Geht immer…/ 54.247km/ 09.10.2022

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: noch wenige Tage trennen mich vom Jahresurlaub, aber erstmal ist…

Sonntag: …und wenn man keinen echten Plan hat was man machen kann, dann gondelt man eben zur 1.000 jährigen Eiche.

Das der Weg dahin selbstredend ein wenig mehr über die eine oder andere Bodenwelle ging, aber auch über Stock & Stein sowie Waldwege, versteht sich von selbst. Frische Luft im Wald ist was ganz anderes, als draußen im Dorf.

Mit im Heck-Gepäck mein Poncholiner, die Cocoon Hängematte und weil es in den beginnenden Tagesstunden doch noch frisch schien, meine Daunenjacke. Das Stopfen in die hintere Packtasche war zwar nicht einfach, ging aber besser als die Packversuche in der Vordertasche.

Das es dann schon kurz nach der Abfahrt Kleidung ab zu legen gab, erwähne ich mal nur am Rande. Die Sonne gab alles und unter meiner Jacke wurd´s einfach zu warm. Die neue Vaude Windweste hätte völlig gereicht und für die Pause hatte ich ja was mit. Natürlich wieder zwei wärmende Schichten.
Die Daunenjacke und den Poncholiner. Wann lerne ich das mal, daß ich nur entweder die Daunenjacke oder den Poncholiner mitnehmen reichen würde? *kopfschüttel-lach*

Und so ging es eben über bekannte Wegstrecken, mal hier mal dort entlang. Kurz nach dem Ablegen der Kleidung wurden noch ein paar Äpfel eingekauft…

(<klick> Oktoberalbum)

In einem Waldstück bog ich einmal nicht ganz so ab, wie das gedacht war. Mein Navihirn passte ein einziges mal. War aber auch zu verschmerzen, denn jene Strecke bin ich nicht wirklich oft gefahren und wann ich das letzte Mal dort war… ??? Ansonsten ging es wie gewohnt über landschaftlich sehr schöne Abschnitte.

Bikedefekte & Platfüße: und als ich dann quasi schon das Ziel vor Augen hatte, es lag nur noch eine Bodenwelle zwischen uns…

…ereilte mich schon wieder ein Plattfuß am Hinterrad.

Im Gegensatz zum Freitag hab ich aber dieses Mal den Reserveschlauch montiert und konnte auch bei der Kontrolle wieder nix finden. Wobei es mir besser gegangen wäre, wenn ich was gefunden hätte. Denn zwei Platten so kurz hinter einander macht schon stutzig (wieder zu Hause angekommen stellte ich dann fest, ein kapitaler Flicken hatte sich gelöst).

War dann aber alles halb so wild, das Wetter passte ja und so erreichte ich die 1.000 jährige Eiche.

Ab hier begann der nochmals entspanntere Teil. Erstmal die Aussicht genießen…

…und dann die nahe Umgebung checken, immer ein Auge…

Outdoor: …auf einen potentiellen Hängeplatz. Dann sich aber doch zunächst einen Espresso <Film-klick> machen, nicht das man in der Hängematte wegschlummert und des Abends nicht in den Schlaf kommt. Trick 17 halt.
Übrigens, dazu gab es einen dieser absolut vorzüglichen Energiebällchen die ich ja noch am Freitag eingekauft hatte.

Mensch was war das lecker. Da kann man all die anderen Industrie-Energieriegel vergessen. Nach der kleinen Stärkung ging es dann in die Ruheposition.

Der Trick war der, jener Hängeplatz der keine 10m weiter weg ist und ich zumindest für eine Frühstückspause genutzt hatte, ist inzwischen gut zugewuchert. Man hatte sogar bis vor einiger Zeit den Trampelpfad gesperrt, wegen Sturmholz und so.

Direkt am besagten Standort ist die Baumsituation aber nicht ganz so prickelnd. Entweder zu dünn, zu sehr weit auseinander oder eben so wie ich es dann hatte, krumm und verwinkelt.

Die erste Position die ich hatte, erwies sich als zu schwammig. Denn mit ein wenig mehr Schaukeln streifte das Gesäß bereits den Waldboden. Der Baum-Astabstand passte zwar, aber ein Ast war halt recht lang und gab trotz seiner Dimension nach. Und nein, ich hatte noch nicht zu Mittag gegessen.
Also wurde um gehangen, vor allem aber durch wickeln den Gurt verkürzt dann passte mir das.

Und so lag ich dann für eine Weile dort. Interessant war aber auch, die Stelle bietet ja für Spaziergänger immer eine nette Pausenzeit. Sitzgelegenheiten und Aussicht muß man quasi nutzen.

