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Omaha Beach – EINEMILLION Handgriffe

Oktober 30, 2018

Bikealltag/ Stories of life: ich hatte schon ein ganze Zeit lang immer wider mal den Gedanken ein paar alte Stories aus meinen anderen-alten Blogs rüberzuziehen. Gar nicht so einfach, wenn man erstmal wissen muß, wie war doch gleich das Login ? Aber nun hier die erste Story, von damals halt. Ja ja, ich weiß, alte Männer, Wehmut und langweilige Geschichten…

*lach*

Einige Minuten zum nachdenken

6. juni 1944 ( D- day ) die Klappe des Landungsbootes öffnet sich, die Füße stehen im frischem Erbrochenen, unsere ganze Ausrüstung ist feucht bis auf die Unterhose es ist eng und es liegt ein Geruch in der Luft, den keiner so richtig beschrieben kann. Schweiß, Angstschweiß, salzige Seeluft und die Schmauchwolken der Geschosse die unablässig von hinten, von unseren eigenen Leuten kommen und von vorne aus dem Lauf dieser verdammten nicht sichtbaren MG´s die da irgendwo aus dem Sandhaufen unaufhaltsam auf uns schießen.

So, oder so ähnlich.

Es ist nicht so das ich diese Szene oder den Krieg generell glorifizieren will. Ganz im Gegenteil. Der film “Der Soldat James Ryan” zeigt die Sinnlosigkeit, Grausamkeit und vor allen dingen die Ohnmacht als Normalzustand eines Krieges. Im Krieg gibt es keine Gewinner. Und dennoch ist mir damals genau dieser Begriff Ohama Beach eingefallen als, wir mal wieder eine Montage hatten.

Erlangen sollte diesmal der Ort des Geschehens sein. Ich hatte gerad eine meiner besten Freunde in der damalige Firma untergebracht, wo ich auch beschäftig war. Wir brauchten einfach Leute, gute Leute. An einem Freitagmorgen hatte ich ihn in der Funktion als Monategleiter angerufen, noch im Beisen meines Chefs. Wir hatten gemeinsam die letzten Montagen für diesen Roll-out-job durchgesprochen und ganz nüchtern festgestellt, daß das nicht mit den Leuten zu machen war die wir bisher hatten.
Nicht etwa grundprinzipiell, aber die wenigen guten Leute, wurden auch dringendst für andere wichtige Aufträge benötigt.

Kurz um tauchte also die Frage auf, ob ich nicht noch jemanden kennen würde ? Und eingefallen ist mir nur mein damaliger bester Freund. Einer von der Sorte, auf die man sich zu 200% verlassen kann und auch intimste Details besprechen kann ohne Gefahr zu laufen, das es am nächsten Tag alle wüßten. Also riefen wir ihn an, ich sagte ihm worum es geht und gut war.

Er wußte natürlich schon genau was für ein verdammter Blowjob, anders konnte man das einfach nicht nennen, gerade diese Montagen waren. Die Hölle auf Erden, live uncut und mindestens 13 Arbeitsstunden am Tag volles Rohr durch. Er wußte es, mein Boss wußte es und mein Boss wußte das mein Freund es auch wußte. Es gab keine Geheimnisse. Und wir wußten alle: genau damit lässt sich gutes Geld verdienen. Denn mindestens 200 Einrichtungen sollten stattfinden. 200 mal einen sicheren Auftrag.

Nach dem Telefonat machte ich Feierabend. Mein Freund unterschrieb einen Arbeitsvertrag am Machmittag, am Sonntag saßen wir im Auto Richtung Erlangen. Ich fuhr zunächst mit unseren Jungs. Vier waren wir immer für diese Art der Montagen. Drei Jungs also die die nächsten 6 Tage ( zwei Einrichtungen je 3 Tage ) das eigentlich Unmögliche möglich zu machen, ganz so als hätten wir nie etwas Leichteres gemacht.

Gemeinsam sprachen wir einige Punkte auf der Fahrt noch mal durch. Punkte die der Neuling in der Truppe unbedingt wissen mußte – aber unmöglich behalten könnte, da es abertausende Kleinigkeiten waren. Zum Glück waren diesmal noch zwei weiter fähige und verlässliche Jungs mit an Board. Der Jüngste auch ein gelernter Schreiner.
Sein liebster Spruch war: „bei der Montage kannst´e dir das BATMAN- Kostüm anziehen.“ Soll heißen Gas geben ohne Ende. Der zweite Mann, war der Gutherzigste unter uns. Er hatte eigentlich nichts gelernt, war aber körperlich topfit – Kampfsportler was ich auch an ihm schätze.

Mein Freund wurde immer ruhiger nach den Schilderungen. Hatte er tatsächlich geglaubt, daß was ich ihm vorab erzählt hatte wäre nicht wahr gewesen oder bloß übertrieben ? Oder waren es jene Kilometer die verstrichen, bis wir da waren ? So kurz vor dem Ziel fiel mir dann diese passende Namensgebung ein. “J. glaub mir du mußt es dir so vorstellen wie in Ohama Beach. Du kennst doch den Film James Ryan der gerade in den Kinos läuft ? Das Landungsboot kommt zum Ufer, die Klappe öffnet sich und von vorne hält einer das MG rein.

Es wurde still, nur kopfnickendes Zustimmung.

Den Rest der Weiterfahrt, nach einer Zigaretten- u. Kaffeepause, verbrachte ich im auto unseres Montageleiters des Auftraggebers. Der hatte ein eklatantes Problem: er hatte nie eine Ahnung wo er war, also so mit dem Finger auf der Karte. Und er war nicht sehr beliebt in seiner Firma. Ich mochte ihn aber und ich behaupte mal, wir beiden kamen auch gut bis sogar sehr gut klar.

Die Anfahrt verging und wir checkten pünktlich im ETAP- Hotel ein, fünf Einzelzimmer hatte ich reserviert. Ich schätze diese Hotels noch heute. Du weißt immer das du nicht viel bekommst – aber du weißt ganz genau was du bekommst – überall in ganz Deutschland und zum Teil in Europa. Keine Überraschungen, wie Tierchen in den Zimmern, herunterfallende Kacheln im Bad, verschmorte Teppiche, siffige Vorhänge und teures aber dafür völlig ungenießbares Frühstück, oder noch schlimmer KAFFEE von der Sorte Spülwasser !

Wir verbrachten noch einen netten Abend in der Altstadt von Erlangen, aßen lecker und der ein oder andere trank auch ein Bierchen. Es wurde viel gequatscht auch oder gerade über den Job, auch wenn es eigentlich keiner wollte. Natürlich wurde dem Neuen viel aus der Nase gezogen, er gab sich seinerseits tapfer und siegesgewiss. Optimismus war wohl seine persönliche Devise der Stunde. Eine sehr sehr gute Devise. Die Nacht war kurz.

Pünktlich um acht standen wir wie immer vor der Pforte des Baumarkts, wo die Montage stattfinden sollte. Eine Ausstellungsflächen und Regalmontage für unseren amerikanischen Endkunden, der gerade auf dem deutschen Markt Fuß fassen wollte. Jener Endkunde war einer der größten Sanitärhersteller der Welt und wir hatten drei Tage, EINEMILLION Handgriffe so abzuwickeln, daß es keine Ausrutscher oder Eventualitäten gab.

Jeder hatte seine Aufgabe. Zwei Mann schafften zwei Paletten Werkzeug rein, ließen es am Eingang kontrollieren um nicht beim Verlassen der Baustelle Irrtümern zu unterlaufen, man hätte Werkzeug entwendet, was ohne jeden Zweifel ein deutschlandweites Hausverbot und somit auch ein jähes Ende aller weiteren Folgeaufträge bedeutet hätte. Klauen war nicht ! Das bläute ich allen immer wieder ein. Es wurde nur gekauft, auf Rechnung, oder über den Baumarkt hauseigenes Werkzeug bzw. ausgeliehen.

Ich begab mich meistens mit dem Bauleiter des Kunden ( nicht Endkunde ! ) zu den Ausstellungsflächen, vermaßen alles um Ungenauigkeiten gleich von Anbeginn klar zu eliminieren. Es gab diesbezüglich genauste Absprachen – alles was geändert, verschoben oder Mehrarbeit bedeutet hätte, hätte vorab schriftlich fixiert werden müssen und in Auftrag gegeben worden müssen. Denn es hätte zusätzliche Kosten und für uns zusätzlichen Gewinn bedeutet.

Allerdings waren wir zu diesem Zeitpunkt alles andere als scharf auf Zusatzarbeiten, Geld hin oder her. Wir hatten nur drei Tage, einen nicht geringen Baumumfang ( es gab insgesamt 7 Ausstellungsgrößen, wovon 7 die größte war und 1 halt die kleinste ) und wir hatten damals eine 6 gezogen.

Dann raus zur Warenannahme. Unser LKW mit dem Baumaterial war schon da. Wir leiteten die Entladung ein und begutachteten auch unsere Bauteile auf Beschädigung durch Transport bzw. auf erste Vollständigkeit.

Der Endkundenbauleiter, inzwischen eingetroffen, wurde nur schnell per Handschlag begrüßt, denn auch seine Ausstellungsstücke/ Produkte waren gekommen. Er mußte ebenfalls alles penibel kontrollieren.

Anschließend wurde alles gemeinsam zur Austellungsfläche in 1 OG gezogen, gedrückt, getragen – unter anderem eine 275kg schwere Metallgußbadewanne – Leergewicht wohlgemerkt ! – oder sonstwie bewegt.

Oben hatte schon einer unserer Jungs das Werkzeug platziert und J., so glaube ich, wurde erstmalig klar worauf er sich eingelassen hatte. 20 Paletten mit unseren Ausstellungsbauteilen und in etwas grob geschätzt 30 Paletten Sanitärprodukte ( ein dutzend Badewannen, Duschen, Duschecken u. – Abtrennungen, ca. 150 Wasserhähne, Waschbecken aller Größen und Bauart, Toilettentöpfe mit und ohne Spühlkasten und und und und… ).

Frühstückspause nach den ersten drei Stunden ohne das nur ein Bauteil in irgendeiner Form fertig gewesen wär. “Und ihr wisst auch alle genau wo was hinkommt ?” so in etwa lautete die frage von J. .

Ja wir wußten es und ich hatte sogar einen Aktenordner wo ich alles genaustens dokumentiert hatte. So genau, das ihn der Endkundenbauleiter, der Kundenabauleiter und sogar die Konkurenz- u. Fremdanbieter gerne gehabt hätten. Denn gerade die Fremdanbieter brauchten für eine ähnliche ( aber bei weitem nicht qualitativ vergleichbare Ausstellung ) 7 tage. Wir waren immer in 3 Tagen fertig. Das war sogar vertraglich fixiert. Und nur dafür gab es Geld.

Die Frühstückspause, die letzte Pause an diesem Tag bis in den Nachmittag hinein. Bis ca. 15:00 gab es nur noch eins. Malochen bis der Arzt kommt. Ich schnappte mir meinen Freund, die anderen beiden wussten schon längst was zu tun ist, und empfahl ihm mir am Arsch zu hängen wie eine Klette.

Wir begannen Bauteil für Bauteil zusammen zu suchen. Immer die Baumappe mit den Aufzeichnungen dabei, erklärte ich ihm jeden Handgriff mit einem warum und wiso und warum nicht anders ausführlichst. Seine staunenden Augen wurden immer größer. Aber er hielt sich tapfer. Wir schafften und schafften. Teil für Teil wurde fertig und so langsam hatten wir wieder soviel Material verbaut, daß man von normalen Bewegungen auf der Ausstellungsfläche sprechen konnte.
Oft war es so das man erstmal Platz schaffen mußte um eine Fuß vor den anderen zu setzten. Dabei mußte man auch immer noch beachten, daß der volle Kundenverkehr herrschte. So manchen Kunde kam zu uns mit der Bitte um Hilfe oder der geschickten Frage: „gehören sie auch zum Bauamarkt ?“ Nein Leibeigene waren wir nicht. Wir versuchten alle stets Ruhe zu bewahren und freundlich zu bleiben.

Die Stunden rannten ins Land. Sorgsam eingeteilte Rauchpausen, ich natürlich nicht, mit etwas Pipi machen oder auch mal einen schnellen Kaffee. Nachmittags war dann Mittagspause. Die Crew zog sich zurück um sich mit Essbarem zu versorgen. Amerikanische Schnellrestaurantketten waren sehr beliebt. Ich verbliebt meist auf dem “Floor”, so wurde die Ausstellungsfläche stets benannt.

Das war ganz parktisch, denn so konnte ich ein Auge auf das Werkzeug haben und oft noch weiter basteln. Es gab immer was zum basteln, denn nicht alles was vom Kunden kam oder uns an Material geliefert wurde passte auf Anhieb.

