23.587km/ 01.07.2018

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: der Tag begann, wohlausgeruht um halb acht in der Frühe. Ich lungerte mal wider bei Café con Leche und aus dem Backofen gehüpfte Croissants in der Küche und brauchte eine Weile bis ich dann doch aufbrach. Denn diese Runde hatte ich einfach im Kopf. Und einen Sonntag, ohne das hier was zu Hause los ist, einfach so verstreichen lassen, das wollte ich nicht. Um die werte Leserschaft jetzt nicht wieder mit unendlichen Textzeilen zu malträtieren, ich kürze das ab – ehrlich.

 

Es war einer der besten Tage die ich je auf dem Rad erlebt habe !

 

Es war Urlaub pur, auch wenn die Strecke ( hier bei Strava <klick> samt Fahrwerte ) in weiten Teilen bekannt war. Das Wetter war einfach nur knalle, wie man halt so sagt. Klar die Sonne bimmelte die ganze Zeit vom Himmel und in den offenen Landschaften war es schon gut warm.

Aber, die ganze Zeit gab es eine ordentliche Brise aus Osten, die zudem noch gut kühlend war. So halt wie auf Fuerteventura. Und wie das dann eben so ist, ich war ja viel im und durch den Wald unterwegs. Dabei habe ich einen für mich für mich wichtigen Streckenabschnitt „geknackt“, also gefunden weil ich jenen letztes mal nicht finden konnte, aber auch einige wirklich nette und durchaus auch technisch fordernde Wald-Trails gefunden.
Selbstredend habe ich jene auch befahren. Dabei gab´s aber auch die eine oder andere Brennnessel-Kur für die Waden. Und zweimal hat mich ein Viech in die Waden gestochen. Dank das man aber irgendwie immer in´s schwitzen kommt, ist das schon wider alles Geschichte.

Und jetzt werd ich mal, ungeachtet der Uploadvolumen beim kostenlosen Blog, ein paar Bilder sprechen lassen.

Dieser erste Bilderblog zeigt die Anfahrt zum Naturschutzgebiet Ichterloh, natürlich wider über Herbern wo es im Mel´s Café eine Cappuccino und ein Stückchen Kuchen gab. Die Zufahrt ist zwar schmal, aber recht passabel fahrbar.

In diesem Bilderblog sieht man die schon teilweise recht gefühlsechten Landwirtschaftswege die wohl eher was für´s HT-MTB der eben für einen Cyclocrosser sind. Der nächste Pausenpunkt mit himmlischer Aussicht über die wellige Landschaft war dann die 1.000 jährigen Eiche. Es war solange ruhig bis eine Kleinfamilie hinzukam. Das dürfen die aber auch.
Das eine Bild zeigt den Weg der hinter der 1.000 jährigen Eiche herführt. Jener war aber schon arg eng und eben Brennnesseln gesegnet.

Hier ist es grob aus dem NSG Ichterloh heraus, quasi am Eingang zum Hirschwald Richtung Nordkirchen. Am Wegkreuz wurde die nächste Pause gemacht, aber auch nur weil ich noch Obst im Gepäck hatte. Jenes wollte ich aber eigentlich schon an der 1.000 jährigen Eiche futtern, hatte es aber vergessen.
Vorab habe ich aber die gefundene Strecke erkunden können. War also nicht ganz umsonst die Pause. Die Hütte nennt sich Spatzenlaube und ist quasi kurz vor Schloss Nordkirchen. In den Bildern sind noch ein paar Aufnahmen und ein kurzer Film dazu zu sehen.

Nach diesem Endpunkt machte ich mich zunächst auf um über bekannte Strecke gen Burg zu fahren. Dann aber schoss es mir durch den Kopf: „warum soll ich wider die gleiche Leier fahren, wenn es da noch was zu erkunden gäbe ?“ Und so bin ich wide umgedreht und im Hirschwald noch den Gorbach Weg gefahren.

Vorletzter Bilderblog, „leider“ hatte ich beim passieren von kurz vor Capelle noch Stichwege links ab in den Wald entdeckt. Da ich einen jungen Mann traf, hatte ich mich diesbezüglich bei ihm erkundigt. Und jetzt fuhr ich also genau darauf zu. Es kam wie es kommen mußte, ich bin durch den Wald geeiert, habe die Fahrtechnik wieder ein Stückchen geschult, aber auch wieder eine Kur mit Brennnesseln verabreicht bekommen.

Danach wurde es dann aber fast unfein. Herbern hatte ich schnell passiert und wollte nun eigentlich über bekannte Strecke wider in Richtung süden. Ich mußte aber leider feststellen, daß man sich nun auch die zweite und eigentlich letzte Brücke über den BAB Zubringer vorgenommen hatte. Ich konnte da also verdammt noch mal nicht rüber fahren und mußte so eine auch noch nicht ganz so schöne Schleife in Richtung osten fahren.

Dort stieß ich dann aber auf die Freigehege mit den „Wildschweinen“. Natürlich sind da auch Rehe drin, also getrennt von den Wildschweinen. Früher als meine Kids noch klein waren, sind wir oft dahin und sie durften dann die Rehe füttern. Da wurden dann doch bei mir Erinnerungen wach. Und so gönnte ich mir dort auch noch ein letztes Päuschen.

Irgendwie fand ich durch Zufall dann doch noch eine passierbare Brücke und konnte so ein paar Meters abkürzen. Jetzt hatte ich den osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens im Auge, auch weil es bei mir so langsam mal Zeit wurde für Brennstoff nachlegen. Als ich gerade so wider in Schwung war, spürte ich ein extrem unangenehmes Stechen unterhalb der linken Brust.
Teufel dachte ich, irgendein Viech hatte mich voll erwischt ! Ich griff intuitiv an die Stelle und erwischte das Stechtier auch direkt, hatte es also nun zwischen T-Shirt und Fingern. Ich holte kurz Luft, schaltete das Hirn wider ein, und rollte auf einen recht hohen rechts liegende Bordstein zu. Dort konnte ich das rechte Bein abstellen, während ich mit der rechten Hand den Lenker weiter halten konnte. Die linke Hand war ja noch am T-Shirt. Ich wendete das T-Shirt und sah die Biene ( nehme ich jedenfalls mal an, denn für alles andere wäre sie zu klein gewesen ).

Natürlich war sie schon gut platt, also schüttelte ich sie aus dem T-Shirt raus und holte abermals gut Luft. Das stach schon gut. Aber ich dachte, halt wie bei den Stechviechern im Wald, weiter fahren, nicht dran denken und eventuell würde der eigene Schweiß etwas herausspülen. Irgendwie klappte das auch recht gut und so landete ich beim à la Turka und konnte die Bestellung aufgeben. Draußen im Schatten sitzend wurde dann das wohlverdiente Mahl zu sich genommen. Der Kanal glänzte immer noch im Sonnenlicht.

Alle Bilder und ein paar kurze Filmaufnahmen sind in jenem Album <klick> deponiert. Jo und wenn der Tag schonmal so radtechnisch gelaufen ist, der übliche Blick in die Zahlen zum laufenden Jahr.

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