Kurzfristig gnadenlos…/ 54.883km/ 16.11.2022

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bike- & Bikebilder: nach dem Wochenende geht’s fast frohen Gemutes in die nächste Arbeitswoche.

Ist nur dumm gelaufen, wenn man sich am Sonntag doch noch etwas zuviel in ausruhend in der Hängematte gelümmelt hat.
Logisch war, daß man dann des abends nicht wie gewohnt in den Schlaf kommt. Und dann war da noch diese Kälte die schon durch das angekippte Fenster rein kroch.

Montag: der Wecker geht seinem Werk nach, die Nasenspitze will zwar nicht das warme Federbett verlassen, hilft aber alles nix.
Fast unwillig setzt man dann doch den Fuß vor’s Bett und der Film nimmt seinen Lauf. Bis zum finalen Ankleiden alles Routine, nur meine dünnen Stulpen-Handschuhe zum drunter ziehen sind nicht zu finden.

Dann geht es vor die Burgpforte und die Bestätigung ist visuell klar zu erfassen. In jedem Fall hat es unter 0c° und man geht in die Fitness-Garage um sein Gefährt zu beladen. Der Herr rollt los und trotz der extremst erheiternden Temperaturlage, hilft auch beim Wachwerden…
…kommt der Moment wo man sich denkt:“läuft heute ganz gut, nicht so zäh wie letzte Woche.“

Ankommen, frisch machen und neu ankleiden, ein stattlicher Mix aus Haferflocken, Obst und Joghurt bzw. noch einen Löffel Quark schiebt Power auf die Linie.

Das Wetter ist zwar mit dem Umschwung gnadenlos, aber ich denke nach ein, zwei oder auch drei Tagen hat man es wieder.

Am späten Nachmittag: …geht es dann auf eine nette Rückfahrt bei eher gemäßigten Temperaturen. Ich kombiniere mal wieder ein paar Streckenabschnitte und habe dabei meinen Spaß. Der erste Abstecher ist ein Weg direkt an einem Friedhof vorbei, der wiederum direkt, zum Kanal hoch führt.

(<klick> zum Novemberalbum)

Es gibt dort zwar ein paar Meter auf einer Straße, welche aber eine Sackgasse ist und ich dort eigentlich noch kein Auto hab fahren sehen. Aber die Blechkisten stehen da rum, sind wohl Anwohner.

Dann geht’s am Südufer entlang. Ein seltsames Licht begleitet mich in den Sonnenuntergang, die Wolken hängen tief.

Am Beversee bleibe ich an einer Stelle stehen und schieße dieses Bild (mit Lichteffekt).

Schade das jenes Areal ein Naturschutzgebiet ist. Die wenigen tiefen Waldstellen lassen Einblicke frei. Man könnte doch einfach mal rein gehen und Waldbaden, oder so. Und wenn es warm genug wäre, so eine Nacht dort wäre bestimmt auch schön.

Dienstag: es geht in den zweiten Tag, der Fön aus dem Süden hat wettertechnisch die Oberhand gewonnen.

Kurz nach der Abfahrt halte ich auf der ersten großen Brücke über den Kanal, ziehe das zusätzliche Radtrikot aus und zippe außerdem noch die unteren Teile meiner Radhosenbeine ab.
Es stehen satte 11c° auf dem Bryton. Unglaublich diese Hitze!

Wenig später so auf der Überlandgeraden meiner Rennbahn spinnt der Kopf schon wieder rum. War es doch nicht die letzte Nacht draußen? 
Man wäre jedenfalls nicht abgeneigt. Wird Zeit das Wochenende wird. Kurz vor dem Ziel dann doch mal das Rücklicht geguckt.

Das neue eingearbeitete Reflexband wird von dem Rücklicht glatt überblendet. Selbst aus den ca. 10m Entfernung sieht man das Rücklicht noch super gut. Ich muß da mal ein paar bessere aber vor allem aussagekräftigere Bilder machen.

15:00Uhr: auf dem Thermometer der Firmenblechbüchse stehen lockere 14c°. Zum Glück wird es sich bis zum Schichtende noch was abkühlen, schwitzen auf der Heimfahrt wird also kein Thema sein.

