Wenn der Bauer nicht schwimmen kann…

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…dann liegt es an der Badehose!

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium/ Biketechnik/ Licht/ Rumgelaber: hätte ich doch fast vergessen wollte ich dann aber doch noch mit durchreichen. Im Verlauf der Defekte an meinen Ixon IQ Premium Vorderlampen hatte ich ja auch stets auf bekannter Plattform Infos eingeholt und eigentlich nach Gleichgesinnten gesucht.

Dabei hat sich aber zum einen nur herausgestellt, daß wohl bisher niemand diese Lampe in einen so kurzen Zeitraum über so viele Kilometer genutzt hat und zum anderen aber eine mir eher seltsame Argumentationsweise auftat. Dazu jetzt also hier.

Auch wenn jene Lampe für min. 75 bis zu 90 Euro im echten Leben über die Ladentheke geht, Onlinehandel samt derer Preise kann man ja nicht zu Grunde legen, dazu noch den Nebentitel Premium trägt, wird dies nicht als Qualitätsbezeichnung gelten gelassen. Auch die Tatsache, das in der BRD montiert wird.

Nein, vielmehr taucht eben jene seltsamen Argumente auf.

Erstes Argument: ich würde ja auch sehr viel fahren und so wäre es ja auch kein Wunder, daß die Lampe schon nach ca. 10.000km defekt geht.
Ja gut, die Lampe kostet, wie schon gesagt, sagen wir mal grob 80 Euro, wird in der BRD gefertigt und trägt die Bezeichnung Premium. Bedeutet das dann für mich im Umkehrschluss, das die Lampe nach nur einem Jahr kaputt gehen darf? Preis und Premium hin oder her.

Zu diesem Argument gesellt sich dann noch:„ja, meine mit hält die Lampe aber.“ Fragt man dann nach Nutzungszeitraum & Kilometer, hält die Lampe schon gute vier Jahre…
…. müsste dann aber, alles hochgerechnet in zwei Jahren inklusive der dazugehörigen Kilometer den gleichen Defekt aufweisen.

Ich bemerkte dann, daß es wohl Lampeninhaber geben würde, bei denen der Defekt nie auftauchen würde. Klar, wenn ich die Lampe neu kaufen, sie auspacke und nur zweimal im Jahr nutze…  Und mal ganz ehrlich, wer reklamiert schon ein defektes Akkuvorderlicht nach zehn Jahren (in denen sie aber die meiste Zeit in der Schublade als Staubfänger gedient hat)?

Dann wurde geäußert, daß ich ja Strecken fahre, auf denen Defekte kommen müssten. Ich hab zwar keine Ahnung wer da immer mit mir, oder besser gesagt hinter mir her fährt, aber sehen wir mal von den eher wenigen groben Waldstrecken ab, qualitativ sind die Kanalstrecken wohl mit den meisten Radwegen oder auch Straßen vergleichbar. Oder anders gesagt, da ist auch nicht immer alles zum Besten bestellt.

Das nächste Argument was kam war, daß mein Rad keine Federgabel hätte. Ja gut, dann hab ich in der Betriebsanleitung den Satz übersehen – für Fahrräder ohne Federgabel nicht geeignet.

Also mal ganz ehrlich, das passt das doch mit dem nicht schwimmen können des Bauern und der Badehose am besten.

Ich bin ja zu dem Schluss gekommen, daß ich zu alt dafür bin. Da gehört man halt der Generation an, die für einen gestandenen Einkaufspreis eines Hersteller der auch noch in Deutschland fertig bei seinem Premium Produkt tatsächlich eine gewisse Qualität erwartet.
Sorry das ich zu alt dafür bin. Aber mir fehlt auch leider das Verständnis für deratige Argumentationsketten. In diesem Sinne…

Habt einen netten Resttag und bleibt gesund.

 

Eine Antwort to “Wenn der Bauer nicht schwimmen kann…”

  1. MV Says:

    Halte durch und weiter so – nicht klein kriegen lassen!

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