Zwei Dinge/ 15.07.2021

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Newsticker/ wichtig !/ politisch – meine Meiung & Gedanken/ Bikealltag/ Rumgelaber/ Biketouren Bilder: ein paar Zeilen zum oben im Titel genannten Datum.

Etwas entschlusschwer ging es aus der Burgpforte hinaus, das treue Fahrgerät wurde beladen und mit den ersten Kurbelumdrehungen hatte man die Idee, woher es bei der geschmeidig verlängerten Jobanfahrt gehen könnte.

Im Laufe der letzten Tage hatte ich auf der Heimfahrt aus dem Augenwinkel wahr genommen, daß dort eine alte Bahntrasse, schon länger als Radtrasse umfunktioniert, neu gemacht wurde.

Der nun recht neue Zustand beschreibt eine Verbreitung der Fahrbahn nebst einer Asphaltdecke. Soweit so schön. Auch die beiden wasserabführenden Gräben rechts und links davon hatte man erneuert, Grünschnitt inklusive.

Ließ sich super fahren, ein Traum. Leider ist dieses Stück nicht wirklich lang und endet zudem hinter einem chemischen Großbetrieb. Von dem nimmt man zwar nichts wahr, aber ab dort ist dann auch Straßenfahrt angesagt.
An dieser recht breiten Straßenachse von Ost mach West gibt es zum größten Teil einen gut brauchbaren Randstreifen, aber kurz vor den zu überquerenden Kreisverkehren muß man diese verlassen.

Ich weiß nicht so richtig warum, je nach Verkehrsaufkommen fühle ich mich dort nie so richtig wohl. Aber zumindest kommt man gut vorwärts und kann eine Querung nutzen, die direkt zur Kuhbachtrasse führt. Eigentlich.

*kurze Pause*

Uneigentlich kam dann der heutige Teil, der mich dann doch nachdenklich stimmte.

Auf den ersten Metern dieser Querung war es schon arg feucht. Die wassergebundene Oberfläche hatte gut Federn gelassen, aber das kennt man ja schon. Dann bot sich mir aber jens Bild.

Die Trasse war auf kompletter Breite mindestens 5-8cm mit Wasser bedeckt. Ich hatte weder Bock auf nasse Füße, noch das mir hochspritzendes Nass unnötig am Stahl Renner was verschleißen (beim Thema Verschleiß und Teile wechseln hab ich zur Zeit die Schnute voll) würde. Also umdrehen.

Der nächste Absatz wurde gesucht, ich stieß dieses mal direkt auf die Sesekeradroute. Aber auch da ahnte ich mit dem ersten Blick böses. Das bestätigte sich dann auch recht schnell.

Unglaublich was für Wassermassen da durch flossen. Für diejenigen die die Seseke nicht kennen, jene verläuft normalerweise gut eineinhalb bis zwei Meter tiefer! Ja tiefer, ich rede hier nicht von der Breite.

Natürlich war mit dem Hochwasser, im wörtlichen Sinne, auch in der Breite etwas ausgeufert.
Ich hätte mir die nur noch zu erahnende Strecke mit schwimmenden Canadagänsen teilen müssen.

Natürlich hab ich auch da einen anderen Weg gewählt und ab da bin ich dann auch problemlos durch gekommen.

 

 

 

Und dann hört man doch mal den Tag über Radio. Da stellt sich dann also ein Politker hin und sagt, wir lassen niemaden alleine. Dieser Mann hat gut Reden, hat er doch einen nicht ganz unerheblichen Teil zu dieser Misere beigetragen. Ist er doch schon fast bekennender Förderer von Kohlekraftwerken, Braunkohletagebau und steuert doch eher mehr gegen alternative Energeierzeugung.

Ich weiß ja nicht was viele Menschen nun denken. Klar, sie werden jetzt erstmal schauen, daß sie wider auf trockenen Füßen stehen können. Aber eventuell denken sie mal bei der nächsten aber auch den darauffolgenden Wahlen vor dem Kreuzchenmachen genauer nach.

Ganz klar, ich behaupte nicht das es die eine Lösung gibt. Und ja, egal wo man sein Kreuz macht, es hat immer wieder was von dem Sprichwort: vom Regen die Traufe. Aber irgendwann, also besser vorgestern oder vor-vorgestern muß sich was bewegen. Und nein, wir sollten nicht erst warten, bis sich die große internationale oder auch nur europäische Brüderschaft geeinigt hat. Soviel Zeit haben wir nicht mehr, denn die Uhr ist abgelaufen. Da gibt es kein fünf vor zwölf mehr.

 

 

 

Morgengruß: trotzdem einen netten Tag und bleibt gesund!

 

 

Eine Antwort to “Zwei Dinge/ 15.07.2021”

  1. coffeenewstom Says:

    Das es einen Klimawandel gibt, dass wurde jetzt auch dem Letzten schmerzlich bewusst! Jetzt machen diejenigen, die uns durch ihre wirtschaftsfreundliche Blockadepolitik diese Misere eingebrockt haben, auf einmal mit Umweltthemen Wahlkampf…

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