Archive for the ‘Meet & greet’ Category

Gravel-GOLF-Ausflug/ 24.09.2022

September 26, 2022

Bikealltag/ Meet & Grete/ Rumgelaber/ car-to-go/ Bilder/ Gravelgames: jetzt mal Klartext. Es ist und bleibt doch so, wie mit dem Teufel und dem Weihwasser.

Grundsätzlich sollte der geneigte Radfahrer Besuche diverser Radveranstaltungen/ Messen nicht besuchen.

Das Risiko ist einfach zu groß doch nur wieder mit einem Haufen rationell fragwürdiger Dinge nach Hause zu kommen. Also besucht man so Veranstaltungen ohne EC-Karte und mit einem maximal überschaubaren Budget an Bargeld für die Notwendigkeiten.

Als da wäre flüssige Koffeinware und was zum futtern. Ach ja, Kleingeld für den sanitären Bereich ist auch eine gute Idee.

Noch fataler wird es, wenn man sich weder als Süchtiger geoutet hat, was ja heutzutage gesellschaftlich schon fast ein Muß ist, dies aber nicht getan hat, weil man es selbst nicht wusste.

Diese Situation trifft jetzt fast auf mich zu. Das ich eigentlich nur, schon alleine diese unterschwellige Ausdrucksweise sagt es zu genüge aus, mal schauen wollte, macht es nicht einfacher. *lach*

Genug geschwafelt. Das Kleingeld für die Herrentoilette war gut angelegt, die Veranstalter der Gravelgames hatten da einen super Service an der Hand. Kann man ja mal erwähnen.

Nachdem also die Hinfahrt mit dem GOLF geschmeidig klappte und der interne Wasserhaushalt reguliert war, wurde eine Textnachricht abgesetzt.

Es ging, ganz nebensächlich auch darum, sich mit jemandem aus dem Radforum zu treffen. Treffpunkt war dann fix ausgemacht und so bewegte ich mich dorthin.

Das wir uns fast verpasst hätten, da ich ihn nicht sofort erkannte und wir so eine kurze Zeit lang nur ein paar wenige Tische auseinander saßen, erwähne ich als kleine lustige Anekdote am Rande.

Nachdem wir uns dann gefunden hatten, wurde ein lockerer Gang über das, in diesem Jahr vergrößerte Ausstellungsgelände angegangen.

Hauptziel, Koffeinspiegel einpendeln. Da er schon länger dort war, kannte er den Stand von Segafredo, welcher aber vom Veranstalter gesponsert wurde!

Kurz um, man bekam seine Wunschgetränk umsonst, aber eine Spendenbox für ein Kinderhospiz stand bereit.

Spontan wanderten von mir zehn Euro hinein und wie sich herausstellte, gut angelegt. Grob im Vergleich, von meinem Gusto würde ich sagen, der Cappuccino war nur um Haaresbreite an dem aus dem letzten Griechenland-Urlaub vorbei. Sehr gut, so wie er sein sollte.

Und so schlenderten wir weiter. Gut, wenn auch mit Hinblick auf ein Suchtverhalten eher weniger gut, man kommt irre schnell mit den Ausstellern ins Gespräch.

Wir, also ich bin eher wohl zufällig erstmalig bei E-thriteen hängen geblieben.

Auf dem weiteren Weg wurden diverse Anbieter passiert und hier muß ich aber sagen, sah zwar stellenweise cool, auffällig und auch mal orginell aus, aber einen richtigen Reiz löste das bei mir nicht aus.

Irgendwie sind wir dann dort gelandet, wo ich eigentlich hin wollte. Bei Dinolfo Cycles wurde dann von mir aktiv das Gespräch gesucht und ein paar mehr technische Fakten abgeklopft. Soweit so gut. Interessant war an diesem Stand, daß man mit einem Biketaschenschneider Reisefix zusammen arbeitet.

Irgendwo auf diesem Zeitstrahl hatte dann der Kollege ein weiteres Treffen mit einem anderen Bekannten und ich klinkte mich dann aus.

Und so wartschelte ich nochmals über die Ausstellungsfläche und blieb an einem eher unscheinbar und zudem eher kleine Stand hängen.

Der Stand in der Größe eines typischen Gartenpavillon mit einem echten Landrover dazu verbarg in einer hinteren Ecke ein Rad, daß es schon optisch in sich hatte.

Der gute Mann unterhielt sich gerade mit einem sehr sportlich gekleideten Radler und ich gesellte mich dazu.

Mir fiel sofort auf, daß die dargebotenen Informationen nicht dem üblichen Highend glichen. Kein Glanz, kein Schimmer alles irgendwie greifbar. Überzeugend.

Und als der eine Radler sich weiter auf machte, glitt ich quasi in das Thema ein.

Finnbar Trout Cycles nennt sich die Rahmen/ Radbauschmiede mit Sitz in Köln. „Fein, auch nicht so weit weg“, dachte ich.

Letztendlich schweißt er die Rahmen selbst zusammen und zwar nach Kundenwunsch. Wenn nötig auch nach Kundenmaß, also Bikefitting.

Das ein Rahmenbau im Standard ohnehin ein Vermessen des zukünftigen Besitzers mit sich bringt, erwähne ich hier trotzdem. Bikefitting ist da aber noch eine Stufe präziser.

Aufgefallen ist mir der Stand übrigens, weil auch er einen Stahlrahmen in unlackiert als Musterstück stehen hatte.
Der „Trend“ von Dinolfo Cycles ist also nicht ein Alleinstellungsmerkmal.

Der hellblaue Flitzer in der hinteren Ecke ist dabei ein Edelstahlrahmen. Auch eine feine Sache, weil eben noch materialbeständiger. Also durchaus ein Argument für meinen Plan Zen.

Auch meinen Überlegungen zu einem geraden Lenker und damit keinen Rennrad-Lenker, konnte er folgen. Ebenso in Sachen Schaltung hatte er eine Lösung zur Hand.

Sram als Zulieferer bietet da zur Zeit als einziger die Möglichkeit eine Gravel/ MTB Schaltgruppe mit einem geraden Lenker zu bedienen.
Und, das ganze noch per Funk, was dann wieder weniger Kabelkram und Anfälligkeiten (mein ganz spezielles Thema) bedeuten würde. Funkt wäre dann nur noch den Akku am Schaltwerk laden und das bekomm ich wohl hin.

Alternativ wäre noch Campagnolo zu nennen, die wohl auch in Funk machen. Beide, also Sram und Campagnolo aber nur als 1-fach Gruppe.
Bedeutet man hat an der Kurbel nur noch ein Kettenblatt und dann natürlich auch keinen Umwerfer mehr.

Zu prüfen wäre hierbei nur, wie sind die Abstufungen an den dann verfügbaren Kassetten (bei 11-fach und bei Campagnolo für 12-fach). Zu checken wäre auch die Preislage solcher Kassetten.

Kurzresume

Letztendlich muß ich sagen, alles was ich dort an Herstellern auf den Gravelgames gesehen habe, ist nett hat mir dann aber nicht so viele nachträgliche Gedanken gebracht, wie dieses Gespräch.

Und so saß ich dann bei der obligatorischen Currywurst-Pommes-Mayo, gleiche Bude wie im letzten Jahr und ließ den netten Tag passieren. Auch das persönliche Treffen mit dem Member of Radforum fand ich extrem nett. Insgesamt was sowieso entspannend.

Heimfahrt in slow-motion, der GOLF kann auch locker unter 5l/ 100km., bei 4,8l/ 100km um genau zu sein stand der „Zeiger“ als ich den Zündschlüssel gezogen habe.

Noch mein kleiner Tipp eventuell an den Veranstalter der . Eventuell ist es einen Überlegung wert noch einen kleinen Bereich für Bikepacker anzubieten. Das ist ja nicht nur ein Trend in stetig, sondern könnte auch weitere Interessierte locken, vor allem nicht mit dem Auto zu kommen.
Falsch wäre dann natürlich nicht, wenn auf so einem Areal auch ein paar Bäume mit Abstand grob 5m stehen würden.  😉

Ja und das war dann die Story vom Wochenende, also von dem Samstag.

Euch noch einen gut brauchbaren Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

Fast kein Sommer/ 53.185km / 02.09.2022

September 3, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Sport/ do nature/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: na, irgendwie sitzt da bei mir der Wurm auf der Leitung. Oder so ähnlich.

Freitagmorgen: die Nacht war gut und ich bin, zu meinem Erstaunen tatsächlich erst ganz kurz vor dem Wecker wach geworden.
Nach dem Morgenritual am Küchenstammplatz dämmere ich noch ein wenig vor mich hin. Anders gesagt, wach sein geht anders.

