28.054km/ 25.09.2019

by

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: der Montagmorgen fing so gut an…

Ich wurde wach und hörte erstmal keinen Regen. Da ich etwas später los musste, gönnte ich mir noch ein paar Minuten im Bett. Dann ging es aber doch zum Espresso-Frühstück. Und mit dem vernahm ich auch die ersten Regentropfen. Also kurz vor Aufbruch wieder die Nase vor die Burgpforte halten.

Erste Überraschung, es war warm. Das Thermometer zeigte satte 16c° an. Das rief bei mir Fragezeichen auf. Denn Regen und warm ist nicht die beste Kombi für eine Kleiderwahl.

Regensachen sind ja recht gut dicht ( eigentlich/ unter Vorbehalt ). Und wenn es draußen, also außerhalb der Kleidung zu warm ist, dann geht der Wasserdampf nicht gut genug raus. Blöde Sache. Zum Glück hat meine Jacke zwei riesige seitliche Reißverschlüsse zum durchlüften. Das half dann recht gut.

Natürlich sah der Stahl Renner hinterher aus wie Sau. In der Umkleide habe ich aber zum Glück für solche Fälle ein großes Stück Pappe bereit liegen. Da wurde wurde das treue Ross drauf geparkt. Restwasser und Schmodder konnten so abtropfen. Jacke und Regenhose wurden aufgehängt und ich machte mich, wie üblich, frisch.

Der Regen war gar nicht mal so schlimm. Es roch so schön nach Regen und mit dem Wissen, daß die Natur davon profitiert, machte mir das kaum die Hälfte aus. Die Wärme hätte gerne weniger sein können.

Dann lief der Tag an. Der Regen nahm von Stunde zu Stunde ab und der Lorenz bruzelte wieder vom Himmel. Fu*k dachte ich, was ist da los ?
In der Firma hatte ich meine Jacke vergessen und dachte noch: „Mist, das könnte ein frischer Tag werden !

Aber dann standen wieder 20c° an und das Problem der Nicht-Jacke war nicht mehr existent. Jetzt stand die Lösung an, mit welcher Kleidung nach Hause fahren ? Zum Glück hatte ich cleverer weise meine Windstopperweste mit genommen. Doch bei der Frage der Hose war noch etwas Rätselraten angesagt.

Dann fiel es mir ein ! Die Hose vom Job hat abzippbare Hosenbeine, könnte eh in die Wäsche, wäre also machbar. Am Schichtende und es war so warm, daß ich nur in der gepolsterten Radhose, Poloshirt und Weste nach Hause gefahren bin. Problem gelöst. Zu Hause angekommen gab´s noch eine kurze Schlauchwäsche, trocken reiben und eine Ladung Kettendeo für den Stahl Renner.

Ist wieder viel Text, für nur einen halben Tag, plus dem Rest davon.

Ein anderes Problem konnte ich den Tag über auch lösen. Ich hatte mir ja ein B & M Secula Permanent Rücklicht bestellt. Bei der Montage mußte ich, um den Kabelbinder gescheit fest ziehen zu können, die Halterung von der Lampe am Gelenk auseinander schrauben. Es war natürlich klar, daß die zunächst gut sitzende Mutter genau dann rausfällt, wenn es am blödesten ist. Also auf der Holzterrasse.

Und klar war auch, diese Mutter verschwindet auf nimmer Wiedersehen irgendwo. Nun war eine endgültige Monatage erstmal nicht möglich. Aber der Kabelbinder saß nun stramm. Was hun tun ?

Im Zeitfenster X ab zum Lucky Bike und mal schauen. Tatsächlich hatten sie B & M Secula auch im Sortiment. Sonst nur uninterssantestes Zeug. *hüstel* ich schnappte mir die Lampe und wartschelte damit zum hauseigenen Montageservice. Dem gab ich die Info zu meiner misslichen Lage, der gute Mann verschwand nach hinten. Kurze Zeit später…

…kam er wieder und hatte die Lösungen in der Hand. Er hat mir gleich zwei Stück mitgebracht. Ab zur Kasse und bezahlt. Die zweite Lampe wandert als Reserve in die Warteposition und die Halterung kommt an das CAADX.

Ja so war das mit dem Problem. Dann kam ich zu Hause an. Zunächst noch alles unauffällig. Dann hatte ich das Gefühl, als ob ich ein, man entschuldige die Ausdrucksweise, Furz quer sitzten hat. Die Nach-OP-Schwellung ( Leistenbruch ) war nicht nur deutlich mehr geschwollen, sondern auch hart.

Rumgelaber: tja, half dann alles nix, diese Sache wurde dann doch mehr als nur unangenehm und Gedanken an einen Worst-Case wollte ich erst gar nicht weiter ausführen. Das wurde wurde mir dann zu bunt und nach dem Duschen hab ich mir schnell ein paar Sachen in den Rucksack geworfen und wir sind zum Krankenhaus. Und dann wurde das gerichtet.

Zwei Nächte im Krankenhaus, jetzt wider zu Hause. Natürlich bin ich noch bis Ende nächster Woche out-of-order. Könnte also langweilig werden. Zumindest kann ich die beiden Rücklichter montiert. Möglichst ohne weiteren Verlust an Mini-Muttern.

3 Antworten to “28.054km/ 25.09.2019”

  1. ☼aktiv☼60plus☼ Says:

    Na dann gute Besserung. Manchmal gibt’s halt ne Zwangspause. War bei mir die letzten paar Tage auch. Fürchterliche Knieschmerzen unterhalb der Kniescheibe. Da ist es gut, dass ich kürzlich bei einem anderen Orthopäden war als bisher und ihm mal mein Leid geklagt habe. Nämlich, dass ich keine Lust habe zu „pausieren“ – egal ob beim Rad fahren, walken oder wandern. Er hatte ein Einsehen und wird mir Ende November dann ein komplett neues Gelenk verpassen im Knie. Habe zwar Angst davor, aber so geht’s auch nicht mit stundenlang wach liegen nachts, tagelang Schmerzen. Wobei ich ja oft auch noch längere Radtouren hinbekomme. So 70 km gehen noch. Ist halt gelenkschonend und Muskulatur ist bei mir sehr gut. Aber noch ist es eine Weile hin.
    LG Sigrid

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: