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29.438km/ 20.04.2019/ Raus !!!

April 20, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biktouren Bilder: …einfach nur raus !!! So oder so ähnlich könnte man das Motto der gelaufenen Biketour nennen, auch wenn es ein wenig mehr war.

Wenig mehr ? Ja, man hat sich zu zweit auf eine Tasse Kaffee, oder so, verabredet. Man war der Blogger Linsenfutter, der ja auch gerne in der Lippegegend mit dem Fahrrad rumgondelt. Wie es jetzt genau zu diesem Meeting kam, kann ich gar nicht mehr sagen. Für mich war es jedenfalls mal wider interessant einen Menschen hinter einem Blog kennen zu lernen. Und auch jemanden, der für die Natur seine Freizeit opfert.

Nun gut, so wie ich das verstanden haben, ist man altersbedingt nicht mehr dem Berufsleben zugesprochen, da hat man die Freizeit. Aber es soll ja Menschen geben, die mit ihrer Zeit besseres zu tun wüssten. Aber mal so Hand auf´s Herz, ich wäre auch lieber draußen, also drinnen wo auf dem Sofa zu vergammeln und sich ungefilterten TV-Müll in den Schädel hämmern zu lassen. Zum Treffen selbst…

…ich hab’s mir nicht nehmen lassen noch mal mit der Lupia über die Lippe zu fahren, bin dann den kleinen Trampelpfad direkt links nach der Landungsstelle bis zur Aussichtshütte gefahren. Wollte doch mal sehen, ob sich da was getan hat ? Alles bestens und praktischerweise könnte man auch dort mit einer Hängematte ausharren. Wäre aber ein anderes Thema.

Dann bin ich eben wider zurück zum Treffpunkt und wurde auch schon freundlich empfangen. Wir sind dann gemeinsam auf zum Schloss Oberwerries und haben dann dort bei Kaffee, Cappuccino und zwei Stück Kuchen geplaudert. Geplaudert haben wir, ich denke gut über eine Stunde.

Doch wie das eben so ist, ich glaube wir beide hatten noch was vor, so Menschen die draußen sind, also viel draußen, die ziehen immer irgendwie weiter. Ich hatte da noch ein Ziel in Ahlen ausgemacht, wo mir die Tage aufgefallen war, da war ich ja noch nie. Könnte also schön sein.


Kaum vom Schloss Oberwerries weg, querte ich eine Waldzufahrt, recht schmal, grob wie halt Waldwege so sind und schon ging ich in den Anker und drehte um. Ein kurzer Blick rein, der Kompfkompass meldete passt, also los. Und so nahm das „Unglück“ seinen Lauf. Ich bin, quasi bis kurz vor Ahlen nur über solche Waldwege gefahren. Ich kam zwar genau dort aus wo ich die Tage oberhalb von Dolberg schon war, aber auch von dort ging es weiter durch den Wald.

( Und wie immer, ein kleines Album in elektronischem Film & Fotomaterial kann hier <klick> besichtigt werden )

Irgendwann stand ich dann in Sichtweite südlich vor Ahlen, die Halde schon gut im Blickfeld. Ich versuchte noch ein Stück weiter quer zu kommen, an einer Kalkhalde vorbei. Jener Weg war zwar mit den Grobstollenreifen für mich noch gut fahren, endete aber an einer recht steilen Böschung. Das war jetzt nicht tief, ich denke so knapp einen Meter, aber sehr steil und da wollte ich dann doch nicht mit der frischen Hüfte und dem CAADX zusammen runter.
Also kehr um und ab zum ehemaligen Zechengelände. Da muß ich ja sagen, war ich ein wenig enttäuscht. Gerade mal eine Lokalität ( bei der ich auch noch eine große Flasche Wasser für 5,50 Euro einholte, ja hätte ja vorher fragen können, blöd gelaufen ) und sonst eher nix. Kein Café wo man mal hätte sitzen können, eventuell noch ein Stückchen Kuchen oder Currywurst-Pommes-Mayo.

Nach einer kurzen Runde bin ich dann wider losgetuckert. Und wie sich so gerade auf dem Rückweg bin, sehe ich einen Trampelpfad über eine Wiese. Dem bin ich dann gefolgt und kam zu einem asphaltierten Weg, der Wiederrum zur Haldenauffahrt führte. „Gut„, dachte ich: „Wasser hab ich ja nun hier ausreichend an Board, kann man ja mal wagen.

Blöderweseise hab ich genau jene Auffahrt genommen die kontinuierlich bis nach oben führt. Anders gesagt, oben zeigte der Tacho was von 170m Höhe. Ich bin also vom Sockel der Halde bis oben hin in einem Zug durch, dauernd nur auf Steigung gefahren. Natürlich war der Weg nicht bis oben asphaltiert. Da kamen dann jene verdichteten Schotterwege, über die auch quer und nochmal querer Wasserninnen natürlicher Art sich nur so ziehen. Hier und da loses Steinzeug.
Zum Glück alles nicht so wild und somit noch fahrbar. Schauen mußte man aber schon.

Und so ging das dann bis fast ganz oben zum Top-Plateau. Erst kurz bevor es die letzten Höhenmeters zu bewältigen gab, dort war ein kleiner Absatz wo es mal nicht mit echter Neigung zuging. Die Beine, die Pumpe und die Lunge konnten also mal kurz Luft holen. Den letzten Anlauf nahm ich dann aber recht fix, denn dann hatte ich es hinter mir.

