswahl an Fahrrädern ohne Federgabel. Also nicht der typische Einheitsbrei, weil „man es ja unbedingt braucht !“
    Denn zum einem sollte man für sich wissen ob man sich die sparen kann ( wobei die HP auch nicht raus tut ob es sich da um Luftfedergabeln handelt, oder eher „nur“ Stahlfedergabeln im Einstiegssegment, der Preis lässt aber aber eher vermuten Einsteigerklasse ). Zum anderen kann man dann mit breiteren Reifen und dem Luftdruck den Komfort abgewinnen den man tatsächlich braucht. Rollt dann auch flotter.

    Preislich kann man bei denen auch Fahrräder ohne Federgabel haben ohne gleich ein Vermögen investieren zu müssen.

    Die technischen Ausstattungen sind solide und sinnvoll. Klar müßte man hier und da schauen ob besseres & helleres Licht oder das eine oder andere Detail überdacht werden kann.

    Händler sehe ich gerade soll Rad-Gebiet im Neuer Graben 153
    44137 Dortmund sein.

    Ich kenne den Laden leider noch nicht persönlich, habe aber wo mal gelesen, das er nicht zu den schlechtesten gehören soll. Also empfehlenswert = mal hingehen, schauen, eventuell vorab kontaktieren ob was von Rabeneick im Laden steht.

  3. Ruhrköpfe Says:

    super, danke, lieber Alex. Radgebiet ist klasse, kann ich ganz klar empfehlen 👍🙂

  4. Ruhrköpfe Says:

    ach ja, durch ihn bin ich erst auf Rabeneick aufmerksam geworden, finde eine zweite Meinung jedoch immer sehr hilfreich

    • alex Says:

      Hm ja, Rabeneick ist kein Mega-Massenhersteller. Sollte also für eine gewisse Qualität bürgen. Jetzt hat die Sache aber einen kleinen Nachteil…

      Alle Fahrradhersteller sind im Grunde nur Namen. Kaum jemand von denen stellt tatsächlich noch eigene Rahmen her. Geht auch gar nicht, schon wegen dem Preis.

      Also lassen sie fertigen. Die Rahmen kommen in der Regel aus Asien, wogegen auch nix zu sagen ist. Die bauen dort die Rahmen für einen Bruchteil an Geld in der der Qualität, die hier ein kleines Vermögen kosten würde.

      Auch die restlichen Anbauteile werde nur eingekauft. Das ist alles sehr gute Massenware, je nachdem was man halt anlegt.

      Der Knackpunkt ist in meinen Augen der Aufbau ( Fertigstellung ) des Fahrrades. Wird dort geschlampt oder nicht wirklich penibel kontrolliert, hat man ein Problem. Natürlich sind die Händler, zumindest wenn das Rad gerade erst erhoben wurde, sehr kulant. Folgeschäden, die so zunächst nicht sichtbar werden und schon gar nicht für den Laien, tauchen dann irgendwann später auf.

      Somit ist der Laden, wo das Fahrrad über die Theke geht, der erste und wichtigste Ansprechpartner. An denen liegt es, nicht den Versprechen der großen oder eben kleinen Label zu vertrauen, sondern lieber selbst noch mal wirklich jede noch so kleine Schraube zu kontrollieren.

      Über meine Unreinheiten an meinem Cannondale, auch keine No-Name- Label, hatte ich ja berichtet.

      • Ruhrköpfe Says:

        Lieber Alex, vielen Dank für deine schnelle und sehr hilfreiche, ausführliche Rückmeldung (y) 🙂 Ich wollte noch mehr dazu schreiben, habe jedoch keine Email bei dir gefunden, viele Grüße, Annette

      • alex Says:

        Dann schau mal bei WordPress unten den Kommentaren, da ist zumindest bei mir eine email hinterlegt, also von den Kommentatoren.

  5. Ruhrköpfe Says:

    schade, ich finde leider immer noch keine

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