46.089km/ 12.06.2021/ Urlaub Tag 5. & Wochenende

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Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 5. vom Urlaub und das Wochenende mit dem Samstag in Schriftform. Am…

Freitag: …ging es mit dem GOLF erst zum Zahndoc für eine Zahnpflege, dann ins nahe Megadorf um dort noch was papiertechnisches zu erledigen. Auf dem Weg dahin wurde der GOLF aber noch durch eine Waschstraße bewegt, den ganzen Standschmutz unter anderem auch Hinterlassenschaften der Vogelwelt, mal runter bürsten zu lassen.

Dann ging´s in die alte Heimat und dort wurde besucht. Immer wieder nett, auch wenn es uns allen vom Wetter her nicht ganz so passte.

Aber wir bissen alle die Zähne zusammen, ließen uns nicht beirren und hatten eine gute Zeit so wie ging. Man freut sich schon auf den nächsten Besuch (und dann auf ein hoffentlich milderes Wetter).

Wieder angekommen stand das bereits per Mail und Sendeverfolgung angekündigte letzte Päckchen der Bestellenung hier auf der Burg.

3 päckchen_ergebnis

Bevorratung für die Kettenpflege, ein Spiegel zum verbasteln, Imprägnierung für Regenkleidung, ein Lezyne Standpumpenschlauch und Gelpads für den Lenker am CAADX.

Am späten Nachmittag trudelte noch die Mail ein, da man im Unterwegs Hamm auch die beiden Dosen für den Espresso & Zucker erhalten hätte. Kann ich dann wann nächste Woche abholen, hat man auch wieder ein Ziel.

Ja und dann rüber zum…

Samstag: unschwer zu erkennen, bei der letzten Tour hatte ich die nächste Schallmauer von 46.000km verpasst. Voher hatte ich das zwar noch kurzfristig auf´n Schirm. Aber ganz ehrlich, die fehlenden läppischen 3 Kilometer wo noch zusammen zu trommeln hätte ich bei der Hitze nicht gemacht.
Und so würde das auf der angesagten Tour ganz entspannt von statten gehen.

Die radbegeisterte Dame aus der nahen Megacity traf hier bei mir ein. Es mußte noch ein wenig Hand an das von ganz lecker aufgenaute Rad gelegt werden. Es war ein klassischer Crosser mit einem wunderschönen roten Lack. Ja, tät mit auch gefallen.

Dann die Abfahrt mit dem Ziel die Burg des Kumpels aus‘ m Claim auf zu suchen. Dort war dann schon Besuch aus Duisburg eingetroffen, ein Pärchen.

Die Fahrt dorthin zog sich dann erstmal. So ein wenig quer durch‘ s Dorf kommt man nicht unbedingt so fix vom Fleck. Auch wollten bzw. konnten wir nicht beide utopisch die Kurbel wuchten. Ich aufgrund meines erst verzogenem Infekt, aber auch sie hatte ein paar Tage mehr aussetzen müssen, als es wohl jedem lieb sein würde.

Man zeigte sich ob unserer Verspätung geduldig und milde. Nach einer schönen Begrüßung ging die Fahrt dann los.

Zu einem Teil war die Strecke ja interessant und auch reizvoll, ein paar andere Dorfstraßenabschnitte hätte ich wohl eher ausgelassen.
Erstaunlich ist, auch wenn das am östlichen Rand unseres Dorfes ist, kannte ich so noch nicht.

Irgendwie kamen wir dann aber am Channel (Datteln-Hamm-Kanal) an und fuhren dann die lange ehemalige Bahntrasse als Zuführung zur Werseradroute entlang.

Erster kurzer Fotostop in großer Runde (ist aber nur mein Fahrgerät auf dem Bild).

Das war dann auch ungefähr der Moment, wo das Wetter final umschlug. War es bis hier teils noch arg bewölkt und hin und wieder ging ein Wind, es wurde deutlich wärmer aber vor allem schwüler mit der Luft.

Ich konnte das noch kompensieren, aber leider nicht alle. Nach einem angemessenen Pausenstop kurz vor Ahlen hatten wir einen Plan B. abgestimmt. Und so fuhren wir erstmal auf eine Eispause nach Ahlen rein.

Nach den kalten Kugeln zogen wir erneut bis zur Werseradroute, wo sich dann unsere Wege ein wenig trennten. Genug ist genug und man sollte es auch nicht gleich übertreiben, zumal bei dem Wetter, eine Person fuhr alleine zurück.

Der Rest der Truppe rollte nun die Werseradroute bis nach Beckum hoch. Dort gab es einen Abstecher zum Baggersee der totalen Verbote *lach* den dann aber die Gäste doch kannten. Egal, konnte so ja kener vorher sagen oder ahnen.
Ab da wurde dann das finale Ziel und damit auch der Endwendepunkt mit der Soestwarte angefahren.

