Mai Heimatkunde/ 36.834km/ 02.05.2020

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrungen/ Bike- & Biketouren Bilder: ich war ja schon die Tage neugierig und heute war es dann soweit. Die erste Grundvoraussetzung war, daß der Wetterfrosch für gestern eher kaum Regen ankündigte und wenn dann eher sehr spät. Das bewahrheitete sich nicht ganz, war aber deutlich positiver, als die Wettervorschau für den folgenden Tag.

Die Verlässlichkeit solcher Aussagen lass ich mal dahingestellt, aber ich wollte nicht riskieren, die eigentliche Heimaterkundungstour Termin mit gestern/ Samstag, daß das ins Wasser fällt. Also mal los!

Das Wetter war dann auch so wie ich mir das dachte. Am Anfang noch etwas zu warm, aber Kleidung ablegen und her gemäßigtes Tempo half. Dabei entdeckte ich wider eine neue Querung in Höhe des Flughafen. Da kamen Leute samt Hund quer über die Wise, also bin ich da auch mal her.

(Restbild- u. Filmmaterial wie immer im Album)

Der restliche Weg bot mir keine wesentlichen Neuerungen. Am Kreuzungspunkt kurz vor Ahlen hatte man an der Werseradroute Tisch und Bänke entfernt. Da wurde wohl auch zu oft Party gemacht. Sah ja auch immer wider mal entsprechend aus. Und so wird der Stadt wohl der Kragen geplatzt sein.

Ab dem Punkt war es aber wirklich kaum mehr als eine halbe Stunde bis ich das Zielgebiet erreichte. Direkt an der Zufahrt ein großes grünes Schild mit allen Infos…
…was man nicht darf. Hier die Kurzversion. Man darf das Schild lesen, sich an die Regeln alten und eigentlicher zu Fuß unterwegs sein und die Luft dabei einatmen. Lagern, was das auch immer ist oder wie genau sich das wider definiert, stand schon auf der Black List. Ist lagern schon wenn ich stehen bleibe und ein Bild mache, mir womöglich noch die Nase putze oder erst wenn ich über Wochen dort eine Unterkunft errichte? *lach*

Merkwürdig nur, daß am östlichen Zipfel des eine Sees eine Wise mit Mülleimer stand? Was machen die Mülleimer auf einer ansich verbotenen Liegewiese?

Ich drehte vorsichtig und intuitiv meine Runde. Echte Wegstrecken recht direkt oder unmittelbar an den beiden Seen gibt es nicht. Das sind mehr oder weniger nur Laufspuren. Das Gelände ist recht lehmhaltig und überall liegen Steine rum. Ich mag dieses Gelände ja sehr. Es erinnert ich immer irgendwie an Kroatien oder Fuerteventura. Das ist ja genau mein Ding.

Ich tastet mich also um die südliche Seite des einen Sees. Dabei kam ich eben an jene Liegewiese und startet einen Versuch ab dort wider in Richtung Westen zu kommen. Freundliche Eingeborene gaben mir Auskunft, doch dann standen wir gemeinsam am Flatterband. Das Ordnungsamt hatte wohl diesen Abschnitt gesperrt. Die Aussicht für den Weg dann 250 Euro zu zahlen verkniffen wir uns gemeinsam. Ich bin dann einfach wider zurück.

Zwischenzeitlich kam mal ein kleiner Schauer runter, das Licht spielte mit den Wolken, fantastisch.

Nachdem ich dann von der westlichen Seite aus am Hang entlang doch noch einen einigermaßen machbaren Weg gefunden hatte wurde auch oberhalb der blauen Lagune noch eine kurze Trink- u. Genusspause eingelegt. Ab da ging es dann wider gen Burg und auch wider die Werseradroute entlang. Ich gebe zu, an der Gabelung zu jener Strecke habe ich einen Moment innerlich gezögert. Man könnte doch ma´…

…doch ich bog wider auf den Hinweg ab. Kurz hinter Beckum fiel mir dann wider ein, woher ich eigentlich noch fahren wollte. Da gibt es eine Querverbindung von Beckum nach Lippborg. „Egal“, dachte ich, kann man ja nächstes mal machen. Vielleicht auch dann anders rum.
Jetzt machte sich auch ein leichter Appetit bemerkbar. Ich beschloss an der Route entlang zu rollen und eine der Hütten als Pausenpunkt zu nutzen. Doch daraus wurde nix.

