27.151km/ 02.09.2019

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Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Rumgelaber/ Outdoor: …immer wieder erstaunlich ! Bin da ein wenig selbst überrascht, wie sehr doch eine Person im Verkauf/ Beratung den Eindruck zu einem Laden prägt und dabei durchaus die Entscheidungsfindung positive beeinflussen kann.

War wo in einem Dorf unterwegs und denk mir, könnte ja mal wieder eine andere Abbiegung probieren. Gemacht, getan und fand mich auch wenige hundert Meter weiter sofort zurecht. Dummer Weise erspähte mein Argusauge quasi im linken toten Winkel einen Outdoorladen – Magic Mount. Da noch Zeit war, bin ich rein. Wie immer, ein Fehler.

Von Höcksken auf Stöcksken wurde etwas gestöbert und gegen EC-Zahlung ist zum Glück nur ein paar Merionsocken in 200er Ausführung von Woolpower über die Ladentheke gegangen. Ganz dumm aber, daß man so im Gespräch auch auf Schlafsäcke zu sprechen kam.

Jetzt komme ich zum Kern der obrigen Aussage, daß eine Person die Beratung und somit auch potentiellen Verkauf extremst gut beeinflussen kann. Kann, nicht muß. Denn nicht wirklich jeder kann das von Natur aus.

Ich fand die Beratung durch die blonde Dame im gesetzteren Alter sehr kompetent, freundlichen und in keinem Falle ( hatte ein paar Dinge gesehen und so sind wir stets darauf zu sprechen gekommen ) aufdringlich. Das hinterlässt bei mir halt ein sehr positiver Eindruck. Ja so ist das.

Nächster Part…

…wie war das jetzt noch ? Heimattour ohne Heimattour, oder korrekt gesagt, ohne Fahrrad ? Ja genau. Termin stand fest und orientierte sich eigentlich mal an der Karmariders Tour 2019. Ideen dazu hatte ich genug und hätte mir auch schon fast eine Bahnfahrkarte für die Hinfahrt geholt. Ja sogar eine brauchbare Karte für die Radstrecke vom dortigen Dorf-HBF hin zum Startpunkt hatte ich in meiner Sammlung. Zwar in einem eher großen Maßstab, aber genug um das Ziel treffen zu können.

Innerlich schwenkte ich dann aber doch um. Der Besuch meiner Mom war mir wichtiger, so oft kommt oder besser so einfach kommt man da sonst nicht hin. Da sich das Wetter aber leider drohte nochmal auf zu drehen und auch das Wohlbefinden der Frau Mutter ob des fortgeschrittenen Alter auch zu schwanken neigt, zudem eine motorisierte Blechkiste zwecks Mobilität vor Ort sinnvoll erschien, schwenkte ich also auf Plan B. um.

Die Anfahrt am Samstag nutze ich noch ma‘ für einen Besuch des entdeckten Magic Mount in Menden, die HP hatte ich am Vorabend studiert. Ich fuhr dort auf Dunst vorbei, man entschuldigte sich auch tausendfach, daß man ausgerechnet im kleinsten Laden von dreien nicht das vorrätig hätte, was die HP so hergab. Ich beruhigte die jungen Herren, war mir eigentlich dieser Situation vorab bewusst.

So im Nachhinein frage ich mich, wie andere Leute Schlafsäcke kaufen ? Die meisten Läden haben ja heute nicht mehr alles im Laden, kommen lassen zur Auswahl ist wohl normal, also muß man sich vorab schlau machen, Infos sammeln und mehrere Shopbesuche einplanen. Sissifuss in der Flut an Informationen, so denn die Hersteller selbst diese preisgeben. Bei den Franzosen/ Millet war das auf jeden Fall nicht so. Weiter im Text.

Dem Ort dieses Geschehens den Rücken gekehrt tuckerte ich via A44/ B1 oder auch dem Ruhrschleichweg genannt, gen alte Heimat. Kurz vor Ziel Verkehrsverdichtung hoch drei, rechts raus und über bekannte Wege zum mütterlichen Heim & Futtertrog.