Oben angekommen war das jetzt auch nicht das Highlight. Das Plateau nicht sonderlich groß, nur Buschwerk ringsrum und so drehte ich nur eine kleine Runde und suchte mir dann einen Platz im Schatten. Da aber da oben die Sonne mächtig aufdrehte und der Schatten auch nicht so prall war, beschloss nach dem Riegelverzehr mich wider auf den Weg nach unten zu machen.
Und siehe da, genau auf dem kurzen Absatz vor dem Plateau war noch ein zweites Plateau. Ich fand das deutlich schöner ( wie die Bilder im Album auch zeigen ) weil mehr Bäume und somit Schatten. Am Rand fand ich eine schöne ruhige Stelle und platzierte mich dort. Ausruhen war Jetzt angesagt. Im Kopf schonmal die Rückroute planen. Wobei planen…, naja ich beschloss mich wider der Nase lang in die Heimat rollen zu lassen. Mit wider viel Wald dabei.

Nur eine kurze weitere Riegelpause, ja der innere Brennstoff ging schon gut dem Limit entgegen, gönnte ich mir. Letzte feste Nahrung am Schloss Oberwerries mit einem zarten Stückchen Käsesahnetorte war schon ein paar Stunden her.

So war das aber trotz der eher mäßigen Begeisterung ob des ahlener Zechengeländes und der Mühen auf die Halde hoch ein echt netter Urlaubstag. Wobei es ja gar kein Urlaubstag war, sondern nur ein Samstag. Einfach mal raus und schauen was die Gegend so hergibt.

Mal sehen wo es mich morgen hin verschlägt. Gerüchte besagen, könnte mal wider zur tausendjährigen Eiche kurbeln und schauen wie es da final mit Hängematte so ausschaut. Über Herbern wäre das dann auch nicht soviel an Kilometern. Hab ja um drei Uhr den Grilltermin. Vorfreude ? Ja klar, grillen geht fast immer.

07:02Uhr/ 20.04.2019

April 20, 2019

Morgengruß/ Rumgealber/ Outdoor: aktuell steht noch eine Pfütze des Espresso in der Tasse, hin und wider tröpfelt davon etwas über meine Lippe in den Mund. Der Tag beginnt. Draußen ist – ja was ist ? Zustand X, denn ich habe letzte Nacht nicht draußen in der Hängematte gepennt.

Gestern Abend war zwar der Ansatz da, aber dann hat es mich doch irgendwie in die Federn gezogen. Die Kombi des Ajungilak Kompakt Ultra Twin Schlafsack mit dem Cocoon TravelSheet war jetzt so verkehrt nicht, aber eben auch nicht so wie man sich das vorstellt.
Kernbegriff – fummelig. Und wenn man dann kurz hintereinander zweimal austreten muß…, da hatte ich dann keinen Bock mehr. Muß ich ja auch nicht, hab ja Urlaub. Und das es geht weiß ich ja nun, wobei hier so auf der Burgterrasse das auch schon fast sinnbefreit ist. Auch wenn’s schön ist in die Sterne zu schauen.

Ach ja, zum Thema, hatte ich gestern mal bei Bike24.de in meinem Merkzettel geblättert und dort ein paar auch nicht mehr zu habende Schlafsäcke, aber auch andere Artikel gelöscht. Dabei hab ich noch einen Kandidaten/ meine Auflistung ausgemacht. Bei Bike24.de hab ich dann mal nach dem Packmaß gefragt, also per Mail, weil jenes nicht in der Produktbeschreibung heraus ging.

Naja und jetzt hocke Ich hier so in der heimischen Küche am Stammplatz und habe mir so gerade eben den Rest des koffeeinhaltigen Heißgetränk einverlaibt. Während ich so durch´s Radforum stöbert, kommt mir wider der Name KOGA unter. Und schon lande ich wider auf deren Homepage. Dei Augen werden wässerig, Sehnsucht…

Leider ist der aktuelle Beachracer, in dieser Season trägt man weiß, immer noch nur mit mechanischen Scheibenbremsen zu haben, dafür hat man nun einen Beachracer Pro, hört hört – was für ein Brummer, mit geraden Lenker und einer sehr hochpreisigen Ausstattung auf dem Markt platziert. Carbonrahmen – Fehlanzeige. Zum Glück, da man das eh nicht bezahlen könnte. Lottoschein nicht vergessen aus zu füllen ! *lach*

Zurück zum Tagesgeschehen, ich denke ich werde jetzt gleich hier ein wenig klar Schiff machen, mich dann ankleiden und auf´s CAADX schwingen. Im Gepäck noch das Brot und Belag, nur was ?, eventuell noch den neuen Trangia Triangle ? Wobei, man trifft sich ja zum Kaffee, dann wohl eher nicht. Es sollte langsam draußen warm werden…

Einen schönen Tag noch !

Ach ja, ich darf nicht vergessen ich muß noch in meinen Stamm-Outdoor-Laden vorne schauen. Der Topf zum Wassermachen, der hat dank einer Behandlung gelitten und hat nun ungünstigerweise drei kleine Löcher. Ich werde mir also Ersatz einholen müssen.

24.522km/ 19.04.2019

April 19, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bikedefekte: ich komme da langsam nicht mehr mt, hatte es aber auch im Verlauf der Cyborgaktion aus dem Auge verloren.

