Archive for the ‘car-to-go’ Category

Mal wieder… Restwoche/ 57.078km/ 27.01.2023

Januar 29, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ car-to-go/ Winterfahrten/ Bilder: der Tag nach dem Tausender beginnt leider ganz ohne Radfahren.

Donnerstag: GOLF fahren ist angesagt, weil es am späten Nachmittag einen bildgebenden Prozess in einer Röhre geben soll. Der Orthopäde bei dem ich letztens war wollte da was besser beleuchtet haben.
Ich mag ja so Tage ohne Radfahren. *rümpf die Nase* Ob ich das, also die wegfallenden Streckenmeters noch nachholen kann? *lach*

05:46Uhr: ich habe bereits den Espresso doppio geschlürft und hocke nun im I-Net rum.

Musik Maschine: beim Thema Schallplattenspieler bin ich gestern weiter gekommen. Dank der Hilfestellung im Dual Board (Forum für Dual Geräte Liebhaber) hab ich nun diesen Subteller (da wo der Antriebsriemen drum läuft ab bekommen und könnte nun weiter machen. Das war dann ganz schön tricky, denn im Grunde wären drei Arme & Hände besser gewesen.

Für brauch ich aber erstmal ein wenig Alkohol zum reinigen des Gleitlager und dann Haftöl. Da beides nicht im Hause ist, will das besorgt werden. Aber da ich ja heute mit dem GOLF unterwegs bin, sollte sich da was machen lassen.

*am späten Nachmittag*

…ein Besuch im Baufachmarkt brachte zumindest Haftöl für ein paar Taler in meinen Besitz.

Alkohol zum reinigen des gut gedienten Gleitlager war nicht auf zu finden, auch wenn ich explizit nachfragte. Verwiesen wurde ich nur in die Malerecke, was dann auch entsprechende Ergebnisse mit sich brachte.
Pinselreinger, Nitroverdünnung, Wachbenzin etc. und das alles in entsprechenden Gebinden. Was bitte war nochmal so schwer an der Frage nach – Alkohol???

Also doch nochmals wo in einen Drogeriefachmarkt huschen und dort nachfragen.

Moto G30: …und dann hat mein Motorola G30 über Nacht ein Update bekommen. Warum muß der ganze technische Kram immer auf einmal kommen? *lach* Neustart mit den ganzen Pin-Nummern war wie üblich-nötig. Wie ich das liebe am frühen Morgen.

Egal, ich kram jetzt meine Sachen zusammen, spüle die Bialetti und fahr dann mal zum Job. Nicht das ich gleich noch im Stau stehe.

Am Abend, im Wartezimmer: da sitze ich nun und warte.

Die Fahrt quer durch das Mega-D-Dorf war gelinde gesag, man entschuldige diese Ausdrucksweise…

…zum kotzen!

Gut, war natürlich blöd. Aber ein Unfall auf einer der Hauptachsen verursachte eine guten Rückstau.
Dann war da noch diese Baustelle wo man zwei Spuren zu einer führte und dann die Baustelle über eine fette Kreuzung umfahren mußte. Ebenfalls nicht fehlen durfte dann natürlich nicht die Zufahrt zu der anderen Hauptachse.

Ja, war schon nett. *würg* Zu Fuß wäre ich wohl schneller gewesen. *lach*

Aber jetzt hab ich’s ja. Nur gleich wird sich die Frage der Rückfahrt stellen. Wir werden sehen.

Spät am Abend: die Rückfahrt ging dann so, war halt nur super spät. Unter normalen Umstände wäre ich schon an der Futtertheke gesessen, alias Küchenstammplatz und dies in geduscht. So ging es direkt ans Abendbrot und erst danach in die Dusche. Entsprechende mistig kam man in den Schlaf, raus war der Mann aus seinem Rhythmus.

Freitagmorgen: das Tagesziel erreicht, aufgestanden und die ersten Zeilen tippend am Küchenstammplatz. Gleich geht’s los, rauf aufs Rad und damit ab in die Restwoche. Endspurt.
Ob mir heute einen Bewegungsausgleich auf dem Rad schaffe, oder doch noch einen sportliche Einheit lass ich mal offen? Da wäre ja auch noch der Samstag als Trainingstag.

10:22Uhr: die Jobrunde läuft so vor sich hin, ich zeichne diese mal mit meinem Bryton Tacho auf.

Die Befestigung des Bryton ist jetzt kreativ, nicht ganz serienmäßig. Geht aber für diesen Zweck.

Der Hintergrund ist, so kann ich sie später exportieren und in meinem Google Maps Account speichern. Falls dann mal jemand aus dem Kollegenkreis die Route aus GPX Datei bräuchte, kann ich sie ihm zukommen lassen. Ansonsten…

… was für eine Jobanfahrt! Hatte mich für eine Streckenkombination aus Lippeauen und dann erneut am Lieblingsaussichtsturm vorbei entschieden.

(Januar Album <klick>)

Bei der letzten Fahrt hatte ich da ja einen Kurzstop gemacht und zwar…

…um an den mittig auf dem Weg stehenden Absperrofosten die Sichtbarkeit zu optimieren. Insgesamt mußte ich feststellen, daß es im Gegensatz zum Vortag deutlich wärmer geworden war.

Half aber alles nix, groß was unterwegs zum ausziehen hatte ich nicht. Erst ab dem Preußenhafen wurde die letzte Schicht an Handschuhen abgelegt. Ansonsten gemächlicher rollen lassen.
Den Wind konnte ich übrigens in seiner Windrichtung nicht ganz zweifelsfrei zuordnen.

Laut Wetterfrosch ist das Nord-Ost, was passen könnte. Aber wie gut die Brise weht, das konnte ich nicht ausmachen. Bleibt also spannend bis zum Schichtende. Ach ja…

Musik Maschine II: in einer Apotheke konnte ich Alkohol besorgen um das Gleitlager am Schallplattenspieler zu reinigen.

13:46Uhr: es gab dann doch keinen Kleine (Espresso) leckeren. Die Zeit passte nicht, aber nun gut.

Am Abend: und dann ging es an die Nachhausefahrt. Kurz vorher noch einmal mit dem Ölkännchen an der Kette entlang gerutscht.
Da die Sache mit der Windlage recht schnell klar war und sich so die Aussage der Wetterfrösche mit Nord-Ost bestätigte, wurde erst mal eine grobe Richtung eingeschlagen. Die lautete via der Sesekeradroute in Richtung Osten und dann mal gucken wie weit ich komme und was geht?

Was geht?

Denn inzwischen war mir auch eingefallen, daß es da am östlichen Rand von Bönen noch einen Wald gab. Der liegt auf einem guten Hügel und wir, also eine Arbeitskollegin und meiner einer, kamen die Tag drauf zu sprechen. Sie geht halt dort mit dem Hund und fand der Wald sei sehr schön. Ich war da seinerzeit mal noch mit dem Volotec und konnte mich nur so dunkel an den Wald erinnern.

