26.520km/ 12.08.2019 ( inkl. Bilderlink )

by

Bikealltag / Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: viel ist im weiteren Verlauf der letzten Woche nicht passiert. Zu erwähnen wäre, das ich auf der Suche nach noch irgendwo auf Lager oder in der Verkaufsraumauslage liegende Conti PG 4000S II doch noch fündig geworden bin.

Ich habe ein paar viele Läden, die halt so schnell erreichbar waren, abgegrast und erst nix gefunden. Der neue Conti 5000 wird gelobpreist und ist entsprechend verfügbar. Und wie ich mir das schon dachte, ausgerechnet bei Das Rad Dortmund hatten sie noch welche zur Hand.
Und genau von deren Laden hatte ich die ganze Zeit ein Bild im Kopf. Hätte ich sie mal zuerst angefahren.

Drei Stück waren noch zu haben, wo ich auch zunächst sagte: „wenn gutte Preis, ich nehm alle drei„, *lach* nein natürlich nicht in dem Wortlaut, aber vom Sinn her schon. Ich schwenkte aber noch um und nahm nur zwei. Hintergedanken war, wenn die jetzt demnächst verrecken, muß sowieso ein anderes Model herreichen. Und so wurden am Samstag die frischen Schlappen montiert. So wider gut gerüstet tat sich dann eine Ausfahrt auf.

Treffen war um 10:00 Uhr am örtlichen Heimat HBF, Besuch aus dem Osten traf per Zug ein, der Kollege aus dem Claim rollte auch vor. Die ersten Fahrkilometer ( hier den Verlauf bei Strava ) waren klar und führten über bekannte Wegstrecken. Erste Stärkung in Drensteinfurt, was soll ich dazu sagen. Dann weiter via Werseradroute bis eigentlich Albersloh.
Uneigentlich habe ich beim Bilder machen während er Fahrt die offizielle Werseradroute Ausschilderung verpasst und wir standen schon mitten in der Hohe Ward. Dort wurde die erst Bank rechts geentert und abgehockt, nebst tiefsinniger Männergespräche. Mit knapp 2h und eher moderater Fahrweise war das eine reine Genussrunde.

( Alle anderen Bilder wie immer in einem Album )

Nach der ersten großen Pause machten wir uns dann wider auf, denn ich vermeldete, daß sich mein Kreislauf langsam in die Ruhe und somit Schlafposition begeben würde. Für mich ist aber auch eines klar, die Umgebung mit dem Hiltruper See ist genau ein Ding !

Der Hiltruper See wurde umrundet und dann scharf rechts raus am zum Dortmund-Ems-Kanal. Nach den wenigen Metern bis dorthin befanden wir gemeinsam den Gegenwind für erträglich und beschlossen uns am Kanal entlang in Richtung Lüdinghausen zu machen.

Der Kanal war da vor ein paar Jahren noch arg Baustelle und ich kann mich daran erinnern, das selbst der ortskundige ( Neckname ) Schönwetterfahrer mehr als einmal rätselte wie wir wohl nach Münster ( wir kamen damals von Westen her ) kommen würden ?

Diesmal klappte das aber fast reibungslos. Zwei, drei Feinheiten, einmal in Höhe Senden wo wir unvermittelt nicht mehr am Kanal standen, sondern an einem abzweigenden Gewässer oder doch eher Hafen weil Sackgasse. Über eine Treppenleiter ( *Idee!* könnte man dann bei einer nächsten Attacke vorab die Kanalseite wechseln und auch beim Schloss Senden vorbei schauen ) konnten wir eigentlich den Anschluss wider haben, dann tauchte aber eine andere, nicht gerade schlecht aussehend Route auf. Zunächst noch in der Annahme das dies die Stever sei folgten wir der Route. Doch alsbald hatte ich so eine dumpfe Vermutung, die dann auch später beim befragen Eingeborener bestätigt wurde. Es war die Alte Fahrt, sprich der alte Kanalverlauf.

Das war dann etwas holperig, ich fand das gehört aber zum garveln mit dabei. Dennoch beschlossen wird dann wider Teilasphalt unter die Reifen zu nehmen bis wir wider am Kanal standen. Dort gab es dann den dritten Schönheitsfehler. An einem weiteren Yachthafen verpassten wir die nicht ganz so nett optisch augenscheinliche Abfahrt um wider am Kanal zu landen. Nach einer kleinen Schleifen hatten wir das dann aber doch.

