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Einladung-Sonntag/ 52.303km/ 07.08.2022

August 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/Outdoor/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: irgendein einen Blödsinn muß man ja machen.

Morgens: die Welt liegt noch schwer in den Federn, die holde Burgdame kam von der Nachtschicht und auch die noch im Hause lebenden Kids sind erst (gefühlt) kurz vor dem Morgengrauen durch die Burgpforte geschritten um die Nachtruhe anzutreten.

Nach einer weiteren Latte Macchiato und ein wenig Süßkram befand ich dann, daß es an der Zeit wäre auf zu brechen.

Der Plan im Kopf, Gepäckträger ans CAADX schrauben, Packtaschen und Camping Wasserkanister rein, noch ein wenig was anderes, aber auch auf jeden Fall das Espresso set-to-go und die Cocoon Hängeatte samt dem dafür notwendigen Geraffel.

Damit stand dann fest, es sollte zunächst auf Humbert gehen, dort den Wasservorrat aufstocken und dann ab dort weiter.
Das weiter hätte der hier im Dorf befindliche Kurpark sein können.

Dort ein nettes Plätzchen finden, chillig abhängen und sich bei Bedarf einen Espressi zubereiten. Soweit so gut, Abfahrt und mal locker treten.

Draußen schien inzwischen die Sonne stramm und ich dachte mir so:“wenn jetzt doch der Hunger kommt, wäre ein Frühstück gut.“
Damit ging die Fahrt zunächst zu einem gut bekannten Bäcker, wo es dann zwei nach Wunsch belegte Brötchen gab.

Der Schwenk ab nach Humbert führte noch an der wasserspendenden Stelle vorbei und dann ging’s schon aufwärts.

Oben angekommen wurden erst die Wasserkanister entnommen und dann das Andere.

Das Andere waren noch ein paar Weizensamen die ich noch lagernd hatte, sowie ein kleine Portion Blumenerde. Diese wurde dann alles auf das 2021 Beet verteilt, angegossen und mit einer zweiten dünnen Blumenerdschicht abgedeckt.

Das restliche Nass der ersten wurde verteilt, anschließend zwei weitere Wasserladungen nach oben gebracht.

Mit der Menge schien das zu reichen, stellenweise versickerte das Wasser nur noch zögerlich, ein gutes Zeichen für eine mehr als ausreichende Menge.

Oben war es natürlich wieder schön, halt wie immer eine ganz eigene Stimmung. Oben bleiben und frühstücken wäre eine Option gewesen, aber bei der Sonne… .

Tatsächlich hatte ich beim packen noch daran gedacht das neue Tarp mit den Tarpstangen mit zu nehmen, hab‘ s dann aber doch sein lassen.

Wäre zwar ein guter Sonnenschutz gewesen, aber Sonntags ist da auch oft mehr Besuch. Und unauffällig bleiben war ein wenig die Devise.

Dann mal die Abfahrt mit dem nächsten Tagesziel angehen.

(<klick> Augustalbum mit neuen Kurzfilmen)

Durch den Lippepark hindurch, über die beiden weißen Brücken und dann straight Richtung Osten. Bis…
…ich aus dem Augenwinkel bemerke, da steht doch ein Tor sperrangelweit offen.

Wie ich schon erwähnte konnte ich mir gut vorstellen, daß das nicht uninteressant sein würde. Und wenn einmal die Neugierde geweckt ist, dann huscht man da auch durch.

Auch auf die Gefahr hin das ich mich ein wenig wiederhole, die Weiterfahrt brachte mich dann an ein nettes Plätzchen.

Dort verblieb ich auch eine gute lange Weile und genoss die Ruhe in der Natur.

Ein Fischreiher konnte ich am nördlichen Knick des alten Lippearm entdecken und eine bunten Specht erspähte ich auch.
Der Fischreiher hatte was gegen Fotos, war da wohl sehr scheu und machte sich von Acker.

Das waren aber auch gute 20-30 Meter, selbst mit dem Zoom wären das eher mauschige Bilder geworden. Aber er sah mich wohl, beobachtete mich und ist dann weg.

Der Specht hingegen verrichtete sein Werk schräg links über mir. Gehört hatte ich ihn, nur das mit dem sehen war so ein Ding.
Er wuselte etwas ziellos, so mein Eindruck, von Ast zu Ast und ab einem Punkt hatte mein Auge ihn fokusiert. Aber für ein Foto hätte es nie im Leben gereicht. Zu schnell der war der kleine Piepmatz.

Jedenfalls glitt die Zeit entspannt dahin, ich tippte immer wieder den Kopf aus der Cocoon schauend sinnbefreites Zeug in Blogbeiträge bis ich irgendwann befand, es sei Zeit aufzubrechen.
und so würde die gemütliche Ecke eingeräumt, noch kurz umgeschaut ob man nicht ausversehen was hat liegen lassen und dann wieder los.

Bevor es aber final auf den Heimweg ging, fuhr ich den Weg noch bis zum Ende. Aber außer dem Zugang wo ich nun war, konnte ich nix vergleichbares erspähen.

Am Ende des Weges ging es nur steiler hoch und man kam auf das dahinter liegende Plateau.

Das war für mich dann auch der Endpunkt der Erkundung und ich drehte um. Eine letzter Blick in die Abfahrt Richtung…

…dann die Rückfahrt. War doch schön, aber ob man dort nochmals so leicht hin kommt?

Außerdem so ungestört? Denn auf dem Weg den ich zum Abschluss noch erkundet hatte standen zwei Aussichtsstände wie sie ja von Jägern genutzt werden.

Grundsätzlich hab ich nix zu verbergen, möchte mich aber auch nicht mit Diskussion jedwede Art abgeben. Wer weiß wie so Herren einen Aufenthalt dort sehen.