In Anbetracht das ich eventuell gut mehr als 50 Kilometer gegen den auchrehct winterlichen Ostwind fahren könnte, lockte ein Ausflug zwecks Wiedererkundung dieses Areal doch gut. Erschwerend kam dann hinzu, daß die eine oder andere Nieselregenwolke über mich hinweg zog.
Zwar nix wildes, also im Bereich erhöhte Luftfeuchtigkeit, aber wer weiß. Tja und bei 50km geradeaus wären auch noch gute zweieinhalb Stunden Fahrzeit im Raum stehend.

Das könnte also spät werden und eine zumindest von der Strecke her Abkürzung käme dann gut. Naja und wenn man dann schon mal so auf den Bodenhucke zufährt…

…das Ziel vor Augen, dann kann man auch mal gucken was dort so los ist. Insgesamt war diese Aktion jetzt ganz ach meinem Gusto, schade war nur, ich hatte gar keine Karte zur Verfügung, wo welcher Weg denn jetzt dort im Wald herrührte. Und so schlug ich mich mal intuitiv irgendwie da durch, oder auch mal am Waldrand entlang.

Eine Wanderhütte war zwar vorhanden und würde auch bei ordentlichem Regen guten Schutz bieten, saht aber ehr so lala aus. Da könnte man mal ein wenig klar Schiff machen. Die Hütte selbst, aber auch drumherum. Wobei ich jetzt sagen muß, Müll hab ich dort gar keinen gesehen. Hat mich schon ein wenig gewundert.

Nun gut, war trotzdem nett dort durch zu fahren und sich mal ein wenig um zu schauen, aber bei mehr Zeitfenster und auch ein zwei Grad wärmer, aber vor allem mit etwas mehr Karte, könnte das nochmals interessant sein. Gibt schon nette Ecken hier. Ich bin dann irgendwie am Nord-östlichen Eck raus, wenn ich mich so grob erinnern könnte. Da ging es dann recht direkt ins Dorf.

Die Weltstadt Bönen hat viel zu bieten. Die Frage ist nur, was? Hier und da gibt es als Häuser, also so richtig alte Häuser. Und die Eisdiele ist ein Highlight von Bönen. Sie hatte schon geöffnet.

Eisdiele, eventuell doch mal schnell rüber düsen auf ein leckeres Eis? Aber irgendwie sollte ich ja nun doch nach Hause kommen. Das Rad wegstellen und entladen, in die Dusche hüpfen, sich den Wanst voll schlagen und dann wieder vor dem MacBook Air diese plöden Blogberichte tippen. *grins*

Ich bin dann auf einem der üblichen Wege bis an den Rand zum Claim. Dann aber doch das letztes Bild, auf den heimischen Boden, viele Meters waren es nicht mehr.

Wahrscheinlich auch schon tausend mal abgelichtet, ist aber auch egal. Ziel erreicht, zumindest eines der beiden und damit stand dann dem Wochenende nix mehr im Wege. Soviel also dazu.

Macht Euch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Gut für die Natur/ 56.338km/ 06.01.2023

Januar 7, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ car-to-go/ Bilder: der Folgetag und auch die Mitte der Woche startet ja bekanntlich mit dem…

Mittwoch: ich will ja nicht meckern, aber draußen hört es sich nach Regenhose an. Trotz Regenhose hielt sich der Niederschlag gut in Grenzen.

Klar, ist wie mit dem Schirm, den man nicht mit hat. Liegt er zu Hause, fängt es an zu regnen. *grins*
Ansonsten halt zu dem für die Natur gut tuenden Regen noch Wind von vorne. Man nimmt es wie es kommt. *uff*

Am Job für mich heute ruhig, also schwing ich mich mit auf eine Jobrunde bei einer Kollegin mit auf die Karre. Auffrischung.

Danach war dann für heute gut frühes abstempeln angesagt, womit ich mich dann selbstredend auf´s CAADX schwang und eine entspanntere Heimfahrt einläutete. Doch bevor es los ging wurde eine Prise Kettendeo aufgetragen. Bei dem feuchten Wetter…

Im Kopf ein paar Pläne woher, doch wie ich so daher rolle und das Wetter immer wieder mal seine Pforte öffnete, wurde nur der erste und damit auch kürzeste Fahrplan umgesetzt.

(Januar Album <klick>)

Im Hinterkopf hatte ich ja auch noch die sportliche Ertüchtigung für den Rücken. Und wenn man dann doch deutlich länger strampelt, also so wie im Kopf schwebend zwischen 50 bis ü. 70km Heimfahrt, dann würde das zu spät. War aber auch so nett.

So konnte ich aber dann auch noch ein, zwei Handgriffe erledigen. Unter anderem habe ich meine kleine wasserdichte orange Schraubbox für Pflaster mal aufgefüllt.

Die steckt ja in meinem Topeak Midloader. Außerdem hab ich noch ein paar mehr Bilder zu einer anderen Story gemacht. Die kommt dann auch demnächst (Freitag). Und so klang der Tag aus. Duschen, futtern und noch ein wenig Musik hören und chillen. Natürlich auch Textzeilen tippen. Man(n) kann ja nicht ohne. *lach*

Donnerstag: heute ist mal leider wieder car-to-go day, aber auch nur, weil ich am Nachmittag einen Termin beim Knochendoc habe. Routineuntersuchung was ja im Grunde nix anderes als ein abfragen der Tatsachen ist. Also wie fühlt man sich, wie kommt man klar. Na gut, macht man dann mit.

Lustig war das aber schon gestern Abend. Ebenfalls routinemäßig hatte ich die Radklamotten für den Folgetag bereit gelegt. Erst als ich aus der Dusche kam wurde mir klar, brauch ich ja gar nicht.

Espresso Sorten: Lichtblick des Tages, ab morgen kommt eine neuer Espresso zum Zuge.

Hatte ich bei einem Einkauf entdeckt und dann genommen, weil meine Haus-Espresso nicht zu haben war. Bin mal gespannt…

…auf Freitagmorgen.

07:56Uhr: bin in der Firma angekommen, habe alle Drucke gemacht, für mehrere Jobrunde die Briefe vorsortiert, ein Lachsbrötchen gefuttert und bin nun beim Espresso special (kalte Milch und ein kleiner Espresso).
Langeweile kommt auf, also hab ich eine weitere Auffrischung einer Jobrunde angemeldet. Vorläufiges Resümee, mit dem Auto zum Job ist doof.

Fatal, fatal

Donnerstags ist in Herdecke Markt und da ich bei einer Kollegin mit auf der Jobrunde saß, zum auffrischen, schlug ich die Hand an die Stirn.

Den Reibekuchenstand hab auch ja hier schon wie oft erwähnt? Ist so‘ n Ding, wo man quasi nicht dran vorbei gehen kann. Also kurz den Zeitrahmen gecheckt und dann mal wacker vor.

