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Cannondale CAADX Rückruf Gabelbruchgefahr 1.3 – Sorry

August 18, 2019

Newsticker/ wichtig !/ Mailings/ Status: ich mu jetzt ganz ehrlich sein, da ist wohl was schief gelaufen. Denn die an die Edelhelfer von dem Emailaccount aus gesendete Mail ist tatsächlich dort angekommen und man hat mir auch geantwortet. Nur ist diese Rückantwort im Spamfach gelandet ! Das ist dann auch gerade mal die zweite Mail die dort überhaupt gelandet ist.

 

Ich möchte mich also dafür entschuldigen, diesen Umstand nicht ganz korrekt beurteilt zu haben.

 

Erschwerend kommt hinzu, das die Rückantwort schon vor 13 Tagen erfolgte. Blöd gelaufen. Jetzt war ich gerade schon wider draußen, habe die Gabel für die angeforderten Bilder so gut es ging frei gemacht, die Rechnung gescannt und eine entsprechende Rückmail auf den Weg gebracht.

Der Werkstattleiter seinerseits hatte diese angefordert und mir geantwortet, also in der verschollenen Mail, das er sich um einen entsprechende Austauschgabel vorab bemühen werde, sobald er meine Rückantwort erhalten hätte. Dann könne man auch einen Werkstatttermin machen, mit einer Wartezeit von 2-3 Stunden könnte ich sogar vor Ort verbleiben.
Das würde mir blödes umherfahren mit dem einem Auto vermeiden, was ja fast 40km für den einfachen Weg wäre.

Gut das die Sache sich so geklärt hatte. Ich aber wirklich in diesem Mailfach ganze zwei Spam, in der ganzen Zeit. Da denkt man doch nicht daran…

30.926km/ 17.08.2019

August 17, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biketouren Bilder: ungeachtet der Sachlage, auch ein krankes Tier muß mal an die Luft. Die Idee zu der heutigen Tour hatte ich schon gestern auf der Rückfahrt vom Job. Eigentlich ging es nur darum, einfach mal wider raus zu kommen.

Hört sich jetzt blöd an, von einem der jeden Tag draußen ist, also zumindest mit dem Rad. Das draußen sein sollte aber eigentlich mehr entspannter sein und ein wenig rumspielen sollte auch mit drin sein. Die Grundvoraussetzungen waren fast bestens. Zu Hause eh keiner, Klamotten für unterwegs hat man genug, mußte nur noch ein passenderes Rad her. Ich dachte mir, auch mit dem Aua sollte das CAADX mit seiner Gangschaltung die Passage über die wider fertig gestellte Brücke besser meistern, als der Stahl Renner. Noch wichtiger war, am CAADX könnte auch mit Gepäck zwei große Trinkpullen platziert werden. Auf einer grob kalkulierten Tour von mindestens drei Stunden nicht ganz unwesentlich.

Rein vom Fahrplan her sollte es zunächst nach Lüdinghausen gehen. Warum hatte ich ja schon erwähnt. Nein hatte ich nicht ? Ich wollte im örtlichen Northland Store nach einer besser tauglichen kurzen Radhose schauen.

Irgendwie bin ich dann nach dem Frühstück nicht ganz so fix in die Schuhe gekommen und das CAADX wollte auch noch gepackt werden. Sollte man auch in Ruhe machen, damit nicht erst beim anvisierten Stop merkt: „oh da fehlt was, Mist !“ Eigentlich eine gute Voraussetzung um auch entspannt los zu fahren.
Hab ich dann auch gemacht, aber…

…quasi nur hoch bis zur Rennbahn. Dort dann man an die Reifen gefasst und gedacht: „Luft könnte auch mal wider rein.“ Also wider Kehrum und Luft drauf gemacht, dann wider los. Als nächste mußte ich feststellen, daß ich zwar auf dem CAADX gefühlt gut vom Fleck kam, das mir aber eine mehr als nur seichte Brise, wie vom Wetterdienst prognostiziert, entgegen bließ. Gut, sie hatten zeitgleich zur Abfahrt auch 100% Regenwahrscheinlichkeit vorher gesagt. So what !?

Und so stand ich nach recht mühseligen 38min. kurz vor dem Bauernhof, wo ich letzten Sonntag die frei laufenden Schweine gesehen habe.
Da es so nett warm mit 20c° war, also draußen, ich sowieso schon gut auf Fieber abgestrampelt habe, fiel meine Flecktarn-Bikebuxe auf den Boden und wurde anschließend noch am CAADX verstaut. Aber keine Angst, drunter trage ich eine gepolsterte Radbuxe. So ganz ohne…

So ging es dann etwas erfrischender weiter. Im Kopf hatte ich die eigentlich tolle, weil recht gut-flott zu fahrende Strecke, die uns-mir ebenfalls letzten Sonntag der Kumpel aus dem Claim gezeigt hatte. Der Grund war recht einfach, ich wollte nur einfach fix nach Lüdinghausen kommen. Wenn ich schon so spät weg komme, wollte ich wenigsten zackig den To-do-Plan abarbeiten um genug Zeit am Pausen Spot zu haben. Jenen hatte ich auf einer Fahrt entdeckt und war das Hauptziel dieses Tages.

