Westwärts & teilgenervt/ 35.216km/ 08.03.2020

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike-& Biketouren Bilder: der heutige Sonntag beginnt quasi schon gestern. Denn da hatte ich dem CAADX noch ein, zwei Handgriffe gegönnt. Die Kette wurde dann doch nochmal gründlicher gemacht, da sieht man im hellen einfach mehr und der Umwerfer für die Kettenblätter wurde an der Zugspannung nochmal korrigiert.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklmaotten Pflege: …aber auch meiner Begans Dermizax Jacke hatte ich nochmal eine gute Portion Imprägnierung verpasst. Ich hoffe es hat was gebracht.

Das Holz was da hinter dem CAADX steht ist das Eichenholz, was ich neulich geholt hatte. Jenes hatte ich zum trocknen ma´ in de Sonne gestellt. Gott wie das duftet! Der Rest des Samstag war dann eher unaufgeregt, was die reine körperliche Action anbelangte. Geburtstagsparty mit viel rumsitzen. Und so mußte dann am heutigen…

Sonntag: …was passieren. Eines meiner „Navis“ in die Tasche gepackt und noch ein paar andere potentiell nützliche Dinge und mit dem groben Ziel Fahrtrichtung west dann mal los. Erstes Ziel sollte Lüdinhausen sein und dann wohl noch Seppenrade. So der Plan.

Das Wetter war zu Anfang mehr als nur gut warm und so hab ich schon am Lippewehr vor Werne die ersten wenn auch nicht sehr wärmenden Schichten abgelegt. Dann ging’s weiter. Gut war, der nachgestellte Umwerfer tat seinen Dienst als hätte er nie Zicken gemacht. Das baute meine Stimmung etwas auf. Die erste kurze Pause gab es in einem kleinen Wäldchen, genauer an dessen Ecke, wo sich die gut bekannte Streckenführung stets vorbei schlängelt.
An der Wasserpulle nuckeln und einen Birne futtern, dabei etwas die Wald lauschen, die Ruhe genießen, wenn nicht gerade wider ein Motorradfahrer auf er nahen Landstraße den Gashahn zu weit aufriss.

Half aber alles nix, auch wenn es schön warm und windstill im Wald war, ein wenig hatte man ja noch vor. So hockend im Wald kam mir dann der Plan, doch die Zufahrt nach Lüdinghausen via dem schon mehrfach entdeckten, aber eben bisher noch nie gefahrenen Weg an der Stever entlang zu machen. Das wurde dann auch gemacht.

(wie immer das restliche Film-u. Bildmaterial im Album)

War auch ein netter Weg, mit Sicherheit eine gute weitere Alternative zu bekannten Wegstrecken, aber mit asphaltierten Untergrund auch nicht so aufregend. Außerdem kann man sich an einer Hand ausrechnen, das dieser Weg bei noch besserem Wetter gut genutzt sein würde.

In Lüdinghausen angekommen bin ich noch etwas rumgekurvt um die entdeckten Wegstrecken zu erkunden. War aber auch nicht alle so der Hammer, machbar und gut, aber das war’s dann auch.
Leider machte sich aber auch die Fahrt über ein nicht ganz klar auszumachende Stelle in der rechten Kauleiste bemerkbar. Weniger funny, aber ging und geht noch. Nur groß was in der Region kauen oder die Zähne aufeinander beißen unterlässt man dann besser. Hoffe das sich das legt, oder zumindest nix mit den Zähnen ist. Im Frühjahr hatte ich schon mal was, wo es dann die Kieferhöhle war.

Ähnlich prickelnd war dann auch die Wegführung via benutzungspflichtigem Radweg raus aus Lüdinghausen bis fast kurz vor Seppenrade. Hab mich da ganz deutsch & pflichtbewusst dran gehalten. Aber bei der erstbeste Möglichkeit die Chance genutzt, dem Schauspiel ein Ende zu setzten. Oder, als ich den Berganweg sah, der mehr oder weniger genau zum Kirchplatz führt, bin ich links raus und den dann hoch.

Oben angekommen hatte jener Bäcker auf, den ich irgendwann mal auf einer sehr frühen Tour besucht hatte. Damals im Sommer und es standen um die Kirche herum noch wunderbare große und schattenspendend Bäume. Aber genau die hatte man schon ein paar Jahre später abgeholzt. Eine Schande. Gut, sie mögen wohl fällig gewesen sein, aber nun ist die ganze Atmosphäre des Platzes dahin. Vom fehlenden Schatten im Sommer ganz zu schweigen. Zumindest hat man neu angepflanzt.