In Beckum kurz vor dem Ziel hab ich dann doch mal wieder die Mobilcam gezückt. Wenige Bilder hab ich gemacht.

Die Soestwarte wurde quasi nur kurz angefahren und aus der Ferne begutachtet, der Turm mit Aussicht war eh geschlossen. Also fuhren wir die wenigen Meter zur Wanderhütte mit Südaussicht. Die gefiel den Gästen besonders, was ich durchaus verstehen kann.

Wir platzierten uns und plauschten. Die Zeit ging geschmeidig rum, aber irgendwann kamen doch die Gedanken an die Rückreise. Der Kollege aus’m Claim führte uns dann auch bis Lippborg zurück.

Über dieses nette Nest ging die Fahrt über auch für mich wieder bekannte Strecken.

Irgendwo am letzten Stop an der Aussichtshütte Im Winkel bemerkte ich, das mein Topeak Midloader Reißverschluss offen stand. Kleiner Schreckmoment, es felhte aber nichts.
Dann kam ich in den Zweifel, sollte ich ihn gar nicht verschlossen haben? Das war aber defintiv nicht der Fall, denn ich erinnerte mich nur zu gut daran.
Dann zeigte sich auch warum das so war, der Reißverschluss war defekt (Bericht)!

Zum Glück hatte sowohl der Besuch aus Duisburg als auch ich Kabelbinder mit. Denn beim Versuch der Lage Herr zu werden, verabschiedete sich der Reißverschluss in der Gänze.

Ach ja, eine noch am Vortag gefundene Schraube konnte ich nun zuordnen. Sie fehlte am zusätzlichen Flaschenhalter für den Sattel (muß ich mir also noch was zur Schraubensicherung einfallen lassen). Aber auch diese Aufgabenstellung konnte erledigt werden.

Mit diese ärgerlich-blöden Situation im Kopf ging es dann aber auf die Rückfahrt. Kurz vor‘ m Channel trennten sich unsere Wege. Für mich war die Strecke am Kanal entlang strategisch kürzer.

Ein letzte Bild auf der weißen Brücke…

Nach der Ankunft wie immer, Fahrrad entladen, gar nicht groß nach der Schraube oder dem Reißverschluss geschaut, vor dem Duschen die Waschmaschine auf ein Schnellprogramm gefüttert und dann den Bauch voll geladen.

Die 46.000 Kilometer Marke war Geschichte und mit den kapp 100 Kilometern kann ich auch gut leben. Zumal das Wetter fast mitspielte. Denn zum Schluss hin kam ein frischer Wind auf.

Sonntag: kleine Fahrt mit dem Golf ins nahe Sauerland, auch ein wenig Umgebungssichtung.

Ich schlug die Rüdenburg vor natürlich auch vor dem Hintergrund, da mal mit dem Rad hin zu fahren/ Streckenkarte und Kilometer), wo wir auch zunächst hin sind. Zu meinem Erstaunen, an der zuführenden Straße gibt es gar keine Hinweisschilder und auch den Weg rauf muß man sich wirklich suchen.

Zum Glück trafen wir recht früh auf dem Weg eine offensichtlich ortkundige Hundegängerin.
Erst hinter wurde mir klar, warum sie so leicht erstaunt schaute, als wir uns nach dem Weg erkundigten. Denn zumindest das mittler Drittel des Anstiegs zwar in breiten aber sehr steilen Weges war so, das nicht wirklich viel gefehlt hat und man hätte sich auch im Vierfüßlerstand, also auch mit den Händen auf dem Boden bewegen können.

Das letzte Stück war zwar wieder besser, aber Grünschnitt wäre ma‘ so ein Thema. Auch oben angekommen war alles gut zugewachsen, wobei die Reste der Rüdenburg frei waren.

Ich drehte nur eine fixe Runde und begab mich wieder in den Abstieg (bevor die Nacht reinbricht *lach*).

Ab da ging es dann zum spontanen Wunschziel Sorpsee. Dadurch das wir recht früh dort waren, ging es noch.

Allgemein kann sagen, die Uferanlagen sind sehr schön hergerichtet und man vorzüglich flannieren und Eis essen.

eis sorpsee_ergebnis

Im Anschluss kehrten wir noch auf eine Pizza bei L´Osteria ein. Auch dort schön draußen im Schatten sitzend, ließ sich der Tag gut ertragen. *lach*

Dann war aber Heimfahrt angesagt. Und nun liege ich hier in det Hängematte und tippe die letzten Zeilen.

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