Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

Mal wieder… Restwoche/ 57.078km/ 27.01.2023

Januar 29, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ car-to-go/ Winterfahrten/ Bilder: der Tag nach dem Tausender beginnt leider ganz ohne Radfahren.

Donnerstag: GOLF fahren ist angesagt, weil es am späten Nachmittag einen bildgebenden Prozess in einer Röhre geben soll. Der Orthopäde bei dem ich letztens war wollte da was besser beleuchtet haben.
Ich mag ja so Tage ohne Radfahren. *rümpf die Nase* Ob ich das, also die wegfallenden Streckenmeters noch nachholen kann? *lach*

05:46Uhr: ich habe bereits den Espresso doppio geschlürft und hocke nun im I-Net rum.

Musik Maschine: beim Thema Schallplattenspieler bin ich gestern weiter gekommen. Dank der Hilfestellung im Dual Board (Forum für Dual Geräte Liebhaber) hab ich nun diesen Subteller (da wo der Antriebsriemen drum läuft ab bekommen und könnte nun weiter machen. Das war dann ganz schön tricky, denn im Grunde wären drei Arme & Hände besser gewesen.

Für brauch ich aber erstmal ein wenig Alkohol zum reinigen des Gleitlager und dann Haftöl. Da beides nicht im Hause ist, will das besorgt werden. Aber da ich ja heute mit dem GOLF unterwegs bin, sollte sich da was machen lassen.

*am späten Nachmittag*

…ein Besuch im Baufachmarkt brachte zumindest Haftöl für ein paar Taler in meinen Besitz.

Alkohol zum reinigen des gut gedienten Gleitlager war nicht auf zu finden, auch wenn ich explizit nachfragte. Verwiesen wurde ich nur in die Malerecke, was dann auch entsprechende Ergebnisse mit sich brachte.
Pinselreinger, Nitroverdünnung, Wachbenzin etc. und das alles in entsprechenden Gebinden. Was bitte war nochmal so schwer an der Frage nach – Alkohol???

Also doch nochmals wo in einen Drogeriefachmarkt huschen und dort nachfragen.

Moto G30: …und dann hat mein Motorola G30 über Nacht ein Update bekommen. Warum muß der ganze technische Kram immer auf einmal kommen? *lach* Neustart mit den ganzen Pin-Nummern war wie üblich-nötig. Wie ich das liebe am frühen Morgen.

Egal, ich kram jetzt meine Sachen zusammen, spüle die Bialetti und fahr dann mal zum Job. Nicht das ich gleich noch im Stau stehe.

Am Abend, im Wartezimmer: da sitze ich nun und warte.

Die Fahrt quer durch das Mega-D-Dorf war gelinde gesag, man entschuldige diese Ausdrucksweise…

…zum kotzen!

Gut, war natürlich blöd. Aber ein Unfall auf einer der Hauptachsen verursachte eine guten Rückstau.
Dann war da noch diese Baustelle wo man zwei Spuren zu einer führte und dann die Baustelle über eine fette Kreuzung umfahren mußte. Ebenfalls nicht fehlen durfte dann natürlich nicht die Zufahrt zu der anderen Hauptachse.

Ja, war schon nett. *würg* Zu Fuß wäre ich wohl schneller gewesen. *lach*

Aber jetzt hab ich’s ja. Nur gleich wird sich die Frage der Rückfahrt stellen. Wir werden sehen.

Spät am Abend: die Rückfahrt ging dann so, war halt nur super spät. Unter normalen Umstände wäre ich schon an der Futtertheke gesessen, alias Küchenstammplatz und dies in geduscht. So ging es direkt ans Abendbrot und erst danach in die Dusche. Entsprechende mistig kam man in den Schlaf, raus war der Mann aus seinem Rhythmus.

Freitagmorgen: das Tagesziel erreicht, aufgestanden und die ersten Zeilen tippend am Küchenstammplatz. Gleich geht’s los, rauf aufs Rad und damit ab in die Restwoche. Endspurt.
Ob mir heute einen Bewegungsausgleich auf dem Rad schaffe, oder doch noch einen sportliche Einheit lass ich mal offen? Da wäre ja auch noch der Samstag als Trainingstag.

10:22Uhr: die Jobrunde läuft so vor sich hin, ich zeichne diese mal mit meinem Bryton Tacho auf.

Die Befestigung des Bryton ist jetzt kreativ, nicht ganz serienmäßig. Geht aber für diesen Zweck.

Der Hintergrund ist, so kann ich sie später exportieren und in meinem Google Maps Account speichern. Falls dann mal jemand aus dem Kollegenkreis die Route aus GPX Datei bräuchte, kann ich sie ihm zukommen lassen. Ansonsten…

… was für eine Jobanfahrt! Hatte mich für eine Streckenkombination aus Lippeauen und dann erneut am Lieblingsaussichtsturm vorbei entschieden.

(Januar Album <klick>)

Bei der letzten Fahrt hatte ich da ja einen Kurzstop gemacht und zwar…

…um an den mittig auf dem Weg stehenden Absperrofosten die Sichtbarkeit zu optimieren. Insgesamt mußte ich feststellen, daß es im Gegensatz zum Vortag deutlich wärmer geworden war.

Half aber alles nix, groß was unterwegs zum ausziehen hatte ich nicht. Erst ab dem Preußenhafen wurde die letzte Schicht an Handschuhen abgelegt. Ansonsten gemächlicher rollen lassen.
Den Wind konnte ich übrigens in seiner Windrichtung nicht ganz zweifelsfrei zuordnen.

Laut Wetterfrosch ist das Nord-Ost, was passen könnte. Aber wie gut die Brise weht, das konnte ich nicht ausmachen. Bleibt also spannend bis zum Schichtende. Ach ja…

Musik Maschine II: in einer Apotheke konnte ich Alkohol besorgen um das Gleitlager am Schallplattenspieler zu reinigen.

13:46Uhr: es gab dann doch keinen Kleine (Espresso) leckeren. Die Zeit passte nicht, aber nun gut.

Am Abend: und dann ging es an die Nachhausefahrt. Kurz vorher noch einmal mit dem Ölkännchen an der Kette entlang gerutscht.
Da die Sache mit der Windlage recht schnell klar war und sich so die Aussage der Wetterfrösche mit Nord-Ost bestätigte, wurde erst mal eine grobe Richtung eingeschlagen. Die lautete via der Sesekeradroute in Richtung Osten und dann mal gucken wie weit ich komme und was geht?

Was geht?

Denn inzwischen war mir auch eingefallen, daß es da am östlichen Rand von Bönen noch einen Wald gab. Der liegt auf einem guten Hügel und wir, also eine Arbeitskollegin und meiner einer, kamen die Tag drauf zu sprechen. Sie geht halt dort mit dem Hund und fand der Wald sei sehr schön. Ich war da seinerzeit mal noch mit dem Volotec und konnte mich nur so dunkel an den Wald erinnern.

In Anbetracht das ich eventuell gut mehr als 50 Kilometer gegen den auchrehct winterlichen Ostwind fahren könnte, lockte ein Ausflug zwecks Wiedererkundung dieses Areal doch gut. Erschwerend kam dann hinzu, daß die eine oder andere Nieselregenwolke über mich hinweg zog.
Zwar nix wildes, also im Bereich erhöhte Luftfeuchtigkeit, aber wer weiß. Tja und bei 50km geradeaus wären auch noch gute zweieinhalb Stunden Fahrzeit im Raum stehend.

Das könnte also spät werden und eine zumindest von der Strecke her Abkürzung käme dann gut. Naja und wenn man dann schon mal so auf den Bodenhucke zufährt…

…das Ziel vor Augen, dann kann man auch mal gucken was dort so los ist. Insgesamt war diese Aktion jetzt ganz ach meinem Gusto, schade war nur, ich hatte gar keine Karte zur Verfügung, wo welcher Weg denn jetzt dort im Wald herrührte. Und so schlug ich mich mal intuitiv irgendwie da durch, oder auch mal am Waldrand entlang.

Eine Wanderhütte war zwar vorhanden und würde auch bei ordentlichem Regen guten Schutz bieten, saht aber ehr so lala aus. Da könnte man mal ein wenig klar Schiff machen. Die Hütte selbst, aber auch drumherum. Wobei ich jetzt sagen muß, Müll hab ich dort gar keinen gesehen. Hat mich schon ein wenig gewundert.

Nun gut, war trotzdem nett dort durch zu fahren und sich mal ein wenig um zu schauen, aber bei mehr Zeitfenster und auch ein zwei Grad wärmer, aber vor allem mit etwas mehr Karte, könnte das nochmals interessant sein. Gibt schon nette Ecken hier. Ich bin dann irgendwie am Nord-östlichen Eck raus, wenn ich mich so grob erinnern könnte. Da ging es dann recht direkt ins Dorf.

Die Weltstadt Bönen hat viel zu bieten. Die Frage ist nur, was? Hier und da gibt es als Häuser, also so richtig alte Häuser. Und die Eisdiele ist ein Highlight von Bönen. Sie hatte schon geöffnet.

Eisdiele, eventuell doch mal schnell rüber düsen auf ein leckeres Eis? Aber irgendwie sollte ich ja nun doch nach Hause kommen. Das Rad wegstellen und entladen, in die Dusche hüpfen, sich den Wanst voll schlagen und dann wieder vor dem MacBook Air diese plöden Blogberichte tippen. *grins*

Ich bin dann auf einem der üblichen Wege bis an den Rand zum Claim. Dann aber doch das letztes Bild, auf den heimischen Boden, viele Meters waren es nicht mehr.

