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08:53Uhr / 16.12.2018

Dezember 16, 2018

Morgengruß/ Rumgelaber: ja ich bin mal wider wach geworden und so wie es scheint, kann ich an in letzter Zeit an den Wochenenden länger in den Federn liegen. Gut, war natürlich auch gestern wider spät, muß so gegen elf gewesen sein… . Aber ist ja egal !

Ja und wie man auf den Bildern sehen kann, hier am östlichen Rand vom Pott hat es weißes Puder von oben gegeben. Und ganz ehrlich, ich mag das jetzt gerade so, lässt es in mir eine gewisse weihnachtliche Stimmung aufkommen.

Denn die hat bei mir in den letzten Tage irgendwie gelitten oder noch besser gesagt, ist erst gar nicht aufgekommen. Der Termin kommt auf einen zugeflogen, nimmt dann nochmal Fahrt auf und irgendwie…, bevor man sich versieht ist da nix mit weihnachtliche Stimmung.

Das hängt bei mir natürlich auch irgendwie mit dem Job zusammen. Frei machen kann ich nicht, da auch andere über die Feiertage frei haben wollen. Kann ich ja verstehen, bedeutet aber dann für die die kommen, daß sie eben auch am 24. oder am 31. Antritt haben.
Soweit so gut, ist ja auch kein Job den man liegen lassen kann, da sind Dinge die transportiert werden müssen, der Gesundheit wegen. Zumal viel los ist da nicht, die meisten machen ja Urlaub an den Feiertagen oder sogar zwischen bzw. um die Feiertage drumherum. Das kann dann aber auch ganz blöd laufen, sodaß man morgens was abholen muß, dann eine ewig lange Brückenzeit hat, vielleicht nochmal zwischendurch eine Anfahrt hat, aber eigentlich erst wider am frühen der eben späten Nachmittag einen Termin hat. Dann ist der Tag komplett kaputt und man ist irgendwie froh wenn man abends an der Tafel sitzt.

Am 31. bin ich dann noch nicht mal für Tour eingetragen. Gut, hat den Vorteil das man nicht sinnlos durch die Gegend eiert, ist mir vor Jahren mal passiert, erzähl ich gleich, sitzt dann aber eben in der Fa. rum und mimt den Ersatzmann für alle möglichen Unmöglichkeiten, die so hoffen alle, nie eintreffen werden. Aber nun gut, ich werd den Part schon durchgeschoben bekommen. Und wer weiß, vielleicht hab ich ja auch Glück, kann noch etwas Geld in die Outdoorwirtschaft oder bei einem Bikestore investieren.

Was mich aber am meisten nervt ist, das meine Holde auf ihrem Job eine Urlaubssperre über die Feiertage hat und das schon seit Jahren. Genau genommen ist es so, daß seit wir zusammen & verheiratet sind, wir noch nie zusammen über Weihnachten, Neujahr Urlaub hatten. Das finde ich schon einen Hammer. Ist aber einen andere Geschichte.

Jetzt ist jedenfalls erstmal etwas Schnee draußen, es schaut weihnachtlich aus und ich werde das beste draus machen – müssen.

 

( Die Gesichte mit dem 31. wo ich mal eine Tour hatte, das muß man mal erzählt haben. Es ging in Richtung Osten und weitere Umgebung. Da ich halt Mädchen für alles bin und auch eine gewisse Schlüsselgewallt habe, durfte ich des frühen Morgens kommen, die Bude aufschließen und noch die Post in die Fächer verteilen. Der Start war so auf halb sieben. Für meine Jobrunde, die ich ja kannte, habe ich extra vorab nochmal abgeklopft, ob da auch wirklich was zu holen ist.

Die jeweiligen Tourbesetzungen sollen das, was sie auch eigentlich machen, aber eben „nicht selbst drin stecken“, könne da so gut wie nix zu, was die an Vorgaben bekommen. Für mich stand jedenfalls fest, ja da ist was zu holen. Ich also morgens rein in den Stall, die ersten Handgriffe gemacht, dann meine motorisierte Blechbüchse fertig gemacht und ausgerückt. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit am ersten Ort und…
…“das tut uns leid, wir haben gar nicht für sie !“ Wie bitte ?! Gut kann ja mal sein, ist dann halt eine Ausnahme. Da ich aber auch etwas der Zeit voraus war, bin ich den örtlichen Edeka-Großmarkt und habe erstmal knapp eine Stund gefrühstückt. Das geht, weil unsere Abholungen oft Terminabholungen sind und so eben und das gerade an so speziellen Tagen „etwas“ mehr Brückenzeit entsteht.

Nach dem Frühstück dann zur nächsten Abholung gefahren, da auch nichts. Meine Runde fertig gemacht, das waren nicht gerade viele Häuser die ich angefahren hatte, aber zum Schluss hatte ich zwei läppische Tütchen, kaum befüllt im Auto ( und anhand der Befüllung, also was da so drin ist, kann auch ich erkennen, daß ist jetzt nix wichtiges ). Dafür habe ich mich dann aber fünf Stunde in der Ecke rumgedrückt. Irgendwie war ich nicht so prickelnd gestimmt.

Ich dann wider die eine Stunde zurückgeeiert über die verschneite BAB und am Empfangsort warteten sie schon auf mich. Die Leute dort haben ja auch Infos wer mit was reinkommt. Sie warteten schon so lange auf mich, daß sie kurz davor waren mich anzurufen. Und ich kam da mit den zwei Tütchen an. Auch deren Gesichter sind schlagartig recht lang geworden, denn die Mitarbeiter dort waren auch gut zahlreich anwesend und konnte sich jetzt um diese „Megamenge“ kümmern.

