27.441km/ 08.09.2019

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Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike- & Biketourenbilder: es ist mal wider Zeit ein wenig die Woche in Schriftform passieren zu lassen. Richtig viel ist nicht passiert, der Stahl Renner rollt nach wie vor bestens und bereitet viel Freude.

Mailings: doch die kühle Jahreszeit nähert sich, ein wenig mehr Rückmeldung seitens Cannondale fänd ich jetzt schon klasse. Doch da kam bis jetzt nix, mal sehen wann ich Nerv habe bei den Edelhelfern nach zu harken. Sie selbst werden ja auch nur in der Warteschleife hängen und für die Handhabung nix können. Ich will mich da aber auch nicht zu sehr dran aufreiben, also erstmal auf die Wartebank…

Montag – Freitag: hat viel Spaß gemacht, die eine oder andere verlängerte Heimfahrt mit dem Stahl Renner fand statt. Zu erwähnen wäre, daß ich wider an der Sesekeradroute entlang gen Heimat gerollt bin und natürlich wider in bekannter Streckenführung. Einfach nur so. Da ich vom Job her via A2 an einem Industriegebiet in Bönen in der Frühe vorbei gefahren bin, juckte es auch dort mal wider…

…was dann am Freitag zu eine kleine *hüstel* 50km/ 2:20 Heimfahrt gereichte. Mal ein paar Impressionen vom Freitag

Lustig war, kurz vor dem Burghügel traf ich meine MTB-Arbeitskolleging die mir entgegen kam. Wir quatschten ein wenig und fuhren dann gemeinsam zum Burghügel. Ich wollte einfach mal schauen was die Bautätigkeiten dort machen. In der Zeitung hatte ich schon ein wenig darüber gelesen, wollte ich dann aber auch mal sehen.

und im Verlauf der Woche könnte ich mal schnell in die Radbude hüpfen um ich mit einem Fünfersatz frischer Kettenblattschrauben versorgen.

Insgesamt war ich vom Job her letzter Woche wider im Sauerland unterwegs, also zumindest am Vormittag. Die Gegend um den Sorpsee beziehungsweise Weise von Sundern rüber nach Menden hat es mir dabei angetan. Nicht ein Tag ist vergangen wo ich wider eine neue Strecke ausprobiert habe. Am Freitag gab es dann den vorläufig letzten Höhepunkt was die Streckensichtung anging.

Von Sundern aus zurück nach Hachen und dort dann via Enkhausen der B229 folgend ging es dann rechts raus über den Berg, die Magerweide passierend. Nächstes Ziel war Holzen, welches durchfahren wurde, schaut übrigens sehr nett dort aus und brachte mir das ich die wegführungstechnische Umfahrung des Dorfes sparen konnte.
Jedenfalls stieß ich durch Holzen fahrend wieder auf die Bieberstraße die genau an diesem auf dem Hügel liegenden Luerwald. Das reizt natürlich – also landschaftlich. Jetzt galt es noch die Durchfahrt von Lendringesn zu sparen und so erkundete ich die Strecke über das kleine Dorf Oesbern, was sich quasi an den Wald schmiegte. Ich bin natürlich nicht direkt nach Oesbern rein gehfahren, sondern vorab links raus nach Menden. Dort landete ich dann wider auf bekannter Strecke. Die Zeit vom Kunden in Sundern bis Kunden in Menden würde ich ohne nochmaliges Nachschauen bei Googlemaps mit 35min. aufrufen. Ist hier aber uninteressant.

Interessant ist, daß der Luerwald eine gute Menge bieten könnte. Am nördlichen Außenteil ist ja auch der Wildwald Voßwinkel, wo wir auch mal mit den Kids waren. Ursprünglich zum Besuch des Wildwald, aber wie das eben so ist, die Kids entdeckten den Kletterwald… . Hat aber auch super Spaß gemacht, damals.

Heute würde ich mal gerne auf dem Rücken der Erhebung den Wald naturnah durchfahren, die Luft aufsaugen und die Landschaft genießen. Das ich die Strecken und somit die Landschaft auf den anderen Passagen, wie zum Beispiel über Asbeck auch gefahren habe, dabei „leider“ einige kleine Waldwege entdeckte, versteht sich von selbst. Also zumindest wer mich kennt. *grins*
Das ich schon vor Jahren oberhalb von Langschede eine nette Strecke mit der Längsachse am Schloss Melschede passierend bis nach Balve rein entdeckte hatte, sag ich dann auch mal so. Balve ist ein auch ein nettes Städtchen. Man sieht, es gibt viel zu entdecken.