Zum Glück sind alle weiteren Handgriffe routiniert und so rolle ich irgendwann am Kanal entlang.
Es muß so in Höhe hinter dem Yachthafen gewesen sein, wo ich dann final realisierte, so richtig ist der Zustand nach dem Aufstehen nicht in den Wachzustand gekommen. Die Bewegung kurbelt langsam den Körper hoch…

… irgendwo auf dem Zeitstrahl des Morgens hocke ich mit der zweiten Ladung Coffein Getränk in der motorisierten Firmenkutsche. Die Perspektive ist von der Dämmerung auf wach geschwenkt, der Tag beginnt Struktur zu bekommen. *lach*

Nach dem frühen Schichtende wird’s wohl geschmeidiger in Richtung Osten und damit in Richtung Burg gehen. Der Wind war heute früh eher sehr verhalten.
„Gut so“,
denke ich, denn wird’s auf eine wasserspendende Haldenauffahrt zugehen. Der Zeitraum am Nachmittag sollte dann auch noch für den sportlichen Teil reichen. Und wenn nicht, der Part wird trotzdem gemacht. So, ende aus der Diskussion!

Zwischendurch: beim Neukauf einer Zahnbürste entdeckte ich im Drogeriediscounter Tulpenzwiebeln. Zuerst wundere ich mich was man inzwischen so alles im Sortiment hat, dann greife ich aber zu. Wofür verrate ich jetzt aber nicht. *lach*

Feierabend: es ging einigermaßen geschmeidig retour. Der Wind der beiden letzten Vortage hat an Schärfe verloren, auf dem Tacho stand zumindest die meiste Zeit eine Zahl beginnend mit der Zwei.
Wenn man so gut vom Fleck kommt, kann man auch gut hoch fahren.

(September Album <klick>)

Auf Humbert angekommen wurde dann nur die einfache Ladung Wasser verteilt. Siebeneinhalb Liter sollten für ‚ s erste reichen. Ich denke aber, mit dem Folgetag werde ich abermals was hoch schaffen können.

Am Ende dieser erneut sehr staubigen Woche stand dann wieder eine kurze Radwäsche an. Kettenpflege brauchte es ja nicht, wurde ja erst gemacht.

Endlich alles erledigt was zu erledigen gab, kam der Griff zu einem Päckchen, was für mich auf dem Küchentisch stand. Die M-Wave Adapter für doppelte Flaschenhalter Montage waren angekommen.

Wozu die und was genau da sind, dazu werd ich noch ein wenig was tippen. Hab heute nach der Radwäsche einen dran geschraubt.

Damit war nun auch diese Woche gelaufen und ich kann sagen, auch wenn das Thermometer sich noch alle Mühe gibt über die 25c° zu kommen, ich für mich würde sagen, es ist fast kein Sommer mehr.

Denn zumindest über Nacht sind die Temperaturen mehr als erträglich und damit auch in den frühen Morgenstunden. Das eine oder andere zusätzliche Kleidungsstück wird dankend über gestreift.
Auch beim Radfahren den Tag über kann man sich mit den Temperaturen arrangieren. Vor allem wird nicht mehr während der Fahrt kapital Wasser in den Hals gekippt.

Meet & greet: hatte ich doch fast vergessen zu erzählen, daß ich mich am Donnerstag noch mit dem The husky man ein wenig mehr geplauscht hatte.

Fahre ich also so die ersten Meter noch am Seepark Lünen, hockt er, ganz untypisch auf einer Bank im Schatten.

Wir grüßen uns und quasseln. Er warte auf eine Bekannte für den anstehenden Hundegassigang und dies halt lieber im Schatten, also wo in der Sonne. Zum Thema wird auch der Caffee Genuss. Espresso ist nicht sein Ding, er brüht den Caffee klassisch im heißen Wasser in der Kanne auf (Cowboy-Coffee). Hab ich auch noch nicht probiert, kann ich mir aber auch gut vorstellen.

Nach einer Zeit verabschieden wir uns und ich ziehe weiter, wie oben geschrieben in Richtung Halde.

Nach dem Gießen kommt dann noch der sportliche Teil, duschen und Abendessen. Der Tag klingt aus, auch wenn ich mal wieder eine andere Idee hatte.

Und mit diesen letzten Textzeilen liege ich draußen in der Hängematte und bereite mich menthal auf den Tag vor.
Hauptaugenmerk liegt auf einer Erkundung ganz in der Nähe, dann wird es wohl nochmals für eine Rutsche Wasser nach hoch gehen.

Ach ja, in diesem Rahmen werd ich dann das neue Flaschenhalterdings ausprobieren. Zuvor wäre aber eventuell noch ein Frühstück gut. Nur was? Hab eigentlich auch gar keinen Hunger und bin von daher ideenlos.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!

Sagen wir mal so…/ 51.820km/ 19.07.2022

Juli 20, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: …wir hatten unseren Spaß, jetzt kann es bitte bitte gerne wieder normal werden.

11:17Uhr: um diese Uhrzeit hat das Thermometer bereits die 30c° nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten.

Der frühe Morgen war noch nett, die Nacht gut brauchbar, auch wenn ich bereits um 04:00Uhr hellwach war.
Aufgestanden bin ich aber trotzdem erst nach dem Weckerbimmeln. Das Morgenzeremoniell war geschmeidig abgehandelt und dann ging’s raus in die noch eher milde Mutter Natur.

Mit ein paar Wasserflaschen am CAADX ging es mit einer ersten Schleife hoch, wo dann das Mitbringsel verteilt wurde. So optisch machte das Grün einen guten Eindruck, da hat sich die Bewässerungs-Aktion vom Sonntag gelohnt.

Als Dank wurde ich mit einem tollen Rundlick belohnt, wie man sieht. Ab da ging es dann bei noch geschmeidigen 14-15c° gen Job.

Meet & Greet: und da ich an diesem Tag so spät war, traf ich mal den Huskyman auf seinem Rückweg.

Mit dem Sonnenstand wärmte sich die Luft gut an, ein gründliche Waschlappen-Wäsche war schon nötig.
An dem Punkt wäre auch eine schnelle Dusche gut gewesen. Aber nun gut, was nicht, ist eben nicht. Kommt ja auch selten vor, denn im Normalfall fahre ich einfach langsamer. Nur heute wollte ich vor der ansteigenden Temperatur im Stall sein.

Fix frisch gemacht, die Brockens für die Jobrunde zusammen gekramt und sich noch ein Ciabatta mit Frischkäse-Oliven und mit Tomaten belegt verinnerlicht.

Und so ging es dann in die (hoffentlich letzte) Hitze-Runde.

Euch einen geschmeidigen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Letzter Aufruf/ 35.330km/ 24.06.2022

Juni 25, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: noch zwei Arbeitstage, wobei so in den Morgenstunden man es sich noch  etwas gut gehen lässt.

Donnerstag: es ist wie schon am Vortag, man hockt in der Küche am Stammplatz, sein Getränk mit ein weg Süßkram zur einen Seite und vor sich das MacBook Air. Draußen wird es auch so sein wie am Vortag, ein klarer Himmel, noch leicht frisch, aber ich denke wenn die Sonne wieder Kraft gewinnt wird’s schon nett werden.

Tagesziel ist heute aber auf jeden Fall auf eine Portion Wasser rauf auf Humbert zu fahren.

07:37Uhr: für heute lief die Jobanfahrt etwas geschmeidiger, man gönnte sich auch den einen kurzen Fotostop. Der Grund dafür, hatte ich noch am Tag zuvor gemeckert, daß es eine Sandkuhle gibt, war ich arg positiv überrascht, daß man jene wohl beseitigt hat.

Zudem hatte ich das Gefühl, daß es wärmer war als gestern. Im Kopf plant man das Wochenende.

Am Abend: alder war das heiß! Satte 35c°!

…standen am Ende kurz vor dem Burgtor auf dem Tacho. Nicht meine Welt. Ich habe in den knapp eineinhalb Stunden Rückfahrt mal locker 1,2l. Wasser in den Hals geschüttet und trotzdem ständig das Gefühl, daß meine Zunge trocken war und am Gaumen festklebt.

Ja und die Nummer mit Humbert, die war dann auch noch. Angeblich soll es in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden beginnen zu regnen. Und der Wetterfrosch auf dem Motorola sagte sogar, daß es den ganzen Tag regnen soll. Na super.

Freitag: man hockt vor dem Wecker am Küchenstammplatz und nippt an üblicher aufmunternden Trinkware. Draußen zwar ein paar Wolken, aber von Regen bisher keine Spur. Mal sehen was in welchem Umfang real wird. Trocken zur Arbeit wäre jetzt aber auch nicht der schlechteste Plan.

08:37Uhr: ein paar weitere Gedanken und damit Textzeilen.  Wie war die Jobanfahrt am frühen Morgen? Nun ja, sagen wir mal nicht unbedingt erheiternd. Der Plan loszufahren bevor der Regen kommt, ging auf.
Denn das Nass von oben kam erst gegen halbsieben und da war ich schon lange im Stall.