Zu guter letzt bin ich dann wider in den Stall gefahren und habe mit dem letzten Mitarbeiter dort die Bude wieder dicht gemacht, also Einschluss. Und die ganze Nummer für zwei Tütchen. Gut, jedenfalls hatte ich an dem Tag mal ordentlich Schnee gesehen. )

Apropos Schnee, wo doch jetzt gerade draußen was an dem weißen Pulver rumliegt, natürlich kümmert sich die mitanliegende Nachbarschaft nicht darum mal den Gehweg frei zu machen. Die von schräg hinten gegenüber waren schon draußen, haben ihre Blechbüchse frei gemacht und sind dann los. Eigentlich liegt die Zuständigkeit bei drei Parteien. Und jetzt dürft Ihr mal raten wer sich darum quasi alleinig kümmert ? Ach lassen wir das…

Bike & Pack: eine andere, zumindest für mich schöne Geschichte. Wie man oben auf dem Bild sehen kann, hatte ich mir die Tage ja einen Canway Holzvergaser Feuerdings eingeholt. Das ganze hängt mit der Möglichkeit zusammen, dann doch mal auf Tour sich einen Café/ Espresso machen zu können. Auf dem obrigen Bild ist der Stand der Dinge zu sehen ( weitere Bilder im Album <klick> ).

Den schon im Hause befindliche Espressokocher war eher von kleinem Format. Warum ich die Größe gewählt hatte, lässt isch nur mit dem Packmaß erklären. Üblicherweise trinke ich die doppelte Menge. Jedenfalls ist das Teil so klein, das der Kunststoffgriff gut in die Flammen ragen würde.
Und wie ja allgemein so bekannt sein sollte, Kunststoffgriff und heiße Flammen sollen sich nicht so gut vertragen. Zumal ich den Canway für diesen Miniepressokocher noch baulich pimpen mußte ( vier Schlitze mit der Flex in den Windfangrand und da dann eben zwei Stahlspeichen reingelegt ), damit jener überhaupt darauf irgendwas zubereiten kann.

Es mußte eine Lösung her. Ich also gestern ab in die City, hatte sowieso noch was zum erledigen und dann mal eben im Stammshop Unterwegs Hamm vorbeigeschaut. Mein angedachter Trick war recht einfach, ein größere Espressokocher sollte den Durchmesser des Windfangs locker überstehen und somit den Kunststoffgriff genug von den Flammen fern halten. Und siehe da, während man in der City in einem Sammelsoriumshop so einen Espressokocher nicht mehr führte…
Unterwegs Hamm hatte nicht nur einen Größe vorrätig. *Like* Für nichtmal einen schlappen Zehner war dies Aufgabenstellung gelöst. Natürlich habe ich das dann auch gleich mal gestern kurz ausprobiert. Klappte alles und sogar recht fix. Der Canway feuert so gut, daß schon nach kurzer Zeit das Wasser anfing zu brodeln, das hört man ja immer so schön. Ich habe da jetzt nicht die Zeit gestoppt, aber länger als drei Minuten hat das nicht gedauert. Nur Espressopulver hatte ich nicht drin.

Damit ist das Thema Café kochen unterwegs zubereiten erstmal durch.

Nächster Gedanken, der im Zusammenhang mit den im Verlauf der letzten Woche gemachten Gedankenzügen zusammenhängt ist, dann doch noch einen Esbit Spiritusbrennen einzuholen. Der sollte locker in den Durchmesser vom Windfang passen und dann eben als kleine Alternative zum Holz sein. Einfach nur so. Dank Info seitens DeWi/ Radforum, sollte der Spiritusbrenner aber zwischen 25-30mm im Idealfall vom zu erwärmenden Behältnis entfernt sein. Sollte aber irgendwie machbar sein, kleine Bastelaufgabe halt.

Die Kleinigkeit von einer Tasse werd ich aber auch noch angehen. Denn die Edelstahltasse ist nur einwandig. Hier sollten aber doppelwandige Tassen in geeignetem Shops griffbereit stehen. Doppelwandig – warum ? Zum einen damit man sich nicht an der heißen Tasse die Pfoten verbrennt, zum anderen der Inhalt aber auch länger heiß bleibt.

…und sonst ?/ Newsticker: ja und um das dann auch mal informativ durch zu reichen, ab dem 25.01.2019 werd ich erstmal für ein paar Tage mich der Gesundheit wegen zurück ziehen. Mehr dazu unter Ich werde alt #6.

27.868km/ 14.12.2018

Dezember 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Volotec/ Alter: mal wider ein paar Zeilen zum Leben ums radeln.

Plattfüße: ist ja schon fast sensationell. War ich doch so arg lange ohne Luftverluste an den Bikes, stellte ich am Samstag fest, daß das Volotec Vorderrad einen Plattfuß hatte. Der Schlauch konnte seiner Aufgabe nicht mehr nachkommen, weil das eingeklebte Ventil am Übergang Schlauch Ventilpatch großflächiger porös geworden war. Ich hab den Schlauch dann den Gnadenschuss gegeben.

Montag: mit dem CAADX zum Job, noch alles gut. Komme ich gerade vom frischmachen & umziehen in die Umkleide, sehe ich wie das Hinterrad offensichtlich keine Luft mehr hatte. Nach dem Feierabend dann mal eben hingesetzt und sich der Sachlage angenommen. Ein kleiner fieser Glassplitter hatte sich durch den Reifen und dann wohl auch durch die Pannenschutzeinlage gebohrt.
Zum Glück ist das wohl erst kurz vor´m Stall passiert. Denn bei den frischen 4c° ( oder doch eher weniger ) Außentemperatur einen frischen Schlauch einziehen kann mal nicht so spaßig sein.

Somit einen kleine Auffrischung der Plattfuß-Litanei. Der Rest der Woche war weniger aufgeregt. Zu erwähnen wäre nur der…

Donnerstag: …wo ich mal ausnahmsweise nicht mit dem Radel zum Job bin sondern mit der Bürgerblechbüchse. Das hatte aber auch einen Grund, denn ich hatte einen Sichtungstermin für mein Upgrade in Sachen Neuteil im Laib. Der Termin war Vormittags, es wurde gesichtet und die Notwendigkeit anerkannt, sodann auch gleich ein potentieller Termin genannt. Über den habe ich nochmal eine Nacht geschlafen und dann am…

Freitag: …telefonisch bestätigt.

