neue Schleife/ 45.657km/ 16.05.2021

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Tour 100+/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: so genug Ruhetag am Samstag gemacht und es sich im heimisch-mütterlichen Haushalt mit Lammkeule, Kartoffelgratin, Beilagengemüse und Salat gut gehen lassen…

…etwas Bewegung stand auf dem Plan. Die angedachten Radrunde wollte ich dann doch angehen, auch wenn das Wetter einen auf eher wechselhaft machte. Regenneigung war angesagt, die Frage war nur, wieviel und dann wann?
Natürlich habe ich noch einen kleinen *hüstel* andere Streckzusatz auf dem Schirm wo es dann ab Sendehorst erstmal rüber nach Beckum gehen würde. Mit dem Harken käme ich mal wider in der Bereich der 100km/ Tour und ohne Pausen gut 5-6h Fahrzeit, aber ob ich das machen lass ich ma´ offen.

Die Gegend dort schien mir als Fahrstrecke recht attraktiv zu sein, also landschaftlich und ab Beckum gibt’s dann ja für die Heimfahrt wieder die Werseradroute. Jene kennt man ja mehr als gut und bietet auch gut zu fahrende Abschnitte.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: das ich dem Stahl Renner am Vortag noch eine wenig Pflege gegönnt hatte erwähne ich hiermit. Nun aber zur Tour.

Die Wahl zum Cannondale CAADX fiel spontan. Wohl weil das Wetter nicht ganz so sonnig sein sollte, man will sich ja nicht auf Biegen und Brechen den Stahl Renner einsauen, und weil das CAADX ein paar bessere Möglichkeiten bietet Trinkflaschen zu transportieren. Außerdem kann man ja mal gucken wie der aufgefrischte Antrieb sich so macht.

Also Klamotten zusammen packen, anziehen und Abfahrt. Das Wetter war zu anfangs, naja sagen wir mal, geht so. Zwar sonnig aber es hatte eine gewisse Brise. Zum Glück weitestgehend aus einer brauchbaren Richtung.
Und damit war dann auch das zentrale Thema dieser Radrunde klar, woher kommt der Wind wann und ja nicht in die Falle tappen, nur weil es so gut läuft, noch was dranhängen.

Da ich nur mit einem für mich üblichen Frühstück los bin, also quasi fast nüchtern, hatte ich recht fix mein erstes Etappenziel klar vor Augen. Die Bäckerei Bernhard Zimmermeier in Drensteinfurt sollte geöffnet haben. Dort könnte man dann ja praktischer Weise ein Frühstück für den ersten Pausenstop einholen.

Gesagt, getan und weiter ging die Reise. Nächstes Etappenziel war Albersloh und weil das nette Nest nicht ganz so weit weg von Drensteinfurt liegt, wurde dort auch die erste echte Pause mit ebenso echtem und brauchbaren Futterware abgehalten.

Die Hütte dort war gut bekannt und wurde fast direkt angesteuert. Nur fast direkt, denn zuvor entdeckte ich einen schmalen Trampelpfad entlang der Werse. Da mußte ich dann natürlich rein und bin da mal entlang. Ein gutes Stück aber nur schiebend, weil wenn ich das Areal nicht kenne, auf der einen Seite Wasser und auf der anderen Seite Gebüsch, da bin ich lieber vorsichtig.
Der kleine Ausflug hat sich aber gelohnt, auch wenn beide Ufertrampelpfade eher kurz sind, sie sind einfach nur schön (weshalb ich ja auch einen kurzen Film gedreht habe) und laden zum verweilen ein. Man müßte sich nur was zum drauf sitzen mitnehmen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

(natürlich gibt es wieder ein Tagesalbum <klick> inkl. einem kurzen Film)

Weiterfahrt nach der Pause, wo zunächst mal der zweite Part des Werse-Trampelfade erkundet wurde. In Albersloh selbst läuft die Werse ja auch durch und dort hatte ich im Augenwinkel Holzplattformen zum sitzen am Ufer entdeckt. Da bin ich jetzt aber nicht runter, sondern hab mich in Richtung Sendenhorst auf gemacht.

