26.308km/ 25.10.2018/ Urlaub Tag 4.

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Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wieder geduscht am Stammplatz hockend, sich langsam auf das Mahl vorbereitend, die ersten Zeilen zu den gelaufenen Tagen.

Dienstag rückblickend: war das ein gekloppe ! Bieg ich gerade so den Burggraben hinter mich gelassen auf die Rennbahn wird mir schlagartig klar…

…das wird heute eine ganz üble Nummer !!! Doch wie übel, das konnte ich noch nicht absehen.

Der Gegenwind ließ die Tachonadel kaum über die 20km/h huschen. Es gab Abschnitte wo ich sonst im deutlichen Gefälle nur so durchfliege, wo strampeln mußte um überhaupt Land unter den Rädern fahren zu lassen. Frust ! Da die Route in die alte Heimat analog zu der zum Job ist, wo ich sonst entspannt in unter einer Stunde bin…

…habe ich heute in 1h plus die Pforten des Brötchengeber passiert. Es war zudem noch frisch und der Laib verlangte nach einer ert Pause. Normalerweise geht die gut unter einer BAB Brücke, doch da zog es gut durch. Wenige Meter weiter war das Buschwerk mir aber holde. Die Trinkpulle gegriffen und in der anderen Hand den fetten Riegel.

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Der Riegel selbst mundete, war nicht klebrig süß, wobei ich ihn aber dich vorzugsweise im Papier halten wollte. Vorab wurde noch ein Bikeshirt unter die Jacke gezogen, so ging‘ s.

Bike nachgedacht/ Alter: erstes Resume, man hätte besser das Auto nehmen sollen. Denn auch gestern bei der Physio kam heraus, das meine Beinmuskulatur nicht richtig arbeitet. Mich wundert das nicht, denn gescheit gehen, also zu Fuß, kann ich ja schon wie lange nicht mehr.
Blöderweise arbeiten so die Radfahrmuskeln um so mehr, der Rest eben sehr wenig – bestenfalls.

Das ließ mich dann zum einen in den letzten Tagen im Schnitt langsamer werden, grundprinzipiell kein Problem, aber die Funktionalität eben. Zum anderen sinnierte eine gute Weile über diverse Radvorhaben, also Touren, meist im Kontext zum Winterpokal. Ausstieg, langsamer gehen lassen, würde die Physio doch noch was bringen, oder doch gleich Neuteile einsetzen lassen ?

Das drückte, zusätzlich zu dem Gegewind stellenweise arg auf die Stimmung. Rollen lassen, Prinzip Hoffnung. Weiter im normalen Text…

Ich also weiter, auch wenn ich schon mit dem Gedanken an umdrehen, also an der ersten Riegelpause gespielt hatte, die eine oder ander windschutzbietende Walddurchfahrt würde sich schon finden lassen. Angst machten mir nur die „offenen“ Abschnitte auf der Emacherradroute. Aber bis dahin…

Zweite Pause an der Emacherradroute bei einem gut bekannten Kiosk. Dirket an der Stadtgrenze Dortmund. Bis hierhin habe ich gute zwei Stunden gekämpft. Kallorien und Wasserzufuhr einleiten…

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Die Kioskdame war sehr hilfreich. Beide Getränke in handwarm, passt. Die Fanta brachte Schub also wieder auf. Bis hierhin hatte ich das Bergkettenblatt schon gut bemüht, das sollte sich auch so schnell nicht ändern.

Bis hinter Ickern lief das auch wieder flüssiger. Also was man so flüssig nennen kann. Hin und wieder stand auch mal eine zwei an vorderster Stelle des Tacho, lachhaft. Ich versuchte mir einzureden, daß es nur am schlechtrn GPS Empfang liegen würde. Auch wenn die Fahrzeit was gan anderes sagte.

Zu meiner ausnahmsweise mal positiven Überraschung waren weite Teile der Emscherradroute harmloser als gedacht. Drei Kreuze an dem Punkt. Dennoch, eine kurze Pause um den Wasserhaushalt beidseitig zu regulieren, war kurz vor dem Hafen Herne nötig.

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Leider mußte ich aber auch an dem Punkt und danach immer wieder mal so ein komisches und bei weitem nicht gerade gutes Gefühl in den Knochen verzeichnen. Also lieber mal eine Gang langsamer machen.

Langes strampeln hin oder her, ich sah Bald Land in Sicht, die Kanalbrücke am ZOOM wurde noch tapfer erklommen. Dann ansetzen zum Endspurt. Wobei Spurt…
…naja, ging so. Bei Holgers Erzbahnbude auf die Trasse nach Essen/ Westen/ Zeche Zollverein abgebogen war für mich endlich die Ziellinie…

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…in Sicht.

Ich war mal richtig leer gebrannt. Das CAADX konnte ich so gerade noch in 1OG Altbau stemmen. Langsam aber immerhin…

Mittwoch: an dem Tag hatten wir, also meine Mom und meiner-einer einen Ausflug zur Wewelsburg geplant. Nachdem ich dann gute zehn Stunde gepennt hatte und das mütterliche Frühstück als Refill Nr. 2. verspeist hatte ging es los. Natürlich mit dem Auto, was auch ganz gut klappte. Denn die A40/ B1 und die A44 im gesamten Verlauf ist ja gerne eine Staustrecke.