Ansonsten wollte ich am Freitag mal länger nach Hause fahren. Halt zum abspannen mit dem CAADX. Das wurde am Morgen wieder mit den Nagelreifen bestückt, da es merklich kühler geworden war und es mir auf den Straßen sehr verdächtig erschien.
Die  45NRTH Xerxes Faltreifen lassen einen den Griff zum Spikereifen leicht fallen. Mit dem eher geringen Gewicht ( 530g ) und den recht guten Rolleigenschaften und sogar Komfort, lassen sie einen fast Vergessen, daß man überhaupt auf Spikereifen fährt.

Biketouren/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: was die Heimfahrt anging, grübelte ich eine Zeit lang. Zunächst in den Morgenstunden, den die Windrichtung lesen war nicht schwer. Es kam aus Nord-Ost also eher ungünstig für eine superlange Heimfahrt über windoffenes Feld. Also Strecke grübeln.

Gefühlt wäre ich ja gerne über Nordkirchen, hoch bis Lüdinghausen und dann ab dort via Ascheberg bis Drensteinfurt gefahren. Die Streckensichtung <klick> ergab dann aber mal eben satte 80km und somit netto 4h Fahrzeit mindestens. Bei meiner aktuellen Pace würde ich wohl eher netto auf 5h kommen. Kurz den Zeiger studiert und gewusst, mit einer Abfahrt erst gegen 17:00 Uhr…
…würde meine Family wider den Suchtrupp lossagen und die Männer mit den weißen Kitteln gleich mit dabei. Auch war diese Nummer gefühlt zu dick. Soll ja Spaß machen und schön sein. Entspannen war angesagt, nicht klotzen.

Dann spielte ich mit dem Gedanken jene Route zu nehmen, die ich in diesem Jahr als Stahl Renner Chill-out-Tour aufgeführt hatte. Dann aber eben nicht hoch bis Lüdinghausen, sondern in Höhe kurz vor Nordkirchen den Schwenk in Richtung Osten machen, um dann entweder wieder in Herbern oder eventuell doch noch in Drensteinfurt den finalen Rückweg zur Burg anzutreten.
Den Plan verwarf ich aber dann doch, denn im dunkeln eine Strecke zu fahren nach Radrouten-Hinweisschildern die man bisher nur einmal und dann noch bei Tage gefahren war, hätte verrutschen können.

Kurzfristig spielte ich noch mit dem Gedanken die WPC Seseke Bönen/ Industriegebiet Channel mit knapp 48km aufzurufen. Doch da war mir irgendwie zu wenig Gebüsch und Wald. Also habe ich…

…letztendlich einen alten Klassiker von mir aus dem Hut gezaubert und bin mit einer Schleife auf Scharnhorst eingebogen und dann via dem Naturlehrpfad nach Hause gekurbelt.

Und weil ich ja bei der letzten Heimattour gesehen hatte, daß da ein Stücken mir bekannter Strecke aufgehübscht wurde, war ich neugierig und habe nicht die sonst für diese Heimfahrt üblich über einen nahen Park gemacht, sondern bin direkt auf der Strecke geblieben. Und siehe da, wo man vormals mit den CX aufpassen mußte sich nicht die Reifen auf dem groben Untergrund zu zerschießen, ist nun Autobahn angesagt.

Ansonsten war es nett, aber irgendwie war der Reiz weg. Seit dem ich jetzt ein paar mal oben in Nordkirchen & Co. war, zieht es mich immer irgendwie dahin. Und so kam es dann auch, daß ich immer wieder über die Cafémachgesichte nachgedacht habe.

Mein erst kürzlich ins Ausrüstungssortiment geholter Canway Holzvergaser Kocher brennt, tschuldigung, wie Sau. Ja kann man nicht anders sagen. Mit so wenig Holz so ein Feuer zu entfachen, daß hat schon was. Leider wird es aber so sein, daß sichder Kunststoffgriff und das entfachte Feuer wohl kaum vertragen werden.

Jetzt hatte ich dann wider gespielt-gesucht und von ESBIT tatsächlich ein passendes Set gefunden, das ESBIT Kaffeebereiter-Set. Jetzt ist mir aber Esbit als Feuerquelle irgendwie nicht so sympathisch. Und nur das Kaffeebereiter-Set zu kaufen und dann nur das Oberteil auf den meinigen Feuerteufel zu setzten, macht irgendwie keinen Sinn.

Und so bin ich dann, quasi wider über die ESBIT Spirituskocher im Verlauf der heutigen Heimfahrt, auf den Trangia Triangle gekommen. Ist im grunde ein sehr kleines Windschutzbelchdreieck, also zusammen gesteckt, wo man dann entweder Spirituskocher oder auch Gasflammenwerfer rein machen kann. Das blöde an dem Ding ist jetzt nur, alles was drauf stehen muß, sollte 10cm Durchmesser haben. Blöd. Da werd ich wohl mal in einen Laden müssen.

Ja, soviel zu dieser Woche. Dann wünsch ich mal ein schönes Wochenende.

 

Hike from Ulriken to Fløyen (Norway) – Wanderung vom Ulriken zum Fløyen (Norwegen)

Dezember 10, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: ich bin ja follower dieses Blog und muß sagen, immer wieder sehr schöne Bilder von Landschaften. Der „Chef“ von diesem Blog schafft es sogar mit seinen Bildern in mir eine Art Willen zu entfachen in Gegenden zu fahren, wo ich sonst nie hinwollte. Da wären zB. tropische Gegeneden. Und das finde ich schon erstaunlich !

Wenn man sich so etwas am Montagmorgen anschaut, dann bekommt die bevorstehende Arbeitswoche wider einen Sinn, weil man motivieren ist als sonst. Danke mal wider an der Stelle und…

…allen eine gute Woche !

DREAM.GO.EXPLORE

Ulriken 14 Fog bow ©Dream.Go.Explore

Have you ever seen a fog bow? Although we have heard of this phenomena before, we have never had the luck to see one. Recently, however, we were able to observe a fog bow during a hike in Norway.

