22.197km & 22.450km/ 15.04.2018

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: der Tag danach, ist der Tag nach dem letzten Tag davor. Weise Erkenntnis, so stumpfsinnig wie nur irgendwas. Aber irgend ein Intro braucht man ja.

Da mein Schwiegerdad ein wenig Hilfe bräuchte, bin ich am…

Samstag: …zu ihm gefahren. Fix am CAADX die Grobstollenreifen-LRS montiert und dann quer zu ihm rüber gefahren. Trudel ich so an der Halde Radbod daher, erspäht mein geübtes Auge weit oben am Hang eine mir bis dato unbekannte Fahrspur.
Das Erdreich dafür war so dunkel, daß ich klar deuten konnte –  die Spur ist noch recht frisch. Soetwas kann man MIR nicht verbergen

Nach der Tätigkeit beim Schwiegerdad bin ich dann auch gleich mal die Halde Radbod hoch gefahren. Die Radtour für heute !

Ja, und auf dem unteren Bild sieht man recht gut, da hat sich jemand als Trail-Shaper versucht. Leider schaut das noch nicht wirklich fertig oder gar“professionell“ aus, aber der grobe Boden gibt da auch nicht so viel her. Aber gut Ding braucht auch Weil.
Und wer jetzt daher kommt und sagt: „das ist ja illegal, die Jungs sind böse„, ich weiß nicht. Die Halde ist kein Naturschutzgebiet und selbst wenn, wer weiß was die Zeche da damals noch alles so verbuddelt hat. Außerdem stört es dort oben keinen. Die Halde ist groß genug, man kann sich eigentlich nicht in die Quere kommen. Und Hand auf´s Herz, wer hat nicht als Kröte immer mit dem Rad die Sprünge über die Treppen genommen oder ist durch Schlammgruben gefahren ? Sind wir alle, irgendwie.

Warum sollen also heute ein paar Kids, vielleicht sind sie ja auch schon ein gutes Stück größer, sich dort oben mal ne´ nette Abfahrt zusammen zaubern ? Ich selbst brauche das ja nicht. Meine Strecken sind naturgegeben und wenn mal etwas Grünzeugs bei Seite geräumt werden muß, dann ist das auch schon das höchste der Gefühle.

Auf dem Weg nach oben hatte ich mein Rücklicht verloren. Also mußte ich wieder 1:1 zurück fahren. Unweit von der Stelle wo ich den Verlust bemerkte, lag sie dann auch schon. Zu Glück komplett, also mit den beiden Akkus und zudem noch funktionstüchtig. Etwas Glück braucht man ja.

Da ich gerade in der Nähe war, inspizierte ich gleich noch die Umfahrung der Halde an der Nordseite. Soweit so gut, nur an einer Stelle liegt ein fetter Baum ganz blöd quer. Mist, denn sogar ein Umfahren ist nicht möglich.

Ein Stück weiter unten, es geht ja nett bergab, haben die Trail-Shaper wohl noch ein weitern Ansatz vorbereitet. Wenn man wohl von oben mit Schwung käme, könnte man den dann fertigen Drop nehmen. Also mit einem MTB. Mir reicht schon der reguläre Weg, sagte ich ja schon.
Ein guten Gedankengang weiter, der ortsansässige Radsportverein hat ja eine Radtraningsstrecke gebaut. Die ist ja auch öffentlich zugängig. Ob es wohl Interesse an einem Cyclocross & MTB-Rundkurs gibt ? Also so zum Beispiel um die Halde rum ?

Was noch ? Die Tage hatte ich ja einen Luftverlust zu beklagen. Und so kam die Topeak Turbo Morph Luftpumpe zum Einsatz. Komischer Weise kam ich diesmal mit ihr gut zurecht. Ja klar, der Ventilanschluss ist immer noch sehr press und muß gehebelt werden, aber das ging diesmal sehr gut. Zudem muß ich ja sagen, Schub hat die Pumpe gut. Selbst die Hochdruckreifen mit 6,5bar gehen recht flux von der Hand. Sollten wir doch noch Freunde werden ?

