23.408km/ 23.06.2018

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketourenbilder: meine Geschichte der letzten beiden Tage, was also bei mir so radspezifisch und erlebnissreich passierte. Der freie Freitag, nettes Wortspiel, wurde genutzt um mit dem entsprechend bestücktem CAADX gen alte Heimat zu rollen. Entspannt sollte so der Tag genutzt werden und ein Treffen samt Übernachtung bei Muttern ist ja auch immer nett. Der frühe Morgen zeigte sich aber leider vom Wetter nicht ganz so sommerlich, wie wir das in den letzten Tagen so gewohnt waren. Sehr bewölkt, aber trocken.

Nach dem eher schmalen Frühstück in gewohnter Weise, wurden die letzten Sachen gepackt und tatsächlich Regenzeug angezogen. Denn der grüne Frosch im Glas murmelte was von Regenwahrscheinlichkeit jenseits der 55%. Der erfahrenen Radler weiß dann, da kommt auf jeden Fall was. Und umziehen irgendwo mitten auf der Strecke ist nicht so mein Ding. Also lieber gleich in die Regenklamotten geschlüpft und los.

Leider zeigte sich dann recht schnell, das auf dem gesamten Hinweg ( bei Strava ) der Wind eine nicht ganz unwesentliche Rollen spielen würde. Und irgendwie war auch bei mir nicht ganz soviel Saft in den Knochen. Warum ? Keine Ahnung, unruhige Nacht, zuviel für die Beine beim Rehapsport gemacht, nicht genug gegessen ? Mir doch egal ! Einfach erstmal losrollen und dann sehen wie´s halt so läuft. Ist ja kein Rennen, sondern eine nette Fahrt in die Heimat.

Und so trotte ich mehr als fahrend entspannt und immer irgendwie gegen den Wind ankämpfend mich langsam nach vorne. Tatsächlich variierte ich dann die Strecke auch noch hier und da, einfach nur um nicht wie immer zu fahren. Massive Regengüsse blieben zwar aus, aber der eine oder andere Schauer zog so über mich her.

Mailings/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ GORE: und leider zeigte sich, daß trotz hinreichender Korrespondenz mit Löffler nebst einschicken der Jacke, die ganze Nummer nicht viel brachte.

1_ergebnis.jpg

 

Bei Löffler hat man die Jacke begutachtet und sogar nochmal nachimprägniert. Ich erhielt sogar ein Bild mit abperlenden Wassertropfen vom Oberstoff. Doch leider mußte ich eben auch feststellen, hilft alles nix.

Das liegt jetzt nicht an Löffler, das liegt jetzt aber wohl auch nicht direkt an dem Gore-Material. Warum die Imprägnierung fast komplett aus dem Material war, das hatte man bei Löffler festgestellt, konnte sie aber auch auch nicht beantworten. Auch meine abermalige Nachfrage, was ich denn noch tun könnte, erbrachte keine wirkliche Neuerung. Und angsichts des nun erfolgtem Realtest, hätte ich mir diese Frage auch sparen können. Schade ! Weiter zum Heimattouren Bericht…

Da ich nicht sonderlich gut vorwärts kam, beschloss ich den ersten kurzen Riegelstop unter der BAB Brücke der A2 zu machen ( das Bild mit dem Riegel in der Hand ).

Etwas mehr als eine Stunde und diverse Regenschauer später, kam ich zu dem bekannten Holzturm an der Emscherradroute. Auch hier wurde Stellung bezogen, diesmal sogar etwas länger. Ich hockte mich in den windschützenden Turm und verzehrte meine beiden Sandwiches. Diese erste echte Nahrung am Tag brachte dann wider etwas Schub und ich konnte weiter fahren. Inzwischen hatte sich mir in meinem Kopf immer wieder die Frage gestellt, ob ich denn nun wirklich bei dem Wetter bis zur Radmosphäre fahren würde-sollte ?

Der eigentliche Plan war, relativ früh & normal wie immer morgens losfahren. Gut, es war dann eben nicht sechs Uhr oder kurz nach sechs, sondern schon sieben Uhr, aber eben auch immer noch genug Zeit um dieses Extraziel erreichen zu können. Doch das Wetter sollte eigentlich am Folgetag besser sein. Warum sich dann also was aus dem Ärmel pressen, wenn es auch in schön gehen würde ? Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann, gerade am ZOOM über den Kanal gefahren, eine letzte Pause mit genauere Check der Eckdaten durch zu führen.

Hier bot sich die Schnittstelle der beiden Radtrassen an, genau an Holger Erzbahnbude liegend. Viel war da nicht los, sieht man auf dem Bild ja, so hatte ich keine Mühe einen Sitzplatz zu finden.

Inzwischen hatte ich im Nordwesten immer wieder Aufrisse in den Wolken bemerkt und ja, auch so etwas wie Sonne und blauer Himmel war zu sehen. Der Blick auf die Uhr, erfassen des restlichen Zeitpuffers bis zum angekündigtem Eintreffen bei Muttern eruiert, dann die Streckenlängen via Smartphone schmal gesichtet, die erfassten Daten mit einer potentiellen Schnittgeschwindigkeit hochgerechnet und dann…

Erstbefahrung: …den Arsch wider auf´s CAADX gesetzt und das Ziel & Strecke fest vor Augen in die Pedale getreten. Die Trassen bis Zollverein sind kein Geheimnis mehr für mich, der Rest der Strecke bis zum Ziel schon. Also bis dahin.

