36.061km/ 31.03.2020

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: letzter Aufruf für den Monat März, die Räder rollen noch und die letzten beiden Tage sind nun Geschichte. Ich werde das Gefühl nicht los, daß uns diese Zeit noch lange im Gedächtnis bleiben wird, aber auch nachhaltig prägen. Ob dieses nachhaltig im positiven Sinne sein wird, wird sich zeigen müssen.
Der Mensch neigt ja dazu den Verlauf als positiv zu deuten, egal wie es läuft. Vielleicht ist er aber auch nur zu „klein“ um die Fülle der Auswirkungen zu sehen. Belassen wir es dabei.

Montag: es ist wie bereits am Sonntag angedeutet, wider ungemütlicher geworden, aber man arrangiert sich auch mit dieser Situation. Ich denke trotz aller Unfeinheiten, auch die warmen Tage werden kommen. Bis dahin gilt, doch die lange-wärmere Kleidung tragen. Die Zeitumstellung hatte mich am Sonntag nur geringfügig aus dem Rhythmus gebracht, nicht viel mehr als die lange Nacht.
Ich schlürfe meinen Espresso und begab mich zum Job. Viertagewoche steht an, denn mit dem Freitag beginnt der erste Urlaubstag. Wir werden sehen was sich daraus machen lässt?

Der frühe Morgen verläuft gewohnt ruhig, das Heißgetränk in doppelter Ausführung mundet, es ist frisch draußen. Sehr frisch…
…wie ich beim routinemäßigen Gang vor die Burgpforte feststellte. Oder auch: kacke mann, wieso ist es so rattenkalt, es war doch schon fast Frühling?!

Wie man oder eben Frau, unschwer erkennen kann, ich brauchte eine gute Weile um so etwas wie warm zu werden. Drei Lagen Handschuhe, aber alle für sich eher dünn, an den Pfoten und dann mal los, die kalte Nordluft durch Nase und Mund saugen. Der Trick war, schnell genug zu fahren, daß man warm wird, aber nicht zu schnell um zum einen nicht zu viel auskühlenden Fahrtwind ab zu bekommen oder zu viel eiskalte Luft zu saugen, weil es anstrengend ist.
Zudem mußte ich nach zwanzig Minuten erstmal wider warmes Blut in die Fingerspitzen rudern. Dann ging es aber. Hätt nur nach der Ankunft ein halbe Schwein auf Toast vertilgen können. Irgendwo lässt man halt immer Federn.

Die Heimfahrt war dann aber größten Teils bei sonnigem Himmel und ich gönnte mir ein paar kleine Schleifen über bekannte Strecken. Aber auch nur um zu schauen ob noch alles da ist. *lach* Ja wo sollte es auch hin?

Dienstag: der letzte Tag im März, welcher auch in gewohnter Weise beginnt. Warum gute, weil lieb gewonnen Gewohnheiten ändern? Außerdem bin ich besser in Schuss als gestern, ausgeruhter durch tiefen Schlaf und der doppelte Espresso erhöht den Wohlfühlfaktor noch ein Stückchen. Auch der gestrige Blick zum Wettertier lässt auf nicht ganz so kalte (nur 0c°) Temperaturen hoffen. Wir sind guter Dinge.

Ja…, ganz so warm war’s dann doch nicht. Ich schätze mal wegen der Nordfeuchte. Ging aber und so war ich auch besser unterwegs. Als die Sonne am Horizont empor kroch, bot sich mir ein nettes Bild.

Im Verlauf des Tages kam nicht nur wieder mehr Sonne raus, sonder ich konnte die Chance nutzen eine ordentliche Currywurst-Pommes-Mayo zu futtern. Natürlich bei Die Currywurst in Wanne. Irgend wofür muß das Leben ja gut sein.

Natürlich ging das nur in vorgegebener Form. Erster Schritt, Ladentür öffnen und schauen ob man nicht als dritter Mann zu viel ist. Wenn ja, also so wie bei mir heute, draußen die Warteposition einnehmen. Kommt jemand raus, meist mit einem sehr glücklichen Gesicht, dann darf man rein. Die Bestellung aufgeben, was ja durch Zuruf mit ausreichend Abstand gewährleistet werden kann. Ich habe dann noch das Entgelt für dies Ruhrpott-Köstlichkeit abgefragt und die Summe dann auf den dafür vorgesehen kleinen Teller gelegt. Nach der Zubereitung wird dann das Gericht so wie gewünscht, also essbereit oder verpackt, auf den vor der Theke stehen Tisch geschoben. Gericht nehmen, eventuell Wechselgeld und dann bitte…
…nicht draußen vor der Tür gleich auffuttern. Ein Aushang an der Tür besagt, im Umkreis von 50 Metern bitte keinen Verzehr. Denn sonst drohen hohe Busgelder.

Das ist aber nicht weiter schwierig gewesen, hab das Mahl in den Beifahrerfußraum gelegt und dann an geeigneter Stelle mit netten Bäumen, einer schönen Bank und einem nahen Mülleimer verzehrt. Der Müll muß dann ja auch wo hin. Mitgedacht halt.

Die Rückfahrt war dann ob des eher späten Schichtende etwas zäh. Auch hauchte Gevatter Wind wider von vorne, wenn auch in zart. Aber ich denke, mein rechtes Bein (jenes mit der noch defekten Hüfte) wird auch nicht mehr die muskuläre Leistung bringen. Egal, war doch irgendwie ein guter Tag.

Mit dem Tagesabschluss kann auch wider ein Blick in die Zahlen riskiert werden. Unabhängig aller Widrigkeiten, die jetzt gar nicht mal so widrig waren, denn einen echten Winter gab es nicht, kann man sich schon gut aufgestellt wissen. Denn…

…da stehen schon gute satte 3.470km auf dem Konto, nett verteilt über die ersten Monate. Ich äußerte es schon, wenn das so weiter geht…?

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