Zwei Stück mit Apfelmus durften es sein. Schön knusprig, nicht vor Fett triefend, eine solide Dicke aber eben auch nicht zu dick. Kurz um, perfekt!

Wohl gemundet verging auch der Rest von Tag manierlich, nur das mit dem ohne Radfahren, daß war natürlich nicht so nett. Aber nun gut.

Freitagmorgen: und wieder am Ende einer Woche angekommen, noch ist es früh aber Land in Sicht.
Am Job gibt’s für heute eine Runde für mich zu fahren und dies sogar geplant. Jene sollte am frühen Nachmittag ihr Ende finden, passt also für den weiteren Tagesverlauf.

Geplant ist eine weitere Trainingseinheit, am liebsten auf der Burgterrasse. Mal sehen was das Wetter dazu meint?

08:20Uhr: man steht am Startort der Jobrunde, heute ist Marktag hier und wie das mal leider *hüstel* so ist, ein gut bekannter Fischstand ist – eigentlich – hier.
Ansonsten war die Jobanfahrt eher wärmer und mild-windig. Der Tag sollte also geschmeidig daher rollen.

08:37Uhr: ja nix war, der Marktplatz spärlich mit den sonst üblichen Marktwagen bestückt, ahnte ich schon beim Gang zum ahne Böses.

Man kann die Ecke von wo aus ich komme nicht sofort einsehen. Tja und dann sehe ich – nix. Kein Fischwagen da, gleich kein Backfischbrötchen. Schade aber auch. Und ich hatte extra mein Sitzkissen mitgenommen.

Hab mich dann auf der Rückrunde zur Motorfirmenkutsche zu einem 1,60€ Espresso durchgerungen.

Der kleine Caffee-Wagen ist mir schon öfter aufgefallen, aber probiert hatte ich dort bisher noch nie.

Sie bekommen die Caffeeware von einem Röster aus Bochum genannt RöstArt. Hier war der Espresso sehr kräftig und mit zwei kleinen Zuckertüten durchaus von einer Güte.

Und schon hat es wieder KLICK gemacht. Hab auf der Homepage von RöstArt gestöbert und eine Mario Mizudashi Cold brew Kanne bestellt.

Cold-brew Coffee wollte ich schon immer mal wo probieren, was aber auf Grund der langen Vorbereitungszeit kaum möglich ist. Nett ist, die Seite gibt auch direkt eine Zubereitung mit an die Hand.

„Wir empfehlen 70 g. sehr grob gemahlenen Kaffee auf 600 ml Wasser. Das ganze sollte dann ca. 8-12 Stunden bei Raumtemperatur oder auch im Kühlschrank ziehen. Wenn der Kaffee eventuell dann zu stark ist, dann kann man ihn mit kaltem Wasser oder Milch verdünnen. Am besten mit ein paar Eiswürfeln trinken.“

Zum Thema Futter werd ich mich dann wohl oder übel im nächsten Stadtteil versorgen müssen.
Denn mein Vorrat am französischen Landbrot war heute auch nur noch für eine von den sonst üblichen zwei Schnittchen vorhanden. Ich hab Probleme, ich sag‘ s euch! *grins*

Am Abend: der Tag ist gelaufen und es war relativ unspektakulär. Heimfahrt am Südufer, der Wind schob von hinten, gemächliches Dahingleiten bringt Lächeln ins Gesicht. Mit der Ankunft wird dem Fahrgrät abermals eine gründlichere Pflege zu Teil.

Danach wird die Matte auf der Burgterrasse ausgerollt und die Fitness wieder ins Lot gebracht. Wetter passte und nun ist Freitagabend.

Chips & Radler lassen den Abend ein wenig mehr zum Standard ins Wochenende werden. Aber keine Angst. Die Chips sind Protein-Chips (vegan und mit wenig Fett) und das Radler ist komplett ohne Umdrehung. So wie ich es halt mag.
Die Chips hab ich als Probierpackung von meiner ältesten Tochter bekommen. Sie macht da deutlich mehr mit diesen Nahrungsmitteln.

Ja und das war’s dann auch gleich mal wieder. Ich wünsche Euch ein nettes Wochenende und bleibt bitte schön gesund!  😉

Gehen wir mal Golf spielen/ 13.12.2022

Dezember 14, 2022

Bikealltag/ car-to-go/ Bilder/ Bikedefekte: …mit Fragezeichen (also die Bikedefekte), denn ich weiß nicht, was da los war.

Mir wurde zugespielt, daß man schlimmstes erahnte was meinen Zustand auf den gestrigen Radfahrten angehen würde. Ich kann die geneigte Leserschaft beruhigen, es war nicht all zu schlimm. Aber dazu muß noch was gesagt werden, denn so einfach ist die Geschichte nicht.

Mit dem ersten üblichen Schritt vor die Burgpforte erstarrte mein Blick im Kontext zu Atem.

Die Luft war arg erfrischend und ich hatte, ebenfalls wie üblich, für diesen Kontrollgang nur eine von unzähligen Schichten Kleidung an. Da standen sie also die -10c° und ich huschte rein um jene Zeit sinnvoll zu nutzen, die ich das Weckgerät früher hab mich aktivieren lassen.

Das Ankleiden dauerte zwar, ging aber reibungslos von statten. Auch die üblichen Schritte um die Burg rum in die Fitness-Garage waren nicht sonderlich anders als sonst. Gut, natürlich war es kälter als die Tage. Aber dafür hatte es eine eher trockene Luft. Ja man könnte optimistisch sagen, es fühlte sich sogar angenehm an.

Doch dann kam der Moment der mich ein wenig grübeln ließ. Um das CAADX final zu beladen schieb ich es ein gutes Stück in die Türöffnung der Fitness-Garage. Doch schon dabei bemerkte ich, die Pedale drehen mit. Ein sicheres Indiz dafür, daß die Kette nicht ganz so geschmeidig läuft, wie sie eigentlich sollte.

So weit das Problem, mal ein weg nachdrücklicher die Pedale gedreht und schon lief die Sache. Doch dann kam der Routinegriff zur Bremse. Erst hinten, dann vorne. Hinten brauchte es ein zwei Hebelzüge bis es griff, vorne tat sich erstmal…

…nix!

Und das war nicht gut. Das Vorderrad konnte ich zwar in Bewegung setzten, aber nicht mit der Bremse stoppen. Meine Augen hätten wohl jenen Fragezeichen widergespiegelt, die ich im Kopf hatte.

Nach ein, zwei wenig erfolgreichen Versuchen war die Vorderradbremse nicht zu mobilisieren. Da ich aber jetzt auch so spontan nicht wusste was das sein könnte, schob ich den Bock zurück auf den Stellplatz und huschte erneut in die Burg. Ein spontaner Kleidungswechsel und mit dem Schlüssel zum GOLF in der Hand raus an die Motorkraftkutsche.