Wahrscheinlich auch schon tausend mal abgelichtet, ist aber auch egal. Ziel erreicht, zumindest eines der beiden und damit stand dann dem Wochenende nix mehr im Wege. Soviel also dazu.

Macht Euch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Tausend voll/ 57.022km/ 25.01.2023

Januar 26, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bilder/ Sport & Alltag: das Leben geht weiter und wie schon angekündigt hat das CAADX seinen nächsten 1.000 Kilometer runter gespult.

Auch wenn die letzten Tage nicht immer ganz so lustig waren, aber es läuft weiter. Und – der nächste Frühling kommt bestimmt.
Also mal Abfahrt. Draußen ist noch die restliche Nacht angesagt und auch merklich einen Tacken erfrischender. Doch die Kleiderwahl passt.

Ich rolle auf eine Schleife durch die Lippeauen, wähle dann noch die Strecke am Lieblingsaussichtsturm vorbei, wo ich ein paar Meterweiter kurz anhalte. Ein Handgriff wird erledigt, ein Bild wird gemacht.

(Januar Album <klick>)

Nach dem Neustart wird klar, auch wenn es gute -2c° hat, dank geringen Windaufkommen passt das gut.

Überhaupt Wind. Aus welcher Richtung kommt er denn heute? So am frühen Morgen kann ich das nicht ausmachen, ich werde also das Schichtende abwarten müssen.

Apropos Schicht, dort mal wieder eine kurzfristige Planänderung für mich. Aus Eier schaukeln und Langeweile wird nix. Ich vertrete die Jobrunde, wo ich die Tage mal für zwei Tage drauf war.

Gut so, ich habe zu tun.

Für den Feierabend stünde nach der Ankunft dann das Rücken-Rumpf konzentrierte Training an. Jenes aber im Dachgeschoss, also im Warmen und bei der Musik Maschine.

Tagsüber: …kreis ich in Witten meine Jobrunde ab und habe von einem Standort aus einen guten Blick auf den Rheinischen Esel.

Steht auch noch auf meiner to-do-Liste für Radtouren. Hat sich aber seit Jahren noch nicht ergeben. Muß ich mir mal vornehmen wenn das Wetter besser passt. Jetzt wo man schon eine neue Brück über die Pferdenbachstraße gebaut hat und auch die Radtrasse gut in Schuss zu sein scheint.

Schichtende: gesagt, getan und der Mann hatte sogar noch Glück. Der Wind kam zwar nicht aus der gewünschten Richtung, hielt sich aber, was die Intensität anging im normalen Umfang. Kann so bleiben.

Am Preußenhafen zu Lünen stecken nun die frischen Bäume im Boden, mal schauen wie das so wird? Die Rückfahrt ist unspektakulär, aber recht frisch. Ich erreiche die heimische Burg und muß natürlich ein Bild vom CAADX machen.

Da ist es also nun und rollt so vor sich hin. Kann so bleiben, auch wenn man so seine Idee hat. Aber davon sprach ich ja bereits. Kleinkram halt.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund! 😉

 

 

Antrieb in der Kälte/ 56.981km/ 24.01.2023

Januar 25, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bilder: nach der letzten Woche ist schon fast gewiss, es wird eine weitere Tausendermarke für das CAADX fallen. Sind ja nur läppische 109km. Wann genau, schauen wir mal.

Montag: auch wenn der gestrige Sonntag so – irgendwie – war, schau ich schon ein wenig neidisch auf jene die sich ein paar mehr Tage Griechenland gönnen. Ist schon ne´ nette Ecke dort, hat mir ja immer gut gefallen.

Durchhalten

Hier hingegen wird es wohl vom Wetter her noch dauern bis es mal ohne längere Anziehorgie nach draußen gehen kann.
Da ist schon so ein wenig Zähne zusammen beißen angesagt und gut planen was man wann macht. Zur Zeit vermisse ich am meisten, daß ich nicht mal eben eine verlängerte Radrunde machen kann oder sollte ich lieber sagen will? weil es dann doch vom Wetter her stellenweise echt ungemütlich ist. Aber wenn man schon mit dem Rad nix zaubern kann, dann könnte man doch so outdoor was machen. Aber auch da zieht es mich zur Zeit nicht ganz so raus. Durchhalten, kann ja nicht mehr ganz so lange dauern.

Ein Geschenk

Kontrollgang vor der Burgpforte, anziehen und nach draußen stiefeln. Überraschung, auch wenn es nur knapp was über 0c° hat, es ist wärmer als es auf dem Thermometer ausschaut. Auch der Grund ist fix ausgemacht.
Es ist tatsächlich fast windstill. So kann ein Geschenk bitte immer sein!

Ich rolle los, auch die ummontierten Spikereifen tun ihren Dienst bestens. Man kommt sehr manierlich vom Fleck, der Bryton Tacho zeigt fast durchgängig über 20km/h.

Ohne große Anstrengungen und entsprechend schweißlos rolle ich daher. Auch am Job ist es entspannt.

Feierabend: man rollt los und schwenkt noch am nahen Seepark Lünen einmal um den See rum. Die Ansicht ist schön, auch wenn der Himmel eher einen auf grau in grau macht.

(Januar Album <klick>)

Im weiteren Verlauf rolle ich wie üblich zur Burg zurück, da ich aber noch ein wenig Bewegung brauche, der Tag als Beifahrer war eher inaktiv, gibt’s eine kleine halbe Stunde Extra im nahen Wald.
Zum Abschluss fehlen nur noch 58 km bis zu den 57.000 km für das CAADX.

Dienstag: ein weiterer Tag beginnt wie er stets beginnt. Noch läuft der Espresso doppio über die Lippen. Draußen, noch vor dem Ende der Wirkung des Koffein, wieder gut frisch. Ankleiden und dann raus.

Echter Winter

Gut gekleidet tritt man vor die Tür und geht um die Burg zur Fitness-Garage. Der Wind kommt mit der Kälte aus dem Osten. Das ist der echte Winter!

Nicht dieser „falsche“ Winter, der die letzten Tage aus dem Westen oder gar dem Süd-Westen kam.
Tatsache ist, mit diesem Ostwind hat man auch Rückenwind.

Abfahrt, einrollen und oben auf der Rennbahn angekommen fräsen die Xerses Spikereifen fast eine Schneise in den Asphalt.
Es geht gut voran, lange wird die Fahrt nicht dauern (unter einer Stunde/ nicht gut für den Winterpokal)und anstrengend wird sie auch nicht.

Am Job angekommen ein kleines Personal-Tetris, ich habe zu tun. Gut so, dann gibt’s keine Langeweile.
Die Gedanken schweifen schon zu der Heimfahrt mit dem Rad. Gegenwind wird man haben. Wieviel, wie kalt wird es und dann, woher wird mich der Weg führen?

Schlickrutschen

Es ging dann am Südufer des Channel entlang, warum auch immer. Denn einige Abschnitte, meist jene mit Abraumboden vom Bergbau aufgebaut, boten für fast alle Arten von Fahrradreifen nur einen feinen Schmierfilm an der Oberfläche. Die gepaart mit dem frostigen Gegenwind ergab jetzt sowas wie einen Schleppanker. Aber man kennt das ja schon.

Zur Belohnung ging es auf zwei Runden durch den keinen Wald an der A1, oder um das Bodendenkmal der Bummannsburg herum.

Mittendrin haben sich wohl ein paar Kids einen Shelter gebaut. Der war aber innen so klein, daß selbst die Kids da wohl kaum reinpassen würden. Da hätte das große Kind im Manne gerne Hilfestellung geleistet. *smile*

Aber irgendwann muß man ja auch mal wieder auf der Burg einrollen, es dämmerte schon arg, nur ein paar Minuten Fahrt bei Licht. Und schon waren die ersten beiden Tage dieser Woche um. Morgen fällt die nächste Tausendermarke.

Macht Euch also einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Mit aller Macht/ 56.891km/ 20.01.2023

Januar 21, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nächste Einstellung im Radalltag.

Mittwoch: ich klettere zwar wie gewohnt aus den warmen Federn, weiß aber auch, das ich mehr als gut Zeit habe.

Den Traum, die Idee das es an diesem Morgen zu einer entspannten aber auch kilomterreichen Jobanfahrt kommen wird, habe ich bereits verworfen.

Bei der üblichen Kombination aus flüssigem Schub und ein wenig Unterlage dazu lasse ich zunächst die Zeit verstreichen.
Ich nutze die Zeit und bereite einen neuen Artikel vor, krame dazu noch Bildmaterial hervor, werde aber auch in meinem sehr bis extrem umfangreichen Google-Album fündig.

Dann kommt er doch dieser Moment. Mit dem Öffnen der Burgpforte kommt es einem zunächst gar nicht mal so kalt vor. Der Blick auf das Thermometer geht nicht unbedingt konform mit dem körperlichen Empfinden. Überhaupt…

…steht da der Zeiger tatsächlich kurz vor -10c°!!! Natürlich weiß ich, daß das Thermometer vor der Burgpforte stets einen deutlich niedrigeren Wert anzeigt, als das im Burggarten.

