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49.156km/ 28.01.2022

Januar 29, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: das Rad des Lebens dreht sich weiter und auch der Winter begleitet uns wohl noch eine Weile. Hier am östlichen Rad vom Pott (Ruhrpott) haben wir bisher noch gut Glück gehabt.

Kalt war’s schon und wird wohl auch noch bleiben, aber von großen Schneemengen oder Niederschlag anderer Art sind wir verschont geblieben. Ich würde sagen, passt soweit.

Mittwoch 05:35Uhr: noch hocke ich in der Küche und bringe mich nach vorne. So richtig will das aber nicht, da hilft wohl nur noch eines.
Das Frühstücksgedeck wegräumen und in die restlichen Klamotten schlüpfen, Abfahrt in die restliche Nacht.

Nachmittags: vergessen wir einfach den gelaufenen Tag und fahren in entspannt die Kombi Sesekeradroute und dann über die Kuhbach Trasse bis zum Kanal nach Hause.

Vielleicht ist das letzte Wort über die unfeinen Einzelheiten noch nicht gesprochen. Vielleicht.

Donnerstag: Fakt ist, es wird nicht nur ein langer Tag, sondern auch ein gut erfüllter. Große Extras und damit auch Überraschungen sollten damit keinen Platz im zeitlichen Verlauf haben.

Auch gab es schon eine Planänderung was die Ausführung der Jobrunde angeht. Beim Frühstück bereite ich deshalb erst Handgriffe dafür vor. Diverse Sonderanfahrten (Testzentren) pflege ich in mein Motorola ein. So brauche ich am Freitag das nicht machen, sondern kann direkt drauf zugreifen. Also kein langes suchen.

Ansonsten war die morgendliche Anfahrt arg frisch windig und natürlich auch von press vorne.

Die Heimfahrt wurde relativ normal abgehandelt. Der Grund dafür war einfach, die Jobrunde endete zwar früher als sonst, Glück gehabt, aber doch nicht so zeitig wie man für eine verlängerte Rückfahrt gerne hätte.
Aber man muß es ja auch nicht jeden Tag übertreiben. Wobei, man könnte ja schon…

Entspannter wurde es dann aber doch, wofür es zwei Gründe gab. Zum einen der Wind, der ja am Morgen noch von vorne heftig kam, dann eben von hinten gut anschob. Der andere Grund war, am Kanal war es so nett. *smile*

Dabei bin ich dann erneut über die Treppenbrücke und es ist mir wieder aufgefallen, daß man auf der angrenzenden Halde einen mächtigen Kahlschlag bereitet hatte.

Dorthin wo mein Finger zeigt und auch das blaue Geländer der Treppe zu sehen ist, dahinter war noch vor kurzem ein guter Baumwuchs. Warum man den abgeholzt hatte, ist mir ein Rätsel? Auch oben auf dem Plateau beziehungsweise auf der Zufahrt zu dieser Treppenbrücke hatte man gut was weggeholzt.
Und oben auf dem Plateau stehen Container sowie Baugerätschaften. Das sich was tut, finde ich ja gut. Nur warum muß man so einen Baumbestand abholzen? Tut das wirklich Not?

Nach der Treppenbrücke hab ich mir noch eine Kurve durch das Gebiet vom Beversee gegönnt. Ist ja nicht wirklich so irre länger als sonst, dafür aber in Abschnitten schön zu fahren. Ein wenig wellig, es hat also was von Achterbahn und die Wegstrecke schlängelt sich so schön. Und wenn man dann noch nach rechts und links in die Baumreihen schaut…

…da sieht man schon den einen oder anderen Baum, der wohl nicht mehr länger stehen wird. Das ist aber normal.
Denn zum einen sind die Bäume gut im Wuchs also auch recht hoch, zum anderen ist der Boden aber recht feucht. Also echter Waldboden. Die Wurzeln können also nicht jeden Baum bis zum Ende halten. Wie ich so fahre passiere ich eine Dreiergruppe Bäume wo ich och so dachte:„na, ganz so lange machen die das aber auch nicht mehr und dann liegen sie quer auf dem Weg.“

Und dann fahr ich um die lange Rechtskurve und habe eine kleine Baum-Pause. Der quer liegend Baum lag nun also da und ich mußte runter vom Rad. Ich konnte es aber sicher unten her schieben und dann nur leicht gebückt ebenfalls drunter her.

Kurz vor dem Erreichen der letzten Straßenmeter gab es noch eine klitzekleine-kleinen Harken durch ein anderes Waldgebiet. Dort ist ja das (Infos zum) Bodendenkmal BummannsburgLage der Bummannsburg.

Ich war ja letzte Jahr erstaunt, daß dort plötzlich Schilder standen und so die Sache gut erklärt wurde. Ich steh ja auf so´n Kram, regt mein Vorstellungsvermögen enorm an. Aber ich erinnere mich auch daran, daß auf einem der Schilder steht, daß Geländefahrräder dem Bodendenkmal arg zugesetzt hätten.

Ja ne´ iss klar, noch vor Jahren wusste gar keiner was da überhaupt ist und auch die Öffentlichen haben da ihr Unwesen getrieben. Aber die Mountainbiker, die haben auch hier ihren Teil dazu beigetragen. Schwamm drüber, sie wissen es ja nicht selber besser. Noch ein letzter Blick zum in der Sonne schwindenden Horizont…

…dann Ankunft mit Wäsche machen, Duschen und Co.. Und natürlich sich was in den Wanst schmeißen.

Übrigens, auf dem Bildschirm hinter dem Essen, kann da jemand erkennen was das für ein Blog ist? Scheint ja interessant zu sein. *grins*

Freitag: der letzte Tag der Viertagewoche, es wird mit der angesetzten Jobrunde bestimmt noch mal „lustig“. *rümpf die Nase*
Man hörte was von einigen Testzentren die dabei noch abgegrast werden wollen. Mal eben so, auf einer Jobrunde die eh schon gute gestaffelt ist. Könnte also das genau das Richtige für einen alten Hasen im „Geschäft“ wie mich sein.