Wenn die Crew wieder da war, meldet ich mich meist zur Mittagspause ab. Die fand für mich zu 90% im Baumarktpausenraum statt. Eine Dose Ravioli, eine Coke, zehn Minuten die Augenlieder hängen lassen und dann wieder los. Oft kam noch der Endkundenbauleiter zu mir, der Auftraggeberbauleiter, der Baumarktsanitärmitabreiter, das Mobil klingelte… . Ich war nie so richtig alleine – eine schöne Zeit, wenn man weiß man(n) ist nicht alleine. Oder nicht ?

Der Tag wurde mal wieder sehr lang. Nach Geschäftschluss um 20:00 Uhr schafften wir noch „etwas“ Ordnung. Zweieinhalb stunde lang. Pappkartonagen vom ersten OG ins EG und dann in die Papppresse. Tagsüber war der Aufzug zu oft besetzt oder die Papierpresse wurde anderweitig benötigt. Man will ja nicht unangenehm auffallen und  andere Menschen bei der *ironie an* Arbeit stören *ironie aus*. Außerdem ein letzter Check, was wurde geschafft, was fehlt, nochmal mit dem liefernden Schreiner telefoniert was wieder geändert werden muß für die nächste Einrichtung etc..

Der erste Tag war rum und wir hatten ein Ziel erreicht: wir waren alle noch am Leben. Das gemeinsame Abendessen, eine Dusche etwas Einschlaf-TV und die Nacht hatte wieder einen neuen Gast. Wenn auch nicht für lange Zeit. Alternativ verbrachte ich oft auch noch ein zwei stunden über meiner Baumappe um Neuerungen und Verbesserunge zu notieren.

Die zwei anderen Tage waren nicht viel anders. J. gestand mir wenige Wochen später, daß er am zweiten Tag ernsthaft überlegt hatte wieder zu kündigen ! Was mir dabei einfällt, ich weiß gar nicht mehr ob ich ihn gefragt habe warum er überhaupt geblieben ist ? *grübel*

Jedenfalls wußten wir es am Ende der Woche, nach gute 60- 70 Wochenstunden, etlichen Kilometern auf dem Buckel, oft über tausend, hatten wir es wieder geschafft.

Das Schönste war wenn die “Amis” selbst da waren ! Es gab kein “SIE” und keine Langeweile. Amis rennen immer in Poloshirts rum. Jene haben kurze Ärmel und brauchen deshalb nicht hochgekrempelt werden. Denn sie haben immer voll mit angepackt. Irgendwann hat mich mal einer gefragt, wie ich das immer so Schafen würde ? Denn sie waren stets Fettich wie Brötchen.
Leider haben sie sich nach den ersten zwanzig Einrichtungen zurückgezogen. Nur noch gelegentlich sah man sich. Auf der Messe oder mal am deutschen Firmensitz.

Zum Abschluss noch ein paar Zahlen. In der aktiven Montagezeit für diesen Endkunden, habe ich im Schnitt monatlich 270 Stunden gearbeitet, davon 210 Stunden auszahlen lassen, den Rest auf ein Überstundenkonto geparkt. Bei dreißig Tagen Urlaub und einer Flautezeit im Sommer habe ich oft einen Monat zusätzlichen Urlaub von den angesammelten Überstunden bestritten – bei vollem Lohnausgleich versteht sich. Dafür hatte die Woche meist sechs bis sieben Tage kaum unter 13 Stunden am Tag.

Für diesen Job wurden über 250 Ersteinrichtungen, über 200 Zweiteinrichtungen und etliche Umbauten abgewickelt. Deutschlandweit, Österreich, Tschechoslowakei, Polen. Sogar Moskau und einige andere große russische Städte waren im Gespräch. Da waren wir dann aber nicht.

Ich wechselte nach gute 20 Einrichtungen die Firma und ging direkt zum Auftraggeber, nachdem mich ein Endkundenbauleiter angerufen hatte und mir den Tipp gab, eine große Messe- u. Ladenbaufirma.

Nach weiteren etwas 20 Montagen, mit neuer Crew – und nun endlich stressfrei ! – fragte man mich ob ich eine Computer bedienen kann. Ich sagte ja: “ich kann ihn an und aus machen.” “Das reicht, den Rest zeig ich dir” und fortan saß ich im Büro und wickelt vom Schreibtsich/ PC aus die restlichen Montagen ab, entwickelte neue Bauteile für neue Produkte, plante die Messestände mit und “hielt Händchen”.

Solange bis der Tag X kam.