Eine weitere beruhigende Tatsache ist, so ab -5c° kann man von einer eher trockenen Kälte ausgehen und auch der Wind ist in der Regel kaum vorhanden. Mit diesen Pluspunkten beginnt die Anziehorgie.

Ich greife die Dinge die schon bereit liegen und holen aus der obrigen Kleiderkammer noch was hervor.

Schritt zwei, die Sachen werden der Reihenfolge des Anziehprozesses gestapelt. So wühle ich nicht unnötig rum, kann aber auch nix vergessen.

Bis ich mit zwei Unterhosen, den Knielingen und drei Shirts da stehen, vergehen gefühlte Stunden.

Jetzt noch die Radhose an, die Reflexstulpen über die Fußgelenke und in die neuen Vaude Winterschuhe schlüpfen. Nächster Schritt die Jacke an zu ziehen ist unspektakulär.

Zu guter Letzt kommt die Murmel einpacken. Zuerst die Sturmhaube, dann die andere neue Sturmhaube mit Nasen- & Gesichtsschutz drüber. Hier immer wieder nett, genau diese beiden Teile zurecht zupfen. Nicht das was wo im Auge hängt oder ein Luftschlupfloch ist.

Dann hat man es aber. Gut, die Handschuhe kommen ja erst quasi vor der Abfahrt drüber. Aber die Handgelenkstulpen dürfen schon abgezogen werden. Ja und genauso lange wie man das hier liest, dauert es auch.

Kurz vor dem Start entschließe ich mich direkt zum Kanal hoch zu fahren und mich dann am Südufer entlang gen Westen rollen zu lassen.

Rollen ist dann auch das Thema, denn bei der Kälte, was dann tatsächlich in der Spitze nur -5c° hatte, ist mit fixem fahren nicht viel 
Innerlich sträubt sich der Körper fast mit aller Gewalt. Aber er verliert gegen mich! *grins*

Mit aller Macht

Da ist er nun doch wieder, der Winter. Unverholen lacht er einem ins eisige Gesicht und gibt eisklar vor, wer das sagen hat.
Wer sich ihm nicht beugt (oder unpassend gekleidet ist) oder anpasst, wird an ihm veregehen (sich den Allerwertesten abfrieren).

Nur wer die Kleidung, Gerätschaften, im meinem Falle die Spikereifen, und das Wissen um ein Verhalten unter diesen Umständen hat, wird bestehen. Wobei mir da doch ein Zitat einfällt. Und zwar aus Idianer Jones.

„Nur der bußfertige Mann wird bestehen. Nur der bußfertige, der bußfertige. Der Bußfertige kniet!“ Und schwupp, Indy kniet sich hin, und scharfen Sägeblätter rauschen über seinen Kopf hinweg.

Nun, ganz so wild ist es an diesem Morgen nicht. Vor allem nicht so abenteuerlich. Ich rolle also zum Kanal hoch und bleibe schon nach fünf Kilometern erstmalig stehen, um warmes Blut in die Fingerspitzen zu fächern.

Dann geht es weiter, aber ich sehe nicht wie schnell. Meine Augen wollen auch nicht auf den Tacho schauen, auch ihnen ist es zu kalt. *lach*
Kurz nach der Marina in Rünthe fächer ich ein weiters Mal warmes Blut in die Fingerspitzen.

(Januar Album <klick>)

Bis zum Ziel dann nur noch kurz vor der Baustelle der neuen Hafencity Bergkamen. Ab da hab ich auch meinen Turn gefunden, ich bin warm, vielleicht auch einen Tacken zu warm?

Bikeklamotten/ Handschuhe: das war dann auch so ein Tag, wo meine neuen Alpaka Stulpenhandschuhe zum Einsatz kamen.

Ich beginne die Geschwindigkeit seicht zu kontrollieren. Zu schnell würde bedeuten, daß zu viel Schwitztfeuchte entsteht. Auch wenn sie gut raus kann, Membrankleidung sei dank, es könnte zu kühl werden.

Innerlich befinde ich aber, wenn die Nadel wo zwischen 16,5 und knapp was mit 19km/h steht wird das bis zum Ziel passen. Was es dann auch tat.

„Gut das ich keine verlängerte Anfahrt angegangen bin“, denke ich so. Aber das lag ja auch am Wetter. Aber auch jenes entschuldigt sich mit seinen Szenen.

Man(n) kann die Kälte förmlich sehen. Ankommen, frisch machen, umziehen und ab in den zunächst sehr gemächlichen Arbeitsalltag.

Am frühen Abend: …ging es dann auf die Heimfahrt und ich kann mich für einen kurzen fotografischen Moment mit einer Veränderung befassen.

Es war mir schon am Vortag aufgefallen und hatte auch direkt nachgefragt. Die übliche Crew stand ja am Kiosk und wusste bescheid. Die Bäume am Kiosk hatte man abgeholzt!

Das Ausrufezeichen stand dann auch vorgestern Morgen in meinen Augen, doch am Nachmittag klärte sich die Sache auf.
Die Bäume die dort standen hatten ihr Lebenslicht ausgehaucht. Die Ursache dafür war, der zu arg verdichtete Boden.

Die Beruhigung folgt sogleich, es werden neue Bäume gesetzt und dieses Mal das Erdreich dafür entsprechend aufgelockert. Und wie man mir die Info so steckte, fiel es mir auch ein. „Ja klar“, hatten die Bäume in den letzten Jahren doch eigentlich gar keine Blätter mehr getragen.

Weiterfahrt am Südufer mit einer zunächst schnellen Passagen durch die süd-östliche Siedlung von Rünthe…
…nur um dann hier kurz vor dem Burgtor noch einen kleinen Harken zu fahren, um die eine Stunde voll zu machen. Der Tag ist gelaufen, die nächsten beiden werden zumindest vom Arbeitsalltag entspannter. Traurigkeit darüber muß sich nicht einstellen.

Donnerstag: soweit so gut, noch etwas verpeilt hocke ich am Küchenstammplatz, der Espresso doppio ist bereits Geschichte. Draußen wohl noch alles gut, also mal wacker in die tausend Schichten geschlüpft und dann Abfahrt.

…vorher aber noch die Auswahl der Handschuhe umgestellt, denn meine Nasenspitze sagte:“es ist wärmer als gestern.“ 

Schön…

…ist dann was anderes. Ich rolle also los und bige gerade eben zum Kanal hoch, da beginnt es zu schneien.

Mein erster Gedanke ist, wie werden sich die Continental Contact Spike 240  im Schnee so machen?
Es kommt nicht viel, dafür kontinuierlich. Auf dem Boden bildet sich zwar ein weißes Etwas, in der Masse ist es aber eher wenig, dafür feucht-nass.

„Halt, da war doch was? Ja genau, feucht-nass und Kollege du hast nur die normale Radhose an, nicht die Regenhose.“ Dumm gelaufen. Ein paar Gedanken werden durchgespielt unter einer Kanalbrücke einen entsprechenden Kleidungswechsel an zu gehen.

Man hat ja alles mit, sogar eine Folie für den Boden. Groß genug, bewährt und so könnte man, trockenen Fußes, im wörtlichen Sinne, die Radhose gegen die Regenhose tauschen. Der Gedanke wird dann aber doch verworfen, der Niederschlag hält sich gefühlt in Grenzen. Nur hin und wieder…
…juckt mich dann aber kaum. Auf der Hälfte der Strecke wechsle ich keine Hose. Dann ehr Zähne zusammen beißen (denn so richtig kalt wird es dank der guten Unterwäsche auch in feucht/ nass nicht) und nach der Ankunft die Brockens auf die Heizung legen. Bis zum Schichtende ist dann wieder alles gut.

Weniger gut 

Hatte ich erst ganz kürzlich frohlocken lassen, daß es da einen positiven Zusammenhang zwischen Kälte und dem Wind gibt? Scheiß die Wand an.
Ich kurbel mir einen Wolf und scheine zu stehen. Natürlich wird dieser optische Effekt nich vom Schneefall im Lichtkegel begünstigt.

Dann war da noch der Moment, wo der Lichtkegel einfach nur noch mit Schnee voll war.

Zum Glück kenne ich jeden verdammten Kieselstein und kann, auch dem Kriechtempo dank, die Kunstinstallation am Seepark Lünen nicht mit der vollen Breitseite nehmen.

Direkt danach halte ich an und wundere mich, daß ich wieder gut sehen kann. Was so Schnee auf der Linse des Vorderlichtes doch ausmacht und wie gut ist es doch, wenn man jenen hin und wieder ma‘ entfernt.

Was ein Tagesstart. Um die Punkte für den Winterpokal brauch ich mir keine Sorgen machen.

Der Arbeitstag nimmt Fahrt auf und alles ist gut. Die Klamotten sind trocken und werden auf die Seite gelegt. Plan für die Restwoche: heute Rücken & Co. aber drinnen im Dachgeschoss bei der Musikmaschine.
So hab ich dann morgen „frei“ und kann geschmeidig ins Wochenende gleiten. Außerdem könnte ich so mal gucken wie ich den Subteller vom Dual Plattenspieler runter bekomme.

Gesagt, getan 

Die Rückfahrt zur Burg war zwar nicht sonderlich schnell, aber das war ja auch nicht das Ziel. Am Preußenhafen werden bereits neue Bäume gesetzt.