War schön, also alles gut.

Euch einen netten Montag und bleibt bitte gesund!  😉

Liveticker – Geschenk/ 13:30Uhr/ 07.08.2022

August 7, 2022

Liveticker: irgendwie muß man ja mal Glück haben.

Zunächst ging es heute früh zum Bäcker zwei belegt Brötchen holen und anschließend wurde mit drei Anfahrten auf Humbert eine gute Portion Wasser verteilt. Außerdem habe ich noch ein wenig Weizensamen ausgebracht und dafür natürlich passende Blumenerde hoch geschafft.

Der nächste Plan war, mit der Hängematte ein lauschiges Plätzchen finden, sich zu stärken und eventuell noch einen Espressi nippen.

Ein Geschenk

Es kommt ja nicht oft vor, aber so eine Möglichkeit sollte man schon nutzen. Fahr ich also so in Richtung Dorfzentrum mit einer Location im Kopf, Hängematte und Espresso set-to-go im Gepäck, fällt mir auf einmal auf, da steht ein Tor sperrangelweit offen.

Wohin der Weg hinter dem Tor führt ist mir natürlich schon von Inspektionen mit dem Finger auf der Karte bekannt.

Ich halte also an, schaue mich genaustens um und erhasche das Fenster in dem mal keine Radgruppen am Lippe-Kanal entlang fahren.

Muß ja nicht jeder sehen, unauffällig bleiben und ja keine Idioten auf sich aufmerksam machen.
Denn die könnten dann denken, das sie dort auch freie Wildbahn haben.

Doch freie Wildbahn bedeutet für jene Leute oft Grillparty und den Müll liegen lassen. Das will man aber nicht und zurecht.

Ich hingegen taste mich langsam hervor um dann jene Knickstelle im Wasserverlauf (dessen Namen ich jetzt nicht nennen werde) zu erreichen, wo ich schon von einer anderen Stelle aus Geplätscher hören konnte.

Dort gibt’s dann auch eine Stelle die mich näher an den kleinen Wasserfall bringt.

Ich halte kurz inne, schaue mich wieder genaustens um und verweile so eine Zeit lang. Dann beginne ich mit den Augen zu scannen wie man sich am besten seine Hängematte wo aufhängt. Nach ein paar Augenblicken hab ich es dann und kann eine nette Aussicht genießen.

Das Wasser plätschert, man(n) kann entspannen, die beiden in der Früh eingekauften belegten Brötchen schmecken, die Banane und den Apfel gibt’s als Nachtisch.

Ich denke es wird noch eine Zeitlang dauer bis ich packe.

😉

 

08:35Uhr – Sonntagmorgen/ 07.08.2022

August 7, 2022

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Sport/ Outdoor/ Newsticker: der Sonntagmorgen hat begonnen und die zubereitete Latte Macchiato ist bereits geschlürft. Viel gibt es nicht zu berichten, dennoch ein paar Zeilen, hauptsächlich zum gestrigen Tag.

Da die Nacht zuvor ein wenig später mit der Nachtruhe startete, was für einen Freitag nix ungewöhnliches ist, wurde am Samstagmorgen länger in den Federn verbracht. Halbneun könnte es tatsächlich gewesen sein. Zum Frühstück gab es auch nur eine Latte Macchiato und ein wenig Süßkram zur Samstagszeitung.

Als das gelaufen war bin ich raus und habe meinen sportlichen Teil bei langsam aufkommender Sonne auf der Burgterrasse gemacht. Damit war dann aber auch der Hauptteil des Tages gelaufen, weitere feste Ziele hatte man nicht.

Und so wurde es sich bequem gemacht…

…einen wohl bekannte Perspektive (hier aber ein altes Bild).

Eine Laugenstange, eine Tomate und ein paar kleine Salamiwürstchen gaben dann das Futter her, Caffee gab´s nicht, denn…

…wir später auf eine kleine Spazierrunde in den Dorfkern. Dort dann zu einer Eisbude wo es dann für mich auch einen kleinen Espresso gab.
Wobei…, Espresso? Das was da mir serviert wurde scheint eine neue Mode zu sein. Der Espressi war sowas von mild-dünnlich, fand ich jetzt nicht so überzeugend. Und das in einer italienischen Eisdiele. *leicht langes Gesicht*

Egal, Rückweg und dann noch den Rest in der Cocoon verbracht. Am Abend wurd´s mit dem sinkenden Sonnenstand wieder schnell frischer und im tiefen Hinterstübchen schwebende Gedanken zu einer Hängemattennacht draußen konnte sich nicht ganz so durchringen.
Es ging noch für einen kurze Weile ins Burginnere, wo ich dann aber auch nicht wirklich alt wurde.

Ja und auch diese Nacht war dann erholsam und nun hocke ich hier am Küchenstammplatz und grübel was der Tag so bringen mag? Man mutmaßt mal wieder was von Haldenauffahrt…

Newsticker: und so widmete ich mich noch ein wenig mit Spielereien am neuen kleinen Carmo Tarp, wozu es dann auch auf dem Nebenblog ein paar mehr Zeilen samt Bilder <klick> gibt.

Und so wünsch ich Euch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Durchhalten lohnt/ 52.284km/ 05.08.2022

August 6, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: irgendwie muß und wird es schon weiter gehen, da müssen wir jetzt durch. Prinzip Hoffnung.

Donnerstag: am Job steht eine Kombination aus zwei Jobrunden an. Am Vormittag was übernehmen um dann, am Stall angekommen eine andere Nachmittagsrunde durch zu ziehen. Das ist schon bei normalem Wetter – sehr beliebt – bei mir. *rümpf die Nase*

Um zum Job zu kommen hatte ich ursprünglich die eventuelle Idee für eine weiter Wasserverteilung auf Humbert hoch zu fahren.
Doch die Wärme motivierte mich nicht wirklich dazu, zumal zwei digitale Wetterfrösche was von besseren Regenereignissen in der kommenden Nacht angesagten.