Aber…, leider war es zwar mit nur 20c° deutlich kühler als am Vortag, doch eine schwüle Wärme drückte von Westen her rein. Und mit der aus Westen einrückenden Wetterfront hatte ich dann auch Gegenwind. Etwa am letzten Drittel gönnte ich mir eine kurze Pause auf einer Bank.

Das praktische daran, ich konnte so eine erste aber auch notwendige Stärkung verinnerlichen.

Unschön an der Location wie aber auch an einigen Abschnitten des Channel, überall liegt Müll rum. Ätzend wie das einfach da liegen gelassen wird. Tüten vom Wassereis, Grillschalen, Leergut, diverse Plastiktüten und Umverpackungen. Das da das Ordnungsamt nicht mal Streife geht und den ja zumeist jungen Leuten gehörig auf die Füße tritt.

Da ist Regenwetter schon besser, denn dann bleiben die Dreckschweine, anders kann man sie ja nicht nennen, zu Hause. Sollen sie doch ihre Bude zumüllen.

Meet & greet: dann noch eine kurze Geschichte von Mittwoch. Fahre ich so am Seepark Lünen her hockt der grauhaarige Preußenhafen Rentner auf einer Bank. Ungewöhnlich aber sofort offensichtlich warum, er ist nicht mit seinem Rad unterwegs, sondern mit Gehhilfen.

Natürlich halte ich an und frage nach seinem Pech. Er sei zuerst auf das linke Knie gestützt (Kniescheibe gebrochen) und in Folge das er nun sehr viel auf dem rechten Bein unterwegs war, gab es dort im Fußgelenk Splitterbrüche.
Ach Gott, was ein Mist. Aber sein Lächeln besagte, nicht den Kopf hängen lassen, immer gerade aus gucken und das Beste hoffen.

So, und mit diesen Zeilen geht der Arbeitstag langsam weiter. Inzwischen habe ich eine gute Stärkung in Form eines Frühstücks hinter mir, meine Schnitten und mein Obst liegen griffbereit.

Der heutige Tag sollte kürzer sein, mal sehen wie sich das mit dem Regen verhält? Bis jetzt immer wieder mal kleinere Schauer, aber nix Wildes. Ob das gut ist und für die Natur reicht? Wir hoffen mal.

Feierabend und Urlaubsbeginn: die Heimfahrt war zwar wieder bei Sonne und auch wieder bei 20-24c°, immerhin 10c° weniger als gestern, was man sich mal auf der Zunge zergehen lassen muß, dann aber dank Rückenwind geschmeidiger.

Aber dann doch den Stahl Renner abgestellt und erst ma´ ein wenig gesessen. Irgendwie schön das man Urlaub hat, zumal wenn nicht ich gut ahnen kann was ich am Jobrunde dann hätte. Muß so nicht sein.
Auf der anderen Seite ist mit dem Urlaub auch das Thema Radfahren eher eingeschränkt. Und so sind in mit den gerade mal nur 7 Tagen Radfahrt zum Job hin und zurück gerade mal 393km zusammen gekommen. Im Normalfall spul ich das in zweieinhalb, oder weniger Wochen runter.

Na gut, die 5.233km auf dem Jahreskonto sehen auch nicht schlecht aus. Kann ich mit leben.

Zum Abschluss vor dem Urlaub gab es noch ein Sonderangebot-Tarp (Plane zum Regenschutz aber auch für Schutz sonstiger Art) für einen schmalen Taler, welches ich bei Stammschröer erworben habe.

Das Teil hat gerade mal 2 x 3m, sollte aber genug sein um damit was anzustellen. Man hat da so die eine oder andere Idee zu, mal sehen was sich wie umsetzten lässt? Der Kerl brach ja was zum spielen im Urlaub.*lach*

Euch einen schöne Tag noch und bleibt bitte gesund!   😉

Mein Respekt & von andern/ 11.03.2022

März 11, 2022

Bikealltag/ Winterfahrten: jetzt möchte ich an dieser Stelle den Respekt an meine Kollegin ausrechnen, die bei den angesagten -4c° tatsächlich ihre 35km einfache Wegstrecke wenn auch mit ihrem E-Mountainbike zum Job gefahren ist.

Natürlich will sie das nicht ganz so freiwillig, aber das Gesamtnettoeinkommen lässt sie bei Literpreisen jenseits der Zwei-Euro Marke mehr nachdenken, als es wohl so üblich ist.

Da ich weiß wo sie sesshaft ist und in etwa abschätzen kann wo sie lang fährt, wobei mir da auch Wegbeschreibungen ihrerseits eine Stütze sind, kann ich sagen, daß die Strecke zumindest in weiten Teilen brauchbar und damit nett ist.

Aber als sie dann vorgestern reinstolpert kam und aussah wie ein Michelin Männchen, mit all den warmen Klamotten an, hab ich nur gedacht:„alder Falder!“

Bei der Entfernung würde ich wohl auch anfangen zu grübeln. Man muß mal ganz platt davon ausgehen, daß wenn es gut läuft gute eineinhalb Stunden Fahrzeit für einen Weg sind. Das macht dann drei Stunden pro Tag. Auch wenn sie nur zwei Tage fährt, sind das schon sechs Stunden.
Ihr Ziel ist aber wohl eher drei Tage zu machen, oder noch besser, öfters. Öfters halt wegen Spritpreis. Gut gedacht, aber das wird wohl kaum was.

Meet & greetman merkt dann ja doch das irgendwie Frühling wird. Also zumindest nachmittags. Wenn ich jetzt wann getroffen habe, bekomm ich inzwischen zeitlich nicht mehr so ganz auf die Kette, aber…

…die Brüder, wie ich sie ja nenne ohne zu wissen ob es Brüder sind, also jene sehe ich regelmäßig spazierend von Seeepark Lünen/ Preußenhafen in Richtung der Radroute wo ich dann eben in Richtung Burg meine Heimfahrt beginne.

Den Husky-Man hatte ich schon länger nicht mehr gesehen. Wohl aber eher weil es von meinen Uhrzeiten her nicht passte. Er geht ja mit seinen drei Huskies regelmäßig und damit auch zu wohl eher festen Zeiten seine Strecken am Kanal.
Und so meine ich es wäre am Dienstag gewesen wo ich am Südufer einen lauten Pfiff wahrnahm und sofort wusste, er ist auf der anderen Uferseite. Ich schaute kurz rüber und hob die Hand zum Gruß.

Den crasy E-Bikefahrer hab ich tatsächlich auch an einem klaren Morgen mir entgegen kommend auf der Rennbahn gesehen. Da war ich dann doch erstaunt, denn hatte er nicht mal wann in einem kurzen Gespräch gesagt, er sei da mehr der Schönwetterfahrer? Egal, man grüßt sich und gut ist.

Interessant ist dann aber auch das man auch gut mit Leuten ins Gespräch kommt

Als ich die Tage das zweite Loch gebuddelt hatte, war kurz nach mir ein Junger-Halden-Mann oben angekommen.
Sein Ziel war offensichtlich, einfach mit einem Getränk am Rand des Plateau hocken und den Sonnenuntergang schauen.

Mein Treiben erregte bei ihm wohl Aufsehen und so kam er auf mich zu und fragte. Meine Auskunft gefiel ihm und er zog sich wieder zurück.

Am Mittwoch kurbel ich gerade so die letzten Meter hoch, stehr da ein junger Bursche und ich nennen ihn, natürlich nur so für mich, den Koga-Miyata Burschen.

Der Grund für diesen Namen war für mich schnell klar. Sein Rennrad war ein Koga-Miyata, mutmaßlich aus den Anfang der 80-ziger. Was mir aber noch mehr auffiel, das Rad war ihm mindestens zwei Nummern zu klein.

Natürlich hab ich ihn drauf angequascht und so ergab sich ein nettes Gespräch. Und so trifft man dann halt immer wieder Leute.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

33.237km/ 08.10.2021

Oktober 9, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketour Bilder: tataaaa!!! Ja wer hätte es gedacht, die Wortreise geht weiter. Wir schreiben 14:54Uhr und den…

Mittwoch: …und man kann sagen, der Herbst zeigt sich ein wenig mehr herbstlicher. Auf der morgendlichen Anfahrt, die für diesen und die beiden restlichen Wochentage auch ein halbes Stündchen früher startet, ist es gekonnt frisch aber vor allem windiger.

Ich komme aber brauchbar in Schwung, nur ein netter Sonnenaufgang und dazu passende Wolkenbilder bleiben aus.

Vom Job her geht es zunächst auf eine Runde in den soester Raum, dann rüber nach Lippstadt und von da aus wieder über Soest retour.

