31.972km/ 07.09.2021

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Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Wochenende geht es weiter mit der nächsten Arbeitswoche.

Montag: die Nacht war gut, das Heißgetränk ebenfalls, also Abfahrt. Erstes nervendes Ärgernis, schon wenige Meters nach der Abfahrt rutscht ein Beinling nach unten. Ich halte in einer Bucht die als Zufahrt für den Acker dient, und zieh mir das Ding wieder hoch. Und wie man(n) da so steht…

(wie immer mehr Bilder im September Album <klick>)

Wow, dachte ich nur. Tut Euch selbst einen Gefallen und betrachtet die Bilder in groß (müßte über ein einfaches anklicken gehen).

Nach der Ankunft am Job die üblichen Handgriffe, anschließend eine kleine Stärkung.

15:03Uhr: ich kann’s kaum fassen, aber wir haben Anfang September und draußen brät die Sonne. Satte 24c° stehen auf dem Thermometer, echte Freude kann ich dazu nicht äußern.
Wird also eine heiße Rückfahrt.

Zum Glück wartet heute mein sportlicher Teil auf mich, nett im schattigen Burggarten.

Dienstag: morgens wieder wärmer, also die Kleidung anpassen. Ich entscheide mich dazu die ersten Meter durch die Lippeauen zu fahren. In den frühen Morgenstunden bin ich da ja schon länger nicht mehr entlang.

14:28Uhr: wir haben immer noch Anfang September und das Thermometer steht schon wieder nahe der 24c°. Ätzend, egal…

… für die Rückfahrt hab ich mir heute die Streckenerkundung auf die Fahne geschrieben, die ich neulich nicht gemacht hatte. Der Grund war ja – eigentlich – wollte ich den Stahl Renner für Exkursionen ins Unbekannte eher außen vor lassen. Zumal wenn es vom Untergrund her weniger fein werden könnte.

Aber das könnte blende ich mal für heute aus, ich hab da einfach Bock drauf. Sollte das Geläuf doch zu grob sein, wird halt langsam gefahren. Ziele braucht der Mann, Punkt ende aus.

Ein kleiner Merkpunkt für´s Navihirn. Wichtig wäre, die Rechtsabzweigung rüber zur Rühenbecke nicht zu verpassen. Die kenn ich und hatte sie ja schon mal kurz abgetastet.

Damit der Stahl Renner aber auch seine Tätscheleinheit bekommt, habe ich in einem Zeitfenster mal etwas den Putzlappen und das Ölkännchen geschwungen.

Kartenstudium und warten auf das Schichtende. Noch eine Meldung…

Bikedefekte: …zum Thema gerissene Felgen. Hörde Bike hatte ich ja vorab eine Info-Mail mit ein paar technische Daten geschickt. Heute hab ich den guten Herren mal angekabelt. Er will sich auf jeden Fall mal die Laufräder anschauen und deshalb ungerne was vorab dazu sagen. Außerdem…

…er kümmert sich auf jeden Fall darum.

Gut, muß ich jetzt sehen wie ich die beiden Laufräder dort sinnig hinbekomme. Klar mit der motorisierten Blechkiste und dies vorzugsweise am Samstagvormittag. Da könnte ein heimatlicher Besuch anliegen und auf dem Weg dorthin könnte dann da mal einfliegen.

Weiter im Tagestext. Gesagt, getan könnte man sagen, doch so einfach war das dann doch nicht. Bis Kilometer 2,5 war der Plan noch gut zu machen.
Ab da sollte eine Route, wie auch immer, durch ein kleines Waldstück gehen. Ich habe auch nicht viel mehr als einen Trampelpfad erwartet, aber was da war, oder besser gesagt, nicht war, das hatte schon was.

Gefühlt habe ich für nächsten 500m eine halbe Stund gebraucht. Es fing schon damit an, das der Weg, oder eben Trampelpfad gar nicht da war. An der rechten Seite stand sowas wie eine Gartenlaube samt abgezäunten Terrain. Warnschilder mit Kameraüberwachung und Hühner Getier jenseits des blickdichten Zaunes konnte wahrgenommen werden. Am Ende war sowas wie ein Loch im Gebüsch.
Und da Erdreich offensichtlich platt getreten war, war dies also meine Spur. Man fühlte sich ein wenig wie Indianer Jones im Dschungel. Ungemütlich wurde es als ich in das Loch eintauchte. Denn jenseits des Zaunes huschten zwei Hunde herbei und machten sich nicht ganz so freundlich bemerkbar.

