Heiter weiter/ 55.086km/ 23.11.2022

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder- & Bikebilder: nachdem dann die nächsten Tausendkilometer voll gemacht wurden, kann man mit dem schnöden Radalltag wieder fahren.

Dienstag: die Aussichten auf eine entspannteren Arbeitstag lassen einen den Espresso con Leche auch ein wenig später geschmeidig schlürfen. Draußen wird sich gleich zeigen was für ein Wetter ist.
Ob es bei tatsächlich heiter ist, bezweifle ich aber.

08:15Uhr: ich entscheide mich vor der Abfahrt doch den Spikereifen-Laufradsatz gegen den Grobstollen-Laufradsatz zu tauschen.
Schon wenige Meter später ist Fakt, da liegen Welten zwischen. Es rollt sich leicht, die Reifen sind geschmeidiger und der Geradeauslauf ist wie auf einer Schiene. So muß datt.

Es dauerte zwar eine gute Weile bis mein Kopf warm wird und anfängt Bewusstsein auf zu bauen, aber dann…
… kommt auch wieder nur – Mist – dabei raus. *lach* Man könnte doch eine Night-Channel-Challenge abziehen.
Nett entspannt die 100km+ am Datteln-Hamm-Kanal entlang fahren, die Nacht genießen.

Früher Feierabend: …als in den letzten beiden Wochen. Nach ein wenig Restkaffee schlürfen wurde sich dann auf gemacht. Das ganze, recht ungewohnt, bei Sonnenschein und vermeintlich milden Temperaturen. Kurz nach der Abfahrt fällt mir ein:“war da da nicht neulich ein neu gemachter Weg auf der Halde Viktoria?“

Ich drehe bei und mache mich hoch, die Sonne scheint man kommt langsam aber gut voran. Bevor man oben das Haldenplateau erreicht hat, sieht man links ab in diesen umlaufenden Weg. Der Weg ist der gleiche geblieben, also unbefestigter Trampelpfad, nur den Zugang hat man in den Haldenanstieg mit eingebunden.

(<klick> zum Novemberalbum)

Egal, ich drehe meine kleine Runde und biege dann doch ab um am Kanalsüdufer gen Burg zu kurbeln. So ganz ist man noch nicht da nach der kleineren Zwangspause, oder ist es doch wieder windiger? Auch wieder egal, die Fahrzeit kommt zusammen und man erreicht sein Tagesziel.
Doch kurz zuvor wird mal wieder ein klitzekleine kleiner Abstecher in ein Waldstück (Bild rechts) gemacht.

Nach der Ankunft wurde sich umgezogen und draußen dem sportlichen Teil ein wenig mehr Zeit zukommen gelassen. Das hat mit ein paar wieder hinzugeführten Übungen seine Würze, aber auch ich komme durch.

Würze ist aber auch, weil es dunkel wird und man die Sterne sehen kann. Training, Sport unter freien Himmel. Wie genial ist das denn!

Nachdem Duschen klopp ich mir eine XXXL Portion Nudeln in die Kauleiste, lasse noch ein wenig sacken, aber um kurz nach acht ist bei mir das „Ende des Films“ schon zu sehen. Abspann und Nachtruhe.

Mittwoch: nächste Attacke auf das Arbeitsleben. Für heute stehen nur wenig Handgriffe am Job geplant an.

Die Anfahrt ist vom Wetter her eher gemischt. Leichter Nieselregen-Attacken unterbrechen die trockenen Phasen. Ich komme aber gut zurecht und drechsel mir eine nette Anfahrt durch die Lippeauen zusammen.

Dabei geht es auch am Natur-Lippe-Wehr vorbei. Im Scheinwerferlicht und mit dem Start des Tageslichtes in der weiten Ferne ergibt sich eine nette Szene.

Auch gegen Ende, just dann als der Tag mit Licht mehr die Oberhand gewinnt, greife ich zu und schieße ein Bild.

Ich stehe dabei auf den letzten Metern aus dem Park-Wald am Schloss Schwansbell. So kann ein Tagesbeginn nett sein.

Mit den ersten Stunden im Arbeitsleben verschwindet erneut Futter als Brennstoff zwischen den Lippen.

Abends: das Wetter war mal wieder winterpokalmäßig, also genau mein Ding. Um aber auch dem eher geringen Bewegungsaufkommen des gelaufenen Arbeitstages entgegen zu treten…
…gab es eine verlängerte Heimfahrt. Dabei ging es dann wie schon (gefühlt) lange nicht mehr via der Seseke-Radroute bis kurz vor Kamen und dort dann quasi an der Stadtaußengrenze rüber bis zur Klöcknerbahnroute. Dort dann wo recht schnell wieder rechts raus um mich quer rüber in den heimischen Claim fallen zu lassen.

Und tatsächlich ja, war es auf der Seseke-Radroute vom Wind her noch leicht sperrig, an der Stadtgrenze zu Kamen hatte ich dann damit nix mehr zu tun. Und so ging es geschmeidig über die bekannten und geliebte Strecken.

Ankommen mit einem Kilometerguthaben von derer fünf und zusätzliche läppische 20 Minuten an Fahrzeit. Dafür aber super frisch im Kopf, auf den letzten fünf Kilometern wurden immer mehr Lüftungsreißverschlüsse an der Jacke geschlossen. Schnell duschen und dann mit dem jungen Burgherren ab zu einer Geburtstagsfeier.

Donnerstag-Morgen: mal sehen wie das in den nächsten beiden Tagen so vom Wetter her wird? Am Job könnte eine kleinere Sonderkombination anstehen, ansonsten eine Runde wo man wieder als einer der letzten auf den Hof rollt. Sind ja nur zwei Tage.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

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