Als ich also so da rumwerkelte traf gerade eine größere Gruppe mit ihren Kids ein. Da wurde schon neugierig geschaut und es kamen auch einige Anmerkungen. Fand ich klasse.

Auch als die Truppe weg war, kamen natürlich immer wieder Leute vorbei. Aber niemand störte es wirklich. Gut zu wissen.

Ach ja, hatte ich doch die Tage davon berichtet, daß meine Schlafzimmerbeleuchtung nicht so ideal sei. Das ich dabei noch eine Petzle Bindi im Fundus hatte, kam die jetzt als Standard in die Cocoon.

Passt auch, kein Gelenk was abbrechen könnte und Rotlicht kann die auch. Nur das Umschalten mit dem An-Ausschalter vom Rotlichmodus in den normalen Modus…, da war irgendwas. Ist aber nebensächlich für mich. Zurück zum Tagesgeschehen.

So langsam konnte ich dann mal wieder los. Auf jeden Fall war gut was los. Anders als im Winter bei Sonnenuntergang. Also Abfahrt und dieses Mal ging es einen anderen mehr oder weniger bekannten Weg zurück.

Über Schloss Westerwinkel und Herbern rollte ich und mußte leider feststellen, daß das Mel´s Café nun die Pforten schließen muß. Ich mutmaße mal, trotz guter Gästefrequenz, ein Opfer der heutigen Umstände.
Schade, war immer nett und in Herbern kenn ich jetzt nichts vergleichbares.

Kurz vor der östlichen Ausfahrt folgte ich dann doch einem Pärchen auf ihren Rädern in meine Richtung, aber ein auf einem Weg, den zwar schon mal gefahren bin, der aber dann doch nicht so prickelnd war. Logisch das mir das erst wieder einfiel, als ich schon ein paar gute Meters gemacht hatte.

Aber dank einem anderen Pärchen, wo dann der Mann zu seiner Frau sagte: „hinten links in Richtung Bockum“, ging das dann doch noch geschmeidig zurück. Nun gut, einmal bin ich an einem Radrouten Schild vorbei, häng aber auch nicht wirklich so günstig. Das war mir aber nicht geheuer, also hab ich noch mal in die Navikrücke geschaut.

Letztendlich kam ich an, das Gefährt wurde entladen, der Reifen geflickt und im Schlafgemach wurde noch ein Packversuch mit meinem Schlafsack gemacht.

Bike & Pack: theoretisch war ja der Gedanke, wenn es in den vorderen nur 8l. großen Packsack eng wird, müßte es ja in den Packsack der hintere max. 16l. Packtasche besser passen. Ja Pustekuchen! Rein theoretisch ja, aber irgendwie lässt sich der Schlafsack nicht so wirklich gescheit in den Packsack drücken.
Die Materialien reiben derart stark aneinander, das ein nicht ganz unerheblicher Teil des wasserdichten Packsack ungenutzt bleibt.

Das hat dann natürlich wieder zur Folge, daß auch nicht genug Volumen für meinen Poncho Liner über bliebe. Irgendwie ist das nicht wirklich befriedigend. Aber anders rum, so hat man immer was zum basteln. *lach*

Gut, der Tag war gut gelaufen, viele Kilometer sind nicht zusammen gekommen, dafür ein paar Bodenwellen überrollt und dabei 313hm gemacht, Waldboden gab es auch genug, dann also mal ab in die Dusche und sich den Wanst voll schlagen und den Tag ausklingen lassen.

Ach ja, jetzt hätte ich ja fast vergessen zu erzählen, daß ich zum Abschluss doch noch mal auf Humbert hoch gefahren bin. Ich wollte einfach mal schauen, wie es dort inzwischen ausschaut.
Nach der letzten Aussetztaktion gab es ja ein wenig Regen, aber sonst war es eher mild.

Als ich oben ankam interessierte sich ein junger Mann für die Beete und schoss auch ein paar Fotos. Er fand das gut und so kamen wir ins Gespräch.
Er konnte sich aber nicht vorstellen, wer das gemacht hatte. So nach und nach weihte ich ihn verdeckt ein, wobei ihm dann auch nicht bewusst war, was das für eine Arbeit war. Insgesamt schaute es aber dort oben brauchbar aus, wir sind guter Dinge.

Euch noch eine nette Woche und bleibt bitte schön gesund!

 

Eine Antwort to “Geht immer…/ 54.247km/ 09.10.2022”

  1. coffeenewstom Says:

    Hauptsache Kaffee ist dabei!

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