Da ich aber nix weder von ihnen noch vom dem Areal wollte und sowieso in dem Loch verschwand, war der Spuk schnell vorbei. Geschätzt hatten die Bellos auch keinen Bock auf das Buschwerk.

Ich folgte also der Trampelspur und kämpfte mich ein wenig durch das Gestrüpp. Jeder andere hätte gesagt:„vergiss es, ich dreh wider um.“ Ich sah dann aber in einziger Ferne ein Lichtung. Naja, Lichtung wäre jetzt so zu viel gesagt, aber ab da würde es einfacher weiter gehen.

So der Gedanke.

Irgendwie ging es dann auch und als ich dann in dem Park stand, so jedenfalls die Onlinekarte, da gab es tatsächlich was, was man Weg nennen konnte. Ich orientierte mich zunächst und fuhr dann mal wieder los. Denn bis zu diesem Punkt habe ich nur geschoben.

Natürlich war das kein Park, sondern nur ein sehr lichter Wald mit viel Freifläche und offensichtlich von Hundegängern genutzt.
An dessen Ende erreichte ich dann endlich und auch ein wenig erleichtert, die bekannte Straße. Ab da machte mich dann auf, in jenen Passage zu tauchen, die ich eigentlich vor hatte. Innerlich hatte ich diese in mein Navihirn eingebrannt.

Und ab ging die Reise. Eintauchen ist dann auch der richtige Begriff. Von der B54, die man zuvor per Fußgänger-Radfahrer-Ampel gekreuzt hat, geht’s erstmal ein wenig bergab. Und siehe da, die Wegebeschaffenheit war dann auch genau so, wie ich mir das dachte.

Der Weg wurde recht schmal und bestand mehr oder weniger aus verfestigtem Schotter. Nicht der beste Plan da mit schmalen Reifen und einem eh schon gut geschundenen Stahlrahmen runter zu eilen.
Also wurde in gemächlich gemacht und so ging das dann auch passabel.

Aber auch hier war das Buschwerk stellenweise, oder nein, eigentlich durchgängig in den Weg ragend. Brennesselkontakt habe ich größtmöglich vermieden. Also was man so vermeiden nennen kann. Denn Rest ignoriert man einfach weg.

Als ich dann endlich mal wieder freies Feld und vor allem einen normal breiten Weg vor mir hatte, wurde die Trinkflasche bemüht und ein Bilder gemacht.
Natürlich nicht einfach so, denn das Motorola Handy meldete zunächst Akkunotstand und versetzte sich sogleich in den Ruheschlaf. Die Powerbank mußte also mal wieder ran. Wieder so eine Baustelle von mir. Aber mit dem zusätzliche Saft, war es wieder on.

Ab diesem Punkt ging es dann auch recht manierlich weiter. Das Naturschutzgebiet Welschenkamp hat aber was und wird wohl dann auch noch mal erkundet. Denn zumindest ein Weg, wenn auch auf der Karte eine Sackgasse sollte wieder etwas weiter südlich führen und damit rein in das Naturschutzgebiet.

Für mich ging die Reise aber nun rüber über die Gleise um dann über mehr oder weniger bekannten Untergrund die restlichen Meters zur Burg ab zu reißen. Noch ein Bild in Höhe dem Kraftwerk, daß im Rücken.

Und endlich wieder an den Lippeauen, diesmal Nord-westlich des Dorfes gelegen. Jedenfalls hatte ich nun auch die Rühenbecke hinter mich gelassen und konnte nun wieder in Richtung Dorfkern düsen.
Da hindurch und dann an der Rennbahn entlang. Warm war es, zu warm für meinen Geschmack. Die Trinkfalsche war zwar fast leer, dafür die Eindrücke voll.

War doch ein guter Tag, wieder was neues gesehen und erfahren.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund! Auch wenn es heute noch wärmer werden soll.  😉

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