Kultur & Caffee Runde/ 54.563km/ 06.11.2022

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: …der Sonntag startet mit einem Weckerbimmeln, damit ich nicht bei der späten Nachtruhe zu lange in den Federn liegen bleibe und so halt in Ruhe frühstück kann.

Dann ging es aber doch los, erst mal in passende Kleidung schlüpfen. Den mentalen Umständen entsprechend war ich für den Start etwas zu warm gekleidet, aber es ging.

Waiting for the star

Am Ortsbahnhof angekommen und eine sinnige Position mit Sitzgelegenheit nebst Aussicht auf das Bahnhofsportal eingenommen.

(<klick> zum Novemberalbum)

So wurde ein wenig was an Kleidung abgelegt und anschließend verstaut. Ein Epresso wäre gut, aber woher den bekommen?

Doch bevor ich diesen Gedanken weiter verfolgen konnte trat der Kollege Bikephreak bereits die Bühne.
Mit seiner Körpergröße von gut 2m+ und seiner roten Jacke war er zweifelsohne nicht zu übersehen. Man ging aufeinander zu, begrüßte sich kurz und er meinte dann:“so ein netter Espresso… .“ 

Jetzt muß ich an der Stelle aber sagen, den Gedanken mein Espresso set-to-go mit zu nehmen hatte ich eigentlich nur verworfen, weil ja eh ein Besuch der Kaffeemanufaktur Pohl´s Mühle anstehen würde. Doppelt gemoppelt hält zwar gut, aber in dem Falle würde ich nur schwerlich in die Nachtruhe finden.

Seine vorgschlagene Lokalität an der Ecke des Kleist Forums hatte aber noch geschlossen. Der kurze Blick auf die Uhr brachte aber auch Gewissheit, auch Kaffeemanufaktur Pohl´s Mühle würde seine Pforten noch nicht geöffnet haben.

Aber das Zeitfenster könnte für eine erste Ortsbesichtigung und zwar des Burghügel Mark gut ausreichend sein. Er ist ja nicht von hier, kann man ihm also zeigen. Ohnehin war der heutige Tag der Artikelüberschrift folgend als Kultur und Caffee Runde gedacht.

Und so schuckelten wir gemächlich in die passende Richtung, drehten dort einen kleine Runde, erklommen die Treppenstufen zum Burghügel und drehten dann mit einer Schleife dem Genusstempel der Caffee-Kultur entgegen.

Die Situation hätte kaum besser sein können. Hatte ich ja schon bei den vergangenen Besuchen den Logenplatz schlechthin bekommen…

(älteres Bild)

…gab es dieses Mal noch einen Bonus. Und zwar wurde gerade im Hintergrund dieses netten Sofas die letzte Röstung vollzogen. Wir hatten also nicht nur das irre bequeme Sofa im Windschatten mit Sonnenblick, sondern bekamen von hinten noch diesen irren Duft. Man ließ uns Platz nehmen, bat um ein paar Minuten, man würde sich alsbald um uns kümmern, aber die Röstung…

Wir äußerten unser tiefstes Verständnis. Kurz darauf wurde dann aber auch unsere Bestellung der Sao Jose Röstung zu zwei Espresso nebst zweier Kuchen nach Wahl aufgenommen.

Bei Getränk und Speis wurde sich in der fachlichen oder auch mal weniger fachlichen Kommunikation geübt. Männerkram halt! *lach*

Innerlich war es schon schwer sich wieder auf zu begeben, aber man könnte ja zum Abschluss auf eine weitere Aufgussware hier heute nochmals einkehren. So der Plan.

Wir sind dann aber eben doch losgefahren und haben uns in Richtung Beversee aufgemacht.
Der Wind kam zwar stetig von vorne, hielt sich aber noch in Grenzen. Hinzu kam, die Sonne hatt so ihre Präsenz, was die Sache durchaus angenehm werden ließ. Ich zauberte eine nette Zufahrt in das Areal, wir folgten den Wegen um dann eine erste Pause an der Aussichtsplattform Beversee zum machen.

Ich denke die Location fand durchaus Gefallen, man unterhielt sich gut, brach dann aber nach einer angemessenen Zeit erneut auf.