Am 30.06. bzw. 14.07.2018 habe ich bei 23.798km den Antriebsstrang am Stahl Renner gewechselt ( <klick> ). Seit dem hat das Bike gute 733km gelaufen, doch die Kette rutscht bei Druck auf dem Pedal immer noch mächtig durch. Das war bisher fast nach jedem Wechsel, aber nie soviel Kilometer.
Jetzt ist das nicht so, daß ich da wirklich richtig Druck auf die Kette bringen muß. Nein es genügt schon eine einfache hügelige Anfahrt, wie wir sie hier zum Beispiel beiden üblichen Kanalüberquerungen haben.

Normalerweise spielte sich das nach eine mehr oder wenige gelaufenen Fahrleistung ein. Ich mutmaße deshalb mal, das Kette und insbesondere diese DICTA Freilaufritzel 3/32″ nicht die beste Qualität sind. Klar, kosten ja auch nicht viel, aber bisher war das eben nie so extrem.

Heute war ich motiviert und bin mit dem Stahl Renner zu den Schwiegereltern rüber gefahren. Dachte mir: „komm, probier mal, vielleicht geht das jetzt genauso gut wie mit der neuen Hüfte.“ Aber Pustekuchen, schon die einfache erste Kanalbrücke rutschte die Kette ständig durch. Ich konnte quasi machen was ich will.

Da ich kurz nachdem Wechsel keine Besserung sah, hab ich ja noch eine neuen Kettenspanner montiert. Halt anstatt des ja nun auch schon in die Jahre gekommenen 105er Shimano Schalwerks, was ich ja als Kettenspanner umfunktioniert, oder besser gesagt, fixiert hatte. Aber auch das half nix.
Jetzt muß ich mal schauen wie ich das noch irgendwie hinbekomme. Denn so ganz ohne echtes Zweitrad kann das Mist werden.

Bikebasteln: ich glaube es ist an der Zeit, hinten ein komplett neues Laufrad zu montieren wo man reguläre Umbausätze für Singlespeed montieren kann. Die sollten qualitativ besser als die einfachen Freilaufritzel von Dicta sein. Da ich aber hinten eine Einbaubreite von 126mm, meine ich, habe, müßte man erstmals schauen ob es einen versierten Radschrauber gibt, der sich damit auskennt und das auch machen kann.

Zur zeit fallen mir da nur der zweie ein. Das Rad Dortmund könnte ich am Mittwoch mal mit dem Stahl Renner im Gepäck anfahren.

 

Blöde Sache bei so einem Liebhaberstück.

 

06:38Uhr/ 19.04.2019

April 19, 2019

Morgengruß/ Outdoor: der Tag begann genauso, wie ich mir das immer vorgestellt habe. Die Dämmerung zieht langsam ins Land, die Vöglein zwitschern und die Nase nimmt die sehr frische Luft mit der Nasenspitze, welche aus dem Schlafsack schaut, als erstes wahr !

 

( neben diesen beiden Bildern hab ich es tatsächlich geschafft – und das vor dem Espresso ! – noch einen filmische Sequenz <klick> einzufangen )

06:19 und ich bin durch das Zwischern der Vögel wach geworden, habe die erste komplette Nacht in der Hängematte gepennt. Die erste Tasse Espresso ist getrunken, der Mensch lebt !

Zwei Bilder vom frühen Morgen, das unverkennbare Nachtlager, hat übrigens immer noch bestens funktioniert und der neue Trangia Triangel, gestern erworben, bei seiner Aufgabenstellung, dem Espressokochen.

Ansonsten, noch sind es nur 10c° draußen und ich denke, der Durchschnittsmensch hat keine echte Ahnung, wie „kalt“ diese zehn Grad sein können. Ich find’s herrlich ! Noch die zweite Tasse austrinken und dann mal schauen was der Tag so bis zum Mittagessen als Einladung so bringt. Übrigens, Haferkekse kann ich zum ersten Frühstück gut empfehlen.

Und so wünsche ich allen einen schönen Tag !!!

Newsticker/ Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Biketouren: und nach dem gestrigen Zahndoctermin war etwas Seelenpflege angesagt. Von der kleinen Radtour am Kanal hoch, mit Hängemattenpause eine gute Stunde lang und der Rückfahrt gegen den heftigen Wind erzähl ich heute mal nix. Nur jenes, war klasse ! Ein kleines Album <klick> hab ich aber trotzdem.

 

Winterpokal Stand 18.04.2019

April 18, 2019

Winterpokal/ Winterpokal 2018/2019: the show is finish ! Ja klar, wissen alle die dabei waren. Ich selbst habe ja einige Tage eine Auszeit nehmen müssen, die Gesundheit ging vor.

Der letzte Blick in die Statistiken – stand 18.04.2019/ 21: 40 Uhr.

Im IBC steht das Velociraptoren Team bei…

  • 551 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 35 
  • 2.511 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 211

 

Die Positionen aus dem Winterpokal des Radforum

  • 11 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren immer noch auf Platz 09 
  • 59 Teilnehmer final-fix im Winterpokal meine Position auf Platz 12

 

Noch ein Wort zu den eigentlich 59 Teilnehmern im Radforum Winterpokal. In den bisherigen WP-Berichten hatte ich stets nur 40 Teilnehmer auf dem Schirm. Und so war ich auch recht verwundert, daß mir ein Radforum-Member steckte, ne´ne´iss gar nich so, es sind doch 59.
Das lag jetzt ein wenig an der Technik im Hintergrund. Denn je nachdem über welchen Button man die Ergebnisse abrufte, tauchten entweder die nur 40 auf, oder dann via einer zweiten Seite die komplette, also die 59 Teilnehmer. An meiner Einzelposition hat das aber nie was geändert.

Winterpokalabschussbericht: …was eine lange Wortkreation. Es ist wohl auch erstmalig das ich das Resume direkt an die letzte Wertung hänge. Klar warum, die Auszeit. Und es gibt nicht viel zu berichten. Vielleicht hab ich auch nur den meisten Mist vergessen.

Gut, fangen wir mal an, irgendwas wird mir schon einfallen.

Ich würde mal sagen, trotz das wir als Team, egal in welchem Winterpokal eher verhalten unterwegs waren, beide Velociraptoren Teams haben gute Plätze erreicht. Ich muß mutmaßen, das andere Teams noch weniger motiviert waren, als wir. Denn ich habe alleine 67 Tage ausgesetzt und die wenigen Radrunden die ich in der Genesungszeit gemacht habe, können nicht ins Gewicht gefallen sein.

Nur im Radforum ist mir, aber auch anderen aufgefallen, das da wohl ein paar ganz starke Kurbeldreher unterwegs waren. Das wurden tägliche Fahrzeiten genannt, die ich eventuell an sehr guten und ambitionierten Einzeltagen habe. Ich finde das aber gut, denn in den bisherigen Radforum Winterpokalen war das oft nur ein Stelldichein mit sehr wenigen Leuten die das ambitionierter sahen.
Ich will ja keinen Druck aufbauen, aber wenn man mit ein paar Alltagsfahrten recht fix unter die ersten fünf, oder sogar ersten drei kommt, dann kann das auch schnell irgendwie dröge werden. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Und um dann auch gleich den Blickwinkel auf den nächsten anstehenden Winterpokal zu lenken, da freue ich mich schon drauf. Ich hoffe nur das mir vorerst eine weitere Cyborg-Nummer erspart bleibt und das wir in beiden Foren ein gutes Team aufstellen können.
Denn den Herren Kafka hab ich schon im Radforum als Alt-Velociraporen Mitglied aus dem IBC/ MountainBIKE Forum angeworben. Das wird ein Gemetzel… ! *lach*

Womit ich dann wider die alljährliche Winterpokal Jahresplatzierung aufgefrischt habe.

 

Urlaub Tag 4. & Chillen 17.04.2019

April 18, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: nach dem vorherigen Tag mit samt der Nacht stand dann kleine Ausfahrt an. Klein, weil ich am frühen Nachmittag eine Physiotermin hatte. Bin dann zeitig raus und nach dem Frühstück losgefahren. Mit Brot, Käse und Hängematte nebst Gurte im Gepäck ging es Richtung Osten zu einem mir mehr als gut bekannten Aussichtsposten an den Lippeauen.

Das Wetter war, wie schon in der Nacht, mild-warm auch wenn es von vorne wider Wind gab. Ich war aber gut gestärkt und konnte so bis zur Abzweigung am Kanalanfang, also am Kraftwerk, das Tempo gut halten. Rechts abgebogen wurde noch ein Stichweg erkundet, könnte man dort „abhängen“ ?, ja könnte man. Ab da stand ich dann kaum dreißig Minuten später am Ziel.

Mit meinem Erscheinen machte sich aber auch ein Mann in Flechtern und fetter Kamera auf in die Hütte und so beschloss ich unten an der Bank erstmal zu frühstücken. Espresso wurde gekocht, Brot geschnitten und der Käse ausgepackt.
Ein weitere Fotograf machte sich auf in die Hütte und ich rief ihm noch zu: „Kaffee ist gleich fertig.“ Er nickte und bestätigte: „komme später gerne drauf zurück“, oder so in der Art. Während ich mich da so gerade eingerichtet habe, trudelt eine fünfköpfige Familie, halt Mutter und Vater, nebst dreier Kinder mit dem Rad ein. Sie schauen noch etwas verwundert, ich rücke auf und mache Platz. Wir kommen in ein ungezwungenes Gespräch. Sie fahren die Römerroute und hätten bis dato schon 30km gemacht. Hut ab, vor allem für die Kids.

Irgendwann ist der Café fertig, das Brot gegessen kommt der Fotograf wider runter und wir kommen auch ins Gespräch. Den Restkaffee lehnt er nicht ab, es ist mir ein wenig peinlich, da er nicht mehr wirklich warm ist. Er ist im NABU und so kommen wir über die Bestände der Vögel und dem klimatischen Bedingungen ins Gespräch. Allgemein hat die Natur das wohl recht gut überstanden.

( Mehr Bildmaterial gibt’s im <klick> Album, oder auch im Outdoor-Beitrag )

Nachdem Frühstück rückte dann auch der erste Fotograf ab und ich und die Family machten sich auf in die Hätte. Ich schaute auch erstmal ein wenig in die Natur, is die Familie abrückte. Dann begann ich mit meinem Hängemattentest und hatte so ein breites Grinsen im Gesicht… . Das Abhängen in Hütten ist unproblematischer als gedacht. Wie schonmal zuvor getestet, einfach die reguläre Hängemattenabhängung mehrfach um den Abhängepunkt gewickelt, fertig ist die Käsekiste.

Da ich so gut gelaunt war, schaute ich mich dann aber doch nochmal draußen bei der Bank um. Und siehe da, auch dort gab es eine potentielle Stelle. Nur ein paar sie weggeräumt und schon war der Platz zu gebrauchen. Ausprobiert hatte ich ihn aber nicht. Denn die Uhr tickte so langsam.

Ich machte mich nun auf den Rückweg, überholte alsbald die Familie und beschloss dann auch der ausgeschilderten Römertoute zu folgen. Ganz ehrlich, wer sich das ausgedacht hat… . Es geht mehrfach an Straßen entlang, durch Wohngebiete wo zwar schmale Straßen sind, aber eben Straßen. Und der Hammer, man wird der Route folgend, mehrfach über den Kanal geleitet. Irgendwann hatte ich den Kaffee auf und beschloss nach eigener Nase mich in Richtung Lippeauen auf zu machen. Dort, wie schon letztes mal, die Lupia zum übersetzten genutzt und dann nur noch fix dem bekannten Verlauf nach gen Burg.

Jo, und somit war das mal ein Supertag. Auch im restlichen Verlauf konnte ich noch das eine oder andere erledigen.

Newsticker: und weil dieser Tag sowie die Nacht davor auf was zum erzählen hergeben, gibt es noch eine Outdoorgesichten Beitrag hier zum nachlesen <klick>. Viel Spaß noch und einen schönen Tag.

Urlaub Tag 3./ Tempel der Verdammnis/ 16.04.2019

April 16, 2019

Bikealltag/ Urlaub/ Rumgealber: unsägliche Tiefen tat meinen Seele auf, man sah vor lauter Rauch und speienden giftgrünen Wolken das Antlitz des Lichtes nicht mehr. Ich war verloren, machtlos dem Schicksal ergeben. Der Besuch des Tempel der Verdammnis stand bevor, oder…

…warum ich nie auf Bikemessen, Bikeevents oder in großen namenhaften Bike-Stores zu finden bin !

Es tat sich an, daß sich eine alte Arbeitskollegin meldete und wir kamen recht schnell einher, doch mal etwas zu plauschen dabei ein nettes Tässchen koffeinhaltiger Trinkware zu uns zu nehmen. Absicht auf eine noch so geschmeidige Biketour, auch gerne extra für sie zusammen geschnitten, bestand nicht. Ja sie habe ihr Bike noch, es aber in den letzten Monaten nie gefahren.
Nichtkondition gepaart mit der entsprechenden Unlust sich die Blöße zu geben, also denke ich, nein habe ja Verständnis dafür, schlug sie vor, das Meeting bei jenem Blumenhändler abzuhalten der in der deutschen und wohl auch näheren europäischen Umwelt schlichtweg als ROSE bekannt ist.

Sie würde das Fahrzeug und die entsprechenden Betriebskosten übernehmen und so könne man sich ja mal umschauen. „Ja mal umschauen„: dachte ich, das käme jenem gleich wie man einen Alkoholiker zu einer Destilleriebesichtung mit kostenloser anschließender Verköstigung gleich käme.

Im einem Zeitfenster der geistigen Umnachtung sagte ich zu, ein Rätsel war er, also der böse kleine Teufe in mir, das zustande bringen konnte. Soviel zur Vorgeschichte.

Zum Treffpunkt kam ich nur mit ein paar Minuten Verspätung, die auch nur, weil ich vorab noch etwas Grünabfall bei der örtlichen Deponie entsorgt habe. Kurzer freundlicher Empfang, dann ab in die Karre und los. Viel Gequatscht, Neuigkeiten aber alte Nettigkeiten ausgetauscht und irgendwann, eine gefühlte Ewigkeit später, standen wir dann am Ort des Geschehens.

Ja und nun zum Besuch der Hölle auf Erden, also für Biker. Ne´war nett und interessant, aber ich habe nicht das Konto zu arg strapaziert, tatsächlich nur zwei Dinge gekauft, die eh anstanden und sich dort gut ergeben haben.

Den ROSE Bikestore am Stammsitz hatte ich mir zwar nie so genau vorgestellt, dann aber doch wider irgendwie anders. Der Innbereich luftig, freundlich und modern aufgemacht, auch wenn die gesetzten Farben eigentliche Licht raubten, es war nicht so. Lag an der auch mir sehr gefälligen offenen Bauweise im Inneren. Nach dem ersten Blick erspähte ich das Café und wenig später saßen wir auch schon am Tisch. Der Espresso war klasse, das größere Brötchen, jetzt keinen Ahnung was das genau war, mit alles drauf mundete auch.

Nach dem Frühstück sind wir dann durch die Abteilungen gestöbert. Die Kollegin, das Ex lass ich jetzt mal wech, hatte schon auf der Anfahrt ein zwei Dinge angesprochen wohin für sie so die Bikereise gehen könnte. Ich wiederum schlug ein paar Möglichkeiten vor und so im Laden konnten ich ihr auch ein paar jener Möglichkeiten am lebenden Beispiel genauer erklären.

Die Runde im Laden war jetzt zwar gemütlich, aber auch nicht zu trödelig. Wir hatten beide recht schnell das gefunden was wir wirklich brauchten, dann gab´s nur noch Streifzug. In der Gravel & Cyclocross-Abteilung fragte ich noch einem Modell mit 29″ LRS Möglichkeiten, aber das hätte man so nicht im Portfolio. Schade eigentlich, aber auch wider gut. Hätte mir eh nur den Mund wässerig gemacht.

Ich hab da jetzt nicht auf die Uhr geschaut, würde aber so summa summarum auf zwei bis knapp drei Stunden inklusive Frühstück tippen. Eher weniger.

