28.341km/ 12.01.2019

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: recht spontan gab es heute eine nette Ausfahrt. Mit dem Kollegen aus dem östlichen Teil des Claim via dem Radforum ins Gespräch gekommen, kurz ein, zwei mögliche Runde abgesteckt, dann noch Treffpunkt, Datum und Uhrzeit abgemacht. Passte und war mir nach gestrigen Runde sehr recht.

Mit dem Kollegen hier durch die nahen Gefilde zu rollen ist immer nett und entspannt, bringt hin und wider auch das eine oder andere Abenteuer mit sich, aber auch hier und da mal eine frische Strecke. Und mit dem Letzteren war’s dann auch heute so.

Pünktlich am Treffpunkt angekommen, kurz shake hands, ein zwei Sätze rübergereicht um die Neuigkeiten auszutauschen und dann quasi im fortlaufenden Gespräch losgefahren. Ich reichte dann mündlich meinen Wunsch einer Erstbefahrung rüber und es sprach nix dagegen. Und so zogen wir dieses mal nicht direkt nach Drensteinfurt rein, sondern über Waldstedde via Ameke. Nettes Dörfchen dieses Ameke. Die Strecke als auch die Streckenführung war mehr als gut, ja gerne nochmal.
Ist auch nicht der Umweg nach Drensteinfurt rein. Vom Punkt ab, wo wir/ ich normalerweise spätestens nach Drenstfurt einbiegen, würde ich mal sagen grob was mit 30 maximal 40 Minuten bis Waldstedde. Ab da dann wider bis Drenstfurt auch noch mal zirka den gleichen Zeitraum. Einzig blöd finde ich das Stück Landstraße aus Waldstedde raus, weil man da eben über die schmale Landstraße fährt. Dort gibt’s keinen Randstreifen und vom Kraftverkehr her wird das auch immer frequentiert. Müßte mal die Karte studieren, ob es da nicht eine Alternative gibt ?

Jo und so erreichten wir dann auch mit den ersten Frontwindattacken, Drensteinfurt. Dort hatte zu meinem Erstaunen sogar noch die Bäckerei Zimmermeier offen. Der Cappuccino ist dort super gut und die Backwaren erstmal… . „Leider“ hatten wir kurz vorher abgesprochen, daß wir zu bekannter Holzunterstand oder eben Hütte fahren würden. Und so standen wir an der Kreuzung und ich hatte etwas mit mir zu kämpfen. Doch noch auf ein leckeres Stück mit Irgendwas wie Schokolade reinhüpfen ?
Aber nein, ich blieb tapfer ! Und so rollten wir weiter. Zwar wider gegen den Wind, aber wir-ich wussten das unser Pausenpunkt nicht weit hinter Drensteinfurt liegt. Und so kurbelten wir ein wenig hamsterlike ( ich schon auf den Bergkettenblatt ) gen Westen. Wir wurden belohnt und es machte uns auch kaum was aus. Ich denke das ich das so vom Kumpel aufgenommen habe. Er ist ja zum Teil noch wetterfester wie ich. Also zumindest in den letzten Tagen hat er deutlich mehr gefahren als ich.

Kurz vor der Hütte stand da dieses wollhaarige Pferd auf der Weide. Ich dachte nur – wow ! Frieren würde dieses Pferdchen mit Sicherheit nicht. Kein Wunder, bei soviel Haarpracht. Ich hielt also an, mußte ein Bild machen und schon kam der Zosse ans Gatter gelaufen. Aber wir hatte keine Leckerli für ihn da. Müßte ich mal dran denken, also für nächstes mal.

Gut, so erreichten wir die Hütte und jene lag genau im Windschatten. Drinnen einen soliden Tisch, Bänke und alles regengeschützt. Jemand hatte sogar ein paar Sitzkissen von einem Gartenstuhl liegen lassen. Das nahm ich gerne an, wohlgleich ich auch was als Unterlage mit dabei hatte. Apropos dabei, dabei war natürlich auch wider die Bordküche. Und wie man sehen kann wurde jene eingerichtet, schnell entzündet und wider eine warme Tasse Brühe zubereitet. Während wir so quatschten zog die Zeit dahin und warm gekleidet ließ sich das da gut aushalten. Ich hatte meine Daunenjacke im Gepäck und die dann eben gegen die Bergans Letto getauscht. Meine Windstopperhandschuhe waren inzwischen aufgeweicht und wurden vor der Weiterfahrt gegen meine Goretex-Winterhandschuhe gewechselt.