Zu Hause angekommen wurde dann routiniert das Tagessoll absolviert und gut war. Beim Plattenspieler ist zwar nix passiert, aber ich habe brauchbare Infos erhalten.

Freitag: mit manierlich 19km/h geht’s ab zum Job, ich wähle eine leicht veränderte Streckenführung. Am frühen Nachmittag…

…geht es trotz bessere Wetter, es ist mit 1c° erstaunlich warm und der Wind kommt auch aus der besseren Richtung, relativ unmotiviert zurück zur Burg. Die Folge ist, ich sammele an zwei Stellen etwas Brennmaterial in Form von gut trockenem Holz/ Ästen und Birkenrinde auf.

Die Fundstellen lachte mich so an und alles wurde an bewährten Stellen am CAADX verstaut.

Ach ja, am Preußenhafen hat man die frischen Bäume eingepflanzt. Ist zwar alles noch nicht fertig, aber dieses Mal lässt man den Bäumen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen. Der Boden wurde großzügig ausgehoben und vor allem aufgelockert.

Ist zwar noch nicht alles fertig, aber schaut schon gut aus. Nach der Ankunft auf der Burg wird dem CAADX eine gründlichere Schlauchwäsche gegönnt, das Streusalz ist nicht der Burner und ich verstaue…

Outdoor: …meine Cocoon Ultralight Hängematte in den gestern abgeholte modifizierten kleinen Packsack.

Ich habe von kundiger Hand an einem langen Ende eine Metallöse einsetzten lassen. So kann ein Ende der Hängemattenaufhängung dort raus schauen und man zieht die Hängematte nur noch aus dem Packsack raus.
Dieser Vorteil spiegelt sich dann auch beim Abbau der Hängematte wieder. Der Packsack kann so lange am Baum/ Baumgurt hängen bleiben, man steckt vom anderen Ende kommend einfach die Hängematte rein.

Das Wochenende

Am Wochenende, genauer wohl am Sonntag werd ich wohl mal meine bisherige Continental Contact Spike gegen die noch im Hause befindlichen  45NRTH Xerxes Spike-Faltreifen  (30-622) tauschen.

Irgendwie haben sich die ersten Eindrücke das der Reifen doch flotter rollt als die 715g/ pro Reifen vermuten lassen zumindest in dieser Woche nicht ganz s heraus kristallisieren können.

Euch denn noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Heiter weiter?/ 56.772km/ 17.01.2023

Januar 18, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nach dem Wochenende geht es heiter weiter im Alltag und somit auch mit dem Radfahren.

Montag: es gab ja ein paar von mir nur vage aufgeschnappte Informationen, daß es erneut kalt werden würde. Und von Schnee war auch die Rede. Kalt ginge ja noch, aber auf Schnee hab ich jetzt so keinen großen Bock.
Warten wir also ab. Erste Amtshandlung, Espresso doppio nippen, dann ma‘ wacker los.

Heiter weiter

Und wie das dann so war, draußen trocken, aber vor allem kein Wind. Na gut, gar kein Wind wäre jetzt auch gelogen. Aber das laue Lüftchen war dann im Gegensatz zu dem was wir die letzten Tage hatten, wirklich nur ein laues Lüftchen.

Und was für ein schöner Sternenhimmel. So hätte man noch Stunde rollen können. Am liebsten was mit Richtung alte Heimat. Innerlich lief die Strecke schon bei mir im Kopf runter. Wenn da nur nicht diese Sache mit dem Job und deren voraussichtlicher Aufgabenstellung.

…die hatte sich dann aber erledigt, die Kollegin die letzte Woche krank war, erscheint zur Schicht.
Ich hocke mich dann bei einem Kollegen auf‘ s Auto, so kann ich mein Brot bei Bäckerei Beckmann aufgreifen. Jamjam.
Wir fahren los und draußen gibt es ein seltsames Wolkenbild.

(Januar Album <klick>)

Mit Broteinkauf durfte es auch noch ein Espresso Macchiato sein.

Ich hatte dieses Mal keinen Koffeinvorrat mitgenommen, war ja auch nur eine kurze Runde.

Der Tag verging und nach dem Schichtende ging es doch noch auf eine zumindest kurze Schleife heim.
Die bewährte Formel lautete, Seseke-Radroute, Kuhbachtrasse mit einem Blick über den Horizont…

…und dann wie quer rüber zur Burg.

Damit es sich auch für den Winterpokal lohnt, wurde im unweiten Heimatwald noch eine Extrarunde gedreht und schwupp, schon hatte man eine Stunde zwanzig auf der Uhr an Fahrtzeit stehen.

Jetzt kann man aber sagen, mit dem deutlichen Anstieg der Feuchtigkeit und auch dem kühlen Wind, vorzugsweise eher aus Nord-West kommend, zog der Winter wieder ins Land.
Oder, die heiße Dusche tat gut.

Dienstag: Wind und Niederschlag waren schon im Burginneren zu hören, es sollte also nicht wirklich irre gemütlich draußen sein.

Das ich die nächste Stufe der Radkleidung angezogen hatte, erwähnte ich ja bereits. Trotz das es wieder mehr von vorne bließ kam ich zumindest passabel vom Fleck.

Am Job angekommen erst die Routine mit frisch machen und umziehen und gerade als ich die Banane für die erste Stärkung klein gemacht hatte kam der spontane Aufruf zu einer Jobrunde.

Ab ca. 11:00Uhr taucht ein seltenes Phänomen am Himmel auf. Sonne die dann auch noch wärmt. Ich hoffe auf eine nette Heimfahrt und auf passendes Wetter für mein Training draußen.

15:38Uhr: der Feierabend steht bevor, draußen tatsächlich wärmer als auch trocken.
Das Bild was man vor Augen hat kann nur die Burgterrasse sein und das man sich dort der Gesunderhaltung widmet.

Außerdem sagt der Blick rüber zum virtuellen Wetterfrosch auch für den Folgetag Trockenheit und eher normale Plusgrade an. Ob das mal so stimmen mag?
Das wäre gut so, denn vom Job her ist es vom Tagesarbeitsaufkommen her angesagt später auf zu schlagen.

Unschwer zu erkennen sein sollte der geneigten Leserschaft, daß dort das sonst übliche Zeitfenster von einer Stunde für die Jobanfahrt ausgedehnt wird. Da könnten also grob zwei bis zweieinhalb raus werden.

Bei der Streckenführung schwebt noch was mit über Werne kommend was mit Cappenberg im Kopf. Mal sehen was draus wird?

Abends: der Tag ist gelaufen und das Training auch. Ich weiß ja Jett nicht wann es wärmer werden soll, und ob das überhaupt stimmt, aber gerade draußen hatte es maximal 0c°. dafür aber besten Sternenhimmel. Ich habe aber nicht direkt draußen trainiert, sondern drinnen in der Fitness-Garage.
Jetzt ist die Wampe voll und schon fast halbneun. Gleich geht’s in die Federn, die Nachtruhe lockt.

Ach ja, der erneute Wettercheck ergab, nix mit warm. In der Frühe sollen es bis zu -4c° sein. Da werd ich wohl umdisponieren was eine Radanfahrt zum Job angeht.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Titellos dem Wochenende entgegen II/ 56.686km/ 13.01.2023

Januar 15, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crasy Fahrten/ Bilder: gut, dann mal hier den lausigen Rest vom Freitag und von dessen Rückfahrt.

Gewählt wurde tatsächlich die Streckenführung via der Seseke Radroute – Unna alter Bahndamm – Illingen – Welver – Dinger – Vellinghausen und dann eben den Rest am Channel entlang.

Das Ding mit dem Wetter erwähnte ich ja bereits. Und da hat weder das Wetter noch nie zu viel versprochen. Standen zu Anfangs noch die Zeichen auf eher normale Radhose, war die Wahl zur Regenhose doch die bessere. Die hatte ich gewählt, weil ich keinen Bock hatte mich wo irgendwo unter einer Brücke aus der normalen Hose zu pellen und dann in die Regenhose zu schlüpfen.
Die Regenhose sitzt ja auch so ganz gut und da sie ja aus Goretex gefertigt ist, fiebert man auch dadrunter nicht. Zumal das mit dem Fiebern, also schwitzen eh nicht wirklich arg war.

Es war sogar so, daß es mir zu Anfangs etwas frisch war. Jetzt nicht wirklich kalt, aber immer so, als würd´s einem bald kalt.
Das lag aber daran, daß der Wind von hinten gut geschoben hatte und ich so kaum ernsthaft treten mußte. Ohne Aktion vom Menschen entsteht halt auch nur bedingt sowas wie Wärme.

Etwa 20 Minuten nach dem Start sah die Welt noch richtig nett aus, die Wolken schichten sich über einer Bodenwelle.

(Januar Album <klick>)

Doch mit dem Einzug ins nächst gelegen Dorfes lag es schon auf dem Boden, das Nasse von oben. Regenzeuch war also doch eine gute Wahl. Dank aber Rückenwind und passenden Kleidung könnt einem der feine Sprühregen, den man teilweise gar nicht merkte, nix anhaben.

Nach der Ausfahrt aus diesem Dorf fallen die Kilometer nur so dahin. Nur bis zur Auffahrt auf die alte Bahntrasse gen Osten gibt es nach ein zwei Harken zwecks Wegführung ein wenig was von der Seite oder auch mal was von vorne.
Juckt mich aber kaum, da bin ich in den letzten Tag ganz andere Orkane gewöhnt.