Überraschender Weise klappte dieser Plan auch recht gut. In Nordkirchen bin ich sogar durch´s Dorf gefahren um beim örtlichen Bäcker nochmal eine kleine Pulle Wasser nach zu fassen. Denn das sollte Thema bleiben diesen Tag. Der Himmel war zwar gut bedeckt, zumindest einen Großteil des Tages, aber durch die eher drückende Wärme hatte ich quasi ständig Schwitzwasser, was mir von der Stirn lief. Ein Zustand den ich nur sehr selten, um nicht zu sagen, eigentlich gar nicht kenne. Also mußte wieder was nachgefüllt werden.

Und so stand ich nach nur knapp etwas mehr als zweier Stunde tatsächlich an den Toren vor Lüdinghausen. Also denke ich. Ist aber auch egal. Vor dem Northland Store angekommen holte ich mal tief Luft, das CAADX dann angekettet, was in Lüdinghausen bei dem dort verweilenden Gangstervolk mal sicher…
…nicht von Nöten ist. Fahrräder sind dort so selbstverständlich wie sie in jeder Stadt sein sollten. Und das dort jemand ein Rad klauen müßte, kann ich so auch nicht glauben.

Also kurz nochmal draußen über die Ständer geschaut, nichts gefunden, also rein in den Laden. Kurzer Streifzug in eine Ecke, sehr nette Sachen, dann rüber in die ander Ecke. Auf dem Weg dorthin die freundliche Verkäuferin angesprochen ob meines Wunsches, woraufhin sie mit mir zur passenden Auslage ging. Nett war auch wider die Größen bzw. Bundweiteneinschätzung. Man sieht mir die zur Zeit anliegenden 90kg nicht wirklich an. Ich wäre bei der von ihr getroffenen Größenwahl wohl nur mit einem Bein da rein gekommen.

Leider war dann wegen der angesagten Größe die Auswahl auch nicht mehr so riesig. Die gereichte Hose war wohl auch jene die ich die Tage draußen auf dem Ständer erspähte. Doch die Haptik sprich Stoffprüfung meinerseits überzeugte mich nicht wirklich. Doch schlimmer war, mir lief wider der Schweiß von der Stirn. Und so verabschiedete ich mich wider.

Ma(n)n hat ja noch ein echtes Tagesziel, vor allem in viel entspannter. So trudelte ich erstmal hoch zum Dortmund-Ems-Kanal wo dann heraus zu finden war, ob die Zufahrt auf der richtigen Seite, welche das auch immer sein mag, vom Zentrum aus zu machen sei.
Dem war leider nicht so, was mich aber diesmal, im Gegensatz zu letzten Sonntag, nur einen kleinen Harken kostete. Dann hatte ich aber Gewissheit, der Wind blies sowas von steif aus Süden, daß ich die nächsten Meters, so kurz sie euch sein mögen, eher am Limit fahren würde. Wo genau mein Pausenspot war konnte ich auch nicht wirklich in meinem Navihirn aufrufen. Also fahren in den Dunst.

Doch das Glück war mir holde und ich ahnte es schon, denn irgendwie hatte sich in meinem Hirn die Topografie des Spots eingeprägt. So stand ich nach kaum weiteren, wenn auch mühseligen dreißig Minuten am Spot. Tagesziel erreicht.

( Restbilder und ein kurzes Filmchen wie immer in einem Album )

Den Zugang zu der leichten Erhöhung hatte ich zu Fuß gemacht. Letztes mal bin ich ja noch runter gefahren, was gut klappte. Doch hoch fahren wollte ich jetzt nicht. Man weiß ja nie was da so auf einen wartet.

Ja und wie das eben so ist, da ist mal ein netter Ort, man kann es sich dort gemütlich machen, was dann aber leider mehr als offensichtlich auch von anderen Leuten wahr genommen wird. Eine Grillschalen, diverse Getränkeflaschendeckel, Papierreste und und und. Nicht wirklich viel, aber an einem so schönen Ort fällt halt gleich jeder Fitzel schnell in´s Auge. Also mir zumindest.

Ich richtete mich etwas weiter hinten drin ein. Also wieder mehr in Richtung Lüdinghausen. Mein Ort hatte den Vorteil, daß dort nichts rumlag, also zumindest nicht offensichtlich, dabei aber auch noch etwas mehr windgeschützter war. Meine Hängematte wurde aufgehängt und dann hab ich mir erstmal Ravioli warm gemacht. Bei dem Wind auch mit Windschutz war der Verbrauch an Spiritus nicht gerade gering. Klappte aber trotzdem.

Der Esbit Kochtopf tat seinen Dienst, aber ich mußte dann doch feststellen, daß er mit seiner Größe so gerade eben gut auf dem Trangia Triangel  Platz fand. „Der Durchmesser könnte doch einen guten Tacken größer sein„, dachte ich. Innerlich war damit der Weg frei zum Topf von Sea-to-summit aus Alu oder Edelstahl, oder was vergleichbares.
Die 1,9l Variante soll einen Durchmesser von gut 16,5cm haben, was ich ja live im Shop testen ließe. Dann würde der Topf groß genug sein für ein ordentliches Mahl, aber noch gut auf dem Brenner stehen, parallel dazu aber auch den Holzvergaser aufnehmen können. Praktisch dachte ich.

Nach dem Mittagessen wurde in der alten Heimat angerufen. Dann wurde der Espresso gekocht um anschließend eigentlich noch etwas in der Hängematte zu chillen.
Uneigentlich ging der Plan so mal gar nicht auf. Die aus der alten Heimat angekündigten Regentropfen kamen schneller an als gedacht, der Espresso konnte noch in die Tasse gegossen werden, dann packte ich schon die Hängematte zusammen. Schadensbegrenzung war angesagt. Irgendwie ruhig aber dennoch unkoordiniert ja fast hektisch kramte ich die einzelnen Dinge zusammen, schlüpfte wider in meine Flecktarn-Bikebuxe und streifte mir auch wider die Windstopperweste über. Mit dem Regen kam auch einen frische Brise und nass in Kombination mit kalt stand nicht auf meiner Wunschliste.

Passte aber alles so noch und ich streifte noch ein wenig durch den dortigen Wald, in der Hoffnung eine vermeintlich andere Zufahrt zu finden. Eventuell eine mit Richtung Lüdinghausen. Denn in meinem Kopf sollte es genauso fix via Lüdinghausen wider gen Heimat gehen. Erschien mir als einfachster Plan. Den ursprünglichen Plan am Dortmund-Ems-Kanal bis zum Datteln-Hamm-Kanal zu fahren klemmte ich mir. Bei dem Gegenwind nebst Regen erschien mir das als kein sehr guter Plan.
Doch eine weitere Zufahrt, für mich dann als Ausgang, könnte ich so auf schnell nicht finden, also doch nochmal bei Googlemaps reingeschaut. Dann stand mein Plan fest, ein kurzes Stück gegen den Wind bei Regen am Kanal entlang, dann links raus und mit Richtung Selm, damit konnte ich leben. Via Selm würde es nach Werne und dann eben zur Burg gehen.

Leider mußte ich auf Grund des eher überhasteten Aufbruchs auch eine kleinere Müllsammelaktion absagen. Ich hatte mir für meinen Müll extra eine Mülltüte mitgenommen. Da hätte noch gut was rein gepasst. Aber so ist das eben.

Die eher kurze Fahrt am Kanal entlang hielt sich in ihrer Dramatik auch in Grenzen. Auch der Regen war nicht so schlimm wie gedacht, zumal es immer noch recht warm war. Ob ich jetzt dann tatsächlich die Strecke nach Selm gefahren gefahren bin wie auf Googlemaps, kann ich nicht mal sagen. Passte aber trotzdem. Glatter Asphalt, eigentlich erstmal gar kein Verkehr, was will man mehr ?

Selm selbst hab ich rechts liegen lassen und dann mehr oder weniger straight auf Nordkirchen zu. Da bin ich aber nicht direkt durch den Ortskern gefahren, sondern habe, wie ich gerade sehe, sogar noch einen Extrabogen gefahren. Blöde Sache, hätte aber auch keinen großen Zeitvorteil gehabt. Denn außen rum kam ich gut vom Fleck und im Ortskern kann das mal schnell anders aussehen.
Hinter Nordkirchen ging es dann wider über die gleiche schnelle Strecke zurück. Landschaftlich, also recht nah bei einer Landstraße nicht ganz so prickelnd wie ich das sonst bevorzuge, aber mein Gott…

Bei etwa Kilometer 67 hielt ich nochmal an der B54 wo eine Bushaltestelle ist, halt gegenüber „Zum letzten Wolf“. Der Regen hatte sich wider verkrochen, ich hatte genug gestrampelt, braucht mal eine kleine Pause. Dann setzte ich die Fahrt wider fort, passierte die freien Schweine, rüber über die neue Brücke, alles so Schlagworte die nur mir was sagen. Wobei…
…paraell hinter den Schweinen ist noch ein Wald, dort waren Wegstrecken zu erkennen. Könnte man nochmal wie hinfahren und schauen was da lecker sein könnte. Rein von der Karte her, müßte ich da sogar schonmal gewesen sein. War wohl auf einer Rückfahrt von Herbern, so ich das im Kopp habe.

Ich rollte also so wider in meinem Trott vor mich dahin, erklomm die letzte Ebene, wo es wider dieses Fotolicht gab und schaffte es fast bis zur Burg. Kurz vorher bemerkte ich aber, ich sollte nochmal kräftigst an der Pulle nuckeln und vor allem auch noch einen Riegel zwischen die Kiemen schieben ( was ich so verbrenne lässt wohl so manche Frau vor Neid erblassen ). Irgendwie war mir so ein wenig merkwürdig.

Frisch gestärkt erreichte ich dann die heimische Burg, schaffte alle Sachen weg vom CAADX, prickelte den Ortlieb wieder an den Stahl Renner, schmiss die Wäsche an und hüpfte unter die dringend notwendige Dusche. Tja, und so war die Tour auf der einen Seite fast entspannt. Wobei das mit meinem Zeitmanagement nochmal geübt werden sollte. Auch das mit dem Gekurbelt gegen den Wind war nicht wirklich entspannend. Spaß hatte ich aber trotzdem.

Ja so war das.

Ach ja, mit dieser Fahrt habe ich für dieses Jahr die 5.000km Marke durchrollt. Mit noch verbleibenden vier Monaten könnte ich also verdammt nah an die 9.000 bzw. 10.000 Kilometer pro Jahr ran kommen. Denn alleine der August hat ja noch satte zwei Wochen, was ja nüchtern runter kalkuliert noch zwei mal 200km machen würde. Da der August aber schon bei 799km steht, käme ich ohne große Mühe schon alleine im August auf 1.200km. Sollte mir das zu denken geben ?

09:30Uhr – Rumgelaber 17.08.2019

August 17, 2019

Morgengruß & Rumgelaber: noch hocke ich in der heimischen Küche am Stammplatz, die Frage nach Rührei oder Spiegelei auf dem Frühstücksbrot ist innerlich gelöst. Es wird Rührei werden. Ihr lacht, aber da sind sehr wichtige Fragen. *grins*

Derweilen Blätter ich in der Samstagszeitung und bin auf einen kurzen Artikel über einen Restauration eines VW 412 LE gestoßen. Neben dem Druckartikel im Westfälischen Anzeiger gibt es auch eine Homepage über das Projekt. Jene ist unter dem Titel vw412Projekt.de zu finden. Wer also mag… .
Für mich ist so ein Auto noch ein Auto und als ehemaliger Käferfahrer sowieso interessant. Der dort aufgemöbelte Typ4 ist sowieso ein klasse Auto in meinen Augen. Leider ist es VW nicht gelungen diese brauchbare Volkstechnik mit einem entsprechenden Volksbudget zu erwerben in die Neuzeit zu retten. Die Fahrzeuge aus dem Hause ( und natürlich auch der anderen Anbieter ) sind heute mehr rollende Daten- u. Elektroniklabore die beim kleinsten Wackelkontakt kapitale Probleme mit sich bringen. Was mich dann noch an ein anderes Auto erinnert…

Hatte ich die Tage entdeckt und es handelt sich um einen Lada 2107 ( oder auch WAS-2107 ). Einfache ehrliche Autos ohne großen Schnick-Schnack. Dieses Model löste laut Wikipedia den Lada 2101 ab, der im Grunde ein in Lizenz gebauter Fiat 124 war. Fiat 124 fände ich jetzt auch nicht schlecht.

Warum ? Ich denke das was ich so auf den aktuellen Straßen sehe sieht nicht nur alles gleich aus, sondern hat sich in Sachen Fortschritt nicht wirklich bewegt. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, die aber auf dem Markt kaum Präsenz haben.
Der Kunde wird, man möge mir diese Ausdrucksweise nicht nachtragen, verarscht.

…und sonst ?/ „Vor Ort“: ach ja, da gab es noch den Artikel zur Strecke 77 die mal eine Autobahn werden sollte( hier noch eine wohl brauchbare Onlinepräsenz ). Der Artikel wartet mit ein paar Bildern auf und die ganze Story soll am nahen Welver im dortigen Wald bzw. an einem Wanderweg zwischen dem Friedhof in Kirchwelver und dem Dorf Dinkern liegen.

Gugste also, wäre doch mal wider für demnächst ein Radausflugsziel. Der Wald hinter Welver wollte sowieso mal besser erkundet werden.

 

26.693km/ 16.08.2019

August 16, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- & Biketouren Bilder: grundsätzlich will ich gar nicht so viele Worte verlieren, aber wer mich kennt… . *lach*

Grundsätzlich ist nicht viel passiert. Das Wetter ist teilweise gut umgeschlagen. Eines morgens hatte ich ma´ gerade 5c° auf dem Außenthermometer. Und geregnet hat es auch gut. Nicht gut genug für die Natur, aber wenigstens etwas. Derweilen läuft der Stahl Renner geschmeidig, was mich vor dem Hintergrund der Cannondale Rückruf Geschichte zumindest etwas milde stimmt.
Große Extraausfahrt gab es nur am Mittwoch, wo eine gelassene expandierte Rückfahrt über bekannte Wegstrecken aus dem Ärmel geschüttelt wurde. War alles irgendwie alter Kaffee, aber auch gerade deswegen wohl super schön. Auch das Wetter spielte gut mit.

Am Freitag gab es noch eine weitere, diesmal aber nur seicht ausgedehnte Heimfahrt. Wie so oft, oben an Cappenberg vorbei. Schon mal warmfahren für die gedachte Tour am Samstag. Aber davon werd ich dann zu gegebener Zeit wieder erzählen.
Ein paar Stichworte gefällig ? Erstmal hoch nach Lüdinghausen um dort im örtlichen Northland Store ein wenig zu stöbern. Dort hatte ich vor ein paar vielen Tagen kurze Radhosen gesehen. Die schienen mir vom Stoff her deutlich dünner und somit besser für sehr-warm-sommerliche Fahrten zu sein, als jene die ich habe. Ansonsten wären die Begriffe Hängematte und was zum Essen machen noch zu erwähnen. Wird also eher entspannt. *freu*

Biketouren/ Touren-Ansage/ Biketouren Karten: …oder doch nur so eine Idee zu einer Tour. Da ich die ganze Woche im Raum Soest, Lippstadt und Co. unterwegs war, konnte ich auf eben schnell in einem so ester Radladen die Karte Soester Börde im Maßstab 1: 50.000 abgreifen.

Und so hab ich mal wider auf dem bekannten Onlineportal die gedachte Tour in zwei Parts abgesteckt, damit ich auch mal ein paar Zahlen zur Hand habe. Die Hinfahrt am Burg via Nehheim bis zum Möhnesee-Turm kommt mit guten 65km und für mich bestimmt nicht zu unterschätzenden 561hm zu stande.

Eine gedachte Rückfahrt, hier aber zugegebener maßen aus der Hüfte zusammen gebastelt, Möhnesee-Turm – Soest – Alter Hellweg – Burg kämen zwar ich 65km zusammen, dafür aber eher bescheidene 94hm.

…und sonst ?: was ich nicht vergessen darf, die kleine Einkaufsliste für…

Cannondale CAADX Rückruf wegen Gabelbruchgefahr 1.2

August 16, 2019

Newsticker/ wichtig !/ Mailings/ Status: ja und wer´s noch nicht wusste, aber insgesamt hab ich es irgendwie geahnt, weder die Edelhelfer noch Cannondale haben/ hat sich gemeldet. Finde ich jetzt irgendwie…

 

…heftigst schwach !

 

Bei den Edelhelfer ist das jetzt satte zwei Wochen her, daß nicht mal eine Rückmeldung kam. Und wenn die nur lauten würde: „ganz großes sorry, wir hab´ens einfach nicht geschafft weil die Hütte brennt„, oder: „wir haben noch keine Rückinfo von Cannondale bekommen.

Irgendwie ungünstige Funkstille, denn so langsam rückt die Jahreszeit heran, wo man ein grobstollig bereiftes Radel besser gebrauchen könnte. Und auch die eine oder andere Tour wo es hügelig werden könnte, wäre besser-gut mit einem entsprechenden Rad zu fahren.

Ich habe keine Ahnung wie man sich das so vorstellt.

26.520km/ 12.08.2019 ( inkl. Bilderlink )

August 12, 2019

Bikealltag / Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: viel ist im weiteren Verlauf der letzten Woche nicht passiert. Zu erwähnen wäre, das ich auf der Suche nach noch irgendwo auf Lager oder in der Verkaufsraumauslage liegende Conti PG 4000S II doch noch fündig geworden bin.

Ich habe ein paar viele Läden, die halt so schnell erreichbar waren, abgegrast und erst nix gefunden. Der neue Conti 5000 wird gelobpreist und ist entsprechend verfügbar. Und wie ich mir das schon dachte, ausgerechnet bei Das Rad Dortmund hatten sie noch welche zur Hand.
Und genau von deren Laden hatte ich die ganze Zeit ein Bild im Kopf. Hätte ich sie mal zuerst angefahren.

Drei Stück waren noch zu haben, wo ich auch zunächst sagte: „wenn gutte Preis, ich nehm alle drei„, *lach* nein natürlich nicht in dem Wortlaut, aber vom Sinn her schon. Ich schwenkte aber noch um und nahm nur zwei. Hintergedanken war, wenn die jetzt demnächst verrecken, muß sowieso ein anderes Model herreichen. Und so wurden am Samstag die frischen Schlappen montiert. So wider gut gerüstet tat sich dann eine Ausfahrt auf.

Treffen war um 10:00 Uhr am örtlichen Heimat HBF, Besuch aus dem Osten traf per Zug ein, der Kollege aus dem Claim rollte auch vor. Die ersten Fahrkilometer ( hier den Verlauf bei Strava ) waren klar und führten über bekannte Wegstrecken. Erste Stärkung in Drensteinfurt, was soll ich dazu sagen. Dann weiter via Werseradroute bis eigentlich Albersloh.
Uneigentlich habe ich beim Bilder machen während er Fahrt die offizielle Werseradroute Ausschilderung verpasst und wir standen schon mitten in der Hohe Ward. Dort wurde die erst Bank rechts geentert und abgehockt, nebst tiefsinniger Männergespräche. Mit knapp 2h und eher moderater Fahrweise war das eine reine Genussrunde.

( Alle anderen Bilder wie immer in einem Album )

Nach der ersten großen Pause machten wir uns dann wider auf, denn ich vermeldete, daß sich mein Kreislauf langsam in die Ruhe und somit Schlafposition begeben würde. Für mich ist aber auch eines klar, die Umgebung mit dem Hiltruper See ist genau ein Ding !

Der Hiltruper See wurde umrundet und dann scharf rechts raus am zum Dortmund-Ems-Kanal. Nach den wenigen Metern bis dorthin befanden wir gemeinsam den Gegenwind für erträglich und beschlossen uns am Kanal entlang in Richtung Lüdinghausen zu machen.

Der Kanal war da vor ein paar Jahren noch arg Baustelle und ich kann mich daran erinnern, das selbst der ortskundige ( Neckname ) Schönwetterfahrer mehr als einmal rätselte wie wir wohl nach Münster ( wir kamen damals von Westen her ) kommen würden ?

Diesmal klappte das aber fast reibungslos. Zwei, drei Feinheiten, einmal in Höhe Senden wo wir unvermittelt nicht mehr am Kanal standen, sondern an einem abzweigenden Gewässer oder doch eher Hafen weil Sackgasse. Über eine Treppenleiter ( *Idee!* könnte man dann bei einer nächsten Attacke vorab die Kanalseite wechseln und auch beim Schloss Senden vorbei schauen ) konnten wir eigentlich den Anschluss wider haben, dann tauchte aber eine andere, nicht gerade schlecht aussehend Route auf. Zunächst noch in der Annahme das dies die Stever sei folgten wir der Route. Doch alsbald hatte ich so eine dumpfe Vermutung, die dann auch später beim befragen Eingeborener bestätigt wurde. Es war die Alte Fahrt, sprich der alte Kanalverlauf.

Das war dann etwas holperig, ich fand das gehört aber zum garveln mit dabei. Dennoch beschlossen wird dann wider Teilasphalt unter die Reifen zu nehmen bis wir wider am Kanal standen. Dort gab es dann den dritten Schönheitsfehler. An einem weiteren Yachthafen verpassten wir die nicht ganz so nett optisch augenscheinliche Abfahrt um wider am Kanal zu landen. Nach einer kleinen Schleifen hatten wir das dann aber doch.

Jetzt ging es recht stramm, auch gegen den Wind, gen Lüdinghausen. Vor Lüdinghausen ist die östliche Routenführung direkt am Kanal aber noch durch einen Campingplatz/ Privatweg gestört ( auch ne´blöde Stelle weil so keine Umfahrung sichtbar/ ausgeschildert war ).
Ich wechselte mit den Jungs im Schlepptau die Kanalseite, was dann aber alsbald zu einer neuen Schleife über den Kanal führte. Ab hier sind wir dann ich gar nicht mehr am Kanal entlang, sondern passierten das Café Indigo. Das jenes recht direkt vor den Toren Lüdinghausen liegt, hatte ich so nicht mehr in Erinnerung. Jedenfalls landeten wir weiter fix an der Burg Vischering, welche dann unserem Gast optisch zu gute geführt wurde. Ich kannte die Location ja schon gut, schwenkte also stramm zu einer Spiegelkiste rüber…

Diese Box war von außen komplett mit schmalen Blech- oder Glasspiegeln verkleidet, genau mein Ding so ein Design-Mist. Ach apropos Mist, jetzt hab ich ganz unser großes Picknick in der Hütte vergessene darüber zu berichten. Muß irgendwo, ja wo genau, egal. In einer Hütte, ich meine hinter Hiltrup, haben wir Stellung bezogen und meinen Spiritusbrenner angschmissen. Für zwei von uns gab´s Ravioli und einen guten Espresso hinterher.

Dabei fragte man uns wo wir denn noch hinfahren würden und so ergab sich eine schon fast unglaubliche Gesichte. Die kann aber ein anderes mal erzählt werden, wenn. Kurzabriss: man glaubte uns im Ernst das wir auf dem Weg von Berlin nach Paris seine. *schmunzel* Jedenfalls war ich auch begeistert, wie gut das mit dem Futter klappte.

Da in Lüdinghausen das leider Backwiärk geschlossen hatte, wurde eine örtliche ( spaßfreie ) Tanke angesteuert und gleich mal mächtig die Wasservorräte aufgefüllt. Denn jene waren auf Vacumnivau zusammen geschrumpft und ich glaube uns allen klebte die Zunge leicht am Gaumen. Wasserdefizit halte ich ja sowieso für eines der größten Handicaps ( natürlich neben dem Koffeeindefizit gleich hinter dem Futterdefizit ).

Dann ging es auch recht stramm weiter, auch wenn kurz hinter Nordkirchen noch eine kleine Pause zwecks Futteraufnahme bei den Kollegen eingelegt wurde. Noch ein Hihglight im weiteren Verlauf der Route, ich entdeckte frei laufende Schweine und Hühner an einem nahen Bauernhof.

Bild 6_ergebnis.jpg

Was für prächtige und schönen Tiere ! Dann konnten wir aber schon das Kraftwerk in Stockum sehen, erklommen ein paar letzte seichte Steigungen, es bot sich noch ein tolles Licht an…

Bild 7_ergebnis.jpg

…uns ihn standen wir auf der heimatlichen Kanalbrücke und verabschiedeten uns. Mein Weg führte zum osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens, die beiden Kollegen machten sich auf zum HBF. Ja war richtig gut, entspannt, wenn auch im letzten Viertel etwas trocken die Tour.

Aber wie das eben so ist. Die Wolken blockierten etwas die Sonne, es war als scheinbar kühler, dazu noch der Wind und schon fühlen sich so bei der angenehmen Fahrt die gute 21c° nach weniger an. Man hat erst keinen Durst, merkt es nicht wirklich das man eigentlich ölt wie Atze und dann plötzlich hat man nur noch Brand !

Ja und dann war da halt der…

Montag: es ging wie immer dem Stahl Renner zum Job, nur frisch war’s am Morgen. Und nachmittags…, ja da kam die Überraschung ! Mit jedem Meter mehr in Richtung heimatlicher Burg zog der Himmel sich zu, es wurde deutlich kälter ( 14c° ! ) und es begann zu regnen. Wann hat man das zuletzt gehabt ?

 

…und so andere Dinge

August 11, 2019

Newsticker/ wichtig !/ Mailings/ The Cure – Forest:  die Baustelle mit dem CAADX und dessen Gabel hat nicht ganz so funktioniert wie man wohl dachte. Eine Rückantwort seitens der Edelhelfer kam nicht, ich habe dann am Freitag nochmal selbst angerufen.
Und wieder wussten ein offizieller Cannondale-Dealer nichts von der Rückrufaktion. Die Werkstatt werde sich aber schlau machen und Anfang nächster Woche melden. Man wird sehen.

Ich denke zunächst mal machen sie sich schlau, dann muß ja auch erstmal eine Tauschgabel in den Laden kommen und dann muß ein Schraubtermin her. Das wird wohl eine längere Nummer. Und so hab ich meine Verwunderung dieser Handhabung gegenüber Cannondale in einer Mail zum Ausdruck gebracht. Bin also auch da mal gespannt, was kommt ?

Mailings II: es ist mir gelungen das Ortlieb Accessory-Pack auf die Postreise zu schicken. Bin mal gespannt was Ortlieb sich zum Klettproblem einfallen lässt.

…und sonst ?: den gestrigen Tag habe ich dann mal mit einer entspannten Volotec Cross & Hammock Ausfahrt verbracht. Zum entsprechenden Beitrag geht es hier –> Klick

Biketouren/ Biketouren Karten/ Karmariders Touren: da wir uns ja gleich für eine Radrunde treffen habe ich mich meines Kartenbestandes erinnert. Die Karmariders Tour startet ja in Duisburg und mein bisheriger Plan ist, samt Bike in den Zug zu klettern und bis zum Duisburger HBF zu fahren. Jetzt brauche ich nur noch eine Route vom HBF zum Startpunkt.

Damit ich jetzt nich den Blaupunkt Bikepilot an´s Bike heften muß dachte ich, schau doch mal bei den Karten. Natürlich habe ich eine Essen und Umgebung und jene sogar im gut lesbaren Maßstab 1:50.000 nur jene Karte geht nur bis knapp Duisburg Hafen. Blöd gelaufen. Da werd ich wohl nochmal bei Public-Press was kommen lassen müssen. Und dann auch gleich, falls in deren Bestand, was für Werl-Neheim im Maßstab 1:50.000.

 

Cannondale CAADX Rückruf wegen Gabelbruchgefahr

August 9, 2019

Newsticker/ wichtig !: ja ich bin betroffen und will mal ein zwei Worte darüber verlieren. Vorab, hier erstmal der Link zur Cannondale Website <klick> mit der entsprechenden Info. Dazu noch drei Screenshots ( falls das mal unsichtbar sein sollte ).

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Unschön die ganze Sache, kann vorkommen, Cannondale hat in meinen Augen erstmal reagiert. Erstmal, aber richtig ? Davor gedrückt haben sie nicht, nur die Händler sind wohl offenbar nicht informiert und Kunden hat man wohl auch nicht explizit angeschrieben. Gerade die Nichtinformation der Händler finde ich, mit Verlaub gesagt, befremdlich.

Natürlich hatte ich dann mich um eine Wechselaktion via der Homepage bemüht. Zu meinem Erstaunen fand ich einen Cannondale-Vertragshändler im nahen Ahlen. Genau genommen gute 10km näher als die Edelhelfer in Dortmund.

Zweirad Hagedorn in Ahlen hatte ich dann auch gleich angerufen. „Leider sei man erst ganz frisch mit Cannondale liiert und somit noch gar nicht im Thema„, wurde mir dann entschuldigend mitgeteilt. Kann man so stehen lassen.

Gut, dann hab ich doch die Edelhelfer kontaktiert. Ich dachte fernmündlich wäre auch da die beste Idee. Und tatsächlich kam ich auch durch, man versuchte mich noch in die Werkstatt zu verbinden, nach einiger Zeit ging man aber wider selbst an die Leitung.
Da sei wohl zur Zeit viel los, aber Email mit Anliegen ginge auch.“ Also mal am letzten Wochenende eine entsprechend Email abgesetzt und…

…warte bis heute !

 

 

Ich glaube was Kundenbetreuung und Pflege, gerade in Falle einer offiziellen Rückrufaktion angeht, liegen die meinen und derer Ansichten nicht auf gleichem Niveau. Natürlich ist jetzt gerade Hochsaison und die Buden brummen wie Atze, aber das tun sie ja nicht das erste Jahr. Etwas Luft für eine kleinere wenn auch unschöne Aktion sollte man den Dealern schon einräumen. Und dem Kunden auch.

Rumgelaber/ …dem Jung…

August 8, 2019

…seine Currywurst-Pommes-Mayo !

Rumgelaber: das sind doch Momente wofür der Mensch, vorzugsweise im Ruhrpott, lebt.

Mahlzeit !

 

Transcontinentalrace/ TCR 2019

August 7, 2019

…und sonst ?/ Newsticker: ich möchte das hier mal kurz aufspielen, weil es doch schon etwas ist, was nicht ganz so alltäglich ist. Und zwar nicht alltäglich bei den Nichtalltäglichen. Die Nichtalltäglichen sind die, die sich in einem unsupported Bikerace über 4.000km am Stück abplackern.
Unsupported bedeutet, sie haben nichts außer sich selbst. Keine Verpflegungstsellen, keine Techniker, sie müssen und sollen alles selbst machen. Und ganz nebenbei dann noch die 4.000km quer durch Europa fahren. Auf dem Fahrrad versteht sich. Das ganze nennt sich dann Trancontinentalrace

Das nichtalltäglich in diesem Jahr ist, daß eine Frau dieses Rennen gewonnen hat. Fiona Kolbinger heißt die gute Frau und hat so nach dem Deutsche Welle Onlinebricht ( 07.08.2019 ) die Gesamstrecke und somit den Sieg in zehn Tagen, zwei Stunden und 48 Minuten gefahren. Laut dem Onlinebricht soll sie dabei am Tag kaum mehr als vier Stunden geschlafen haben und so 15 bis 17 Stunden im Sattel zugebracht haben.

Meine Glückwünsche und Hochachtung an diese Leistung !

Damit ist sie auch die erste Frau die bei diesem Event die Siegertrophäe mit nach Hause nehmen kann.