Da das ja aber alles nicht mal eben um die Ecke ist, bedarf es da noch etwas Planung, insbesondere eines Zeitefenster und ein wenig Ausrüstung. Das ist aber wieder eine andere Baustelle.


Samstag: …und dann kam die Tour. Im Hinterstübchen hatte meine House-Lap II die da mit guten 100km an Strecke in meinem Naviarchiv liegt. Losgefahren bin ich erst recht spät, genau genommen nach dem Mittag. Die holde Burgdame hatte Mittagschicht und so wollte ich am Vormittag zugegen sein. Das war natürlich ein wenig pokern mit dem Wetter, denn immer wider wurde mit Regen gedroht.

Gedroht vor allem von den Leuten, die sich nur auf Wetter-Aps verlassen, oder im besten Fall auch Nachrichten. Wie das Wetter draußen Wirkloch wird, wissen aber diese Fachleute kaum. Oder, sie können es kaum voraussagen, jedenfalls nicht mehr so, wie vor Jahren.
Ich für meinen Fall habe mir die elektronischen Vorhersagen angeschaut, die Nase vor die Tür gehalten und dann eine Auswahl an Kleidung getroffen. Zur Sicherheit waren noch die Regenüberschuhe und die gute alte kurze Regenhose mit im Gepäck. Das mußte reichen, ganz zur Not würde ich abkürzen und Heim fahren.

Ebenfalls mit im Gepäck war ein wenig Biwakzeug und ein Linseneintopf in der Dose. Die Strecke ist ja nicht gerade kurz, man kennt sich und ein wenig in gemütlich durfte es gerne sein. Schnell alles verstaut, inklusive der zwei 1l Pullen Trinkwasser, neben der üblichen XL Trinkflasche. Durst haben ist nicht schön, dann noch was einholen müssen ist auch nicht immer gerade prickelnd und nervt mich zudem oft. Dann aber los…

Als erstes rüber über den Channel, dann rüber über den Hügel mit Fahrrichtung Nord und wider den schönen Weg an den freien Schweinen vorbei. Da muß ich mal separat hin, zur Not mal die Burgherren fragen ob ich da mal näher ran kann. Denn dieses mal konnte ich nur ein Schwein sehen, was aber sehr weit hinten auf einer anderen Freifläche stand. Schön rosé und was für ein Prachttier. Das konnte man sogar auf die Entfernung sehen.

Es ging weiter über einen Streckenführung, die ich seinerzeit mit der MTB-Arbeitskollegin von Nordkirchen kommend gefahren bin. Dort stand ich bald im Nichts. Nichts weil es dort Totenstille hatte ( sieht & hört man im Film ). Unglaublich und einladent. Leider fährt das dort angesiedelte Volk dicke SUV´s. Das hat dann den Vorteil, das man sie a. von einen kommend schon sieht, klar so ein Kleiderschrank, und b. auch hört. Vorbei mit der Stille. So wartet ich an der Stelle, ließ die Monsterkutsche passieren und fuhr erst dann weiter.

( Restbild-u. Filmmaterial im Album <klick> )

Der erst der Strecke wurde eher im Flowmodus bei sehr wenig Wind und guten Sonneneinstrahlung gemacht. Es lief einfach bestens. In Nordkirchen war ich so fix wie noch nie und selbst kurz vor Lüdinghausen brauchte ich kaum eineinhalb Stunden. Jene Ortschaft wurde aber von mir nicht besucht, ich bog kurz vorher in einer Schleife wider um und machte mich direkt auf den Weg zum angepeilten Pausenpunkt.

Ab jetzt ging es noch fixer vorwärts, da der Wind nun vorzugsweise von schräg hinten bließ. Ascheberg wurde quasi durchflogen. Bis dorthin fiel mir auf, daß man einige Wegstrecken der schmalen Landstraßen mit einer neuen Asphaltdecke versehen hatte. Ich erwähne das, weil das gepflasterte Stück im Ortseingang Ascheberg immer noch ist ! Ich mag dieses kurze Stück, auch wenn es einem das Gebiss aus dem Mund fallen lässt !

Hinter Ascheberg kam ich dann super fix zu jener Wanderhütte an einer Wegkreuzung und bezog „Stellung“. Eigentlich hatte ich für diesen Zeit-u. Pausenpunkt ein Biwak eingeplant. Man kennt sich ja, so mitten auf den angepeilten 100km, man hat schon gute 50km abgespult, da kann man schon mal Hunger haben. Hatte ich aber nicht !
Das einzige was ich hatte war Durst, jenen aber auch nicht übermäßig. So beschloss ich den Eintopf in der Dose zu belassen, futterte statt dessen zwei Riegel, etwas Brennstoff braucht es ja, nuckelte aber vor allem kräftig an der Wasserpulle. Jene wurde dann auch wider aufgefüllt und als es dann vom sitzen etwas frisch wurde, machte ich mich wider auf den Weg.

Kaum auf den Stahl Renner gehüpft zog eine kurze Regenfront von hinten rein. Links am Wegesrand war eine kleine nette Kapelle und bot Unterstellschutz. Dort verkroch ich mich dann für eine nette Weile. Die wenigen Regensache jetzt rauskamen und anlegen könnte sich nicht lohnen und überhaupt, würde der Regen mich wieter begleiten ? Dem war nicht so, bis auf die paar Minuten kam nichts mehr vom Himmel. Der Rest der Fahrt verlief die regenfrei.

Von der Pausenhütte bis Drensteinfurt sind’s ja nur ein paar Meter, also zumindest in dem Tempo. Aber auch wenn man langsamer fährt. Drensteinfurt wurde ohne großen Stop durchfahren, doch halt…

…in Drensteinfurt gibt es eine Werseinsel ! Ich weiß jetzt nicht wie oft wir durch Drensteinfurt gefahren sind und auch genau daran vorbei, aber das hatte ich noch nie entdeckt. Ein Beweis dafür, daß es immer wider was Neues im nächsten Umkreis zu entdecken gibt. Ein weiterer kurzer Stop wurde eingelegt, die Szene abgespeichert und dann heiter weiter.

Die Strecke bis nach Ahlen rein ist ja auch kein Geheimnis für unsereins. Der Wind und das Wetter spielten mit und so sah ich recht fix den Kirchturm von Ahlen in der weiten Ferne. Ahlen wurde durchfahren ohne nochmal groß an zu halten, nur am Ortsausgang gönnte ich mir nochmal eine kleine Trinkpause nicht auf dem Stahl Renner sitzend. Leider mußte ich den Pausenplatz vorab mal wider etwas vom Müll beseitigen. Ich kann das einfach nicht haben. Überlegungen sich mal extra ein paar Handschuhe mit zu nehmen kamen mir in Kopf. Denn gerade bei Glassplitter ist das immer so´n Ding.

Ja und so komme ich zum Rest der Strecke, über den es im Grunde nix zum erzählen gibt. Die alte Bahntrasse bis zum Channel rein wurde durchrollt, noch ein paar super Bilder von der Sonne, Wolken und der daraus entstehenden Szenerie gemacht. Am Channel angekommen gab´s ein wenig Gegenwind, der war aber noch gut verkraften. Das Ziel vor Augen…

Nervig finde ich nur die Umleitung hinter dem Flugplatz, wo man partout nicht geradeaus über die Straße fahren kann. Der Kanaldamm hier im Ort wird ja umgelegt und teilweise der Lippe Überlaufbecken und Nebenarme gegönnt. Im östlichen kurzen Abschnitt schaut das schon recht gut aus. Bin mal gespannt wie das kommt, wenn alles fertig ist ?

Ich trudelte zufrieden ein, packte meine Sachen aus, verstaute alles wider und ließ den Abend auf mich zukommen. Zum Abschluss wurde ein Pizza in den Ofen geschoben, zwei alkoholfreie Radler in den Rachen gekippt und gut war.

Ja war schön, gerne wider. Ideen zur Streckenführung habe ich ja noch.

Ja und sonst hatte ich noch unterschlagen, daß ich mir in Menden bei Magic Mount noch ein paar Merinosocken, diesmal in 400er Ausführung und einen Satz Kettenblattschrauben für den Stahl Renner geholt habe. Im Kurztext, es wurde wider ein wenig Geld investiert.

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