Es dunkelt, der Asphalt rollt unter mir weg. Ich mache ordentlich Strecke, so könnte man Deutschland in weiten Stunden durchqueren. Bäume schütze gegen alles was da kommt, nur selten pfeift es mal durch.
Die Blicke in die seitlich gelegen Waldabschnitte oder Wälder wecken Träume.

Kurz vor der ersten Ausfahrt auf dieser Bahntrasse, es geht ab dort für ein paar gruselige Kilometer, gruselig weil über arg mitgenommene und somit wellig-schlaglöcherige Landstraße, bis man dann nochmals aber auch einer nur wenige Kilometer über spiegelglatten Asphalt huschen kann,…

…jetzt hab ich den Faden fast verloren, lege ich die erste Pause ein. Da auf unerklärliche Weise irgendwie meine Handschuhe feucht sind, kommen erstmalig meine eigens für solche Fälle angeschafften Wechselhandschuhe zum Zuge.

An der Wasserpulle wird ein guter Viertelliter raus gezogen, eine Anzahl kleiner Salamiwürstchen fallen in die Kauleiste, dann geht es weiter. Ein wieg was von der gediegenen Landstraße. Die Nacht ist schon eine Meter mehr mein Begleiter. Die schöne Zeit beginnt.

Intuitive Phase

Kurz vor Illingen ist der Traum von dahingleiten aus. Die alte Bahntrasse endet, es gibt noch einen gut brauchbaren Radweg bis ins Dorf. Dann schlag eich mich intuitiv auf den richtigen Weg bis Welver vor, durchquere auch jene Ortschaft intuitiv durch ein Wohngebiet. Auch tagsüber sieht hier schon alle gleich aus, ich folge einfach meiner Nase, die dann auch die lang gezogene Kurve bis an den Waldrand findet.
Wie lange war ich hier nicht mehr? Ich bin erstaunt, daß es so gut klappt.

Dann lande ich im Wald von Welver und muß einfach stehen bleiben. Die wunderbare Erschagnehit der Stille und der Waldstimmung kann ich nicht nach außen tragen. Ich verweile einen Moment.

Die nacht frisst das Licht, das Fahrgerät was mich schon so weit getragen und ertragen hat, leidet unter den Umständen. Wenn ich kein Reflexmaterial am CAADX hätte, würde der Scheinwerferkegel meiner 220 Lumen starken Helmlampe im Dreck-Nichts versinken. Zu sehen wäre wollner das Radlicht. Ich schnuppere die Luft.

Wie es wohl wäre, wenn man sein Zeug mit hätte und sich hier wo einfach bequem machen würde?
Es hilft fast alles nichts, ich habe sowieso schon das Zeitgefühl verloren, sollte also weiter. Es zieht einen doch durch die Nacht (später habe ich dazu ich eine Idee/ böse Falle).

Ab dem Kilometer 48, oder schon vorher fehlt ein Wegschild für die Radroute, ich bin abermals irritiert, fahre erst in die falsche Richtung, habe aber Schin das Kraftwerk mit seinem Licht im Blick. Es hilft mir bei der Orientierung und ich kehre dann doch um und fahre anders Gabelung die andere Strecke.
Diese Wegschildgeschichte hatte ich in der Ecke schon mehr als einmal. Ist aber nicht mein Claim, kann ich mich nicht drum kümmern.

Dann rolle ich durch Eilmsen, auch dort sieht in der Dunkelheit alles wieder anders aus. „Das Kraftwerk“, denke ich und bin dann auf der wirklich bekannten Strecke.

Die Zufahrt durch den Wald ist wie immer von einem Flickenteppich gekrönt. Ein paar mal erwische ich die dicken Dinger. Im stehen fahren ist besser als sich im Sattel die Sattestange ins Kleinhirn katapultieren zu lassen. Dann der Channel.

Unter der Brücke der A2 mache ich es mir gemütlich, packe mein Sitzkissen raus und nehme Platz. Weitere Würstchen verschwinden dorthin wo sie hin gehören, der Kraftverkehr donnert über mich hinweg. Ich bin erstaunt wie warm es dort beim Ausruhen ist. Die Wasserflasche wird abermals gut bemüht, dann entschließe ich mich, die wasserdichten Fäustlinge in die Jackentasche zu stecken und rolle am Channel entlang.

Innerlich kann auch ohne Licht sehen, wie der Schlampes am CAADX haftet. So langer noch nass oder feucht ist, könnte er noch runter tropfen. Dumm ist nur, von unten kommt ständig Nachschub. Aber so lange sich noch alles so bewegt wie soll, ist doch gut.

Ich gondeln nun wieder mehr durch die Gegend, als das ich fahre. Der Wind gibt für meine inzwischen gut gebrauchten Muskeln auch nicht mehr viel her. Aber der Blick auf das Geschwindigkeitsmessinstrument besagt, geht doch ich gut.
Ich erreiche das Dorf, der Großclai ist wieder unter dem Gummi der Reifen. Am Dorfkern ist man gezwungen die Seiten zu wechseln, zwei Wege bieten sich an. Weg eins ist arg zerschossen und nickst mehr meine Wahl.Kürzer ist er ohnehin nicht. Ich schwenke wenig später auf Weg zwei ein und bemerke im Augenwinkel…

…die Aussichtsplattform ist frei gegeben worden. „Turm“, sagt mein Kleinhirnstamm und Schin greif eich wieder die rechte Pedale um meinen Bock mit rauf zu nehmen. Unten stehen lassen will ich es nicht. Ein wenig mehr Volk treibt sich ja doch hier rum.

Oben bemühe ich die Mobilcam, ein paar mehr Aufnahmen werden gemacht.

Leider muß ich aber auch feststellen, daß die Unterführung zu anderen Seite immer nicht nicht fertig ist. Das wäre mal ein echter Mehrgewinn. Die dösige Schleife zu Dorfkern hin und unter er Stoffbrücke (dort wird wohl gedealt) her könnte man sich schenken.

ich versuche noch hier und dort ein weg mehr Windschutz zu ergattern Die Versuche scheitern mal mehr, mal weniger. Die beiden weißen Brücken werden passiert, ich rolle relaxed auf ein schnelles Stück Straße ein.dank Wohngebiet und mehr oder weniger Sackgasse und zusätzlichem Windschutz kann ich die letzten Meters gut runter fallen lassen.

Der Schlüssel gleitet ins Schloss, die Burgpforte öffnet sich, der Wasserschlauch wird nur fürs Schuhwerk und die Regenhose bemüht. Der Rest muß warten aufs echte Wochenende. Die Uhr steht bereits bei halbneun.

Ja und das waren dann die Daten die nach dem Einrollen auf der Burg auf dem Bryton Tacho standen.

Dusche, Wäsche machen und futtern sind vorrangigere als Radpflege (ausnahmsweise). Passt schon. war doch legger diese Fahrt. Im Schnitt was mit 4-5c°, eine wenig was an eineinhalb Stunden Nieselregen, aber was will man mehr an einem Freitagabend.

… übrigens, der Freitagabend wurde dann auch verdammt lang.

Irgendwie war ich noch gut – on – und habe es sogar geschafft nach dem Verzehren der XXL Portion Nudeln a la Carbonara jenen Beitrag fast fertig zu tippen.

Apropos XXL Nudeln und so, auch von der Portion hätten wieder zwei Erwachsene gut satt werden können. Ich hingegen…

…vernahm nur ein seichtes Sättigungsgefühl. Ein zweites alkoholfreies Radler und Chips waren dann auch noch irgendwie wech.

Tags drauf, also am Samstagvormittag wurde nach einer Fahrt zum örtliche Musikmaschinen-Fachmann,was dann ein zumindest kleine eigene Story wäre, das CAADX gründlicher gereinigt. Mal zwei Bilder vom vorher und von nachher.

Schwer zu raten was vorher und was hinterher war, gell? *lach* Ach ja, Caffee gab´s auch, worauf sich aber noch eine weitere Nebenstory ergibt.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gut gesund!  😉

 

Titellos dem Wochenende entgegen I/ 56.686km/ 13.01.2023

Januar 14, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bilder: der Rest der Woche stand an und beginnt, wie es so üblich ist, mit dem…

Mittwoch: jener startet mit dem üblichen Heißgetränk, aber damit fingen die Probleme auch schon an.

Die neulich erwähnte Sorte ist wohl in der Dosierung so empfindlich, daß es ein weiteres Mal sehr milde, zu mild, über den Gaumen lief. *rümpf die Nase*

Also ganz ehrlich, wenn man’s am Herzen hat, dann mag das ja nett sein. Ich brauche da aber leider ein wenig mehr Dröhnung.
Ich hatte dem Naturkind ja eine Chance gegeben, aber nach dem erneuten Latschenkiefer-Getränk hab ich ihn entsorgt.

Rausgeschmissen Geld, wenn man einen kräftigen, vollmundigen und aromatischen Espresso will, erwartet oder braucht.

Um so heiterer war die folgenden Radanfahrt. Der Wind hielt sich dieses mal ein wenig zurück, dafür gab es Regen durchgängig.

(Januar Album <klick>)

Unter anderem bin ich den Seitenweg gefahren wo es dann recht gut an der von mir so genannten Hundehalde Westenhellweg Rünthe vorbei geht. Interessant ist das Schild am Eingang. Ich bin mir ziemlich sicher, daß es (k)eine(n) kausalen Zusammenhang zwischen Hund besitzen und der Fähigkeit des Lesens bzw. der Verarbeitung zwischen dem Gelesen und dem Begreifen gibt.
Wie oft kommen mir die kleinen Lieben entgegen gelaufen (wo ich jetzt fast stehen bleiben muß)?

Die eine oder andere wenn auch kurze Schleife wurde gemacht, auch mal einen andere Perspektive zu einer fast täglich passieren Kreuzung genommen…

Punkte für den Winterpokal generieren, um dann aber doch gut an zu kommen. Frisch machen und umziehen, dann Schnittchen schmieren und ein Joghurt mit Diversitäten zu futtern.
Da am Job wieder nix für mich anfiel, wiederholte ich die Runde vom Vortag nochmals. Sicher ist sicher.

Ab dem späten Mittag zieht tatsächlich die Sonne ins Land und ein wenig wärmer wird es auch.

Kann man nix machen, schiiit Wedder. Die Regenbuxe verschwindet im Gepäck, die normale Radhose kommt zum Zuge.

Am Südufer entlang wird ab dem üblichen Ausstieg verlängert, um dann mit einem Schwenk quer rüber nach Süden in die Richtung der Halde Humbert zu rollen.
Da war ich ja schon lange nicht mehr oben, hatte zwar in den letzten Tagen öfters die Idee dazu, aber ebenso öfters wurd‘ s dann doch eine andere Strecke. Man(n) kann ja nicht alles haben.

Mit der deutlich fortschreitenden Dämmerung kurbelte ich Humbert hoch und brauchte oben schon eine gute Portion Licht, um alles in Augenschein zu nehmen.

Stand der Dinge ist, es ist alles immer noch so wie seit je her. Damit also keine Veränderung, der Frühling möge kommen. Noch ein wenig den Rundblick genossen, dann aber doch auf die finale Anfahrt zur Burg.

Donnerstag: was ein Ritt!

Das es draußen Dauerregen hatte war ja nicht nur angesagt, sondern auch deutlich zu hören. Mit der Regenhose an ging es raus zur Fitness-Garage um das CAADX zu beladen und dann vor die Burg zu schieben. Abfahrt.

Ich entschied mich für die Zufahrt zum Channel hoch über den Safeway. Halt so wenig wie möglich Kontakt zum motorisierten Verkehr.
Da muß man zwar nach kaum zwei Kilometern eine Brücke hoch, hat dann aber den Vorteil, daß man warm ist.

Die Schussfahrt runter von der Kanalbrücke gegen den Wind war ja noch nett, doch dann kam der Wind von vorne.
Aber die Strecke die ich im Kopf hatte, bot zumindest teilweise besseren Windschutz.

Lippeauen samt der kurzen Schleife bis kurz vor Werne wurden dann gewählt, was auch gut klappte.

Ab da wie schon am Vortag die Strecke an der Hundehalde Westenhellweg Rünthe vorbei, wo es dann aber doch einen kleinen Abstecher zum Lieblingsaussichtsturm gab.

Viel zu sehen gab es da zwar nicht, klar bei dem Regen und der Dunkelheit, aber ich konnte checken in wie weit dieser Turm Regenschutz bot.

Und da kann ich sagen, trotz des sehr starken, ach was sage ich, sturmartigen Windes im Untergeschoss war’s trocken und auch im Dachgeschoss kam Regen nur an der Wetterseite wenige Zentimeter rein. Gut zu wissen. *Augenzwinkern*

Ab da wurd‘ s dann aber doch noch hier und dort mühselig.

In den offenen Abschnitten der Rennbahn greift der Wind einem ganz gut ins Fahrgeschäft.
Der Blick auf den Tacho verrät, mit viel Mühe steht die Nadel auf etwas mehr als 16km/h.

Aber bald hat man es, Prinzip Hoffnung. Ich komme an und die üblichen Handgriffe werden abgehandelt. Zur ersten Stärkung gibt’s Haferflocken, Banane zerkleinert, eine Hand voll Nüssen, Cranberry und das alles mit Quark gemischt. Hält aber nicht lange vor, ich bekomme Hunger. Blöde Sache mit diesen angeblichen Sattmachern.

Der Arbeitstag rinnt dahin. Ein paar Dinge sind zu tun. Die Kette bekommt mal wieder eine Ölung und ein paar aller erste Handgriffe für die Freitagsrückfahrt werden schon im Kopf durchgegangen. Ziele braucht der Mann.

Zwei kleinere Wasserflaschen und ein wenig was zum futtern.

Freitagmorgen: ganz überraschend regnet es nicht und ich bilde mir auch ein, der Sturm von vorne hat sich gelegt. Trotzdem komme ich nicht deutlich schneller am Job an. Egal.

Bis zum Mittag kommt sogar mal wieder echtes Tageslicht in Form von Sonne auf den Plan. Zum Glück hält das nicht lange vor, denn gegen eins startet ein sehr feiner Nieselregen.

Crasy Fahrten: es ist halt wie es ist, der Glaube daran das mich Wetter von einer verlängerten Heimfahrt abhält schwindet schnell dahin.

Im Kopf geplant, wenn auch fester Bestandteil des Strecken-Porfolio. Und dort sollte es dann eben die Seseke Radroute – Unna alter Bahndamm – Illingen – Welver – Dinger – Vellinghausen sein. Sind ja nur grob 70km, die in irgendwas mit drei-vier Stunden runter gerissen sein sollten.

Also ma‘ wacker nach der Schicht los, der Wind aus der besseren Richtung sollte Entspannung genug bringen. Nur auf den letzten Kilometern am Channel, wird man ihn wieder zu schätzen wissen…

 

 

…den Rückenwind. Abfahrt.

 

 

 

Den Bericht dazu werd ich aber nachreichen. Ich kann aber schon sagen, es war bestens und wie man ja sieht, ich bin angekommen.

Damit erstmal einen schönen Tag und bleibt mir bitte gut gesund!  😉

 

Undramatische Woche/ 56.500km/ 10.01.2023

Januar 11, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bilder: der Folgewoche startet noch am Sonntagabend, ich bekomme eine Order was am nächsten Tag anliegt. Gut so, habe ich so zumindest keine Langeweile.

Womit dann das Thema Undramartisch auch schon wieder verflogen ist. Wobei dramatisch wäre jetzt auch zu viel gesagt. Da ich ja grundsätzlich alle Jobrunden kann, ist das für mich kein Ding. Interessant wird’s nur, wenn ein wenig mehr Personal-Tetris gespielt werden muß.

Leider komme ich nicht ganz so wie gewohnt in den Schlaf, der Espresso oder die Eindrücke der WürfHel Tour wirken nach.

Montag: und so ordnen die Schlücke des Espresso langsam die Gehirnzellen, weiteres wird die Bewegung auf dem Rad bringen. Hoffe ich.

08:55Uhr: die Jobanfahrt war mit max 4c° frisch und auch leicht feucht. Niederschlag hatte ich nicht, der kam erst mit dem Start der Jobrunde, aber Luftfeuchtigkeit lässt ja niedrige Temperaturen immer ein wenig mehr kalt erscheinen. Aber ich war gut gekleidet, von daher kein Ding.

11:17Uhr: die Jobrunde läuft, das Thermometer hat sich bei 7c° eingependelt, nur zieht zusätzliche Regen übers Land. Die Gemütlichkeit kennt keine Grenzen. *grins*

Da ich ein kleines Zeitfenster habe war eigentlich die Idee, jenes mit einem guten und gegen einen Barbetrag eingeholten Espresso zu füllen.
Doch leider hat die Eisbude geschlossen. Ob nun noch Winterurlaub ist oder nur Montags geschlossen, kann ich aus der Ferne nicht erspähen. Da es aber schauert geh ich da jetzt auch nicht hin.

Ist ja kein Weltersuntergang. Oder eventuell…

Musikmaschine: ich weiß jetzt nicht ob ich von einer gewissen Problematik bei meinem Dual CS-503 2 Plattenspieler geschrieben habe.

Aber ich hatte gestern doch tatsächlich das hier im Dorf ansässige Auditorium per Kontaktformular angeschrieben.
Ich erhielt heute eine positive Resonanz inklusive einer Ansage zu den voraussichtlichen Kosten (die sich gefühlt im überschaubaren Rahmen halten).

So kann also dem aufschwingenden Plattenteller <klick Kurzfilm> zu Leibe gerückt werden. Weiter im Tagestext.

Der Tag verging und ich kam gut zeitig vom Hof. Doch vor der Abfahrt noch schnell Kettendeo aus dem Spind gezogen und der arg mitgenommenen Kette zukommen lassen. Kurz vor Zieleinlauf noch zwei Runden am Bodendenkmal der Bummannsburg gedreht. Ich war zu schnell und der Winterpokal mußte noch mit ein paar Extraminuten zu einer Stunde Fahrzeit voll gemacht werden.

Nach der Ankunft auf der Burg mal mit dem Wasserschlauch um´s CAADX.

Die Rücken-Trainings-Einheit wurde anschließend in der Fitness-Garage gemacht. Draußen hatte es was ungemütliches und schon bei der schnellen Radpflege kam irgendwie Schneeregen. Ist halt kalt geworden.