Natürlich kommen umgehend Erinnerungen an die 200km Tagestour bis fast nach Paderborn auf. Gemischt wird das noch mit ein paar Ideen weiterer Tourenmöglichkeiten. Von Soest aus könnte man ja auch einfach runter zum Möhnesee, oder so ähnlich. Verwirrt, spontan, nicht wirklich zu greifen und denn noch gute Ideen.

Mobile/ Moto G30: mit der Wiederankunft im Stall gelingt es einem pc-begabten aber auch jüngeren Kollegen mein frisches Mobile mit einem meiner Blauzahnfreisprechdinger (oder bluetooth) zu koppeln. Puh endlich, denn das war schon nervig.

Mit der Rückfahrt machte sich aber auch leider eine gewisse Regenneigung hier im Großraum breit. Jetzt so mit diesen Zeilen scheint es aber ein Ende gefunden zu haben. Und wie sage ich dich so gerne, gut für‘ s Grün.

Damit könnte der praktischen Rückfahrt fast nix im Wege stehen. Wir werden sehen.

21:24Uhr: ich liege wieder wach im Bett und tippe die nächsten Zeilen.

Die Rückfahrt war dann doch noch im letzten Drittel nass geworden. Hat mich aber nicht davon abgehalten die Besorgung zu machen. Feinster Nieselregen begleitete mich, was hinterher der Waschmaschine noch ein paar Teile mehr bescherte.

(<klick> zum Oktoberalbum )

Auch habe ich im drei Online-Shops Verschleißteile für die beiden in Betrieb befindlichen Räder geordert. Ist nicht gerade wenig geworden.
Aber so hab ich wenigstens alles hier, aufgeteilt für zwei Rädern und für die nächsten 12.000km, grob. So langsam hab ich aber auch die Nauze voll von Teile kaufen und ewig was reparieren zu müssen oder noch schlimmer reparieren lassen zu müssen.

Donnerstag: nachdem ich dann, warum auch immer, gestern Abend abermals nicht wie gewohnt in den Schlaf kam, die nächsten Zeilen am frühen dunklen Morgen. Der Espresso doppio ist genauso schwarz wie die restliche Nacht und wie das Wetter draußen ist, wird sich zeigen. Trockneren sollte es auf jeden Fall sein.

Und dem war dann auch so und so konnte ich straight an der Rennbahn entlang gen Burg fahren, denn für diesen Tag stand mal wieder etwas Programm auf dem Tagesplan.

Sport: ich wollte dann also das mildwarme Wetter nutzen und meinen sportlichen Part auf der Burgterrasse abhalten. Das klappte auch super gut und so kam ich gut in den Schlaf.

Leider muß ich aber an der Stelle mal sagen, daß ich schon seit Tagen mein Windstopper-Halstuch suche. Nach dem Teil hab ich jetzt schon an allen möglichen aber auch unmöglichen Stellen gesucht.
Ich habe nicht den geringsten Schimmer wo das geblieben ist?

Das dumme ist jetzt natürlich, es war nicht so ein schnell zu bekommendes Windstopper-Halstuch, sondern eines aus dem Motoradbedarf. Bekommen hatte ich es im Schmitz Zweirad Center, die seinerzeit und wohl auch noch aktuell auch motorisierte Zweiräder vertrieben haben. Der große Vorteil dieses Halstuch, der Preis.
Der Nachteil, die Farbe. Denn ich schätze wenn´ s in einer auffälligen Farbe wäre oder gewesen wäre, dann hätte ich es schon gefunden. Und vor meinem innerlichen Auge sehe ich schon den Moment, wenn ich ein neues Halstuch habe, finde ich das alte. Nun gut.

Freitag: holle die Waldfee! Der Schreiberling öffnet nach dem Morgenritual die Burgpforte und erspäht mal ganz locker flockige 3c°! Die gute Jacke gegriffen und auch sonst bei der Kleidung nicht gegeizt. Es passt aber alles soweit. Im Emaileingang wird die Ankunft des dicken Parketts angekündigt.
Mein Lob an Bike24.de so fix waren sie schon lange nicht mehr.

Jetzt sollten noch die Schaltungsrädchen von Rose eintreffen und die DICTA Freilaufritzel 3/32″ für den Stahl Renner vom neu entdeckten Custom Junkies. Es ist zwar keine Not am Mann, aber spannend wäre es doch wie gut das bei den beiden klappt. Weiter im Tagestext.

Den Tag über wird eine gute Portion Brennstoff nachgeführt, Milchreis mit Obst und ein Burger schon nach der Ankunft im Stall.

Der Arbeitstag rutscht erst wie gewohnt geschmeidig über die Bühne, doch leider im letzten Viertel machen sich diverse Umstände wie Ferienbeginn, Baustellen und dann noch ein Unfall auf einer Kreuzung bemerkbar. Unter dem Strich komme ich von der Jobrunde gute 40min. später im Stall an. Die üblichen arbeitsbeendenden Handgriffe und noch eine Packung Instantnudeln, dann die Abfahrt. Ein festes Ziel vor Augen.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: leider ergab die telefonisch eingeholte Info bei Radpunk, daß die eine Felge doch nicht eingetroffen ist.
Ich sprach ihm mein Verständnis aus und wir verblieben auf Mitte nächster Woche auf ein weiteres Telefonat. Ist nicht schön, aber da machst‘ e nix. Nächste Baustelle…

…vor einigen vielen Tagen, um genau zu sagen Anfang August, ist ja am Stahl Renner an der Hinterradberemse eine Rückstellfeder weggebrochen. Und sieht‘ e wieder richtig gedacht und gehandelt.

(Bild links zeigt der gelbe Stift auf auf die Ecke wo die Feder sitzen sollte, die man auf dem rechten Bild, ebenfalls mit dem gelben Stift noch sehen kann)

Gestern morgen machte es vorne wo kurz knack und ich hatte kurz im dunkeln gefühlt-nachgeschaut. Da aber meine Lenkertasche arg befüllt war, Blumenerde halt, schob ich das da drauf.

Jetzt gerade (mit diesen Zeilen also am Samstag) beim Grundreinbringen hab ich dann gesehen, ups die Feder ist auch gebrochen. Zum Glück hatte ich beim Neukauf für die Hintere gleich die Vordere mit eingekauft. Da kann ich beruhigt wechseln.

Ansonsten, leider war die angedachten Routenwahl via der Sesekeradroute nicht die beste, zu windoffen die ganze Sache. Ich schwenke spontan auf einen Versuch am Südufer des Channel um.

Meet & Great: dort treffe ich den Husky-Man und da wir uns schon am Morgen begenet sind, quatschen wir. Ich bin aber abgestiegen und latsche mit dem Stahl Renner schiebend in der Hand nebenher, zwischen zwei, drei oder auch vier Brücken.

Insgesamt war das nett, aber die weitere Routenwahl war eher was für´n Arsch, sorry. Der Gegenwind macht ein fahren oberhalb der 20km/h kaum möglich, irgendwie ist auch eine gute Portion Pudding in den Beinen, die 3-5kg Blumenerde hängt aber immer noch am Fahrgerät und die Streckenwahl der nördlichen Querung von Bergkamen ist ja sowas von mistig. Radwegbenutzungspflich und Co. lassen grüßen.
Doch so ist nun man das Leben, einzig das milde Sonnenwetter steht mir bei und irgendwann komme ich auch wieder auf als besser einzustufende Strecke und kann mit jedem Meter mehr Freude bekommend dem Ziel entgegen rollen.

Nach einer ersten noch zu fahrenden Steigung und einer Kehre steige ich ab und schiebe die Megarampe hoch. Fahren geht dort nur mit entsprechender Übersetzung und die ist mit absoluter Sicherheit nicht am Stahl Renner vorzufinden.

do nature: oben angekommen sehe ich sehr schnell, auch andere Sonnenblumen ragen ihr Köpfe hoch. Man legt das Fahrgerät auf die Seite, nicht aber ohne vorher alle Erdtüten aus zu packen. Ein erster Blick…

…und Freude kommt auf. Dann häufe ich den mittleren Beutel Erde um die Birke an.

4 birke_ergebnis

So sollte Regenwasser eine bessere Versorgung der Wurzlen möglich machen.

Dann gehe zum Beet Nr.3. rüber. Da hat sich ja bis jetzt ja von der Einsaat so gut wie nix blicken lassen. Außer einer einzigen kleinen Blume.

Auf dem Weg dorthin fällt mir eine kleine supergelbe Blume auf. Die war bisher nicht dort, ist aber auch nicht von mir. Schwör echt. *lach* Die Stelle ist eventuell drei Schritte vom Beet entfernt. Vielleicht ist da aber dann as rüber geflogen? Kann ich mir bei dem Boden, der ja fast nur aus Stein besteht, kaum vorstellen, daß sich da dann was auswächst.