Ulriken 1 Fog on the top of Ulriken ©Dream.Go.Explore

Despite dense fog, we set off for a hike from Ulriken to Fløyen on a Sunday in November. With an altitude of 643 meters, Uriken is the highest of the seven mountains that surround Bergen, the second largest city in Norway. From here, an approximately 13-kilometer hike leads to Mount Fløyen, which is known for its scenic location just above the city. Since daylight is short in the north in November, we start our hike across the „Vidden“ plateau in the early morning. The summit of Ulriken, the starting point of the hike, is still covered in thick fog and the…

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27.687km/ 07.12.2018/ Teil II

Dezember 8, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Alter: dieser Wochentagebuch könnte anders werden. Rein vom Wetter her war es etwas turbulent, oder sagen wir besser wechselhaft. War es am Montag noch angenehm warm, kramte ich am Mittwochmorgen noch eine extra Lage Kleidung aus dem Kleiderschrank.

Auch wurden am Mittwoch erstmalig die vormontierten 45NRTH Xerxes Faltreifen mit den 140 Spikes als Laufradsatz ins CAADX gepflanzt. Am Vortag war es mächtig feucht, die Nacht mit locker unter 0c° nicht gerade das was man warm nennen könnte und der Profiblick über den Asphalt ließ mich zu dieser Wahl kommen. Man kann ja nie wissen. Kurz gesagt, kein Bock auf Stress. Denn…

…die Nächte zuvor waren nicht ganz so ruhig. Warum kann ich natürlich nicht mit Gewissheit sagen. Ich denke aber mal von den Knochen her. Von Dienstag auf Mittwochmorgen war ich plötzlich um 02:00 Uhr wach. Bin dann kurz raus den interneren Wasserhaushalt regulieren und hab mich wider hingelegt.
Normalerweise penne ich dann wider sofort ein. Nein, im Grunde schlafe ich schon wider bevor ich mich hinlege. Doch diesmal war es anders. Ich lag noch bis gut nach 03:00 Uhr wach. Und dann hab ich am morgen noch eine meiner Espressotassen zerdeppert. Zum Glück noch ohne Espresso drin, aber schon mit Zucker. Dinge die ma(n)n am frühen Morgen so nicht gebrauchen kann.

Und ich habe was für beim Weihnachtsmann vorbestellt, damit er nicht los muß und alles zusammensuchen. Praktisch finde ich.

Eine Meldung noch zur Woche. Auf meiner Rennbahn haben sie ja den kombinierten Fuß-Radweg neu gemacht. Diese Woche machte sich wohl jemand einen Spaß daraus, eine Attacke zu fahren. In regelmäßig-unregelmäßigen Abständen fanden sich diverse ehemalige Glasbehältnisse wie Weinflaschen und Einmachgläser. Nicht ganz so schön. Ein paar davon, also die ich gesehen hatte, wurden von mir beseitigt.
Da stellt sich dem geneigten Radler doch die Frage, was denken sich solche Menschen ? Oder, was wäre wenn gleichartiges auf der Fahrbahn der Kraftfahrzeuge liegen würde ? Ich denke da ein ein Glasbehältnis gefüllt mit Holzschrauben oder etwa Nägel ? Ich glaube da wäre auch keiner drüber amüsiert. Schwamm drüber.

Freitag: der Wochenabschluss wurde auch mal wider durch den Job neu geordnet. Mußte ich mich die vorigen Tage etwas zeitigen aus den Federn pellen, damit ich ebenso zeitig am Job aufschlage. Ich will mich dann ja immer noch in Ruhe umziehen, Schnittchen machen und auch das eine oder andere an Essbaren einwerfen. Da die Verkehrslage als auch die Strecke eher gediegen war, fasste ich den Entschluss lieber ein gutes Zeitpuffer zu haben.
Doch dank Planänderung stand eben für den Freitag eine ganz andere Kombi auf dem Plan.

Zudem war es brütend warm geworden. Schon morgens vor dem Burgtor hatte es satte 10c°. Es war also wider mehr ausziehen als anziehen angesagt. Die Mehrzeit durch die Möglichkeit später am Job aufschlagen zu können nutze ich für eine kleine Extrarunde. Windwetterbedingt aber nicht das was ich angedacht hatte, sondern nur eine Softvariante.

Doch irgendwann ist so eine Woche auch mal zu ende und mit dem letzten Aufgebot an Straßenverkehr nebst dem dazugehörigem Stau, dem Fahrzeug säubern für die Übergabe an die Kollegin war mal wider später Feierabend. Ist ja kein Ding, muß ja gemacht werden. Da ich eh spät aus dem Stall bin, wollte ich noch mindestens einen kleinen Extraharken zum abspannen fahren. Im Kopf war schon am Vormittag klar, das wird wider eine Kombi aus Wanderweg und dessen Anfahrt und dann irgendwie über Werne zurück. Und so kam es dann auch.

Es ist nach 20 Minuten Fahrzeit mal wider dunkel und ich schalte das Vorderlicht an. In freudiger Erwartung, wie lange es wohl leuchten wird. Die Fahrt beginnt nun erst richtig…

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: und auch hier bin ich ein Stück weiter gekommen. Am Wochenbeginn ergab sich ein Zeitfenster samt logistischer Möglichkeit mal bei Outdoor Fair reinzuschauen. Ich war da ja schonmal. Beim ersten mal bin ich doch glatt und das mit Navi und genauer Adresse vorbei gefahren. Ja das ist mir als erfahrener Kurierfahrer passiert. Der Laden ist ja von außen recht unscheinbar im Untergeschoss von einem Wohnblock in einer Wohngegend.
Dieses Mal fand ich dann aber wieder den Weg und ohne Navi, quasi aus´m Kopp. Ich wollte dann doch nochmal das Thema Hängematten angehen. Von meinem ersten Besuch wusste ich, das sie haufenweise Exped Hängematten im Laden hatten. In meinem Fokus stand das Packmaß des Exped Scott Hammock Combi. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß das so 45cm sein soll.

Hier war dann aber auch noch das erste Thema, die Slit Line in Augenschein nehmen. Das ging umgehend, hatte man griffbereit. Nach meiner Begutachtung ist das handelbar, wenn auch natürlich keine supertechnischelegante Lösung wie sie von AmazonasTherm-a-Rest oder gar Sea to Summit geboten werden.

Der gute Mann der mich beriet schaut auch sofort nach dem Exped Scott Hammock Combi, fand es in der Auslage aber nicht. Der Blick in seinen PC aber offenbarte, daß es im Keller liegen würde. Da ich irgendwie nicht die Megazeit hatte, bat ich fragend, ob er es hochholen könnte und ich dann einfach nochmal vorbei kommen würde. Er nickte ab und so verblieben wird dann auch.

Da sie im Laden auch Schlafsäcke hatten, wagte ich auch da noch eine kurzen informativen Vorstoß. Fatal, fatal.

Daunenschlafsäcke für unterwegs auf´n Bike. Er fragte den Temperaturbereich ab und irgendwie in der Mitte trafen wir uns. Er kramte recht emsig zunächst ein Modell Nomad raus. Da war zwar in Daunen und lag auch im Temperaturbereich 5c°, aber er wurde stutzig. Es schein ihm viel zu dünn und somit nicht für die angesagten 5c° tauglich. Zum Vergleich suchte er ein Modell aus dem Hause Yeti. Das erste Modell was er hier zu Hand hatte war zwar für noch deutlich mehr, oder besser gesagt, weniger Temperatur geeignet, aber es sollte nur aufzeigen wohin die Reise geht. Er stöberte weiter und fand dann das 5c° Modell.

Das fühlte sich ganz anders an, hatte irgendwie deutlich mehr Volumen, als das von Nomad. Ich bejahte seine Therorie, mußte aber auch einsehen, daß ein passender Schlafsack noch eine ganz andere Nummer werden würde, als eben Hängematte.

Weiter im Text. Zwei Tage später, selbes Zeitfester, stand ich wider im Laden. Das Exped Scott Hammock Combi wurde unter der Ladentheke hervorgeholt und ich hielt das mitgebrachte Maßband an den Orginalpacksack. Dann wurde ausgepackt. Und siehe da, die Hängematte nebst Fliegengitter ist orginalverpackt, also noch recht großzügig nur noch 35cm lang. Mit etwas anderen rollen oder eben stopfen in einen Packsack würde sich das Voluemnproblem mit den Abmessungen erledigen. Das Tarp selbst war kaum ein viertel dessen, was die Hängematten-Fliegengitter Kombi maß.

Womit ich dann zum Artikel Bike & Pack & Sleep #6 verweisen möchte.


Eigentlich wollte ich ja mit der oben aufgeführten Bestellung noch einen Robens Lumberjack Holzofen mitordern. Nein, genau genommen hatte ich den schon bestellt, aber…
….da kam DeWi aus dem Radforum um die Ecke und meinte, im Betrieb wäre das Nachlegen von Holz ein Problem, da die Öffnung suboptimal groß wäre. Anders gesagt, die Öffnung ist zu klein. Er riet mir zu dem Canway Capingkocher Holzvergaser, den er auch habe.
Gleiches Prinzip, nur entsprechend besser zum Holznachfüllen umgesetzt und, auch wieder praktisch, bei Amazon einholbar. Weiteres Proargument, noch günstiger. Gebongt.

Sorry Mädels bei Bike24.de für die Stornierung bei Euch, aber mit den Vorteilen hätte ich mich bei dem Robens Lumberjack geärgert. Damit dürfte das Thema was warm machen unterwegs erstmal durch sein.

 

27.687km/ 07.12.2018/ Teil I

Dezember 7, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest: auf der heutige Rückfahrt stand der Wind günstig für mich. Aus Süden bließ er mit vielen Böen, je nach Fahrtrichtung kam er von hinten oder mal von schräg seitlich. Teilweise stürmte es ganz schön. Die Nacht zog ein, die Natur so hautnah erleben zu dürfen war ein Genuss. Die Regentropfen kamen anfangs noch zart, glitzerten später im Scheinwerferlicht wie Schnee in der dunklen Nacht.

Ich lasse die Kurbel kreisen, unbemerkt ob ich nun schnell oder weniger schnell voran kam. Es spielte keine Rolle. Als bald habe ich das urbane Terrain hinter mich gelassen, nur eine Straße mußte ich queren, bevor ich auf den Wanderweg stieß. Jetzt war ich alleine, in der Nacht, im Regen und in der Natur. Der Weg nur im mäßigen Zustand, gerade gut genug für mich.
Die Reifen greifen, was von ihnen ans Bike geworfen wird, spielt keine Rolle. Ich mag das so, genauso ! Es darf keine Rolle spielen, es tut ja auch keinem weh.

Ich fuhr den Weg den ich schon so oft gefahren bin und doch mußte ich schauen was da vor mir liegen konnte. Was lungert in den Pfützen, gibt es große Steine, Brocken die einem das Vorderrad wegschlagen könnten ? Ich halte immer wider an Stellen an und lasse mir den Wind um die Ohren blasen. Ich sehe wie sich Büsche bewegen, wie Blätter von den Bäumen wehen. Die Natur biegt sich, schmiegt sich an und beugt sich so dem Wind. Jener bringt das Wasser, was die Natur so dringend braucht. Sie wächst, sie lebt !

Man wächst mit den Minuten in der Natur, mit dem Zurücklegen der Strecke, den kleinen und den großen Unebenheiten und Steigungen. Jene muß man erklimmen, trotz Regen, trotz Sturm, der Dunkelheit trotzend.

Je mehr man wächst, je mehr man fährt, des schöner wird man belohnt. Genieße die Zeit des draußen sein. Doch Obacht, es kann-wird eine Sucht daraus erwachen !

