Bike & Pack & Sleep

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Bike nachgedacht/ Bike & Pack: hatte die Tage doch Biking Tom einen Artikel unter dem Titel „Wohlfühlen durch Bikepacking“ veröffentlicht entdeckt, so will ich auch mal hier meine Gedanken dazu einwerfen.

Wie ich schon im Kommentar bei Biking Tom sagte, …auch wenn ich Gravelbiking und Bikepacking mal wider als eine neue Sau sehe die durch´s Dorf getrieben wird, muß ich aber auch sagen, shit drupp ! Denn so wie ich das sehen, ganz so neu ist das oder dieser Gedanke nicht. Ich glaube die Mädels & Jungs die Gravelbiking & Bikepacking machen leben mit dem Hyp ganz gut, oder scheren sich kaum darum.

Neben diversen Events die es gibt, schätze ich Ausfahrten in die Natur und deren ja oft auch zumeist vom Radler eher unerkundeten Gebieten. Ein wenig Abenteuer schwingt da immer mit, ja der kleine Junge der damals im Wald gespielt hat, kommt wider hervor. Was ich aber noch am Bikepacking besonders schätze ist, das man alles was man so braucht bei sich hätte, ja ich bin da noch nicht aktiv, und so eine Unabhängigkeit generieren kann, die man so kaum finden kann. Die Tour neigt sich dem gefühlten Ende entgegen, kein Bock auf Hotelsuche mit all deren Feinheiten, nicht immer der schönsten Art, sondern sich wo eine Stelle suchen und dort sein Lager aufschlagen. Regelkonformität hin oder her, muß man halt schauen wie das jeweils so gehandhabt wird, werden muß.

Praktischerweise ist man dabei nicht nur in der Natur, sondern ist quasi auf einen positiven Zwang hin, ein Teil der Natur. Man lernt sie wider zu schätzen und auch mit ihr zu leben. Es wird dunkel also geh ich schlafen ( anstatt sich irgendwelchen Mist in den Schädel via TV zu dröhnen ). Wird es hell, wecken einen die Vöglein, man krabbelt aus seiner Bleibe, kocht sich ein Käffchen und macht ein kleines Frühstück. …Stell ich mir schon toll vor.

Soweit meine ersten Worte, wie schon gesagt, beim Kollegen Biking Tom hinterlassen.

Ich denke aber, bei vielen steckt da noch viel mehr hinter. Bei mir kommt da durchaus auch der Gedanke auf, sich dem Stress unsinnige bis gefährlicher Radverkehrsanlagen zu entziehen. Auch der Grund für mich, für ein Cyclocross-Bike zu entscheiden. Mal schnell die Grobstollenreifen reingebaut und anstatt sich mit den baulichen Gegebenheiten rum zu ärgern, wo am Channel entlang knastern oder nette Waldwege fahren. Einfach abharken und gut iss.

Der Weg dahin ist aber auch vielseitig, denn wer mal für eine Zeit „aussteigen“ will, der braucht das eine oder andere an Equipment. Das geht natürlich von low-budget aus Altbeständen der Bundeswehr oder anderen militärischen Produkten, über Old-School wie Wolldecke und Lodenjacke, bis hin zum Ultralight, was dann zwar viel weniger auf die Gepäckwaage bringt, aber schon vorab vor allem das Portemonnaie erleichtert. Unsummen dürfen hier gerne bei Namenhaften Labeln gelassen werden.

Dabei fängt die simple Frage gar nicht an was kann ich ausgeben, sondern eher schon, was brauche ich überhaupt. Um den Schlafsack kommt man sowieso nicht drumherum, aber wird dann wo-wie untergebracht ? Beim surfen in der bekannten Onlineplattform findet man einige Grundformen.

  • Biwak – die im Grunde fast einfachste Lösung weil nur ein Bauteil und nix anderes als ein erweitertes Schlafsack
  • Tarp – also nur eine mehr oder weniger wasserdichte Plane, oder wie halt ein Zelt nur ohne Boden und Moskitonetz
  • Zelt – als der gemeinhin überall bekannte Klassiker
  • Hängematte – als eine Alternative

Jeder der sich damit beschäftig wird wohl kaum um eine Grundauswahl dieser drei unterschiedlichen Systeme herum kommen. Ich selber spiele da ganz gerne mit der Hängematte, wobei ich da aber auch über einen ersten Ansatz und ein paar Liegeversuchen noch nicht hinaus gekommen bin. Aber immerhin…

Was finde ich gut daran ? Ganz einfach, man ist in der Luft und hat mit den üblichen Feuchtigkeitsproblemen vom Boden nix am Arsch. Wennich das mal so wörtlich sagen darf. Zudem ist die Handhabung bei den meisten Hängematten extrem simpel ( hier empfehle ich mal Sackis Outdoor-Channel, natürlich neben den anderen guten Outdoor-Channel ) und man braucht, im Gegensatz zum Zelt kein Gestänge.
Denn Zeltgestänge baut immer irgendwie in die Länge und die ist am Bike oft schlecht unterzubringen. Auch muß ich sagen, das was mir so bisher in´s Auge gefallen ist, ist alles extremst klein verstaubar. Selbst mit Moskitonetz und Schlafsack, könnte alles irgendwie zwischen den Rennradlenker passen. Und selbst wenn nicht, Satteltaschen gibt es ja auch noch genug.

Zum Thema Unterbringung am Bike ist der deutsche Markt inzwischen gut offen. Neben Ortlieb, wo ich auch die „kleine Auswahl“ an Lenkertasche sowie Satteltasche habe, ist Vaude auf dem Markt präsent, Topeak, Apidura und noch ein paar mehr. Die Szene gibt da schnell noch was her. Mir wurde noch ein, ich meine polnisches Label zugetragen, komme jetzt aber nicht auf den Namen.

Mir ist aber der französische Hersteller Zéfal noch aufgefallen. Intelligente Kombi aus klippbaren Packsack aber vor allem für den Rennradlenker passend. Hatte ich ja aber schonmal eingeworfen.

Insgesamt wird man sich mit der Zeit Infos einholen, eventuell eine Liste machen ( so wie ich <klick> ) und dann mal schauen was kommt. Geld kostet das sowieso, wieviel man dann ausgibt, hängt dann natürlich auch von den Ansprüchen ab.

Ich werd mir die das alles mal anschauen und dann sehen was für mich sinnvoll wäre. Das man dann dafür Geld ausgibt stört mich weniger. Andere Leuten fahren für teuer Geld in ferne Länder in den Urlaub, der andere macht einfach mal eine Tour mit Übernachtung im näheren oder eben weiteren Umkreis. Zudem ist man so flexibler und lernt auch hier in der Heimat Land & Leute kennen.

Das sind meine zwei Cent dazu.

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