Dienstag: seltsame Nacht war das. Erst wie üblich in die Federn gekrochen, kurz weg genickt und dann halbwach gewesen.
Und so war auch der Morgen danach. Draußen war es durchwachsen. In der Spitze 3c° (wird’s etwa wieder Winter?) dafür hier und da die Brise von vorne. Man gibt alles.

Abends: am Job entgegen meinen Vermutungen zumindest für mich ruhig. Ich hocke mich abermals auf die Tour einer Kollegin (dieses Mal aber eine andere Kollegin) um ihre Jobrunde auf zu frischen. Ist das einzig sinnvolle.
Mehrer Kunden sind umgezogen oder gar nicht mehr vorhanden, also wird diese Runde anders abgewickelt.

Zum Feierabend hin gab es erneut eine Rückfahrt am Südufer samt Kurzausflug zum Beversee…

…und dann noch ein paar Runden durch den gestrigen kleinen Wald gedreht. Hier ein Bild von der Zufahrt, welche mit Westblick ist und man so einem Sonnenuntergang zuschauen kann, während man da hereiert.

Nach den netten wenn auch sinnbefreiten (es ging ja nur im Kreis) Runden in dem Wald, ging es zur Burg. Dort die üblichen Handgriffe und ein netter Karton der auf mich wartete.

Und zwar eine Mario Mizudashi cold brew Kanne für die Zubereitung von 600ml cold-brew Caffee. Das wird dann aber eine eigene Story, ich will ja nicht gleich alles raushauen.

Und so geht’s dann in den Rest der Woche. Möge er so entspannt aber vor allem undramatisch bleiben, wie bisher. Für Euch aber erst mal einen schönen Tag und bleibt mir bitte alle gut gesund!  😉

 

WürfHel Sonntagstour/ 56.413km/ 08.01.2023

Januar 9, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: sagen wir es ist Samstag und man hat da so ein Ziel <klick> für den Folgetag vor Augen.

Auf einer August-Radtour bin ich ja mal ein wenig bei der angehenden Wärme-Hitze los und von Nord-Osten her kommend via der Emscher-Radroute durch ein paar mehr bekannte Orte vorgefahren.
Ich zitiere mich mal selbst. „…nach der Schnettkerbrücke am linken Hang mitten auf einem Feld ein mich wohl ansprechendes Konstrukt. Es war ein gutes Stück weit entfernt, sah aber so aus, als hätte man eine Holzkonstruktion um einen Baum herum gebaut.

Das sah jetzt aber nicht wie ein Holzkasten aus, auch wenn es eine quadratische Grundform hatte, sondern war wohl von innen begehbar und man konnte durch die Holzlatten raus schauen.
Das werd ich mir auf jeden Fall noch mal in Ruhe anschauen müssen, ist ja genau mein Ding.“ Naja und das sollte nun mal erkundet werden.

Bike & Pack/ Outdoor: Mit von der Partie wird der neue Origin Topf sein, auch um mal zu sehen wie er sich im Packmaß und der Packbarkeit selbst macht. Dose Ravioli zwecks mittäglicher Stärkung war im Gepäck.

Die Fahrtstrecke & Zeit wird liegt mit knapp 2h pro mehr oder weniger direkter Fahrt hin der zurück auf Augenhöhe mit dem, was ich mir so dachte.
Wobei ich mir da wirklich keinen Kopf mache wie oder woher ich fahren werde. Das überlass ich mal meinem spontanen Kopfnavi.

Sonntag: Abmarsch und damit beginnt die Tour. Erste Streckenführung, mal ganz ungewohnt für mich, im Hellen und dann noch in die verkehrte Richtung *lach* durch die Lippeauen.

(WürfHel Tour <klick> Tagesalbum)

Danach ging es mehr oder weniger recht direkt am Stall vorbei um mich dann aber über DO-Eving ins Zentrum des großen D-Dorfes fallen zu lassen.
Ich wollte einfach mal eine eventuelle Alternative zu der neulich gefahrenen Strecke ausprobieren.

Bikebasteln/ Idee!: ja, die defekte Lenkertasche (hatte ich ja <klick> festgestellt) hab ich nachgeschaut, die hab ich schon drei Jahre. Da wird’s also wohl kaum was mit einschicken und tauschen.
Hab dann für heute und die nächsten Tage einfach zur zusätzlichen Sicherung einen stabilen (roten) Gurt drum gemacht. Geht ja auch.

Ja und die Idee meine zusätzlichen 1l. Trinkflaschen gegen Kälte zu schützen, hab ich heute auch mal ausprobiert.
Hab beide Pullen einfach je in einen ollen Wollstrumpf gesteckt und dann beide Flaschen noch in einen Beutel aus Knallfolie gesteckt. Da es aber heute mindestens 7c° hatte, hinkt der Test natürlich. Zumal ich die Flaschen mit dem Wasser auch nicht vorgewärmt hatte. Das hab ich auf der letzten Channel Challenge ja gemacht. Ist auch sinnvoller.

Während ich so mein Sandwich futtere stelle ich fest, das Paar Handschuhe hat auch schon ein wenig mehr gesehen. Ein Loch aber nur in einem Daumenfinger.

Nach der sehr kurzen Futterpause mit Wasser in den Hals laufen lassen ging es weiter in Richtung Eving.

Die Strecke durch Eving ist natürlich auch nicht der Hit. Zu gute kam mir aber, am Sonntag ist nicht viel los auf den Straßen. Und in weiten Abschnitten gibt es auf der Evinger Straße keine Radwegbenutzungspflicht. Ob man da einfach die Schilder vergessen hat? Mich hat’s ein wenig gewundert, war mir dann aber doch egal.

Der dicke Tunnel wurde passiert und kurz danach bei Black Plastic noch eine weitere aber auch letzte Verschnaufpause eingelegt.

Dann ging es recht fix und ich erreichte zunächst das Aussichtsplateau, auch bekannt als Küpperich. Dort sich ein wenig umgeschaut und dann auch gleich das Teil entdeckt, was ich von der August-Radtour im Kopf hatte.
Ankunft und es sich erstmal kurz bequem machen im WürfHel (<klick>)

…einen sehr guten Schluck aus der Wasserpulle und jene gleich mit der Isoflasche nachfüllen. Dann aber doch zuallererst den rumliegenden Dreck aufsammeln (und vor der Abfahrt am CAADX verstauen).

Ein wenig mehr umschauen was das für ein Teil ist, Bilder machen, dann aber doch Pause mit allem.

Was hat der Espresso gut geschmeckt. Und dann die Location gepaart mit dem immer wiederkehrenden Wechselwetter.

Outdoor: ja das mit dem neuen Origin Topf ist ja so´n Ding. Die Handhabung ist ja recht super, man bekommt ja alles rein was man so braucht. Aber nicht weg zu reden ist, vom Packvolumen ist das schon im Vergleich zum Toaks Topf ein Brummer. Grundsätzlich hab ich dazu noch zwei Ideen.

Die erste die mir schon ewig und drei Zeiten im Kopf rumgeistert ist, das Topfset außen unter dem Sattel fest zu machen. Das würde im Backloader ma´ganz ordentlich Platz schaffen. Unabhängig davon, welchen Topf ich nun doch nehmen werde.

Denn ich hab da noch eine Idee zu dem zubereiten der zwei Portionen China-Nudeln. Da ich sie ja trocken in den Topf lege und dann erst das Wasser drauf mache, dabei gerade eben nur die Oberseite mit Wasser bedecke, ist ja beim Toaks Topf immer noch so viel Wasser drin, daß es überschäumt.
Hier hab ich die Idee, ob sich die Chinanudeln im kaltem Wasser aufweichen zu lassen und ob ich so weniger Wasser rein machen könnte?

Also erst einen Portion rein machen, dann kalt Wasser drauf und aufweichen lassen, dann die zweite Portion drauf legen.

Die Idee die trockenen Nudeln klein zu brechen ist nicht sehr brauchbar. Dabei werden sie zu so kurzen Stücken, daß man sie kaum noch auf die Gabel, geschweige denn die Stäbchen bekommt. Man könnte sie noch löffeln, aber das wär’s dann auch.

Aber das werd ich mal hier im Burggarten ausprobieren. Weiter mit erheiternden Bildmaterial…

So ließ es sich schon gut aushalten. Nur der Wind pfiff da schon gut her. Aber davon berichtetet ich ja bereits. Ich hatte aber meine wärmende Daunenjacke unter der Radjacke an und auch ein zusätzliches Mützchen, also zusätzlich zu der Radmütze, bedeckte mein schütteres Haupt. *lach*
Und das Sitzkissen ist ja sowieso immer mit dabei.

Kurz vor der Heimfahrt zog noch eine dicke Regenfront nordwestlich über mich hinweg. Ich selber bekam aber so gut wie nix ab.
Der Standort war genau an der Regengrenze und so gab es nur ein paar müde Tropfen. Als auch dieser Spuk rum war, machte ich mich wieder auf die Socken. Der Müll wurde am Küpperich entladen und so konnte ich leer weiter fahren.

Als nächstes Ziel hatte ich gut motiviert (oder war es doch der Espresso?) die Halde Groppenbruch im Kopf. Auf diversen Vorbeifahrten hatte ich immer wieder drei vermeintlich hängmeattentaugliche Bäume oben gesehen. Doch wie sich dann heraus stellte…

Es sind zwar drei Bäume, aber zum einen sind sie noch deutlich zu klein und außerdem stehen sie wirklich zu weit auseinander. Das war dann also nix. Also wieder runter von der Halde Groppenbruch und dann via Brambauer am Channel entlang gen Burg radeln. Dieses Mal war aber Nordufer angesagt.

Zum Abschluss, also quasi vor dem Einlaufen auf der Burg, konnte ich nicht anders um noch einen kleinen Abstecher, jenen aber schiebend, in ein kleines Waldstück zu machen.

Ich streife umher, sehe mich um, laufe mal bis zum anderen Ende vor wo es eine zuerst sumpfige Stelle, dann aber doch Wasser gibt. Ich finde Wühlspuren offensichtlich von Wild und ärgere mich, daß dieses Stück kaum 1.000m von der A1 entfernt liegt. Die LKW´s rauschen quasi durch den Wald.
Trotzdem ist es schön und ich grübel, ob es doch mal eine Hängematten-Aktion wert wäre?

Abschlussfrage: ob es dann doch hier und dort ein wenig schmutzig auf der Strecke war?

Auch egal, alles ab in die Wachmaschine und die werd ich jetzt erstmal ausladen. Ja und so war das dann heute. Euch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Gut für die Natur/ 56.338km/ 06.01.2023

Januar 7, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ car-to-go/ Bilder: der Folgetag und auch die Mitte der Woche startet ja bekanntlich mit dem…

Mittwoch: ich will ja nicht meckern, aber draußen hört es sich nach Regenhose an. Trotz Regenhose hielt sich der Niederschlag gut in Grenzen.

Klar, ist wie mit dem Schirm, den man nicht mit hat. Liegt er zu Hause, fängt es an zu regnen. *grins*
Ansonsten halt zu dem für die Natur gut tuenden Regen noch Wind von vorne. Man nimmt es wie es kommt. *uff*

Am Job für mich heute ruhig, also schwing ich mich mit auf eine Jobrunde bei einer Kollegin mit auf die Karre. Auffrischung.

Danach war dann für heute gut frühes abstempeln angesagt, womit ich mich dann selbstredend auf´s CAADX schwang und eine entspanntere Heimfahrt einläutete. Doch bevor es los ging wurde eine Prise Kettendeo aufgetragen. Bei dem feuchten Wetter…

Im Kopf ein paar Pläne woher, doch wie ich so daher rolle und das Wetter immer wieder mal seine Pforte öffnete, wurde nur der erste und damit auch kürzeste Fahrplan umgesetzt.

(Januar Album <klick>)

Im Hinterkopf hatte ich ja auch noch die sportliche Ertüchtigung für den Rücken. Und wenn man dann doch deutlich länger strampelt, also so wie im Kopf schwebend zwischen 50 bis ü. 70km Heimfahrt, dann würde das zu spät. War aber auch so nett.

So konnte ich aber dann auch noch ein, zwei Handgriffe erledigen. Unter anderem habe ich meine kleine wasserdichte orange Schraubbox für Pflaster mal aufgefüllt.

Die steckt ja in meinem Topeak Midloader. Außerdem hab ich noch ein paar mehr Bilder zu einer anderen Story gemacht. Die kommt dann auch demnächst (Freitag). Und so klang der Tag aus. Duschen, futtern und noch ein wenig Musik hören und chillen. Natürlich auch Textzeilen tippen. Man(n) kann ja nicht ohne. *lach*

Donnerstag: heute ist mal leider wieder car-to-go day, aber auch nur, weil ich am Nachmittag einen Termin beim Knochendoc habe. Routineuntersuchung was ja im Grunde nix anderes als ein abfragen der Tatsachen ist. Also wie fühlt man sich, wie kommt man klar. Na gut, macht man dann mit.

Lustig war das aber schon gestern Abend. Ebenfalls routinemäßig hatte ich die Radklamotten für den Folgetag bereit gelegt. Erst als ich aus der Dusche kam wurde mir klar, brauch ich ja gar nicht.

Espresso Sorten: Lichtblick des Tages, ab morgen kommt eine neuer Espresso zum Zuge.

Hatte ich bei einem Einkauf entdeckt und dann genommen, weil meine Haus-Espresso nicht zu haben war. Bin mal gespannt…

…auf Freitagmorgen.

07:56Uhr: bin in der Firma angekommen, habe alle Drucke gemacht, für mehrere Jobrunde die Briefe vorsortiert, ein Lachsbrötchen gefuttert und bin nun beim Espresso special (kalte Milch und ein kleiner Espresso).
Langeweile kommt auf, also hab ich eine weitere Auffrischung einer Jobrunde angemeldet. Vorläufiges Resümee, mit dem Auto zum Job ist doof.

Fatal, fatal

Donnerstags ist in Herdecke Markt und da ich bei einer Kollegin mit auf der Jobrunde saß, zum auffrischen, schlug ich die Hand an die Stirn.

Den Reibekuchenstand hab auch ja hier schon wie oft erwähnt? Ist so‘ n Ding, wo man quasi nicht dran vorbei gehen kann. Also kurz den Zeitrahmen gecheckt und dann mal wacker vor.

Zwei Stück mit Apfelmus durften es sein. Schön knusprig, nicht vor Fett triefend, eine solide Dicke aber eben auch nicht zu dick. Kurz um, perfekt!

Wohl gemundet verging auch der Rest von Tag manierlich, nur das mit dem ohne Radfahren, daß war natürlich nicht so nett. Aber nun gut.

Freitagmorgen: und wieder am Ende einer Woche angekommen, noch ist es früh aber Land in Sicht.
Am Job gibt’s für heute eine Runde für mich zu fahren und dies sogar geplant. Jene sollte am frühen Nachmittag ihr Ende finden, passt also für den weiteren Tagesverlauf.

Geplant ist eine weitere Trainingseinheit, am liebsten auf der Burgterrasse. Mal sehen was das Wetter dazu meint?

08:20Uhr: man steht am Startort der Jobrunde, heute ist Marktag hier und wie das mal leider *hüstel* so ist, ein gut bekannter Fischstand ist – eigentlich – hier.
Ansonsten war die Jobanfahrt eher wärmer und mild-windig. Der Tag sollte also geschmeidig daher rollen.

08:37Uhr: ja nix war, der Marktplatz spärlich mit den sonst üblichen Marktwagen bestückt, ahnte ich schon beim Gang zum ahne Böses.

Man kann die Ecke von wo aus ich komme nicht sofort einsehen. Tja und dann sehe ich – nix. Kein Fischwagen da, gleich kein Backfischbrötchen. Schade aber auch. Und ich hatte extra mein Sitzkissen mitgenommen.

Hab mich dann auf der Rückrunde zur Motorfirmenkutsche zu einem 1,60€ Espresso durchgerungen.

Der kleine Caffee-Wagen ist mir schon öfter aufgefallen, aber probiert hatte ich dort bisher noch nie.

Sie bekommen die Caffeeware von einem Röster aus Bochum genannt RöstArt. Hier war der Espresso sehr kräftig und mit zwei kleinen Zuckertüten durchaus von einer Güte.

Und schon hat es wieder KLICK gemacht. Hab auf der Homepage von RöstArt gestöbert und eine Mario Mizudashi Cold brew Kanne bestellt.

Cold-brew Coffee wollte ich schon immer mal wo probieren, was aber auf Grund der langen Vorbereitungszeit kaum möglich ist. Nett ist, die Seite gibt auch direkt eine Zubereitung mit an die Hand.

„Wir empfehlen 70 g. sehr grob gemahlenen Kaffee auf 600 ml Wasser. Das ganze sollte dann ca. 8-12 Stunden bei Raumtemperatur oder auch im Kühlschrank ziehen. Wenn der Kaffee eventuell dann zu stark ist, dann kann man ihn mit kaltem Wasser oder Milch verdünnen. Am besten mit ein paar Eiswürfeln trinken.“

Zum Thema Futter werd ich mich dann wohl oder übel im nächsten Stadtteil versorgen müssen.
Denn mein Vorrat am französischen Landbrot war heute auch nur noch für eine von den sonst üblichen zwei Schnittchen vorhanden. Ich hab Probleme, ich sag‘ s euch! *grins*

Am Abend: der Tag ist gelaufen und es war relativ unspektakulär. Heimfahrt am Südufer, der Wind schob von hinten, gemächliches Dahingleiten bringt Lächeln ins Gesicht. Mit der Ankunft wird dem Fahrgrät abermals eine gründlichere Pflege zu Teil.

Danach wird die Matte auf der Burgterrasse ausgerollt und die Fitness wieder ins Lot gebracht. Wetter passte und nun ist Freitagabend.

Chips & Radler lassen den Abend ein wenig mehr zum Standard ins Wochenende werden. Aber keine Angst. Die Chips sind Protein-Chips (vegan und mit wenig Fett) und das Radler ist komplett ohne Umdrehung. So wie ich es halt mag.
Die Chips hab ich als Probierpackung von meiner ältesten Tochter bekommen. Sie macht da deutlich mehr mit diesen Nahrungsmitteln.

Ja und das war’s dann auch gleich mal wieder. Ich wünsche Euch ein nettes Wochenende und bleibt bitte schön gesund!  😉