Chips & Bier/ 19.11.2022

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Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Bikebasteln/ meine Bikepflege/ Bilder: erste Zeilen schon am Vorabend, damit man auch was vermeintlich aufregendes über den Samstag erzählen kann. Getippt beim zweiten alkoholfreien Radler und eine kleinen 50g Tüte Chips.
Kalt ist es draußen, aber so im heimeischen Federbett wird das eine nette Nacht.

Samstag: der Tag beginnt wie er beginnen sollte, einen Espresso doppio und dazu passende italienische Kekse.

Samstagszeitung und anschließend dann doch noch zwei Toastbrot als Sandwich um was im Bauch zu haben.

Sport: das Training gestern verlief so lala. Klar, man hat ja auch nach der C-Infektion noch nicht wirklich oft oder länger was gemacht, es braucht halt seine Zeit. Außerdem war diese Woche was das Training anging, nicht ganz so optimal.

Da das Wetter immer wieder mal ein paar mehr Tropfen mit sich brachte, wurde die Fitness-Garage von den drei Fahrrädern befreit (was mich zu dem immer wiederkehrenden Gedanken zu einer Rad-Garage bringt), kurz mal durchgefegt und dann dort die Matte ausgerollt.

Sport II/ Outdoor: auch wenn für den heutigen Samstag keine sportliche Einheit in dem Sinne anstand, ein Spaziergang am Vormittag durch den nahen Heimatwald war drin.

Immer wieder nette Stellen die im waldwegnahen Geäst einladen.

Café: nachdem die Burgdame und meiner-einer wieder angekommen waren, ging es an die nächste Stufe im Tagesplan. Abermals die Fitness-Garage leer räumen, dieses Mal aber das CAADX im Inneren belassen und sich erstmal einen Caffee aufgießen.

Der E-Heizlüfter tat während dessen seinen Dienst und so konnte man dann frisch gestärkt ans Tageswerk.

Meine Bikepflege: …14:27Uhr ich haben fertig. Für ein paar weitere Zeilen hab ich mich, wohlverdient in der Fitness-Garage in die Cocoon gelegt.

Was wurde alles gemacht? Eigentlich nur das, was nötig war und gerade sowieso durch die Hand lief. Gestartet wurde mit einer doch noch mal durchgeführten Kettenpflege in gründlicher, dann die Kettenlänge messen wo aber immer noch alles brauchbar ist. Da ich meinte die Tage das ein Pedal leicht unwillig seinen Dienst berichten wollte, gab es auch da ein wenig was vom Motorex Wet Portect in den Mechanismus. Die Schaltzugführungen unter dem Tretlager haben dann auch gleich was abbekommen.
Und weil man ja eh am hinteren Laufrad dran war, wurde dort die Sunrace (CSMS8 11-fach Kassette 11-36) abgenommen und mal sauber gemacht. Zu guter letzt wurden dann die beiden Continental Contact Spike 240 Reifen montiert.

Das liest sich alles viel an, sind auch ein paar Handgriffe mehr, dauert aber vor allem so lange, das war jetzt eine gute Stunde, weil die Fitness-Garage keine ideal Werkstatt ist.

Das CAADX steht in den meisten Fällen auf dem Kopf, für echte Radmechaniker ein echtes No-Go und ich hocke auf meinem Hocker davor…

…und wenn ich auf der andere Seite was tun habe, dann muß ich aufstehen, das Bike ein wenig auf die andere Seite heben und rum gehen.

Platz für einen Montageständer wäre, aber nur wenn jener nicht diese Auslegerfüße hätte. Denn genau über diese stolpert man, wenn man ums Rad rum muß. Also wenn man den Montageständer in der Fitness-Garage nutzen würde.

Für draußen auf der Burgterrasse ist das machbar. Besser wäre aber, wenn ich ein passendes Alurundrohr als Passtück zwischen Montageständer und der Bodenhülse für die Wäschespinne finden würde.

Bisher lehne ich meine Räder für Schlauchwäschen an ein Alurundrohr, daß eigentlich für die Birdbox gedacht ist. Irgendwann fahr ich da mal in einen Baufachmarkt und such mir das was aus.

Noch ein paar weitere Einblicke in meine „Werkstatt“, die ja somit eigentlich keine Werkstatt ist?

Direkt an der Schiebetür hängen diverse Pinsel und Bürsten für einen schnellen Zugriff. Damit kann ich Dreck wenn er getrocknet ist, einfach runter reiben.

Oder wenn ich eine Schlauchwäsche mache, habe ich oben drüber noch eine alte Glasreiniger-Sprühflasche mit einer fertigen Seifenlaugenlösung hängen. Das Rad nass machen, ein wenig davon drauf, dann einfach mit einem passenden Pinsel/ Bürste einreiben und anschließend mit dem Wasserschlauch runter spühlen. Da braucht‘ s keine Hochdruckdampfstrahler.

Übrigens hängt dort auch ein roter Lappen (ein altes Handtuch) um die Bremsscheiben abzureiben. Rot weil – Achtung – auf Bremsscheiben sollte kein Fett oder Öl. Ansonsten hängt dort auch meine Standpumpe und Flickzeug liegt dort auch.

Ein anderer Lappen hängt auch meist in der Nähe um dann das Fahrrad nach der Schlauchwäsche (grob) trocken zu reiben.

Das reicht auch schon meist.

Für die Kettenpflege habe ich eine kleine Box (do wo mein Finger hin zeigt) vor Kopf im Regal. Diese Box steht oben auf den anderen drei Boxen auf.

Ein einfacher Aufkleber mit dem Namen des Rades verrät mir, in welcher Box die jeweiligen passenden Verschleißteile sind. So braucht man nur gucken und dann zugreifen.

Ach ja, an der linken Längsseite oben hängen dann noch diverse Werkzeuge, die immer wieder mal zum Einsatz kommen.

So hab ich das hier organisiert. Ist alles natürlich keine echte Schrauberwerkstatt, aber da ich eh nicht der Schrauber bin sonder mehr der Fahrer, geht das.

So und jetzt werd ich mal duschen gehen, wir sind gleich auf Familiengeburtstag.

Euch dann noch einen netten Sonntag und wie immer, bitte bleibt schön gesund!  😉

 

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