07:12 Uhr/ 07.04.2019

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Morgengruß/ Rumgelaber: jo es scheint so , als ob ich langsam wider in den alten Flow komme. Zum einen war ich gestern zeitig in den Federn und zum anderen heute früh entsprechend wach. Gut das eine spielt dem anderen zu, früh schlafen gehen gleich früher aufstehen, aber ganz ehrlich…
…mir ist das recht so. In den letzten langen Wochen war das oft genug anders und es hat mir nie richtig gepasst. Ist mal ganz nett, aber eben nicht meine Welt. Mit den Vögeln aufstehen ( was mich als Titel zumindest gedanklich zu einem weiteren Beitrag inspiriert ) das könnte so der Titel sein.

Der Boden der Espressotasse gibt noch einen kleinen Rest her, ein Brocken Ritter Sport Halbbitter liegt noch zur Hand. Der heutige Tag soll ja so werden wie der gestrige und das wünsche ich auch der Leserschaft.

Für mich wird es sich heute so unterscheiden, daß ich eben nicht mit dem Hochdruckgerät und der Bodenbürste alles um und auf´n Grundstück wider fein mache, sondern wir uns heute zu einem österlichen Familientreffen zusammen finden. Da die Holde anschließend direkt zu ihrem Job abrückt, werde ich die Gelegenheit nutzen und mich zu Fuß wider in Richtung Burg aufmachen. Regulär sind das knapp 5km, ich werd aber ma´ schauen ob es da nicht noch einen schöneren Weg gibt ?

*geh auf einer Onlinekarte kurz abstecken*

Ja was mit knapp 10km bekommen wir da in schön zusammen. Mal sehen wie das läuft. Ich denke nach der gestrigen Saubermachaktion kann man sich mal eine nette Runde durch die Lippeauen gönnen und die Füße mal wider etwas auf Vordermann bringen.

Denn gestern das hat schon gedauert, gestartet habe ich um 11.00 Uhr. Wobei ich zunächst noch Glück hatte. Der Kumpel rief mich schon um vor 11:00 an, wir hatten jene Uhrzeit ausgemacht, das ich den Kränzel schon abholen kann. Ich dann also rumgefahren, das Teil eingeladen und auf dem Rückweg noch einen Kasten Wasser geholt.

Auf der Burg wieder angekommen fix die Sachen auf die Seite gestellt und dann los…, dachte ich. Denn nach dem Anschließen der Bodenbürste passierte erstmal nix. Es tropfte etwas Wasser raus, aber bei weitem nix, womit man die Pflastersteine hätte bereinigen können. Nach ein paar Versuchen hab ich dann erstmal auf die Lanze umgebaut und die Kantsteine abgestrahlt.
Doch die Pflastersteine damit machen würde keinen Sinn machen, also hab ich mich nach dem ersten Durchgang hingesetzt und nochmal probiert. Ohne Bodenbürste würde das nicht nur ewig dauern, sondern auch jede Menge Dreck mit hochwirbeln. Sehr unschön und vor daher keine Alternative. Nachdem es wider nicht so ging wie sollte mußte ich mich also mit der Bodenbürste auseinander setzten. Auseinandersetzen im wörtlichen Sinne.

Erstmal geschaut ob sich das Teil überhaupt dreht, also mit den Fingers gedreht ? Tat es. Dann geschaut ob da wo irgendwie was am harken iss oder offensichtlich verstopft sein könnte ? Soweit erstmal alles gut. Dann mal zaghaft am Hahn gedrückt und beobachtet wo Wasser in welchen Mengen aus den beiden Düsen kam ? An einer Düse kam gar nix, an der anderen nur ein paar Tropfen. Dann den Drehteller abmontiert. Mit dem ersten Teil der Lanze dann mal Wasser durchlaufen lassen. Bis zum Drehteller kam das Wasser sang und klanglos an.

