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Schraub- Putz und chill-out Basteltag PartI/ 08.05.2021

Mai 9, 2021

Bikealltag/ Bikebasteln/ Bikebilder: am gestrigen Samstag war es dann soweit. Nach der ersten gründlicheren Schlauchwäsche wurde ja die Kette gemessen und weil die eben durch, sprich Überlänge war, mußte da eine frische drauf.
Und weil die Kette runter mußte hatte ich dann auch gleich das fette 46 Zahn Kettenblatt an der vorderen Kurbel mit gewechselt. Nicht ganz ohne Grund wie sich dann zeigen sollte. Denn als ich so in meine Wechselintervalle schaue stellte ich fest, das Kettenblatt hat so einige Ketten gesehen und damit eine Laufleistung von satten 22.640km abgespult! Holla die Waldfee.

Und so wurde gestern abermals der neue Montageständer bemüht und auf der Burgterrasse der eine oder andere Handgriff erledigt. Hier mal ein Bild von der Endphase…

…wo die Uhr schon gut nach dem Mittag zeigte. Kurz vor dem Mittagessen hatte es begonnen zu tröpfeln, aber der geneigte Draußenmensch hatte sich ja seinerzeit genau für so Momente für ein überschaubares Geld ein recht passendes Warp als Regenschutz besorgt.

So als Resume kann ich sagen, unglaublich wie entspannt das Schrauben an so einem Monatgeständer ist. Auch die Position auf der Burgterrasse hat was, vor allem mit dem Regenschutz. Einziger Nachteil ist die Holzterrasse mit ihren Schlitzen. Kleinteile die auf den Boden fallen, drohen zwischen die Schlitze zu plumpsen.
Das ist mir mit einem Inbusschlüssel passiert. Zum Glück konnte ich ihn sehen und dann die eine Holzbohle mit dem Akkuschrauber abschrauben, dabei gleich eine Portion Laub rausholen und den Inbusschlüssel retten. Überlegung dazu, vielleicht sollte ich mir für so Schraubaktionen sowas wie eine Filzdecke besorgen?

Auf jeden Fall wurde im Rahmen der Neuteilaktion auch noch ein wenig klar Schiff gemacht. Beide Schaltwerke wurden gründlicher geputzt und dabei hab ich dann am vorderen auch den Spritzschutz nochmals in neu gefertigte und montiert.

Man kann es jetzt so ohne Vergleich zum alten Spritzschutz nicht wirklich sehen, aber diese Ausführung ist nun nach unten ein Stück länger. Das Teil sorgt dafür, daß auf arg dreckigen oder schlammigen Strecken nur nicht ein hauch von Unrat auf und vor allem in dem Schaltwerk landet. Kommt es dort zu Verschmutzungen ist irgendwann die Schaltqualität arg beeinträchtigt bis sie dann final gegen Null geht. Das ist natürlich immer genau dann der Fall, wenn man einen der beiden Gänge bräuchte.

Nachdem ich das dann alles erledigt hatte, was ich gute aber entspannte zweieinhalb Stunden gekostet hatte, man ist ja auch kein Profi der einen sicheren Werkstattboden hat und alte Teile so gründlich für die weitere Verwendung reinigt (Profis würden sie wohl eher ersetzten), war mir aber auch egal. Jetzt tut der Antrieb wieder das was er soll, die erste-nächste Ausfahrt wird zeigen wie gut. Ich denke aber es passt.

Mit dieser Austausch- u. Pflegeaktion wird dann aber auch die nächste Bestellung fällig. Die habe ich übrigens ganz nebenbei im MacBook Air aufgefrischt, damit ich dann aber auch wirklich alles zur Hand habe. So wie sie jetzt da steht ist sie nicht korrekt in allen Punkten, aber das werd ich noch final ausführen.

Newsticker: ja und weil dann dieser Part gelaufen war, konnte ich mich dann relativ entspannt dem nächsten Teil widmen. Bei Extremtextil hatte ich ein paar Schnellverschlüsse bestellt, die ich für meine beiden Isolierschichten an der Hängematte nutzen will. Die Story dazu aber dann entsprechend auf dem Testcenter, Sport & Trainingsblog <klick> platziert.

 

45.557km / 07.05.2021

Mai 8, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: das Leben geht seinen gewohnten Gang.

Donnerstag: nach zunächst recht passablem Tagesstart klebten die Pellen irgendwie wieder am Asphalt. Egal. Hauptsache es war trocken.
Nächster Punkt, es tut sich was. Am Schloss Schwansbell, oder besser gesagt kurz davor, wird ein Fitnessparcours hingezaubert.

Hätte ich hier auch gerne im nahen Heimatwald.