Bike & Pack & Sleep #6/ 07.12.2018

Dezember 7, 2018

Bike & pack/ Bivy & Zelt: nochmal hochgespielt die aktuelle Übersicht aus #5 , exklusive der Sea to Summit Modelle, da die Homepage aber auch andere Infoquellen für mich nicht so offensichtlich befriedigend sind.

( Ich werde diesen Artikel bei Neuigkeiten einfach entsprechend aufmöbeln. Sonst zieht sich der Faden zu lang.)

  • Amazonas Moskito-Traveller Thermo ca. 90 Euro/ ca. 650g/ Packmaß 25 x 9,5 cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 275 x 140cm ) inkl. Moskitonetz & Abspreizstäbe, Packsack/ Matteneinschubfach
  • Amazonas Traveller Tarp ca. 69 Euro/ ca. 800g/ Packmaß 25 x 10 cm/ Lieferumfang: Tarp Wassersäule 3.000mm inkl. Abspannung, Packsack
  • Amazonas T-Strap ca. 26 Euro/ ca. 400g
  • Amazonas Gesamtpaket ca. 185 Euro/ ca. 1,8kg

Optional gäbe es noch ein…


  • Therm-a-Rest Slacker Hammock House ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 190 Euro/ ca. 2,0kg/ Packmaß 38 x 23cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 315 x 163 cm ) inkl. Moskitonetz, Tarp, 4 x Heringe, clevere Aufhängung, Packsack/ kein Matteneinschubfach

Optional gäbe es noch…


  • Exped Scott Hammock Combi ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) ca. 230 Euro/ ca. 1,8kg/  Packmaß 45 x 18 cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 295 x 140 cm ) inkl. Moskitonetz u. Einschubfach für Isomatte, Tarp mit 10.000mm Wassersäule !, inkl. Aufhängung leider per Slit-Line/
  • Exped Drin Clips ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) 19 Euro/ ca. 100g

Die Folgegedanken beruhen dann auf dem nächsten Artikel. Ma(n)n müßte jetzt nur nochmal ein, zwei Nächte in meiner aktuellen Hängematte schlafen um zu sehen, ob das wirklich passt vom liegen her. Die Aufgabenstellung ist also, wo das möglich wäre ?

Plan A. wäre irgendwo im Burggemäuer. Das müßte aber wo unauffällig sein, schon alleine damit das keinen Stress bei anderen Familienmitgliedern auslöst. Oder, jene doch die Männer mit den weißen Kitteln holen.

Plan B. könnte sein, im örtlichen Baufachmarkt geeignete Harken einholen und den Versuch in der Fitness-Garage starten. Dort wäre ja auch die Temperatur kein Problem, denn den Megaschlafsack ( leider ein Kunstfaserschlafsck und somit fett wie eine Bombe, selbst komprimiert ) für locker 0c° und weniger habe ich ja. Zur Not könnte ich ja den Dünnen noch mit reinnehmen. Ich denke die Harken werd ich auf jeden Fall besorgen, hab da einfach Bock drauf.


Einfach mal quer gedacht, das Thema Hängematte.

Eigentlich dachte ich würde das Amazonas Set nehmen und zwar aufgrund des Packmaßes. Nun ist aber Exped zumindest an dem Punkt wider im Rennen. Das Amazonas Set hat mit der Therm-a-Rest gemeinsam, die guten Abspanvorrichtungen.
Aber Therm-a-Rest hat kein Matteneinschubfach ! Gut bietet dafür etwas wo ich denke, könnte sogar besser sein. Denn der Therm-a-Rest Slacker Hammock Hängemattenwärmer scheint mir durchaus sinnig.

Jetzt kommt es aber, alle drei haben aber einen Nachtteil, denn nur die Sea to Summit Hängematten werden aus eine Art Strumpf gezogen. Man hängt also erst eine Seite ab, zieht dann die Hängematte raus und verankert diese am anderen Ende am Baum. Und wider ein „aber“, Sea to Summit hat weder ein Matteneinschubfach noch andere Isolierungen. Zumindest habe ich da noch nix gefunden.
Und mit der Hängematte von Therm-a-Rest hat sie noch gemein, daß das Moskitonetz nicht abgespreizt werden kann. Ja, es ist sogar um die gesamte Hängematte herum.

Jetzt müßte ich eigentlich eine Hängematte im Set holen und dann die cleveren Anhänger entweder von Seat to Summit oder eben Amazonas dazu nehmen. Letztere wird mir aber schon fast wider etwas zu einfach in die Hängematte eingehängt. Sea to Summit wäre hier also meine erste Wahl, oder halt das Therm-a-Rest Slacker Suspenders Hanging Kit.

Damit ich dann ( erstmal ) um einen wider volumenfressende ( in Sachen räum aber auch finanziellen Einsatz ) Isomatteherum komme, den Therm-a-Rest Slacker Hammock Hängemattenwärmer. Oder die Eigenlösung, die schon vorhandene Exped Hängematte mit Rettungsdeckenfolie ausrüsten. Ob das wohl so machbar wäre ?

Man sieht, könnte einen wilde Kombi werden.


Freitagabend: man hat nix anderes zu tun als sich mit dem Kram im Kopf zu beschäftigen. Also wie bin ich überhaupt wider zum Exped Scott Hammock Combi gekommen ? Die 10.000mm Wassersäule beim Tarp sind mal eine Ansage. Praxis hin der her. Preislich liegt sie recht gleich auf mit dem Amazonas Moskito-Traveller Thermo als Komplettset, also mit Tarp und den T-Strap.

Die T-Strap bei Amazonas sind aber auch nicht der letzte Schluss, denn die Matte kann sich recht einfach lösen, wenn sie nicht unter Last steht. Sp clever die Lösung auch zu sein scheint. Die Slit-Lines von Exped werden auch trotz einfacher Handhabung ich mein Ding werden. Sowas hat man im Gefühl. Jene sind aber nur via Carabiner ( wo es ja die auch von mir favorisierten Exped Drin Clips gibt ) mit der Matte verbunden.

Und jetzt komme ich…

…denn da gibt es von Therm-a-Rest das Suspender Hängegurte-Set ( ca. 25 Euro ) als auch die Sea to Summit Hammock Suspension Set ( ca. 20 Euro ) ist einzeln zu bekommen. Bedeutet, egal welche Hängematte ich nehme, die Aufhängungsfrage kann quasi Label-Übergreifend für mich optimal gelöst werden.

Die andere Frage…

…wäre noch die-eine thermo-isolierdende Lösung. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, daß ich keine Übernachtungen bei unter sagen wir mal 10c° in der Hängematte machen werde. Trotzdem kann es bei 10c° schon arg frisch sein. Entsprechende Luftfeuchtigkeit hier, ein wenig mehr Wind und jener noch aus der „richtigen“ Richtung, ratz fatz ist einem kalt.

So eine Lösung sollte also nicht unbedingt beim Transport fett auftragen, weshalb dann auch Therm-a-Rest mit seiner Lösung ganz weit vorne ist. Ob sich eine solche Lösung in Eigenarbeit reproduzieren ließe steht noch offen.

Erstmal fettich…

 

Eneloop Testprotokoll

Dezember 7, 2018

Test/ Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Akkubatterien: kein großartiger Artikel, quasi nur für unsereins ein kleines Testprotokoll. Es geht um die von mir auf Anraten hin erworbenen 8 Stück Pack Eneloop XX Pro Mignon AA Akkus 2550mAh, die ich in zwei Sets a´4 Stück eingeteilt und entsprechend gekennzeichnet habe.

Die Empfehlungen lautet dahingehend, das man unter gleichen Bedingungen auf gute 5h Leuchtdauer kommt. Das erste Set habe ich jetzt zweimal gebraucht und somit dreimal geladen. Hier möchte ich das nun für mich kurz festhalten, wie oft die geladen wurden und wie lange so ein Set tatsächlich „bimmelt“.

  • Set Nr. 1. 2x benutzt & 3x geladen/ 1x laden via externem Ladegerät längste Laufzeit 4,5h
  • Set Nr. 2. 1x laden via externem VARTA Ladegerät 05.12. bis 07.12. 4:25h Laufzeit/ nächste Aufladung via B&M Ladegerät Laufzeit 3:20h/ nächste Aufladung via B&M Ladegerät Laufzeit 3:45h/ Entnahme der Akkus weil auf Tour und Ladung via VARTA Ladegerät
  • Einsetzten von Set Nr. 1. weil eben auf Tour Laufzeit bis Tourende ( 14.12.2018 ) 1:35h

04:50 Uhr/ 03.12.2018

Dezember 3, 2018

Morgengruß: und wider einen Schritt weiter, der Tag noch sehr jung, das Espressofrühstück ist schon geschichte, draußen wird es noch sehr lange dunkel sein. Kein Wunder bei der Uhrzeit. Meine Nacht war irgendwie durchwachsen oder doch besser unruhig, weiß der der Geier warum ? Kein Grund zu jammern, denn so fühle ich mich wach. Rein akustisch hat sich der Regen etwas beruhigt, werd gleich mal vor der Tür schauen wie das restliche Wetter so ausschaut.
Lust auf Fahrradfahren habe ich sowieso, nur so richtig in schön oder lange wird das erstmal heute nix. Klar der Job verlangt nach seinem Tribut, ich sollte also zeitig im Stall aufschlagen, denn mit der heutigen Tour muß ich etwas früher ausrücken.

Es geht stramm auf Weihnachten zu, nur noch wenige Woche. Bin mal gespannt ob das am Job wider so dynamisch wird, wie es ja oft so kurz vor dem Jahresende ist. Irgendwie mag ich ja Dynamik, durchaus auch am Job, nur wenn es zu arg wird, dann kann das schon nerven oder gar aufreiben. Man wird ja nicht jünger, vor allem nicht körperlich. Und wenn der letztere Punkt wiederum so seinen Tribut verlangt, kann so dahinziehende Zeit sperrig werden. Und so werfe ich mal den Begriff – Urlaubsreif – ins Spiel.

Gut, nun auf auf, schwingt die Hufe, habt einen geschmeidigen Montag und möge auch der Rest der Woche gut dahingleiten.

 

 

 

Oh, ich höre gerade Platzregen ! Da bekommt die Natur jetzt aber hoffentlich alles was sie in der letzten Zeit nicht bekommen hat. Nur hoffentlich saufen wir nicht ab.

27.475km/ 30.11.2018/ the commen story

Dezember 2, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest: so, jetzt zum Rest der Woche, sozusagen auch als chronolgisch zeitlicher Nachtrag zum vorherigen Betrag, der letzten Heimfahrt in verängert des Monats November. Es gibt dazu aber im Grund nur zwei Highlights zu berichten. Zunächst begann die Woche wie gedacht. Am…

Montag:… kam ich zeitig aus den Federn und konnte so auf dem Weg zum Job noch die klitzekleine Einstundenvollmachschleife drehen. Eigentlich hatte ich fuf die nächsten drei kommenden Morgenanfahrten schon diverse Strecken in meinem Navihirn zurecht gelegt. Aber es kam anders als man dachte.

Der Rudelleiter verkündete mir: „daß ich doch nicht die späte Tour fahren bräuchte.“ Ja wie jetzt ? Denn jene hätte es mit sich gebracht, die Stempelkarte erst um achte durch zu ziehen. In Folge hätte sich, bei regulärem Weckerbimmeln, eine gute Stunde mehr Fahrzeit ergeben. Und die wollte ich schon schön nutzen.

Doch nun, aus der Traum, dafür aber auch zu geschmeidiger Tageszeit Schichtende. Kann man drehen und wenden wie man will, der Vorteil da, der Nachteil hier. Im Moment ist mir das aber ganz recht, denn die Fitness mit Hinblick auf Gesundheit geht zur Zeit vor. Dennoch, ein kleiner Zeitpuffer bleibt, eine kleine oder eben fast größere Schleife wird es wohl irgendwie geben.