Zufrieden blicke ich mich um und im Kopf plane ich weiter. Dann packe ich zusammen und lasse mich den langen Weg nach unten rollen. Ich komme wie gewohnt an, die Brennstoffspeicher sind aber dank dem Gegenwind gut leer. Waschmaschine befüllen, duschen und dann Brennstoff einwerfen.
Die Woche ist rum, das Wochenende kann kommen. Und mit dem am jetzigen…

Samstag: …Abend die letzten Zeilen. Ich war ehr oder weniger bis gerade unterwegs. Am Vormittag etwas Laub harken, dann Möbel gucken. Zum Mittag gab´s ne´einfache Pizza und noch einen Versuch in Sachen Mokka machen. Dann war mit der Ältesten James Bond angesagt und hinterher sind wir noch Burger futtern gewesen. War ein netter Tag.

Ja ich weiß der gewöhnlich zu Tagesbeginn veröffentlichte Bericht kommt spät. Aber wie schon gesagt, ich hatte ein wenig Programm heute. Ich bitte diesen Umstand tunlichst zu entschuldigen. *lach*

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt bitte Gesund!  😉

31.883km/ 03.09.2021

September 5, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: weiter im Text, doch zuvor noch ein Nachtrag.

Meet & greet: fahr ich also so am Dienstag nach Hause, im Kopf kreiste so das Gedankenspiel zu der defekten Felge, kommt mir auf der Rennbahn der Crasy E-Bikefahrer entgegen und streckt mir zum Gruß den langen Arm samt Vitoryzeichen entgegen. Ja man grüßt sich. Sein breites Grinsen wie immer im Gesicht. Freude kommt auf.

Licht & Sicht: und noch eine Anmerkung vom Vortag. Ich also auf der früh morgendlichen Anfahrt zum via der Rennbahn überholt mich tatsächlich ein deutlich ambitionierterer Rennradfahrer. Ja mag es geben, juckt mich allerdings recht wenig.

Erschreckend fand ich, daß ich ihn ebenfalls am rechten Seitenstreifen fahrend schon nach wenigen hundert Metern nicht mehr sehen konnt.
Genauer hingeschaut konnte ich noch erkennen, er trug einen Rucksack und an jenem war ein relativ kleines rotes Rücklicht befestigt. Ob das jetzt eine StVZO Zulassung hatte konnte ich natürlich nicht erkennen.

Als ich mich der Neugierde wegen ein wenig heran gearbeitet hatte, konnte ich erkennen, daß er noch eine Warnweste trug. Macht natürlich Sinn den Rucksack drüber zu packen. *schlag die Hand an den Kopf*

Ich fand das schon bedenklich. Denken so Leute nicht an ihre Sicherheit?

Donnerstag: ich hocke mal wieder am Küchenstammplatz, Espresso con Leche noch vor mir, erste Eindrücke von draußen sind neben der Dunkelheit eine gewisse Frische die vorhanden sein wird.
Es wird also wohl, wie vom virtuellen Wetterfrosch am Vortag angekündigt, zu einem sorgsamen Umgang mit der Kleidung geraten sein. Macht mir nichts aus, ich liebe es!

10:05: ja und so war‘ s dann auch. Gut war der Griff in die Kleiderkammer und auch die langen Handschuhe waren nicht der schlechteste Plan.

Dank wenig bis gar kein Wind wurde der rotierende Druck an den Pedalen in eine gute Portion Schub umgesetzt. Am Preußenhafen lag ein Hausboot…

…vor Anker. Sowas wäre ja mal genau mein Ding für Urlaub machen oder so. Aber auch da taucht wie neulich die Frage auf, auf dem Datteln-Hamm-Kanal?
Mit so einem netten Teil geht man doch auf schöne Flüsse oder auf einen See. Aber nun gut.

Bikeklamotten/ Handschuhe: es ist 14:45Uhr auf der Rückrunde vom Megadorf gab’s eine kurzen Stopp bei B.O.C. wo dann eine Flasche Brunox Tutbospray eingekauft wurde. Die Reinigung der Altteile für den Weiterverkauf steht ja noch an.

Da die Auslage bei den Handschuhen gut gefüllt war, wurde dort noch ein Paar Ziener Celal Handschuhe in der 10,5 Größe genommen.

Mit den ersten kürzlich angeschafften Roeckl Itamos komme ich gar nicht zurecht. Nach ein paar Kilometer habe ich ein ungutes Druckgefühl bis hin zu einschlafenden Pfoten.

Nicht das die Handschuhe von Roeckl schlecht sind, bisher hatte ich da nie Probleme mit, aber irgendwie… . Blöde Sache.
Man fiebert der Heimfahrt entgegen.

Sport & Alltag: es ist 20:17Uhr und ich tippe die letzte Zeilen für diesen Tag. Nach der Ankunft bei bestem Wetter wurde das sportliche Programm draußen auf der Terrasse gemacht. Man will ja kräftig und beweglich bleiben. Außerdem, warum sollte ich die Zeit mit irgendwelchem sinnlosen Kram verbringen.
Gut, in der Hängematte liegen ginge noch so gerade eben. Nur wär ich dann zu ausgeruht und könnte wohl nicht gescheit einschlafen.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche, wie üblich halt. Irgendwie hänge ich trotz des Schubgetränks noch in den Seilen, es wird Zeit das ich raus auf den Stahl Renner komme. Vielleicht bringt ja Bewegung noch den Kreislauf auf Schwung in die müden & alten Knochen?

09:15: weiter Zeilen die da wären, irgendwie war es heute wieder angenehmer als gestern. Noch bevor ich das letzte Dorf auf dem Weg zum Job hinter mich gelassen hatte, wurde ein Teil der Kleidung abgelegt.

Ob es jetzt an der Wärme lag oder an dem nicht voll ausgeschöpften Erholungspotenzial der letzten Nacht, es lief zwar gut, aber innerlich war ich dann doch träge. Ein wenig die Aussicht genießen.

(wie nimmer mehr Bilder im September Album <klick>)

Könnte aber auch von der Trainingseinheiten vom Vortag liegen. Egal, ein zusätzlicher Muntermacher mit dem ersten Frühstück am Job sollte die Fuhre auf Schwung bringen.

Im Kopf kreisen Pläne für‘ s Wochenende.

10:45: kleine Lachnummer. Die Powerbank die ich beim Radfahren dabei habe hat natürlich auch ein passendes USB Kabel. Da zeigte sich, daß der Kontakt nicht mehr so wirklich prikelnd war. Folge, die Ladefunktion litt ein wenig. Ich also mal eben fix auf der Jobtour in einen Laden gehüpft, der für derartiges Zubehör offensichtlich in Frage kommt.

Die Aushängeware war derat vielzählig, das ich den Fachverkäufer zu Rate zog. Der wiederum fragte nach der Art des USB Kabel.

Woher soll ich das wissen, wusste ich doch gerade eben, daß es unterschiedliche gab.

Er ließ sich den Anschluss zeigen und schaute dann nach einem USB-C Kabel. „Ja, eines hätte ner noch da. Diese Art von Anschluss sei aber heute nicht mehr üblich“, so sein Wortlaut. Ich daraufhin: „naja, der USB Anschluss sei auch nur was für alte Leute. Und da ich ja auch alt bin… .“ Wir lachten beide.

Fünf Euro und der Kontakt stimmte wieder. Die Rückfahrt lief gut und ich kam sauber an meinem Zwischenziel an.

Bikebasteln/ hilf anderen !: und das war bei den Schwiegereltern, wo ein Plattfuß auf Abhilfe wartete. Der Schwiegervater handwerklich nicht mehr ganz so fit, wollte die Aufgabe lieber mir überlassen, weil seine Hände nicht mehr die Beweglichkeit aufweisen. So wie er dachte, würde der Reifen nur sehr schwer von der Felge kommen.
Da ich ja die wirklich fetten Topeak Steel Lever habe, sollte das für mich kein Problem sein.

War es dann aber nicht, denn es war nicht die Sorte von Reifen montiert, die Schwiegervater angenommen hatte.
Um genau zu gehen, es war ein Traum. Zum draufmachen nach dem Flicken, brauchte ich nicht mal irgendeinen Reifenheber. Das ließ sich alles ganz gemütlich mit den Daumen machen.

So war der Job auch erledigt und ich gondelte zur Burg. Waschmaschine füttern, dann mich füttern und den Abend ausklingen lassen.

Rumgelaber: und dann kam der Samstag. Mein Plan mal länger im Bett zu verbleiben, ging nur unzureichend auf. Um kurz nach acht saß ich beim Espresso doppio und der Samstagszeitung in der Küche. Mehr war nicht zu machen.

