29.823km & 45.876km/ 21.05.2021

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- Biketouren Bilder: nächster Ansatz und damit der Rest in dieser laufenden Woche.

Dienstag: in der frühe noch vermeintlich trocken draußen. Und da es vermutlich trocken war wurde abermals in gemischter Kluft (oben Regenjacke unten rum eher leicht wärmend normal) abgefahren. Das sich das vermeintlich auf einen sicheren Nieselregen hin zuspitzen würde, war mir erst ab dem letzten Viertel der Strecke nicht mehr ganz so egal. Aber mit dem Motto „Land in Sicht“ ging es dann doch.

Die Streckenwahl war wie schon in den Vortagen. Inzwischen weiß ich auch, warum ich diese Route zur Zeit recht gerne nehme. Der Kontakt zum motorisierten Teil des Verkehr beschränkt sich, bis auf ein paar Straßenquerungen, auf ein Minimum.

Gut, ankommen, erste Sachen vor dem extra dafür angeschafften Heizlüfter trocken legen, frisch machen und Schnittchen schmieren.
Dann mal ein bisschen Kleidung wenden, damit auch andere feucht-nasse Partien abtrocknen können.

Was natürlich nervt ist die Tatsache, daß meine Bergans Letto Jacke nicht mehr wirklich wasserdicht ist. Ich denke, man wird den Hersteller mal schriftlich konsultieren.

Insgeheim rechne ich zwar sowieso damit die Heimfahrt in Regenbuxe an zu gehen, aber wer weiß?
Einziger Nachteil bei Regen wäre, ich würde wohl doch die Rennbahn und damit Asphalt als Strecke wählen. Will ich das wirklich? Wohl kaum.

Am Job selbst wieder eine Dynamik die man nicht wirklich braucht. Dazu der Regen, aber man arbeitet sich durch. Jetzt mit diesen Zeilen stehend in Münster hat es aufgehört zu regnen und ja, es scheint sogar ein wenig die Sonne!

Während ich so von Münster aus zur nächsten Station düse, lass ich ein paar den Rosenkranz durch meine Hände gleiten. Auf das Petrus Milde walten lässt und mir eine trockene Radrückfahrt beschere.

Das schien tatsächlich geholfen zu haben, denn neben einer brauchbaren Rausfahrt aus der nahen Magecity war es tatsächlich trocken. Zumindest draußen, bis auf ein paar wirklich kaum aus zu machende Tröpfchen.
Dafür war es aber von innen her irgendwie nass. Ich weiß nicht, warum ich so geschwitzt habe?

Auf der Burg angekommen wurde nach dem üblichen Turn der ganz große Wasserbecher gefüllt und das Nass mal fix die Kehle runter laufen gelassen.
Ganz nebenbei wurde auch die mega Bauerpfanne Nudeln nach dem Duschen verdrückt. Wo das ganze Zeug hingeht bei mir, ist mir ein Rätsel. Wirklich!

Für den Folgetag könnte ich ein bisschen mehr Glück haben, was Regen angeht. Man wird sehen.

Mittwoch: morgens ist es draußen beim morgendlichen Espresso-Special tatsächlich sowas wie wolkenlos und ich höre keine Regentropfen. So mundet der Muntermacher gleich doppelt gut.

Draußen war‘ s dann aber zunächst ungewöhnlich frisch und ließ mich so kleidungstechnisch etwas aufstocken. Für die frische Luft wurde man aber entlohnt.

Irgendwo im Ortseingang Kamen wurde aber auch wieder etwas entkleidet. Strampeln wärmt, wohl auch…

…weil das CAADX irgendwie langsamer als der Stahl Renner. Das ist ja aber ein separates Thema.

Die Tage hatte ich mal wieder festgestellt, daß sich der Sattel mit der Zeit wohl absenkt. Also hatte ich ihn wieder nach oben verstellt und mir mit einem kleinen Schlitzschraubendreher eine Markierung gemacht.
Natürlich vergesse ich jetzt immer, das zu kontrollieren. *schlag die Hand an den Kopf*

Außerdem hab ich dem Bock in einem Zeitfenster mal ein wenig Pflege zukommen lassen. Der grobe Rotz wurde mittels einer ollen Zahnbürste entfernt, was dann ein ganzen Kehrblech füllte und der Kette hab ich noch eine gute Brise Motorex Wet Lube gegönnt.

Kommen wir zur Rückfahrt, auch wenn das Wetter trocken schien, so ganz traute ich dem Braten dann doch nicht. Denn so in der Ferne sah das schon arg aus.

rückfahrt_ergebnis

Der andere Grund war aber auch, für die Rückrunde so wie ich sie die letzten Tage gefahren bin, braucht es einen kleinen zusätzlichen Zeitpuffer. Da ich aber am Job aus der Megacity mal wieder besonders gut *hüstel* was ein fucking Scheißdreck wech gekommen bin, startete die Rückfahrt auch entsprechend spät.
Und so zog ich den Joker mal wider straight am Südufer des Channel entlang zu düsen. Ab Bergkamen Rünthe ging es dann über die asphaltierte 30ziger Zone, dann noch ein paar Meters durch die hiesige Bauernschaft und gut war. Kaum mehr als 45 Minuten war der Spuk vorbei und ich konnte etwas relaxter den Tag ausklinge lassen.

