25.646km/ 29.09.2018

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren/ Biketouren Bilder: werte Leserinnen, werte Leser, macht ja alles keinen Sinn, aber irgendwann muß man mal wieder anfangen. Also das mit dem Radfahren. Nach einer weiteren geruhsamen Nacht und einem entspannten Frühstück mit Samstagszeitung, sowie etwas gebastelt draußen juckte es dann doch.
Der Gedanke war auch einfach der, lieber heute eine erste Testrunde nach dem Rückanausfall drehen, als erst am Sonntag oder gar erst am Montagmorgen. Denn wenn dann noch was auftauchen sollte, kann man sich mit der Lage noch befassen. Irgendwo unten in der oberen Mitte ist noch was unrund, gerade nach dem sitzen merkt man das doch noch, teilweise sogar deutlich, aber wenn ich in Bewegung bin, dann ist alles gut.

Mein nächster Ansatz war auch einfach der, Bewegung regt die Durchblutung an, fördert wieder die Muskeln und das könnte sich, wenn nicht sogar direkt auf eine betroffene Region, sodoch zumindest allgemein positiv auswirken. Positiv aber auch, endlich mal wider gescheit raus und nicht bloß ein paar kleine Kreise auf der Burgterrasse drehen. Das Wetter war heute früh noch recht frisch, aber nach dem Mittag schien die Sonne prächtig und das Thermometer zuckte so um die 15c°. Beste Voraussetzungen ? Ich dachte ja !

Das diese Tour, wenn man sie denn überhaupt so nennen mag, keine fette Nummer werden würde, war mir von Anfang an klar. Es ist ja immer dass selbe, erstmal schauen ob und wie das überhaupt funktioniert. Und schon oben am Channel angekommen war klar, so richtig fix wird das auch nicht sein. Den selbst auf gerader Strecke und mit seichter Brise von hinten, lupfte sich der Tacho kaum über 22km/h.
Ernüchterung machte sich breit. Die Oberschenkel fühlten zäh oder schwer an, oder eben irgendwo dazwischen.  Aber Hauptsache erstmal wider in Bewegung kommen. Der Rest würde sich ergeben, spätestens mit dem Verlauf der Woche. Wichtig war, der Rücken spielte mit, auch wenn ich mal kurz anhielt und mich in die Senkrechte begab.

Eine richtige Strecke hatte ich mir nicht zurecht gelegt, nur einen Wendepunkt. Und das sollte mein Lieblingsaussichtsturm sein. Jener nah bei der Ökologiestation in Rünthe. Die Sonne schien, es rollte passabel also strickte ich mir einen Weg aus dem Kopf spontan zusammen. Nicht die erste Brücke über den Channel, nein mal die nächste nehmen.

Das Ziel erreicht, stellte ich das CAADX unten ab und stiefelte die Treppen hoch. Der Ausblick war wider schön, nur kein Betrieb um die Uhrzeit. Vögel oder gar Wild war nicht zu sehen. In Sichtweite zum Aussichtsturm hatte man Boden ausgehoben um dort so eine Art Nebenarm der Lippe zu ermöglichen. Das lag zwar trocken, ich denke wegen dem geringen Wasserstand, erfreute mich dennoch. Renaturrierung ist ja hier im Pott zum Teil großes Thema. Nach einer kurzen Pause ging es wider retour.

Hier entschloss ich dann am Channel mich noch ein paar gute Meterchens gegen den Wind zu stemmen. Gott, was bin ich geschlichen…, um dann am neuen Brückenschlag wider ein bekanntes Ziel anzulaufen. Oben auf der ersten Brücke noch ein Blick rechts rüber…
…das nächste Haldenzeichen wurde schon in Position gebracht. Mal sehen wann sie an der Halde Radbod anfangen sich um die Wegstrecken zu kümmern.

 

Ich hatte das zwar schon in der Zeitung gelesen, aber ganz ehrlich, zum rauffahren fühlte ich mich nicht gerade ambitioniert. Oller Schlappschwanz ! Ja wenn man so gute sechs-sieben Tage nur auf dem Rücken liegt, oder mal sitzt, da lässt die Beinmusuklatur schon Federn. Diesmal wohl übel mehr als letztes mal. Also so rein gefühlt.

Nach der Fernbegutachtung rüber über den Channel und sich quer durch den Lippeparkt in Richtung Heimatwald samt potentieller Rückfahrt begeben. Natürlich lag rein zufällig Pinos Eisbude auf dem Weg.

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Das Bild mit dem Spaghetti Eis in der Schale ist irgendwie – verschwunden. Somit nur ein Anblick von der leeren Schale. Ich zog mir einen Stuhl rüber, hockte also in der Sonne, löffelte das Eis und genoss es einfach nur…

…draußen zu sein !

Dann raffte ich mich aber doch auf, wollte auch nicht unbedingt lange sitzen, sitzen ist im Moment nicht so der Burner, sondern mich noch auf dem Reststück bewegen. Halt das machen, was ich in den letzten Tagen nicht machen konnte. Und so gab es noch mal knapp 10km als Endspurt. Ja war fein, auch wenn nicht mit dem Speed, aber das wird schon wider. Schade das es mit Holland nicht geklappt hatte. Käse, aber nun gut, kann man nix dran machen.

Zu guter letzt noch Blick in die laufenden Zahlen. Durch die gesundheitliche Unpässlichkeit kamen zwar in diesem Monat-September keine 1.000km zusammen, sonder nur 798km aber für das laufende Jahr stehen schon 9.087km auf der Habenseite. Die 10.000 Kilometergrenze in diesem Jahr zu knacken, sollte also kein Kunststück sein.

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