Und so gastierte ich in Seppenrade kurz am bekannten Bäcker. Aber so draußen hockend, auch mit Daunenjacke drüber, war das nicht ganz so gemütlich. Zumal das Wetter drohte ganz umzuschlagen, was mir so gut mundetet, wie die Zahnzicken. Also bin ich wider los und zwar retour in Richtung Burg.

Dies aber auch, weil ich irgendwie mehr angenervt war als mir lieb war. Außerdem brachten auch die Blicke in die mitgeführte Karte oder ins Mobilnavi keine wirklich verlockenden Ziele empor. Als kehrum und los.

Irgendwie war dann auch bei mir die Luft raus. Ich fand zwar den schöneren Weg nach Seppenrade bzw. wider raus in Richtung Heimat, werde diesen auch im Hirnnavi abspeichern, brachte mich dennoch nicht wirklich nach vorne. Und so rollte ich vor mich dahin. Zum Glück mit Rückenwind und auch die kürzeren Regenattacken waren noch zu verknusen.

Vor den Toren von Nordkirchen verkroch ich mich in die Spatzenhütte (Standort hier ) und brachte meinen internen Wasserhaushalt wider auf Vordermann. Denn nach gute zwei Stunden-plus Fahrtzeit hatte ich kaum einen Liter Wasser getrunken. Gar nicht gut. Dazu gab´s ein paar Scheiben trocken Brot und einen Apfel. Da es in der Spatzenhütte super windgeschützt war und ich so wider etwas auf Temperatur kam, baute mich das auch mental wider etwas auf.
Gut ich gebe zu, ich hätte am liebsten wo meine Hängematte aufgebaut, den Underquit drunter, Schlafsack rein und mich für den Rest des Tages, oder war es die Woche, weglegen können.

Half aber mal wider alles nix, irgendwann muß man ja weiter und vor allem schon wegen dem anrückenden Regenwetter. Also fuhr ich los.
Und wie das dann so ist, gerade losgefahren fing der Regen auch schon an. An einer Wegschnittstelle hielt ich noch kurz an, überlegte ob die oder doch besser die andere Strecke sein würde, schlug dann aber doch den Hinweg wieder ein. Ein wenig Gestrampel gegen den Wind, ein paar gute Regentropfen, dann war der Spuk auch schon wider vorbei. Im Windschatten einer Bauernschaft checkte ich wieder mal die Wegführung und fand noch ein vermeintlich geschmeidiges Schlupfloch.

Egal, irgendwie muß man ja nach Hause kommen. Benutzungspflichtiger Radweg an einer Landstraße entlang, untermalt mit ein paar Wurzelerhebungen, ja so nett kann Radfahren sein. *rümpf die Nase* Immerhin erreichte ich recht direkt das nächste Dorf und war dann auch wider besserer Dinge.

Kaum jenen Dorfausgang hinter mich gelassen fiel mir ein, neulich hatte ich eine Frau mit Hund auf einer Lippeinsel gesehen. Da könnte man doch ma´ schauen, wie man da drauf bzw. hin kommt. Und wie man an den Bildern sieht, ich habe den Zugang gefunden.
Diese Insel ist eigentlich gar keine Insel, bestenfalls eine Halbinsel. Denn an der nördlichen Seite ist nur ein schmaler Wasserlauf. Die Lippe selbst macht einen Bogen um diese Landzunge, sodaß sie von der anderen Seite ausschaut, als sei es eine Insel.

War ganz interessant, zumal unbekannt, aber eben auch mit den typischen Kennzeichen. Muß wohl viel Anglervolk dort unterwegs sein, auch eine Feuerstelle hatte ich entdeckt. Zum „Glück“ lag nur an einem Brückenfundament Müll. Da aber dieses Stück Land auch näher zu Straße ist, hat es sich mit ruhiger Stelle an der Lippe erledigt. Hab dann meine Runde gemacht und bin dann doch final zur Burg gerollt.

Die Zahn-oder Kiefernhölenzicken versuche ich so weit es geht zu ignorieren, hab jetzt was gefuttert und getrunken, bin aber trotzende müde. Werd jetzt noch nach dem Wetter für morgen schauen, meinen Brockens rauslegen, die Zahnbürste in den Rachen schieben und dann meinen müden Hintern in die Federn heben. Auf das morgen wider alles gut ist.

Trotz aller Ungereimtheiten und dem genervt sein, war es doch eine schöne Runde, hier zu sehen beim Strava Onlineportal.

Newsticker: in Sachen Kochtopf und Feuerstelle für unterwegs hab ich mich ma wider bemüht dem deutschen Handel Umsatz zu bestellen. Man gönnte sich den Luxus von Titan.

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