Angekommen hatten wir auch sofort einen Parkplatz gefunden und die wenigen Meter zum „Alten Wachhaus“ wo die Ausstellungen platziert waren, taten den Füßen gut. Die Ausstellungen im „Alten Wachhaus“ drehen sich ja im wesentlichen um Zwangsarbeit im Dritten Reich, die SS als Organisator und Zeitzeugen. Ich wusste ja schon vieles aus meiner Zivildienstzeit.
Während dieser Zeit habe ich auch an einer „Rüstzeit“ teilgenommen. Da war das ganz großes Thema. Zu dem Zeitpunkt hatte man gerade die deutsche Industrie in Kreuzfeuer genommen, daß sie doch bitte Reparaturzahlungen an die Verfolgten zu zahlen hätten. Zu Recht, denn wie immer und ja auch aktuell, man drückt sich ganz gerne um seine Verantwortung.

ich selber hatte, weil eben schon alles mehrfach durchgekaut und auch hinterher immer wieder mal von mir aufgreifen, eigentlich ein Interesse an dieser Ausstellung, bin dann aber doch durchgegangen.

Es ist eine sehr gut gemachte Ausstellung, die man auch ohne Vorarbeit besuchen kann. Allerdings muß ich sagen, ich bezweifle das sich einfache Besucher da wirklich alles anschauen und lesen. Es gibt unheimlich viele Infos mit Bebilderungen und orginal Ausstellungsstücke. Ich behaupte mal, die Ausstellung ist gut für mehrere Tage. Mal abgesehen davon, daß man wohl auch länger brauchen würde um jene zu verdauen.

Nach einer erholsamen Pause im Café-Restaurant Wewelsburg, die ich übrigen sehr empfehlenswert finde, ganz leckeren Kuchen und Café, aber auch die anderen Gerichte an der Tischen um uns herum sahen „nicht von schlechten Eltern“ aus. Preise zwar bei dem einen oder anderen leicht gehobener, aber angemessen. Sehr freundliche Bedienung am Tisch. Hat man ja heute auch nicht mehr oft in Ausstellung/ Musen.

Danach sind wir noch rüber in den Innenhof der Dreiecksburganlage. Dort war auch der Eingang zu der historischen Ausstellung. Nach kurzer und sehr freundlicher Rückinfo ist jene aber nochmal größer und umfangreicher. Auch wenn mich diese Ausstellung interessiert hatte, aber die Stunden schon gut fortgeschritten waren, würde die Zeit nie reichen und durchhuschen wollte ich auch nicht. Mal so für demnächst.

Zu guter letzt haben wir noch einen kleinen Rundgang um die nahe Kirche und deren Umfeld gemacht. Dann war Rückfahrt angesagt. Eigentlich sind wir gut durchgekommen. Umeigentlich nur bis DO-Lüttgendortmund. Da bin ich dann, auch dank Ortskenntnis, runter von der schon auf Googlemaps anzeigten A40. Marschrichtung Bochum war angesagt. Das wir aber dieses Mal nach Matzen, dem jüdischen/ koscher Restaurant schaffen würden, da war irgendwie klar, das würde nix. Denn jene haben nur bis 17:00 Uhr geöffnet und da wir um kurz nach vier von der Bahn sind…

Jedenfalls sind wir dann wider beim Stammchinaman gelandet. Da macht man auch nix verkehrt. Zu Hause ( bei Muttern ) noch ein Alkfreies den Schlund runter laufen lassen und plauschen. Ne´, war ein schöner Tag.

Heute Donnerstag: der Rückweg mit nur seichtem Rückenwind, lieft besser. An der ersten Pause am Esmcheraussichtsturm mit einem älteren E-Biker lange geplaudert. Radfahren, Gesundheit und zuletzt noch Hüfte-OP, hört hört, die er hinter sich hatte. Das Gespräch tat richtig gut und ich denke, wenn jetzt noch jemand Kaffee gebracht hätte…
Später hinter DO-Mengede eine zweite kurze duale Wasserregulationspause.

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Danach bin ich aber mehr oder weniger am Stück durch gefahren. Alle Bilder zu der Heimattour sind wie immer im passenden Album <klick> zu besichtigen.

Biketouren Resume: ja ne‘, der Anfahrtstag war schon heftig. Ich kann mich nur an eine Heimattour erinnern, wo es ähnlich gelaufen war. Damals bin ich aber noch ein Stück am Dortmunder Kanal und am Rhein-Herne-Kanal entlang gefahren. Mit dem vollgefederten und fast 15kg schweren Volotec, zzgl. wenn auch leichtem Gepäck. Im Winter bei Schnee. Aber damals stand ich auch noch voll im Saft, kein Manko in den Knochen. Damals halt…

Newsticker/ Biketouren Remsume: ja und weil dann auch das eine oder andere Goodie mit von der Partie war, hier die Testberichte zu den frisch aufgezogenen Conti 4-Seasons in der Baubreite 32mm und demnächst noch der Bergans Letto Dermizax Funktionsjacke.

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