Am Job macht sich eine gewisse Dynamik breit. Die erste Stufe, schon gestern vorangekündigt konnte man bereits durchlaufen lassen. Man ist ja schon länger dabei.

Gerade eben war noch was von heute Nachmittag im Gespräch. Da hab ich aber die ersten Gedankenzüge nicht mitbekommen, weil ich nicht im Raum war. Lassen wir uns überraschen, ich liebe es.

Bikeklamotten: kurz vor Schichtende hatte ich mal ein Zeitfenster um mal die VeloToze aus zu probieren. Ich glaube vor großen einem halben Jahr gingen die ja – viral – wie man das so heute so nennt. Aber ganz ehrlich, ich mag diesen gehypten Begriff so gar nicht.
Jedenfalls hatte ich sie, so meine ich, für unter 10 Euro ordern können. Das war ein Versuch wert. Zum Glück hab ich sie wohlwissentlich in XL bestellt, was bis Schuhgrößen von 49 passen soll.

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Passen tun sie, sieht man ja selbst beim einen eher fetten Tourenschuhen. Aber der Weg dorthin ist mal nicht eben so gemacht und auch nicht ganz untricky.

Heimfahrt auf die Halde Humbert und damit mal wider zum Thema do nature, aber am Kanal entlang. Oben nur leichte Fortschritte.

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(hab mal ein Album <klick> zu dem „Projekt“ erstellt)

Gut, ich gebe zu, es hat sich nicht wirklich viel getan, aber wenigstens etwas. In dem Album kann man zwar sehen das es etwas mehr geworden ist, aber auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen und natürlich auch der nächtlichen Kälte, kann man wohl kaum mehr erwarten. Gewachsen sind aber wohl auch nur die Vogelfutterkörner.
Von dem Discounter Bienenblumenzeugs ist nix gekommen. Aber die sind auch nicht hier vor der Burg auf dem Grünstreifen gekommen, wobei da von mir aus ein wenig mehr Wasser zur Verfügung stand.

Freitag: letzte Runde in der Frühe bin ich mit einer gutem Puffer nach der durchgezogenen Regenfront zum Job gekommen. Dabei hatte ich die VeloToze angezogen um mal zu sehen wie die sich so tragen.
Auch das mit dem Anziehen klappte besser. Man darf halt nicht so zaghaft sein und auch mal dran ziehen, dann hat man sie schon fast fix über die Schuhe gewuchtet.

Test: beim tragen selbst sind sie unauffällig und selbst an der Wade schnüren sie nicht wirklich ein. Das würde man beim Anziehen zunächst vermuten. Auch die Schweißentwickelung hielt sich in Grenzen. Selbst mit meinen dicken 600er Merinosocken war das kein Problem. Gut, es waren auch nur gerade eben feuchte 1c° draußen. Unter diesem Aspekt eventuell sogar eine Alternative zu den Winterschuhen? Weiter im Alltag…

…die 1c° erheiterten schon arg. Man braucht halt ein weg mehr um auf Temperatur zu kommen und auch der Vortrieb ist da nicht wirklich enorm. Wann wird es endlich wärmer?

Auf der Rückfahrt ähnliches Wetter wie am Vortag. Auch diesmal ging es wieder auf die Halde Humbert. Diesmal aber über eine andere Route, die Sesekeradroute um genau zu sein. Und dieses mal hatte ich eine Plastiktüte mit dabei. Denn die zweite Planzstelle hatte irgendwie nicht genug guten Boden. Also hab ich da mal heute was nachgelegt.

Da wird aber noch ein bisschen mehr drauf müssen. Und dann müßten mal die Temperaturen auch Nachts über 5c° bleiben, dazu noch ein wenig Nässe/ Feuchtigkeit und schon wächst da was.
Die Aussicht oben war aber auch wider genial. Zwar wenig Sonne, aber im Süd-westen tat sich eine Regenfront auf.

Nach der Ankunft an der Burg wurde dem CAADX mal ein gründlichere Schlauchwäsche verpasst. Das ganze fand im neuen Monatgeständer statt. Ist aber noch ungewohnt für mich. Auch die Kettenlängung wurde gemessen. Die Kette ist durch und wird dann wohl an diesem Wochenende einen Wechsel zum Opfer fallen.

Habt einen schönen Tag, ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

05:06Uhr/ 07.05.2021

Mai 7, 2021

Morgengruß/ Witz: ein letztes Aufbäumen vor dem Wochenende, ich führe gerade die lebenserhaltenden Maßnahmen durch, draußen dunkel, bewölkt und Regen war auch über Nacht. Gut für die Natur.
Passt auf Euch auf, habt einen netten Tag und blenden gesund!