Letzte Zeilen am Abend: gut der Tag hatte es in sich, aber wir haben das mal gebacken bekommen. Dank Vorarbeit am Vortag konnte ich die extra Sonderanfahrten auf dem Motorola und dem dortigen Navigator abrufen und mich dann tatsächlich mal leiten lassen. Das aber auch nur, weil es in dem bekannten Teil auch noch eine fette Baustelle samt derer Umleitung gab.
Zu guter letzt schaute die Kollegen am letzten Treff- u. Übergabepunkt nicht schlecht, daß ich schon direkt hinter ihr auf den Parkplatz fuhr. „Wie schon jetzt da?“ Naja, wir sind ja nicht im Urlaub. *lach*

Im Stall wieder angekommen bimmelten die Telefone und alle waren zwecks Absprache weiterer Tätigkeiten nicht ansprechbar. Also hab ich mir erstmal zwei Lachsbrötchen auf der Zunge zergehen lassen.
Auch danach war nur noch Stellung halten für Eventualitäten angesagt.

Kurz vor Schichtende hab ich dann die GORE-Tex Oxygen Jacke das zweite mal mit Fibertec Textil Guand Pro imprägniert. Bin mal gespannt, wie gut das geklappt hat, denn ich werde es auf jeden Fall mit dem Wasserschlauch testen.

Für die Heimfahrt wählte ich mal wieder die Sesekeradroute, aber in der abgekürzten Version. Die schlammige Ex-Bahntrasse mußte ich mir heute nicht mehr geben. Außerdem ging es bei zunächst molligen 6c° und Sonne samt leichter Brise von hinten heim. *like*

Zwar sanken die Temperaturen mit dem Sonnestand rapide und das zuvor ausgezogene Radtrickot als Back-Up wurde wieder unter der Jacke und über das warme Funktionsshirt gezogen, aber der Ausblick hatte was.

(Januaralbum <klick>)

An der Stelle bin ich damals, also so grob ab 2007 täglich hergefahren. War schon interessant das mal so zu sehen. Zwar kurve ich da in letzter Zeit immer noch regelmäßig her, hauptsächlich wenn ich über die Sesekeradroute komme, aber zurück schaut man ja selten.

An dem links im Bild zu sehen Waldstück führt der Weg vorbei. Dort ist zwar eine Bank zum sitzen und man kann dann den Sonnenuntergang sehen, aber heute saß dort schon jemand und es war mir dann auf den letzten Metern dann doch zu frisch zum sitzen.

Reichte auch für heute und für diese Woche (mit 247km auf dem Rad). Irgendwie hatte ich zum Ende hin den Eindruck, daß trotz der kurzen Viertagewoche (einen Tag HomeOffice) die Arbeit nur auf vier Tage verteilt wurde.
Natürlich ist dem nicht so, doch ereignisreich war es schon. Hilft aber alles nix…

…nach der Ankunft gab noch eine Kurzpflege am CAADX, sowie die üblichen Handgriffe mit Wäsche machen und sich selbst auch eine heiße Dusche gönnen. Zum Abendessen gab es eine Bauerpfanne mit Nudeln, Ei, Salz & Pfeffer.
Sacken lassen, ein leichtes aber auch zeitlich begrenztes Wachkoma und dann hier die letzten Zeilen tippen.

Habt ein gutes Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉

04:46Uhr/ 28.01.2022

Januar 28, 2022

Morgengruß: letzter Aufruf für die Fahrt ins Wochenende, es ist mal wieder soweit. Am Küchenstammplatz hockend, den Espresso special schlürfend wird langsam und genüsslich die zweite Stufe gezündet.
Wobei gezündet jetzt arg übertrieben ist. Es ist zwar eine Zündung erfolgt, aber noch lodert es eher. Es braucht halt etwas und dieses Zeit sollte man sich auch nehmen. Rasant wird die Fahrt den Tag über noch genug. Ein Bild aus alten Tagen…

…aber mit Sicherheit auch in den frühen Morgenstunden aufgenommen.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Crasy day/ Rumgelaber/ 26.01.2022

Januar 27, 2022

Rumgelaber/ Bikebilder: was für ein Tag. Natürlich hab ich mir eine verlängerte Jobanfahrt gegönnt, auch wenn ich sagen muß, zum ende hin war nicht mehr so viel mit mir los. Zum einen war’s doch recht frisch und zum anderen bin ich irgendwie nicht wirklich ausgeschlafen gewesen.
Der Espresso doppio brachte dann auch nur bedingt Schub. Aber so ist das eben, kann ja nicht jeden Tag die Sonne aus dem Arsch scheinen. *grins*

Ich kam also am Job an, hab die erste Lage Kleidung abgelegt und mich dann auf ins Bad gemacht. Da am Häuptling vorbei und natürlich gegrüßt. Komme ich wieder aus dem Bad vernehme ich seine Stimme.

„Ach übrigens Herr Radfahrer, sie könnten gleich noch ein Auto beim Händler abholen.“ Ich gab zu verstehen, daß ich eigentlich noch gar nicht anwesend sei und eigentlich auch was vor hatte. Zum anderen ahnte ich, daß es nicht mit einem einfachen Abholen nicht getan wäre.

Und so war’s dann auch. Meine Tour hatte eine gute Portion Ware, die wurde dann samt aller für die Jobrunde notwendigen Dinge in ein Auto eines Kollegen gepackt. Der brachte mich dann zum Händler, dort wurde dann ausgeladen.

Ich also rein in die Bude und mein Anliegen vorgetragen. Es kam dann jenseits der Theke in etwa so, daß man gar nicht wüsste welches Fahrzeug und ob nicht das Fahrzeug was man gestern bereits zugestellt hätte… .
Ich gab dann den nicht nur den Ahnungslosen, ich war ahnungslos, wusste aber das mir so langsam die Zeit dahin schwinden würde.

Die gute Dame bemühte sich redlich und klapperte ihre Kollegen ab, kam aber mit einer eher negativen Meldung zurück. So ganz verstanden hab ich das nicht, hörte sich aber so an, daß man das gesuchte Fahrzeug bereits am Vortag zu uns in den Stall gebracht hätte. Dann griff sie aber doch zur Quasselstrippe und setzte sich mit unserer Fuhrparkleiterin in Verbindung.

Danach wurde sie schnell oder war doch eher unruhig. Und so stand ich also da, hatte Unmengen an Material und die Zeit war für eine vorsorglich früher Anfahrt bereits verstrichen. Denn ich sollte die Jobrunde in Lüdenscheid machen. Halt dort wo die Brücke der A45 komplett gesperrt ist und der gesamte Fernverkehr von der BAB runter muß. Beim letzten mal hat das nur 20 Minuten extra gekostet, aber da war ich auch zeitig unterwegs.