Da wurd´s mir dann auch gleich warm, jetzt weiß ich wozu Eiskratzen sinnvoll ist. Gut, die Scheiben werden frei, wenn man das denn so nennen kann, denn so Eis ist ja echt zäh und innen ist ja auch was. Aber da bin ich ja gründlich, Sicherheit geht vor Zeit. Und Zeit hatte ich ja noch gut im Rücken.

Während ich dann so zum Job fuhr, grübelte der Kopf. Da ich ja einen Bremse aus dem Hause Shimano mein Eigen nenne, könnte es also eigentlich nicht an der Bremsflüssigkeit liegen.
Denn jene von der Marke Sram, ein Marktmitstreiter in Sachen Bikezubehör, zieht mal ganz gerne Wasser, was dann natürlich gefrieren kann. Deshalb ist bei Sram Bremsen auch regelmäßiger Wechsel der Bremsflüssigkeit angesagt.

Vielleicht war es dann doch eine Mischung aus Kanaldreck, Straßenstaub, Streusalz und eben eine gute Portion Feuchtigkeit die Schuld waren für die Blockade? Dem war aber nicht so, denn als ich da gestern Abend mal Hand angelegt hatte, war es noch nicht mal in nennenswerter Menge vorhanden.

Am Abend bekam ich dann doch den Hinweis über das Radforum von bikephreak, daß auch Bremsflüssigkeit von Shimano einfrieren kann.

Ja, so war das dann halt. Also es ist nicht klar gewesen auf dem Rad, weil ich leider nicht mit dem Rad fahren konnte. Das hätte mir den Tag ein weg versüßt, denn die gedoppelte Jobrunde war weniger lecker.

Aber Schwammdrüber, Euch für heute einen netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

Bilder von den Heimattagen/ 11.12.2022

Dezember 12, 2022

Bikealltag/ car-to-go/ Urlaub/ Bilder/ Alltag:…wobei das Alltag nur sinnbildlich steht, denn im Urlaub ist ja nichts alltäglich. Und doch bin im Urlaub um kurz nach sieben aus der letzten Traumphase erwacht und glätte mir, wie sollte es auch anders sein, mit der üblichen Tasse Espresso doppio die Falten. Und es kam wie es kommen mußte, ein weiteres Bild mit einem Espresso-Frühstück. *grins*

Ich bin ja so tapfer und schaue tatsächlich morgens, also jener Zeitraum vor dem Heißgetränk, nicht in den Spiegel. Doch heute war es mal wieder soweit, warum auch immer, es ist schon erschreckend wie faltig mein Antlitz da noch ist. Koffein wirkt also doch Wunder. *lach*

Was liegt an? So mit den letzten Schlücken im Zeitraum des Bewusstsein angekommen realisiere ich, daß es draußen langsam anfängt zu dämmern.
Ja da ist sowas wie Tageslicht das sich durch die winterlichen Wolkendecken kämpfend bemüht. Ich denke auch, daß der Schnee von Sonntag sich weiter verkrümelt hat und so spreche ich auch dazu mal ein paar Zeilen aus.

Ich bin da echt froh das ich am Montag Urlaub hatte. Denn irgendwie zog und zieht es mich nicht wirklich raus um bei Schneewetter die Jobstrecken zu radeln. Natürlich weiß ich das ich das kann und auch gemacht hätte, aber auch ich müßte mich erst wieder daran gewöhnen.

Und dann ist da der tägliche Faktor Veränderung. Ich werde nie einen der genialsten Momente vergessen, wie damals bei absolutem Neuschnee und den fetten Conti Spikereifen als erster durch den Schnee zum alten Jobstandort gefahren bin. Wenn du die erste Bahn in den Schnee ziehst, dann fühlst du dich wie der König.
Ach was sage ich, Du bis der Kaiser, der Herrscher der Welt, wenn auch in einer bescheidenen Welt.

Aber wenn der Schnee erstmal länger liegt und überall Fußstapfen sind, Radspuren von anderen Radfahrern, wobei ich mich da immer frage, bis auf die wenigen die Mandant auch sieht wo sind zum Geier sind all die anderen, diese Spuren im Schnee dann anfangen zu vereisen, dann kann das umspaßig werden.

Dann sucht man sich morgens einen Weg, bei mir dann meist am Kanal entlang, weil da nun wirklich kein Betrieb ist und nachmittags wird dann auch oft die Straße gewählt.

Da hat man dann den Nachteil das gestreut ist und das Salz nach der Fahrt wieder vom Rad muß, zumindest sollte so gut es geht, aber die Strecken sind in der Regel frei oder wunderbar platt gefahren. dann fährt man auf einer glatten Schneedecke, was auch mit Spikereifen gar kein Ding ist.

Und dann kommt noch dieser andere geniale Moment hoch, wo ich hier am Ende der Straße auf eine Quer Straße gekommen bin, die komplett vereist war. Also nicht nur so vereist, sondern sichtbar spiegelglatt.

Während die Autofahrer damit kämpften nicht im Graben zu rutschen, fahren konnte man das ja nicht nennen, bin ich mit den 240 Spikes pro Reifen mittig auf der Fahrbahn an den ungläubigen Augen der Autofahrer vorbei gefahren. So als würde ich entspannt an einer Flaniermeile rollen. Aber trotzdem, sind alles Geschichten.

Zwei besonders wertvolle Urlaubstage

Kommen wir zum Tagesgeschehen. Es geht auf dem GOLF in die alte Heimat um dort meine liebe Mutter zu besuchen. Dort wird’s auch eine Übernachtung geben, damit wir in Ruhe und entspannt auch was unternehmen können.

Dazu gehört dann ein Besuch im Folkwang Museum. Kernthema wird die Ausstellung Expressionisten am Folkwang sein. Das es aber wohl wie üblich auch noch eine Runde durch die Dauerausstellung gibt, erwähne ich nur am Rande. Ebenso das meine Begeisterung für diese weite, sehr lichte und zeitlos moderne Architektur nur rationelle Grenzen kennt. Aber da werd ich bestimmt noch mehr zu tippen.

Doch bevor ich die alte Heimat erreiche, schau ich nochmal kurz beim Decathlon rein. Da hab ich mir ja eine kleine List gemacht, wo dann so sinnvolle Sachen wie zwei Flaschenisolierung, eine Doppelwand-Tasse damit gemachter Caffee nicht zu schnell auskühlt und noch ein wenig Tüddelschnurr, als da wären Zeltspannschnüre, ein Tarp-Ridgeline/ Spannseil und dann eventuell noch ein Daisy Chain was man gedanklich für eine baumschonende Abspannung der Ridgeline nutzen könnte. Muß ich mir aber erst vor Ort angucken.
Also grundsätzlich alles Kleinkram für´s Outdoorgeschehen. Das sind dann zwar unter dem Strich auch wieder paar Talers mehr, wird sich aber bewähren.

(links auf dem Bild ist das noch eingepackte große  3 x 4m Tarp schon zu sehen, sowie der neue Antriebsriemen für meinen Dual Plattenspieler)

Und so werde ich die nächsten zweit Tage ein wenig den GOLF als Fahrzeug bemühen.