Für morgen soll aber die Regenneigung deutlich geringer sein, und das auch in den frühen Morgenstunden. Da wird’s dann also wieder was mit dem Seseke-unser fahren. *lach*

Donnerstag: frisch wird es draußen sein, angeblicher 5c°. Aber mit dem Trampeln der Pedale wird man ja fix warm.

Die Wetterfrösche hatten fast Recht behalten, nur das es schon mit 7c° auf die deutlich wärmeren 10c° zuging. Aber auch egal, an zwei kurzen Stops wurde etwas Kleidung abgelegt und dann heiter weiter. Uim Ende hin wurde das Gestrampel wieder etwas zäher, aber auch daran gewöhnt man sich.

Nach der Ankunft am Job liegt der Hauptfokus auf einen gescheiten Feierabend.

Newsticker: da ich ja vom Job aus zur Zeit auch durch ein paar Seitenstraßen der nahen Megacity düse ist mir aufgefallen, daß der Standort von…

LAST Bikes

…wohl verlegt wurde. Bisher waren sie ja in einem Hinterhof am Alten Mühlenweg, jetzt sind sie Vinckeplatz.

Nett finde ich, man von außen durch die gesamte Schaufensterfront einen Einblick in die Werkstatt. Auch was da so in der Auslage steht, hat was. Aber genug davon, weiter mit der Heimfahrt.

Ja und die Heimfahrt ging…

…gut und recht untypisch *hüstel* ausnahmsweise mal wieder über die klasse Kombi der letzten Tage. Auf das die Kilometer fallen und der Verkehrstress aus Dortmund sich verdünnisiert.

Ich denke für den morgigen Freitag wird der Stahl Renner zum Einsatz kommen. Nur mal wieder so.

Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikedefekte & „Plattfüße“: am heutigen Freitag, der Tag läuft in der heimischen Burg in gewohnter Weise recht gut an, der erste Schritt nach draußen bestätigt die Kleiderwahl. Dann also mal los.

Und was soll ich sagen? Was für ein Tagesstart- Hammer!

Schon das Wetter ist bombe. Sehr angenehm von der Temperatur eine eher warme Brise und dann dieses Licht.

Und Glück hatte ich auch. Die Handycam noch in der Hand lief ein Reh am Feldrand zur rechten Seite los.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dann aber doch eine kleine Fingerübung. Kurz hinter dem Ortseingang Kamen ereilte mich ein Plattfuß.
Routiniert die Notwendigkeiten aus der Arschrakete geholt und am Wegesrand die Schlauchwechselaktion gestartet.

Der Übeltäter war auch gut schnell gefunden. Ein kleiner metallener Wiederporst hatte sich durch die Pannenschutzeinlage gebohrt. Den frischen Schlauch angepumpumpt und mit der Pannenschutzeinlage eingelegt. Dann noch etwas Duschgel (hatte ich ja zum Glück erst neulich genau dafür angeschafft) als Flutsch mit dem Finger auf die Felgenflanken gegeben und die Pelle über gewuchtet.

Auch da hatte ich Glück, der Reifen rutschte recht gut auf die Felge. Jetzt noch Luft drauf, was auch ganz gut klappte. Dann wieder Abfahrt. Natürlich in den ersten Kilometern immer ein wenig das Popometer auf das Hinterrad fixiert. War aber alles gut.

Ankunft und der übliche Turn.

Der Tag verläuft wie gewohnt und eines ist klar, komme was wolle, die Rückreise wird mit dem Stahl Renner sowieso über die lange Seseke-Kombi-Strecke gehen.

Bis zum späten Mittag spielt auch das Wetter mit. Nur der Wind bläst arg. Ist aber auch egal, denn die Richtung passt. Ich rolle zunächst recht flott vom Hof, lasse dann der Entspannung wegen irgendwo kurz vor Kamen die Zügel etwas lockerer. Wozu eine Hatz?

Kurz vor Ziel geht es mal wieder in einen Waldweg rein, gucken was wie da so ist.

Drinnen ist es sehr ruhig, nur der Wind ist hörbar, bläst aber außen rum. Der Wald gibt genug Schutz, die Bäume stehen gut. Es ist warm, ein paar Möglicheiten erspähe ich. Dann rolle ich wider ab, ab ins lange Wochenende.

…und sonst?/ Biketechnik: ich hatte die Tage ja schon mal erwähnt, daß sich am CAADX scheinbar der Sattel mit der absenkt.

Tatsächlich hab ich aber, es muß wohl am Mittwoch gewesen sein, das kontrolliert. Die Sattelstange war noch an der von mir gemachten Markierung, von daher also erstmal alles gut.
Denn noch hab ich den Sattel erneut um 1 bis ca. 1,5cm rausgezogen und festgemacht. Getreu der Gleichung, mehr Hub gleich mehr Effizienz.

Leider macht das aber nicht die hinteren Nabenlagerung besser, es bremst also am Hinterrad.

 

Ja so war das und jetzt erstmal Euch ein schönes Wochenende und bleibt bitte gesund!

2 Antworten to “29.823km & 45.876km/ 21.05.2021”

  1. coffeenewstom Says:

    Der kleine Schelm ist ein kleiner Widerporst! Könnte es sein, dass sie Schapernack treiben?

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