Gut, jetzt kam die gute Dame auf mich zu: „ob ich zehn Minuten warten könnte, oder sie mir eine T5 VW Bus als Leihwagen fertig machen solle?“
Ich gab nur zu verstehen, daß ich diese Entscheidung nicht treffen könnte und es mir auch egal war, womit ich die nicht mehr vorhanden Zeit verstreichen lasen muß. Scheinbar war das gesuchte Fahrzeug aufgetaucht und der Mechaniker sagte aus, daß er nur zehn Minuten für den Austausch eines Schlosses brauchen würde. Das konnte ich zumindest aus den Backgroundgesprächen entnehmen.

Dann ging meine Quasselstrippe und ich bekam ein „Taxi“ zum Stall und dort dann ein Fahrzeug zum ausrücken.
Anstatt schon um 08:30Uhr bin ich dann um 09:15Uhr vom Hof. Da machst´e nix, die Zeit holt man nicht mehr raus. Zumal die A45 auf dieser Route zu 80% geschwindigkeitsbegrenzt ist. Und da mach ich keine Stunts. Also bin ich los.

Und wie das dann so war, ich brauchte zusätzlich zu den schon regulär, also ohne Brückensperrung, fehlenden Zeit satte 20 Minuten um endlich auf der Bundesstraße zu sein. Auf jener mußte ich noch von ganz äußeren nördlichen Ende quer durch Lüdenscheid zum komplett anderen südlichen Ende. Auch das dauert.

Nach dem ersten Kundenkontakt informierte ich den Häuptling, daß mir satte 45min. fehlen und ein Treffpunkt mit einer anderen Jobrunde deshalb anders organisiert werden müßte. Dabei befuhr ich bereits ein paar Schleichwege, denn bei der Fahrt in den Süden fuhr ich an den Rückstauschlangen vorbei, die im Süden von der BAB mußten und nun durch´s Dorf wollten. Eigentlich hätte ich da auch her gemußt, aber das hab ich mir geklemmt.

Letztendlich fuhr ich ohne den Treffpunkt mit etwa 30-40min. dem Zeitplan hinterher. Aber das ging dann mit den weiteren Kundenkontakten zum Glück auf.

Letztendlich bin ich dann wieder im Stall angekommen und sagte eigentlich nur so zum Scherz, daß ich bereit für den nächsten Stunt wäre. Die Kollegin die mich schon am Morgen wieder eingesammelt hatte, meinte dann aber: „da sei glaube ich noch eine Auslieferung nach Witten.“

Ich bin dann also los und hab die Lieferung schon wo stehen gesehen. Schnell die Adresse ins Mobil getippt und gespeichert. Was man hat, daß hat man. Und kann es so x-beliebig wieder abrufen.

Während der Häuptling noch telefonierte, anderer Brandeinsatz, aber nicht von uns, hab ich mir eine Kleinigkeit zum futtern gemacht und dann war auch er wieder ansprechbar. Ja Witten sei angesagt und es wäre schön… .

Ich also das erste Fahrzeug in der Halle gegriffen alles eingeladen und dann mal wacker los. Bin ich gerade so vom Hof runter geht mein ab da ungläubiger Blick zur Tanknadel. Fast vor der Reserve ist mal eine Ansage.
Ich kann es nicht fassen, hatte man schon lange nicht mehr.

Einen Augenblick zögern ich noch, spiele mit dem Gedanken um zu drehen und das Fahrzeug so wie es ist in die Halle zu stellen. Es gibt eine offizielle Order, daß die Fahrzeuge jederzeit soweit betankt sein müssen, daß man noch ins nächste Einzugsgebiet fahren kann. Aber so?

Ich rolle also so vor mich hin, hacke mich in die Bordelektronik und kann so erfahren, daß es zumindest theoretisch für 150km reichen müßte.
Ich spiele den Gedanken weiter und suche in meinen Navihirn eine passende Strecke mit Hausmarkentanke ab. Ab einem Punkt X werde ich fündig, das Auto wird randvoll mit „Maggie“ gemacht und die Fahrt geht weiter. Die Fuhrparkleitung wurde natürlich informiert, aber irgendwie verebbt meine Meldung.

Eigentlich hätte ich mir das tanken sparen können:„hätte ich es doch mal so leer wieder hingestellt… .“ Aber nein, du machst das ja nicht. Das ich den Wagen nicht noch gewaschen habe. *kopfschüttel*

Mein Konto für Stunts im ersten Halbjahr ist an einem Tag leer geräumt. Ach ja…

…die erst kürzlich wieder frei gegeben Brücke an der Radroute war nach dem Schichtende erneut gesperrt. Sieht nach einer größeren Nummer aus. Saubere Arbeit beim verrammeln der Brücke.

Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege: trotz der ganzen Hampelei hatte ich am Morgen noch vor de Ausrücken meine Bergans Letto Jacke ein weiteres Mal imprägniert. Ich weiß nicht, aber seit dem letzten Mal hatte ich da bei der einen oder anderen Stelle…

Außerdem hatte ich noch meine GORE-Tex Oxygen Jacke nach dem Feierabend noch mal in den Fingern.

Denn wenn ich die Bergans einschicke, werd ich ja eine andere Radjacke brauchen. Ich denke aber mal, auch die GORE-Tex Oxygen Jacke wird für eine zweite Runde fällig sein. Denn schon beim ersten Durchgang, hat sich das Fibertec Textil Guand Pro in das Obermaterial wie eingesaugt.

Im Stall geht das besser als zu Hause. Deutlich mehr Platz, den ich hier nur draußen hätte und ein super großes Stück Pappe. Da kann ich die Kleidung drauf ablegen und dann mit dem Fibertec Textil Guand besprühen.

Ja so war das dann bei mir. Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

49.023km/ 25.01.2022

Januar 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie das eben so im Leben ist, die Uhr dreht sich weiter.

Montag: ich hocke in der Frühe nach dem Espresso special noch am Küchensatmmplatz, HomeOffice ist angesagt. Bisher gibt es aber keine Rückmeldung für einen arbeitstechnischen Auftrag.

Innerlich habe ich mir aber schon ein Programm zurecht gelegt. Ich werde mich so gegen wohl sieben aufs Rad schwingen und über den Standort vom Job ins nächste große Dorf fahren um dort dann mein Brot zu holen. Also eine Bäckerei Beckmanns Fahrt.
So hab ich heute wenigsten etwas Bewegung, komme raus und kann auch wieder ein paar Kilometer zusammen trommeln.

