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INFO: „Verdammt nochmal…!!!“

November 20, 2017

RS1 – Radschnellweg Ruhr: heute früh jetzt auch hier ein paar Infos wieder zum Radschnellweg Ruhr, wenn auch leider nicht ganz so erfreuliche. Es geht um den Ballungsraum Essen und so wie das dort gehandhabt wird. Echtes Vorwärtskommen ? Wohl eher nicht, oder zumindest nicht in eine gescheite Richtung.

Aber noch etwas anderes. Im Radforum.de tauchte dann eine weitere Info auf, das der RS1 einen Anschluss bis nach Venlo erhalten soll. Hier die wohl deutsch-holländische Online-Info-Quelle.

bikingtom

…so kann man die Gemütslage der Bürger in der Stadt auch schildern. Denn am Donnerstag war eine Info-Veranstaltung mit sogenannter „Bürgerbeteiligung“ der Stadt Essen zum Thema Radschnellweg Ruhr RS1 und der Bebauung des  Elting-Viertels/ Viehofer Platz. Die WAZ sprach in ihrem Bericht von 120 Teilnehmern bei dieser Diskussionsrunde, darunter viele Radaktivisten. Auch Straßen NRW sowie Vertreter des Stadtplanungsamtes standen – Achtung: Ironie – Rede und Antwort!  Das Interesse der Bürger war recht groß, das der Vertreter der Verantwortlichen gefühlt eher mäßig. Während nämlich die Bürger wichtige Fragen stellten wie z.B. zum derzeitigen Stand der Dinge, nach einem Zeitplan der Bebauung, den möglichen klimatischen Veränderungen im Viertel mit der so wichtigen Freiluftschneise sowie  der Trassenführung des RS1 äußerten sich die Vertreter eher wage bis manchmal gar nicht auf die spezifisch gestellten Fragen. Erst auf erhebliche Nachfrage der Bürger wurde dann darauf eingegangen. Auch die drei Varianten der Bebauung lösten wieder einmal…

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19.11.2017

November 19, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: der Samstag nach der Woche wurde dann mal wie folgend genutzt. Nach dem Frühstück ging’s dann auch los. Erstmal was für den Rücken & Body gemacht, könnte auch unter Core fallen, dann raus das Fahrgerät gründlicher gemacht nebst Kassettenwechsel. Bei dem habe ich etwas gefiebert, weil da ja mal was war und ich deswegen damals zum Verkäufer & Schrauber mußte. Der hatte dann einen anderen Sicherungsring druff gemacht – Ultegra. Ich nehm das Teil also in die Hand und sehe – Ultegra!

Ja suppi denk ich.

Hilft ja aber alles nix, die Kassette ist uff, die Kette rutscht in gewissen Gängen, wenn auch nicht immer, über die Zahnräder. Hatte ich diese Woche ein paar mal, aber unter der Woche noch die Kassette wechseln war mir dann zu viel. Also die Kettenpeitsche gegriffen, den Kassettenschlüssel und los. Los, im wahrsten Sinne des Wortes ging auch recht gut, nur wie würde das mit der Montage sein ?

Jedenfalls hab ich den ganzen Raum dahinter erstmal auch auf Vordermann gebracht und dann, stück für stück die neue Kassette draufgemacht. Der Spannende Moment kam…

…und mit einem leichten Nachdruck griff der Konterring und es machte blub. Das Blub war dann das Runterfallen meines Steines aus dem Herzen. Es klappte also.

Den Rest vom CAADX wurde auch gleich fein gemacht. Von glänzen kann man zwar nicht reden, außer halt der Antrieb. Da ich dann gerade so dabei war, also draußen auf der Terrasse/ Fitness-Garage, wurde gleich noch ein kleines Crossfit-Workout hinterher geschoben. Das lobte mir mein Rücken & Hüfte, so kann ich sagen, faul war ich heute nicht. Gut für den Body halt.

Aber, auch wenn das eigentlich nicht hier in diesen Blog gehört, sondern hierhin, so doch wieder zu meinem Tagesablauf,…

…da das Aluwellblech von meiner Fitness-Garage press auf der Dampfsperre liegt, gibt’s zur Zeit immer wieder mal Tropfwasser. Das ist natürlich nicht erst seit gestern, aber den Ansatz das zu beheben hab ich letztes Jahr verpennt. Im Winterpokal hat man besseres zu tun.

Für dieses Jahr hatte ich mir schonmal ein paar Dachlattenreste gegriffen, waren kostenlos und wären sonst in den Container gewandert, Kamin, oder so.
Da der alte Schreiner & Bastler immer ein paar Nettigkeiten in seiner Fitness-Garage hat, so Dinge wie Holzimprägnierung zum streichen, wurde also die Dachlatten mal gekürzt, die Kanten schön gebrochen ( rund geschliffen für den Nichtfachmann ) und anschließend noch der Behandlung zugeführt. Jetzt können sie erstmal ein paar Tage trocken, bevor sie noch einen Schutzanstrich in weiß bekommen. Denn jene Farbe hab ich auch noch zuhauf auf Lager und das Zeug ist echt gut. Die Ware ist übrigens von Osmo, ja das will ich mal so empfehlen. Alles was ich damit gestrichen habe ist immer noch gut.

Hab ja hier ums Haus rum ein paar Holzemeters Hobelware verbaut. Der Lack schützt nicht nur sondern ist auch gut zu reinigen. Das einzige was ich also mit den hier verbauten Holzteilen hier so ca. zweimal im Jahr mache ist, sie mit etwas warm Wasser zu reinigen. Also wird das Zeug auch für eine verdeckte Bauweise gut sein. Gestrichen wird also demnächst.

Wenn das dann auch fertich iss, dann wird das Aluwellblech einfach losgeschraubt, die Dachlatten kommen dann drunter geschoben, liegen dann also zwischen Aluwellblech und Dampfsperre, womit sich dann ein Abtropfen des Kondensat erledigt haben dürfte. Natürlich wird dann wieder alles fein festgeschraubt.

Gleich geht’s rüber zum Kumpel, Käffchen schlürfen und plaudern. Das wird wohl für eine kleine Testfahrt mit der neue Kassette reichen. Der wollte von mir auch noch was gebastelt haben. Hatte ich ihm seinerzeit ma´ zugesagt.

Sonntag: ja, leider hat das mit der Testfahrt weniger geklappt. Kommt die Holde nach Hause und erzählt mir was von Regen, Hagel & Gewitter. Ja ja denk ich noch so, sie hört ja gerne Radio und die Ansagen dort sind ja meist für ganz NRW. Im Westen kommt dann was, aber hier…
Ich hingegen schauer eher regionale Wetterfrösche wie Wetter.de wenn ich online bin oder eben auf der APP vom Deutschen Wetter Dienst, wo man auch den Standort auswählen kann. Dabei gebe ich auf Voraussagen von mehr als 24 Stunden so gut wie nix, maximal 50 zu 50 als Tendenz.

Da ich mich ja mehr oder weniger den ganzen Tag draußen aufgehalten habe und eben nix zu sehen war, auch in dem Zeitraum wo ich in der Küche hockte, nickte ich das nur kurz ab. Doch so gegen halbfünf wurd´s dann dunkel draußen. Ich dachte noch:“huch, so früh schon dunkel ?“ Und kurz darauf vernahm ich ein zunächst zartes nieseln. Dann wollte meine Holde kurz zur Blechbüchse gehen, kam aber sofort wieder rein. Es hagelt draußen !

Wie jetzt ! Und ja tatsächlich Hagel draußen und nicht schlecht. Da sie los wollte-mußte beschloss ich, sie als Taxi ausnahmsweise einzuspannen, wobei sie auch zustimmt. Kleinere Fingerübung, jemand müßte mich nach Hause bringen. Aber mein Kumpel würde das bestimmt machen.

Naja und so blieb die Probefahrt eben aus. Natürlich zog da nur eine kurze Front durch, aber was soll man sich da einen Krampf machen. Bei einem Schauer hätte mir ne´ Regenhose übergezogen und wäre eben rüber. Aber das sah eben nicht nach kurz aus… .

Ja und heute ? Heute schaut’s nach einem heiter-sonnigen Spätherbsttag aus. Noch hocke ich am Stammplatz in der Küche, tippe hier die Buchstaben rein und überlege…

Ich geh mal im Blogroll stöbern. Bis dann…

09:25Uhr & Spaß am Morgen

November 18, 2017

Morgengruß: ja man sehen kann, heute hab ich mich nochmal gründlich umgedreht. Und ebenso noch, hocke ich an meinem Stammplatz in der Küche, habe ein paar Spekulatius und den Rest von Café con Leche zur rechten Hand. Trotz das ich gestern nicht ganz so früh wie sonst im Bett war, die Mehrstunden an Schlaf taten gut. Klar wem nicht ?
Neben der langen letzten Woche begleitet mich ja auch gerade in den späteren Stunden immer wieder mein Alter. Je länger ich im Auto hockte, und das war ja gerade nachmittags der Fall, deso mehr zappelte & zickte es. Erst als ich wieder abgestrampelt nach Hause kam, war es wieder erträglich bis stellenweise nicht vorhanden. Da ist man dann recht froh wenn ma(n)n ein paar kurze Zeiträume hat wo man nix in diese Richtung merkt.

Gut, jetzt ist die Café con Leche ausgetrunken, gleich gibt’s noch ein wenig Tomate und Ziegenkäse wo wir uns dann in den Tagesablauf stürzen werden. Bewegung und Radpflege stehen heute grob in der Planung. Mal sehen wie das draußen so von den Temperaturen her so ist ?

Und so wünsche ich der Leserschaft mal ein nettes Spät-Herbstwochenende und gereiche da eine fast noch tagesaktuellen…

17.756km/ 17.11.2017

November 17, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: und go mit dem Un-Kurzabriss. Die Woche wird wieder hart für mich, weil die Arbeitszeit derart nach hinten rutscht… . Die geneigte Leserschaft kennt man Rumgejammer bei dem Thema, also lassen wird das.
Um diesem unsäglichen Zustand aber noch was gute abzuringen, habe ich mir die eine oder andere Radfahrgeschichte ausgedacht. Sprich, früh morgens fast wie immer losrollen und dann mal hier oder mal dort her fahren. Also los mit dem…

Montag: ich hatte da einen schönen Plan in Kopf-Karte, fast wie immer der Rennbahn folgen, dann aber ab am Lippearm, ich meine jedenfalls das es die Lippe ist, durch die Lünener Innenstadt hindurch und dann eben weiter gen westen. Und das war…

…der beste Plan überhaupt !

Wie oft bin ich vom Kanal weg immer und immer wieder der alten Bahntrasse gefolgt und habe da alle Varianten durchgespielt. Leider ist da aber zur Zeit eine recht intensive Baustelle. Intensiv, weil wohl auch länger. Aber nun gut, muß halt so sein. Jedenfalls war bis jetzt diese Nummer abgenudelt, wird irgendwann wieder hochgespielt. Aber diese Route an der Lippe entlang, die hat was. Aber seht selbst…

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Gerade dieses, wenn auch nur kurze Waldstück hat es mir angetan. Kurz danach macht die Route einen Linksschwenk. Ab da geht’s recht direkt zum Kraftwerk rüber. Aber vorher geht da noch ein grober Wirtschaftsweg rechts ab. Da bin ich noch nie lang. Ihr ahnt es schon, müßte ich doch mal oder ?

Jedenfalls bis dahin war es noch gut frisch. das Thermometer zeigte knappe 4,4c°, was mir aber nicht als zu kalt vorkam. Und als ich dann die Kanalseite wechselte, kroch die Sonne ab Horizont empor…

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…und ebenso krochen die Temperaturen nach oben. Schon eine halbe Stunde später, quasi mit dem Einrollen beim Lehnsherren, standen fast 8c° an.

Weil ich recht gut mit dem Job am frühen Abend durch kam, gönnte ich mir als Rückfahrt eine Kombi aus Sesesradroute und Kuhbachtrasse. Halt bis zum Kanal und dann eben bis zur Burg. Hier ein Bild von meinem Cockpit…

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Dienstag: im grunde stellte sich für mich gar nicht die Frage woher, ich mußte da einfach nochmal lang. Diesmal stoppte ich an einer Industrieanlage um die Wasserdampfschwaden mal abzulichten.

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Da ich dieses Mal noch früher raus bin, kamen noch ein satter Streckenharken den Kanal entlang in Richtung Kanal Ende. Dann der Blick auf die Uhr, umdrehen und ab…

Für den heutigen Abend hatte stand noch was für die Fitness auf dem Tagesplan. Also nur fix am Kanal entlang. Leider war es aber zu warm und so mußte ich unter einer Brücke kurz halten um mich ein wenig der Kleidung zu entledigen. Also ein kurzer Fotostop.

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Mittwoch: eigentlich völlig behämmert, ich bin wieder die gleiche Strecke gefahren, auch wenn’s die kürzere Variante war. Aber warm war’s schon am Morgen. Auf halben Weg der Rennbahn habe ich schon das zusätzliche Funktions-Kurzarm T-Shirt ausgezogen. Und, heute war´ns sehr viele Wolken. Also nix mit schönen Sonnenaufgang. Es wurde einfach hell und gut war.

Der Nachhauseweg führte mich wieder an der Seseke entlang, Schwenk rüber zur Kuhbachtrasse, dann die andere alte Bahntrasse bis zum Kanal und eben nach Hause. Als ich so dahinradel, also mehr oder weniger kurz vor Burg, entscheide ich, daß es recht unwahrscheinlich ist, das ich am Freitag die volle Kanalrunde fahren würde. Morgens hin, also bis zur Kanalmündung ja, das bekomme ich hin.

Aber wenn ich erst um kurz vor sechs aus dem Stall rauskomme, eine Stunde bis Höhe Burg brauche, dann nochmal zwei Stunden bis Kanalanfang und eben wieder retour, dann wäre das ohne kleine Päuschen eine Deadline von gut 21:00 Uhr abends. Bei aller liebe, nach einem nicht so schmackhaften Arbeitstag…

Donnerstag: ein weiterer Tag in der Woche und ja, ich hab’s tatsächlich getan ! Auf der morgendlichen Anfahrt bin ich bis zum Kanalende gefahren…

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…und das klappte auch recht gut. Zum Ende hin ist die Strecke zwar recht schroff, aber das kennt man ja. Also kurz angehalten, Bild gemacht, für kleine Jungs und dann wieder kehrum und ab zum Job.

Die restliche Fahrt war auch ganz nett, nur das Wetter wollte nicht ganz so. Iss mir aber eh egal.

Nachmittags auf’n Job: drei Kreuze wenn DIE Woche um ist. Morgen vormittag hab ich wieder eine Tour, womit dann eine weitere besonders lange Anfahrt mit dem Radel flachfällt. Reicht auch für diese Woche. Freue mich gleich, also in gut drei Stunden, auf Feierabend.

Die Rückfahrt am Abend war dann auch kein großes Highlight mehr. Einfach rauf auf den Bock und nach Hause kurbeln. Strecke war hauptsächlich die Rennbahn eben bis ins erste Dorf, da dann wieder rüber und an den Lippeauen entlang. Alles andere nervt einfach nur. Dennoch habe ich schon 222 Kilometer gestemmt. In vier Tagen. Normal sind bei fünf Tagen 200. Reicht also.

Freitag: die Aussichten auf einen weiteren besonders langen Radtag kann man vergessen. Der Job verlangt wieder nach seinem Tribut und jetzt aktuell, also noch am Donnerstag Abend, ist mir auch gar nicht mehr so nach einem weiteren langen Radtag.

Dennoch in den frühen Morgenstunden raus und bei Tiefnebelwetter und irgendwas um die 6c° auf’m s CAADX geschwungen. Ich merke schnell, die letzten Tage hocken schön gemütlich in meinen Knochen. Ist mir aber wurscht und wähle genau jene Strecke, die ich schon die ganze Woche mache. Es lohnte sich…

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…wie man sieht. Noch nix zu sehen vom angeblich schönsten Tag. Doch ob der reichlichen Frische in Form von Nebel & Luftfeuchtigkeit zeigte das Thermometer noch 6c°. Nebel ruhte in den Lippeauen und paarte sich mit dem Anbeginn des Tageslichtes. Szenen der Ferne…

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…erzählen die Gesichte von der täglichen Reise. Wohin ? Zu sich selbst ? Momente warum ich dann wieder weiß warum man sich den „Scheiß“ antut.

Die Rückfahrt, ja wie war das noch. Sagte doch gestern noch unser letzte Kunde, daß ich nicht kommen bräuchte. Die Erinnerung daran, brachte mich sofort auf den Gedanken die gleiche Strecke wie in den Morgenstunden noch als Rückfahrt zu machen. Ein Leckerli, eine Belohnung für diese gelaufene Woche.
Doch leider wie das so ist, beim vorletzten Abgabepunkt teilte man mir mit: aus diesem Traum wird wohl nix. So jedenfalls meine Realisation. Und so war’s dann auch.

Also, wie jeden Abend den Café-Isopott gründlich gespült, in Ruhe umgezogen und dann ab auf´s Radel. Viel ist’s net geworden, nur sehr frisch. War ja auch klar. Genau an dem Tag wo ich das zusätzliche Kurzarm-Shirt zu Hause gelassen habe…

Strava sagt 269 Kilometer in dieser Woche. Net schlecht Herr Specht. Morgen erstmal ausratzen, ganz in Ruhe Frühstücken inklusive Samstagszeitung, dann was für den Body machen und ich werd wohl auch nach dem CAADX schauen. Die Woche war hart, also darf es auch etwas Pflege bekommen.

Isoflaschen Teil II

November 15, 2017

Bikebasteln/ Idee !: ich hatte die Tage ja schonmal einen Ansatz gemacht eine brauchbare Isolierlösung für das mitgeführte Trinkwasser zu schustern. Letztens war es noch der Plan die 1 Liter Trinkflaschen in einen isolierten Flaschenhalter mitzuführen.
Klar geht auch, wäre dann aber so, das die Isolierung um den Flaschenhalter herum geführt werden müßte und so auch Kältebrücken da sein könnten. Zusätzlich, und das war dann auch mein Punkt wo ich zur neuen Idee umschwenkte, hätte was als isoliertem Deckel her gerußt. Und genau das schien mir doch als etwas zu tricky.

Dann fiel mir die Tage ein:„du hast doch noch diesen Flaschenhalter wo man dickere Trinkflaschen mitführen könnte !“ Also hab ich mal getestet wie das gehen könnte. In den Tiefen meiner Fitness-Garage mußte ich aber erst etwas suchen, wo ist dieser verdammte XXL Trinkflaschenhalter. Mehr durch Zufall hab ich ihn dann gefunden. Dann mal fix das Isolmaterial gegriffen, das scharfe Cuttermesser und was daher gezaubert. Erste Bilder…

…ja scheint zu gehen. Ist noch alles grob, also erstes Baumuster, aber ich habe da auch schon eine Idee wie das mit dem Deckel klappen könnte. Fakt ist, in der kalten Jahreszeit kann ich schnell der Trinkflaschenhalter wechseln, dann die serienmäßigen Trinkflaschen mit immerhin fast 1 Liter Volumen in eine Isolierung stopfen und alles zusammen dann sicher und griffbereit am Bike montieren.

Phase Nr. 2.: ein veregneter Sonntag Vormittag-Mittag, das Menthaltraining schon lange hinter sich gebracht, sonst nix los. Also mal wider an die Bastelaufgabe gemacht. Das erste Baumuster diente nur als Vorlage, jetzt sollte es etwas genauer werden. Und, eine Lösung für den Deckel sollte her. Gleich vorab, die Deckellösung ist anders geworden, als ich ursprünglich dachte.

Die Werkstoffe und Werkzeuge auf in die Küche geschafft und los. Im grunde wurde von mir alles neu gemacht. Nach gut einer Dreiviertelstunde hatte ich ein fertiges Objekt auf dem Küchentisch stehen. Erstes Bild…

…schaut schon gut aus, zumindest von der Funktion her. Im letzten Arbeitsschritt hatte ich nur noch die Tesakrepp-Streifen mit Panzerklebeband angeklebt. Nässeschutz und dann alles mal raus an´s CAADX geheftet.

Die Deckellösung von innen, eine überlappende Ausführung. So bleibt auch der Deckel geschlossen und somit kältegeschützt.

Das man den Kelch während der Fahrt handhabt wird man wohl vergessen können. Ob das nun vom Isoliereffekt gut funktioniert wird sich noch zeigen müssen.

06:30 Uhr/ 13.11.2017

November 13, 2017

Morgengruß: ich war heute ganz schon tapfer. Entgegen meinen Gewohnheiten hat der Wecker etwas später gebimmelt, war ja so auch meine Absicht. Dann hatte ich mich nochmal umgedreht und bin tatsächlich länger liegen geblieben. Nach dem Aufstehen schraubte ich mir tapfer meinen doppelten Espresso in die Birne. Danach ging’s wieder. Gleich wird’s zu einer entspannteren Jobanfahrt gehen, wobei noch eine kleine Schleife gefahren wird. Die ursprünglich angedachten lange Kanal-Schleife wird aber nicht zum Zuge kommen. Da bin ich jetzt nicht ganz so motiviert. Vielleicht mal Freitag ?

Naja, der ganze Stunt nur wieder, weil ich darf ja erst später einstempeln. Hab halt ne´späte Tour, die wohl späteste die es bei uns überhaupt gibt. Werd mal sehen wie das so läuft.

Und somit mal die üblichen guten Wünsche für den Wochenanfang.

Bikelampen/ 17.529km/ 11.11.2017

November 12, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Winterpokal/ Winterpokal ´17/ ´18: so es war dann gestern mal soweit.

Ich hatte noch spät am Abend Bock etwas mit dem Radeln zu fahren. Samstag Abend, draußen knapp was mit 6c°, dunkel und nicht gerade trocken. Ideale Bedingungen für eine Radfahrt, oder ? Konkret schwebten mir ein paar Runden durch den Wald vor. Der Wald liegt ja quasi vor der Haustür, also umgezogen, das CAADX von der großen Ortlieb Seat-Pack befreit und dann los. Nicht ganz so einfach, denn ich wollte jene Ausfahrt nutzen mal ein paar gescheite Lichtbilder zum machen. Also wurde etwas eingepackt.

Am Ende dieser Ausfahrt war dann große Katzenwäsche vom CAADX und mir angesagt.

Sicherheit/ Bikelampen/ (Bike)bilder/ Biketechnik/ Licht/ Test: auch wenn diese Fahrt nicht wirklich eine Testfahrt für Licht war, Bilder konnte ich machen. Bisher hab ich sie, mit etwas Text in den Beschreibungen hinterlegt, im entsprechenden Lichttest November 2017 Album hinterlegt.

Grundlage für diesen Test, als Orientierung, waren je eine kleine Markierung am rechten Rand ( bei den meisten Bildern jedenfalls ) die ich mit einem ollen Silvesterraketen-Holzstab und Reststücken an Reflexmaterial gemacht hatte. Diese kleinen Fänchen habe ich im Abstand von 5 Metern, 10 und 20 Metern von der Lichtquelle platziert.

Ganz allgemein war es eine dunkle Nacht mit eher sehr wenig Licht, bedingt durch eine nahezu durchgängige Bewölkung. Der erste Test fand auf offenen Land statt was bedeutet, das keine lichtreflektierenden Gegenstände wie Bäume oder Gemäuer dort waren. Lichttest in Tunnel wie man sie oft sieht, sind zwar praktisch, aber eben nicht immer realitätsnah. In der Weite der Gegend verliert sich das Licht und man begreift schnell, was es heißt viel Licht zu haben oder eben eine gute Linse.
Beide letzten Punkte wurden dann, was man auch auf den Bildern sehen kann, bei der LED Lenser NEO sehr gut deutlich, das jene nicht für Biken gemacht ist. Das war ja aber klar. Dazu aber später mehr.

Als Leuchtmittel kamen zum Einsatz…

Lampen & Lichtergebnis

  • Die B&M Ixon IQ Premium ist meine Hauptlichtquelle. 80 Lux sind schon so viel, daß ich mich ernsthaft fragen muß, wo sollte man mit mehr Licht hin ? Zumal die Streuung des Lichtes, oder eben die Bündelung, also da wo das Licht hinfällt nahezu optimal ist. Zumindest für gut über 90% der echten täglichen Situationen.

 

  • Die LED Lenser SEO 7R setzt da an wo die B&M Ixon IQ Premium aufhört. Jene hat keine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr und dient mir nur für gelegentliche Nachtfahrten auf eher geländelästigen Tracks, gemeinhin unter MTB´ler auch als Trails bekannt. Im Busch leuchte sie genau dahin, wo die Ixon IQ Premium aufhört. Also überall dort, wo Buschwerk von oben runter hängen könnte, wo man in kurven schon mit dem Kopf drehend hineinleuchtet, während das normale Fahrlicht noch geradeaus leuchtet und vor allem – in die Tiefe. Bei ihr spielt es vor allem eine Rolle, wie man den Fokus einstellt. Der weite Lichtfokus verteilt die maximale Lichtleistung mehr in die Breite, der minimale Fokus brennt Löcher in die Nacht. Man ahnt es schon, eine mittlere Fokussierung ist da am idealsten. Und so habe ich die Linse auf etwa 2 bis 3 Meter Wegbreite eingestellt, was schon mehr als ein gutes Ergebnis bringt.
    Und die Leuchte kann bei Pannen am Helm montiert mit kleiner Lichtleistung Gold wert sein.

 

  • Die letzte Lampe bei der Ausfahrt, die LED Lenser NEO, ist eigentlich nur mitgekommen, weil ich es mal Crossboxsport zugesagt hatte. Hier muß ich sagen ist zum einen meine bessere Sony Cyber-Shot an ihre Grenzen gekommen aber auch, das die Bilder somit nicht das wiedergeben wie es in der Realität ist.

Ein paar Bilder in Mustersituationen von der Ausfahrt herausgepickt…

B&M Ixon IQ Premium bei 80 LUX im freien Feld

  B&M Ixon IQ Premium bei 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R bei 220 Lumen

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX bei einer Einmündung-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R/ 220 Lumen bei einer Einmündung-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX bei einer Rechtskurven-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R/ 220 Lumen bei einer Rechtskurven-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX im lenkerbreiten Trail

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R/ 220 Lumen im lenkerbreiten Trail

Noch ein paar kurze Worte zu den Bildern. Da ich jene ja gemacht habe, kann ich sagen das sie sehr realistisch sind. Ich hoffe das es Interessenten hilft. Gerade die letzten zwei Bilder im ( Teilstück ) lenkerbreiten Trail. Jener Fahrabschnitt ist schon bei Tageslicht nicht ganz so leicht. Sehr viel Buschwerk, im Grunde wirklich nur lenkerbreit, man kann also sein Bike ( MTB oder eben CX ) gehend durchschieben.

Nachdem ich gestern dort die Bilder geschossen habe, bin ich nicht mehr fahrend da raus, sondern habe geschoben. Denn da wo ich die Bilder gemacht habe, ist wohl das einzige gute 20 Meter gerade Teilstück. Der Rest ist eher kurvig, teilweise ragen alte Baumstümpfe an der Seite heraus, da bin ich seinerzeit auch schon mit einem Pedal dran hängen geblieben und auf einem Stück sind auch noch kleiner Wurzeln im Boden quer. Dann das ganze Laub, Buschwerk… . Hat was.

At last noch ein Bild mit der LED Lenser NEO, für Crossboxsport und andere geneigte Wald Läufer. Hier kann…

…man sehen das die 90 Lux auch von der Linse her ganz anders verteilt werden, als bei Bikelampen. Das Licht wird in einer Art Breitbandlinse verteilt und so reduziert sich zunächst mal die Lichtleistung. Jetzt ist es aber auch so, der Läufer, oder besser das Läuferauge gewöhnt sich an die Dunkelheit und so reicht das vorhandene Licht. Außerdem, und das kann ich auch sagen, durch diese Streuung ist eine Eigenblendneigung sehr gering.

Ich bin mit dieser Beleuchtung teilweise Trails gelaufen, wo ich früher ohne Licht durch war. Auf einfachen gerade Stücken war mir das teilweise sogar zu hell.

Und das komplette Lichttest November 2017 Album wurde ja schon oben erwähnt.

9.11. – Mauerfall 28 Jahre später

November 11, 2017

Ja, es ist wichtig auch dieses Ereignis zu bewahren. Ich bin ja selbst ein Kind des kalten Krieges und kannte Berlin noch geteilten. Danke für diesen Bericht von traumradeln.

www.traumradeln.de

Entlang der ehemaligen Grenze erinnern große Schilder an die Teilung Europas.

Wir erlebten diese spannende Zeit aus Sicht der DDR-Bürger. Die Grenzöffnung verlief friedlich! Es ist also möglich, Machtstrukturen friedlich zu verändern. Das ist großartig und kann gar nicht genug Wert geschätzt werden!

Wir freuen uns jedes mal, an so einem Schild vorbei zu radeln. Habt ihr diese Schilder auch schon mal gesehen?

Bitte bleibt neugierig.

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17.509km/ 10.11.2017

November 10, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: endlich wieder eine volle Woche arbeiten. Und so wird dieser Blog-Beitrag inklusive der Bilder mal wieder extralang XXL. Ihr seit also gewarnt. Dann mal vollen Gemutes am…

Montag: …morgen runter in die Küche. Nein, zunächst bräuchte ich eine Weile um die Nasenspitze aus der warmen Bettdecke hervorzuschieben. Denn schon gefühlt war es alles andere als warm oder eben noch warm.

Also fix raus und die erste Lage der Bikeklamotten angezogen und dann eben in die Küche. Dort den doppelten Espresso angeworfen und das frische MacBook Air. Toll und zwar alles beides. Dazu futterte ich noch genüsslich zwei kleine Stücke Streusel-Pflaumenkuchen und dann ging’s los.

Den Rest anziehen, die warmen Handschuhen greifen und dann raus. Draußen war es recht klar, der Vollmond schien aber die bessere Luftfeuchte machte es dann doch kühler.

Irgendwo im Nirgendwo, also auf halben Weg mitten im offenen Feld, der Blick zum Tacho. Ohhauehaueha, doch so warm !

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Gute 2,9c° waren es, aber an dem Punkt war ich schon warm gefahren. Also ging´s heiter weiter in die Firma.

Den Tag über klarte es mächtig auf und ich machte mir schon wieder Sorgen, daß es auf der Heimfahrt zu warm werden könnte. Gegen mittag zeigte das Thermometer stellenweise gute 12c°, also zumindest in der Sonne. Aber es ging auch ein sehr kühler bis frostiger Wind. Zum Glück kam ich arbeitstechnisch recht spät raus und dann neigt sich die Sonne doch recht fix gen Horizont. Schon auf halben Weg wurde es wieder gewohnt schattig.

Da ich die letzten beiden Stunden des Arbeitstages vorwiegend sitztend & Kilometer abreißend gemacht hatte, waren meine Beinknochen etwas schwer. Aber egal, ich ließ mich am Kanal entlangrollen, variierte diesmal sogar etwas die Strecke.
Kurz vor der Burg angekommen entschloss ich mich noch zu einer kleinen-kurzen Verlängerung um die 2h für den Winterpokal vollzutrommeln. Klappte auch soweit, nur frisch war mir inzwischen. Noch ein schnelles Bild…

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…dann aber schnell rein in die Burg und deren Gemächer, ein Getränk gegen den Wasserverlust, ma(n)n schwitzt ja auch bei Kälte und dann ganz fix warme trockene Sachen angezogen.

Sport & Alltag: Ziel war es noch eine gute Trainingseinheit draußen auf der Terrasse zu machen. Denn die letzten Tage war da ja im großen und ganzen eher mau oder wenig und das letzte Wochenende war ja auch nicht viel. MacBook Air basteln und in den Griff bekommen. Dann noch die beiden letzten sitzenden Arbeitsstunden, da mußte was passieren.

Und so wurde, halt gut eingepackt, draußen auf der Terrasse zwei Matten ausgerollt…

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( Bild im Dunkeln so wie iss, zwei Matten übereinander und für die Stimmung ein kleines Teelicht )

…und mein Circuit Training Routine absolviert. Hilft ja alles nix, die Klassiker gehen immer. Die Klassiker sind Liegestütze und Situps. Gemacht im Wechsel, also erstmal Liegestütze, dann Situps und dann eben nach einer kurzen Pause wieder von vorne. Bei den Liegstütze wechsel ich dann auch immer die Grundstellung/ Hand- u. Armhaltung sodaß auch die Muskelgruppen unterschiedlich angesprochen werden. Nach fünf Durchgängen bei den Liegestützen und vier bei den Situps ist dann Schluss.

Wenn ich mich gut ranhalte bin ich damit in ca. 45 Minuten durch. Dann den Kram wieder einräumen, schnell rein, die Brockens ausgezogen und in die wohlverdiente heiße Dusche. Der erste Luxus den ich mir am Tage gerne gönne. Dann, wie immer, runter in die Küche auf meinen Stammplatz, den Wanzt Vollschlägen, das alkoholfreie Radler schlürfen und heute gab´s sogar noch etwas Salat dazu.

Die Wetterprognose für morgen früh: knapp über 0c° aber trocken. Mich frösteltet es ein wenig. Winteranfang mit aller Gewallt ? Quasi im Stundentakt. So schnell war er noch nie da. Aber nun gut.

Dienstag: weiter im Tagestext. Der Wetterfrosch hatte sich gut geirrt, es blieb doch recht annehmbar. Zumindest den Vormittag über. Zum Nachmittag hin zogen aber immer mehr Wolken auf und schnell war nicht mehr so viel mit heiter Sonnenschein.

Dennoch, nichts konnte mich davon abhalten einen verlängerte Heimfahrt anzutreten. Leider frischte dann auch noch der Wind aus Osten kommend aus. So hatte ich dann einen großen Teil der Strecke wieder kräftig zu strampeln. Aber egal, ist ja positive Fahrtzeit, also gut für den Winterpokal.

Die „Reise“ ging entlang der Sesekeradroute um dann hinter Kamen, um kurz vor Bönen links raus zu schwenken und mich dann etwas unorthodox gen Heimat zu nähern. Ganz ehrlich, viele dieser Streckenmeters wurden im Windschatten gesucht zurückgelegt. Aber es gab auch schöne Momente…

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…hat so wie dieser Streckenabschnitt. Beginnt auf Strava bei Kilometer 21,5 und ist eine alte Allee-Straße. Kurz danach, so ab Kilometer 22,5 hab ich eine neue Querung gefunden. Auch recht grob, ergo mehr Gravel-Cross, landwirtschaftlicher Nutzweg, die Bombenkrater teilweise mit Bauschutt verfüllt und so. Aber nun gut…, ich hatte meinen Spaß, wenn auch nur kurz.

Mittwoch: die ersten Schritte vor die Tür waren zwar noch frisch, aber bei weitem nicht so wie am Vortag. Ich habe sogar die dickeren Handschuhe in der Fitness-Garage gelassen. Irgendwo grob ab der Hälfte der Strecke entschloss ich mich zum Schwenk am Kanal entlang. Ich habe zwar ein recht passables Bild…

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…mit der Cam am Mobil geschossen, ist ein alter Förderturm auf der gegenüber liegenden Seite. Die Anlage ist im dunkeln beleuchtet. Aber jetzt gerade erstmal den Akku von der guten Digicam an die Fütterung gesteckt. Die macht auf jeden Fall mal bessere Bilder bei sehr wenig Licht. Wollen doch mal sehen.

Den Tag über spielte das Wetter irgendwie – verrückt. Wenn ich so vom Job her rumkurve lege ich ja ein paar Kilometer zurück. Fakt war, Windlage auf Nord-nord-ost, sollte also recht frisch sein. In dem Dorf wo ich heute war sanken dann auch recht fix die Temperaturen gegen 6c°. Und mit der Feuchtigkeit war das alles andere als gemütlich. Ich spekulierte schon doch die volle Montur für die Heimfahrt anzubehalten.

Doch wieder beim Lehnsherren auf den Hof gefahren standen wieder gute 9c° auf dem Zeiger. Es zog sich zwar noch etwas zu und natürlich sank die Temperatur noch auf der Heimfahrt, aber alles gut soweit. Ach ja, das Päckchen mit en Verschleißteilen/ Kassetten und noch eine Tube Schmier-die-Kette, des Haus & Hoflieferanten Bike24.de ist angekommen.

Donnerstag: die vorausgeschaute Temperaturlage bestätigte sich. Mittelprächtig warm, oder eben kalt, je nachdem wie man´s sehen will. Mitten in der ersten Dorfdurchfahrt bin ich jedenfalls rechts rangefahren und hab mir das zusätzliche Funktions T-Shirt ausgezogen und bin dann so weiter gefahren. Erstes Tagesziel war ja mit dem mitgeführten Idee-Besen auf einem Stück meines täglichen Weges Glasscherben bei Seite zu fegen. Wurde dann auch so gemacht, iss ja klar. Nervte mich sonst noch ein paar Tage.

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Hier schon wieder beim Lehrherren angekommen, steht mein CAADX am Ort des Umkleidens, aber sieht wie gut man den Besen mitführen kann. Die Glasscherben waren da schon Geschichte. Ach ja…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: …und da ich ja immer recht viel im Dunkeln unterwegs bin, kam ich beim stöbern in meiner Bike-Schublade nach dem Auffinden von restlichem Klebereflexmaterail auf die Idee, verkleb den Rest noch an der neuen Jacke. Auch wenn die neue Protective Luis von Haus aus schon viel Blingbling hat, schaden kann´s net. Ich hatte das schon länger vor, mußte aber erst im Kopp ein Problem lösen. Denn die neue Jacke hat ja ein Stretchmaterial. Und so hatte sich an einem Ärmel ein Klebereflektor gelöst.

Übrigens das erste mal das sich dieses Material gelöst hatte. Klar, das Material ist flexibel und eben nicht so formstabil, wie die Gore-Sachen. Um aber nun weiteren Ablösungen vorzubeugen, hat sich mein Detz eine Weile damit beschäftigt, wie sich das Material eben dehnt und wie am wenigsten beziehungsweise gar nicht.

Und so bin ich dann gestern recht spontan auf die Längsachse der Wirbelsäule gekommen. Also mal fix das Reflexmaterial gegriffen, die Schere zur Hand genommen und…

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…et voilà !

Jetzt ist natürlich das Klebereflexmaterial alle. Da werd ich also noch was nachbestellen müssen, denn etwas mehr darf´s schon sein. ( Den Teil hatte ich überlegt aufgrund der Textlänge separat zu veröffentlichen, aber nun lass ich ihn doch hier drin. )

Nachmittags auf der Rückfahrt hatte ich dann noch eine Treppenbrücke im Auge, wo ich mittels des Besens das Laub großflächig bei Seite schaffen würde. Hier noch ein Bild, gerade angekommen, das CAADX steht hinten rechts, der Besen ist schon angelehnt.

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Ein Bild von bereinigtem Zustand habe ich nicht gemacht. War zuviel los dort. Dazu aber gleich mehr. Die Brücke ist aus Stahl, die Oberfläche zwar leicht angeraut, aber wenn da feuchtes Laub drauf liegt, kann das mal richtig rutschig werden. Zumal ja Laub, Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen eine super potentiale Rutschpiste geben kann. Und genau darauf hab ich keinen Bock.

Da ich dann aber auch öfters herfahren, der Winter naht, ist es ein guter Plan da mal Hand anzulegen. Denn selbst wenn ich von meiner Burg kommend die Treppe nur hochlaufe und dann die paar Meters gehend zurücklegen würde, kann das arg mistig sein. Von Lehnsherren kommend fahre ich meist bis kurz vor dem Treppenabsatz. Das geht aber nicht gerade fix, weil der Zugang zu jener Brücke von einer kleinen Kurve gekennzeichnet ist. Trotzdem aber keine gute Mischung. Nun ist aber erstmal wieder alles gut.

Ach ja, es war plötzlich sehr viel los an der Brücke. Zuerst ein Rentner der meine Laubaktion sah und wir kamen ins Gespräch. Dann kam erst ein Radler, dann der nächste, kurz um, ein Verkehr wie morgens um 8 auf dem Ruhrschnellweg. Irgendwann sind wir dann aber die Treppe runter. Und auch von unten kamen Radler. Ein älterer Herr und kurz darauf ein Jüngerer.

Der war definitiv nicht aus diesen Breitengraden. Ich fragte nach: Brasilien ! Hammer dachte ich. Im Behelfsenglisch erfuhr ich, das er aus Italien gekommen ist, seinen letzte Station auf dem Tag Paderborn war und er noch am heutigen Tage nach Dortmund wollte.
Paderborn – Dortmund kurz überschlagen, sind gute 100 Kilometer und die mit einem pickepacke voll beladenen Rad. Auf Nachfrage erfuhr ich, das jenes wohl so an die 60 Kilo haben würde. Natürlich bot ich mich an ihm beim hochschieben des schweren Gefährt ihm zur Hand zu gehen. So Unglücklich sah er darüber nicht aus. Man wünschte ihm noch viel Glück für die weitere Reise.

Gott, was treibt einen Brasilianer an in dieser Jahreszeit vom Italien, durch Deutschland zu fahren und dann noch wo hin ? Ach ja. Das Zielland hieß Spanien. Na denn…

Freitag: Showdown der für mich seit langen mal wieder vollen Arbeitswoche. Morgens waren die Straßen noch nass, aber von oben kam nix Neues hinterher. So richtig traurig bin ich deswegen nicht gewesen. Was noch ? Ach ja, ein wenig Gegenwind hatte es, aber noch im erträglichen Rahmen.

Nach der Schicht gab´s dann erstmal noch eine Latte Macchiato und Gequatsche. Die eigentlich angedachten Ausfahrt mit der Ex-Kolleging versank im Mistwetter. Also für sie, denn kleidungstechnisch ist sie als Rookie nicht halb so gut aufgestellt wie unsereins. Das Treffen zog sich in angenehmer Weise etwas hin, dann war´s aber dunkel. Für mich kein Problem.
Umgezogen und dann ab an den Kanal. Kanal im dunkeln geht immer. ( Was mich schon wieder auf eine crasy Idee bringt. Warum mal keine Channel Challenge im dunkelnd also eine Dark Channel Challenge machen ? Gut, was müßte man beachten und wie planen ? ) es war jedenfalls wieder herrlich. Ich wählte diesmal das komplette Nordufer für die Rückfahrt. Sehen wir mal vom letzten Teilstück ab, was ich ganz gerne „Scottland“ nenne, weil es mich immer irgendwie an Scottland erinnert.

Aber schon kurz hinter dem Preußenhafen war Camerazücken angesagt. Denn das Resttageslicht verschwand irgendwie – schön – im Nordwesten.

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Das bisschen Licht am Brückengeländer ist von meinem 80 Lux B&M Icon IQ Premium. Leider hab die Mobilcam keinen Weitwinkel, dann hätte man das besser ablichten können. Bin aber ja kein Profiknipser. Wenig später…

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…passierte ich wieder die Stelle, wie am Mittwoch, mit dem Förderrturm, wo ich mal ein Bild für hier ausgesucht habe. Die restlichen Bilder der Woche muß ich noch im Flickr organisieren. Die Rückfahrt Ansicht war aber ein Genuss, denn von hinten schob wieder eine seichte Brise und ich machte stellenweise gute Meters unter den Rädern. Eigentlich zu schnell, denn im Winterpokal zählt ja nur Fahrzeit.

Noch ein Fotostop am Sperrwerk, diesmal mit Blitz. Ich bin immer wieder begeistert wie gut man mein Bike sehen kann, bei so wenig Licht.

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Dann aber wieder weiter. An dem Punkt Fahrzeit kam mir dann auch die Nordufer-Route zugute. Denn recht genau ab Kilometer 10 muß man um´s Kraftwerk herum fahren. Da ist also eine gute Steigung die bremst. Um aber noch ein wenig heraus zu kitzeln bog ich bei Kilometer 15,2 nochmal quer über einen Trampelpfad. Da kam dann auch die LED Lenser SEO 7R Heimleuchte mal voll zur Geltung. Der Trampelpfad war auch von der Feuchtigkeit her gut aufgeweicht und so war nur langsame Fahrt sinnvoll & machbar. Um die Uhrzeit sich da wo auf´n Rotz zu legen ist eher suboptimal.

Ich kam dann mit knapp über 1h Fahrzeit an, mußte dafür aber doch noch eine kleine Schleife am Penny vorbei und über die Spielplätze drehen.

Ja so war die Woche. Die nächste wird wieder „hart“. Denn, ich muß wieder spät anfangen, also sowas gegen neun Uhr morgens. Eine Uhrzeit wo ich mir normalerweise schon Gedanken über ein kleinen Mittagssnack mache. Ich denke ich werde wieder die eine oder andere verlängerte Anfahrt vor der Schicht machen. Eine Idee hätte ich schonmal und eine weitere, aber etwas „leichter-kürzer“ auch noch.

Top Fahrrad – Blogs 2017

November 8, 2017

…und sonst ?/ Newsletter: tja hab ich doch gerade von der Blogwahlaktion <klick> von Fahrrad.de via there is no „i“ in cyclyng, einem meiner Blogabos erfahren. Leider mußte ich dann feststellen, das mein Blog nicht in der Liste ist. Also hab ich ihn, mal so kackfrech, dort platziert. Jetzt bin ich mal gespannt. Der Aufstieg in´s Bloggeruniversum…