Prinzip Hoffnung, es sollte dabei genug Nass für die Pflanzenwelt runter kommen, aber es sollte sich auch ein wenig abkühlen.

Als Ersatz gab es dann die kleine Schleife durch das Grün am Bodendenkmal Bummannsburg. Mal so von der anderen Seite gefahren und dann noch in den frühen Morgenstunden hatte das was.

Kleine Schrecksekunde

Kurz vor‘ m Stall quasi auf den letzten Metern asphaltierter Radroute erspähe ich einen Tacken zu spät einen nicht unerheblich kleinen, oder eben großen groben Stein in der „Flugbahn“ liegend.

Während ich ich denke:“oh Mist“, schieße ich mit dem Vorderrad schon genau über dessen hochkant stehenden Kante. „Reifenschlitzer oder nicht“, schießt es durch den Kopf. Eine Zeit lang beobachte ich den Vorderreifen und versuche auch zu erfühlen, ob da was auf Grund von Druckverlust schwammig oder platt wird. Ich hatte Glück, nix passiert.

Auch nach dem Schichtende kann ich bei der Sichtkontrolle keine Schäden entdecken. Puh!

Meet & greet: und wie ich da so am Südufer entlang rolle erspähe ich schon vom weitem den Husky Man. Man grüßt sich, ich ziehe weiter.
Stehen bleiben und plauschen ist bei der Wetterlage, eher schwühlwarm, nicht mein-der Plan.

Was mir noch auffällt, da durch das ich wohl ein viertel Stündchen später dran bin, kommen mir gleich zwei Dreiergruppen von Radfahrern entgegen. Überhaupt viel mehr Radverkehr als sonst. Seltsam.

20c° schon bei der Ankunft, hatte ich es doch geahnt, duschen wäre nett gewesen. Kommt aber eventuell an einer Hand voll Tagen vor. Puh!

Nächstes Tagesziel, bevor ich am Vormittag eine Jobrunde übernehme, an einer Schnellbäckerstelle halten und Brennstoff aufnehmen. Leberkäsesemmel war angedacht. Doch der Chef selbst hatte vergessen den Leberkäs rechtzeitig in den Ofen zu schieben. Schade, blöd gelaufen.

Freitag 08:23Uhr: trotz das der interne Wasserhaushalt ungünstig eine Stunde vor dem Wecker sein Recht einforderte, ging’s dann recht manierlich an den Start.

Mit dem üblichen Heißgetränk intus wurde die kurze Regenbuxe übergestreift um sich in Richtung Westen auf zu machen.
Hier und da ein wenig Schauer oder Landregen, große Nässeattacken blieben aber aus. Auch die Bodenfeuchte, wegen der Radschuhe und Socken, war überschaubar.

Fix in den Stall, frisch machen, unkleiden und dann erstmal die gesamte Bude auf Durchzug stellen. Was war da ein Mief drin.

Die Jobrunde wurde vorbereitet und dann bin ich auch schon los. Erster Stop beim nahen Discounter, Futter einholen um sich was hinter die Kiemen zu werfen. Irgendwie hatte ich verdammt nochmal Hunger.

Mit den drei kalorienreichen Teilchen im Bauch hängt man aktuell in der Warteschleife. Und das obwohl ich hinter den LKW’s her bin. Ist aber auch egal, ist ja nicht heiß. 18c° stehen an und es soll um die Mittagszeit herum weiteren, dann auch deutlich mehr Niederschlag geben.

Hoffen wir mal, gut für’s Grün.

11:33Uhr: es hat nur noch 17c°. Wird Zeit die Winterkleidung im Schrank nach vorne zu holen. *lach*

Endlich kann man sich von der Hitze erholen, säuft nicht den ganzen Tag Wasser, schwitzt nich wie blöde und muß auch keine Parkplätze im Schatten suchen.

Überlegungen für nach dem Feierabend: doch eine nette verlängerte Rückfahrt?

Do nature: ja und nach ein paar Überlegungen hin und her, das Wetter schien einen auf unbeständig in Richtung Regen zu machen, denn am nördlichen Himmel war stets ein gut dunkles Wolkenband zu sehen, ließ mich zu der Überlegung kommen, doch einen Ausflug rauf auf Humbert zu machen.

Von der Strecke her hätte ich bei einem Guss entweder unter einer Kanalbrücke abwarten können, oder ab in die Burg rollen. Beides traf nicht ein, also kam ich südlich am Kanal entlang an.
Oben wurde das Wasser verteilt, auch wenn es nicht wirklich so nötig war. Aber wenn man es schon dabei hat. Außerdem war nicht viel hier an Regen runter gekommen (der Kollege der im Sauerland war meldete hingegen Land unter). Ist also alles südlich durchgezogen anstatt hier ein wenig mehr abzulassen.

Mit der Abfahrt noch eine klitzekleine-kleine Schleife durch den Heimatwald, die Aussicht genießen.

…und sonst?: ich hatte berichtet das ich im bekannten Sportkaufhaus Ersatz an Trinkflachenhahlter besorgt hatte. Gut, ich gebe zu, ich war da wohl etwas sehr optimistisch oder ich habe das Prinzip noch nicht begriffen.