Denn mit dem letzten Wochenabschluss bei 48.911km wird dann wohl im Verlauf dieser Woche die 49tkm Marke fallen. Mal sehen wann? Am heutigen Montag wohl aber eher nicht. Also mal Abfahrt…

18:07Uhr: die unendlich vielen Zeilen zur gelaufenen Beckmanns Brot hol Tour. Zunächst ein paar Daten. Es sind dann doch knapp 68 Kilometer in 3:52h geworden. Aber in entspannt und ich bin erstaunt, wie gut das bei mir lief.

Da ich also ein Zeitfenster X (HomeOffice) hatte aber auch Montags doch irgendwie mein französisches Landbrot einholen wollte, bin ich eben mit dem Rad ins große Dorf westlich von uns gefahren.
Zunächst im Standard, wenn es sowas bei mir überhaupt gibt, dann press am Job vorbei um anschließend ein paar markante Highlights zu passieren. Den Startzeitpunkt hab ich irgendwie eher herausgezögert, die Mobilkiste könnte ja doch noch bimmeln, somit ein echter Arbeitseinsatz fällig werden. Doch mit der gewählten Strecke lag ich gut auf der sicheren Seite. Selbst wenn…, ich war ja quasi in der Anfahrt zum Job.

Ich meine ich habe so um achte rum den Stall passiert und da bis dahin nix anlag, konnte ich mehr oder weniger entspannt weiter rollen. Und so ging es über eine bekannte, aber nicht unbedingt reizvolle Strecke an der einen oder anderen Stelle vorbei.

Über den Borsigplatz ging es dann ab zum Bäckereifachbetrieb des Vertrauens.

Kurz Luft holen, an der Trinkpulle nuckeln und dann die Maske auf. Kurze Zeit später…

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…ab in die Lenkertasche. Nach dem zumindest für mich extrem schmackhaften Einkauf ging’s an die Rückfahrt. Dabei hatte ich ein im Augenwinkel als erneuerte Radroute am Körnebach entlang als Ziel.

Doch zuvor ging es noch auf einen Schwenk an einem mir bekannten Outdoor Laden vorbei, die aber zum Glück noch geschlossen hatten.
Ohnehin hätte ich das CAADX drinnen abstellen müssen, da ich kein Schloss mit hatte. Aber so verdreckt wie es war, wäre das eher eine Zumutung gewesen.

Wenige Meters weiter, ein Radladen, auch sehr gut bekannt. Man führt seit ein paar Tagen Rennstahl als Marke. Machen auch in bunt.

Gut, bunt kann ich ja auch. Dann aber doch rüber zum nächsten Tagesziel, siehe da…

Das Teilstück war mal eine der übelsten Grobschotterstrecken die ich kenne. Schlauchplatzer durch Überfahren von aufgekantetem Steinzeug waren da keine Seltenheit.

Ach ja, für die Grafitti Liebhaber hier, wenn auch nicht in vergleichbarer Qualität, hab ich das hier.

Ab da hab ich mich dann was den weiteren Streckenverlauf anging „fallen gelassen“. In oder ab der Ecke kenn ich ja nicht nur eine Radtoute. Eine kleine Laugenstangen-Pause…

…gab’s im Naturlehrpfad Alte Körne, aber auch nur weil‘ s so schön war. Eigentlich hätte ich mir dort ein noch schöneres Plätzchen suchen sollen. Man kennt da ja noch ein paar.

Erstaunlich fand ich, wie frisch ich noch war und wie gut ich vorran kam. Das Wetter passte aber auch bestens. Zwar durchgängig bewölkt und maximal nur 5c°, dafür aber stellenweise gar kein Wind, ansonsten nur eine leichte Brise. Also heiter weiter…

Ja und wie das dann so kommen mußte, ich hatte ja vor der Abfahrt auf Grobstollenreifen-Laufradsatz gewechselt…

…also wurden am östlichen Ausgang vom Süd Kamen ein paar legger Pisten besucht. Ab da war dann aber auch klar, die ab Start fehlenden 89km mache ich nicht mehr voll. Grob fehlen derer zwanzig bis zu den 49tkm. Kann man aber mit leben, die „fallen“ dann morgen.

Mir war halt nach Caffee & Kuchen, der Mann muß halt Prioritäten setzen und so schonte ich mich mit den nicht gekurbelten 20km. Ankunft, duschen und neu einkleiden sowie Gebäck vom Discounter einholen. Hatte ich einfach Bock drauf und so zum Caffee sollte das passen.

War doch ein guter Tag, mögen die nächsten auch derartig verlaufen.

Dienstag: Blabla, der Tagesstart wie üblich halt. Der Job hatte sich am Vortag kurz gemeldet, ich habe für den ganzen Tag eine Jobrunde. Gut so. Und so starte ich den Tag des Durchfahrens der…

49.000km Marke

…mit dem ordentlichen Morgenschubgetränk. Das bedeutet dann, beim nächsten Mal sind 50.000 Kilometer fällig. Auch eine Hausmarke.
Gut, nächster Hauptaugenmerk liegt auf dem Wetter. Trocken und nur frisch, gleich mit normalen Reifen zum Job, oder doch eher feucht und damit Einwechseln des Spike-Laufradsatz? Man wird sehen. Lange werd ich mich aber nicht mehr hier aufhalten, da ist so ein gewisser Tatendrang.

08:53Uhr: der Tag war was die Anfahrt anging bestens. Zwar wie gesagt frisch aber trocken. Man kam also gut über den Asphalt und dies auch in unter einer Stunde.

Speisekarte/ Die Currywurstda es am Job die passende Runde gab, stand einer Einkehr in gut bekannter Gastronomie – Die Currywurst – nix im Wege.

Es gab dann die gewohnte Zusammenstellung der drei Ruhrpottköstlichkeiten und bei der Currywurst den Schärfegrad Nr. 5..

…ja ich würde sagen, ab Stufe 6. wird die Sache interessant. Für mich eine gewisse Grundschärfe ohne wirklich zu brennen.
Damit stünde beim nächsten Feldversuch die Zwischenstufe 5/7 an. Je zur Hälfte mit der Soße von Stufe 5. und eben Stufe 7..

Die Rückfahrt wurde ma´ wieder geschmeidig spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging über bestens bekanntes Areal der Sesekeradroute bis ins nächste Dorf, dort dann aber diesmal nicht hindurch und hintenrum wieder raus, sondern am westlichen Ortseingang schräg links raus.
Auf dieser Route landet man dann auch auf dem alten Bahndamm der ab Stockum zu Werne bis nach Unna führt. Da bin ich aber wieder schnell von runter gefahren um meine übliche Heimfahrstrecke über ein paar Nebenstrecken abzuradeln. Dunkel war es sowieso schon und mit 1c° in trocken bestes Winterwetter.

Auf der Burg angekommen nur entladen und ein nettes Bild vom Cannondale CAADX zu schießen.

Seit dem 17.11.2015 ist dieses Rad nun bei mir als Ersatz für das Volotec im Einsatz. Jenes hat bis heute nur 39.578km geschafft, ist damit aber am Limit gewesen. Der gefederte Hinterbau mit seinen Lageraufnahmen halt… *schau traurig*

Beim CAADX kann das nicht passieren, denn gefedert ist es gar nicht. Das kann ich aber verschmerzen. Auch wenn ich sagen kann, wenn ich das Volotec mal wieder für eine gewisse Strecke bewege, daß hat schon was von Sänfte.
Trotzdem würde ich das bei einer Neuanschaffung nach dem CAADX nicht wieder gegen ein gefedertes eintauschen. Der Trend ginge eher zu noch etwas breiteren Reifen. Da kann man dann noch was am Luftdruck drehen und gut ist.

Für den morgigen Tag steht ein angeordneter später Arbeitsbeginn an. Man munkelt, daß das Zeitkonto bis dahin mit einer verlängerten Anfahrt überbrückt werden könnte. *smile*

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

39.578km/ Rumgelaber 22.& 23.01.2022

Januar 25, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Café: sagen wir mal so…

Samstag: …nach einem Mittagessen gehört eine gute Tasse Caffee.

Natürlich fängt es gerade dann an zu fieseln (feinster Nieselregen), wenn man es sich eingerichtet hat. Also ma‘ eben das Regentarp aufgehängt und dieses Problem gelöst. Zuvor wurden schon ein paar Handgriffe im Burggarten erledigt, aber auch schon fast sensationell lange in den Federn gelegen. Nach dem üblichen Samstags-Turn mit Latte Macchiato und Samsatgsdruckware nahm ich dann aber doch Aktivität auf. Der Kreis schließt sich.

Nach dem Caffee wurden noch wenige Blätter aufgeharkt und anschließend ein paar Dinge in den alten Rucksack geworfen. Anschließend ging es mit dem Volotec rüber zur Ältesten. Ein wenig Radfahrbewegung kann man ja machen.

…wenig später…

Mit irgendwelchen Klamotten ging es mit dem Rucksack also ab. Das Wetter war so lala, aber es ging und so konnte ich mal ganz untypisch mit einer nicht kompletten Radfahrkluft die wenigen Streckenkilometer abradeln. Ein kurzer Fotostop…

Bei der Ältesten konnte man nicht viel in Sachen Abfluss Waschbecken Küche verrichten. Es stopft wohl wo in weiter Ferne. Der Vermieter, ein guter Bekannter wurde informiert, man wird sehen.
Noch ein wenig nett plaudern dann Rückfahrt.

Sensationell, am Abend saß ich dann vor dem TV und hab mir, ganz old school, Männer auf Rädern via DVD angeschaut.

Outdoor: ach ja, im Briefkasten lag der neue Outdoor-Ofen. Der wurde dann am…

Sonntag: …gründlicher inspiziert. Zuvor hab ich aber die Schiebetür zur Fitness-Garage aufgeräumt. Jetzt wird sich jeder fragen, wie zum Geier kann  man eine Schiebetür aufräumen?

Die Sache ist ganz einfach. Im Verlauf der sehr langen Zeit hat sich die Schiebetür von innen als Aufhängefläche für diverses angeboten. Neben Handfeger und Kehrblech fand noch einiges mehr seinen Platz.

Da dies aber immer nur beigehängt wurde, war das von der Logik und damit auch von der Handhabung her nicht mehr optimal. Ich habe also alles abgenommen und neu geordnet. Dabei wurden die Schrauben, wo ich alles dran aufhänge, neu eingeschraubt.

So sieht das jetzt nicht nur besser aus, sondern ist eben auch besser zugänglich. Vor allem mein Alu-Kaffee-Klapptisch.
Handfeger in fein und grob, Kehrblech ohne Griff, der sich ma´ wann verabschiedet sowie der Besen hängen nun schön untereinander auf der von außen linken Seite. Ist die Schiebetür offen, kann man so bequem vom außen aber auch von innen drauf zugreifen.

Ganz unten hängt eine aus Alublech bestehende Wanne in der ich diverse Radsachen von extremen Schmierdreck befreien kann. Praktisch dann dabei, der Schnodder landet dann in der Wanne und kann so mit einem Papiertuch aufgenommen werden und entsorgt werden.

Auf der von innen rechten Seite hängt dann noch die Festo Führungsschiene für meine Kreissäge. Ist Gold wert, auch wenn man sie nur selten braucht. Dadrüber dann eben der Alu-Kaffee-Klapptisch.

Wiederrum über dem Alu-Kaffee-Klapptisch eine Mütze aus dem BW-Schop mit breiter Krempe. Die hatte ich mir seinerzeit für die Hausdämm-Aktion geholt, die ja im Sommer statt fand. War oft genug ein guter Schattenspender für meine Murmel.

Ja und hinter dem Besenstiel hängt oben noch eine Axt und dadrunter noch ein ebenfalls aus dem BW-Shop erworbener Klappspaten. Schaut gut aus, kann man erst mal so lassen. Die Fitness-Garage muß aber sowieso irgendwann mal klar Schiff gemacht werden. Aber das ist dann eine andere Story.

Und dann wurde der neue Ofen ausgepackt und mal so geschaut.

15:12Uhr: der große Teil des Sonntags ist vorbei, mein Training erledigt und vieles mehr.

Unter anderem wurde Laub welches unter dem Strandkorb lag weg gemacht. Daran gekommen bin ich, weil ich nach dem Brennholzlager hinter dem Strandkorb geschaut hatte.

Auch jenes mußte aufgeräumt aber vor allem optimiert werden. Ungünstiger Weise hatte sich am unteren Holz zuviel Feuchtigkeit gesammelt. Eine bessere Belüftung mußte geschaffen werden und das feuchte Zeug entsorgt.

Dann ging es mit dem neuen Ofen in den Wald. Auf dem Weg dorthin Zeit genug den Verlauf des nächsten Tages zu überdenken. Denn der wird erneut unter einem anderen Thema laufen. Und damit ist das Wochenende zu ende erzählt.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

05:25Uhr/ 24.01.2022

Januar 24, 2022

Morgengruß/ Newsticker: den eigentlichen Beitrag hab ich gestern nicht mehr fertig bekommen, aber den Nebenbeitrag zum neuen Lixada HoBo, der kann man hier <klick> lesen.

Ansonsten war das Wochenende gut erfüllt und im Besonderen der Sonntag ereignisreich. Zumindest hab ich viel geschafft. Aber das schiebe ich als Beitrag noch nach. Bis dahin…

…habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.911km/ 21.01.2022

Januar 23, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: erstaunliche Dinge passieren in dieser Welt. Und um ehrlich zu sagen, so erstaunt bin ich dann auch wieder nicht.

Mittwoch: es ist 04:10Uhr und ich bin hellwach und erholt, doch mein Wecker bimmelt erst um 04:30Uhr. „So what“, sag ich mir und stehe auf, daß Bad ruft. Ich schlürfe meine Espresso special und werde die Gunst der frühen Stunde nutzen um über verkehrsarme Piste zum Job fahren.

Dort dann früher angekommen werd ich dann meine am Vortag nochmals gewaschene Bergans Letto Jacke mit Fibertec Textil Guand Pro imprägnieren. Bis zum Schichtende sollte die Imprägnierung dann trocken sein.
Am Job hat man mehr Platz und kann sich alte Pappe unterlegen zum Imprägnieren.

Was das Wetter so macht wird sich gleich zeigen.

08:03Uhr: die Anfahrt war wie erwartet frisch und die Spikereifen damit auch wieder im Einsatz. Nach der Ankunft frisch machen und die Jacke imprägniert. Dann sich an die Vorbereitung der ersten Jobrunde begeben…

…um kurz darauf der Dynamik folgend dann doch eine andere Runde vorzubereiten und anschließend auch zu fahren. That‘ s life! Aber auch da kam die Überraschung, ich wäre im Stall als Reservemann belassen.

Später: die Rückfahrt in normal & kurz kommt einem komisch vor, wenn man in den letzten bedien Tagen davor ordentlich was auf´s Kilometerkonto gebunkert hat.

Sport: es ist zwar nicht unbedingt warm draußen (5c°), aber ich denke mir einfach es wäre zu schade die Zeit drinnen zu verbringen. Also schlüpfe ich in warme Kleidung und treibe meine sportlichen Übungen draußen. Erst zum End ein gibt es einen ganz feinen Nieselregen. Die letzten Bodenübungen erledige ich in der Fitness-Garage.

Donnerstag: der nächste Tag, ausgerechnet heute wo ich zeitiger im Stall sein mußte, gab’s ein arg frische Brise in besserer Qualität von stumpft schräg vorne. Hamsterrad war also angesagt. Aber clever wie man ja so ist da ist ja die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke. Also darauf abgebogen um dann ab einem kritischen Punkt…
…tatsächlich vor der Baustelle zu stehen ohne Aussicht auf Durchkommen. Ausgeschildert war das schon lange oder sogar sehr lange, doch bisher nur Fake.

Und so musste ich den ganzen Driss wieder zurück, die Querung fahren um dann doch wieder gegen den Wind trampeln. Da machst´e nix, zwanzig Minuten für nöschte verstriche.

Im Stall gab’s dann auch nur ganz fix Handgriffe und Espresso special und ein paar Kekse sowie Obst als Futter.

Die strategische Futterplanung welche dann so aussah, daß man sich bei ohnehin fälligen Durchfahrt des Zielareal ein legger Leberkäßbrötchen holt. Kostet keine zwei Taler und macht erst mal bis zum Mittag satt. Dann aber…

… vergessen das ja Donnerstag ist. Und an jenem Tag ist im außerhalb liegenden Nebeneinzugsgebiet Markt. Und auf dem Markt steht ein Reibekuchen Stand. Auch dort in frisch und legger für einen schmalen Taler. Jetzt war ich aber satt und so gab‘ s dort nix.

Bedauerlich aber kann man mit leben, ich habe mich also zurück gehalten und nix geholt.

Für die Rückfahrt hatte ich am Vortag in der Fitness-Garage noch ein Päckchen geschnürrt um eigentlich einen guten aufgegossenen Caffee zu machen. Da es aber schon den Tag über eher nicht so gemütlich war, im Zielgebiet vom Job schneite es teilweise, hatte ich mit ich mit dem wöchentlichen Obsteinkauf noch ein wenig Brühwürfel und ein Laugenbrötchen mit in den Einkaufswagen geworfen. Kleine Planänderung also.

Ich trete fertig gezogen vor den Stall, das CAADX lehne ich noch an die Wand um eigentlich die letzten Kleidungsstücke über zu streifen. Ich bemerke, es ist zu warm am Beinkleid. Ich gehe wieder rein und disponiere um. Dann fahre ich los. Nun trifft die Kaltfront ein, was ja klar war. Es zieht sich zu, die Sonne verschwindet, es wird frisch, es wird feucht, es schneit!

(Filmschwenk <klick> von der Auszeit)

Da der Schnee-Spuk aber maximal zehn Minuten geht und dann die Sonne wieder ihr Unwesen treibt, biege ich doch an der Ökologiestation Bergkamen links ab und fahre zu meinem Lieblingsaussichtsturm. Ein bisschen…

Outdoor: …geht schon. Der Esbit Spirtusbrenner wurde in die dafür vorgesehen Windschutzhalter gesetzt und entzündet. Da der Spiritus auf der kurze Fahrt nicht sonderlich auskühlen konnte und ich den Brenner nach dem entnehmen auch eine kurze Zeit in der Hosentasche hatte, gibt es recht schnell einen schöne blaue Flamme.

Der Chinatopf wird mit der zuvor in der Tasse abgelesenen Menge Wasser befüllt und ab geht die Post. Das Laugenbrötchen liegt bereit und unter der Radregenjacke trage ich die warme Isojacke. Passt soweit. Das Wasser kocht kurz auf, ich gieße es auf den zerbröselten Brühwürfel und rüher um. Die Brühe ist so heiß, daß man beim Trinken aufpassen muß sich nicht die Schnute zu verbrennen.

So mit dem Sitzen merke ich aber, die Hose ist doch leicht feucht geworden. Blöde gerade wenn man sitzt. Doch es geht. Nach dem Heißgetränk packe ich zusammen und Kurbel mich erneut in Schwung. Die Sonne scheint, leider nur von hinten. Ich muß also stehen bleiben, um ein Bild zu machen.
Lippeauen schon fast beim Sonnenuntergang.

Eigentlich ein guter Zeitpunkt auf seiner Hütte anzukommen und den Kaminofen schon vorzuheizen. Dann noch ein kurzes warmes Bad, frische Sachen an und sich vor dem Ofen gemütlich machen. Träumen.

Freitag: für diesen letzten Wochentag bin ich clevere und ringe dem Schlaf weitere zwanzig Minuten mittels Wecke ab. Das ist natürlich extrem hart, aber was mutt datt mutt. Außerdem, das Hamsterradkurbeln tue ich mir nicht an. Aber zunächst mal das schwungbringende Heißgetränk. Und das tut Not.

Endlich auf der Piste, vorher noch mit dem inneren Schweinehund gerungen und sich fast ernsthaft gefragt: „was machst du hier“, sehe ich nach etwa knapp zwanzig Minuten den ersten Schnee auf der Piste.

So komme ich ganz gut voran und auch über die neu gemachte Brücke rüber bin ich der erste.

Am späten Nachmittag: ja das mit der Rückfahrt in netter hatte sich dann erledigt. War es um die Mittagszeit herum teilweise gut sonnig, zogen Regenwolken auf und es kam immer ein wenig mehr an erhöhter Luftfeuchtigkeit runter, als das es dem geneigten Radler lieb ist. Das motivierte mich dann irgendwie gar nicht so doll…

…denn noch kurbelte ich meinen Streifen am Channel ab. Erst über die übliche Strecke wie Preußenhafen & Seepark Lünen, dann rüber auf´s Nordufer, weil man ja am Südufer in Höher der geplanten und in bau befindlichen Hafencity Bergkamen immer noch nicht durchgängig fahren kann und dann eben kurz nach der Hafencity an der Treppenbrücke wieder auf das Südufer gewechselt.

Bis dahin sah das CAADX schon längst alles andere als sauber aus und auch mein Beinkleid samt Schuhwerk hatte diesen gewissen Kanal-Touch. Aber ich war noch guter Dinge und so kurbelte ich mich ob des ganzen Schnodder fleißig bis zur Burg durch. Dort wurde dann allerdings eine komplette Grundreinigung gemacht inklusive der Schuhe.

Zum Ersteinsatz kam dann auch die neu eingerichtete Putzecke. Zuvor hatte ich die diversen Bürsten, Pinsel oder Schlauchreinigungsbürsten mitten wo in der Fitness-Garage hängen. Für einen schneller Zugriff, also auch für eine fixe Zwischendurchreiningung eher ungeeignet. Jetzt hängt der ganze Kram direkt an der Tür.

Danach halt die anderen üblichen Handgriffe. Rein in die Burg, auskleiden einen Wäschhaufen machen, anschließend die Wäsche in die Waschmaschine stopfen und anschmeißen, Haare schneiden, duschen, rasieren, eben wieder alles fein machen. Wie das eben so ist. Und damit war auch diese Woche vorbei, mal sehen was am Wochenende so kommt und wie dann die nächste Woche so wird?

Macht Euch ein schönes Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉

Es ist soweit – verrückter Traum/ 22.01.2022

Januar 22, 2022

Morgengruß/ Café/ Bikealltag: der Samstagmorgen endte spät, aber nachdem ich erstmalig um halb drei „kurz raus bin“, dann noch mal um halb sieben, was für einen Samstagmorgen auch zu früh war, hab ich mich nochmals umgedreht. Jedenfalls endete diese letzte Traumphase recht offensichtlich.

Oder, wenn Träume die Psyche wiederspiegeln, dann kann ich wohl behaupten, es ist soweit.

Ich bin also in einem Radladen, warum auch immer. Gut, es wird einen Grund gegeben haben, aber damit wäre die Geschichte und die Traumdeutung ja schon zu ende.

In diesem Laden werde ich auf ein bunt bestücktes Regal oder auch Regalwand aufmerksam.
Ich sehe noch die Farben grün, rot und eine Art okka vor mir. Außerdem ist die Auslagenrückwand mit feinen länglichen Holzstreifen verkleidet. In etwa so, wie ich sie auch an der Fitness-Garage verkleidet habe.

Die dort ausstehenden Waren sind vom größten Umfang her Bialetti sowie Kleinkram als Zubehör. Ich schaue mir die verschiedenen zum Teil sehr bunten Bialetti an und man kommt auf mich zu.

Ganz neugierig macht mich eine Runde Kugel, die man zur Hälfte aufschrauben kann, so hat man zwei Halbkugeln in der Hand.
In der unteren Halbkugel liegen Espressobohnen. Man erklärt mir, daß man die Bohnen einfach unten einfüllt, dann die anderen Hälfte aufschraubt und so dann eine funktionierende Bialetti hat.

Natürlich rätsel ich, wie sich die Bohnen mahlen und wie zum Geier eine Kugel auf einer Ofenplatte stehen kann?

Ich werde wach und mir wird klar, es ist soweit.

Habt einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

Alles geht den Bach runter…

Januar 21, 2022

Bikeklamotten: sehen wir die Sache jetzt mal so, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Die Tage bekam ich da ja einen netten Kommentar, von wegen Kosten im Jahr und wieviel das so ist.

Natürlich könnte man einen PKW mitsamt aller Kosten gegen rechnen. Aber ich glaub nicht, daß ein Auto günstiger wäre. Denn nicht mal im Jahre 2018 wo wohl einiges an Kohle gelassen wurde, komme ich auf einen monatlichen Wert von gerade mal 203,66 Euro. Wie gesagt, pro Monat!
Die Tage hatte ich mal den GOLF gut voll getankt. Das waren schon fast 60,00Euro. Und so steig ich mal in ein paar Baustellen an, die wohl demnächst fällig werden. Aber auch da sein gesagt, ich schiebe sowas ja immer gerne bis zum finalen Exodus. *lach*

Nummer 1., die NorthWave Celsius Arctic GTX Winterradschuhe habe ich jetzt seit 27.12.2010 im Einsatz und damit haben sie schon so manchen Kilometer gesehen.

Das sich das Material an der Innenseite an der Kurbel langsam abreibt, war mir spätestens klar, als ja der Tausch der Kurbel anstand. Spannend fand ich, daß das Goretex Material aber immer noch dicht ist, also nur Außenmaterial abgeschürft ist.

Schönheitsfehler, noch. Denn auch das wird ja irgendwann fällig sein. Und dann nasse und in Folge dessen kalte Füße wird nicht mein Ding sein.

Das zweite was nach und nach den Stecker machte, waren die eine oder andere, ich weiß jetzt gar nicht wie man das nennt, ich denke Schlaufen. Also durch jene Schlaufen läuft ja ein relativ dünnes aber stabiles Band, was dann wiederum mit Kordelstoppern fixiert wird. Grundsätzlich erfolgt so also die Funktion von schnöden Schnürsenkeln.

Das jetzt ein paar Schlaufen durchgerieben sind, stört aber gar nicht. Denn über dieser Fixierung schlägt man noch zwei breite Laschen über, die ihrerseits wiederum mit eine guten Fläche Klett eine Verbindung eingehen.
Der Schuh sitzt also auch so straff genug für mich.

Jetzt wird’s aber langsam spannend. Denn am linken Innenschuh löst sich das Innenfutter vom Schuhschaft ab. Die Tage hab ich den Schuh angezogen und man konnte ein deutliches Reißgeräusch vernehmen. „Puh“, dachte ich:„gleich ist es soweit und ich habe das Obermaterial losgelöst vom restlichen Schuh in der Hand.“

Dem ist der auch nach gut einer (?) Woche noch nicht so. Mal sehen, wie lange das noch gut geht? Das sich das Außenmaterial in Stellen von der Sohle löst, hab ich jetzt nicht abgelichtet. Kleinkram und wie schon gesagt, solange die Dinger halten, werden sie getragen und dann kommen sie ins Deutsche Museum.

Dann ist da noch die Nummer 2. mein Scott ARX Plus Helm. Der sitzt jetzt seit dem 15.08.2017 wohl schützend auf meiner Murmel und zum Glück brauchte es keine echten Einsatz.

Soweit schaut er eigentlich noch gut aus, doch blickt man ins Innere wird schnell klar, wo die Baustelle ist.

Da dort wo am hinteren Teil das Drehrädchen ist, sind schon eine Ewigkeit keine Polster mehr (roter Pfeil), habe ich zum einen nie wirklich bemerkt und in Folge dessen dann auch nie vermisst. Noch ist die Haarpracht dicht genug, dieses Fehlen zu kompensieren. *lach*

Ganz anders schaut´s mit den Polstern (oberer blauer Pfeile) von innen am vorderen Teil des Helmes aus. Es ist nicht nur so, daß ich nur noch ein Polsterteil besitze, daß zweite zum waschen und einwechseln hatte sich im Spätsommer in Wohlgefallen aufgelöst, sondern ich bis heute dafür keinen Ersatz mehr auftreiben konnte.

Gut letzterer Punkt ist inzwischen verschmerzbar, denn wie man so schön sieht, die Klettpunkte (unterer blauer Pfeile) für die Polsterung haben auch ihren Geist aufgegeben. Da ist also auch nix mehr zu machen. Hängt alles irgendwie auf Halbacht.

Zu guter letzt, Nummer 3. meine heißgeliebte Radjacke. Jene ist seit dem Januar 2018 im Einsatz und ich muß sagen, neben der Tatsache das man sie nach dem Waschen imprägnieren sollte, hat sie mich bis jetzt nicht im Stich gelassen. Der Schnitt ist für mich bestens, die beiden Taschen nehmen das auf, was man so zur Hand haben sollte.

Aber leider zeigen sich auch hier so ein paar Ausfallerscheinungen. Das erste was mich nervt ist, daß die Klettverschlüsse an den Armbündchen die zu Teil komplett ausgefranst sind.

Zwar lassen sich die Armbündchen noch relativ gut verschließen, aber auch hier zeigen sich erste Wirkungen, daß das nicht mehr ganz so gut hält.

Nerviger ist, daß wenn die Armbündchen offen sind, der Verschluss nicht mehr an dem kleinen-schmalen Stück Kletten bleibt.
Jetzt könnte man sagen, ist doch schnuppe. Ist es dann aber leider doch nicht. Denn zum einen hält das Klett noch so gut, daß es mein Nasentuch aus Mikrofleece wieder aus der Jackentasche zieht…

…wenn ich es rein stecke. Dumm dabei, wenn man nicht aufpasst merkt man es nicht und verliert so das Schnupftuch. Und genau das ist mir schon ein paar Mal passiert. Und bis ich gemerkt habe warum das so ist, sind ein paar mehr Tage ins Land gezogen.

Der finanzielle Verlust von einem Nasentuch ist ja nicht so heftig. Blöd finde ich nur, daß dann wieder wo was an Müll rumfliegt, was da nicht hin gehört.
Und denkt nicht, daß wenn man es gemerkt hat, das Tuch wieder findet. Kann man vergessen, selbst wenn man abschätzen kann, wo es liegen könnte.

Außerdem löst im Innenbereich der Taschen also um genau zu sein, dort wo der Reißverschluss für den Taschenverschluss eingearbeitet ist, das Tape. Jenes sollte an der Nahtstelle für Wasserdichtgkeit sorgen.

Wie und ob sich das auf die Wasserdichtigkeit final auswirkt, kann ich nicht sagen? Ob das reparierbar ist, werd ich ausknobeln. Denn mit Bergans hatte ich schon eine guten und aufschlussreichen Kontakt, wenn jetzt auch nicht zu den aktuellen Feinheiten.

*kurze Pause*

Hab gerade noch mal nachgeschaut, die Jacke ist noch im Programm und im Text wird sogar mit einer Reparaturmöglichkeit geworben. Das werd ich auf jeden Fall mal angehen. Und somit zum Abschluss der übliche…

Morgengruß: …an die Leserschaft. Natürlich gäbe es was zum erzählen, nur soviel kurz vorab. Auf der gestrigen Heimfahrt hatte ich den ersten Schnee. Für immerhin geschätzt zehn Minuten. Dann war die Sonne wieder da.

Also macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

03:58Uhr/ 20.01.2022

Januar 20, 2022

Morgengruß: neues Spiel, neues Glück aber vor allem ein neuer Tag. Fakt ist, für heute und morgen hab ich eine Jobrunde. Und dazu eine die ich mag, auch wenn sie ein frühes Aufstehen nötig macht. Aber so insgeheim, auch damit komm ich klar. Denn früh anfangen bedeutet auch früh Feierabend.

Also kippe ich mir den Espresso doppio langsam über die Lippen und werd mich dann auf machen. Für die Heimfahrt hab ich ein kleines Entspannungsprogramm vorgesehen, mal sehen wie sich das so umsetzten lässt?

Bis dahin habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