Winterpokal Start Radforum.de & IBC 2018

Oktober 29, 2018

Bikealltag/ Morgengruß: so dann mal sehen wie mir diese Arbeitswoche bekommen wird.

Winterpokal/ Winterpokal Start: und mit dem heutigen Tag/ 29.10. beginnt der Winterpokal 2018/2019 im Radforum und natürlich auch im IBC.

Ich selbst bin da eher gesetzt entspannt-gespannt wie das dieses Jahr laufen wird. Denn meine körperlichen Unpässlichkeiten machen mir schon irgendwie…

DAS Team!/ die Teams: aber ich will dann auch mal die Gelegenheit nutzen die Velociraptoren Teams vorzustellen. Also…

DAS Team im IBC besteht zur Zeit nur aus vier Leuten, alles alte Hasen aus dem MountainBIKE Forum, welches ja dicht gemacht wurde. Als da wären…

  • marco.sz ( wo ich jetzt gerade ein wenig auf´m Schlauch stehe wer das nochmal genauer war… )
  • Kafka – der alte Hase und ich meine er hatte damals, als vor Urzeiten, das Team mal aus der Taufe gehoben
  • TotoHabschned – alias Penguin on Bike und somit auch jemand hier aus dem größeren Claim-Raum, wo man sich schonmal sieht und zusammen die eine oder andere Runde dreht
  • sakura – as me

marco.sz hat mich da ein wenig überrascht als ich gerade in das Team schaute. Und ich dachte schon wir kurbeln dieses Jahr nur zu dritt durch Wind & Wetter.

Die Velociraptoren im Radforum sind von Natur aus, halt weil es das Forum zulässt, mit mehr Mann on Board stärker aufgestellt. Also auch hier, als da wären…

  • oceanline – nur so für mich, steckt wo im Sauerland )
  • Vsf 500t AC – der Neuzugang aus Aachen, scheint auch ein top-netter Kerl zu sein )
  • kaaskop – schon ein alter Forumshase so ich das weiß )
  • Sonne_Wolken – auch eine Bekannte und ebenfalls Bloggerin mit Schwerpunkt echte klassische Rennräder, ja mag man
  • sakura – as me, mal wider…

Ja so ist das. Also lassen wir das Ding mal langsam auf uns zurollen. Ein wenig Jobfahrten, die eine oder andere verlängerte Heimfahrt hoffe ich, aber zumindest die zwei geplanten Ausfahrten. Die erste davon am 01.11. als lockere Rundfahrt und dann am 17.11. die Channel Challenge. Genug für heute.

Neue Dimesnion: weltanschaulich betrachtet…

Juli 13, 2014

…und sonst ?/ Newsticker: …also die Welt befindet sich an einem Standpunkt wo sehr viel passiert ist. Und somit habe ich mal ein zwei, wenn auch längere, Worte an andere Stelle dazu verfasst.

Wer also mag…  

Soziale Ungleichheit…

Mai 25, 2013

…und sonst ?/ Newsticker: Der Großteil der Menschen nimmt immer noch an das alles mit rechten Dingen zugeht.

Ihr/ Dein Interesse geweckt ? Dann lest das Intro weiter hier <klick>

Update bei Foren

September 29, 2012

…und sonst ?/ Newsticker: in einem meiner Stammforen dem MountainBike Forum gibt es ja Paraell Foren. Unter anderem das RoadBike Forum wo ich auch schonmal reinschaue.

Jetzt wurde vor kurzem ein Update im Bereich des UrbanBike Forum gemacht. Wollte ich hier mal so einwerfen, eventuell hat ja der eine oder ander Lust da reinuschauen.

3.658km/ 26.08.2011

August 27, 2011

…keine sechs minuten auf dem bock gesessen und schon war´s passiert. erst ein einmalige leichtes versetzten des hinterrades durch eine quer liegenden mittelgroßen stein und dann ein solides pfffft im eiltempo – snakebite.

dabei hatte alles recht gut angefangen. das wetter schien sich etwas abzukühlen, regenwoklen waren gewiss und somit sogar eine frische abkühlung von oben und ich war voll motiviert. und dann dieses missgeschick. nun gut ein kurzer stop, schatten durch bäume war ja auch da, schnell den tacho und das licht abgebaut, das rad auf den kopf gestellt und schnell mal eine neuen schlauch reingemacht. das einzige problem was nun auftauchte war, daß ich keine reserveschlauch mehr haben würde – falls nochmal was passieren würde.

ich stieg erstmal auf und fuhr weiter. derweilen machte ich mich schonmal mit dem gedanken vertraut im zentrum von DO eine meiner bikeshops – Das Rad Dortmund eine besuch abzustatten. an der straße angekommen traf ich einen langstreckenradler. also eine mit gepäck, zelt und den ganzen kram. wir sind eine weile den selben weg gefahren. ein wenig gequatscht haben wir. ich hab ihm die story von meine snakebite rezählt, er hat mir gesagt das er sein geldbörse mit allem drin verloren hatte. dumm nur das er noch bis nach freiburg wollte. natürlich nicht noch am gleichen tag. erstmal war sein ziel die polizei und dann mal schauen.

auf dem weg ist mir dann eingefallen das ich ja auch bei einem anderen bikeshop – wütec – von mir stoppen könnte, der wesentlich dichter an meine weg liegen würde. und so trennten sich wieder unsere wege.

den ersten heftigen schauer  habe ich dann bei wütec prächtig überstanden. zwei reserveschläuche nachgefasst ging es dann bei sonnenschein wieder weiter. am klinkum dortmund nord rechts ab, durch den hafen und recht zügig durch huckarde und frohlinden durch, stand ich dem nächsten schauer und der ortsgrenze castrop-rauxel entgegen. der schauer wurde so heftig, daß ich sogar meine regenweste rausgefummelt habe. der wind drückte doch arg von vorne und nur mit dem neuen funktionsshirt CRAFT Cool Tee with Mesh bewaffnet war mir das doch etwas zu riskant frisch. zumal mir das wasser inzwischen schon aus den schuhen wieder rauslief und auch die hose eher nach einer badehose aussah denn nach einer radfahrhose.

nach castrop-rauxel ging´s dann in bochum gerthe zunächts links hoch, dann wieder rechts richtung herne. da hatte ich mich aber das erstemal auf ein irrtumexperiment eingelassen. ich bin eine straße zu früh rechts ab richtung herne. war aber soweit nicht so tragisch, kam halt etwas zuweit oben raus. herne soding – von dort ging´s dann stramm auf herne zentrum zu.

radwegtechnisch fing dann der spaß erst an. ich glaube bis zur stadtgrenze gelsenkirchen hatte ich das komplette repertoire an unfeinen ausdrücken mehrfach durch.

ursprünglich wollte ich ab stadtgrenze herne die B 226 rechts hoch richtung wanne fahren, weil ich den weg vom job her halt kenne. wie ich aber so an der abbiegekreuzung stehe ist das krankenhaus in eickel ausgeschildert und so bin ich einfach mal geradeaus. ging auch ganz gut. am krankenhaus vorbei kamen mir viel straßenzüge wieder bekannt vor, da ich schonmal vor zwei jahren dort hergefahren bin.
ein letztes leckerlich war ein kreisverkehr wo mein zielort ausgeschildert war, aber wieder druchgestrichen. ich hab mir gedacht, mit dem bike komm ich da schon druch. doch  beim fahren, wird es so gebietstechnisch immer grüner, die straße imer schmaler, die anzahl der häuser stieg auch nicht gerade rasant an, eher das gegenteil war so der fall. ich hielt aber dennoch drauf zu, wird schon schiefgehen. und siehe da, alsbald sa ich den kirchturm meiner alten gemeinde.

ziel erreicht.

43,37km
1:55 minuten fahrzeit
120hm

und einen nassen ar**h 😉
…aber viel spaß, or allem beim fluchen

zum futtern gab es wiender schnitzel, gemischten salat und etwas brot. später waren wir dann noch im kino: midnight in paris – kann ich nur empfehlen.

einen rückweg gab es allerdings leider nicht. meine mom bestand auf ein nach hause bringen, weil das wetter doch arg umgeschwungen war. gerade kalt war es geworden mit morgendlichen 16c°. leider hatte ich nix langarmliges mitgenommen. naja und so sind wir dann nochmal beim manufactum rein.

zum ausgleich war ich dann aber etwas joggen

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3.550km/ 24.08.2011

August 24, 2011

so heute mal schnell vorsorglich noch etwas hand an das bike gelegt…

  • antrieb = kette schmierung mittels Ballistol
  • grob mit dem lappen über den rahmen

…denn am freitag soll es direkt nach der schicht richtung alte heimat gehen. die route dafür habe ich mir schon mal so grob zurchtgelegt <klick> ( ca. 42km u. 120hm ), allerdings nur die hinfahrt.
wo es am samstag auf dem rückweg lang geht wird sich dann zeigen.