Hier mache ih mal einen kleinen zeitlichen Sprung und beschreibe mit ein paar Worten das Ziel Radmosphäre, das Gelände drumherum bzw. im Zugang und die Rückfahrt. Ja ist echt nett dort, der Cappuccino erstklassig, zum mehr reichte leider mein Zeitpuffer nicht mehr, sorry. Es war ja Freitag und das ich Arbeitszeit, ergo war da nicht viel los. Ab dem Krupp-Park ist da Gelände eines dieser typischen ehemaligen Brachindustriegelände, was man mit viel Arbeit freizeittechnisch gut auf Vordermann gebracht hat. Ja, like !, gerne wider.

Ich würde diese Route auch als – das Tor zum Westen – für mich bezeichnen. Letztendlich könnte ich ab dort weiter dem schon fertigen Verlauf des RS1 folgen noch ein gutes Stück an den anderen Rand des Ruhrpott fahren. Wobei mir mit diesen letzten Zeilen schon wieder eine Touren-Idee kommt.

Kurz zur Streckenführung ab Zollverein bis zur Radmosphäre. Die Route ist ansich nett und fährt durch oder eben an viel Grün vorbei. Typisch Ruhrpott aber eben auch an einer Köttelbecke ( offener Abwasserkanal ) vorbei. Das hat den Vorteil, daß bei sommerliche Geruchsthermik man sich eigentlich nicht verfahren kann. Blöd, aber eben auch nicht zu umgehen, sind die Abschnitte wo man auf den Helenendamm trifft und dann noch ein kurzes Stück über die Lierfeldstraße muß. Das zweite und leider auch längere ebenso um so noch hässlichere Stück ist die Gurkerei über die B224/ Gladbacher Straße.

Die Rückfahrt war dabei dank nun Streckenkenntniss recht fix und auch einigermaßen lecker gemacht. In kaum mehr als 20 Minuten stand ich wider bei Zollverein. Wie es mir auf dieser Hinfahrt erging, kann man in folgendem Beitrag nachlesen.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: ja und dann an der Zeche Zollverein angekommen, startete dann der Test für das Blaupunkt Bikepilot. Der Versuch einer Form der Begeisterung in Worte zu fassen. Und wider weiter zum Heimattouren Bericht…

Nach einem netten Tag, einer geruhsamen Nacht und einem vorzüglichen Frühstück bei Muttern, ging es wider auf die Piste, Rückfahrt war angesagt. Das Wetter war auf jeden Fall mal besser als am Vortag bei der Abfahrt. Fast schon wider zu fein, denn die Sonne wärmte schon gut. Zwei Bilder…

Ich merkte aber schon bald, so richtig mächtig in Futter stand ich nicht, was aber nicht sonderlich eigenartig war. So ein Tag bei Muttern entspannt immer total, da hat man nicht gleich wider die Puste um mächtig Kleinholz zu treten. Was mir dann aber leider auch zu spät auffiel, ich trank zu wenig. Und so wurde wider am bekannten Holzturm pausiert. Diesmal aber ganz relaxed draußen in der Sonne sitzend nur den Turm als Windfang im Rücken. Hier hätte ich noch gerne länger bleiben können, wäre dann aber wohl total versackt. Also raffte ich mich wider auf.

Das Nachfüllen mit der Wasserpulle klappte nur mäßig. Es war warm, aber der Wind, teilweise wieder von vorne, mann was soll der Scheiß !?, aber eben wider kühl. Man schwitzt, merkt es aber nicht. Und so bleibt der Durst oft schneller aus also sonst. Fakt ist, an der Trinkdisziplin muß ich noch arbeiten.

Zum energentischen Nachfassen beschloss ich mir eine leckere Waffel mit Sahne am Preußenhafen zu gönnen. Leider gab´s keine frischen Waffel, ja es gab sogar gar keine Waffeln. Davon dann aber sehr viel. Käsekuchen mit Sahne tut´s auch, Cappuccino dazu, passt. Zum Abschluss dann wider den Channel hoch gondeln, aber auf der Rückfahrt noch eine Variation einbauen.
Die Teilstücke an meinem Lieblingsturm/ Ökostation sie den Lippeauen wollte ich mir wider nicht entgehen lassen. Issa ja für schön…

Dann die Zieleinfahrt auf der Burg, noch den großen Becher gefüllt und in die Gurgel geschüttet, dann Bilder sichten. CAADX entleeren, Duschen und den üblichen Kram machen.

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Noch weitere Bilder <klick> von den letzten beiden Tagen.

…und sonst ?: ich komme nicht umher noch ein paar Worte über den Stand der Dinge zu verlieren. Aktuell habe ich 807 Kilometer für diesen Monat „im Sack“ und für das laufende Jahr, halt dann bis Ende Juni 5.899 Kilometer. Also mal einfach nachgerecht, mit der Folgewoche a fünf Arbeitstage, wo dann schon einfach 200 Kilometer anfallen, wird sowohl die monatliche 1.000 Kilometermarke fallen, also auch die 6.000 Kilometer zum Monatsende. Wobei ich jetzt noch diese komische Idee habe…

Touren-Ansage: …es könnte sein, das ich am Freitag nach der Schicht nicht wie üblich am Kanal gen Osten abbiege, sondern erstmal gen Westen. Also Kanal abwärts. Dort dann entlang bis zum Ende, dann kehr um. Die Wahrscheinlichkeit das es dann in höhe Burg doch noch weiter geht bis zum anderen Ende, könnte-dürfte nicht gering sein. Das wären dann noch ein paar zärtliche Zusatzkilometer.

Schaun wer´ma…

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