Letztendlich habe ich mit dem Erwerb von einem Paar GripGrab Ride Waterproof Überschuhe und zweier frischer Elite Corsa Trinkflaschen mit 950ml Inhalt begnügt. Womit dann auch das Update meiner persönlichen Investitions-Liste ansteht.

Die Tage hatte ich schon versucht für meine neuen Bikeschuhe, die ja nun im Gegensatz zu den alten Tretern deutlich sportlicher geschnitten sind, neue Regengamaschen zu bekommen. Bis dato erfolglos. Herkömmliche Gamaschen saßen wie Pelle, sprich ich habe sie eigentlich nie gescheit komplett über den Schuh bekommen. Bei Rose war die Auswahl nun deutlich größer und nachdem ich zwei Modelle ausprobiert hatte, stand mir die freundliche und sachkundige Fachberaterin zur Seite. Sie reichte mir noch zwei Modelle, wo dann das letzte funktionierte. Bravo !
Die bisherigen Goretex Regengamaschen sind mehr was für legere Schuhwerk, also für Schuhe die eher breiter geschnitten sind. Bei den neuen Schuhen sind sie aber untenrum net richtig am Schuh dran, Feuchtigkeit & Wasser konnte so von unten eindringen. Außerdem hatte ich ja schon beim baugleichen Vorgänger immer das Problem, das sie auch im Köchelbereich stets Kontakt zu den Pedalarmen hatten. Die Folge war dann, das sie aber einer Nutzzeit X in dem Bereich vom Pedalarm durchgescheuert waren. Dumme Sache, die man zwar flicken oder sogar kleben kann, was aber leider nie die Lösung auf Dauer ist.

Die beiden 950ml Trinkflaschen hätte ich mir in den nächsten Tagen sowieso geholt. Jene hab ich ja schon seit ein, zwei Tagen mehr im Hause und neulich bemerkte ich, daß sie im Innbereich auch nicht mehr so fein aussehen. Und das auch, obwohl ich nur Wasser darin transportiert hatte. Wechsel war also fällig, geschätzt haben sie mindestens drei, vier Jahre einen guten Dienst getan.

Ich hab mir aber noch eine Alpina Lyron HR VL Sonnebrille vormerkte, also falls die noch aktuelle von Endura den Strecker machen sollte. Das sich beim Thema Regenhandschuhe sich doch noch eine brauchbare Lücke aufgetan hatte, habe ich so nie erwartet. Da gab es ein Paar von Endura Adrenaline Shell ( ca. 35 Euro ) Handschuhe, welche als wasserdichte Überziehhandschuhe ausgezeichnet waren.
Aber auch aus dem Hause gab es die ROSE Rain Spield Superlight ( ca. 19 Euro ) in gleicher Überzieherausführung, jener sogar in einer eher winterkonformen Fastfäustlingeausführung. Und die ausgewiesen Wassersäule sowie Atmungsaktivität lassen mich mächtig aufhören. Warum ich die nicht noch mit den Einkaufskorb geworfen habe… ??? Die Endura-Produktbeschreibung hält sich da vornehm zurück, auch wenn ich von der Haptik her den gleichen Eindruck hatte. Warum sich da nicht bei dem aufgerufenen Preis zu äußern kann ist mir ein Rätsel. Schade halt.

Die ROSE Rain Spield Superlight landen somit mal auf meine Einkaufsliste, wobei es von Chiba wohl ein baugleiches Modell gibt. Praktischerweise bei Bike24.de. *freu* ( Blöd, jetzt hab ich gerade auf der Einkaufsliste den Vaude Sioux Schlafsack wider gesehen und schon stöbern ich bei Vaude & Schlafsäcken rum… )

Newsticker/ Outdoor: borr eye, wenn ich eines hasse, dann ist es wenn du müde in die Federn krabbelst und dann plötzlich hellwach da liegt und denkst: hoffentlich schlafe ich gleich ein !Nach der gestrigen Tour und dem erfolgreichen Tag, waren im Grunde…

…geht diese Geschichte hier <klick> weiter.

Urlaub Tag 2./ 29.254km/ 15.04.2019

April 15, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: kurz gesagt, ich habe das Tagesziel erreicht.

Die längere Variante und Textform, wie folgt. Da ich mich ja neulich an die beiden Burschen hier aus dem östlichen Teil des Dorfes dran hängen durfte für eine geschmeidige Ausfahrt, die ich dann aber doch hinterher Anti-Körner Ausfahrt nannte, hatte ich so ein Ziel vor Augen. Der Dolberg sollte erfahren werden, mit samt der Strecke dorthin. Denn jene hatte mir sehr zugesagt und versprach auch eine attraktive Nebenstrecken.

Den Weg dorthin würde ich schon aus dem Kopp finden und dann hätte ich auch eventuell etwas mehr Zeit im Rücken, um den einen oder anderen Waldabstecher zu fahren. Halt nur so, wenn sich was finden sollte. Jener Plan klappte auch ganz manierlich und so rollte ich aber leider wieder gegen den Wind, halt wie bei meiner Erstbefahrung, langsam aber stetig auf das Ziel zu.

Erstaunlicherweise klappte die Anfahrt auch recht super, sehen wir mal vom Wind ab. Recht zielsicher nahm ich noch ein, zwei Abstecher unter die Lupe. Kurz vor dem Schloss Heessen gab´s einen Stelle wo ich schon mal war, aber erst letztens wider als „potentiell“ befunden wurde. Leider stellte sich schon am Zugang heraus, daß ein betreten eigentlich verboten ist, da privat.