Der Weg bis Sendenhorst lässt sich gut lecker fahren und führt immer wider an Waldgebieten vorbei beziehungsseise durch ein Waldgebiet hindurch. Und so hatte ich das rote Haus gefunden, was der Kollege aus‘ m Claim neulich eingestellt hatte.

Sendenhorst selbt war dann auch nicht mehr wirklich weit, die letzten Meters Wegführung aber mal wider ganz klassisch Radwegroute. Acht mal um die Ecke rum um sich ja jede kleine Gasse angesehen zu haben.

Und damit war der eigentliche Teil auch schon abgehandelt. Jetzt stand die Rückreise an. Der Stadtkern wurde durchfahren, noch eine kleinen Erkundung um die Hardteiche rum, wobei es nicht wirklich Drumherum ging. An einer schon bei der letzten Erkundung ausgemachten Pausenhütte wurde abermals angehalten.
Zwei Dinge wurden erledigt. Kurz vor Sendenhorst traf ich zwei sportlich unterwegs fahrende Radfahrer. In Sendhort selbst traf ich sie wieder und als ich kurz vor der Hütte war, saßen sie mir wider im Nacken. Man hielt an und plauschte ein wenig. Erstaunlich war, das der Kumpel von dem einen das kleine rot Hause, was ich ja gesucht hatte, gemietet hatte.

Das andere war, die Pausenhütte könnte den Schnittpunkt für die weitere Routenwahl sein. Erst rüber nach Beckum oder doch straight über Ahlen zurück? Der Weg über Beckum gab nochmals 20 Kilomeer mehr auf Googlemaps aus.
Mit Hinblick auf die Windlage wo ich dann ab Beckum bis Ahlen und ab Ahlen ja auch nochmal Gegenwind haben würde, entschied ich mich dann schweren Herzens für die kürzere Variante. Zur Entschuldigung kann ich vorbringen, zu dem Zeitpunkt standen schon gute 60km+ auf dem Tacho.

Das dies eine sehr gute Entscheidung war, sollte sich zeigen. Denn bei mir trat wieder der home-coming-effekt ein. Ich hab das schon ein paar mal beobachtet. Je näher ich ans heimische Gefilde komme, des so lustloser trampe ich vor mich hin. Wenn dann noch Gegenwind ist…

Ach lassen wird das. Das Wetter wurde dann auch auf Ahlen zu nochmals regnerisch. Ich hielt kurz am Schwimmbad an, wo mir überdachte Fahrradständer eine trockenen Boden gaben und streife die Velotoze als Regenschutz über die Schuhe. Die Untergründe waren arg nass und die letzten Kilometer wollte ich nicht mit nassen Schuhen & Socken fahren. Auch wenn der Regen ganz schnell hinweg zog.

Ja, aber wie das leider so ist, bei der letzten Überziehaktion am linken Schuh riss ein Velotoze am Ausschnitt für die Cleat (Rastverbindung vom Schuh zum Pedal) ein und war dann damit mehr oder weniger unbrauchbar.
Klar, jetzt wo er drüber war ging das noch, aber ein weitere mal würde man diesen Regenschutz nicht mehr heile über den Schuh bekommen. Schade eigentlich, denn die Velotoze waren sehr schmal zu verpacken, lagen super gut an den Schuhen an und scheuerten somit nicht am Kurbelarm. Und auch was die Dichtigkeit angeht, kann ich nicht meckern. Natürlich wurde irgendwann bei einem richtigen Regenguss irgendwo Wasser reinkriechen, aber bei einem Produkt was keine 10 Euro kommt, darf man glaube ich auch keine 100% Wasserdichtigkeit erwarten-verlangen.

Lange Rede kurzer Sinn, nach einer weiteren kurzen Pause kramte ich etwas in meinem Navihirn und konnte da eine Strecke an den beiden Schlössern aufrufen. Kleines High-Light war dann die alleinige Überfahrt über die Lippe mit der Lupia kurz vor Schloss Oberwerries.

Aber auch dieses High-Light konnte mich nicht wirklich nach vorne bringen. War aber auch egal, ich schlängerte mich über bekannte Strecken bis zur Burg und bin dann ja letztendlich angekommen.
Der Tag war also ein Erfolg, ich hatte die Passage Albersloh – Sendenhorst erkundet und auch für gut befunden. Mal sehen was als nächstes kommt?

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt gesund!

 

😉

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