Abends: du weißt das du alles richt gemacht hast, wenn der Stau auf der A1 unter dir ist.

Hat zwar einen gewissen fotografischen Effekt, aber da mit schleifender Kupplung drin rumhoppeln? Ne´ danke.

Mittwoch: Bergfest, ich habe es aus dem Bett geschafft. Jetzt noch den Tag rum bekommen und dann morgen noch, dann ist schon wieder Freitag. Am heutigen Morgen hat es aber Niederschlag gegeben beziehungsweise es könnte sogar noch draußen nasse sein. Dann wollen wir mal.

08:28Uhr: das war ja wieder mal was, Jobanfahrt in Regenkleidung und dann auch tatsächlich mit Regen. Selbst wenn ich genauer überlege, ich hab keine Ahnung wann ich das letzte Mal so eine echte Regenfahrt hatte?

Hatte auch soweit alles fast gut gepasst. Nur die Regengarmaschen über den Radschuhen sind kein echter Ersatz für wasserdichte Radschuhe.
Vielleicht sollte ich an diesem Punkt nochmals diverse bekannte Läden durchstöbern?

Kurioses

Insgesamt waren die Socken von unten gut feucht, aber das Trockenlegen vor dem in der Firma deponierten Heizlüfter klappt bestens.
Die restliche Trockenwirkung, auch für die Schuhe, wird auf einem Heizkörper in einer stillen Ecken bis zum Feierabend erwirkt.

Dann streife ich mehrfach an allen Stellen vorbei wo ich mein französisches Landbrot hätte deponieren können, aber es ist nicht auf zu finden.

Hat sich da jemand dran bedient, hab ich es ausversehen woanders hin gelegt? Zum Schluss kommt mir noch der Gedanke, daß ich es schon aufgegessen haben könnte. Kurios. Ich rufe am Morgen beim Bäckerfachbetrieb des Vertrauens an und bestelle mir zwei französische Landbrötchen. Die Brötchen sind gut mächtig, das wird für die letzte beiden Arbeitstage reichen.

Im ersten Einzugsgebiet halte ich bei dem neu ausfindig und ausprobierten Fleischereibetrieb an. Nicht ganz günstig, aber dem Preis in Menge aber vor allem Qualität angemessen. Wir sprachen vor kurzem darüber.

Der Regen beruhigt sich, zum Schichtende hin sollte es trocken sein.

14:58Uhr: trocken ist es, aber wie am Vortag mit abnehmender Sonne auch frisch genug.

Zwei Punkte hätte ich noch für diese Woche/ morgen. Da mein kleiner Vorrat an Caffee aus dem Röstwerk Hörde am Wochenende sichtbar zu neige ging, sollte da nachgefasst werden. Man is ja gerade in deren Wirkungskreis.

Ob ich aber noch Ersatz für meine langen Beinlinge bekomme, wäre ein anderer Punkt. Der gerade erfolgte erste Versuch bei Sport Scheck was zu bekommen, war nicht so erfolgreich.
Die Auslage dort eher nach dem Zufallsprinzip „geordnet“, könnte natürlich auch von Kundschaft durchwühlt worden sein, bereitet mir weder Spaß noch einen Treffer.

Leider baut der Lucky Bike hier um‘ e Ecke diese Woche um. Werd mal sehen, was sich da ergibt.

18:44Uhr: endlich zu Hause angekommen, auch wenn die Rückfahrt sehr schön war, die Natur machte halt auch Feierabend…

…man(n) muß sich erst noch daran gewöhnen mit der Dunkelheit in die Burg zu kommen. Die üblichen Handgriffe, noch etwas Kettendeo auftragen, dann die Waschmaschine füttern und duschen.

Dann die neusten Bilder ins Album laden und den Tag beim Abendessen ausklingen lassen. Noch 117km und das CAADX hat die nächsten Tausendkilometer runter. Sollte dann spätestens am Montag soweit sein. „Alt“ wird man aber heute nicht.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

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