39.462km/ 23.10.2020

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…und sonst?: ja war ja mal wider irgendwie klar, schaue ich gerade so in meine Trainingsverwaltung im IBC (international Bike Community), hatte ich dort beim CAADX die falsche Auswahl getroffen was die Bestückung der Reifen angeht.
Ein bisschen Background dazu, man oder eben Frau kann sich in dieser Trainingsverwaltung verschiedenen Fahrräder anlegen und so Fahrleistung, in meinem Falle aber ausschließlich Fahrleistungen was die Bereifungen angeht, auswerten lassen. Ich finde das recht praktisch, weil man so sehen kann, welcher Reifen hält wieviel Kilometer? Naja und da ich ja erst neulich den Testbericht – Physik Continental MountainKing CX Faltreifen 35-622 – abgesetzt hatte, fiel schon beim schreiben auf, daß irgendwas mit der Laufleistung nicht stimmen könnte.

Und siehe da, mir ist aufgefallen, daß ich nach meiner Cyborg-R Geschichte den falschen Reifen in der Trainingsverwaltung ausgewählt hatte. Zum Glück stimmten die Einträge vor der OP. Denn sonst hätte ich bis in den Februar hinein ändern können. *puhh!* Aber zum Glück war dem nicht so und so konnte ich in ein paar Minuten am Sonntagvormittag den Bautz beheben. Die gute Nachricht, der Reifen hatte ja im ursprünglichen Testbericht nur knappe 1.600 Kilometer gelaufen. Jetzt mit der Korrektur sind’s immerhin satte 3.487km, dafür aber inklusive der gestrigen Tour.

Ach ja, hatte ich nicht die Tage noch ein wenig sinniert ob ich dem Continental GP 4 Seasons in 32-622 nicht doch gegen einen anderen mehr komfortablen ersetzte, hatte ich gestern ein wohl passendes Exemplar gefunden.
Und so hat das Haus Continental einen Speed King CX Performance in 35-622 Dimension als Faltreifen im Programm, wo die Druckwerte steigend von 2,5 bis 5,5bar variiert werden können. Käme dann auch bei Bike24.de das Stück ein schlappen Zwanziger und somit im brauchbaren Preissegment. Hintergrund ist einfach der, ein breiterer Reifen kann mehr Unebenheiten aufnehmen und mit der größeren Bandbreite im zu fahrenden Druck, kann man den dann auch noch besser abstimmen. Man wird ja älter *lach* nein, die Straßen bzw. die Strecken die man ja so bevorzugt fährt, sind eben nicht immer Asphalt in Landebahngüte.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren: naja die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub startet recht dynamisch. Mit dem Gang vor die Burgpforte am frühen…

Montag: …Morgen wurde klar, so frisch ist es mal gar nicht. Es ging im gemäßigten Tempo am Channel entlang und in Höhe des Hafen Rünthe verschwandt das Biketrickot im Topeak Backloader.
So nur mit dem Langarmshirt unter der Jacke ging das gut. Cool fand ich den Schleppverband auf dem Kanal. Jener hatte mächtig fette Scheinwerfer on board und leuchtete somit auch die Kanalaußenseiten auf‘ s prächtigste aus. Ich hätte auch ohne mein eigenes Licht fahren können.

Kurz vor’m Seepark Lünen ging ich in die Anker, denn da lag was verdächtig schimmerendes quer über meinem Weg.

Bei genauer Betrachtung sah ich aber, es war nur Bling-bling-Konfetti. Seltsame Sachen gibt’s. Die Rückfahrt war der geschmeidiger Art. Einzig zu bemerken ist, ich hatte am Channel wider Flug-Proteine und davon mindesten zweimal was im Auge. Nervt. Helm mit Visier mal anschauen, für demnächst? Jetzt braucht man schon zum Winterpokal eine Brille, damit einem nicht die Mücken in die Linseluken fliegen. Verkehrte Welt.