Nach einem darauf folgenden Frühstück in klein reinigte ich beide hinteren Laufrädern und verlud sie in den GOLF. Die Fahrt führte nach Fahrrad Schricke, der aber nach kurzer Erläuterung der Lage auch nur ein Laufrad fertig stellen könnte. Die Ersatzteilage… *würg* Langsam wird die Luft eng.

Wieder im GOLF sitzend telefonierte ich mit dem Herren von Hörde Bike. Die nächste Anlaufmöglichkeit. Diese Adresse hatte ich jemanden aus dem Radforum genannt, mit einer ähnlichen Aufgabenstellung und der Kollege war anschließend hoch zufrieden.

„Ich könne ab nächste Woche einfach vorbei kommen“, so der Tenor. Nach dem Mittagskaffee hab ich ihm aber schon vorab die Daten und Anforderungen per Mail zukommen lassen.

So kann er vorab schauen was seine Teilelage hergibt und ich würde eventuell nicht umsonst mit dem Kraftfahrzeug anrücken.

Ansonsten wurde der Samstag mit diversen Handgriffen verbracht.

Da war noch eine Abschlussleiste von der Terrasse die einigermaßen in eine optische Flucht gebracht werden wollte, eine Außenseite der Hecke mußte noch in der Höhe gekappt werden und unter einem Gullideckel am Straßenrand lief schon lange kein Wasser mehr ab. Nachdem ich mich dann daran begeben hatte, wusste ich warum.
Bis oben voll mit Erdreich und vor allem Wurzelwerk. Innerlich taucht das schon die Frage auf, was die Stadt da mit den Steuergeldern macht, oder besser, nicht macht?

Außerdem wurden noch die Fahrradteile die vom Umbau über sind gereinigt und für den Verkauf bereit gestellt (die Verkaufsanzeige kommt morgen hier, im Radforum ist das schon on).

Das Abendessen bereitete ich mir wieder auf dem Canway Holzvergaser zu, wie schon das Wasser zum Caffee…

…und zum Abschluss gab es noch ein sehr angenehmes Abendprogramm.

Sonntag: ja und jetzt? Der Espresso doppio wirkt, ein Frühstück wäre noch gut. Dann wird es wird wohl auf eine Radrunde hinaus laufen. Grobe Richtung Norden und dann in einer Schleife zurück.
Der Stahl Renner kann gut bewegt werden, das Wetter sollte passen. Macht das Beste aus dem Tag und bleibt gesund!  😉

44.154km/ 23.03.2021

März 24, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: auch wenn es einem schwer fällt, so am frühen Morgen die ersten Textzeilen. Noch sind die Finger in Kombination mit den Gehirnteilen etwas träge, aber das kommt gleich. Wochenanfang und ich merke wie ich in der Badezimmer-Dimension denke. Motto: wann wird die Dusche zu gebrauchen sein?

Montag: naja und wie das eben so ist, noch hocke ich am Küchenstammplatz einen Teil der Radkleidung schon angezogen und nippe am Doppelten.
Irgendwie habe ich ein gutes Gefühl und das besagt, heute ist es trocken, also kein Regen und ganz so frisch wie es nochmal letzter Woche war ist es auch nicht. Gleich werd ich nach bekanntem Muster die finale Wetterlage checken und mich dann auf machen. Zeit lassen kann ich mir heute, da ich heute den späten Mann am Job mache. Bedeutet eigentlich nicht vor acht ein stempeln, dafür dann aber warten bis die letzte reguläre Tour drin ist. Das bringt dann ein Schichtende mit etwa Halbfünf mit sich. Entsprechend spät werd ich also wegkommen und ebenso spät hier einrollen. Dann wieder den Duschten machen um irgendwann am Futtertrog zu hocken. So also die Perspektive.

Aber bis dahin werd ich mal sehen wie ich den Tagesstart gestalte? Man könnte ja rein theoretisch eine verlängerte Jobanfahrt zaubern. Bis jetzt hab ich aber noch keine echte Idee woher, wo lang? Ich lass mich mal überraschen. Und GO!

*eine Zeit lang später*

Da haben wir ma‘ nix verkehrt gemacht.

Also, es ging mehr oder weniger spontan im Navihirn zusammen gestrickt erst durch den nahen Heimatwald, dann ein Stück über die ganz alte Jobstrecke, die dann wiederum an jene Querung anschließt, die ich seit ein paar mehr Tagen recht gerne nutze.

Aber ich hab mich dann aber nicht auf die übliche Kuhbachtrasse fallen lassen, sondern bin südlich an Wellinghofen, nördlich der A2 vorbei. Ab da aber doch final auf die Sesekeradroute.

An der Seseke angekommen wurde noch eine kurze Expedition unternommen.

Immer wieder entdeckte ich am nahen Lauf der Seseke eine sehr interessante ausschauende Baumreihe (Hängeaktion?). Die Zufahrt und das relativ kleine Areal mußte natürlich erkundet werden. Hier ein Bild von der Zufahrt, noch oben am Acker entlang.

Unten in der Senke der Seseke war der Boden wieder arg feucht. Ein paar Meter war damit auch Gehstrecke angesagt. Hat sich aber fast gelohnt. Die Lage ist fast genial und hat sich damit auch fast gelohnt. Nur fast weil die Bäume zu eng stehen, jede Menge Äste sind im Weg, abhängen damit nicht möglich.

Genial trotzdem, weil man in der Senke sowohl eine gute Portion Windschutz, aber auch Lärmschutz vor der nahen A2 hat. Das bisschen Müll was rum lag wurde verladen und dann ging‘ s zum Job.

morgen müll_ergebnis

Ich würde mal sagen, eineinhalb Stunden Fahrzeit in nett, aber vor allem abwechslungsreich zum üblichen Turn.

Meet & greet: nachmittags ging es erstmal relativ gerade aus an meiner Rennbahn entlang. Eine Arbeitskollegin hat dort ein Kaufangebot für ein Haus und da wollte ich doch ma‘ schauen. Man kennt die Ecke ja. Im weiteren Verlauf traf ich dann mal wieder den Crasy E-Biker. Natürlich grüßten wir uns je mit den ausgestreckten Victory-Zeichen.

Zum Abschluss noch eine Runde am Lippewehr her. Gegenüber der Fischtreppe mal kurz angehalten und geschaut. Nette Ecke dort.

Dienstag: mal wieder eine Jobanfahrt am Südufer des Channel entlang, dabei die längere Passage am Beversee vorbei genommen. Was für eine wunderschöne Ecke. Vor allem so früh morgens.

Keine Menschenseele da, nur diese Ruhe und dann das Lichtspiel was durch die Bäume kommt. Kurz nach der „Einfahrt“ hatte ich plötzlich ein Reh keine zwei, drei Meter neben mir.Das hat mich wohl nicht von schräg hinten ankommen hören, ist aber auch nur ein paar Meter weiter gelaufen und blieb dann stehen.

Meet & greet II: auf der anderen Kanalseite lief dann der Husky-man, auch der wurde natürlich, wider quer über den Kanal, gegrüßt.

Nachmittags bin ich dann die gleiche Strecke zurück, also nochmal durch das Areal des Beversee.

Nach einer Luftholpause, irgendwie muß man ja den Mist mit dem Corona mal wegdenken können unglaublich was da zur Zeit mit unserer Regierung und deren Maßnahmen läuft, entscheiden die das jetzt stündlich welche Maßnahmen, sinnig oder eher schwachsinnig kommen oder würfeln die das schon? Sollen mal lieber zusehen das sie das Impfdesaster in den Griff bekommen. Escobar hockt doch im Knast und sagte sich, von dem Zeug was die geraucht haben, davon hätte ich früher mal was verkaufen sollen.
Jedenfalls gab es für mich eine Luftholpause an einer Senke mit Wasserlauf. Wunderbares Plätzchen.

Zum Abschluss bin ich dann aber noch eine andere Waldstrecke gefahren, wo beim letzten mal ein megafetter Baum quer lag. Dieses mal war der Baum weg, aber ein echt üble Rinne war auf dem Weg. Ob die fahrbar wäre mußte ich mal ausprobieren. Heute hab ich aber lieber geschoben.

Kurz vorher habe ich aber noch bestes Buchenholz von einem umgestürzten Baum aufgesammelt. Wenn das da so liegt, kann ich da nur ganz schwer dran vorbei gehen.
Leider habe ich aber auch noch altes Flatterband an der Stelle aus dem Wald geholt, wo der fette Baum mal quer lag. Schönen Gruß an die Waldarbeiter: ich hab dann mal den Müll mitgenommen.  😦

Ja, das ist so bis jetzt passiert, mal sehen was im weiteren Verlauf der Woche noch so kommt? Bleibt gesund und macht Euch einen netten Tag so wie geht.