Denn irgendwie wollte keinen Flasche, und das schon im Stand, nicht richtig in den Teilen halten. Vielleicht hätte ich sie noch zurecht biegen können, aber das war jetzt nicht mein Plan. Letztendlich fand ich bei einem zeitlich passenden Fenster in einem anderen Sportkaufhaus noch ein paar herunter gesetzte Lezyne Trinkflachenhahlter. Das Alu war deutlich dicker und alles so aus als das es passen würde.
Zur Sicherheit griff ich mir aber eine Radtrinkflasche aus dem Regal und prüfte das nach.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Jedenfalls saß die Trinkflache im Lezyne Power Cage bombenfest. Ich hatte schon ein wenig Kraft auffinden müssen, um sie überhaupt da rein zu bekommen. Auf jeden Fall schauen die Flaschenhalter von der Machart her nochmals deutlich besser aus, als der vorherige Neuerwerb.

Naja, und mit den beiden 1l fassenden Blumengießwasser gefüllten Flaschen bestanden sie auch die erste Testfahrt.

Das war dann der lausige Rest von dieser Woche, morgen ist erst ma´ Samstag. Mal sehen was so läuft? Man munkelt Training stünde an und ein wenig Leben mit oder in der Hängematte könnte auch gut sein.
Da hab ich noch ein zwei Ideen die getestet werden wollen. Ach ja und Caffee wird’s wohl auch geben. Das ist quasi unumgänglich.

Habt also einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

 

 

 

Reden wir über‘ s Wetter, oder so…/ 05.08.2022

August 5, 2022

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ Rumgelaber: nein, eigentlich will ich gar nicht über‘ s Wetter reden, tue ich dann doch. Am heutigen…

Donnerstag: …so um cirka kurz vor elf hat das Thermometer schon wieder die 30c° überschritten.
Gut war, daß ich mit nur einer kurzen Genuss-Schleife zum Job bin, denn auch in den Morgenstunden war es nicht wirklich kalt.

13:52Uhr: inzwischen bin ich auf der Nachmittags-Jobrunde und gerade aus Münster von der BAB runter.

Stand-Wartezeit also weitere Zeilen. Daran zu denken das Kraftfahrzeug aus zu machen und damit auch die Funktion der Klimaanlage gen Null zu setzen ist nicht. Das Transportgut muß in jedem Fall gekühlt werden, denn es ist auch Gefrorenes mit von der Partie.

Münster: ja nette Ecke, kennt man ja auch ein wenig vom Radfahren her. Aber bei dem Wetter sind an Radfahrten in diesen Claim erst wieder im Herbst zu denken.

Nicht umsonst richten sich die Menschen in heißen Regionen ihren Tagesablauf auf das Wetter ein.

Was noch?

Einen Blick in die laufenden Zahlen des Jahres will ich dann doch tun. Aktuell stehen gute 6.212km in den sieben Monaten auf dem Habenkonto.

Erstaunlich fand ich, daß ich trotz des Urlaubs und der einen Woche gesundheitlicher Indisponiertheit doch 931km zusammen bekommen habe.
Wie ist mir ein wenig rätselhaft, aber ich mutmaße, der eine oder andere Ausflug zwecks Grünpflege auf meine Halde wird dazu beigetragen haben.

Klasse wäre natürlich wenn ich am Monatsende August die 8.000km voll hätte, aber…

…da müßten dann mal eben noch satte 1.701km woher gezaubert werden. Bei dem Wetter eher extrem unwahrscheinlich. Zumal das ja dann fast das Dopplte wäre, was ich sonst so zusammen bekomme.

Macht aber auch nix, auf’s noch laufende Jahr gesehen, werden die 10.000 bis Silvester wohl voll sein.

Hoffen wir mal. Nicht der Kilometer wegen, sondern das ich bis dahin keine gesundheitlichen Unannehmlichkeiten haben werde.

Neuanschaffung

Es war mal wieder soweit, ein Kurzbesuch im Decathlon wurde fällig. Eigentlich hatte ich was anderes gesucht, daß war aber so nicht zu bekommen wie ich mir das vorgestellte.

Dann noch ein kurzer Schwenk in die rechte Regalreihe mit der Fahrradabteilung.

Da ich jetzt schon zwei oder drei Trinkflaschenhalter seitlich am Sattel montiert als defekt melden muß, sollte mal was besseres her.

Der erste Trinkflaschenhalter war eher optimisch gewählt, aber man hatte ihn im Hause.
Aus Kunststoff in einer eher edlen Optik hergestellt hatte er aber leider bei einem der extrem seltenen Umfaller (das Rad kippt seitlich um, wenn es beim abstellen/ anlehnen doch wo abrutscht) des CAADX nicht stand gehalt.

Blöd gelaufen, kann passieren. Den danach angebauten Trinkflaschenhalter wählte ich dann aus dem aus was ich noch on meiner Fahrradbox gefunden hatte.

Der war aber leider von der Klemmwirkung eher bescheiden, so daß volle Flaschen beim überfahren von besseren Bodenwellen oder Schlaglöcher heraus katapultiert wurden.

Die als nächstes montierten waren eine Neuanschaffung. Optisch vernachlässigbar, von der Klemmwirkung her wie die Ersten, dafür sollte der grobere aber auch massiver ausgeführte Kunststoff besser halten. Nun, tat er dann aber leider nicht.

Natürlich durchkämmte ich immer wieder diverse Onlinequellen und stöberte auch in dem einen oder anderen Radladen. Das was man so bekommt ist, nun ja…

Im Decathlon fand ich dann ein paar ganz einfach und die sind aus schnödem Metall. Das könnte sich zwar verbiegen, aber wohl kaum brechen.

Mal sehen wie sie sich machen? Aber für den Kurs von 7,99 Euro kann man das ja probieren.

Visibility

War ich die Tage im gut bekannten Radladen und entdeckte dort Litemove. Leider sind das aber nur E-Bikefunzeln.

Newsticker/ Biketechnik/ Licht: bei der Suche nach der dort entdeckten Lampe stoße ich auf einen Onlineartikel der RennradNews von der gerade gelaufenen Eurobike.