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GORE & Co. reparatur !!!

August 13, 2011

so hier noch ein ( bis jetzt – weil test noch ansteht ) heißer tip. der ein oder andere mag sich ja schon mal geärgert haben, daß an seinem guten stück, der teueren GORE-funktionskleidungstück was kaputt ist. das hat dan meist zur folge, das was undicht ist oder man sich mit einer möglichen neuanschaffung konfrontiert sieht, die oft nicht ganz unerheblich in´s budget greift.

bei mir war es vor zwei jahre meine gute und bewährte GORE Texregenhose. da waren von der kurbel einfach im inneren bereich des fußknöchels druchriebe vorhanden, die dem wasserfluss einen schönen weg bahnten. nun gut ich hatte nach einem kurzen versuch mittels bügelflicken von GORE, der nicht ganz so glücklich endete, das problem durch einen neuanschaffung gelöst ( VAUDE eVent Pant ).
das aufbügeln ist halt eine heikle sache, ist das eisen zu heiß, schmilz allses dahin, ist es zu kalt, entseht keine ausreichende klebeverbindung.

die nächste möglichkeit, seine sachen einzuschicken und beim GORE service reparieren zu lassen ist eine weitere möglichkeit.

da ich aber nun an den regengarmaschen, eben wieder druchrieblöcher habe, ist ein einschicken und reparieren lassen fast so teuer, wie die neuanschaffung.

die löcher haben mich bis jetzt nicht so großartig gestört, ist ja sommer und der eisnatz der guten stücke vondaher eher eingerenzt, aber langfristig sollte schon abhilfe her.

und so habe ich neulich beim stöbern diese nettigkeiten gefunden: von McNETT GORE-TEX ein repair kit ( produkt nr. 18 von 44/ bitte blättern da kein direktlink )!
das ganze für schlappe 6,95 euro, beinhaltet zwei selbstklebende flicken, eine runden 75mm im durchmesser messenden und einen rechteckigen von 50x 100mm. zwei stück habe ich mir gleich geholt, wer weiß was noch kommt.

laut gebrauchsanleitung: „Flicken vor Gberauch in dicht geschlossenenm Behälter aufbewahren. Zu reparierende Flächen reinigen und trocknen. Papierunterlage abziehen. Flicken über eine ebene Fläche anbringen; der Riss muß mindestens 12mm überdeckt werden. Flicken von der Mitte aus nach außen reiben. Das Kleidungsstück kann sofort gebraucht werden, aber der Kleber wird in den nächsten 12 bis 24 Stunden fester.

also schaun wir ma

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17.689km/ 13.08.2011

August 13, 2011

so der erste schock iss rum, tretlagerkurbel scheint wieder alles in butter zu sein, und so habe ich die letzten zwei tage mit dem volotec die arbeitsfahrten erledigt. heute vormittag habe ich dann dem bike etwas pflege gegönnt:

  • kette und umlenkröllchen sowie die zwei hauptkettenblätter gründlich mit schligerware gereinigt
  • antrieb = kette schmierung mittels Ballistol
  • dämpfer mit lappen gereinigt und mit einem tropfen Ballistol bedacht

nachdem sich dann aber das wetter doch noch dazu entschlossen hat heute aufzuklaren und eine leichte brise aufgekommen ist, war ja wieder schwühlwarme 25c°, habe ich gerade den Stahl Renner für die weitere nutzung heute bzw. den rest der woche eingerüstet. sprich ortlieb saddlebag drangemacht, den innenliegenden reserveschlauch vom volotec gegen ein derivat für den Stahl Renner getauscht. gleich werde ich also los, etwas spaß haben.

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was ich noch sagen wollte…

August 12, 2011

…habe die tage mal VAUDE angemailt weil mir die thematik mit einer guter allroundjacke doch am herzen lag. hier mal die mail:

„Hallo Vaude Team,

als stolzer Nutzer eine Prime eVent Hose kann ich Ihnen ein großes Lob für dieses Produkt aussprechen. Der Tragekomfort, das kleine Packmaß und die nicht zu topende Atmungaktivität in Kombination mit der Wasserdichtigkeit, begleitet mich schon seid etwas mehr als ein Jahr.
Natürlich liegt mein Augenmerk, als Ganzjahresfahrer, bei einer Anschaffung einer Jacke mit den gleichen hervorragende Eigenschaft auch auf Produkte aus Ihrem Hause. Doch leider werde ich nicht so ganz glücklich damit. Deshalb möchte ich Ihnen mal meine Idee schildern.

