Leben auf dem U-Boot/ 02.02.2019

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Rumgelaber/ Cyborg: mal wieder ein paar Textzeilen zum Leben hier. Und wie es die Überschrift erahnen lässt, es ist tatsächlich wohl so wie ein Leben auf einem U-Boot. Jedenfalls stellt man-ich sich das so vor.
Der einzige Unterschied dürfte sein, daß man auf einem U-Boot einen festen Dienstplan nebst entsprechender dienstlicher Tätigkeit hat. Was so weniger Langeweile aufkommen lassen wird.

Ansonsten, ein echtes Zeitgefühl was die Wochentage angeht, hab ich erst wieder seit gestern. Denn gestern war Freitag, der eigentliche Tag der Entlassung.

Eigentlich, weil die gestrige Visite meinte:“ aufgrund meine Pflegesituation zu Hause, wäre die Unterbringung hier im Krankenhaus sinnvoller.“ Zumindest dieses Wochenende, so ich mich erinnere.
Sinnvoll weil ich eben mein Bett im 1OG habe und jenes nur eine Standardhöhe hat. Erschwerend kommt hinzu, das der Raum in der Tiefe gesehen von meiner Seite nur knapp 50cm messen wird, geschätzt. Mit Krücken da also aufstehen ist wohl eher unmöglich. Motivation hin oder her.

Die Wendetreppe würde ich mir noch zutrauen und das Thema WC-Sitz in höher schätze ich auch als schnell umsetzbar ein. Aber am Knackpunkt Schlafstätte wird sich kaum was machen lassen. Alle Überlegungen hin oder her.

Da ich diese Situation hier im Krankenhaus ausreichend kommuniziert hatte und man wohl auch noch ein Puffer bei den Belegplätzen hat, geht das jetzt erstmal so. Die Frage wird nur sein, was ist wenn das Bettenpuffer aufgebraucht ist ? Oder meldet sich die Rehaklinik doch noch schnell ?

Ich komme dennoch nicht umher eine gewisse Irritationen in mir zu vernehmen. Denn der Antrag zur – amtsdeutsch – Anschlussheilbehandlung wurde noch am Tag vor der OP vom Krankenhaus Sozialdienst gestellt. Da ich mich ja schon im Vorfeld, wenn aus heutiger Sicht auch zu kurzfristig, zunächst über die Krankenversicherung und dann letzten über die Haupt-Drehpunkt Rentenversicherung versucht hatte schlau zu machen, wundert mich das schon.

Da hätte man bei der Rentenversicherung sagen können, wenn nicht sogar müssen, setzten sie sich möglichst frühzeitig mit dem Sozialdienst in Verbindung, da die Planungen bereits zu gange sind. Doch nix. Jetzt hänge ich hier auf Abruf. Mein Bauchgefühl sagt zwar, die melden sich schon am Ende des Wochenendes/ Anfang der Woche, ist aber trotzdem blöd. Cut bei dem Thema.

Kommen wir wieder zu U-Boot. Das Highlight des heutigen Samstag ist gelaufen. Frühvisite und Frühstück und ich habe schon meinen Frührundgang über die ganze Station gemacht. Wie immer, auf den Krücken.

Dann hab ich mich flach auf‘ s Bett gelegt und meine hier gezeigten Physioübungen durchgezogen. Auch das klappte wieder besser als am Vortag, speziell was den Hüftbeuger im OP-Bein angeht.

Tja, und jetzt, quasi mit diesen Zeilen, ist mein Tagesprogramm erstmal erschöpft. Was also noch machen, die große Frage ?

Mit der Uhrzeit von 11:36 könnte man dem Mittagessen entgegen fiebern. *lach*
Ansonsten sah die Currywurst-Pommes-Mayo im hiesigen Café noch brauchbar aus. Ist nur so‘ n Ding wo ich mal wieder Bock drauf hätte. Könnte man also mal zum Abend hin angehen ?

Ebenfalls wird noch der eine oder andere Rundgang über die Station anliegen. Einen um die Mittagszeit, einen am Abend. Am U-Boot hat man mehr zu tun.

12:27 Uhr: nächstes Highlight Mittagessen. Linseneintopf eins-a.

Zweites Highlight, Cappuccino im Café des Krankenhauses.

17:52 Uhr: das gesetzte Tagesziel erreicht…

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… Currywurst-Pommes-Mayo aber bereits gegessen. Heimatküche, geschaukelt nicht gerührt ! Wie bitte ??? Geschaukelt weil ich die zwei Portionen, einen für den nicht mobilen Zimmernachbarn, in einer Tüte mit meinen Krücken nach ob transportiert hatte. Deshalb sieht die Portion auch etwas dearrangiert aus.

Ja so ist das Leben in dem U-Boot.

3 Antworten to “Leben auf dem U-Boot/ 02.02.2019”

  1. Linsenfutter Says:

    Kann also nur besser werden ….

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