Jetzt den Drehteller samt Düsen angeschaut. Schnell erkannt, die Düsen lassen den Teller rotieren, denn auch einen andere Vorrichtung war nicht auszumachen. Also mal nur den ersten Teil an den Drehteller gehalten um zu schauen was passiert. Das Ergebnis war gleich. Folgerung: die Düsen mußten irgendwie verstopft sein. Also rein in die Fitness-Garage und sich ein paar Sachen für ein Durchstoßen von sehr kleinen Düsen zusammen gesucht. Gefunden und dann erstmal den oberen Teil, der aber nicht verstopft war, durchstoßen. Den Teller umgedreht und gesehen, daß man die Düsen demontieren kann.
Also die passende Nuss vom Ratschenset gegriffen und los. Und schon beim ersten in die Hand nehmen war klar, eine Düse war, warum und wie auch immer dicht, die andere ging so.

Ich hab dann beide Düsen frei gemacht und dann lief das Teil als wär nie was gewesen. Hat mich aber gut einen halbe Stunde gekostet. Jedenfalls konnte ich dann alles fein machen.

Und so hab ich dann alle Pflastersteine auf der Burg-Terrasse, die Holzterrasse, die Holzflächen in der Stardkorbecke und an der Fitness-Garage, die Stellplätze, den Bereich vor dem Burgtor bis zum Müllplatz und den Gehweg vor der Burg bereinigt. War ein Haufen Arbeit vor allem, weil ich immer wider zwischendurch aufhören mußte und alles was so aus den Fugen rausgeholt wurde, mit dem normalen Wasserschlauch wegspülen oder mit dem groben Besen wegfegen mußte.

Natürlich reichte irgendwann der Schlauch für den die Gartenspritze nicht mehr und so mußte ich noch die Schlauchanschlüsse ummodeln. Jetzt weiß der Geier wo ich die Gardenadüse hingepackt habe. Ich hab sie vor meinem geistigen Auge gesehen, aber natürlich nicht gefunden. Wäre ja auch zu einfach gewesen. Aber irgendwann, also um genau zu gehen um 17:00 Uhr, da hatte ich dann alles fertig. Also mit aufräumen und den Kränzel wider transportfertig & fein gemacht.

Sechs Stunden Arbeit im Prinzip am Stück durch. Da war ich dann auch zugegebenermaßen etwas… . Nun ja, das hab ich schon gemerkt. Nervig war das rumbasteln und das ich alles alleine gemacht habe. Keiner der schon mal wo was weggefegt hatte, oder ein paar Spritzer von den Fensterscheiben gemacht, oder gar die Gartenmöbel wieder hingestellt hätte.

Natürlich hätte ich es auch sein lassen können. Wozu macht man sich so eine Arbeit überhaupt und vor allem auf dem Gehweg ? Mooswuchs heißt das Hauptzauberwort und dann noch Unkraut. Mit so einer Bodenbürste holt man das alles aus den Fugen und von den Oberflächen. Auf dem Holz wird das sonst rutschig wenn es feucht oder gar nass ist. Wobei ich jetzt sagen muß, mit dem Kränzel auf dem Holz arbeiten ist zwar schön, aber dann doch eventuell suboptimal.

Denn an den Wandflächen habe recht direkt gemerkt, da sind einige Stelle arg rauh geworden sind. Das werde ich nach dem kompletten Trocknen noch haptisch abtasten müssen und zur Not, also gerade auf der Terrassen Fläche glatt schleifen müssen. Denn diese kleinen Holzsplitter sind doch unschön in den Fingern oder gar im Fuß.

Das werde ich dann für nächstes Mal im Auge behalten müssen. Die Verwitterung der Oberflächen ist nicht das Problem. Das kann die sibirische Lärche ab. Der Moosbelag ist jetzt auch nicht das kapitale Problem, halt nur auf der Terrasse. Da wird’s dann wohl doch die Handbürste wieder werden, wenn es mal soweit ist.

Jedenfalls ist jetzt alles fertig, so braucht ich das nicht im Urlaub machen, da hab ich anderes vor und es hat mir halt auch keine Ruhe gelassen. Gerade das ganze kleine Zeug auf dem Gehweg vor der Burg. Ist aber auch kein Wunder, ich hab das mindestens das letzte mal vor drei Jahren, wenn überhaupt gemacht.

Und jetzt diese Geschichte abschließen und ab in den Sonntag.

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