make my day/ fast genial/ 29.565km/ 30.04.2021

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Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singelspeed 54-16/ Urlaub/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nun gut, jetzt zu der Story vom Freitag. Ich bin dann also recht spät los und zwar so erst gegen 14:00Uhr, war aber frohen Gemutes. Also lange Rede, schöner Sinn.

Bevor es aber mit der Story los geht, gestern hatte ich nach der letzten Ankunft dem Stahl Renner eine Pflege am Antrieb zukommen lassen. Das dies vorteilhaft war, jener zickte ja ein paar mal rum, zeigte sich dann auf der folgenden Tour.

Zunächst mal ich kam in gewohnter Weise mit dem Stahl Renner gut nach vorne. Das Wetter war jetzt nicht ganz so prall, auch der Bryton Tacho flüsterte was von 9-10c°. Wo die sein sollten, fragte ich mich mehr als einmal. Gut war aber, es hatte so gut wie keinen Wind. Doch irgendwie war es dann doch frisch. Warum sollte sich bald zeigen.

Irgendwo in einer Kurve an einer bekannten Bank bin ich auf den Erdhügel gestiegen der da ist. Die Aussicht zeigte es schon, in der Ferne tat sich was.

1 aussicht_ergebnis

(der <klick> zum Tagesalbum darf natürlich nicht fehlen)

Trotzdem fuhr ich recht unbeschwert weiter, auch wenn ich meine Armlänge inzwischen über streifte. Irgendwie war das ja dann doch frisch an den Armen.
Und so kam ich an die T-Gabelung wo wir einmal zu dritt saßen und den Tag einen guten Mann sein ließen. Wir hatten Besuch aus dem weiten Paderborn – bikephreak – und es war gut warm und zum Abschluss hin auch noch gut windig.

Ich erreichte also diesen Wendepunkt, aber schon kurz vorher hatten sich die ersten Regentropfen bemerkbar gemacht. Es waren zunächst nur ein paar ganz feine Tropfen, doch an der Bank angekommen wurde es dann intensiver.
„Nicht nett“, fand ich und hielt kurz an um zu überlegen. Doch den angedachten Weg anschlagen, genau in die windträge Regenwolkenregion rein und es wagen, auf das der Regen sich legen würde? Oder doch besser mal die andere Richtung nach Albersloh ausprobieren? Da war ich ja auch nie hergefahren.

Eine nette Dame gab mir dann auf Nachfrage hin die Auskunft, daß in Richtung Albersloh eine Hütte sei. Ich dachte, daß ist eine gute Wahl bei Regen und zog los. Damit war dann auch der Groschen gefallen, also fast.

Denn wie ich da so im Schutz des Daches stand grübelte ich noch eine Weile. Die Wolken schienen sich aber keinen Zentimeter zu bewegen, womit dann final klar war, der Regen wird sich nicht wirklich verziehen. Der Plan kippte, die alternative Joker Karte wurde gezogen, also auf und den Rückweg über die Werseradroute angehen.
Verlockend an der ganze Sache war, ich wusste das es kurz vor oder eben nach Albersloh eine gute Hütte gab. Es war definitiv Zeit für ein Stück Kuchen und einen kleinen Espresso.

Und so brach ich nach der Regenpause auf. Die Strecke bis zu der Hütte ist nicht wirklich lang gewesen. Ich mag wohl kaum 10-15 Minuten gefahren sein. Dabei erstmal straight aus dem Waldgebiet raus auf einer breiten sandeigen Trasse. Mein Blick schwenkte abwechselnd nach rechts oder links. Da wohl wo mal einbiegen und den Wald unsicher machen – demnächst. Aber das geht alles nicht, weil ein Betretungsverbot besteht. Wasserschutzgebiet halt, da halten wir uns dann auch mal fein dran.

Also inzwischen wieder relativ trocken ab in die Hütte und sich stärken. Dabei natürlich gleich das Light my Fire Swedish Fire Knife ausprobiert, eines der neuen Spielsachen oder needfull things. Männerkram halt.

4 espresso pause_ergebnis

Im netten blau schaut das recht cool aus, ist auch auffällig, falls es doch mal wo in den Waldboden fallen sollte. Der im Griff integrierte Feuerstahl tat auch genau das, was er tun soll. Einmal drüber gezogen stand die Flamme im Spritusbrenner.