Ach ja, irgendwie waren meine Beine zu lang, also hatte ich so beschlossen. Ich hielt auf der Rückfahrt kurz an und haben den Sattel höher gestellt. Dann waren die Beine richtig. *grins*

Dienstag: recht gut erholt geht es nach dem üblichen Morgenprozedere raus auf‘ s Rad. Für den heutigen frühen Morgen hat weder mein Empfinden noch das Thermometer gelogen. Die Unterarmreißverschlüsse an meiner Bikejacke werden verschlossen und das windabweisende Halstuch ein Stück höher gezogen. Ja frisch ist es.
Man rollt wieder am Kanal entlang, die Messlatte liegt bei gut erfischenden 3c°. Ich mag das es, wenn die klar-kalte Luft die Szene um einen herum alles in den Winterschlaf fallen lässt.

Am Nachmittag kam es ganz anders, als das was die Meteorologen so vorab verkündeten. Insgeheim hab ich mich schon wider bei Starkwind am Kanal einen abstrampeln gesehen. Warme Temperaturen waren angesagt. Doch bei den Temperaturen blieb es gefühlt im eher frischen Bereich mit knapp was über 10c° und von starken Windböen auch keine Spur, nur der übliche Gegenwind. Dafür hatte es aber immer wider erhöhe Luftfeuchte, ging also.

At home angekommen war das Päckchen angekommen und so wurde gleich nach der Ankunft die Kette und die Bremsbeläge getauscht.

Mittwoch: ich lasse den Tag etwas entspannter angehen, was soll ich auch so früh am Job (fahr ja eh erst später raus)? Draußen hat es was Niederschlag, aber es ist warm. Und so bleibt das Radtrikot gleich in der Fitness-Garage.
Die Regenjacke tut mit dem immer wieder auftretenden Nieselregen ihren Dienst. Dennoch bin ich innen merklich feucht. Es ist einfach zu warm. Auch das Aufziehen der Lüftungsreißverschlüsse im letzten Drittel half nur noch bedingt.

Unterwegs ziehe ich ein, zweimal an der Trinkflasche. Komisch ist das obwohl ich nur eine neue Kette und Bremsbeläge montiert habe, sich das Rad neu anfühlt. Einbildung ist auch eine Form von Bildung. *lach*

Zur Feier des Tages mache ich mir für unterwegs zwei Lachsbrötchen. Den Tag über regnet es sich ein. Ich hoffe zum Schichtende hat sich das erledigt. Eine kurz-verlängerte Heimfahrt wäre ja nett.

*wenig später* Und dann wurd‘ s doch noch deutlich wärmer. Aber mit der Wärme kam auch der Wind. Mal sehen wie sich das noch entwickelt?

Für den Nachhauseweg mußte das CAADX übelst beladen werden. Die Regenjacke mußte in Backloader, die Arbeitshose war auch mal wieder fällig, die abgezippten Beine von der Bikehose, die Mütze, die Handschuhe und das Halstuch. Vielleicht noch was, weiß ich aber nicht mehr so genau.
Der Grund war natürlich, daß es so warm war. Eine dünne Weste vom Job mußte als kleine windabweisende Lösung herhalten. Ist ja sowie so eine Bikeweste. Jedenfalls war es ganz schön warm. Oder mächtig warm.

Unglaublich fand ich den Radfahrer, der seinem Fahrrad einen Eigenbau Verbrennungsmotor verpasst hatte. Zuerst dachte wider so ein Rollerfahrer, die auch mal ganz gerne Radwege nutzen. Doch als er mich überholte, traute ich meinen Augen kaum.

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Auf dem Gepäckträger einen Reservekanister wohl als Tank und den knatternden Motor irgendwo in Pedalnähe verbaut. Erlaubt ist sowas mit Sicherheit nicht und schon mal gar nicht damit auf Radwegen unterwegs zu sein.

Weiter im Text. Gut war, der Wind bließ meistens aus der richtig Richtung, also von hinten. Und weil as so nett entspannt war, bog ich auf eine kurze Passage am Beversee ein.

Meet & greet: bin ich dort gerade so in der Abschussfahrt, habe mächtig Dampf drauf, wen sehe ich da? Meine Physiotherapeut macht einen Spaziergang. Ich geh in die Anker, wir begrüßen und und quatschen auf eine Weile. Fand ich klasse, zumal er auch im nächsten Dorf wohnt, also da wo auch ein Teil der Verwandtschaft wohnt.