Lammschulter, Kartaoffelgratin, Lauchgemüse und Feldsalat. Najmnajm ! Espresso hinterher und Gespräche dabei. Mein Onkel war ebenfalls zugegen und mit ihm bin ich dann in den Laden der Verdammnis gefahren. Meinhövel XXL in GE-Buer. Mein Onkel hatte im Urlaub die Chance sich mit dem Thema E-Bike zu befassen und so gelüstete es ihm nach einem solchen.
Nach seinem Mittagsschlaf sind wir dann los. Inzwischen lief mir der Schweiß in Fastströmen, das Themrometer zeige locker über 30c° bei gefühlten 195% Luftfeuchtigkeit. Im Laden selbst war es aber recht annehmbar, große Räumlichkeit in viel Schatten. Nach ein paar Fakten & Wünschen als Vorgabe die ich meinem Onkel entlockte schauten wir uns um. Gefunden wurden auch schnell ein paar Stücke im Budget oder darum, welche dann weiter begutachtet wurden. Ein freundlicher junger Verkäufer wurde angesprochen und dann ging die Nummer durch.

Fragen von ihm, Fragen von Onkel, ich eher im Hintergrund. Nach ein paar weiteren Fakten saß der Onkel auf einem vermeintlich passenden Rahmen und drehte eine Indoorrunde. Zufriedenes Gesicht, der Käufer war im Grunde auch zufrieden, wenn auch etwas skeptisch mit der Rahmenhöhe. Da der gute Onkel-Mann aber auch erst ein frisches Bauteil inne hat und auch demnächst die zweite Nummer läuft, ist der Rahmen schon gut. Jetzt schlagt mich nicht was das für ein E-Bike ist.

Danach gab´s noch ein Eis an der neuen Hafencity

Da es dort super schattig war und der Wind gut ging, konnte man es bei zwei Kugel Eis nebst Sahne gut aushalten. Die Summ-Summs ( Bienen ) hatte auch ihren Spaß. Etliche Eiskunden verkrochen sich nach drinnen in die eher stickige Eisbude. Wir kamen damit aber klar. Ganz nebenher entdeckte ich noch zwei Zugänge zu breiteren Spazierwegen Trails ( ? ), werd ich mal schauen müssen.

Die Hafencity als solches ist mir ja nicht unbekannt. Auf der einen oder anderen Heimattour bin ich ja nicht am Zoom links raus, sondern noch oft bis Zollverein bzw. Halde Schürenbach, auf der ich auch noch nie oben war = To-do-Liste gefahren. So kam ich dann halt öfters daran vorbei, aber so in dem Zustand kannte ich das noch nicht. Ich hoffe aber daß das mit dem Wetter jetzt mal wider normal wird und ich dann auch mal wider mit dem Radel dorthin komme.

Recht erschossen von dem Ausflug… *lach* …nein von der Hitze krochen wir dann abends in die Federn und der Espresso am morgen brachte wider Schub.

Irgendwann bin ich dann nach dem Frühstück wider gen heimatliche Burg gefahren. Dort hab ich dann am Stahl Renner noch den Putzlappen geschwungen, die Kurbelarme demontiert und gefettet sowie wider montiert. Dabei ist mir aufgefallen das eine von fünf Kettenblattschrauben sich von dannen gemacht hat. Blöde Sache, muß ich jetzt wider in neu besorgen.

Unserem Brunnen wurde eine frische Lage Wasser gegönnt. Wenn man den angemacht hatte, hat es irgendwie übel gerochen.

Ja, so war das. Dann noch etwas Crosstraining, duschen, rasieren und die Haare machen, futtern und dann ging´s wider auf zum Job.

War ja recht erträglich vom Wetter her. Morgens gut was mit unter 10c° und am nachmittags knapp über 20c°. Kann so bleiben.

Und so ging die heimische Rückfahrt wider an der Sesekeradroute entlang.

Und die Geschichte lief, wie es sich angesichts des Bombenwetters mit dem Wetter und einer frischen Brise gehört, im chilligen Flow-Modus. Geschwindigkeiten an die 30km/h heran ließen die Distanzen im nu schwinden und man rollte entspannt auf den heimischen Burg hof.

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