Ich werd dieses Messer in die Oberrohrtasche am CAADX packen und das dortige Messer als auch den dort deponierten Feuerstahl entnehmen. Der Feuerstahl kann dann als Anzünder in das kleine Espresso-Set für mal eben schnell mit rein. So hab ich am CAADX alles mit einem Griff beisammen.

Gut, frisch gestärkt und mit der Wetterfront in weiter Ferne, ja ich hab echt überlegt doch noch mal in die Richtung zu fahren, ging es dann aber doch wieder zurück. Diese Entscheidung sollte nicht umsonst gewesen sein, denn ich bin ja schon lange nicht mehr diese Route gefahren. Und so entdeckte ich eine wohl noch relativ neu gemachtes Wersestück.

5 nice werse_ergebnis

Eine Insel als Durchfluss und ich nehme mal an, daß hier zu sehende Stück wird sowas wie eine Fischtreppe sein. Schade ist, man kann sich dort nirgends niederlassen und dem Wasserfluss lauschen.

Der Rest war dann quasi nur zurück rollen lassen, wobei ich sagen muß, wieder in Drensteinfurt am neu gemachten Marktplatz angekommen eine gute Weile mit dem Googlemaps verbrachte. Der Kleine hatte die volle Dröhnung Motivation in mir geweckt und ich spielte ein Reihe an Strecken durch.

Herbern war so ein Plan, was mir dann aber doch zu abgedroschen war. Einziger Vorteil, mit nur mäßiger und daher überschaubrer Verlängerung wäre man bei der Burg.

Dann kam mir der erste verwegen Gedanke bis nach Sendenhorst hoch zu ballern. „Ich meine das und ja gerade mal läppische 13km, fast ein Katzensprung“, so sponn ich im Kopp rum. Da dumme war, der Plan hatte da kein Ende.
Denn ab Sendenhorst sollte es dann nach Beckum gehen. Die Kombi hatten wir noch nicht und wäre wohl von der Strecke auch nicht die Welt. Und ab Beckum dann eben zur Burg. „Ist doch auch nicht so weit“, was natürlich totaler Quatsch ist.

Denn das wären zwar nette aber immerhin nochmals fast 64km laut Googlemaps gewesen. Also gute dreieinhalb Stunden strampeln mit dem Stahl Renner. Zum „Glück“ war es aber schon spät genug, denn sonst…
…wer weiß?! Das wär dann doch noch eine Fahrt in den Mai – rein – geworden. Zumindest fast. Also bog ich ganz schnell aus Drensteinfurt raus und griff nur zu einer leichten Wegvariante. Der letzte Kunstriff war dann auf eine fixe Runde über die Radtraing-Strecke hier im Dorf zu kommen.

6 abschlussrunde_ergebnis

Irgendwann muß ja auch mal gut sein. Apropos gut sein, da der Monat April auch nun zu ende gegangen ist, werf ich mal eine Blick in die meinige persönliche Statistik.

(Screenshot aus meiner Tabellen/ Mac-eigenes Programm halt wie Excel)

Und die besagt 1.166km im April, ich würde mal sagen, der Stahl Renner macht ordentlich was an Strecke möglich. Schneller oder besser gesagt einfacher unterwegs zu sein lohnt sich also.

Ebenfalls gut finde ich, daß ich mit dem Abschluss im April auch in der laufenden Jahresstatistik den Rückstand auf die 4.000km/ 1.000km pro Monat, auf nur noch geringfügige 95 Kilometer schrumpfen lassen konnte. Läuft das wieder so gut? Man wird sehen.  😉

Sonntag: ja und jetzt hocke ich hier am Küchenstammplatz und hatte eigentlich vor, die Expeditionsfahrt nochmal zu machen. Denn gestern war ab dem Mittag eine Bastelaktion im neuen Haushalt der Ältesten angesagt, das Wetter natürlich bestens für so eine Fahrt und so dachte ich halt:“kann man dann ja heute machen.“

Aber wenn ich so aus dem Fenster schaue, da hat es wohl geregnet, die Temperatur sollte gehen… . Ich trink erstmal meine Latte Macchiato aus und sehen wir weiter.

Habt noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund.

2 Antworten to “make my day/ fast genial/ 29.565km/ 30.04.2021”

  1. coffeenewstom Says:

    1.166km im April. Alle Achtung!

  2. hanneweb Says:

    Wow, Respekt!
    Liebe Grüße von Hanne

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