Und dabei fällt mir ein, neulich beim Treffen mit Jochen (Jochens Bike Blog) hatte er auch davon erzählt. Jedenfalls kommt aus dem Hause Busch & Müller eine IQ XM Speed betitelte Leuchte auf den Markt.

Die Leistungsdaten mit 20 / 70 /120 Lux (4,5 h Leuchtdauer) lassen schon mal neugierig werden. Und zwar auf genauere Daten.

Gut, das war’s erstmal soweit. Hoffen wir mal das über Nacht der Regen und damit die Abkühlung übers Land zieht. Beides wäre mal wieder dringend nötig.

Habt einen erholsamen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Bruthitze II/ 52.199km/ 03.08.2022

August 4, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut, nachdem ich am Montag für eine Routinekontrolle beim Onkel Doktor war und vorab das CAADX einsammeln konnte, ging es darum mal wieder in die Pedale zu treten.

Dienstag: das es anfänglich frisch war berichtete ich ja bereits.

Pedale kreisen lassen war also angesagt, denn ein wenig Aufgabenstellung stand an. In der Wartung beim Schrauber wurden nicht nur die neuen Hinterräder kontrolliert, sondern auch noch mal Hand an die Gangschaltung gelegt.
Jene zeigte sich auf den Fahrten nach dem Schaltzugwechsel nicht immer auf voller Höhe was ihre angedachte Funktion anging.

Doch Herr Schricke hatte da so einen Verdacht und ging dem nach. Der Verdacht lag auf einer kleiner Kunststoffabdeckung die einen, im wörtlichen Sinne reibenungslosen Verlauf des Schaltzugs am Schalthebelausgang gewährleisten sollte.

Da jenes kleine Teil aber am Schalthebel für die Schaltung (zu hinten) nicht vorhanden war/ ist könnte es da zu übermäßigem Wiederstand kommen. Merkwürdiger Weise, am linken Schalthebel ist das Teil vorhanden. Naja und das wollte halt getestet werden.

Leider stiegen dann die Temperaturen wieder nahe an die 30c°, aber zum Glück hatte ich eine seicht schiebende Brise von hinten.

Ach ja, da hat wohl wer Offizielles mal an der Kanalseite zur neuen Hafencity Bergkamen die Heckenschere bemüht.

(<klick> zum neuen Augustalbum)

Erst heute früh dachte ich noch :“so langsam wird’s da aber immer enger“, so hatte sich also diese Feststellung am Nachmittag schon erledigt.

17:11Uhr: und so im schattigen Burggarten hockend, die Füße in einer Wanne mit relativ kühlen Wasser geht’s.

Zumindest hatte heute die Schaltung recht gut funktioniert. Da gab’s also nix zu beanstanden, wenn auch in Nuancen… . Aber so feinfühlig bin ich da jetzt nicht.

Sport: dumm ist nur, das heute mal wieder meine Trainingseinheit ansteht. Auch wenn es wie ein paar Zeilen weiter oben schon erwähnt, im schattigen Burggarten angenehm ist, die Tendenz geht eher auf das Wohngemach. Man wird sehen.

Mittwoch: mit den ersten Zeilen beim Espresso-Frühstück ist noch alles gut. Gleich geht es los.

08:41Uhr: da ich auf der gestrigen Fahrt irgendwie den Eindruck hatte das die Reifen doch arg Walkarbeit ausführen, hatte ich vor der Abfahrt mal den Luftstand aufgefüllt.

Wie sich dann bei den ersten Meters heraus stellte, war das mit der Luft nicht die schlechteste Idee.
Jedenfalls auf Asphalt rollte das gleiche einen guten Tacken flotter…

…nur auf eher weniger glatten Oberflächen, im speziellen am Channel, wurd‘ s wieder holperig. Und so hab ich dann auf halben Weg wieder etwas Luft abgelassen. Muß dann später doch nochmals den idealen Luftdruck austarrieren.

Ansonsten dann doch wieder wärmer. Man(n) mutmaßt eine höhere Luftfeuchtigkeit, als zunächst angenommen. Am Job angekommen fix frisch gemacht, die Post erledigt, was ja bei der Jobrunde extrem überschaubar ist, um anschließend dem Kalorienkonsum vorzubereiten aber auch direkt zu frönen.

Ein Burger samt einer Tomate stand als erstes an. Anschließend ein Joghurt mit einer Banane und einer kleinen Hand voll Nüssen gepimpt. Wohl bekommts.

11:46Uhr: puh, das Wetter und das ganze Futter verlangte dem Kreislauf ein paar mehr Fingerübungen ab. Eine Coke bot da zusätzlichen Schub und so ging‘ s ab dem frühen Mittag wieder „geradeaus“.

Wer braucht so ein Wetter! Einfach mur ätzend.

Am Abend: insgesamt kam ich mit der Jobrunde sehr passabel vom Fleck und trudelte so zeitig m Stall ein. Doch so richtig zog es mich nicht raus. Aber die stickige Luft im Inneren war auch noch wirklich meins. Dann also mal doch los, ein wenig Gepäck in flüssiger Form hatte ich verladen. Nicht der schlechte Plan.

Trotz der doch intensiven Wärme kam ich manierlich am Südufer entlang, leider aber wieder Jungvolk was sich in der Sonne aalt. Mal sehen, da wird morgen früh bestimmt wieder Müll rumfliegen. Auch wenn es gut lief und ich regelmäßig zur Wasserpulle griff, eine kurze extra Trinkpause unter einer Brücke mußte einfach sein.

Die Literflasche leerte sich zusehends. Das gute bei der Hitze ist ja, daß schwitzfeuchte oder eben nasse Kleidung ratz-fazt im Wind trocknet. Aber nett finde ich das trotzdem nicht. Da ich also nun genug Trinkwasser für mich hatte, wurd´s dann Zeit doch das. angesetzte Zielareal zu erreichen.