Ja leider wird das einfach nur so sein, man kann schon, aber diejenigen die oft dann verweilen hinterlassen das eben nicht so wie sie es vorgefunden haben. Ich sah eine keine Feuerstelle und Müll der dort lag. Iss dann ja klar, das der Besitzer das nicht will und das Verbotsschild aufstellte.
Ich zog dann weiter, war auch nicht so tragisch, den der Baumbewuchs gab nur sehr mäßige Hängemattenplätze her.

Den ersten Schnitzer erlaubte ich mir kurz vor Kilometer 20, wo ich eine Straße zu früh abbog. Wie ich so vor mich hinstrampel bemerke ich recht fix, das sieht anders aus als damals. Auch der Geländeverlauf war ein anderer. Dafür tauchte an meiner rechten Flanke ein Waldstück mit einem Gebäude auf, was mir irgendwie bekannt vorkam. Und so schwenkte ich dann die nächste Möglichkeit in genau diese Richtung ab.

Der zweite Schnitzer, aber nicht unbedingt zum Nachteil, erhascht mich bei Kilometer 26, wo ich auf eine Waldroute einfuhr. Ja wie konnte mir so etwas nur passiere ? *lach* Ne´war doch schön in diesem Wald. Und als ich dann eine querende Straße sah, stellte ich mich in den Schatten, dazu komme ich gleich unten warum ich mich in den Schatten stellte, und griff zum Mobil zwecks Kartensichtung.

( Restbilder samt Filmmaterial <klick> )

Das ich falsch war war mir klar. Es brauchte zwar eine Weile bis ich wusste wo ich stand, wo Ahlen als Orientierungspunkt war und dann fand ich auch das Dorf Dolberg. Wo dann aber der Dolberg selbst war, das dauerte noch eine Weile. Ich beschloss recht einfach die Waldstrecke wider zurück zu fahren und dann auf dem bei Strava rausgepickten Verlauf weiter zu folgen. Das klappte so gut, daß ich den nächsten Verfahren sogar als die bessere Route heraus fand. Denn ich gurkte nicht erst den ganzen Hügel bis Dolberg runter, sonder fuhr quasi oben am Kamm entlang.

So mußte ich dann auch nicht wider vom Dorf Dolberg auf den Dolberg selbst rauf fahren, sondern nur ein paar gemütliche Meters runter rollen um dann den Schwenk zur Ziel-Location zu machen.

Newsticker: ja und am Dollberg angekommen, nahm die eigene Outdoorgeschichte – Fred Feuerstein III ihren Lauf. Abseits der Outdoorgeschichte geht’s hier mit dem Text weiter…

…“oben“ angekommen war ich zunächst erstmal echt froh. Eine eventuell gedachte Weiterfahrt bis nach Ahlen rein verkniff ich mir. Denn dieses Plateau war einfach nur…

…klasse !

Ich hatte alles für mich. Das Plateau hat eine super Aussicht in Richtung Süden und Westen, war eine recht große Wise und bot durch guten Bauwuchs reichlich Windschutz. Zwei Bänken stellten eine trockene Sitzgelegenheit, ein Mülleimer war auch dort. Natürlich lag wider etwas Müll rum, den ich dann aufpickte und erstmal verfrachtete. Dann wurde der Espresso angeschmissen und Schnitte gemacht. Frühstück.

Ich genoss die Aussicht und beschloss auf dem Rückweg es wider gelassen an zu gehen und die Rückfahrt am Schloss Oberwerries zu machen. Einfach weil schön, ich könnte dann auch mit der Lupia mal über zu setzten aber vor allem die Öffnungszeiten am Café Schloss Oberwerries für den nächsten Trefftermin am Samstag zu checken ( das Café hat über die Feiertage komplett und regulär geöffnet ).

Wie ich so mit dem Frühstück fertig war lag ich gerade in den Vorbereitungen zum Fred Feuerstein III Intermezzo als eine nette Frau kam. Natürlich sah sie was ich da zauberte und fragte auch nach. Und so kamen wir ins Gespräch. Sie wanderte ganz gerne, vor allem im Urlaub und so gab es ein wenig was zum Austauschen. Ich verwundert es immer wider zum einen, daß bisher noch nie jemand was zu einer Feueraktion im negativen gesagt hat und zum anderen, wie leicht man mit Menschen ins Gespräch kommt. Ist immer wider bereichernd, hat mich sehr gefreut.

Gut irgendewann war auch die Zeit gekommen, daß ich wider meine Sachen packen mußte um mit einem guten Zeitpuffer gen Burg zu radeln. Das ging, nun mit Rückenwind, natürlich um einges besser. Die Abzweigung zum Schloss haste ich ja schon auf dem Hinweg gesehen und so bog ich da auch ab. Die Öffnungszeiten waren erfragt, die Lupia-Fahrt auch schnell gemacht. Auf der Gegenseite der Lippe wartete schon eine große Gruppe Tourenradler. Ma(n)n merkt, die Zeit beginnt wider.
( Vorbei die schönen Tage wo alle Radrouten leer gefegt sind und man einsam durch die Dunkelheit radeln kann, mit der eiskalt-erfrischenden Luft in den Lungenflügeln. )

Ja und ab der Lupia gab´s auch nicht mehr viel zu erzählen.