Ach ja…

45.454km / 05.05.2021

Mai 6, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder: erste Zeilen am stürmischen Dienstag, doch zuvor der…

Montag: grundsätzlich keinen besondere Vorkommnisse, außer das halt die Beine dann doch nach der gelaufenen Tour ins Venner Moor mit dem ganzen Wind etwas an Dampf vermissen ließen. Am Nachmittag gönnte ich mir endlich die wohl verdiente Rückfahrt *Trommelwirbel* mit…

…Rückenwind!

Warum kann das nicht immer so sein? Und fuhr dann zugleich auch noch meinen Lieblingsaussichtsturm an. Es gab ein nettes Gespräch mit einem älteren Pärchen. Verkehrspolitik, Fahrrad fahren und somit auch der ADFC waren Thema. Zum Abschluss hab ich noch eine Kurzfilm von der Örtlichkeit gedreht.

Und, nach der Ankunft wurde dem CAADX eine wenig Antriebspflege gegönnt.

Dienstag: ich liege im Bett und fälle die Entscheidung heute nicht mit dem Rad zu fahren. Der GOLF kommt zum Einsatz. Kurz und knapp – kein Bock auf Gegenwind (90km/h!!!). Außerdem soll es auch noch schütten. Für mich aber heute nicht.

Bikebasteln/ Idee !/ Workstand: wie ich so in den letzten Zügen beim nachmittäglichen Training draußen an der frischen Luft liege, kommt mir ein Gedanke.
Da ist doch das Alurohr wo ich die Birdbox mit in die Aufnahme für die Wäschspinne stecke.

(Link <klick> zum Album des neuen Montageständer)

Ich fand das schon einen guten Ansatz. Überlegt werden muß nur noch die Höhenjustierung und ob es wo im Baufachhandel ein besseres Rohr zwecks passend in den Einsatz für die Wäschespinne gibt? Man sieht also, so ganz ohne Radfahren oder der Thematik drumherum geht es nicht.

Mittwoch: nächste Runde im Geschehen. Man hat Glück es hat keinen Niederschlag, nur der Wind glänzt immer noch mit einer gewissen Präsenz.
Dazu kommt eine relative Wärme also wenn man 4c°, immerhin über 0c°, das so nennen darf. Man(n) kurbelt also so vor sich dahin und dies am Südufer des Channel. Geschwindigkeit sieht anders aus, aber man kommt an und kann aktiv in das Tagesgeschehen eintauchen.

Die Tatsache das ich gestern in die Blechkiste geschlüpft bin, hat mich heute immer noch überrascht. Noch nie war ich so leichtsinnig dieser Entscheidung zum Opfer gefallen. *lach* Aber ich habe mutmaßlich den Grund gefunden.
Da wird wohl noch ein latenter Urlaubsmodus dran Schuld sein. Aber jetzt wo man das weiß…

Nächstet Fokus liegt auf der Heimfahrt. Die Regenbuxe ist zwar mit im Gepäck, aber von einem Gebrauch sehe ich gerne ab. Also, wo könnte man wie am nettesten retoure radeln?

Und so kam die Rückrunde. Es ging wider am Südufer entlang, der Wind war entsprechend von schräg hinten. Kann man mit leben. Es ging mal wieder an einen bekannten See und dort ebenfalls wieder einen Trampelpfad (zu Fuß) zum See entlang.

Schön sieht das dort ja fast immer aus und die Ruhe, wenn auch nur relativ, ist auch entspannend. Unschöner ist dann aber auch oft, das so Trampepfade irgendwo auch immer ein wenig Müll Mut sich bringen. Klar, die 200 Meter zurück am Mülleimer vorbei, das sind auch Distanzen die kaum zu bewältigen sind.
Man packt sich das hinten drauf und bringt es dann selbst weg. Iss doch kein Ding.

Auf der Zufahrt am Channe zum See hab ich aber noch etwas Bodenwasser vom letzten Schauer aufgesammelt. Zur Sicherheit gab es dann noch einen kleinen Regenguss kurz vor der Burgpforte. Nur damit das auch rund ist. Waschmaschine anschmeißen und gut iss.

Dann wollen wir mal mit etwas Spannung die nächsten Tage erwarten. Die Wetterfrösche plaudern zumindest für heute was von eher gemäßigten Temperaturen und Regen kann es auch geben. Aprilwetter im Wonnemonat Mai.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

05:00Uhr/ 05.05.2021

Mai 5, 2021

Morgengruß/ Bikealltag/ Sport & Alltag: nächst Runde im Radfahralltag, diesmal aber wirklich mit dem Fahrrad. Nachdem ich mich gestern für den Einsatz einer motorisierten Blechkutsche entschieden hatte, darf es heute im normalen Turn weiter gehen.

Die größten Erwartungen hab ich aber nicht, zumindest der Wind ist da, der Sturm aber wohl weg. Man wird sehen. Regenneigung wird auch angekündigt. Gut für die Natur und wenn es denn soweit ist, dann kommt auch mal wider etwas Dreck vom CAADX. Man kann das ja auch praktisch sehen.

Nach dem Espresso-Frühstück werd ich mich aber zeitig aufmachen, damit ich nicht ganz so fix strampeln muß, wenn die Brise es zu gut mit mir meinen sollte.

Newsticker: im Nebenblog hab ich mal einen Artikel über ein neues Goodie veröffentlicht. Espresso kochen ist ja unterwegs kein Ding, doch bei einem Café mußte ich bislang passen. Dieses bislang wird aber wohl noch Fakt bleiben, da es da eine kleinere handhabungstechnische Aufgabenstellung gibt.

Aber was erzähl ich hier lange rum, wer Lust hat kann ja den Artikel über den Sea-to-Summit x-brew coffee dripper <klick> selbst lesen.

Venner Moor Part II Finale/ 45.375km / 02.05.2021

Mai 5, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: gut, nach dem Urlaub hat mich Arbeitsalltag wieder, der Hyp beginnt auf ein Neues. Doch bis dahin noch ein paar Zeilen zur gelaufenen Expeditionsausfahrt.

Der erste Teil war noch leichtsinnig-gut-gelaunt-motiviert. Wie war doch jetzt gleich noch das Wetter? Es brauchte seinen Zeit bis ich mich zurecht gekleidet hatte. Um exakt zu sagen, bis am Bahnhof Mersch.

Dort tauchte dann auch die Frage auf:„was treibt man da überhaupt?“ Denn die Reifen des ja auch gut beladenen CAADX schienen am Asphalt zu kleben und dies auch, obwohl ich mit den neuen schnelleren Reifen unterwegs war.
Lag es also an der Form, am Gegenwind, der mich ja den Tag über immer ständig begleiten würde, oder doch irgendwo an der Technik? Man dachte nach, dann aber wieder doch nicht. Und wie ich da so am Bahnhof Mersch saß, hörte irgendwann das Denken ganz auf. Unter dem Strich befand ich, geht doch…
…zumindest so wenn man wo nett in der Sonne hockt. Oder eben nicht trampeln muß.

Jedenfalls hatte ich keinen Regen, kam zwar nicht ganz so flott voran wie am Freitag, aber das sollte mich bis dort nicht stören. Letztendlich gönnte ich mir noch eine kleinen Abstecher in einen Waldpfad, an dem ich bisher immer vorbei gefahren bin.

Was ein geniales kleines Wäldchen. Nicht wirklich groß, ein netter Trampelpfad, ein Wasserlauf und die Sonne schien rein. Natürlich verschleierte der Wald, daß es draußen eine gute Brise hatte. Warum nicht im Wald bleiben, ab in die Hängematte hüpfen und den Tag abhängen?

Ganz einfach, man hatte keine Hängematte mit dabei und es war ja so auch nicht geplant.

Irgendwann hatte ich dann aber das Zielgebiet erreicht. Vorab den Hiltruper See hinter sich gelassen (bis dahin hatte ich alleine schon gut 40min. mehr auf dem Buckel als am Freitag), eine Futterpause mit einem Kleinen an bekannter Hütte gemacht und kurz danach noch ein wenig nach dem Weg zu fragen.
Denn am Kanal war Baustelle und ich wollte nicht vor einem Bauzaun in einer Sackagasse landen. Die Baustelle schien aber niemanden – also Eingeborene, zu stören und so rollte ich da auch durch. Natürlich darf man erwähnen, daß man natürlich keine äqutante Umleitung ausgeschildert hatte. Aber so ist das eben.

Ziel erreicht, da stand ich also nun und konnte in Ruhe mir das Venner Moor anschauen. In Ruhe sowieso, denn Fußvolk zeigte ja eine gute Präsenz. Klar am Sonntag geht man ja spazieren.

So richtig groß ist die offizielle Runde nicht, also nicht mal die Große. Zumindest nicht als Radfahrer. Ich meine es wären so knapp 7,5km ausgeschildert gewesen. Ich entdeckte noch ein paar Stichwege in Richtung Süd-west, die ich auch auf der Karte ausmachen konnte. Wenn man das nächste mal dort ist, wird das auch unter die Räder genommen.

Die Rückfahrt wo ich eigentlich dachte, das wird jetzt ein Rückflug sah dann doch anders aus. Also weit gefehlt. Der erste Plan war, die Rückreise auf Googlemaps auszuspähen und ins Navihirn ein zu prägen. Radroutenschilder sollten den lausigen Rest machen.
Doch schon an der ersten Kreuzung war das Radroutenschild nicht vorhanden. Das macht halt den Reiz aus ohne Navi zu fahren und erhöht den Spieltrieb. Ich gliech also die Strecke abermals ab und rollte dann doch weiter.

Ganz ehrlich, da hätte ich erwartet das der Wind eine gewisse Milde wallten lässt. Tat er aber nicht. Irgendwann tauchte dann die erste Beschilderung mit Ascheberg auf. Da standen keinen 15km drauf. Im Kopf rattert das dann:„och, keine halbe Stunde und du bist da.“
In der Realität aber zog sich das wie Kaugummi und ich brauchte fast eine Stunde um irgendwo im Ort zu stehen. Aber auch da muß ich sagen, diese Strecke war besser, sprich schöner als jene die ich schon vor ein paar sehr vielen Tagen gefahren bin. Denn damals ging es über Ottmarsbocholt.

Auch so ein kleiner netter Ort, aber die Radroutenstrecke die da ausgeschildert war führte in weiten Teilen auf einem Radweg bessere Qualität, aber an einer Landstraße entlang. Fand ich nicht so schön. Klar Blechkisten halt… .
Dieses mal hatte ich mir den Ortsnamen Davenbergs eingeprägt, was ein kleines Stück weiter östlich liegt. Die Streckenführung war hier mehr über kleine sehr verkehrsarme Landstraßen. Und wenn man schon gegen den Wind kurbelt, dann wenigstens in schön.

Irgendwann, nach gefühlt Jahren erreicht ich Ascheberg, ließ die Überlegung verstreichen sich beim Dönermann noch eine gute Lamacun einzuverleiben, die Zeit war halt inzwischen der Faktor X. Und so entschied mich für die Streckenführung mittig aus Ascheberg raus. Die führt an einem Bauernhof vorbei wo man außerhalb der Pandemiezeit einen Selbstbedienungsladen mit Spielplatz für Kids vorfindet. Aber auch da war natürlich alles dicht. Machte aber auch nix, zu Trinken hatte ich nicht reichlich und ein wenig zu futtern auch.

Denn ich weiß jetzt nicht mehr genau wo, aber wo auf dem Weg nach Herbern rüber blieb ich nochmal im Windschatten eine Bushaltestellen stehen und verdrückte noch einen Snickers-Riegen und leerte fleißig die Wasserflasche.

Herbert & Co. waren ja nun als Strecke kein Neuland für mich und auch die letzte große Steigung kämpfte ich mich, natürlich im eher kleinen Gang nach oben. Kurz vor Zieleinlauf, eventuell fünf Kilometer vor der Burg gab es noch eine letzten Dicounterriegel, ebenfalls im Windschutz.
Man was war das da für ein Wolkenspiel. Es sah echt so aus, als würde da gleich gut was runter kommen. Tat es aber nicht, Glück gehabt.

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Ja und dann war halt Zieleinlauf. Ich hab mich nicht groß mit irgendwelchen Dingen aufgehalten, nur das Übliche halt. Alles abladend das was nötig ist, die Waschmaschine füttern, auf dem Weg dorthin schon eine erste warme Milch über die Lippen laufen lassen, duschen und dann das restliche Futter rein schmeißen. Ein zweites Alkohlfreies gab es auch, was sich dann die Nacht über zeigte.

Ich hatte auf jeden Fall mal mehr als genug getrunken. Viermal bin ich in der Nacht raus, das wurde schon lästig. *grins* Naja und so war die Nacht auch nicht ganz so relaxed wie gedacht, aber der Morgen danach brachte dann mit dem Doppelten wieder Schub und der Tag ging ganz nett rum.

Die Beine waren zwar nicht wie Blei, aber eher ein wenig Kaugummi. Zumindest die letzten Meters zum Job ließ ich etwas langsamer gehen. Gedanken zu einem E-Antrieb? Ach was, ich war da und weiß nun mehr. Auf ein nächstes mal!

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

So ist das Leben/ 04.05.2021

Mai 4, 2021

Bikealltag/ Alltag/ Liveticker: gut das man sich jetzt ein wenig auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren kann.

Ein Schuss kalte Milch und einen kleinen Espresso drauf. Dazu gibt’s Fake-Oreos die mir besser schmecken, als die Originalen.

Bis jetzt ist der Arbeitstag gut gelaufen und für morgen hab ich vorgesorgt. Nicht das ich nach dem Mittag sinnlos die Zeit verstreichen lassen muß.

Derweil ist draußen gut was los. Von strahlender Sonne mit oder ohne Starkwindböen bis hin zu sinnflutartigen Regenfällen ist alles dabei.

Gut das ich heute mit der Komfort-Blechkutsche los bin. Mir war danach.

Der Leserschaft noch einen netten Tag!

😉

05:05Uhr/ 04.05.2021

Mai 4, 2021

Morgengruß/ Bikebasteln/ Workstand/ …und sonst?: ja ich mach das jetzt spannend nicht. Tatsächlich habe ich zwar schon ein paar Zeilen mehr zur gelaufenen Tour getippt, aber den Rest hab ich irgendwie verschwitzt.

Dafür hat gestern hier ein Montageständer aus einem Discounter Einzug gehalten.

(noch ein paar Bilder <klick> von dem Teil)

Schon beim auspacken war ich erstaunt, wie schwer das Teil ist. Die Meterwaren an Metal sind auf jeden Fall mal solide. Auch die Verschraubungen machen keine schlechten Eindruck. Sogar die Kunststoffteile für die Klemmung schauen sehr brauchbar aus. Man muß aber auch sagen, daß ist jetzt nix für die Profi Werkstattbereich.

Ja, ansonsten soll es heute mal mehr Niederschlag geben und was mich ja so gar nicht begeistert, es soll auch noch eine gute Portion Wind mit dabei sein. Wind, hatten wir das nicht erst? *grübel & rümpf die Nase*

Denn noch, hilft ja alles nix, wir sind ja nicht aus Zucker, oder greifen dann doch mal zur Alternative. Macht Euch also einen schönen Tag und bleibt gesund!

Venner Moor die II Part I/ 45.375km / 02.05.2021

Mai 3, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ganz ehrlich ich reiß den gelaufen Tag heute hier nur noch an. Denn der Grund ist ganz einfach, die Uhr ist schon gut fortgeschritten.
Und da ich mich ja kenne, es also nicht bei einer eher knappen Wörteranzahl bleiben wird, was in der Folge auch weg Zeit zum tippen verschlingt, gibt es quasi sowas wie eine Trailer.

Zunächst mal, ich hätte gestern fahren sollen. Das ging aber nicht, weil ja ein paar mehr Handgriffe in der Wohnung der Ältesten anlagen. In erster Linie Fliegengitter montieren. Hatte ich eigentlich schon gesagt, daß Fliegengitter zusammen bauen so ziemlich das ist, was ich am meisten hasse? Gott ist das ein Fummelmistkramverdammterkack. Gut ich hab´s dann ja fertig bekommen, also die drei Stück.
Die drei Surströmming Möbelteile oder so, war dagegen ein Spaziergang.

Heute war es dann aber soweit. Ich gut motiviert merkte aber schon recht schnell, draußen weht ein gute Windchen. Und so hab ich dann auch mal das CAADX, also ein Fahrrad mit Gangschaltung genommen. Wie sich dann herausstellte, nicht die schlechteste Wahl. Denn schon bei ersten kurzen Stop hat man sich innerlich gefragt:„was zum Geier macht man da eigentlich?“

Denn die Zeit ronn davon, man klebte irgendwie am Asphalt und war man nicht am Freitag in der gleichen Zeit schon an der Bank an der T-Kreuzung?
Aber es blieb trocken und so biss ich mal ein wenig mehr die Zähne zusammen. Denn heute sollte das Zielgebiet nicht nur erreicht, sondern auch mal in Augenschein genommen werden. Hier mal ein paar erste Impressionen von der Fahrt und natürlich auch vom Venner Moor.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

(restliches Bild- & Filmmaterial im Tagesalbum <klick> anschauen)

Ich kann jetzt sagen, ja das elendige Gestrampel in Etappen gegen den Wind hat sich gelohnt.

Natürlich war da heute gut was los, aber es hielt sich noch in Grenzen. Die Wahrnehmung als Radfahrer ist da ja auch eine andere. Nicht das mich Spaziergänger stören würden, nein man nimmt ein Areal viel kleiner wahr und dann die vermeintliche Menschenmenge als eben mehr als sie tatsächlich wohl ist.

Gut war auch, ich hatte eine recht passable Strecke ab dem Hiltruper See via Amelsbüren, wo ich ja auch immer mal durch wollte gefunden. Und natürlich hab ich mir auch standesgemäßes Päuschen an einer bekannten Hütte gegönnt.
Es gab Linsensuppe mit Einlage, ein paar gute Bruchstücke altes Brot drin und natürlich einen kleinen Espresso hinterher.

Nachdem ich dann meine Runde durch das Venner Moor gedreht hatte, machte ich mich dann aber auf die Rückreise. Auch die hatte es in sich, der Wind piesackte mich immer wieder und ich mußte schon ein wenig den Kopf ausschalten, damit ich nicht das CAADX in den Graben schmeiße und mich abholen lassen würde. *lach*

Jetzt ist aber alles gut, die Wachmaschine sollte fertig sein, werd ich gleich noch leer machen und dann wird auch fix die Bettruhe einkehren. Schlaf ist ja erholsam. Morgen geht’s ja wieder auf Schicht. Der Wecker bimmelt früh, es soll sehr frisch draußen sein. Ich schätze mal die läppischen 20km zum Job werden vergehen wie im Flug. Wenn die Beine nicht etwas bleiern sind.

Ein paar Textzeilen mehr zum Geschehen gibt’s dann beim nächsten Geschreibsel, oder so.

Habt einen schönen Tag und bleibt gesund!

 

make my day/ fast genial/ 29.565km/ 30.04.2021

Mai 2, 2021

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singelspeed 54-16/ Urlaub/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nun gut, jetzt zu der Story vom Freitag. Ich bin dann also recht spät los und zwar so erst gegen 14:00Uhr, war aber frohen Gemutes. Also lange Rede, schöner Sinn.

Bevor es aber mit der Story los geht, gestern hatte ich nach der letzten Ankunft dem Stahl Renner eine Pflege am Antrieb zukommen lassen. Das dies vorteilhaft war, jener zickte ja ein paar mal rum, zeigte sich dann auf der folgenden Tour.

Zunächst mal ich kam in gewohnter Weise mit dem Stahl Renner gut nach vorne. Das Wetter war jetzt nicht ganz so prall, auch der Bryton Tacho flüsterte was von 9-10c°. Wo die sein sollten, fragte ich mich mehr als einmal. Gut war aber, es hatte so gut wie keinen Wind. Doch irgendwie war es dann doch frisch. Warum sollte sich bald zeigen.

Irgendwo in einer Kurve an einer bekannten Bank bin ich auf den Erdhügel gestiegen der da ist. Die Aussicht zeigte es schon, in der Ferne tat sich was.

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(der <klick> zum Tagesalbum darf natürlich nicht fehlen)

Trotzdem fuhr ich recht unbeschwert weiter, auch wenn ich meine Armlänge inzwischen über streifte. Irgendwie war das ja dann doch frisch an den Armen.
Und so kam ich an die T-Gabelung wo wir einmal zu dritt saßen und den Tag einen guten Mann sein ließen. Wir hatten Besuch aus dem weiten Paderborn – bikephreak – und es war gut warm und zum Abschluss hin auch noch gut windig.

Ich erreichte also diesen Wendepunkt, aber schon kurz vorher hatten sich die ersten Regentropfen bemerkbar gemacht. Es waren zunächst nur ein paar ganz feine Tropfen, doch an der Bank angekommen wurde es dann intensiver.
„Nicht nett“, fand ich und hielt kurz an um zu überlegen. Doch den angedachten Weg anschlagen, genau in die windträge Regenwolkenregion rein und es wagen, auf das der Regen sich legen würde? Oder doch besser mal die andere Richtung nach Albersloh ausprobieren? Da war ich ja auch nie hergefahren.

Eine nette Dame gab mir dann auf Nachfrage hin die Auskunft, daß in Richtung Albersloh eine Hütte sei. Ich dachte, daß ist eine gute Wahl bei Regen und zog los. Damit war dann auch der Groschen gefallen, also fast.

Denn wie ich da so im Schutz des Daches stand grübelte ich noch eine Weile. Die Wolken schienen sich aber keinen Zentimeter zu bewegen, womit dann final klar war, der Regen wird sich nicht wirklich verziehen. Der Plan kippte, die alternative Joker Karte wurde gezogen, also auf und den Rückweg über die Werseradroute angehen.
Verlockend an der ganze Sache war, ich wusste das es kurz vor oder eben nach Albersloh eine gute Hütte gab. Es war definitiv Zeit für ein Stück Kuchen und einen kleinen Espresso.

Und so brach ich nach der Regenpause auf. Die Strecke bis zu der Hütte ist nicht wirklich lang gewesen. Ich mag wohl kaum 10-15 Minuten gefahren sein. Dabei erstmal straight aus dem Waldgebiet raus auf einer breiten sandeigen Trasse. Mein Blick schwenkte abwechselnd nach rechts oder links. Da wohl wo mal einbiegen und den Wald unsicher machen – demnächst. Aber das geht alles nicht, weil ein Betretungsverbot besteht. Wasserschutzgebiet halt, da halten wir uns dann auch mal fein dran.