Jetzt ging es recht stramm, auch gegen den Wind, gen Lüdinghausen. Vor Lüdinghausen ist die östliche Routenführung direkt am Kanal aber noch durch einen Campingplatz/ Privatweg gestört ( auch ne´blöde Stelle weil so keine Umfahrung sichtbar/ ausgeschildert war ).
Ich wechselte mit den Jungs im Schlepptau die Kanalseite, was dann aber alsbald zu einer neuen Schleife über den Kanal führte. Ab hier sind wir dann ich gar nicht mehr am Kanal entlang, sondern passierten das Café Indigo. Das jenes recht direkt vor den Toren Lüdinghausen liegt, hatte ich so nicht mehr in Erinnerung. Jedenfalls landeten wir weiter fix an der Burg Vischering, welche dann unserem Gast optisch zu gute geführt wurde. Ich kannte die Location ja schon gut, schwenkte also stramm zu einer Spiegelkiste rüber…

Diese Box war von außen komplett mit schmalen Blech- oder Glasspiegeln verkleidet, genau mein Ding so ein Design-Mist. Ach apropos Mist, jetzt hab ich ganz unser großes Picknick in der Hütte vergessene darüber zu berichten. Muß irgendwo, ja wo genau, egal. In einer Hütte, ich meine hinter Hiltrup, haben wir Stellung bezogen und meinen Spiritusbrenner angschmissen. Für zwei von uns gab´s Ravioli und einen guten Espresso hinterher.

Dabei fragte man uns wo wir denn noch hinfahren würden und so ergab sich eine schon fast unglaubliche Gesichte. Die kann aber ein anderes mal erzählt werden, wenn. Kurzabriss: man glaubte uns im Ernst das wir auf dem Weg von Berlin nach Paris seine. *schmunzel* Jedenfalls war ich auch begeistert, wie gut das mit dem Futter klappte.

Da in Lüdinghausen das leider Backwiärk geschlossen hatte, wurde eine örtliche ( spaßfreie ) Tanke angesteuert und gleich mal mächtig die Wasservorräte aufgefüllt. Denn jene waren auf Vacumnivau zusammen geschrumpft und ich glaube uns allen klebte die Zunge leicht am Gaumen. Wasserdefizit halte ich ja sowieso für eines der größten Handicaps ( natürlich neben dem Koffeeindefizit gleich hinter dem Futterdefizit ).

Dann ging es auch recht stramm weiter, auch wenn kurz hinter Nordkirchen noch eine kleine Pause zwecks Futteraufnahme bei den Kollegen eingelegt wurde. Noch ein Hihglight im weiteren Verlauf der Route, ich entdeckte frei laufende Schweine und Hühner an einem nahen Bauernhof.

Bild 6_ergebnis.jpg

Was für prächtige und schönen Tiere ! Dann konnten wir aber schon das Kraftwerk in Stockum sehen, erklommen ein paar letzte seichte Steigungen, es bot sich noch ein tolles Licht an…

Bild 7_ergebnis.jpg

…uns ihn standen wir auf der heimatlichen Kanalbrücke und verabschiedeten uns. Mein Weg führte zum osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens, die beiden Kollegen machten sich auf zum HBF. Ja war richtig gut, entspannt, wenn auch im letzten Viertel etwas trocken die Tour.

Aber wie das eben so ist. Die Wolken blockierten etwas die Sonne, es war als scheinbar kühler, dazu noch der Wind und schon fühlen sich so bei der angenehmen Fahrt die gute 21c° nach weniger an. Man hat erst keinen Durst, merkt es nicht wirklich das man eigentlich ölt wie Atze und dann plötzlich hat man nur noch Brand !

Ja und dann war da halt der…

Montag: es ging wie immer dem Stahl Renner zum Job, nur frisch war’s am Morgen. Und nachmittags…, ja da kam die Überraschung ! Mit jedem Meter mehr in Richtung heimatlicher Burg zog der Himmel sich zu, es wurde deutlich kälter ( 14c° ! ) und es begann zu regnen. Wann hat man das zuletzt gehabt ?

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: