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05:24Uhr/ 20.10.2020

Oktober 20, 2020

Morgengruß: und ab geht die Reise in den nächsten Tag, möge er genauso geschmeidig verlauf, wie der gestrige. Eine Ausnahme hätte ich aber gerne. Auf der Heimfahrt bitte keine kleinen Flugviecher am Kanal! Denn das war gestern schon spuky. Ich meine wir haben Oktober, schon fast November. Ich könnte mich nicht daran erinnern, daß ich um diese Jahreszeit noch eine Sonnenbrille aus Schutz gegen derartige Flugopjekte gebraucht hätte.
Könnte es sein das der Klimawandel damit zu tun hat? „Ach was“, werden die Skeptiker sagen. Ich sage, tun wir was dagegen und ich fange damit gleich an. Ich fahre mit dem Rad zum Job. Es fehlen ja „nur“ noch 696km dann hab ich die 40.000 Kilometer mit dem CAADX voll. *lach*

Und so richten sich meine Wünsche mit einem geschmeidigen Tag und der besten Gesundheit mal wider an die Leserschaft.

05:07Uhr/ 19.10.2020

Oktober 19, 2020

Morgengruß: und auch an diesem frühen Morgen geht es in die nächste, diesmal lange Arbeitswoche. Ich hoffe mal das sie geschmeidig über die Bühne geht. Lichtblick ist, die zwei Wochen darauf sind Urlaub angesagt. Mal sehen wie das so wird?

Und so wünsche ich einen guten Wochenstart, einen netten Tag und bleibt gesund.

Newsticker: und weil ich es mir gestern draußen ein wenig gemütlich gemacht hatte, halt was man so gemütlich bei dem Wetter nennen kann, hatte ich zu dieser Outdoorgeschichte auf dem Nebenblog einen Beitrag verfasst.

WP 2020/ 2021 Teams

Oktober 18, 2020

Winterpokal/ DAS Team!/ die Teams/ Winterpokal 2020/ 2021: große Neuigkeiten gibt’s ja eigentlich nicht und die finale Aufstellung mit den insgesamt teilnehmenden Teams sowie die Teilnehmerzahl als Ganzes wird’s auch von meiner Seite aus erst geben, wenn ich den ersten Blick in die Wertung mache. Und das wird, wie schon im letzten Jahr, erst Ende November sein.
Denn aus meiner Erfahrung weiß ich, daß die Dynamik im Winterpokal zu groß ist, als das sich ein genaues Nachhalten ab in der ersten Zeit nicht lohnt. Wir lassen uns was das angeht, also mal überraschen.

Jetzt aber zu den beiden Team die je unter dem schon fast geschichtsträchtigen Titel – Velociraptoren – laufen. Ein Team ist im Radforum und eines im IBC. Auch hier hat sich nicht viel geändert.

Im Radforum sind wir dieses Jahr mit der vollen Teamteilnehmerzahl aufgestellt, als das bedeutet, fünf Mann (oder Frau, was ich mir aber auf Grund der verwendeten nicknames entzieht).

Wie gut oder wie weniger motiviert da alles sind, bekomm ich jetzt auch nicht zusammen. Ich halte das aber auch nicht mehr von Jahr zu Jahr nach.
Interessant ist, daß der Herr Kafka, im IBC auch als Yeti im Team, wider mit dabei ist. Der gute Mann ist ein Vielfahrer par excellence. Da sollte schon gut was zusammen kommen.

Im Radforum wird’s dieses Jahr aber auch nur Radfahrten geben, Radfahrten als Nachtfahrten sowie Skilanglauf als Alternativsportart fürs Radfahren. Alles andere ist seitens der Orga gecancelt. Da gab´s in der Vergangenheit immer wieder mal Reibungspunkte (wie auch bei den Nachtfahrten) und so hat man das alles über Board geworfen. Im Grunde finde ich das gut, muß ich nicht so viel nachhalten und eintragen und kann mich nur aufs Radfahren konzentrieren. „Schlechter“ ist, da ich ja nun mal sportlich auch neben dem Radfahren tätig bin, fallen die Points im Radforum hinten über. Aber nun gut, iss auch egal.

Im IBC gibt’s wie schon in letzten Jahr eine kleine, vertraute Dreierrunde. Yeti, alias Kafka als Vielfahrer, marco.sz als ebenfalls alter Mitstreiter noch aus meinen-den Anfängen der Teilnahme im Winterpokal und dann natürlich meine Wenigkeit. Sollte so passen.

Soviel also dazu.

39.266km/ 17.10.2020/ Neuorganisation

Oktober 17, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: erste Zeilen noch am Vorabend und am vermeintlich nicht mehr ganz so frühen Morgen.

Samstagvormittag: hatte ich die Tage doch die letzte Bestellung erwartet, hab ich gestern mal einen Mail an Bike24.de geschickt und mich nach dem Verlauf erkundigt. Und heute früh gab´s dann die Rückantwort samt Sendebestätgung. So sollten die frischen Teile, insbesondere Kette und Bremsbeläge, diese Woche eintreffen. Blöd nur, wann werd ich dann wechseln, zwischendurch?

Der Rest vom Samstag: ja und wie angesagt ging es zum Café Kreisverkehr/ Café Twin. Für diesen Ausflug hatte ich dem CAADX mal die 32er Continental Grand Prix 4 Seasons Straßenreifen angedeihen lassen.
Die hatten ja dieses Jahr noch nicht viel Asphalt gesehen und so dachte ich mir, mach mal, vielleicht kann ich so auch ein paar Körner sparen. *lach*
Nein, insgesamt rollen diese Art an Reifen ja mit etwas weniger Widerstand. Und da ich die Strecke etwas im Kopf hatte und wo wusste, daß echte Knallerpassagen von wegen groben Untergrund nicht in der Menge vorhanden waren, sollte das nicht die schlechteste Wahl sein. Das Wetter in den frühen Tagestunden schien brauchbar. Usselig, wie man zu sagen pflegt, oder Bettverkriechwetter oder maximal Couchwetter würden normale Menschen sagen. Unsereins nicht!

Klar knappe 10c°, bewölkt dafür aber so gut wie kein Wind, zumindest nicht beim ersten Gang raus in den Burggarten scheint alles andere als ein Rausgehwetter zu sein, aber alles hat seinen Reiz. Und eines dürfte sicher sein, bei dem Wetter wird da nicht viel los sein auf den Radstrecken.
Die Hinfahrt zum Treffpunkt klappte auch recht gut. Das Beladen des Bikes hingegen dauerte aufgrund der Pausengeschichte außerhalb des eigentlich angedachten Ortes etwas länger. Grundgedanke: jetzt bloß nix vergessen.

(noch mehr Bilder sind im Tagesalbum <klick>)

Test: erste Begutachtung des wider am CAADX montierten Topeak Midloader wo ja der Reißverschluss etwas mehr als zäh lief und sich dann auch leider verabschiedete. Schon beim beladen auf der Burg mit dem Espressozeug bemerkte ich, läuft deutlich besser.

Die Brille am Brillenband unter der Jacke getragen war vom Handling her auch deutlich besser, als sie stets aus einer Gürteltasche zu fischen. Einziger Nachteil, ob des wohlig warmen Klima unter der Jacke, ist die Brille stets nach dem Herausnehmen beschlagen auf Teufel komm raus.
Und die Position der neuen, letzten Gürteltasche wurde auch von rechts hinten auf links vorne geändert. So war auch dort ein besserer Zugriff möglich. Von den Tests her war die Tour also an diesem Punkt schon mal erfolgreich

Nach der Anfahrt ging es dann endlich los. Vom Wetter her muß ich sagen, war es hier um den Bereich des Claims deutlich angenehmer, als dann immer mehr zum Ziel- u. Wendepunkt hin. In Herzfeld war es einen guten Tacken frischer. Von der Kleidung her passte das aber noch gut. Bis dahin hatten wir auch gute Eineinhalb Stunde Radfahrt gemacht.

Am Ziel angekommen sind wir dann leider doch nicht ins Café Twin rein. Es bestanden Bedenken wegen der Pandemie. Ein wenig bedauerlich fand ich das schon. Denn als ich so zum Einholen der Futter- u. Brennstoffware an der Auslage stand…

…war schon schwer nur zum Transport geeignetes Backwerk zu ordern. Die reichlich vorhandene und links außen liegenden Crem-Butter-Sahne-hasse-nich-gesehen-Teilchen riefen extrem laut. Auch war es in der Gastronomie sehr leer. Um genau zu sein ich habe nicht einen Gast sitzen gesehen. Aber die beiden Recken drängten, man wolle doch am netten Pausenplatz… und der Hunger sei auch schon da. Also Augen zu und durch.

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Tja und so gibt’s halt außer diesem einem Bild keine weiteren Ablichtungen und auch keinen Bericht über das Café Twin. Nach dem kurzen Stop ging es dann weiter. Die Pause wurde wie angesagt gemacht, was mir sehr gefallen hat. Denn diese Hütte ist recht komfortabel, in guten Zustand und hat eine wohl offizielle Feuerstelle. Die Position wäre über what3words spalte.springe.einzeln.

Wir bezogen die Bänke und richteten uns, natürlich mit Abstand ein. Sitzkissen, Futteralien und Feuerstellen zum zubereite des Essens aber natürlich auch des Espresso wurden hervorgekramt.
Witziger Weise fiel mir ein, daß ich die von mir mitgeführte Daunenjacke genau an dieser Hütte erstmalig vor Jahren ausprobiert hatte. Wie am heutigen Tag war ich mit dem einen Kumpel aus dem Claim hier unterwegs und wir pausierten auch an jener Hütte. Damals war es zwar sonnig, aber der Wind bließ übelst kalt von Osten her rein. Von Osten, also genau in die Hütte. Ich fühle spontan noch die Kälte die damals präsent war, als ich die Daunenjacke wider auszog um die Radjacke wider über zu streifen. Ekelhaft, aber wenn man sich dann wider bewegt, ist das schnell vergessen.

Heute war das aber halb so schlimm. Kein kalter Wind kam aus Osten und da wir auch länger pausierten, war das Funktions-Shirt auch wider trocken. Ein Grund wohl auch, weil es mir damals zunächst frisch wurde. Aber man lernt ja nie aus. *Augenzwinker*

Schade war nur, daß das Holz in der Feuerstelle zum anmachen nicht taugte. Zu groß waren die Hölzer und zudem vom Regen der letzten Tage zu feucht. Natürlich war auch gescheites Anmachholz nicht in ausreichender Menge greifbar. Totholz gab es auch keines in der Nähe. Das wäre eine nette Wärmequelle gewesen. Aber nun gut.
Für mich war es aber auch unverständlich, warum das Holz nicht unter die Bänke in der Hütte gelegt wurde. Dort wär es vor dem Regen ausreichend geschützt gewesen. Ich hab’s dann natürlich unter die Bänke geräumt. Wer weiß wann ich das nächste mal komme. *blinzel*

Die Rückfahrt war aber auch gut geschmeidig. Gut hier und da ein wenig mehr Wind, der zum teil etwas bissig rein pfiff, war aber noch alles gut. Wir rollten gut über Land und die Türme des rauchenden Kraftwerks kamen unaufhaltsam immer näher.

Wieder am Channel eingetroffen und mit inzwischen guten Kilometern fühlte ich much immer noch prächtig. Am Kanalende verquatschen wir uns fast, bis der eine Kollege vorschlug sich ein sonniges Plätzchen zu suchen. Und so rollten wir vor bis zu einer netten Bank am Nordufer, wo dann auch die Sonne noch ein paar wärmende Strahlen auf uns scheinen lassen konnte.

Nach dieser letzten Quasselpause ging es dann aber zur Weißen Brücke um sich dort seiner Wege zu trennen. IFür mich ging es noch gen Westen in den Sonnenuntergang hinein. Die Temperatur sank mit der Sonne, ich kam aber noch gut in Schuss an.

Das CAADX als Fahrgerät wurde entladen, ein paar Sachen gespült, die Waschmaschine abermals gefüllt und natürlich eine heiße Dusche genommen. Zwei Teller Futter wurden vertilgt, ein zweiter alkoholfreier Radler steht zur Zeit an…
…und eben diese letzten Zeilen. Ja war ein netter Tag, auch ohne im Café Twin zu sitzen, aber das kann man ja nachholen. Erstaunlich ist, daß ich die über 80 Kilometer gut weggesteckt habe und auch die vier Stunden Sitzfleisch gut  gehalten haben. Man darf ja nicht vergessen, ich bin erst wider seit 4 Wochen! am Ball. Öööhm ja, das haut mich jetzt selbst ein wenig um. Egal…

…noch einen schönen Samstagabend, auch für den Rest vom Wochenende noch viel Entspannung und die übliche Portion Gesundheit.

39.184km/ 16.10.2020

Oktober 16, 2020

Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biktouren Bilder: die Reise im Leben geht weiter und wird wie üblich in Buchstaben festgehalten.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: nachdem ich ja am Montag eine entspannte Heimfahrt in lang gemacht hatte, saß kurzfristig irgendwie ein Stöpsel in mir. Ich wußte zu nächst nicht was es sein konnte. Ich tippte auf die drei Hänchenschenkel die ich mir zudem noch recht spät auf der Schicht als essenmäßige Stärkung einverleibt hatte. Ja gut, ich geb ja zu, drei Stück waren dann zumindest eines zu viel, denn schon kurz nach dem Verzehr wurde Koffeinware fällig. Der Blutzucker rauschte runter wie das Wasser im Niagarafall. Aber das war es dann wohl nicht alleine.
Dann tippte ich auf die doch längere Strecke, auch bei den Temperaturen. Ja es war frisch, aber eigentlich war ich ausreichend gut gekleidet. Nach der heißen Dusche und ein weg Nahrungszufuhr, so richtig Hunger hatte ich nicht, wurde aber auch gut was getrunken. Und das war es dann auch. Ich hatte den Tag über wohl zu wenig getrunken. Muß man auch wider mal drauf kommen.

car-to-go: da ich am morgigen Dienstag einen Doctermin habe, werd ich mit dem Golf zum Job müssen. Der Rücksack für das T-Rena Gerätetraining wird dann mit dabei sein. So kann ich direkt nach dem Termin durchfahren und mein T-Rena Pflichtprogramm durchziehen. So wird der Tag, was das Radfahren angeht, eher inaktiv sein.
Das wird zur Folg haben, daß ich am Morgen kaum zu gebrauchen sein werde. Ich finde das furchtbar, denn auch Espresso bringt da nur seicht Abhilfe. Egal, Augen zu und durch und Blickrichtung auf Mittwoch.

Mittwoch: wieder ein neuer Tag, eine weitere Chance das Leben in kleinen alltäglichen Zügen zu genießen. *lach*

Es geht am frühen Morgen erstmal langsamer am Kanal entlang. Bin ich wegen dem Nicht-Radfahren am Vortag, wegen der Außentemperatur oder sonst was so langsam? Egal, entspannt rollen lassen. Nachmittags war es dann soweit, ich hatte für mich beschlossen, der Herbst steht in voller Blüte und der Winter nimmt seinen Einzug.

Am Seepark Lünen sieht man es schon und merklich warm wäre auch übertrieben. Endlich die Zeit vorbei, wo man morgens noch in warme Klamotten los muß, die man dann nachmittags gegen leichtere Kleidung tauschen muß und den Rest wo am Bike verstauen muß.
Ich wähle für die Rückreise die Seseke Radroute und biege dann auf einen gut bekannte Waldpassage ab. Das gute ist, im Wald kann der aus Nord-ost kommende Wind keine Angriffsfläche bei mir finden. Und ich mag die Luft im Wald, die Ruhe (jedenfalls solange, wie der Wald nicht direkt von der BAB A1 durchschnitten wird). Natürlich liegt wider ein Baum quer im Weg. Ist aber nix dramatisches, das treue Gefährt drüber gehoben und mit den frischen Hüften ist auch ein Rüberklettern kein Akt. Ich komme zwar insgesamt nur langsam voran, genieße aber diese Art des Müßiggangs.

Am späteren Nachmittag angekommen, hat mir Bike24.de Topeak Midloader wo der Reißverschluss defekt war, getauscht und zugesandt. Nur die Ersatzteile sind noch nicht da. Ich hoffe aber die Sachen kommen bald? Dank der Pandemie geht’s ja überall langsamer. Ich überlege, ob ich mir ein zweites Tauschset noch bestelle. Man kann ja nie wissen…

Donnerstag: vorletzter Tag der Woche, wieder Winterwetter. Muß man sich auch erstmal dran gewöhnen. Fällt mir aber nicht ganz so schwer. Ganz im Gegenteil, man spinnt schon wieder nette Radtouren im Kopf zusammen. Vielleicht mal wieder was in der Dunkelheit?

Jedenfalls rollt es bei Windstille am morgendlichen Kanal ganz gut. Der Arbeitstag ist eher sehr ruhig. Ganz im Gegensatz zu nächster Woche. Aber nun gut…
Die Rückfahrt ging elendig lang gegen den Wind, da hätte ich für den Winterpokal gut Points machen können.

Freitag: es geht in den letzten Arbeitstag und ich rolle mal wieder durch die schweigsam schöne Nacht am Kanal entlang.
Innerlich frag ich mich, wiso man tags überhaupt aufsteht, wo doch die Nacht so viel zu bieten hat? Auf Zweidrittel des Weges vernehme ich in der Stille mein Moto, wo wohl ein Anruf eingeht.

Eine Kollegin hat sich arbeitsunfähig gemeldet, der Rücken. Ich habe echte Arbeit, in dieser Woche das erste mal. Der Kollegin wünsche ich nach meiner Ankunft via WhatsApp gute Besserung und ich stürzte mich in die Arbeit. Sollte es ein guter Tag werden?

Irgendwie ja, denn wenn man was tun hat, geht die Zeit besser rum und man landet irgendwie schneller im Feierabend. Mit dem Schichtende ging es dann wieder am Channel entlang in Richtung Burg. Doch irgendwie muß ich sagen, ist da wohl der Wurm drin. Denn schon bei er leichten Brise von heute (war sie wirklich so leicht?) Kurbel ich mir eine Wolf am Kanal. Egal, at home angekommen, den großen Becher geleert, umgezogen und noch frisch, fromm, fröhlich eine Trainingseinheit hinter her geschoben. Freitag nachmittag auf der Burgterrasse. Man fühlt sich wohl.

Biketouren/ Touren Ansage: für morgen um high-noon trifft man sich an der ehmals weißen Brücke. Es geht zum Café Kreisverkehr, offizieller Titel Café Twin. Das wird die nächste längere Tour nach der Cyborg-R Nummer. Fast gute 80km könnten am Ende des Tages auf der „Uhr“ stehen. Ich sehe die Sache aber entspannt, denn der ebenso entspannte Kollege aus dem Claim wird mich begleiten.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und bleibt gesund.

 

05:31Uhr/ 13.10.2020

Oktober 13, 2020

Morgengruß: moin moin zusammen, der Tag beginnt wie fast immer, der Schreiberling hockt am Küchenstammplatz und schlürft den vollmundigen Espresso. Draußen ist es stockdunkel und wohl auch nicht ganz so schnuckelig warm. Egal, den heute wird Golf gefahren und zwar weil es direkt nach dem Job einen Doc-Termin gibt. In dessen Anschluss jettet man dann noch wieder direkt zum T-Rena Gerätetraining. Wird also ein voller Tag.

Ich wünsche der Leserschaft einen netten Tagesverlauf und die übliche Portion Gesundheit.

39.052km/ 13.10.2020

Oktober 12, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Leben ist hart, hilft aber alles nix, mit den heutigen Jobradfahrten wurden die am Freitag fehlenden…

…3 Kilometer *lach* voll gemacht und damit das CAADX über die 39.000 Kilometer Marke gehoben. Damit geht es stramm auf die nächste Zehntausender Marke zu. Mit noch keinem Fahrrad habe je soviel Kilometer, geschweige denn 40.000 Kilometer gefahren.

Relativ kurz entschlossen bin ich dann aber auf einen Schwenk in kurz am Beversee vorbei gefahren. Kurz vor der neuen Plattform leuchten mich zwei Augen an, ich bremse schnell, aber seicht und bleibe stehen. Das Reh kann ich gut erkennen, es ist vielleicht fünf Meter von mir entfernt.

Da ich stehen bleibe geht es seelenruhig auf die rechte Wegseite und entschwindet in Richtung See. Toll das man sowas sehen darf. Ich rolle die letzten Meter zur Plattform…

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…und lausche für einen Moment der Szenerie.

Das mit dem Reh erinnert mich an letzte Woche wo ich noch die alte Kanalstrecke gefahren bin. Da lief mir an zwei Tagen ein Fuchs von links aus der Uferböschung kommend nach rechts in das Waldstück. Fand ich auch genial.

Ebenso kurz entschlossen bin ich dann ab dem Preußenhafen weiter am Kanal gefahren. Die Kanalbrücke von Lünen Gahmen nach Lünen rüber wird neu gemacht. Und da ja demnächst die Channel Challenge ansteht, wollte ich mal schauen wie es da so mit dem Rad weiter geht? Ein quer stehender Container verbarrikadiert den Weg. Die Umleitung führt quasi am Job vorbei. Muß ich mir aber noch genauer anschauen.
Vielleicht heute nach der Schicht? Hab ja eh am Abend meine letzte Physiotherapie und da das mit meinem Training am Freitag so gut geklappt hat, sollte es auch diese Woche so klappen.

So komme ich dann auch mal wieder auf eine andere Strecke und schaffe so ja auch was an Training.

Am Job hatte ich ein kurzes Zeitfenster um mal die Reifen zu tauschen. Der Vordereifen hat ja deutlich mehr Profil, also hab ich ihn nach hinten gewechselt und den Hinteren nach vorne. So sollten noch ein paar Kilometer mehr drin sein, bis komplett getauscht werden muß.

Für die Rückfahrt gab´s dann zuerst die Erkundung der Halde hinter dem Brötchengeber wo man was für radbegeisterte Jugendliche gezaubert hatte. Dann folgte ich der Umleitung von der morgigen Kanalbrücken-Baustelle, die dann auch so verlief wie ich mir das dachte. Danach konnte ich nicht anders und hab noch eine nette Schleife gemacht.

Mit etwas mehr als 35 Kilometer für die Heimfahrt war dann aber auch gut.

Noch eine Randmeldung…

Winterpokal/ DAS Team!/ die Teams: die Velociraptoren sind nun auch im IBC aufgestellt, wir/ ich warten quasi nur auf den Beitritt von Kafka.

Rumgelaber 11.10.2020

Oktober 11, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bilder: und wie die Zeit so ins Land zieht, beziehungsweise gezogen ist, schreib ich dann doch noch hier nieder. Die Story aus dem Leben beginnt irgendwo am…

Samstag: …Mittach iss und ich schieb mir jetzt erstmal ein paar Scheiben Toastbrot mit Herring in Sahnesoße ein. Nach dem Frühstück ging´s raus um am Familienmotorkutschfahrzeug die Sommerreifen runter zu machen und die Winterreifen drauf. Dafür mußte aber natürlich erstmal der Durchgangsschuppen von ein, zwei, oder auch deutlich mehr Dingen gangbreit befreit werden. Sonst kommt der Schrauber nicht an die Winterreifen dran.

Nachdem der Akt als Ganzes gelaufen war, wurde dem Gehweg und dem Grünstreifen vor der Burg mal wider etwas Pflege gegönnt. Das GaNze Laub weg, noch ein letzter Rasenschnitt für dieses Jahr und dann war vorne gut. Da es relativ punktgenau mit der Beendigung dieser Maßnahmen anfing von oben mit Wasser zu kommen, wurde der Südwester überzogen und der Durchgangsschuppen wieder eingeräumt. Dabei natürlich auch gleich die Gartenmöbel mit winterfest verfrachtet, und der eine oder andere Blumentopf aus der Sammlung der holden Burgdame, falls also jemand noch mal einen Blumentopf braucht, wir hätten da den einen oder anderen über.

Dann wurde der Burgrasen geschnitten. Der Vorteil eines stromlosen Rasenmähers liegt darin, das man auch Rasen bei Regen schnipseln kann. Natürlich wurde auch der ganze Driss aufgeharkt und ebenfalls in den nun schon zweiten Grünabfallsack gefüllt. Die beiden Säcke kamen dann noch an die Vorderseite des Durchgangsschuppen, fertig für den Abtransport zur Kippe.

Ach ja, der nun schon in die Jahre gekommene Liegestuhl der Holden weist eine seichte Defektikeit auf. Ich hob ihn an und bemerkte eine gewisse leichte aber unkontrollierte Beweglichkeit. So ab Werk würd ich mal sagen ist das dieses Herausfallen von Schrauben nicht vorgesehen. Hat jetzt en wenig was von modernen Kunst.

At last wurde der Strandkorb von seinen Polstern befreit und diese in den vorderen Eingangsschuppen geräumt. Natürlich war das auch nicht einfach so, denn man neigt hier wie wohl auch in anderen Häusern eher dazu den einfachsten Weg des Wegräumen zu nutzten. Tür auf, schauen wo ist ein Loch und dann rein damit. Ich hab dann ein wenig umgeräumt und war dann letztendlich fertig. Fertig für das Mattachmahl.

Da es inzwischen draußen wieder trocken ist, werd ich mir noch einen Kleinen leckeren zubereiten.

Am späten Nachmittag wurde dann die familiäre Feierlichkeit, oder besser gesagt, die Vor-Feierlichkeit begangen. Es ging zunächst an für den uns reservierten Familientisch in die Olive. Ein ganz leckeres Restaurant osmanischer Machart.

Hiernach stand noch ein Kinobesuch im örtlichen Filmpalast an. „Gott,du kann ein Arsch sein“, wurde geboten und da ich ja die eigentlich eher unbeschwerlich oft lustige Art der Filme mit-von(?) Till Schweiger mag, war ich auch davon durchaus angetan.

Wir, also die Burgdame nebst der beiden Prinzessinnen waren dann so um gut gegen elf wieder auf der Burg. Bis zum Reinrutschen in die beiden Geburtstage konnte ich aber meine Augen nicht auf halten. Der Tag war ja auch eher aktiv und somit ging es in die verdiente Nachtruhe.

Sonntag: nach einem gemeinsamen großen Frühstück, ich hatte mir aber zum Anschieben beteits selbständig einen Espresso con Leche einverleibt, wurde noch etqas aufgeräumt.

Auf einen guten Spaziergang konnte ich dann die holde Dame aus dem Hause locken. Ich schauffierte uns im Golf zum Beversee, wo wir dann eine nette Runde drehten.

(Mehr Bilder vom Beversee-Wald hab ich im Album geparkt)

Es war aber gut was los dort. Klar Sonntag, sehr brauchbares und sonniges Wetter, wer will da nicht an die frische Luft?

O.K. es gibt genug Leute die lieber zu Hause chillen, kann ich auch verstehen. Ich war aber erstaunt, daß diese Runde noch nicht mal 4 Kilometer hatte. Aber wenn man so mit dem Rad da durchfährt, hat man ein anderes Gefühl für Zeit und Raum.

Danach gönnte man sich in familiärer Runde selbst gebackenen Kuchrn und koffeinhaltige Heißgetränke unterschiedlicher Machart.

Ich bin dann aber nochmals raus und habe der Kette am CAADX etwas Feinlappenarbeit gegönnt. Auch so durfte hier und da noch das eine oder andere Dreckkrümmelchen entfernt werden. Da fällt aber eher unter das Motto meditative Beschäftigung als unter notwendige Arbeit. Festgestellt wurde aber, Kette und Bremsbeläge können zeitnah runter, das Päckchen von Bike24.de darf kommen.

Und so hocke ich nun hier draußen auf der Terrasse auf einem der beiden noch verbleibenden Gartenstühle, ein wärmendes Schaffell im Rücken und tippe diese Zeilen. Die Sonne wird von den Wolken inzwischen verdeckt, erste müde Tropfen sind zu vernehmen. Die Vöglein in der Buchenhecke singen ihr Lied.

Noch einen netten Tag und bleibt gesund!

08:27Uhr/ 11.10.2020

Oktober 11, 2020

Morgengruß: moin moin zusammen, ein weiterer Herbstsonntag hat begonnen, der Espresso con Leche mundet, dazu etwas Eiskonfekt. Es ist zwar frisch draußen, dafür aber eher mild und die Vöglein in der Burghecke zwischern.

Eigentlich ein Grund draußen zu sein, doch heute liegt noch etwas Gratulation an und später ein wenig Feiern. Halt im ganz schmalen Kreis. Ich hoffe auf ein wenig Bewegung. Erholt Euch am heutigen Sonntag gut und bleibt gesund & fit!

Testbericht Physik – Continental MountainKing CX Faltreifen 35-622

Oktober 10, 2020

Newsticker: dieses mal geht es um den Continental MountainKing CX als Faltreifen 35-622 für ca. 20,00. Da ich den Reifen seit Anfang März als Ersatz für den Continental CycloXKing Race Sport 32-622 Faltreifen. Der ist zwar schmaler aber vor allem leichter, aber diese beiden Vorteile sind im realen Leben nicht greifbar.

Zum Testarktikel selbst geht es hier <klick>.