Das nächste Ziel solle das Lippe Naturwehr sein. Die Fahrt dorthin war ja eher kurzweilig und auch die dortige Pause war nicht ganz so lang. Es ging weiter, ich bemerkte aber auch langsam, so ein weg Brennstoff in Form von Essbaren könnte ma´ so ein Plan sein. Bis dahin gab es einen Riegel aus der Tasche, passte auch soweit.

Den nächsten Tagesordnungspunkt das Haldenzeichen auf der Halde Radbod wurde dann angefahren. Ich hatte zwar noch einen Ansatz gemacht die Auffahrt radeln zu machen, stieg dann aber doch ab. Irgendwas sagte mir:“Junge lass langsam gehen, du mußt dich da jetzt nicht hochschrauben.“
Gesagt getan, so ein kleiner Fußmarsch tat auch mal gut.

Oben angekommen wurde die Fahrgeräte geparkt und das rotz-rote Stahlschraubengestell erklommen. Die Aussicht war toll, ich konnte noch auf die anderen Haldenzeichen weisen, aber die zugige Luft dort oben lud auch nicht gerade zum längeren Verweilen ein. Also wieder runter vom Haldenzeichen…

Ach ja, es kam wie es kommen mußte, auf der sehr groben Abfahrt schoss wohl mein Hinterrad ein wenig ungünstiger über einen gut aufgekanteten Stein, alsbaldiger Luftverlust ließ mich mal wieder meine Künste Im Schlauchwechseln üben. Das war aber schnell erledigt und so fuhren die beiden langen Kerls…

…in die Richtung des Dorfkerns. Mein schon zuvor gemachter Vorschlag sich im Lotus China Bistro ein wenig was zwischen die Kiemen zu schieben fand Wohlwollen. Wir fuhren also vor und nahmen im Innenbereich Platz.

Ich behaupte mal wir haben uns jetzt nicht übermäßig voll gefressen, aber so eine gewisse Trägheit ließ uns abermals bei Gesprächen sitzen bleiben.
Draußen lud es auch nicht wirklich mehr zu epischen Radfahrten ein und da auch meine Uhrzeit für eine weitere wenn auch sehr leckere Aufgussware in Pohl´s Mühle längst hinten über war, ging es dann doch wieder zum zentral gelegen Hauptbahnhof.

Bikephreak suchte nach der Verabschiedung das Innere des Gebäudes auf ich machte mich auf den Heimweg. Dabei bemerkte ich wieder diese seltsame Bautätigkeiten, die mir schon bei den letzten Fahrten in dieser Richtung aufgefallen waren.

Irgendwo im Frühjahr hatte man dort Erdarbeiten gemacht und neulich hatte man eine plane Rundfläche mittels Baugerätschaften erstellt. Bis dahin dachte ich:“wird sowas wie ein Silo.“

Doch heute sah ich, das man auf jener Rundfläche einen gleichmäßigen runden Erdhaufen angelegt hatte. Was das wird interessiert mich jetzt doch?

Umgehend dachte ich an einen Erdhügel einer einfachen Rundburg, wie sie zu Anfang des Burgenbaus üblich war.
Eine Erderhöhung, ein einfacher Palisadenzaun als Bewährung drumherum und in der Mitte den Burgturm der auch gleichzeitig als Wohnhaus diente.

Aber ich denke nicht das es das wird. Um so erstaunlicher ist aber, das es in der Nähe wohl mal eine Burg Nienbrügge gab. Hier mal einen Wikipedia Eintrag <klick> und auf WikiHamm <klick> kam auch noch was an Suchtreffer. Ist schon interessant.

Ich kann mich sogar noch daran erinnern, daß ich mal das Areal mit dem Rad erkundet hatte. Das liegt ja unweit einer guten Radstrecke in die Innenstadt und wurde seinerzeit auch viel von Hundegängern genutzt.
Inzwischen ist das ja weiträumig eingezäunt und wird landwirtschaftlich genutzt. Higlandrinder weiden dort.

An die beiden Vertiefungen in der Wiese kann ich mich noch gut erinnern. Aber natürlich konnte man dort keinerlei Spuren mehr sehen. Ist ja auch ein paar Jahrhunderte her.

Naja und so bin ich dann eben wieder gen Burg, also meiner Burg gefahren. Ein letzter Blick über die Brücke in Richtung Osten…

…Ankunft und gut ist. Der Schlauch wurde schon geflickt, die Sachen ausgeräumt, geduscht und sich das alkoholfreie Radler über die Lippen laufen lassen. Tendenz steigend.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

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