Die schöne Hütte an der ich schon am Vormittag vorbei gefahren bin, war inzwischen abgesperrt. Schon auf der Anfahrt war mir aufgefallen, daß man dort wohl den 1. Mai gründlich gefeiert hatte. Es sah im Vorbeifahren echt wild aus. Becher und Flaschen flogen rum und natürlich auch Müll.
Man hatte das zumindest um die Hütte rum schon bereinigt, dann aber eben abgesperrt. Innen sah es aber noch recht gediegen aus. Leer Flaschen und Becher standen immer noch rum. Damit die leeren Plastikbecher nicht durch die Gegend fliegen würden, hab ich sie in den Müll geschmissen und bin dann doch weiter. Dreckspack!

(Man müßte wissen wer das war und dann die Herrschaften direkt am Folgetag, selbstredend wecken um acht, zur Aufräumaktion unter Aussicht animieren. Reparatur natürlich auch.)

Kurz nach dem Losfahren bemerkte ich, wie meine Finger eine wenig von der Aufräumaktion klebten. Bei einem kurzen Stop hab ich sie dann und er Werse gewaschen. Gut das sie direkt neben der Radroute her fliest.

Pause gab es dann erst hinter dem Kreuzungspunkt bei Ahlen an einem bekannten Aussichtsturm. Die Hängematte wurde aufgespannt, die kleine Dose Ravioli (über geblieben von der letzten großen Tour) wurde auf dem Esbit Brenner gestellt und warm gemacht, dabei sitzen in der Hängematte.

Ab da ging es dann wider kopfnavimäßig oberhalb des Gelände weiter. Hier boten sich wider bekannte Waldrouten an. Die einfache Losung, im Wald viele Bäume von daher weniger Wind. Klappte auch soweit. Denn der Gegenwind nervte mal wider. Hinzu kam noch ein kleiner Regenguss, jener aber nicht wirklich lange. Aprilwetter halt. *lach* Ach ja, natürlich fuhr ich wider über die neu entdeckte Querung, gönnte mir vorab noch einen Expeditionsharken am nahen Fließgewässer.

Natürlich habe ich dann zum Abschluss dem CAADX als treues Fahrgerät auch mal wider eine gründlichere Schlauchwäsche nebst ein paar bescheidener Handgriffe gegönnt. Ich wusste schon gar nicht mehr wie cool oder chic das CAADX ausschaut. Der ganze Kanalstaub…

Sport & Alltag: ja uns so mit diesen letzten Zeilen war dann heute auch erstmal länger auspennen angesagt. Frühstück in gemütlich sowieso. Dann wurde das umgesetzt, was eigentlich gestern angestanden hätte. Mein Crosstraining. Nach der nun Leiderauszeit mit dem gesundheitlichen Missgeschick muß man ja auch an der Baustelle wieder ran.

Das ich jetzt übermäßig motiviert war, kann man so nicht sagen. Vorsichtig wäre da so der Begriff, denn jetzt übermotiviert wider was verreißen wäre kein guter Plan. Überhaupt höre ich ja nach so einer Gesundheitsattacke etwas intensiver in den Laib und dann auch eben mit dem Training. Insgesamt kann ich aber sagen, auch wenn ich etwas an Leistung eingebüßt habe, was aber nicht ausbleibt. Es klappte noch recht passabel. Der Rest wird sich dann wider einspielen.
Und ob ich nun nur 3 x 18 Klimmzüge mache oder dann doch wider die 3 x 20 Stück, juckt mich erstmal herzlich wenig.

Nach dem Training dann geduscht und nach einer kurzen Pause auf ins Dorf gefahren. Kiste Wasser holen, Brot für die Schicht am Montag und zwei Boxen für die Fitness-Garage um dort dann ein wenig Krempel für…

Outdoor: … die Aktivitäten neben dem Radfahren unter zu bringen.

Jetzt werd ich mir erstmal eine kleinen Espresso gönnen und dann noch ein paar nette Handgriffe machen. Vielleicht später mit der Ältesten eine kleine Radrunde hier im nahen Claim. Also wenn das Wetter mitspielt.

Habt noch ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

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