Chill-Out-Nightride/ 35.977km/ 28.03.2020

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Bike-& Biketouren Bilder/ Biketouren: Aufbruch zu einer entspannten Radrunde. Etwas die Beine in Bewegung halten und via alter Bekannter Strecken rumgondeln. Geht erst in Richtung Westen wohl hoch bis Lüdinghausen und dort dann wohl vor den Toren der Stadt dann mit Fahrtrichtung Osten eine Schleife fahren. Ascheberg steht da auf jeden Fall mal auf´n Plan, ob es dann aber via Herbern, Drensteinfurt und eventuell noch Ahlen geht, lass ich mal offen.

Ach ja, ich checke gleich mal die Windrichtung und Stärke. Könnte dann die Runde umdrehen und sie rückwärts fahren. Rückenwindlage könnte den Entspannungfaktor enorm heben.

Das CAADX ist schon vorbereitet, zwei Trinkpullen und meine 1,5l Trinkblase ist in der Lenkertasche verschwunden. Zwei Riegel, zwei Laugenstangen, zusätzlicher Reserveschlauch, Sitzkissen sowie Powerbank & Reserveakkus für das Vorderlicht sind auch verstaut.
Ein wenig Kleidung für die kühlen & dunklen Stunden sowie eine zusätzliche Daunenjacke für eventuell längere Pausen werden auch noch ihren Platz finden. Soweit also zu den Vorbereitungen. Dann mal los.

Die Sonne sank langsam gen nordwestlichen Horizont aber noch standen 15c° auf dem Tacho. Dennoch so richtig warm war es nicht. Es bließ eine gute Brise aus Norden. Ich sah die Sache gelassen, denn so hatte ich für die im Kopf schwebenden Runde recht wenig Gegenwind. Die Wegstrecke wurde stets über bekannte Routen gefahren. Also ab via Werne bis zum Wanderweg, dann an Nordkirchen vorbei bis nach Lüdinghausen. So der Plan.

(Bilder vom Tag im Album)

Ich nutzte die eine oder andere Waldwegstrecke, wie zum Beispiel jene die auf dem Wanderweg liegt und zum Gaspumpwerk vorbei führt. Dort zog aber doch final die Nacht ein. Es wurde zusehends frischer. Ich spulte die Strecke im Kopf ab und machte einen ersten Pausenpunkt an einer Wanderhütte als ideal aus. Jene liegt am südlichen Eingang zum Hirschpark kurz vor Nordkirchen.
Dort wurde noch ein Biketrickot übergezogen, die Reflektoren über die Schuhe gezogen und das Licht angeknipst. Der kräftige Zusatzschluck aus der Wasserpulle war genauso Pflicht, wie sich was in den Rachen schieben. Dann ging es weiter. Schön-seltsame Szenen im finalen Sundown.

Bis nach Lüdinghausen war es eine nette Fahrt, das Vorderlicht wurde dann doch in weiteren Abschnitten auf volle 80Lux Leistung geschaltet. Und wider vor den Toren von Lüdinghausen angekommen das Bushäuschen aufgesucht, was man halt kennt. Das CAADX angelehnt, die Vorderlampe ausgeschaltet (Saft sparen), sich rein gehockt und eine Banane vertilgt. Jetzt war es stockdunkel draußen und dichtere Wolkenbänder zogen auf. Mir war aufgefallen, daß ich bis jetzt den Nachthimmel nur sehr selten betrachtete. Schade eigentlich. Klare Luft aus Nord und viele Sternbilder waren zu sehen.
Doch der Blick auf die Straße war besser. So in die Nacht hinein sollte man schon aufpassen.

Ich rollte recht gut auf Ascheberg zu. Am dortigen Kirchplatz wurde ein schnelles Bild gemacht, die Knielinge aus der Packtasche gekramt und in der Eingangsnische eines Friseursalon über gestreift. Die zweite Mütze fand auch ihren Platz. Eine seltsame Stimmung war das schon. Noch weniger Leute als sonst, nur Tankstellen hatten geöffnet. Man rollt so dahin.

Drensteinfurt war der nächste ausgemachte Wendepunkt. Bis über Ahlen würde es nicht gehen. Die Zeit läuft halt unaufhörlich davon und über Mitternacht hinaus wollte ich dann doch nicht fahren. Wozu auch? Man will sich ja noch duschen, die Wäsche könnte auch auf schnell in der Waschmaschine verschwinden und was futtern.

Drensteinfurt war erreicht, es ging die westliche Route mit Richtung Süd in Richtung Heimatdorf. Der Wind kam jetzt von der besten Seite, von hinten. Ich flog in Abschnitten mit über 30km/h über den Asphalt. Da wird auch der Lichtkegel der 80Lux schon mal klein. Ein letzter Stop kurz nach der letzten Ortsankunft schlug das Vorderlicht auf 15Lux um, zu wenig wie ich befand. Ein just passend sich anbietende Laterne bot die Chance die Reserveakkus in meine B&M Ixon Premium zu verpflanzen. Mit der guten Lichtausbeute ging es dann in Richtung Burg. Noch eine schnelle abschüssige Straße runter, ja zwei PKW´s habe ich da gesehen.

Ankunft, den Bryton-Tacho gestopft, die Daten via WLAN eingespielt, sich eine wärmende Fleecejacke überstreift und das CAADX entladen. Entkleiden, Waschmine füttern, duschen, Dose Ravioli und ein alkohlfreies Radler. Die Zahnbürste in den Rachen geschoben und die Bettdecke über den Kopf gezogen.

War dann doch ein ereignisreiche Tag.

Newsticker: im Testcenter, Sport & Training Nebenblog hab ich noch ein paar Zeilen zum heute gelaufenen Outdoorgeschehen getippt. Wer also mag, kann da via dem <Klick> reinschauen. Es ging im wesentlichen darum mein frische Toaks-Set packtechnisch zu optimieren und zu schauen wie lange es dauert bis das Wasser kocht.

2 Antworten to “Chill-Out-Nightride/ 35.977km/ 28.03.2020”

  1. FlitzPiepeee Mario Says:

    Alkohol freies Radler 🧐🤔 so schlimm? 😂😂😂😂 schönen und entspannten Sonntag Dir 👍😃👋

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