Ach ja, die frisch erstandenen Giro Gauge Bikeschuhe haben sich gut gemacht. Und Schuhgröße 46 passen sie top und dies auch mit meinen dicken 600er Meriosocken. Ein Grund warum ich sie mir gekauft hatte. Denn wenn Schuhe zu eng sind, kann das mit dem Warmhalten eng werden.
Der andere Grund für das neue Paar ist, die Sohle ist besser zum gehen geeignet. Vorzugsweise zum gehen auf losem Untergrund. Hin und wider hat man das ja mal, also sind Schuhe mit diesem Nutzzweck durchaus besser.

car-to-go: der Donnerstag mußte dann mal wieder mit dem Golf abgehandelte werden. Der Grund ist ein Zahndoctermin direkt nach dem Job. Und in Anschluss dessen steht der Rucksack mit den Sportsachen bereit. Also T-Rena Gerätetraining. Und weiter im…

Bikealltag & Co.: der Freitag last day of the week, mal sehen was drauß wird? Und eines war sicher, warm war es. Im eher Sommer-Look bin ich los und selbst das war zum Ende hin noch gut warm. Als kleines Leckerli gönn ich mir die Auffahrt auf eine nahe kleine Halde, schaue mir dort im Dunkeln den neuen Pumpertrack an und komme im Kreis gefahren dann am Job an.

Tagesziel ist der Markt freitags in Holzwickede. Fischbrötchen wird anvisiert. Und jenes Tagesziel wurde erreicht.

Leider muß ich aber sagen, am heutigen Tag gibt’s für das Fischbrötchen nur drei Punkte. Ich hatte da aber auch nicht gleich direkt geschaltet. Denn der Backfisch lag schon fertig frittiert in der Ablage. Noch ein wenig hauchwarm, aber von frisch gemacht weit entfernt. Nun gut, Pech gehabt oder eben, wie schon gesagt nicht schnell geschaltet.

Der andere Trick war, mir wurde die Bestellung verpackt gereicht. Ja klar, in diesen Zeiten ist der Verzehr ja nicht direkt gestattet.
Das wusste ich zwar, aber wann war ich das letzte Mal auf ein Fischbrötchen am Markt? Blöde Zeiten.

Für die Heimfahrt dachte ich eigentlich, könnte ich mal mehr ausholen. Aber das Zeitfenster gab nur ein kurze Verlängerung preis. Es wurde dann eine Runde an Cappenberg vorbei. War wieder nett, auch wenn das Wetter irgendwie komisch war. Denn eigentlich sah es nach Regen aus, aber jener hatte sich ja schon am Vormittag ausgetobt. Aber so richtig was mit Sonne oder weniger Wolken war dann auch wider nicht. Ganz seltsam war die Temperatur.
Blieb man stehen, wurde einem sofort warm. Die Luft war sehr feucht und damit auch schwül. Beim Fahren war dann aber die Windweste ein guter Plan.

(natürlich sind von mir noch ein paar Bilder mehr im Monatsalbum gelandet <klick> )

Ach ja, der Sattel (erst am Montag höher gestellt ) war wider runter gerutscht, da werd ich mal genauer nachschaue müssen.
Zu Hause angekommen wurde fix die Waschmaschine gefüttert, der wöchentliche Haarschnitt nebst Rasur vollzogen und natürlich frisch geduscht. Dann stand Essen fassen an und das in ein wenig flotter. Denn am frühen Abend waren wir dann noch beim Herbstleuchten hier im Dorf. Coronakonform mit vorbestellten Karten, was die Besucherzahl arg regelte. Man ging ungelogen maximal in Familienstärke durch den Park. Bis zur nächsten Familie mindestens zwei eher drei Meter Abstand und alle, aber auch wirklich alle, also auch die kleinen Kids hatten Maske auf.

Das Rumschlendern hat mir sehr gefallen, auch einige der Installationen fand ich richtig gut. Leider macht aber die Cam an meinem Handy nicht alles mit, wenn es um Aufnahmen im Dunklen geht. Ist aber auch nicht schlimm, man kann ja nicht alles ablichten.

Von dem bunten Fahrrad hab ich auf YouTube noch einen Film eingestellt. Irgendwie hat mich diese Lichtshow an mein Rad erinnert. Weiß jetzt auch nicht wieso? *lach*

Für den morgigen Samstag steht dann etwas Training auf der Burgterrasse an und dem CAADX werd ich wohl auch mal eine Dusche gönnen. Aber bis dahin ist ja ich Zeit. Also an dann an die Leserschaft ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

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