Später: die Sonne kommt raus, es scheint ein netter Dezembertag zu werden. Der Einkauf war fast erfolgreich, alles da außer die Flaschenisolierung. Hmm? Muß ich sie doch eventuell online bestellen?

Dann ging es aber rüber zur Mutter. Dort angekommen wurde der Koffeinspiegel erneut auf Niveau gebracht, dabei die neue Tasse getestet…

…dann ein kleine Suppe. Die Zeit bis der ebenfalls in der Nähe wohnende Onkel zum gemeinsamen Mittagessen erscheint kann ja lang sein.

Doch so im Gespräch verging auch diese Zeit, es wurden Lammschulter dazu etwas Gemüse, Semmelknödel und Tomatensalat aufgetischt.

Der Bauch war dann bald voll, eine kleine Portion Eis zu einem letzten Espresso rundete das Mahl ab. Der Espresso hatte es in sich, was an der Dosierung lag. Meine Mom hatte zwar auch einen aus dem Hause Lavazza, aber den Intenso.

In der gleichen Portionierung in der Bialetti wie meine beiden sonst üblichen Sorten, hat er bei einem auch sehr cremigen, vollmundigen Gusto deutlich mehr Schub. Anders gesagt, zwei drei Schlücke und die Augenlieder schießen analog zum Herzschlag nach oben.

Küche aufräumen und dann noch eine Erledigung mit und für meine Mom in der Stadt machen.

Wie lange war ich nicht mehr dort? Ich kann es nicht sagen. Gut, da gab es diesen einen Kurzbesuch wo es auch Reibeplätzchen bei Alex gab, daß war aber am anderen Ende der FuZo.

Heute ging es für die Besorgungen etwa in die Mitte der Stadt. Das Weka (Westfalenkaufhaus) stand dort im Zentrum.

Kindheitserinnerungen von der Spielwarenabteilung oder im OG der Lebensmittel Abteilung wurden wach. Oben gab es damals Erbeermilchshake oder ein Brühwürstchen.

Auf der Rückseite verläuft die Weberstraße, wo es seinerzeit noch einen Fischladen gab. Dort wurde bei einem Stadtbesuch auch regelmäßig eingekauft.

Nach dieser kleinen Runde, ich muß da mal bei Tage mit dem Rad durch und mir das alles mal anschauen, ging es wieder nach Hause.

Außerdem war noch etwas Bastelstunde mit alten gesicherten Bildern angesagt. Aber da wurden alle Unklarheiten erfolgreich beseitigt.

Tag zwei – Museumsbesuch

Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück ging es geschmeidig ins Folkwang Museum. Artig wurde der Eintritt bezahlt und man wanderte in die Expressionisten Ausstellung.

War natürlich gut gemacht, aber wenn man regelmäßiger und damit meine ich schon einmal im Jahr das Haus besucht, der kennt eine zumindest gute Anzahl der Bilder.

Da wir also mehr oder weniger einmal im Jahr dort sind… . Was aber auch war, die meisten der Exponate gefielen uns nicht wirklich.

Vielleicht lag es am eher mild-trüben Winterwetter, aber zumindest an der Zeit des Expressionismus.
Vor, während aber auch kurz nach dem ersten Weltkrieg war es halt nicht für jedermann ein Zuckerschlecken. Und das kam halt auch in den dunklen Farben, den verzerrten Gesichtern und der Darstellung allgemein zum Vorscheinen.

Aber nun gut, man war dort und nach der Pflichtrunde wurde sich mit einem passenden Koffeingetränk gestärkt. Die anschließende Runde durch die Dauerausstellung war dieses mal eher kurz.

Aber auch die Architektur des Folkwang hat ja was.

Nach dem Museumsbesuch ging es zum Mittagessen in das chinesische Stammlokal Lotus Garten. Mein Onkel stieß auch hinzu und so wurde es ein Essen in geselliger Runde.

Wieder bei meiner Mutter angekommen gab es noch eine kleinere Aufräumaktion und dann war langsam Abfahrt angesagt. Schade das diese Zeit immer irgendwann zu ende ist.

Für mich ginge es dann noch zu einem Familiengeburtstag, bevor der Tag ganz dem Ende entgegen ging. Spät war es geworden, aber den neuen Antriebsriemen für meinen Dual Schallplattenspieler den mußte ich noch montieren.

(Leider zweigte sich am Folgetag, das er nun besser anlief, aber dieses unerklärliche Vibrieren nach einiger Zeit immer noch auftritt.

Im Radforum wurde eine mögliche Ursache genannt. Aber da bin ich raus, ein Fachmann muß her.)

Spät war es geworden, aber der nächste Tag hatte ja auch so sein Ziel.

Ja und das war mein Geschreibsel von den beiden Heimattagen. Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

X-day/ 09.12.2022

Dezember 9, 2022

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Outdoor/ car-to-go/ Urlaub/ Bilder: da sind wir wieder, auf der Burg zurück vom Besuch der alten Heimat und machen dort weiter, wo man in den letzten Tagen aufgehört hat. Beim Espresso!

Natürlich hat man nicht wirklich beim Espresso aufgehört, aber in der Regel gab es stets ein Koffeingetränk jener oder ähnlicher Bauart am Abschluss eines Abschnittes.
Nicht das mich das gestört hätte, natürlich ganz im Gegenteil, aber zum gestrigen Tagesabschluss bin ich trotz der nötigen Bettschwere und der fortgeschritten Stunde ins Bett gekrochen…

…und lag dann trotzdem noch eine ganze Weile wach. Ich tippe aber auch mal dadrauf, daß ich in den letzten Tagen körperlich eher inaktiv war und sich so mein Körper weigerte, der Schlunz!, sich aus zu ruhen geschweige denn zu schlafen. *lach*

Aber alles halb so wild, wie man ja sieht ich bin wieder – on – und lasse die Finger für die gewohnten weiteren Zeilen über die Tastatur fliegen.

Heute ist Tag neun des Monats Dezember und damit auch der letzte meiner Urlaubstage. Ich könnte jetzt so die Resturlaubstage resümieren und zumindest sagen, viel bin ich nicht mit dem Rad unterwegs gewesen. Ist aber auch nicht so wild, sind ja noch zwei Wochenendtage vor der Brust und wer weiß…

Das Tagesprogramm für heute sieht ein mehr oder weniger spontanes Treffen am östlichen Rand des wuppertaler Raum vor. Da gibt’s einen netten Kollegen der auch Urlaub hat und heute raus muß, so seine Aussage, er aber aus familiären Gründen nicht in den hiesigen Claim vorrücken kann.
Da ich ja noch die GOLF Motorkutsche zur Verfügung hab werde ich heute mal wieder relativ untypisch für mich hat in seinen Claim aufschlagen. Soweit der grobe Plan.

Gut daran, am Tage passiert was, der Mann ist beschäftigt und draußen an der frischen Luft, wenn auch heute mal wieder arg frisch, aber das wird schon gehen.

Apropos beschäftigt, ich denke dieses mal werd ich nicht das Monster von Ajunglilak Schlafsack mit im Gepäck haben sondern meinen Yeti Schlafsack aber auch wohl mal das neue 3 x 4m Tarp samt der kleineren Neuerwerbungen mit in den Rucksack werfen.

Dieses Treffen hat keine großen Ziele. Einfach treffen halt, einen netten Caffee schlürfen, sich eventuell eine Kleinigkeit für die Magengrube zubereiten, quatschen und chillen. Den Bericht der letzten beiden Tage könnte ich dann noch fertig tippen, falls es dort ein brauchbares Funknetz gibt.

Ganz so lang wird das dann aber wohl auch nicht werden, hier könnte zumindest bei mir die Temperatur eine Rolle spielen, aber auch das Zeitfenster. Denn der Kollege hat ja familiär auch noch was vor und was ich dann mit dem Resttag anfange, wird sich noch zeigen müssen.

Erste grobe Planung dazu, man könnte ja den neuen Antriebsriemen auf den Schallplattenspieler machen…

(links liegt der neue Antriebsriemen, rechts das neue Tarp)

…ein wenig Musik auflegen und eventuell dabei sich körperlich aktivieren. Dann ist die Chance auch groß, daß man des nachts besser in den Schlaf gleitet.

Bis dahin, Euch einen schönen Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

0c° – kalt ist es geworden/ 05.12.2022

Dezember 6, 2022

Bikealltag/ Sport & Alltag/ car-to-go/ Urlaub: nach der letzten Radfahrt ist vor der nächsten Radfahrt. So oder so ähnlich könnte man diesen Text hier beginnen. Es ist…

Samstag: …und der Tag hat nach einer längeren Nacht ganz gemütlich Fahrt aufgenommen. Wobei Fahrt jetzt nicht der passende Titel wäre.
Denn Fahrt wird heute eher nicht gemacht, eventuell am folgenden Sonntag. Das wäre aber wieder eine eigene Geschichte.

Für heute steht neben der üblichen Radpflege und dem Kettenwechsel auch wieder eine sportliche Einheit auf dem Programm. Das sind dann auch schon die beiden Pflichtpunkt.

Dabei ging es wohl gekleidet zu. Verständlich denke ich, denn bei knapp oberhalb der 0c° Grenze. Zu der besseren Kleidung gehören dann auch meine ollen Joggingschuhe.

Die haben bestimmt 1.000km laufend gesehen und wurden dann, wie bei mir üblich, noch zu weiteren Diensten abdegradiert. Ein paar hängt in der Fitness-Garage und könnte zu Werktätigkeiten heran gezogen werden. Und dieses NewBalance Paar sind halt eben meine Sportschuhe.

Des weiteren hat man zeitlich zentral einen Tisch in der örtlichen Olive gebucht…

(Lammrippchen – jamjam)

…und da drumherum gäbe es gleich zwei Weihnachtsmarktbesuche.

Grundsätzlich würde mir ja einer reichen, aber die beiden Mädels haben da noch einen Weihnachtsmarkt in Drensteinfurt ausgemacht und wünschen sich einen Besuch. Da machst’e also nix, eventuell kann man ja am Eishaus was abschnappen.

Wobei jenes ja ab einem Zeitpunkt X auch den Winter über die Pforten geschlossen hat. Schade, denn so konnte man sich auf einer Winterradrunde da auch mal gemütlich für eine Stunde aufwärmen und die Ladentheke plündern.

Aber für diesen Wochenende-Weihnachtsmarkt hatte man wohl die Pforten geöffnet. Aber die Weiblichsten wollten nicht. Schade, so gab es nur eine Bratwurst, die ja wohl Pflicht ist auf einem Weihnachtsmarkt.

Montag: ja und der heutige Tag beginnt fast die der gestrige mit fast-dunkel-und-nicht-wirklich-hell. Dafür schneit es! Finde ich zwar grundprinzipiell nett, macht was her, aber ansonsten… .

Der einzige offizielle Termin ist der beim Zahndoc, Kontrolle und Reinigung halt. Dafür wurde dann der GOLF bemüht. Nett macht man es den Patienten beim Zahndoc.

Schön mit Weihnachtsbecher zum spülen. Das war dann auch der Zeitpunkt wo dann doch eine Füllung neu gemacht wurde. Ist wohl weggebrochen.

Nesticker: ansonsten ging es dann mal raus in den Wald. Der Beitrag steht dann hinter diesem <klick>. Viel Spaß beim lesen.

Danach gab es noch eine aktive Einheit für den Rücken und der Tag konnte ausklingen. Und dem Gestern mitgeführten Trinkrucksack <klick> hab ich einen wirklich fetten Streifen Reflexmaterial verpasst.

Hab schon ein wenig Stress diese beiden Beiträge fertig zu stellen. *puh*

Nächste Runde…/ 02.11.2022

November 3, 2022

Bikealltag/ Bike nachgedacht/ Morgengruß/ car-to-go: zweimal niesen, alles gut? So ungefähr fühlte sich das an.

Der Wecker wurde gestellt da es galt abermals ein hoffentlich endlich passendes Stäbchen zu generieren und einem Kollegen zwecks Labortransport zu übergeben.

Draußen ist es nochmals deutlich herbstlicher geworden, viele Wolken, der Wind tobt ein wenig mehr als am Vortag und auch das Thermometer besagt, es ist Herbst. Egal, Espresso-Frühstück und dann den Transfer einleiten.

Tatsächlich niese ich mit dem Reinigen der Bialetti zweimal und habe so den Eindruck:“hm, fühlt sich besser an.“

Abseits des entsprechenden Laborwert höre ich ja ganz gerne nach innen rein. Und selbst wenn alles sagt, läuft doch gut, kann ich besser sagen wie es läuft.

Und da muß ich ganz ehrlich sagen, die Tendenz der letzten Tage gingen zwar in Richtung besser, aber irgendwie klebte das wie Kaugummi auf‘ n Boden.

Unabhängig davon das alles seine Zeit braucht und gerade diese Art da nochmals spezieller ist-sein-kann, man ist da einfach doch aufmerksamer.

Genug sinniert, am heutigen (eigentlich) ersten Arbeitstag nach ein wenig Urlaub mit anschließend C-Infektion wird’s mit dem GOLF zum Job gehen. So jedenfalls der Plan.

Irgendwie mußte ich ja dafür noch auf den Befund warten und ob ich überhaupt zum Job kann. Doch leider ist da wohl irgendwie der Wurm drin. Bis in die frühen Morgenstunden hatte ich keine „Freigabe“.
Also sich erstmal ans fernmündliche Sprachrohr geklemmt und ein wenig frühmorgendlich Informationen durchgereicht bzw. von der Gegenseite erhalten.

Egal wie man es dreht, ab acht Uhr wird’s da erst weiter gehen, bis dahin ist also Füße still halten angesagt. Der „Häuptling“ gegenüber in der Leitung sagte auch, alles nicht ganz so wild, ich sei für heute erst Mal nur als Back-up eingeplant.
Das beruhigt mich auch wenig und harren wir mal der Dinge.

Newsticker: ansonsten habe ich gestern mal ein wenig das Schuhwerk strapaziert, mir war einfach danach. Daraus ist dann auf dem Nebenblog der Beitrag – Der bessere Tag <klick> – entstanden. Wer also mag, liest sich das Geschreibsel da einfach durch und wirft einen Blick auf die Bilder. War auf jeden Fall toll.

Ansonsten wie immer halt, macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Alltagsgeschichten/ vom 30.09.2022

Oktober 4, 2022

Alltag/ car-to-go/ Outdoor: ich setzte mal dort an, wo ich beim letzten Mal aufgehört habe. So Autofahren ist ja nicht unbedingt meins.

Donnerstag: das Fahrzeug mit dem ich den Flughafentransfer gemacht habe ist ja technisch recht neu.

Viel Bling-Bling, aber eben auch viel was einen ablenkt oder stört. Mir ist nicht ganz klar, warum es drei unterschiedliche Navigationsanzeigen braucht und diese zudem noch an drei verschiedene Stellen?

Einmal im Head-of-display, also am unteren Rand der Windschutzscheibe, einmal auf dem Tacho Display und dann noch mal auf dem großen Display an der Mittelkonsole. Gerade letzters empfand ich beim fahren sehr störend. Denn auch im abgedunkelten Nachtmodus, hat man stets im rechten Augenwinkel eine Lichtquelle. Das stört einfach nur beim Fahren in der Dunkelheit.

Ansonsten, war es wieder frisch-feucht geworden. So fühlt es sich kälter an, als das man die ca. 6c° auf dem Thermometer sieht.

Um kurz vor neun hab ich bereits meine beiden Schnitten verdrückt und nippe an der Koffeinware. So langsam zieht die Action ein, was auch gut ist. Denn sonst wird’s zäh.

Der Rest vom Tag:  …lief dann noch gut über die Bühne. Hab dann meinen Rucksack gepackt…

…was mich dann doch wieder zum Grübeln brachte. „Mensch was ist das Teil voll.“ 

Egal, bin dann auch früh in die Federn gekrochen, was auch eine gute Idee war.

Freitag: nach einer gut brauchbaren Nacht geht’s mit dem ganzen Outdoor-Gezumpel im GOLF zum Job.
Erster Eindruck beim Schritt vor die Burgpforte:“mensch watt isdatt frisch!“ 

Den Espresso doppio hätte man sich auch sparen können, ein paar Schritte draußen hätten einem schon die Augen aufgerissen. *lach*

Gut, am Job mal wieder eine gewisse personelle Dynamik, man kommt aber noch klar.
Ich packe meinen Kram und rücke aus.

Am ersten Discounter vor Ort wird noch eine Lage Wasser mit Blubber gekauft, sowie ein wenig Naschkram für den Abend und die unumgänglichen Kekse für das Morgenritual. Eigentlich müsste jetzt alles passen.

Dann nimmt der Tag seinen gewohnte Lauf und endet relativ unspektakulär. Ich komme gut in den Feierabend und begebe mich dann zum Hängematten-Treffen.

Ihr seht, keine Radfarten, dann gibt es auch nicht viel zu erzählen. Die neue Woche läuft an, da wird das schon wieder anders aussehen.

Euch noch einen schöne Tag und wie immer, bleibt bitte gesund!  😉

 

05:40Uhr/ 30.09.2022

September 30, 2022

Bikealltag/ car-to-go/ Morgengruß/ Outdoor/ Rumgelaber: der Rucksack ist gepackt, denn es geht auf ein weiteres Mal mit einem Kraftfahrzeug zum Job.

Gestern hatte ich einen Persontransfer zum Airport, was eigentlich an Ausfalltagen für das Radfahren reichen würde. Mal ganz zu schweigen, daß dafür inklusive des Arbeitsweges gute 200km zusammen gekommen sind.
Für heute steht ja das Treffen mit Übernachtung vom Hängemattenforum in Gevelsberg an. Da das ja mal nicht eben um die Ecke ist, also zumindest mit dem Rad, die Zahlen schwanken das zwischen knapp 45km in zweieinhalb Stunden und fast 50km in drei Stunden, ich aber ja noch einen Schicht vor mir habe, hab ich mich ausnahmsweise zum Golf hinreißen lassen. Man will ja nicht in der Dämmerung ankommen. Außerdem kenn ich einige Teile der Strecke/ Gegenden und weiß, zum Radfahren ist das nicht unbedingt so prickelnd.

Aber nicht prickelnd hin oder her, schon heute fühl ich eine innere Leere. *lach* Nein, so ein Tag ohne Radfahren ist irgendwie komisch.

Immerhin hab ich den September mit 1.018km abschließen können, was den Blick in die schnöden Zahlen für das immer noch laufende Jahr frei gibt. Da stehen 8.233km auf dem Tacho und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

Zwar geht es ab vom 15. bis zum 22. Oktober auf eine Seereise, aber danach habe ich noch eine gute Woche frei.
Dabei fällt mir ein, ich sollte noch sinniger Weise ein paar Urlaubsbeiträge vorbereiten. Denn auf See hat man ja nicht immer Netz und so hätte ich dann schon was zur Hand um es schnell ab zu setzten an die Leserschaft.

Naja, so viel also dazu. Heute sollte geschmeidig über die Bühne gehen, was den Job angeht. So sollte man gut ins Wochenende kommen, was ja ein langes ist. Auch das will sinnvoll genutzt werden. Wer weiß, ein Heimatbesuch? Ich denke ja.

Euch also noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Gravel-GOLF-Ausflug/ 24.09.2022

September 26, 2022

Bikealltag/ Meet & Grete/ Rumgelaber/ car-to-go/ Bilder/ Gravelgames: jetzt mal Klartext. Es ist und bleibt doch so, wie mit dem Teufel und dem Weihwasser.

Grundsätzlich sollte der geneigte Radfahrer Besuche diverser Radveranstaltungen/ Messen nicht besuchen.

Das Risiko ist einfach zu groß doch nur wieder mit einem Haufen rationell fragwürdiger Dinge nach Hause zu kommen. Also besucht man so Veranstaltungen ohne EC-Karte und mit einem maximal überschaubaren Budget an Bargeld für die Notwendigkeiten.

Als da wäre flüssige Koffeinware und was zum futtern. Ach ja, Kleingeld für den sanitären Bereich ist auch eine gute Idee.

Noch fataler wird es, wenn man sich weder als Süchtiger geoutet hat, was ja heutzutage gesellschaftlich schon fast ein Muß ist, dies aber nicht getan hat, weil man es selbst nicht wusste.

Diese Situation trifft jetzt fast auf mich zu. Das ich eigentlich nur, schon alleine diese unterschwellige Ausdrucksweise sagt es zu genüge aus, mal schauen wollte, macht es nicht einfacher. *lach*

Genug geschwafelt. Das Kleingeld für die Herrentoilette war gut angelegt, die Veranstalter der Gravelgames hatten da einen super Service an der Hand. Kann man ja mal erwähnen.

Nachdem also die Hinfahrt mit dem GOLF geschmeidig klappte und der interne Wasserhaushalt reguliert war, wurde eine Textnachricht abgesetzt.

Es ging, ganz nebensächlich auch darum, sich mit jemandem aus dem Radforum zu treffen. Treffpunkt war dann fix ausgemacht und so bewegte ich mich dorthin.

Das wir uns fast verpasst hätten, da ich ihn nicht sofort erkannte und wir so eine kurze Zeit lang nur ein paar wenige Tische auseinander saßen, erwähne ich als kleine lustige Anekdote am Rande.

Nachdem wir uns dann gefunden hatten, wurde ein lockerer Gang über das, in diesem Jahr vergrößerte Ausstellungsgelände angegangen.

Hauptziel, Koffeinspiegel einpendeln. Da er schon länger dort war, kannte er den Stand von Segafredo, welcher aber vom Veranstalter gesponsert wurde!

Kurz um, man bekam seine Wunschgetränk umsonst, aber eine Spendenbox für ein Kinderhospiz stand bereit.

Spontan wanderten von mir zehn Euro hinein und wie sich herausstellte, gut angelegt. Grob im Vergleich, von meinem Gusto würde ich sagen, der Cappuccino war nur um Haaresbreite an dem aus dem letzten Griechenland-Urlaub vorbei. Sehr gut, so wie er sein sollte.

Und so schlenderten wir weiter. Gut, wenn auch mit Hinblick auf ein Suchtverhalten eher weniger gut, man kommt irre schnell mit den Ausstellern ins Gespräch.

Wir, also ich bin eher wohl zufällig erstmalig bei E-thriteen hängen geblieben.

Auf dem weiteren Weg wurden diverse Anbieter passiert und hier muß ich aber sagen, sah zwar stellenweise cool, auffällig und auch mal orginell aus, aber einen richtigen Reiz löste das bei mir nicht aus.

Irgendwie sind wir dann dort gelandet, wo ich eigentlich hin wollte. Bei Dinolfo Cycles wurde dann von mir aktiv das Gespräch gesucht und ein paar mehr technische Fakten abgeklopft. Soweit so gut. Interessant war an diesem Stand, daß man mit einem Biketaschenschneider Reisefix zusammen arbeitet.

Irgendwo auf diesem Zeitstrahl hatte dann der Kollege ein weiteres Treffen mit einem anderen Bekannten und ich klinkte mich dann aus.

Und so wartschelte ich nochmals über die Ausstellungsfläche und blieb an einem eher unscheinbar und zudem eher kleine Stand hängen.

Der Stand in der Größe eines typischen Gartenpavillon mit einem echten Landrover dazu verbarg in einer hinteren Ecke ein Rad, daß es schon optisch in sich hatte.

Der gute Mann unterhielt sich gerade mit einem sehr sportlich gekleideten Radler und ich gesellte mich dazu.

Mir fiel sofort auf, daß die dargebotenen Informationen nicht dem üblichen Highend glichen. Kein Glanz, kein Schimmer alles irgendwie greifbar. Überzeugend.

Und als der eine Radler sich weiter auf machte, glitt ich quasi in das Thema ein.

Finnbar Trout Cycles nennt sich die Rahmen/ Radbauschmiede mit Sitz in Köln. „Fein, auch nicht so weit weg“, dachte ich.

Letztendlich schweißt er die Rahmen selbst zusammen und zwar nach Kundenwunsch. Wenn nötig auch nach Kundenmaß, also Bikefitting.

Das ein Rahmenbau im Standard ohnehin ein Vermessen des zukünftigen Besitzers mit sich bringt, erwähne ich hier trotzdem. Bikefitting ist da aber noch eine Stufe präziser.

Aufgefallen ist mir der Stand übrigens, weil auch er einen Stahlrahmen in unlackiert als Musterstück stehen hatte.
Der „Trend“ von Dinolfo Cycles ist also nicht ein Alleinstellungsmerkmal.

Der hellblaue Flitzer in der hinteren Ecke ist dabei ein Edelstahlrahmen. Auch eine feine Sache, weil eben noch materialbeständiger. Also durchaus ein Argument für meinen Plan Zen.

Auch meinen Überlegungen zu einem geraden Lenker und damit keinen Rennrad-Lenker, konnte er folgen. Ebenso in Sachen Schaltung hatte er eine Lösung zur Hand.

Sram als Zulieferer bietet da zur Zeit als einziger die Möglichkeit eine Gravel/ MTB Schaltgruppe mit einem geraden Lenker zu bedienen.
Und, das ganze noch per Funk, was dann wieder weniger Kabelkram und Anfälligkeiten (mein ganz spezielles Thema) bedeuten würde. Funkt wäre dann nur noch den Akku am Schaltwerk laden und das bekomm ich wohl hin.

Alternativ wäre noch Campagnolo zu nennen, die wohl auch in Funk machen. Beide, also Sram und Campagnolo aber nur als 1-fach Gruppe.
Bedeutet man hat an der Kurbel nur noch ein Kettenblatt und dann natürlich auch keinen Umwerfer mehr.

Zu prüfen wäre hierbei nur, wie sind die Abstufungen an den dann verfügbaren Kassetten (bei 11-fach und bei Campagnolo für 12-fach). Zu checken wäre auch die Preislage solcher Kassetten.

Kurzresume

Letztendlich muß ich sagen, alles was ich dort an Herstellern auf den Gravelgames gesehen habe, ist nett hat mir dann aber nicht so viele nachträgliche Gedanken gebracht, wie dieses Gespräch.

Und so saß ich dann bei der obligatorischen Currywurst-Pommes-Mayo, gleiche Bude wie im letzten Jahr und ließ den netten Tag passieren. Auch das persönliche Treffen mit dem Member of Radforum fand ich extrem nett. Insgesamt was sowieso entspannend.

Heimfahrt in slow-motion, der GOLF kann auch locker unter 5l/ 100km., bei 4,8l/ 100km um genau zu sein stand der „Zeiger“ als ich den Zündschlüssel gezogen habe.

Noch mein kleiner Tipp eventuell an den Veranstalter der . Eventuell ist es einen Überlegung wert noch einen kleinen Bereich für Bikepacker anzubieten. Das ist ja nicht nur ein Trend in stetig, sondern könnte auch weitere Interessierte locken, vor allem nicht mit dem Auto zu kommen.
Falsch wäre dann natürlich nicht, wenn auf so einem Areal auch ein paar Bäume mit Abstand grob 5m stehen würden.  😉

Ja und das war dann die Story vom Wochenende, also von dem Samstag.

Euch noch einen gut brauchbaren Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