Do nature: am Ausstieg vom Channel drehet ich in den Südwind, der wie ein Föhn war. Langsam erklomm ich Humbert und sah sofort, man hatte an den Wegarbeiten weiter gemacht. Inzwischen ist ein Großteil der Unebenheiten beigearbeitet. Selbst oben am Haldenplaeau war man schon angekommen.

Gut, warten wir mal ab, was das so bringt. Denn als ich mein Mitbringsel so auslade sehe ich schnell, da ist eine Stelle wo was Verkohltes drin liegt.

Zwischen den Wasserflaschen und auf Höhe des schwarzen Packsacks (für meine Wechselwäsche) zeige ich mit dem Finger auf die Feuerstelle.
Nun gut, zumindest sauber gemacht und Müll lag auch keiner rum. Kann man mit leben.

Ich verteile die Wasserration…

…und vermerke die Birke kommt immer besser. Natürlich hat auch sie ihre Portion abbekommen.

Aber auch dort oben auf der Humbert war es noch gut warm, da half auch die Brise aus dem Süden nix. Also ab zur Burg und Feierabend machen.

Habt einen erholsamen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

04:58Uhr/ 03.08.2022

August 3, 2022

Morgengruß: auch heute gibt es nur wieder ein paar müde Zeilen am frühen Morgen. Es ist Mittwoch aber ich fühle mich wie erst-Dienstag. Das liegt wohl daran, daß ich am Montag mit dem Golf zum Job bin und so das „richtige Leben“ mit dem Fahrrad erst einen Tag später begonnen hat.

Aber zum Glück ist mit dem heutigen Aufstehen der schwierigste Teil des Tages erledigt und es stehen einem nur noch zwei Tage und der Rest von heute, wie man ja so schön sagt, vor der Brust.

Zum Tagesverlauf. Tja, leider hat die Republik erneut eine Wärme oder auch Hitzwelle erreicht. Das macht das Leben nicht unbedingt leichter, im besonderen Fall wenn man arbeiten muß oder man sich gesundheitlich nicht wirklich auf der Höhe seiner Zeit befindet.

Ungut dabei ist natürlich noch, das Mutter Natur auch noch mit der Trockenheit zu kämpfen hat. Ungeachtet der Wetterlage und einer so auch eher wärmeren Heimfahrt denke ich, daß es heute nach dem Schichtende doch ma´ auf Humbert gehen könnte.

Auch am Job stehen im Spind vorgefüllte Wasserflaschen die da so ihren Sinn finden werden. Ja, ich denke das ist einen brauchbare Idee.

Ansonstenist es ist noch angenehm draußen, ein super klarer Himmel ist zu sehen und ganz langsam bemüht sich die Sonne über den Horizont zu klettern. In der Ferne hatte ich einen kleinen Stern gesehen. Mal sehen was mich für Eindrücke auf der Jobanfahrt begleiten werden?

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund oder werdet gesund!  😉

I’ll be back!/ 02.08.2022

August 2, 2022

Morgengruß: es war dann heute wieder soweit, nachdem ich gestern das CAADX abholen konnte, die neuen Hinterräder zeigten bei der Routinekontrolle keinerlei Auffälligkeiten, wurde heute früh aufgesattelt.

Zunächst war es noch erheiternd frisch, es standen gerade mal 10c° auf dem Thermometer. Aber man wurde entschädigt.

Euch noch einen netten Tag und bleibt mir schön gesund!  😉

Witz 08./ August 2022

August 1, 2022

Alltag/ Rumgelaber: der gestrige Tag ist dann auch eher entspannt gelaufen, denn nach der Grünarbeit und dem Bericht tippen stand nur chillen in der Hängematte an. Am Nachmittag hatten wir dann Gäste zum Grillen, daß zog sich dann auch bis in den Abend hinein.

Gut fand ich natürlich, daß es dann am frühen Abend immer wieder mal eine gute Schippe Regen für Mutter Natur gab. Das sollte auch für die Grünanpflanzungen auf meiner Halde erstmal reichen. Ja und das war’s dann auch erstmal.

Euch noch einen netten tag und bleibt bzw. werdet wieder gesund!  😉

Paderborn 3x links & Baustellen/ 35.483km/ 30.07.2022

Juli 31, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: irgendwie wurd es mal wieder Zeit, also machte ich mich mit dem Stahl Renner im Kofferraum des Golf auf nach Paderborn um dort eine potentiell nette Runde mit dem persönlich gut bekannten Herren bikephreak zu drehen.

Warnung: entgegen meiner ersten Annahmen, woarauf auch immer rästelhafter Weise basierend, wird dies kein kurzer Beitrag. *Augenzwinkern*

Erste Fingerübung 

Wie war das noch? Im Normalfall schaue ich mir ja auf einer Karte immer so an wohin es gehen soll. Da kann ich mit schon viel einprägen und finde, wenn auch mit eventuellem Nachschauen stets das Ziel.

Dieses Mal hatte ich auf die Option gesetzt, kurz vor dem Ziel die freundliche Damenstimmen aus dem Motorola Handy in Anspruch zu nehmen. Die Fahrzeit sollte eine Stunde sein, also mal los.
Auch wenn die Bahn frei war, die ausgerufenen Fahrzeit würde nur ganz knapp aufgehen. Das war mir spätestens klar, als ich das erste Mal Paderborn als Ausschilderung sah. Was für Fahrzeiten/ Geschwindigkeiten werden da als Basisgrundlage genommen?

Immerhin düste ich lange Etappen mit 150km/h über die Piste. Ungewöhnlich fix für meine sonstige Fahrweise. Aber wenn’s schon mal frei war…

Kurz bevor es runter von der BAB, wurde der Navitrick angeschmissen. Ein Rastplatz bot sich dafür an.

Blöd ist aber, wenn man zwei Adressen für eine Person abgespeichert hat und dann einfach blind die erste in der Liste auswählt.
Blöd Nummer zwei ist, wenn die auch vom Navi vorgeschlagen Abfahrt wegen Bauarbeiten gesperrt ist und man eine früher raus der Umleitung folgend die Route verlässt.

Natürlich wird eine neue Route berechnet. Aber es gab eine recht umfangreiche Stadtrundfahrt am südlichen Rand des Dorfes. Und wer weiß, so ohne Navi…

Jedenfalls erreichte ich dann das Zielgebiet, ich erinnerte mich ganz dunkel an das Aussehen, war ja erst einmal dort und dann machte es irgendwie klick im Kopf. „Mensch, guck doch mal nach, du hast bestimmt nicht die Privatadresse ausgewählt, denn gleich bin ich an seinem Jobstandort.“

Tja und wenige Meter weiter hatte ich Gewissheit. Also anhalten, das elektronische Adressbuch erneut bemüht, die private Adresse gewählt, Routenführung aktiviert und erkannt, daß ist nich um‘ e Ecke. Also noch einen Anruf abgesetzt und von meinem schon fast peinlichen Fehler berichtet. Lacher auf beiden Seiten.

Und so gab es abermals Stadtrundfahrt, wobei das Navi so eine Strecke vorschlug… . Dreimal um den Pott und man kommt auch an. Jedenfalls ist er ein paar Straßen mehr weiter gezogen, so daß er eben nicht mehr in Firmennähe wohnt. Aber dort wo ich dann ankam sah es auch nett aus.
Den Golf, wie angesagt in der Einfahrt parken und Begrüßung.

Selbstredend ging es erstmal hoch in seine Bude, Caffee aus der Frenchpress, übrigens sehr vorzüglich, wurde bei netten aber auch umfangreichen Gesprächstoff zu sich genommen. Männerunde.

Damit dann aber die umfangreiche Männerunde nicht den ganzen lieben Tag verquasselen würde, zog ich irgendwann mit dem Vorschlag:“ nun doch endlich mal etwas Rad zu fahren“, die Reißleine. Also geschwind in den Keller und seinen selbst aufgebauten Renner rausgeholt.

Puh, sah schon echt chic aus. Alleine dieser rote Lack. Mit seinem Rad an der Hauswand lehnend entlud ich nun das Meinige, buxierte die Diversitäten in die Packtaschen und dann ging es los.
Natürlich schoss ich zuvor noch zwei Bilder von den Fahrgerätschaften vor dem Start.

(Julialbum <klick>)

Ja, da war man in guter Gesellschaft. Sehr viele Worte nur für die Vorgeschichte. Mal sehen was noch kommt?

Die ersten Meters aus Paderborn waren zwar etwas, nun sagen wir innerstädtisch und wohl für Paderborn typisch industriegebietmäßig geprägt, aber dann hatten wir es.

Zweite Fingerübung

Doch bevor wir das Ortsschild hinter uns lassen konnten, stießen wir auf eine Komplettsperrung mit Umleitung. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, nicht die einzige Baustelle.

Der chief of claim bikephreak himself sucht zwar in seinem Garmin nach einer Alternative als Umfahrung, aber letztendlich folgten wir dann doch der Umleitung. War auch halb so wild.

Es rollte sich gut, die ausgewählte und auf dem Navi befindliche Strecke hatte was. Überhaupt, das weite Umland um Paderborn hat was. Ja, kann man so sagen.

Wir fuhren nun weitgehend über sehr manierliche straßenbegleitende Radwege in die grobe Richtung Nord.

Die nächste Sehenswürdigkeit war dann ein schöner See bei Sande.

Da könnte ich mir schon ein wenig was vorstellen. Es ging dann ein wenig durch Sande durch, eine kleine weitere Orientierungsphase und dann… . Ein bildloser Bildschirm auf dem Garmin Navi des bikephreak.

Seine Äußerung ging dahin gehend, daß er wohl offensichtlich ausgerechnet den defekten Akkusatz gegriffen hatte.

Da ja nun leider die Akkus des Garmin GPS Map 62s Navi außer Gefecht waren, wurde sich anhand seines Mobilphone orientiert. Also genau genommen, hatte er sich dazu entschlossen.

Angesichts der doch eher sehr warmen, wenn auch noch angenehmen Wetterlage, war das nicht der schlechteste Plan. Zumal er für den Blick auf das Display Schatten bevorzugte. Sonne und Schatten waren dann unsere Lieblingskombinationen. Ja man kennt das ja, bei Sonneneinstrahlung kann so ein Display leicht suboptimal ablesbar sein. Suboptimal kann also auch gut sein.

Ich hätte mich ja nur an den Radroutenschildern orientiert. Aber dafür hatte ich ja über die angedachte Routenführung gar keine Streckenkenntniss. Für mich war das alles westlich vor Paderborn, dreimal links rum und dann wieder am Startpunkt sein.

Aber nach ein paar Rückversicherungen auf seinem Handynavi passte das auch gut mit den vorhandenen Beschilderungen.

Nichts des so Trotz, den *hüstel* weiten Weg nach Salzkotten schafften wir und gönnten uns die angesetzte Eispause. Es war aber dieses ma´ eine andere Eisdiele. Also nicht jene die wir seinerzeit bei der The long day Tour aufsuchten.

Parkposition einnehmen und dem etwas seltsamen Bestellvorgang Folge leisten (in diesem Hause war es üblich das der Gast drinnen bestellt, dann einen Button erhielt, die Bestellung aber an den Tisch gebracht wurde).
Der Sinn des Buttons wurde uns aber nicht wissentlich zu Teil. Seltsam Welt.

