Phase Nr.2./ 05.02.2019

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Rumgelaber/ Cyborg: zum Stand der Dinge, startend heute Vormittag.

Die nächste Phase läuft an, ich zitiere mal aus einem meiner Lieblingsfilme – Das Boot – folgenden Text: „fertig machen zum auftauchen.“

Der Sozialdienst vom Krankenhaus hatte sich auf meine Mail hin gemeldet. Anrufen in der Rehaklinik bringt nix, man selber hätte aber auch keine Möglichkeiten positive darauf einzuwirken.

Gut, erstmal die Info etwas bei Seite geschoben und die Morgenroutine abgehandelt. Dazu zählte dann auch…

…das die Bestellung von zwei Pötten Kaffe tatsächlich realisiert wurde und man so heute früh gut in Schwung kam.

Der nächste positive Effekt war dann, das der gute Mann mit den magischen Händen die Lymphdrainage machte. Die gute Frau von der Physio selbst hatte ich kurz vorher noch von ihrem Dienst am Mann direkt auf der Station vonnihrem Zimmersport entlassen ( ging aber später noch auf sie zu ).

Also, nach der Lymphdrainage doch zum Instrument der Fernkommunikation gegriffen, denn…

…nachdem ich die negative Info auf der Station weiter reichen wollte, vorzugsweise an den Stationsarzt, der aber nicht im Büro saß, traf ich dort die Frau von der häuslichen Pflege an. Die wollte mich sowieso.., und wie wir so/ ich noch zwischen Tür & Angel stehend sprechen…, bimmelte das Mobil.

Bingo ! *plums* Das war der Stein der vom Herzen fiel.

Kaum zehn Minuten nach dem dann doch eher suboptimalen Ferngespräche verkündete mir die Rehainstitution, das mich noch heute das Taxi kontaktiert, wann man mich morgen Vormittag gedenke ab zu holen.

Die Info reichte ich sofort weiter, was dann auch das angedachte Gespräch mit der häuslichen Pflege überflüssig machte.

Das U-Boot taucht also, bzw. für morgen Vormittag ist auftauchen angesagt, dann wird das Boot durchgelüftet…

Nein, die Sache ist die. Der Kollege der in die gleiche Rehaklinik geht wurde heute Vormittag abgeholt. Natürlich haben wir uns noch ein wenig gefoppt, aber alles mit viel Spass in‘ ne Backen.

Mit frischem Wind im Segel passte ich noch die Physiokkraft ab und fragte nach dem Physioraum hier im Hause. Sie hatte dazu auch einen Plan zur Hand und so zog ich mich mal wieder in die Warteposition zurück.

Kurz nach elf sammelte sie uns auf dem Zimmer ein und gemeinsam ging es dann in die Räumlichkeiten. Dort konnten wir dann zu zweit auf je einer Liege liegend, ja klar logisch, unsere Übungen machen. Sie schaute drüber, gab noch ein paar Tips. Eine zusätzliche Übung war auch noch drin.

Das wir nun die Übungen auf einer Liege machen konnten und nicht auf einer Matratze hat den Vorteil, daß eben nicht ein erheblicher Anteil der Übung in der Matratze verpufft. Ich war erstaunt, wie sehr doch in diese Zeit die muskulären Defizite zustande kamen.

Lustigerweise konnte sie sogar, und das trotz Kleidung, sehen wie mein Arsch auf der linken-operierten Seite kaum noch vorhanden ist. Aber das wird wieder.

At last hüpfte ich noch auf die dort stehende Waage. Grob zwei Kilo mehr als üblich. Also kaum bedenklich.

Dann gab es Mittagessen. Eigentlich Spaghetti Carbonara. Gut, waren jetzt keine Spaghetti und auch nur in Richtung Carbonara, aber die zweite Portion vom gerade ausziehenden Zimmernachbarn hab ich mir direkt an Land gezogen.

Mit vollem Bauch und recht zufzufrieden ob der Aussichten lässt es sich deutlich besser leben. Das Zimmer war genauso leer wie die beiden Teller. Von der zweiten Portion hab ich nur einen Teil der mit Erbsen ganierten Carbonara-Soße liegen gelassen. War eher überbacken und lag so gut im Magen. Ich lehnte mich zurück und die Zimmertür ging auf.

Einzug des frischen Zimmergenossen. Wir plauschen eine gute Weile, kommen klar denke ich, ist ja auch nur noch für wenige Stunden…

…und bin jetzt aktuell wieder im Café Vital, haben den Cappuccino schon getrunken. Mache mich jetzt gleich auf. Krückengehen durch die Räumlichkeiten.

2 Antworten to “Phase Nr.2./ 05.02.2019”

  1. ☼aktiv☼60plus☼ Says:

    Du schreibst echt lustig und unterhaltsam.

    • alex Says:

      Freut mich. Ich denke mit dem Schreiben kommt auch immer so ein wenig was von meinem Inneren zum vorschieben. Ja klar, was auch sonst. Zur Zeit ist es halt so, es schwankt. Viel Nachgedachtes bis frustriert, gewürzt mit einer Brise Ironie oder doch schon Sarkasmus und dann wider dieser Wille das nicht so hinnehmen zu wollen wie es ist. Wenn die das nicht auf die Kette bekommen, dann mach ich das eben selbst.

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