Start 33.029km/ 10.01.2020

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biktouren Bilder: nach den letzten beiden Tourenberichten geht’s mit dem echten Arbeitsleben wieder los. Der Start, wie üblich am…

Montag: …der erste Antritt auf dem CAADX in den frühen Morgenstunden klappte ganz gut. So richtig kalt ware es nicht und dazu noch eher windstill. So mag man das. Während ich also die ersten Meters auf meiner Rennbahn machte, kam mir folgender Gedanken.

 

Wie schön müßte es doch sein die große House-Lap im dunkeln zu fahren ?

 

Verrückt dieser Gedanke, nicht ? Da sitzt man keine 10 Minuten auf dem Fahrrad und dann diese Gedanken.

Ich schob das dann aber gekonnt hinten auf die Bank und fuhr weiter. Noch vor der nächsten Dorfdurchfahrt verschwand bei einem kurzen Stop die zweite Lage Oberbekleidung im Ortlieb Seatpost-Bag. So fuhr es sich deutlich angenehmer.
Auf der Rückfahrt etwas mehr Sonne, also die Fahrt mal genießen.

Dienstag: der Start von Tag zwei verlief nach einer tief durchschlafenen Nacht etwas…

…zäh. Da schlummert wohl noch die am Vortag gemachte Trainingseinheit und die ersten Radkilometer im Körper. Dafür ist es draußen wärmer. Die schon wie üblich am Vortag bereit gelegte Kleidung passte.

Überhaupt Planung. Mit dem Neustart des Jahres hab ich mir ja ein paar physiotherapeutische Einheiten verschreiben lassen. Und so wird man in den nächsten dreieinhalb Wochen etwas mehr planen müssen. Aber so ist das eben.

Auch an diesem Dienstag war die Rückfahrt eher im chilligen Modus. Untergehende Sonne, seichte Börse von hinten, warum nicht immer so ? Anbei ein paar Bilder ( hatte mal wider Lust mit der Nicht-Farbe rum zu spielen ) von den letzten beiden Tagen.

Mittwoch: und wider Bergfest dieser Woche. Morgens wieder wärmer, ganz seichter Nieselsprühregen – partiell. Wieder eine Stunde Anfahrt geschafft.

Nachmittags stand Erkundung an. Ziel, ist die Baustelle aus dem letzten Jahr fertig. Dafür ging‘ s erstmal gen Westen am Channel hoch und dann rechts ab lüner Kraftwerk rüber. Strecke war ja bekannt, man freute sich. Aber es geht nicht ohne. Ich berichtete ja bereits.

Donnerstag: kleidungstechnisch noch leichter bestückt und mit durchgängig Regenzeuch ging es in der Früh am Kanal entlang. Ein paar müde Tropfen, das ganze aber bei 8c°. Man stellt sich schon die Frage, ob man demnächst wieder nur mit Windweste und kurzer Hose rumfährt ?

Gegen 14:00 immer noch kein Regen. Der Wetterdienst ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Auf der Rückfahrt wider wo vorbei gefahren und eingebogen und wo einen kleines Waldstück erkundet. Ich bin immer wieder fasziniert, da fährt man an sowas jahrelang vorbei und kennt es gar nicht.

Freitag: mal wider Wetterdienst schauen. Diesmal läuft der Hase andersrum. Ich schaue nach dem aufstehen rein und sehe 0% Regenwahrschenlichkeit, vernehme aber von draußen eindeutig Regengräusche. Ich trinke meinen Espresso, surfe im Net, tippe und schaue abermals nach.
Immer noch 0% Regenwahrschenlichkeit bei 100% Regengräusche ! Was für ein Gras rauchen die, daß sie es nicht mal in Echtzeit sagen können, was da gerade draußen läuft ? Oder schauen die in eine Glaskugel ? Wäre echt besser wenn sie den ganzen Satelitenkram mal abstellen und aus dem Fenster schauen, oder einfach ma´ raus gehen.

Ich streife die Regenhose über und fahre in einem schon fast aberwitzig langsamen Tempo am Kanal entlang. Mich stört es nicht, daß ich scheinbar daher krieche. In der Spitze 20km/h – bergab. *lach* Das gute ist, ich brauche mir keine Extraschleifen aus dem Ärmel schütteln um die Stunde für den Winterpokal voll zu bekommen. Ich bekomme sogar noch zehn Etxraminuten oben drauf gepackt.

Nachmittags dann die große Heimfahrt, wo dann auch die 33tkm Grenze fällt. Ich kurve direkt in nächste Dorf rein und biege via eines Radweges/ Radfahrstraße direkt am anderen Ende des Weges ein, den ich am Mittwoch ab dem Kraftwerk schon in Augenschein genommen hatte. Ist nett zu fahren, macht auch Sinn. Irgendwann komme ich wider auf die altbekannte Haustrecke…

…und kurbel hinter der Gedenkstätte Haus Buddenburg/ Lünen die erste Waldstrecke ab. Dann geht es mehr oder weniger im Kopf zusammengestrickt hoch bis südlich unterhalb von Cappenberg. Dort wider einen Trampelpfad gefunden und inspiziert.

Irgendwo fängt mein Kopf an zu spinnen. „Wenn es gut läuft könnte ich ja die Hängematte mit dem Poncholiner kombinieren, vorab das Tarp aufspannen und so eine erste Nacht im neuen Yeti Schlafsack machen „, wofür ich mich durchaus begeistern könnte.
Doch die Sache könnte einen Harken haben. Eigentlich wollte ich ja heute bis kurz vor Nordkirchen hochfahren und ab dort dann via Herbern at home fahren. Umeigentlich ist das aber mehr Strecke als Zeit ist. Doch halt, Zeit ist schon da, nur dann käme ich recht spät in die Federn. Ich beginne weiter zu spinnen während ich so fahre. Ich kürze die Strecke ab, schiebe mich östlich durch den halbdunkeln Cappenberger Wald und schwenke dann rüber nach Werne. Doch auch diese Strecke ist lang genug um den Gedanken an die Hängemattennacht zu verwerfen.

Dem CAADX gönne ich noch eine Kurzpflege, das angehäufte Erdreich muß ja wider irgendwie runter und begebe mich ganz regulär in den abendlichen Turnus. Wäschebox füllen, duschen, futtern, surfen und hier…

…tippen.

 

Ich wünsche ein schönes Wochenende !

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