 

Nach dem Plausch und einer Stärkung ging es dann wider los. So etwas aufrappeln mußten wir uns schon, wussten wir doch zu genau, kurz hinter der Hütte würde es stellenweise wider übelst blasen. Und so war es dann auch. Zwar bot uns die eine oder andere Hecke, Buschwerk oder Baumreihe noch etwas Windschutz, aber immer wenn eine bessere Rechtskurve kam, welche dann ja knall in Richtung West führte, war wider Hamsterstrampeln angesagt. Mindestgeschwindigkeit die ich optisch auf dem Tacho wahrnehmen konnte – 14 und ein paar Kaputte.

Erst mit dem Schwenk rüber parallel zur B54 war der Spuk vorbei. Es ging immer besser, ja sogar das fette Kettenblatt kam wider zum Zuge. Also glaube ich. Nein, bis Herbern rein zog es sich noch etwas, Mel´s Café hatte geschlossen, stand aber ohnehin nicht auf unserer Liste. Hinter Herbern schlugen wir dann auf meinen Vorschlag hin auf jene Strecke ein, die wir Ende letzten Jahres noch gemeinsam aber mit Fahrtrichtung nach Herbern hin gemacht hatte. Fand ich gut, kann man also auch gerne nochmal machen.

Und wie wir da so herholen, hin und wider sogar mit der Tachonadel nah an der 30km/h. Ich schlug dann noch vor den Weg über die Geneggequelle zu machen. Ist zwar nur ein Trampelpfad, aber nicht sehr lang als Ganzes und sollte so zu machen sein. Der Kollege kannte das auch nicht, also noch ein Grund da mal herzufahren.

Ja und das war dann so unser letztes Tagesziel. Außer das hinter diesem letzten Abschnitt auch dingfest gemacht wurde, daß wir uns beim osmanischen Drehspießgrill des Vertrauen angemessen stärken würden. Diese dann aber wirklich letzte Tagesziel wurde auch recht fix von uns erreicht.
Tendenziell geht es bis dahin ja fast nur bergab, große Windattacken waren aufgrund der falschen Richtung, sprich der besseren Fahrtrichtung auch nicht mehr zu erwarten. Das einzige Hobby was uns noch verblieb war der Regen. Und jener gab immer wieder mal sein bestes. Hier und da etwas derangiert und angefeuchtet genossen wir unser Mahl und machten uns dann wider auf. Ich bot noch an, das Kollega noch mit zu mir kommt um ihm dort ein paar Gummihandschuhe noch zu vermachen. Die die er trug waren schlichtweg auf – und sowas von feucht, ach was, triefend nass !

Und so trudelten wir noch bei mir in der Fitness-Garage ein. Dort wurde dann das Päckchen überreicht, er streifte sich noch sein Regenkondom über und wollte nicht mit rein kommen um seine Sachen ansatzweise zu trocknen. Hart im nehmen der Kollege. Aber er beteuerte auch ganz klar, er habe sich daran gewöhnt und es sei ihm auch nicht kalt. Nun gut, mehr kann man nicht machen.

Ich für meinen Fall habe dann wider klar Schiff gemacht, alles umsortiert, die Waschmaschine etwas gefüttert und gewartet bis ich in die Dusche konnte. War doch ein klasse Tag !
Zumindest für mich die erste längere Tour in diesem Jahr, wo dann auch mal was an Fahrzeit und Kilometer zusammen gekommen ist.

Und wie immer, die von mir als CAADX Regen-Windstrecke Rundfahrt betitelte auf dem Strava Portal zu sehen. Mehr Bilder als hier sind auch nicht im Album. Gut das eine von dem Lahmacun…

Bikedefekte: leider versagte nach der Abfahrt vom Dönerman mein Rücklicht. Ist wohl etwas feucht geworden. Hab’s erstmal etwas trocken gewischt und auf die Heizung gelegt. Werd morgen mal schauen was damit los ist.

Eine Antwort to “28.341km/ 12.01.2019”

  1. ☼aktiv☼60plus☼ Says:

    Echt hart im Nehmen seid ihr. Dagegen sind wir wirklich *schönwetterradler* 😊 Im Winter radle ich indoor und halte mich mit Kursen und Krafttraining fit so gut es geht
    Das Pferdchen hätte sich sehr über eine Karotte gefreut. Oder einen Apfel. Habe ich immer dabei für die Pause auf Touren.

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