50 miles of shade…

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…oder so ähnlich.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crazy Fahrten/ Bike- & Biktouren Bilder: nachdem dann gestern doch ein sehr erlebnisreicher Tag draußen im Burggarten erledigt wurde ( weitere Hinweise dazu später unten ), bin ich dann doch auf zur Nightride mit dem CAADX.

Wie am Anfang der Woche bereits im Kopf schwebte, hab ich mich zunächst westwärts auf gemacht, das Dörfchen Werne durchfahren und mich so auf meine House Lap I begeben. Jedenfalls so im Ansatz. Denn ob und wie weit ich fahren würde, hatte ich mir von Anfang an offen gelassen. Einfach losrollen und schauen wie das so läuft. Und so war es dann auch.

Fix ein paar Sachen an´s CAADX geheftet, in die Bikeklamotten geschlüpft und los gerollt. Bis Werne hatte ich ein wenig Gegenwind. Dann beim Amazon Lager die Kuppe hoch, durch den Wald um anschließend dem Wind potentiell den Rücken zu zukehren. In der Dämmerung wurde los gefahren und mit erreichen des Werne Dorf war es schon gut dunkel.
Aber das machte mir überhaupt nichts aus ! Denn zum einen kannte ich ja die Strecke und somit auch ihre Tücken, vorzugsweise in schlaglöcherigen Streckenabschnitten, aber auch zum anderen, weil es in der Dunkelheit so friedlich sein kann. Und genau so war es dann auch. So stand ich erstmalig gut hinter Werne an einer Bushaltestelle mitten im Niergendwo und lauschte dem…

…absoluten Nichts.

Es war fantastisch und genau das habe ich immer wider gemacht. Einfach wo angehalten und gelauscht oder der Szene zu geschaut. Und das waren herrliche Szenen. Man hatte Vollmond und immer wieder schob er sich durch das Wolkenband hindurch, warf so sein fahles Licht in die Landschaft. Leider kann ich mit der Mobilcam derartige Bilder nicht ablichten.
Zum Ende hin waren die Wolken auch ganz weg und man hatte diesen klaren Sternenhimmel.

Nach knapp eineinhalb Stunden stand ich kurz vor Nordkirchen an der Spatzenhütte. Von dort bin ich noch auf das Schlossgelände drauf gefahren, war aber auch überrascht, daß noch nicht geschlossen war. Lange aufhalten wollte ich mich aber allgemein nie. Denn dann wurde es frisch und groß Zeit verlieren nur durch rumbummeln war auch kein Plan.
Einzig für einen größeren Pausenstop war ich gerüstet. Sollte ich Apetit bekommen, also so richtig, wäre das kein Problem gewesen. Also heiter weiter und auf nach Lüdinghausen. Man ist zwar bis kurz vor´s Tor gefahren, aber rein dann doch nicht. Nur um ein Bild zu machen war mir das nicht wert. Um ehrlich zu sein, ich hatte keinen Bock quer durch´s Dorf zu fahren. So hielt ich also wider nur kurz an einem Bushäuschen und zog dann der von dannen. Nächstes Ziel Ascheberg klar vor Augen.

( natürlich gibt´s sehr alle Bilder auch im Album )

Die Fahrt dahin war schon von den ersten Gegenwindattacken gekennzeichnet. War mir aber schnuppe, hab dann einfach langsam gemacht. In Ascheberg wurde wider ein kurzer Foto-Trinkstop an der örtlichen Kathedrale gemacht, welche so im Dunkeln mal richtig lecker aussah. Dann weiter und zwar rüber nach Drensteinfurt.

Drensteinfurt hatte ich als letzten Punkt auf dieser Tour ausgemacht. Fahren ging noch sehr gut, hätte wohl nochmal was zum futtern eingeschmissen und wohl auch den Trinkvorrat aufgestockt. Doch die Uhrzeit war schon arg fortgeschritten.
Und eine volle Nacht durchfahren wollte ich dann auch nicht. Auch wenn es dann nur noch eineinhalb Stunden  plus mehr gewesen wären. Aber ab einem gewissen Punkt muß man sich entscheiden. Bei mir war es so, daß ich ja in der ersten Radfahrwoche steckte. Ganz übertreiben sollte man dann nicht. Zum anderen werden die Lieben zu Hause auch irgendwann nervös. Und ob ich dann What´s Up´s mitbekomme bzw. beantworten kann, stünde auf einem anderen Blatt.

Und dann war da noch im Hinterkopf, daß ich wohl besser eine Powerbank hätte mitnehmen sollen. Denn mein Mobilakku war zwar noch gut, aber auf Risiko stricken wollte ich auch nicht.

Und so kam es, daß ich kurz vor Drensteinfurt in einer bekannten Wanderhütte frische Akkus in die B&M Ixon IQ Premium einpflanzte. Weite Teile kann ich die strecke zwar im Lowpower-Modus fahren, aber so immer hatte ich das auch nicht vor. In Drensteinfurt bog ich dann kurz vor´m Zentrum rechts ab und schlug mich auf den östlich der Bahnstrecke begleitenden Radroute gen Süden durch.

Hier kam dann auch immer wider der Gegenwind übel zum Ansatz. Doch meine Strategie änderte ich deshalb nicht, langsam machen und gut iss. Kurz vor den Dorfgrenze dann noch einen letzten Schwenker gemacht um nicht press am Channel vorbei fahren zu müssen…
…und ich stand noch gut in Schuss vor der Burgpforte. Das Gefährt schnell in die Fitness-Garage geschoben, die notwendigsten Sachen entnommen und dann rein in die Burg. Kurz ausziehen, die ersten Sachen weglegen. ein kräftiger Schluck aus dem Wasserglas, ausziehen und die Waschmaschine anschmeißen, anschließend in die Dusche hüpfen. Tiefkühlpizza und zwei Streifen durchwachsenen Schinken gab es als als Fill-Up. Dazu natürlich ein alkoholfreies Radler. Geschlafen habe ich sehr gut.

Resume: war ganz toll und super entspannend. Besser geplant hätte ich wohl zum einen noch dranhängen können, aber auch nach der Fahrt schon ein zwei Dinge vorbereitet gehabt. Gut, vielleicht ein anderes mal. man wird sehen…

…und sonst ?/ Newsticker: und wie oben schon ewrähnt, der gestrige Samstag Vormittag war so erlebnisreich, habe ich dazu zwei Artikel auf dem Nebenblog online gestellt. Da gibts dann Ein Topf ist ne genug ! & Kochzeit 2.1 als frische Ausgabe. Außerdem hab ich mich auch wider darum gekümmert, wie bekomme ich die verschiedenen Utensilien an´s CAADX was dann in die Richtung Bikepacking 1.X geht.

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