29.389km/ 26.04.2021/ Brotrunde

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Bikealltag/Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Urlaub/ Biketouren/ Tour 100+/ Bike- & Biketouren Bilder: 18:53Uhr die ersten Zeilen zum schon fast unglaublichen Tagesgeschehen. Ganz ehrlich, das war so nicht geplant!

Ich habe heute tatsächlich die zweite Radtour mit aber wirklich nur ganz knapp über 100km gefahren.
Aber auch ganz ehrlich, ich war und bin noch so frisch, daß ich wohl noch gute 40-50 Kilometer hatte auch tatsächlich mit einem Schwenker über Drensteinfurt geliebäugelt, wenn die Zeit nicht scho so weit fortgeschritten gewesen wäre hätte dran hängen können. Warum das so war, kann ich mir nicht wirklich erkläre? Nehmen wir es also mal so hin.

Erster Ansatz, warten das die Sonne den Frost vom Morgen wegbrennt und die Tagestemperatur auf ein erträgliches Maß in etwa auf die 10c° steigen lässt. Der Hintergrund dazu, man will ja nicht den Tourensschluss halbnackt auf dem Rad sitzen und die ausgezogenen Klamotten in einem Bündel spazieren fahren.

Der Zeitpunkt bis um geschätzt 10:00Uhr wurde mittels Frühstück in ausgedehnt überbrückt, sowie dem zu-spammen des Internet. *grins*
Dann wurden die Kleiderwahl getroffen, ein guter Mix aus allem aber vor allem in variabel. Dann wurde der Stahl Renner beladen, vorzugsweise mit dem kleinen Espresso-Set und eine fast solide Menge an Trinkwasser. Dann ab durch das Burgtor und geschmeidig gen Westen am Ort der Schaffens vorbei rollen. Es mußte noch was abgeholt werden. Ab da ging es dann schnurr-stracks ins nächste größere Ortszentrum.

Natürlich wurde die Strecke spontan im Navihirn zusammen gestrickt und so kam ich am Borsigplatz raus, rollte etwas am Ring entlang und dann recht direkt bei Bäckerei Beckmanns mein vorab telefonisch bestelltes französisches Landbrot und eine spontan gewählte Nussecke, als Beilage zum Espresso, ein zu sammeln.

(natürlich gibt es von dieser Runde auch ein Tagesalbum <klick> inklusive eines Kurzfilms <klick>)

Ich muß ja echt sagen, die Fahrt ins Zentrum nervt schön gut ist nicht immer eine gute Strecke. Ampel, benutzungspflichtige Radwege aller qualitativer Couleur, aber es hat auch was so eine Großstadt.

Nachdem ich dann die Futterwaren eingeholt hatte ging es an die Rückfahrt. Zunächst galt es aus dem Zentrum geschmeidig heraus zu kommen und zwar mit Marschrichtung Ost. Dabei wählte ich zunächst die Kaiserstraße und dann den Hellweg.
In Höhe Dortmund Brackel ging es dann auf die wohl auch zukünftige Route des RS1. Das war jetzt zwar ab vom Hellweg und damit weg von den Blechbüchsen, aber gut zu fahren ist auch was anderes. Da haben die Macher des RS1 noch was vor sich. Ich bin gespannt.

Aber auch da war ich irgendwann raus und rollte nun zunächst stramm auf Afferde zu. Das war aber eigentlich ein Versehen, denn soweit „hoch“ wollte ich nicht. Bis Unna sollte es schon sein. Aber die dort vorhandene Radroute ist einfach zu schön. Praktischer weise könnte ich so mal etwas meinen Wasserhaushalt regulieren…
…und hab dann den Ort des Geschehens kurz vom offensichtlichen Müll befreit. Die Mülltonne war keine 10m weiter. *stöhn*

Ebenso praktisch war, daß ich ab vom Weg zwei Trampelpfade entdeckte die zum Massener Bach runter führten. Könnte man auch mal nett abhängen.

Half aber alles nix, ich gurkte halt ein wenig rum und wollte dann aber doch final weiter. Ende offen, denn bis hierhin lief es alles andere als schlecht. *freu* Und so kam ich dann auch durch Unna und am Alten Bahndamm aus und rollte mal wider los.

Denn bis Dortmund kam ich super flott, auch dank der Strecken. Gut, die Streckenführung ins Zentrum direkt kann man außen vor lassen. Außen vor lassen kann man auch den Weg aus dem Zentrum raus.
Aber ab diesem Bahndamm war wieder die Kurbel kreisen lassen angesagt. Erneut fuhr ich entspannt mit Geschwindigkeiten auf die 30km/h Marke zu. Kam mir der Bahndamm sonst so lang vor, stand ich gefühlt nach zwei, dreimal Augenzwinkern schon in Höhe Scheidigen.

Aber erstmal, als ich dann durch Unna durch war kam bald eine erste freie Sitzgruppe mit zwei Bänken und einem Tisch. Frei, windgeschützt und in der wärmenden Sonne. Espresso-Pause samt Nussecke als Stärkung stand an.

Ab da war eigentlich dann auch klar was kommen mußte. Ich bin tatsächlich die komplette bis in Höhe Scheidingen durchgefahren. Welver wurde durchfahren, wo leider mein Plan die örtliche Dorf-Frittenschmiede zu besuchen wegen geschlossen vereitelt wurde. Nix el Greco weil el Greco el zu.
Bis dahin hatte ich zwar keinen Hunger oder andere Anzeichen für einen Brennstoffbedarf, was mir um ehrlich zu sein schon irgendwie unheimlich war. Aber so eine CPM wäre schon ein Tageshighlight gewesen. Also mal heiter weiter. Dieses mal gönnt eich mir aber noch eine kurze Auszeit in dem Waldstück direkt hinter Welver.

In Dinkern hab ich mich dann an den Samstagszeitungsartikel erinnert, wo von einer alten Mühle (Bild oben) die rede war. Ran an die Mühle kam man nicht, steht auf einem Kirchengelände ist leider nicht frei von außen zugängig, deshalb nur das Bild über die Mauer.

Ab da ging es dann in gewohnter Weise bis nach Eilmsen, wo dann die Zuführung zum Channel (Datteln-Hamm-Kanal) herführt.

Ich gönnte mir nach dem run (wieder im Topspeed) am Kanal entlang noch eine letzte Pause, in Sichtweite der Ort wo ich nach der letzten Cyber-R Nummer auf Vordermann gebracht wurde. Wer hätte damals gedacht, daß ich nicht mal ein Jahr später eine 100km lange Radtour so problemlos schaffen würde?

Tagesabschluss: es fehlen nur ganz geschmeidige 10km bis zu den 1.000km/ April. Schaut so aus, also wenn’s gut läuft. Da wird im April mal ein wenig mehr zusammen bekomme.

Habt einen schönen Tag und bleibt bitte gesund! Ich lass mich heute vom Onkel Doktor auf den Kopf stellen und einen Pikser wird’s auch geben. Bin da 24h vor gerutscht.

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