Meet & greet

Januar 5, 2021

Meet & greet: auch wenn es Winter ist, irgendwie trifft man ja immer die selben Köppe. Und darüber schreib ich jetzt mal hier.

Natürlich treffe ich die Leute meistens auf den täglichen Strecken zum Job hin, eher aber auf dem Rückweg. Ich fange mal mit dem frühen Vogel, der als erster den Wurm fängt an. Eben weil ich ihn auch schon mal früh morgens treffe.

The husky man: ihn traf ich das erste mal schon vor Jahren und war damals auch super erstaunt.

Am Preußenhafen kam ich seinerzeit am Nordufer fahren an und wechselte die Seite via einer Brücke. Es war früh morgens und dunkel und wie ich mich so die erste Rampe im Scheinwerferlicht hochkurbel, kommt mir kurz vor der ersten Kurve ein Husky entegen. Da ich schon langsam bin komme ich an der Innenseite vorbei, doch nach der Kurve dann…

… vier, fünf oder auch sechs weitere Huskys! Ich höre nur ein:„rechts“, und schon laufen alle Tiere wie an der Hutschnur gezogen rechts. Mich lassen sie förmlich links liegen. Man grüßt sich und zieht von Dannen.

Ein paar mehr Tage spät trifft man sich immer wieder, grüßt sich natürlich und irgendwann bleib ich mal stehen und spreche ihn an. Ich lobe natürlich die gute Erziehung der Hunde und wir kommen wohl kurz ins Gespräch.

Im Verlauf der Zeit halten wir beide auch immer wieder mal an und tauschen uns aus, andere Male wird halt nur gegrüßt. Hier mal ein Bild von weiter hinten.

Inzwischen weiß ich, daß er seine Hunderunde mindestens zweimal am Tag macht, die Anzahl der Tiere reduziert hat, vom Schlittenhunde fahren weg ist und nur noch zwei Tiere als Zugtiere für das Gepäck behalten will.
Natürlich ist er im Urlaub auch in nördlichen Ländern entsprecheden unterwegs und genießt dort das Outdoor Leben. Natürlich haben wir uns darüber auch mal ausgetauscht.

Die Brüder: die beiden treffe ich eigentlich immer im gleichen Zeitfenster und das ist nach der Schicht. Ob es allerdings Brüder sind, entzieht sich natürlich meiner Kenntnis.

…weil groß gequatscht haben wir bisher noch nicht, doch dafür wird stets gegrüßt. Auch sie machen wohl so ihre Runde. Denn als ich neulich sehr spät Schicht hatte, kamen sie mir sogar auf der Radtrasse entgegen.

Der grauhaarige Preußenhafen Rentner: auch er treibt sich im Dunstkreis des Preußenhafen/ Seepark Lünen regelmäßig rum. Im Sommer auch gerne mit dem Rad, aber auch zu Fuß.
Wenn ich da so auf meine Heimfahrt „einsteige“, dann sitzt er aber auch oft auf einer Bank und hält den Kopp in die Sonne.

Natürlich grüßt man sich auch und auf der Rückfahrt von einer Heimattour, wo ich auch eine letzte Pause am Seepark machte, saßen wir zusammen auf einer Bank. Ja, damals ging das noch.

Die Ex Kollegin: ich bezeichne die junge Frau, zumindest jünger als man selbst ist, mal als Ex-Kollegin, weil sie mal im technischen Bereich an unserem Job gearbeitet hat.

Irgendwann wechselte sie mal die Stelle nach außerhalb, wo ich sie dann auch gelegentlich traf. Ab eine Zeitpunkt war sie aber auch wieder weg.

Ich also letztes Jahr wieder auf der Heimfahrt am Nordufer des Datteln-Hamm-Kanal ca. 2 km von Seepark entfernt, traf ich sie wieder.

Sie war gerade mit ihrem kleinen Hund unterwegs und ich hielt natürlich auch  wieder an, man grüßte sich ja sowieso.

Witziger Weise wohnt sie am Sockel des Kanaldamm wo ich sie traf. Und so trifft man sich immer mal wieder. Sie mit Hund, oder neulich joggend und ich halt mit dem Rad.

Der wahnsinnige E-Biker: ihn hab ich zwar schon länger nicht mehr gesehen, was aber eher daran liegt, daß ich nicht mehr so oft/ regelmäßig auf meiner Rennbahn unterwegs bin. Außerdem, er ist auch eher der bekennende Schönwetterfahrer.

Aber man kennt sich halt auch und auch wenn man sich inzwischen nicht mehr so oft sieht, der großzügige Handgruß aber auch mal ein kurzes Wort gibt’s dann aber auch.

Ja so ist das. Ich find das immer wieder gut diese aber auch andere Leute zu treffen. Man kommt dann doch oft irgendwann ins Gespräch und dann freut man sich, wenn man sich späz wieder trifft.

39.462km/ 23.10.2020

Oktober 23, 2020

…und sonst?: ja war ja mal wider irgendwie klar, schaue ich gerade so in meine Trainingsverwaltung im IBC (international Bike Community), hatte ich dort beim CAADX die falsche Auswahl getroffen was die Bestückung der Reifen angeht.
Ein bisschen Background dazu, man oder eben Frau kann sich in dieser Trainingsverwaltung verschiedenen Fahrräder anlegen und so Fahrleistung, in meinem Falle aber ausschließlich Fahrleistungen was die Bereifungen angeht, auswerten lassen. Ich finde das recht praktisch, weil man so sehen kann, welcher Reifen hält wieviel Kilometer? Naja und da ich ja erst neulich den Testbericht – Physik Continental MountainKing CX Faltreifen 35-622 – abgesetzt hatte, fiel schon beim schreiben auf, daß irgendwas mit der Laufleistung nicht stimmen könnte.

Und siehe da, mir ist aufgefallen, daß ich nach meiner Cyborg-R Geschichte den falschen Reifen in der Trainingsverwaltung ausgewählt hatte. Zum Glück stimmten die Einträge vor der OP. Denn sonst hätte ich bis in den Februar hinein ändern können. *puhh!* Aber zum Glück war dem nicht so und so konnte ich in ein paar Minuten am Sonntagvormittag den Bautz beheben. Die gute Nachricht, der Reifen hatte ja im ursprünglichen Testbericht nur knappe 1.600 Kilometer gelaufen. Jetzt mit der Korrektur sind’s immerhin satte 3.487km, dafür aber inklusive der gestrigen Tour.

Ach ja, hatte ich nicht die Tage noch ein wenig sinniert ob ich dem Continental GP 4 Seasons in 32-622 nicht doch gegen einen anderen mehr komfortablen ersetzte, hatte ich gestern ein wohl passendes Exemplar gefunden.
Und so hat das Haus Continental einen Speed King CX Performance in 35-622 Dimension als Faltreifen im Programm, wo die Druckwerte steigend von 2,5 bis 5,5bar variiert werden können. Käme dann auch bei Bike24.de das Stück ein schlappen Zwanziger und somit im brauchbaren Preissegment. Hintergrund ist einfach der, ein breiterer Reifen kann mehr Unebenheiten aufnehmen und mit der größeren Bandbreite im zu fahrenden Druck, kann man den dann auch noch besser abstimmen. Man wird ja älter *lach* nein, die Straßen bzw. die Strecken die man ja so bevorzugt fährt, sind eben nicht immer Asphalt in Landebahngüte.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren: naja die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub startet recht dynamisch. Mit dem Gang vor die Burgpforte am frühen…

Montag: …Morgen wurde klar, so frisch ist es mal gar nicht. Es ging im gemäßigten Tempo am Channel entlang und in Höhe des Hafen Rünthe verschwandt das Biketrickot im Topeak Backloader.
So nur mit dem Langarmshirt unter der Jacke ging das gut. Cool fand ich den Schleppverband auf dem Kanal. Jener hatte mächtig fette Scheinwerfer on board und leuchtete somit auch die Kanalaußenseiten auf‘ s prächtigste aus. Ich hätte auch ohne mein eigenes Licht fahren können.

Kurz vor’m Seepark Lünen ging ich in die Anker, denn da lag was verdächtig schimmerendes quer über meinem Weg.

Bei genauer Betrachtung sah ich aber, es war nur Bling-bling-Konfetti. Seltsame Sachen gibt’s. Die Rückfahrt war der geschmeidiger Art. Einzig zu bemerken ist, ich hatte am Channel wider Flug-Proteine und davon mindesten zweimal was im Auge. Nervt. Helm mit Visier mal anschauen, für demnächst? Jetzt braucht man schon zum Winterpokal eine Brille, damit einem nicht die Mücken in die Linseluken fliegen. Verkehrte Welt.

Ach ja, irgendwie waren meine Beine zu lang, also hatte ich so beschlossen. Ich hielt auf der Rückfahrt kurz an und haben den Sattel höher gestellt. Dann waren die Beine richtig. *grins*

Dienstag: recht gut erholt geht es nach dem üblichen Morgenprozedere raus auf‘ s Rad. Für den heutigen frühen Morgen hat weder mein Empfinden noch das Thermometer gelogen. Die Unterarmreißverschlüsse an meiner Bikejacke werden verschlossen und das windabweisende Halstuch ein Stück höher gezogen. Ja frisch ist es.
Man rollt wieder am Kanal entlang, die Messlatte liegt bei gut erfischenden 3c°. Ich mag das es, wenn die klar-kalte Luft die Szene um einen herum alles in den Winterschlaf fallen lässt.

Am Nachmittag kam es ganz anders, als das was die Meteorologen so vorab verkündeten. Insgeheim hab ich mich schon wider bei Starkwind am Kanal einen abstrampeln gesehen. Warme Temperaturen waren angesagt. Doch bei den Temperaturen blieb es gefühlt im eher frischen Bereich mit knapp was über 10c° und von starken Windböen auch keine Spur, nur der übliche Gegenwind. Dafür hatte es aber immer wider erhöhe Luftfeuchte, ging also.

At home angekommen war das Päckchen angekommen und so wurde gleich nach der Ankunft die Kette und die Bremsbeläge getauscht.

Mittwoch: ich lasse den Tag etwas entspannter angehen, was soll ich auch so früh am Job (fahr ja eh erst später raus)? Draußen hat es was Niederschlag, aber es ist warm. Und so bleibt das Radtrikot gleich in der Fitness-Garage.
Die Regenjacke tut mit dem immer wieder auftretenden Nieselregen ihren Dienst. Dennoch bin ich innen merklich feucht. Es ist einfach zu warm. Auch das Aufziehen der Lüftungsreißverschlüsse im letzten Drittel half nur noch bedingt.

Unterwegs ziehe ich ein, zweimal an der Trinkflasche. Komisch ist das obwohl ich nur eine neue Kette und Bremsbeläge montiert habe, sich das Rad neu anfühlt. Einbildung ist auch eine Form von Bildung. *lach*

Zur Feier des Tages mache ich mir für unterwegs zwei Lachsbrötchen. Den Tag über regnet es sich ein. Ich hoffe zum Schichtende hat sich das erledigt. Eine kurz-verlängerte Heimfahrt wäre ja nett.

*wenig später* Und dann wurd‘ s doch noch deutlich wärmer. Aber mit der Wärme kam auch der Wind. Mal sehen wie sich das noch entwickelt?

Für den Nachhauseweg mußte das CAADX übelst beladen werden. Die Regenjacke mußte in Backloader, die Arbeitshose war auch mal wieder fällig, die abgezippten Beine von der Bikehose, die Mütze, die Handschuhe und das Halstuch. Vielleicht noch was, weiß ich aber nicht mehr so genau.
Der Grund war natürlich, daß es so warm war. Eine dünne Weste vom Job mußte als kleine windabweisende Lösung herhalten. Ist ja sowie so eine Bikeweste. Jedenfalls war es ganz schön warm. Oder mächtig warm.

Unglaublich fand ich den Radfahrer, der seinem Fahrrad einen Eigenbau Verbrennungsmotor verpasst hatte. Zuerst dachte wider so ein Rollerfahrer, die auch mal ganz gerne Radwege nutzen. Doch als er mich überholte, traute ich meinen Augen kaum.

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Auf dem Gepäckträger einen Reservekanister wohl als Tank und den knatternden Motor irgendwo in Pedalnähe verbaut. Erlaubt ist sowas mit Sicherheit nicht und schon mal gar nicht damit auf Radwegen unterwegs zu sein.

Weiter im Text. Gut war, der Wind bließ meistens aus der richtig Richtung, also von hinten. Und weil as so nett entspannt war, bog ich auf eine kurze Passage am Beversee ein.

Meet & greet: bin ich dort gerade so in der Abschussfahrt, habe mächtig Dampf drauf, wen sehe ich da? Meine Physiotherapeut macht einen Spaziergang. Ich geh in die Anker, wir begrüßen und und quatschen auf eine Weile. Fand ich klasse, zumal er auch im nächsten Dorf wohnt, also da wo auch ein Teil der Verwandtschaft wohnt.

Ach ja, die frisch erstandenen Giro Gauge Bikeschuhe haben sich gut gemacht. Und Schuhgröße 46 passen sie top und dies auch mit meinen dicken 600er Meriosocken. Ein Grund warum ich sie mir gekauft hatte. Denn wenn Schuhe zu eng sind, kann das mit dem Warmhalten eng werden.
Der andere Grund für das neue Paar ist, die Sohle ist besser zum gehen geeignet. Vorzugsweise zum gehen auf losem Untergrund. Hin und wider hat man das ja mal, also sind Schuhe mit diesem Nutzzweck durchaus besser.

car-to-go: der Donnerstag mußte dann mal wieder mit dem Golf abgehandelte werden. Der Grund ist ein Zahndoctermin direkt nach dem Job. Und in Anschluss dessen steht der Rucksack mit den Sportsachen bereit. Also T-Rena Gerätetraining. Und weiter im…

Bikealltag & Co.: der Freitag last day of the week, mal sehen was drauß wird? Und eines war sicher, warm war es. Im eher Sommer-Look bin ich los und selbst das war zum Ende hin noch gut warm. Als kleines Leckerli gönn ich mir die Auffahrt auf eine nahe kleine Halde, schaue mir dort im Dunkeln den neuen Pumpertrack an und komme im Kreis gefahren dann am Job an.

Tagesziel ist der Markt freitags in Holzwickede. Fischbrötchen wird anvisiert. Und jenes Tagesziel wurde erreicht.

Leider muß ich aber sagen, am heutigen Tag gibt’s für das Fischbrötchen nur drei Punkte. Ich hatte da aber auch nicht gleich direkt geschaltet. Denn der Backfisch lag schon fertig frittiert in der Ablage. Noch ein wenig hauchwarm, aber von frisch gemacht weit entfernt. Nun gut, Pech gehabt oder eben, wie schon gesagt nicht schnell geschaltet.

Der andere Trick war, mir wurde die Bestellung verpackt gereicht. Ja klar, in diesen Zeiten ist der Verzehr ja nicht direkt gestattet.
Das wusste ich zwar, aber wann war ich das letzte Mal auf ein Fischbrötchen am Markt? Blöde Zeiten.

Für die Heimfahrt dachte ich eigentlich, könnte ich mal mehr ausholen. Aber das Zeitfenster gab nur ein kurze Verlängerung preis. Es wurde dann eine Runde an Cappenberg vorbei. War wieder nett, auch wenn das Wetter irgendwie komisch war. Denn eigentlich sah es nach Regen aus, aber jener hatte sich ja schon am Vormittag ausgetobt. Aber so richtig was mit Sonne oder weniger Wolken war dann auch wider nicht. Ganz seltsam war die Temperatur.
Blieb man stehen, wurde einem sofort warm. Die Luft war sehr feucht und damit auch schwül. Beim Fahren war dann aber die Windweste ein guter Plan.

(natürlich sind von mir noch ein paar Bilder mehr im Monatsalbum gelandet <klick> )

Ach ja, der Sattel (erst am Montag höher gestellt ) war wider runter gerutscht, da werd ich mal genauer nachschaue müssen.
Zu Hause angekommen wurde fix die Waschmaschine gefüttert, der wöchentliche Haarschnitt nebst Rasur vollzogen und natürlich frisch geduscht. Dann stand Essen fassen an und das in ein wenig flotter. Denn am frühen Abend waren wir dann noch beim Herbstleuchten hier im Dorf. Coronakonform mit vorbestellten Karten, was die Besucherzahl arg regelte. Man ging ungelogen maximal in Familienstärke durch den Park. Bis zur nächsten Familie mindestens zwei eher drei Meter Abstand und alle, aber auch wirklich alle, also auch die kleinen Kids hatten Maske auf.

Das Rumschlendern hat mir sehr gefallen, auch einige der Installationen fand ich richtig gut. Leider macht aber die Cam an meinem Handy nicht alles mit, wenn es um Aufnahmen im Dunklen geht. Ist aber auch nicht schlimm, man kann ja nicht alles ablichten.

Von dem bunten Fahrrad hab ich auf YouTube noch einen Film eingestellt. Irgendwie hat mich diese Lichtshow an mein Rad erinnert. Weiß jetzt auch nicht wieso? *lach*

Für den morgigen Samstag steht dann etwas Training auf der Burgterrasse an und dem CAADX werd ich wohl auch mal eine Dusche gönnen. Aber bis dahin ist ja ich Zeit. Also an dann an die Leserschaft ein schönes Wochenende und bleibt gesund!