Der grobe Wochenplan. Am heutigen Montag geht es zum Rehasport, also genau wie gedacht. Dienstag und Mittwoch kann ich dann vom Krafttraining zum Crosstraining wechseln, Donnerstag wieder Rehasport und Freitag wäre genug Luft um eine nette verlängerte Heimfahrt zu machen.

Ach ja, hatte ich doch am letzten Freitag die Nummer mit dem Schlüssel für mein Fahrradschloss
…war ja klar das ich den Zweitschlüssel schön in der Firma deponiert hatte. *lach*

Mittwoch: hatte ich mal eine Pfadfinder-Rückfahrt. Zunächst so losgefahren wie immer. Biege ich gerade so am Channel ein macht sich ein älterer Herr bemerkbar. Da er nicht so deutlich sprechen kann brauche ich einen zweiten Ansatz und frage nach.

Offensichtlich ist, er hat sich wohl mit seinem E-Scooter verfahren und will nun zurück. Mit ein paar Redewendungen kenne ich den Straßennamen und das vermeintliche Ziel. Ich überlege wo er mit seinem E-Scooter dahin fahren könnte ? Denn eine Kirche, die er immer wider ins Spiel bringt, kenne ich dort nicht. Dann hab ich’s und weise grob den Weg.
Doch es tauchen beim mir Fragen auf und ich fahren ihm nach. Ich frage wieder, da die Zielstraße recht lang ist. Mit der Antwort schlaue ich noch bei Freundchen Google rein. Ab hier schlage ich ihm vor, ihn zu begleiten, sicher ist sicher.

An einer Gabelung frage ich nochmals nach, da er scheinbar was erkennt. Er wirft die Begriffe Fusballplatz und Bahngleise ein, mit denen ich so vorher nix anfangen konnte. In meinem Navihirn macht es klick und wir rollen wieder gemeinsam weiter.
Am Fußballplatz eine zunächst scheinbar unüberwindbare Baustelle. Ich fahre kurz vor und sondiere die Lage. Eine Rampe für Rollstuhlfahrer & Co. hatte man angelegt. Er schaut sich das kurz an, ich deute auf die Umfahrung der Baustelle und wir sind durch.

Am Ende der Baustelle, seine Zielstraße schon fest im Blick, frage ich ihn ein letztes mal, ob er nun wieder wüsste wo er sei ? Mit einem breiten & seeligen Lächeln nickte er und wir verabschiedeten uns.

Ab da zog ich dann von dannen. Und es wurde schneller, denn bei Windstille zeigte nun auch mein Tacho immer wieder mal fetten Zahlen von 22 – 24km/h. So fix war ich schon lange nicht mehr. Die Abendstimmung war gut.

Nach der heimischen Ankunft noch mein Training zu ende gebracht, duschen, den Bauch voll schlagen und at last bubu machen.

Winterpokal/ Winterpokal 2018/2019: the show musst go on ! Lohnt der Blick in die Statistiken ? Egal – stand 01.12.2018/ 19:21 Uhr. Diesmal sogar wider mit Bildern, ohne iss irgendwie doof.

Im IBC steht das Velociraptoren Team bei…

  • 551 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 51 
  • 2.511 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 46

 

 

Hier könnte man sagen, ist das Starterfeld irgendwie schon nach dem Start eher unmotiviert, was unseren als auch meinen Beststand ever ausmachen könnte. Aber wer weiß das schon ? Die Statistik zu meinen Punkteständen ist dadurch natürlich wohl auch verfälscht.


Die Positionen aus dem Winterpokal des Radforum

  • 11 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 08 
  • 40 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 06

Tja, auch hier gibt’s keine großen Neuigkeiten. Ob des guten Wetters, so wurde mir zugetragen, deichselt man an einem Vorsprung. Dumm nur, das sind wohl alles Vielfahrer und die machen das auch noch gerne. So etwas kann ich einfach nicht verstehen. *lach*
Nein, zum Glück ist so ein Winterpokal ja noch lange und wer weiß was noch alles kommt ?

Osram Fahrradlicht

Dezember 2, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Bilder: im Radforum gibt’s gerade eine Suchanfrage bezüglich Fahrradlicht. Soweit nix besonderes. Im Verlauf der beitrage tauchte dann ein Produkt auf, das ich einfach mal so etwas unters Bikefahrende Volk treiben will. Es handelt sich dabei um die…

…Osram FX70 !

Ja richtig gelesen Osram. Jener Name steht ja irgendwie für ein deutsches Markenprodukt nicht gerade schlechteste Qualität. Auch die von mir ausfindig gemachte Testseite <klick> besagt da keine Nachteiligkeit. Irgendwie blöd finde ich, warum macht das Osram nicht mal mehr Front macht und seine Produkte auf den gängigen Verkaufsplattformen außerhalb von Ebay & Co. anbietet ?

Mein Licht: das erinnert mich an meine zur B&M Ixon IQ Vorgängerlampe eine Hella HL 2000, ebenfalls ein nicht ganz unbedeutendes BRD Unternehmen, die ich damals wo erworben hatte. Die hat auch mächtig Licht gebracht, ist dann aber leider in einem Kapitalregen abgesoffen.
Hab sie aber noch irgendwo in der hintersten Ecke meines Bike-E-Bedarfs liegen. Zu meinem Erstaunen ging sie irgendwann auch mal wider an. Schade, jetzt gerade nicht…

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Und, ich meine ein holländischer Hersteller von Fahrradlicht hatte jene Lampe seinerzeit mal wohl als Lizenzbau übernommen.

Aber das war damals. Die Ausleuchtung war schon sehr gut, nur der Rest halt eher mau, wobei ich sie sehr lange im Gebrauch hatte. Schade halt, das Hella diese ansich gute Technik nicht weiter verfolgt hat und eine deutlich besseres Produkt, was ja mit den Kritikpunkten die da existieren, auf den Markt gebracht hat.