Coffee to go – go for coffee/ 32.167km/ 12.09.2021

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Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: wie war das noch, nach der Tour ist vor der Tour?

Ist natürlich ein platter Spruch, aber nach der gelaufenen Woche hab ich erstmal am Stahl Renner ein „wenig Luft auf die Kette gemacht“, damit es für die Sonntagsausfahrt auch aufgehübscht dar steht. Der Kanalstaub der letzten Fahrten hatte sich mal wieder auf diverse Bauteile gelegt und wollte runter, was gerade bei Felgenbremsen ein guter Plan ist.

Denn merke, zu viel Staub auf den Felgen wo dann ja auch dran gebremst wird, lässt nicht nur die Bremsbeläge schneller verschleißen, sondern auch die Felgenflanken selbst. Und da jene ja noch recht neu sind… .

Dann war es soweit. Ich hatte draußen vor der Burg noch was klar Schiff gemacht, Unkraut und so, da trudelte die Arbeitskollegin ein. Zu meiner Verwunderung sogar direkt mit ihrem E-Mountainbike. Kurz hallo gesagt, mein Fahrgerät rausgeschoben und das Navihirn angeschmissen. Abfahrt.

Es ging aus einer Kombination aus Kanal und Rennbahn voran und kurz vor Lünen etwas Lippeauen.Dort wurde auch die erste kurze Pause gemacht, Trinkpulle nuckeln, gucken & etwas quatschen.

Die nächste Streckenwahl fiel auf quer-länges durch Lünen, dann wieder Lippeauen. Die Kollegin kannte diese Strecke noch nicht, aber es gefiel ihr. Der weitere Streckenverlauf führte dann wieder gewählt aus dem Navihirn bis zum Ortseingang Selm-Bork.

Das nächste Dorf sollte ja schon das Zielgebiet sein und so griff ich erstmals zur groben Orientierungsbestätigung zum Mobil.

Passte also los. Ab dem Bahnhof Bork ging es dann, nach nochmaliger Auskunft einer netten Dame über einen für Radfahrer extra fertig asphaltierten Weg bis nach Selm rein.

Durch den neuen Weg landeten wir aber ein Stück zu weit unten, der Blick in die digitale Karte brachte Klarheit. Und so standen wir alsbald eigentlich vor der Tür, nur die Hausnummer mußte ich noch mal nachschauen. Die hatte ich nicht im Kopf, nun ein Foto von dem Ziel-Haus.

Bei einer ersten Sichtung hatte ich schon die Vermutung, daß das Haus des Besuchs in zweiter Reihe stehen würde.
Das bestätigte sich dann auch, denn mein Kopffotobild ging einher mit dem tatsächlichen Anwesen. Reinbiegen, begrüßen und eine erste kurze Führung.

Die Kollegin die wir auf einen Caffee besuchten hat ein nettes kleines Holzhaus. Naja, klein schien es nur auf den ersten Bildern die ich so sah, worauf ich sie mit dem Verdacht auf Tiny House ansprach.

Tatsächlich hat das Haus aber über 100qm und wirkte nur auf den paar Bildern klein.

Ringsrum Garten, Bäume und überhaupt viel Grün. Der Caffee wurde aufgegossen, der Pflaumen Crumble noch ein paar Minuten im Ofen gelassen.
Vor dem Haus nahmen wir ein wenig in der Sonne Platz, quataschten halt was man so quatschen kann, ja auch Fahrradkram und schlürften dazu Caffee. Die Zeit zog ins Land…

(wie immer mehr Bilder im September Album <klick>)

…und als sich meine Kollegin zu regen begann langsam die Heimfahrt einzuläuten, verabschiedeten wir uns.

Die Rückfahrt wurde nur leicht variiert. Da die Kollegin gegen 18:00Uhr zu Hause sein wollte wählte ich zwar den leicht direkteren Weg, der dann aber auch ein paar Schlagloch-Etappen hatte.

Ich mit meinem Stahl Renner und den schmalen Reifen in eher langsam, aber auch die Begleitung machte nicht sonderlich Gas. Wobei sie die wirklich großen, breiten und dafür geeigneten Reifen hatte.

Das der Zeitplan mit sechs Uhr für meine Kollegin nicht aufging, bemerkte ich erst als wir nur noch ein paar wenige Kilometer am Channel zu mir hatten.
Für sie war das aber kein Problem, so jedenfalls ihr Auskunft. Für mich auch nicht, ich hatte das aber auch nicht im Auge und verließ mich darauf, daß sie pünktlich die Heimfahrt einläuten würde.

Gut, am Kanal noch ein paar wenige Kilometer für mich, dann die Verabschiedung während der Fahrt und schon stand ich wieder auf dem Burghof.

Nach dem duschen stand Futter einwerfen an, denn auf der Rückfahrt bemerkte ich eine kleine Energieloch. Eine Banane half.

Und so endete der Tag mit entspannten knapp 70km auf dem Habenkonto, einem Antipasti Teller und einer Pizza im Bauch.

Innerlich laufen Gedanken zum nächsten Wochenende. Eine Radrunde eventuell?

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