Thema Schatten, es war nicht nur so das ich die guten ersten eineinhalb Stunden gegen den Wind anfuhr, was mich gut auf Temperatur brachte, sondern auch inzwischen die Sonne mal ganz mächtig schien. Das Termometer kletterte von touranfänglichen wohligen 6c° ratz fatz auf die 20c° Grenze zu. Und ich hatte die Winterschuhe an, die warme Unterwäsche, die 600ter Merionwollsocken… . Ich fuhr also recht schnell mit offener Jacke und legte nach und nach, insbesondere auf der Rückfahrt reichlich Kleidung ab, beziehungsweise zog sie vor der Wiederaufnahme der Rückfahrt erst gar nicht an.

Auf der Burg angekommen wurde etwas klar Schiff gemacht, die Wäsche angeschmissen, ein kleiner Obstsalat als erste Stärkung vertilgt. Dann ging es rüber zum Physiotermin, vorab noch einen Kasten Wasser eingeholt. Nach dem Physiotherapie noch den Rehasport hinterher geschoben und dann noch mal schnell beim osmanischen Schneiderlein des Vertrauens reingeschaut. Das was ich vorhabe, also Rettungsdecke und einen anderen Stoff vernähen ging.
Ich bin jetzt zwar nicht ganz sicher, ob er verstanden hat, das der Stoff vom gekauften Inlay zu klein bzw. zu zerstückelt ist, aber das hat noch etwas Zeit. Im Baumarkt hab ich derweilen noch je zwei Meter Kletteband gekauft. Zu Hause angekommen wurde erstmal die Blechkarre von innen etwas fein gemacht, unten die Bude gesaugt und nebenbei die Nudeln für das Abendmahl gekocht.

Jetzt hab ich fertig. Die Hängematte in der Fitness-Garage häng schon.

 

Cyborg Resume 11.Wo.

April 13, 2019

Cyborg: …und dann wider ein wenig Text zum Thema. Grundsätzlich läuft es eigentlich gut, nur ist mir in den letzten Tagen etwas aufgefallen, was dann auch ein Grund ist, hier was zu schreiben. Ich starte wie üblich, mit der Kurzform.

– die physiktherapeutischen Termine der letzten Woche wurden leider aufgrund von Krankheit abgesagt

–  Hausaufgaben wie das Krafttraining & Crosstraining kommt inzwischen gut an. Nur bei einer Übung, dem Kreuzheben bin ich noch sehr vorsichtig. Die rechte noch offene Baustelle könnte sich melden, also Obacht !

–  Radfahren und Gehen klappt gut, keine Auffälligkeiten soweit. Wenn da nicht…

…dieses komische Gefühl im linken Fuß wäre. Nach Gehstrecken habe ich das Gefühl das der dicke Onkel nach oben gezogen wird. Hab mich darüber mal mit jemanden unterhalten und der meinte könnte eine Reizung und somit Entzündung des Bandes/ Muskel zur Folge/ Ursache haben.

Ganz nebenher könnte das auch der Grund für den öfter geschwollen Fuß sein. Hier meinte die Physiotherpeutin, das es was mit den Lymphdrainagen zu tun haben könnte, sprich müßte mal einen andere Kollegin ran. Ich konnte aber schon zuvor eigentlich die Übung des Wadenheben dafür ausmachen. Denn kurz danach hatte ich das dann recht extrem. Sie, also die Physiotherpeutin, meinte aber trotzdem Lymphen. Ich werd da also nochmal eine Spezialisten drauf schauen lassen müssen.

Preview Ostern 2019/ Update

April 12, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Touren-Ansage: es wird Zeit den Urlaub zu planen. Da sind so ein paar radfahrtechnische Ziele die man machen könnte. 

  • …die Tagen waren wir ja in Dollberg und drumherum gefahren. Hat mir sehr zugesagt, werd ich also mal machen, hoffe ich.
  • Dann ein Treffen mit B, also dem Kumpel aus dem Krankenhaus und der Reha. Wohnt ja nicht so weit weg. Hoffe das wir das terminlich gebacken bekommen
  • Potentielles Biketreffen mit einer Ex-Arbeitskollegin ?
  • …und fast Vergessen, Kaffee mit dem Herren Schreiber Linsenfutter/ gerade gefixed, wird wohl Ostersamstag
  • Ansonsten werde ich hier vor Ort in der ersten Woche noch ein zwei Termine zur Physiotherapie wahrnehmen, einer zum Zahndoc ist auch nich dazu gekommen…
  • …und dann aber auch wider Ausflüge mit dem Outdoor-Gezumpel machen und checken und testen. Ganz vorne an steht ma´ eine Nacht in der Hängematte. Zum glück kann ich das recht unabhängig vom Wetter machen. Eine entsprechende Aufhängung für die Hängematte hab ich ja in der Fitness-Garage und so kann, wenn das Wetter weiter einen auf kalt macht, mit dem fetten Schlafsack mal testen.

Natürlich hoffe ich, daß das Wetter allgemein ein wenig mitspielt. Ich erwarte da keine 20c° und heiter Sonnenschein, aber so irgendwo bei 10c° auch in der Dunkelheit wären schon nett. Und trocken sollte es sein, also weitestgehendst.

Ansonsten habe ich schon im Radforum angekündigt, daß ich für ein paar Ausflüge mit dem Radeln parat stehe.

Eine gedachte Heimattour wird logistisch leider nicht optimal passen.