41.881km/ 06.01.2021

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: und auf geht’s ins neue Jahr, dasvirtuelle kleine grüne Wettertier im ebenso virtuellen Glas flüsterte was von -4c°, die Kleiderordnung wurde entsprecheden aufgestockt.

Montag: der Kontrollgang vor die Burgpforte ließ mich zunächst etwas frösteln. Aber es war wohl mehr die Feuchtigkeit. Denn nach der Abfahrt oben am Channel angekommen zeigte sich schnell, zum einen Wind aus der richtigen Richtung und zum anderen gar nicht so kalt (der Sprung nach unten von 0c° auf die -5c° Grenze zu ist normalerweise eine Hausmarke wo es wirklich kalt wird und ich mir langsam Gedanken mache), es hatte wohlige 0c°.
Ein Traum von Hinfahrt, so das ich noch ein wenig um den Ort des Geschehens herumkurvte um Zeit zu gewinnen.

Auf der Rückfahrt zog es mich mal wieder über eine andere aber auch bekannte Strecke. Etwas Abwechslung muß auch mal sein. Dabei konnte ich mal eine kleine Erkundung einer gegenüber liegenden Uferseite an der Seseke machen.

Eigentlich eine nette Stell, schön in der Senke, man hört also nix von der nahen A2 und ist gleichzeitig windgeschützt.Natürlich ist das um diese Jahreszeit eher nicht so nett, aber wer weiß…

Der Rest der Rückfahrt ging dann traditionell erst über ein Stück der Klöcknerbahntrasse und dann quer ab at home. Der Wasserschlauch kam zum Einsatz, Wäsche machen, duschen und anschließend die Wampe vollschlagen.

Dienstag: Tag zwei der ersten Arbeitswoche, ich rolle nicht ganz so warm gekleidet los, war mir dann gestern doch zu warm. Klar, bei Rückenwind ist das eher erträglich.

Kurz nach den ersten Metern am Channel sehe ich mitten auf dem Weg mein gestern verlorenes Nasenschnupftuch liegen. Ich freue mich und sammel es auf, verstaues oben auf der Arschrakete (Bikepacking Satteltasche). Gewaschen werden muß es ja sowieso und so ist der optische Eindruck nach der Ankunft eher sekundär.

Es ist ja nicht so, daß ich bei Verlust des Schnupftuch mir nicht mehr die dauernd laufende Nase schön machen kann, sondern das dann auch so ein Tuch da wo rumliegt, wo es definitiv nicht hingehört. Zwei habe ich Verlauf von ? Jahren verloren. Blöde Sache.
Aber dieses hab ich oder gefunden, ich lass es erstmal trocknen und dann geht das ab in die Wäsche und gut iss.

Für die heutige Rückfahrt gab es mal ein Stück Sesekeradroute und dann aber den Schwenk rüber zur Kuhbachtrasse. Da ich nicht so motiviert war ambitioniert gegen den recht frischen Nord-Ost-Wind anzustrampeln, bot mir jene Strecke einen relativen Windschutz. Dennoch war dieses mal das Thema ein paar Bilder zu schießen.

Ja das einen Bild ist ein Schwarz-Weiß-Bild, was aber die Lichtverhältnisse in real nicht heller macht. Winterwetter halt.

Bikebasteln: da mir im Verlauf der letzten Zeit immer wider aufgefallen war, daß es am hinten bei der Kassette, also am „Getriebe“ ein wenig zu unruhig war, sprich die Kette nicht sauber über die Zahnräder lief hin und wider scheinbar sprang, hatte ich nach der Ankunft und einer weiteren schnellen Schlauchwäsche das Schaltauge (Bauteil als Bindeglied zwischen dem hinteren Schaltwerk und dem Rahmen) gewechselt.

*langes Gesicht*

Nun, was soll ich sagen? Besser ist das nicht geworden, eher mieser. Ganz ehrlich, so Arbeiten sind nix für mich. Ich werde also morgen das vorherige Schaltauge mal mit zum Job nehmen und zurück wechseln. Denn ich denke, es lag nicht am Schaltauge, was vermeintlich leicht verbogen sein könnte, sondern eher an der Zugspannung. Und die Zugspannung einstellen gehört definitiv nicht dazu. Mal sehen ob oder besser gesagt wie ich das gebacken bekomme?
Am liebsten wäre mir ein Zeitfester X, ein Schrauber des Vertrauens und jener legt ma´ seine magischen Hände auf das besagte Teil.

Mittwoch: Bergfest, die Mitte der Woche ist erreicht, wärmer wird es nicht.

…ja und sonst war…

…der Lauf an der Kassette natürlich ein Disaster. Und ein Disaster war, daß die Fitnessbude am Hafen Rünthe wieder das Tor zum Kanalweg zugeriegelt hat. Also mußte ich heute auf der Jobanfahrt wieder kehr um machen, den ganzen Driss wieder zurück fahren und dann die Alternativstrecke über die Kanalbrücke rüber nehmen.

Derweil fand ich einen Gang der ohne zu murren lief, bin dann also im Singlespeed-Modus zum Job.

Wie ich so vor mich hinfahre grübel ich. Mach ich das Bike mal auf Verdacht clean, falls der Schrauber sagt komm vorbei, oder starte ich noch mal einen Eigenversuch? Das vorherige Schaltauge samt dem Werkzeug hab ich mal auf Verdacht mitgenommen.

Auch wieder so eine Nummer. Gestern Abend hatte ich es ja gewechselt und das Werkzeug weggeräumt. Steh ich also heute früh in der Fitness-Garage und greife…

…ins Leere. Verdammte Hacke, wo ist der Satz mit den Imbusschlüsseln???

Ich hocke mich hin und kann‘ s kaum fassen. Man blickt um sich und dann fällt der Blick auf den kleinen flachen Karton mit den Kettenpflege Sachen. Den greif ich mir und siehe da… aaahhh!!!

Innerlich denke ich, eventuell war das Schaltauge gar nicht verbogen, sondern man, also ich oder der Schrauber des Vertrauens hätte nur die Zugspannung nachregulieren müssen?

Na gut, der Schrauber macht erst um neun auf, werd mal sehen wie man das über die Bühne geschoben bekommt?

Kann nicht mal irgendwann ma‘ nix sein? Aber so ist das eben. Habt noch einen brauchbaren Tag und bleibt gesund!

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