Nebengeschichte

Wie man auf dem Bild sehen kann, lehnten unsere Stahlrenner seitlich wo dran und wir hatten einen Sitzplatz im Schatten. Das war, so sagt man – save.

Weniger save war die Aktion der beiden Zeitgenossen auf dem Mopped. Ein junger Mann miemte den Fahrer, seine süße Maus saß hinten drauf.

Mich wunderte es schon, daß er relativ flotti-karotti seine Maschinen recht dicht an dem Stahlrenner des Gastgebers parkte. Ich meine, da waren eventuell noch knappe 20cm Luft zwischen. Im Gegensatz dazu, zur Straßenseite hin wäre noch mehr als ausreichend Platz gewesen.

Gut, das Teil stand nun dort und seine Biene stieg ab. Und wie es der Teufel so will, mit einem Bein mußte sie quasi an den rotglänzenden Renner kommen!

Ganz langsam, ja wie man so sagt, fast in Zeitlupe glitt nun das glänzendrote Obberrohr an dem stehenden Edelstahlgestell der Schwerkraft folgend seitlich abwärts…

…um dann aber doch noch rechtzeitig zum Stillstand zu kommen. *uff*

Ich denke, hätte man uns beide gefilmt, hätte man denken können, daß ist ein Standbild. Mit offenen Mündern kein Wimpernschlag tuend und in den Augen schon sehend was als nächstes kommen könnte. Ja so muß es ausgehen haben.

Sie hingegen merkte wohl diesen kleinen aber auch sehr unglücklichen Fauxpas und schaute nur mit großen Augen rüber. Ein:“entschuldigung“, glitt ihr leise über die Lippen.

Wir hingegen dachten da so eher an den Begriff – Ritualmord der ganz langsamen Art.

Hätte sie nicht einfach meinen Stahl Renner touchieren können? Ich meine der hat keinen Neuaufbau mit wohlklingenden italienischen Radbauteilen (aus dem Hause Campagnolo, nicht günstig bei Neuanschaffung und wer denkt das sie gebraucht, so wie bei seinem Projekt umgesetzt günstiger sind, nun dann lassen mir mal in diesem Traum) und einer Neulackierung für knapp 400 Euro hinter sich.

Schwamm drüber, ist ja noch mal gut gegangen. Wenn auch…

…wir bei der Abfahrt eine mehr als deutliche Schramme feststellten. Ärgerlich.

Frisch gestärkt ging es dann zunächst relativ entspannt auf die dritte Linkskurve zu, aber quasi während ich so anmerkte, daß eine Warmlaufphase auf dem Stahl Renner immer so seine Zeit bräuchte, kam die letzte Kurve um wieder zum Ziel zu kommen.

Im Anschluss dieser Kehre kam dann eine recht langer Anstieg, der auch mit Anschwung bei meiner Übersetzung von 54 Zahn am Kettenblatt auf die läppischen 16 Zähne auf dem hinteren Ritzel ein paar mehr Meter stehend abverlangte.

Oder, ein paar dellen im Boden die dann doch mühsamer erklommen werden wollten, als man sich das bei dem Wetter dachte. Gut daran war, daß so kurz nach der Abfahrt das erwähnte und sonst bei mir länger Dauerende Warmfahren erledigt war. Klar, wenn einem langsam die Suppe von der Stirn läuft…

Einrollen

Kurz nach der vermeintlich letzten geografischen Hürde was einen zum Mann macht *lach* folgte eine nette Ortsdurchfahrt mit einer nochmaligen in meinen Augen fiesere Bodenwelle.

So mit relativ wenig Schwung durch‘ s Dorf rollend sah man schon auf eine Rechtskurve zufahrend, daß der Anstieg am Sockel jener Kurve begann.
Blöd daran ist ja, man kann nicht um die Kurve sehen und wie das dann oft so ist, danach tut sich einem abermals eine ganz andere Perspektive auf.

Aber wo man gerade so dabei ist, auch ohne Gangschaltung kann man sowas fahren. Wobei jetzt der Begriff – fahren – eher relativ ist. Leid taten mir nur die zum Glück zwei (?) Kraftfahrzeugführer, weil sie mich fast elendig kriechend am Berg vor sich hatten.

Ich erwähne ganz ehrlich, daß sind auch so Momente wo ich auch einfach rechts am Gehweg halte und die flotteren Zeitgenossen passieren lasse. An der nächsten Ampel sieht man sich wieder.

Das war’s dann aber auch mit kräftiger Sonne, warmer Brise und den Steigungen. Wir kamen nach drei Linkskurven und einer hier nicht näher erwähnten Anzahl an Kleinbaustellen wieder an die erste Umleitung die wir hatten…

…und konnten ab dort mehr oder weniger gemütlich zu einer weiteren aber für mich auch letzten Tasse Caffee aus der Frenchpress in der kühlen Bude Männergesprächen frönen.

Ja war überaus nett, von den Konversationen aber auch von der Ausfahrt mit Eispause her. Es lockt mich immer wieder diese Land des Don Quijote.

Gedanken

Man, also meine Wenigkeit sollte sich einfach ma‘ sein ganzes Outdoor-Gezumpel an den Stahl Renner heften, straight die B1 entlang fliegen um in den Großclaim Paderborn zu erreichen.
Sind bloß 100 Kilometer Anfaht, mit dem flotten Fahrgerät in knapp sechs Stunden runter gespult. Eine brauchbare unauffällige Nacht, einen Espresso weiter und dann eine schöne Runde dort drehen. Eventuell in Gesellschaft. *Augenzwinkern*

Habt noch einen schönen Sonntag, gute Besserung an die liebe Frau Mutter und natürlich möge auch der Rest der Leserschaft die-eine nötige Portion Gesundheit zukommen!  😉