Bikebasteln: die Sache mit dem Griptape stand als nächstes an. Die Semilösung mit nur einfachen Klebepads stellte mich vom Styl aber auch von der Wirkweise nicht so zufrieden. Also wurde der erste Versuch abgenibbelt und durch eine entsprechende vollflächige Lösung ersetzt.

Und weil ich dann auch noch so mit dabei war wurde der nächste Ansatz an der Scheuersteller gemacht. Ein wickelbares Gummi fixiert mit Kabelbindern. Ganz ehrlich, wird funktionieren, aber sieht echt Scheiße aus. Hat mehr was von Baumarkt-Bastellösung.
Irgendwie ärgert mich diese Misslage wo wohl Cannondale eine Metzger hat planen lassen. Wobei der das wohl auch sauberer gelöst hätte. Muß mich doch nochmal nach gescheiten Klebepads umschauen. Aha, nennt sich Rahmenschützer <klick>.

Bikebasteln II: nächte Baustelle, es juckte dann doch zu sehr. „Geh doch mal hin und greif dir die in der Ecke hängenden Conti GP 4000SII und probier doch ma´ob die nicht doch in den Unterbau vom Stahl Renner passen ?“ so in etwas kreiste es in meinem Kopp.

Also nach dem ganzen sportlichen Rumgehampelt auf der Sonnen Terrasse das Ganze angegangen. Und siehe da…

 

…passt ! Ist zwar noch Luft, aber noch eine Nummer größer darf da nix sein. Und wenn sich das Hinterrad durch zuviel Pedalzug wieder aus der Fixposition löst, dann merk ich das nun noch schneller.

Bikeallatag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: natürlich mußte ich dann auch gleich die neue Fahrrad – Reifenkombination ausprobieren. Den Conti GP 4000SII hatte ich ja vor einiger langen Zeit ja schon auf dem CAADX drauf. Im grunde war ich begeistert. Einziges Manko, bei starkem Regen oder eben danach sollte man in Kurven ruhiger angehen lassen. Denn wo kein Profil ist, da kann der Reifen schon anfangen weg zu rutschen. Aquaplaning nennt man das.

Insgesamt empfinde ich den Reifen noch einen guten Tacken komfortabler als den 4-Seasons in gleicher Baubreite und er rollt auch noch etwas fixer. Und genau so war dann auch die Tour. Erst ein wenig einrollen und dann nach und nach war ich wider im Singlespeed-Tackt.
Auch wenn meine Stahl Renner Sonntagsfahrt immer wieder in entspannte Streckenabschnitte kam, langsam war ich nicht unterwegs. Es zog mich irgendwie östlich an der Lippe entlang. Ich hatte da so einen Aussichtspunkt im Kopf, wo ich dann nach etwas überlegen und gut 30 Minuten Fahrzeit einen anzufahrenden Endpunkt sah.

Auf dem Weg dorthin überquerte ich die Lippe mit der Lupia Fähre um kurz danach den Aussichtspunkt zu erreichen. Dort wurde dann kurz ausgeruht und dann kehr um gemacht. Noch eine kleine entdeckte Schleife kurz vor der Lupia Fähre mitgenommen, dann aber hoch zur Lippestraße um sich die Fähre zu sparen. Denn dort war ganz schön Betrieb, also an der Lupia.

Einen weiteren Schwenk machte ich am Nienbrügger BergHalde Radbod 2./ Hundeplatz. Denn dort hatte ich auf der Hinfahrt hin gesehen, man hat wohl den Grobschotterweg hoch zur Römerstraße komplett in fein gemacht. Und so war das dann auch.
Früher konnte man dort nur mit breiten und groben Reifen her und es hat einen immer noch durchgeschüttelt. Nix mehr von dem. Heute ziehst Du da mit dem Stahlrennrad und den schmalen Hochdurckreifen deine Kurbelumdrehungen durch. Jetzt müßte sie nur noch langsam, nein besser schnell, mit der Dauerbaustelle am Mitteldamm aus der Hose kommen.

Natürlich gab´s dann endlich ein Spaghetti Eis bei Pinos Eisbude und diesmal sogar mit Sahne !

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