Als Ganzjahresfahrer kommt man Witterungtechnisch oft in den Genuss eines mehr als nur feuchten und kalten Morgens, am Nachmittag jedoch scheint die Sonne und es weht nur ein leicht kühles Windchen.
Kurz um, morgens bedarf es einer soliden Jacke, während man später am Tag mit einem langarmigen Shirt und einer Weste gut zurechtkommt. Da der Platz aber am Rad immer knapp ist, hatte ich mich seinerzeit zu einer nicht ganz atmungsaktiven Jacke mit abtrennbaren Ärmeln entschieden.
Mein zweiter Hauptaugenmerk lag auf einer möglichst auffälligen Farbe – „quitschgelb“. In Eigenarbeit hatte ich die Jacke zusätzlich mit 5cm breiten aus dem Hause 3M als Meterware bestückt. Die Winter sind sehr dunkel, Landstraßen unbeleuchtet und so mancher Autofahrer noch nicht ganz so wach wie er es sein sollte.

Gut diese Jacke tut noch ihren Dienst, aber ich denke nach dem nächsten Winter…

Nun zu Ihrer Auswahl. Im Hause Vaude wird die Men´s Prime eVent Jacke angeboten, welcher mir als sportiver Tourenfahrer sofort in´s Auge gefallen ist. Leider eher nur in bedeckteren Farben. Weiterhin führen Sie die sportlichderer Men´s Pace Jacke in einer sehr schönen auffälligen Farbe – cirtus. Beide haben aber den entscheidende Nachteil das die Ärmel nicht abzunehmen sind.
Für diese Eigenschaft ist mir Ihre Men´s Optic Jacket aufgefallen, welche auch vom Schnitt her optimal ist, evnetuell mit einem längeren Rückenteil, leider aber nicht mit dem eVent Material zu bekommen ist.

Mir schwebt im Grunde genommen eine Men´s Optic Jacke vor ( abtrennbare Ärmel im Bolerostil ), eVent Material cirtus und mit min. 5cm breiten Reflektoren am Troso und den Armen großzügig bestückt. Die Reflektoren könnte man ja auch als VAUDE Logo schön auffällig groß anbringen. 😉

Mit so einer eierelegenden Wollmilchsau könnten Sie als Unternehmen auf dem Markt punkten, weil es niemand sonst bietet. Was sagen Sie zu dieser Idee ? Besteht die Möglichkeit einer Umsetzung ?
Ich würde nur sehr ungerne auf eine halbherzige Lösung zurückgreifen müssen.Das ich nicht der Einzige bin können Sie hier gerne in einem Radfahrforum <klick> nachlesen.

Und nun bin ich gespannt auf Ihre Rückantwort.“

wer bis hier keinen bock hatte den ganzen nett formulieret text nachzulesen, hier die kurzform:
es macht absolut gar keinen sinn eine schlecht- u. regenwetter jacke anzubieten die weder auffällige farben hat noch ausreichend mit reflektormaterial bestück ist. diese raspelierungen sind ja ganz nett, die signalwirkung ist aber mehr als bescheiden aus der sicht des autofahrers.
ebensowenig macht es sinn, eine jedentagfahrer mit nicht atmungsaktiven material verwöhnen zu wollen als ihm auch zuzumuten eine einfach weste mitzuführen, wenn es doch mal etwas wärmer werden würde.

konzentriert: eine eierlegendewollmilchsau ist aus meiner sicht sowohl theoretisch als auch praktisch umsetztbar.

fakt, schluss, aus !

es werden GORE und eVentjacken im preisegment von ü. 300 euro angeboten, aber an kleinigkeiten scheitert ist. schade.

und gerade heute schaue ich auf die homepage von VAUDE um eine bestimte jacke zu empfehlen – die Men´s Pace eVent Jacke – und muß mit entsetzten festellen, daß sie diese jacke nicht mehr in neongelb anbieten, wie bisher. wie darf ich das nun als kritischer kunde verstehen ?

übrigens es gibt im Radforum einen von mir eingestellten thread zum thema <klick>.

dennoch bin ich mal gespannt, ob sich da noch was aus der ecke von Vaude tut. ein statement seitens der entwickelungsabteilung etc..

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