Also inzwischen wieder relativ trocken ab in die Hütte und sich stärken. Dabei natürlich gleich das Light my Fire Swedish Fire Knife ausprobiert, eines der neuen Spielsachen oder needfull things. Männerkram halt.

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Im netten blau schaut das recht cool aus, ist auch auffällig, falls es doch mal wo in den Waldboden fallen sollte. Der im Griff integrierte Feuerstahl tat auch genau das, was er tun soll. Einmal drüber gezogen stand die Flamme im Spritusbrenner.

Ich werd dieses Messer in die Oberrohrtasche am CAADX packen und das dortige Messer als auch den dort deponierten Feuerstahl entnehmen. Der Feuerstahl kann dann als Anzünder in das kleine Espresso-Set für mal eben schnell mit rein. So hab ich am CAADX alles mit einem Griff beisammen.

Gut, frisch gestärkt und mit der Wetterfront in weiter Ferne, ja ich hab echt überlegt doch noch mal in die Richtung zu fahren, ging es dann aber doch wieder zurück. Diese Entscheidung sollte nicht umsonst gewesen sein, denn ich bin ja schon lange nicht mehr diese Route gefahren. Und so entdeckte ich eine wohl noch relativ neu gemachtes Wersestück.

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Eine Insel als Durchfluss und ich nehme mal an, daß hier zu sehende Stück wird sowas wie eine Fischtreppe sein. Schade ist, man kann sich dort nirgends niederlassen und dem Wasserfluss lauschen.

Der Rest war dann quasi nur zurück rollen lassen, wobei ich sagen muß, wieder in Drensteinfurt am neu gemachten Marktplatz angekommen eine gute Weile mit dem Googlemaps verbrachte. Der Kleine hatte die volle Dröhnung Motivation in mir geweckt und ich spielte ein Reihe an Strecken durch.

Herbern war so ein Plan, was mir dann aber doch zu abgedroschen war. Einziger Vorteil, mit nur mäßiger und daher überschaubrer Verlängerung wäre man bei der Burg.

Dann kam mir der erste verwegen Gedanke bis nach Sendenhorst hoch zu ballern. „Ich meine das und ja gerade mal läppische 13km, fast ein Katzensprung“, so sponn ich im Kopp rum. Da dumme war, der Plan hatte da kein Ende.
Denn ab Sendenhorst sollte es dann nach Beckum gehen. Die Kombi hatten wir noch nicht und wäre wohl von der Strecke auch nicht die Welt. Und ab Beckum dann eben zur Burg. „Ist doch auch nicht so weit“, was natürlich totaler Quatsch ist.

Denn das wären zwar nette aber immerhin nochmals fast 64km laut Googlemaps gewesen. Also gute dreieinhalb Stunden strampeln mit dem Stahl Renner. Zum „Glück“ war es aber schon spät genug, denn sonst…
…wer weiß?! Das wär dann doch noch eine Fahrt in den Mai – rein – geworden. Zumindest fast. Also bog ich ganz schnell aus Drensteinfurt raus und griff nur zu einer leichten Wegvariante. Der letzte Kunstriff war dann auf eine fixe Runde über die Radtraing-Strecke hier im Dorf zu kommen.

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Irgendwann muß ja auch mal gut sein. Apropos gut sein, da der Monat April auch nun zu ende gegangen ist, werf ich mal eine Blick in die meinige persönliche Statistik.

(Screenshot aus meiner Tabellen/ Mac-eigenes Programm halt wie Excel)

Und die besagt 1.166km im April, ich würde mal sagen, der Stahl Renner macht ordentlich was an Strecke möglich. Schneller oder besser gesagt einfacher unterwegs zu sein lohnt sich also.

Ebenfalls gut finde ich, daß ich mit dem Abschluss im April auch in der laufenden Jahresstatistik den Rückstand auf die 4.000km/ 1.000km pro Monat, auf nur noch geringfügige 95 Kilometer schrumpfen lassen konnte. Läuft das wieder so gut? Man wird sehen.  😉

Sonntag: ja und jetzt hocke ich hier am Küchenstammplatz und hatte eigentlich vor, die Expeditionsfahrt nochmal zu machen. Denn gestern war ab dem Mittag eine Bastelaktion im neuen Haushalt der Ältesten angesagt, das Wetter natürlich bestens für so eine Fahrt und so dachte ich halt:“kann man dann ja heute machen.“

Aber wenn ich so aus dem Fenster schaue, da hat es wohl geregnet, die Temperatur sollte gehen… . Ich trink erstmal meine Latte Macchiato aus und sehen wir weiter.

Habt noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund.