Archive for the ‘Musik Maschine’ Category

Mal wieder… Restwoche/ 57.078km/ 27.01.2023

Januar 29, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ car-to-go/ Winterfahrten/ Bilder: der Tag nach dem Tausender beginnt leider ganz ohne Radfahren.

Donnerstag: GOLF fahren ist angesagt, weil es am späten Nachmittag einen bildgebenden Prozess in einer Röhre geben soll. Der Orthopäde bei dem ich letztens war wollte da was besser beleuchtet haben.
Ich mag ja so Tage ohne Radfahren. *rümpf die Nase* Ob ich das, also die wegfallenden Streckenmeters noch nachholen kann? *lach*

05:46Uhr: ich habe bereits den Espresso doppio geschlürft und hocke nun im I-Net rum.

Musik Maschine: beim Thema Schallplattenspieler bin ich gestern weiter gekommen. Dank der Hilfestellung im Dual Board (Forum für Dual Geräte Liebhaber) hab ich nun diesen Subteller (da wo der Antriebsriemen drum läuft ab bekommen und könnte nun weiter machen. Das war dann ganz schön tricky, denn im Grunde wären drei Arme & Hände besser gewesen.

Für brauch ich aber erstmal ein wenig Alkohol zum reinigen des Gleitlager und dann Haftöl. Da beides nicht im Hause ist, will das besorgt werden. Aber da ich ja heute mit dem GOLF unterwegs bin, sollte sich da was machen lassen.

*am späten Nachmittag*

…ein Besuch im Baufachmarkt brachte zumindest Haftöl für ein paar Taler in meinen Besitz.

Alkohol zum reinigen des gut gedienten Gleitlager war nicht auf zu finden, auch wenn ich explizit nachfragte. Verwiesen wurde ich nur in die Malerecke, was dann auch entsprechende Ergebnisse mit sich brachte.
Pinselreinger, Nitroverdünnung, Wachbenzin etc. und das alles in entsprechenden Gebinden. Was bitte war nochmal so schwer an der Frage nach – Alkohol???

Also doch nochmals wo in einen Drogeriefachmarkt huschen und dort nachfragen.

Moto G30: …und dann hat mein Motorola G30 über Nacht ein Update bekommen. Warum muß der ganze technische Kram immer auf einmal kommen? *lach* Neustart mit den ganzen Pin-Nummern war wie üblich-nötig. Wie ich das liebe am frühen Morgen.

Egal, ich kram jetzt meine Sachen zusammen, spüle die Bialetti und fahr dann mal zum Job. Nicht das ich gleich noch im Stau stehe.

Am Abend, im Wartezimmer: da sitze ich nun und warte.

Die Fahrt quer durch das Mega-D-Dorf war gelinde gesag, man entschuldige diese Ausdrucksweise…

…zum kotzen!

Gut, war natürlich blöd. Aber ein Unfall auf einer der Hauptachsen verursachte eine guten Rückstau.
Dann war da noch diese Baustelle wo man zwei Spuren zu einer führte und dann die Baustelle über eine fette Kreuzung umfahren mußte. Ebenfalls nicht fehlen durfte dann natürlich nicht die Zufahrt zu der anderen Hauptachse.

Ja, war schon nett. *würg* Zu Fuß wäre ich wohl schneller gewesen. *lach*

Aber jetzt hab ich’s ja. Nur gleich wird sich die Frage der Rückfahrt stellen. Wir werden sehen.

Spät am Abend: die Rückfahrt ging dann so, war halt nur super spät. Unter normalen Umstände wäre ich schon an der Futtertheke gesessen, alias Küchenstammplatz und dies in geduscht. So ging es direkt ans Abendbrot und erst danach in die Dusche. Entsprechende mistig kam man in den Schlaf, raus war der Mann aus seinem Rhythmus.

Freitagmorgen: das Tagesziel erreicht, aufgestanden und die ersten Zeilen tippend am Küchenstammplatz. Gleich geht’s los, rauf aufs Rad und damit ab in die Restwoche. Endspurt.
Ob mir heute einen Bewegungsausgleich auf dem Rad schaffe, oder doch noch einen sportliche Einheit lass ich mal offen? Da wäre ja auch noch der Samstag als Trainingstag.

10:22Uhr: die Jobrunde läuft so vor sich hin, ich zeichne diese mal mit meinem Bryton Tacho auf.

Die Befestigung des Bryton ist jetzt kreativ, nicht ganz serienmäßig. Geht aber für diesen Zweck.

Der Hintergrund ist, so kann ich sie später exportieren und in meinem Google Maps Account speichern. Falls dann mal jemand aus dem Kollegenkreis die Route aus GPX Datei bräuchte, kann ich sie ihm zukommen lassen. Ansonsten…

… was für eine Jobanfahrt! Hatte mich für eine Streckenkombination aus Lippeauen und dann erneut am Lieblingsaussichtsturm vorbei entschieden.

(Januar Album <klick>)

Bei der letzten Fahrt hatte ich da ja einen Kurzstop gemacht und zwar…

…um an den mittig auf dem Weg stehenden Absperrofosten die Sichtbarkeit zu optimieren. Insgesamt mußte ich feststellen, daß es im Gegensatz zum Vortag deutlich wärmer geworden war.

Half aber alles nix, groß was unterwegs zum ausziehen hatte ich nicht. Erst ab dem Preußenhafen wurde die letzte Schicht an Handschuhen abgelegt. Ansonsten gemächlicher rollen lassen.
Den Wind konnte ich übrigens in seiner Windrichtung nicht ganz zweifelsfrei zuordnen.

Laut Wetterfrosch ist das Nord-Ost, was passen könnte. Aber wie gut die Brise weht, das konnte ich nicht ausmachen. Bleibt also spannend bis zum Schichtende. Ach ja…

Musik Maschine II: in einer Apotheke konnte ich Alkohol besorgen um das Gleitlager am Schallplattenspieler zu reinigen.

13:46Uhr: es gab dann doch keinen Kleine (Espresso) leckeren. Die Zeit passte nicht, aber nun gut.

Am Abend: und dann ging es an die Nachhausefahrt. Kurz vorher noch einmal mit dem Ölkännchen an der Kette entlang gerutscht.
Da die Sache mit der Windlage recht schnell klar war und sich so die Aussage der Wetterfrösche mit Nord-Ost bestätigte, wurde erst mal eine grobe Richtung eingeschlagen. Die lautete via der Sesekeradroute in Richtung Osten und dann mal gucken wie weit ich komme und was geht?

Was geht?

Denn inzwischen war mir auch eingefallen, daß es da am östlichen Rand von Bönen noch einen Wald gab. Der liegt auf einem guten Hügel und wir, also eine Arbeitskollegin und meiner einer, kamen die Tag drauf zu sprechen. Sie geht halt dort mit dem Hund und fand der Wald sei sehr schön. Ich war da seinerzeit mal noch mit dem Volotec und konnte mich nur so dunkel an den Wald erinnern.

In Anbetracht das ich eventuell gut mehr als 50 Kilometer gegen den auchrehct winterlichen Ostwind fahren könnte, lockte ein Ausflug zwecks Wiedererkundung dieses Areal doch gut. Erschwerend kam dann hinzu, daß die eine oder andere Nieselregenwolke über mich hinweg zog.
Zwar nix wildes, also im Bereich erhöhte Luftfeuchtigkeit, aber wer weiß. Tja und bei 50km geradeaus wären auch noch gute zweieinhalb Stunden Fahrzeit im Raum stehend.

Das könnte also spät werden und eine zumindest von der Strecke her Abkürzung käme dann gut. Naja und wenn man dann schon mal so auf den Bodenhucke zufährt…

…das Ziel vor Augen, dann kann man auch mal gucken was dort so los ist. Insgesamt war diese Aktion jetzt ganz ach meinem Gusto, schade war nur, ich hatte gar keine Karte zur Verfügung, wo welcher Weg denn jetzt dort im Wald herrührte. Und so schlug ich mich mal intuitiv irgendwie da durch, oder auch mal am Waldrand entlang.

Eine Wanderhütte war zwar vorhanden und würde auch bei ordentlichem Regen guten Schutz bieten, saht aber ehr so lala aus. Da könnte man mal ein wenig klar Schiff machen. Die Hütte selbst, aber auch drumherum. Wobei ich jetzt sagen muß, Müll hab ich dort gar keinen gesehen. Hat mich schon ein wenig gewundert.

Nun gut, war trotzdem nett dort durch zu fahren und sich mal ein wenig um zu schauen, aber bei mehr Zeitfenster und auch ein zwei Grad wärmer, aber vor allem mit etwas mehr Karte, könnte das nochmals interessant sein. Gibt schon nette Ecken hier. Ich bin dann irgendwie am Nord-östlichen Eck raus, wenn ich mich so grob erinnern könnte. Da ging es dann recht direkt ins Dorf.

Die Weltstadt Bönen hat viel zu bieten. Die Frage ist nur, was? Hier und da gibt es als Häuser, also so richtig alte Häuser. Und die Eisdiele ist ein Highlight von Bönen. Sie hatte schon geöffnet.

Eisdiele, eventuell doch mal schnell rüber düsen auf ein leckeres Eis? Aber irgendwie sollte ich ja nun doch nach Hause kommen. Das Rad wegstellen und entladen, in die Dusche hüpfen, sich den Wanst voll schlagen und dann wieder vor dem MacBook Air diese plöden Blogberichte tippen. *grins*

Ich bin dann auf einem der üblichen Wege bis an den Rand zum Claim. Dann aber doch das letztes Bild, auf den heimischen Boden, viele Meters waren es nicht mehr.

Wahrscheinlich auch schon tausend mal abgelichtet, ist aber auch egal. Ziel erreicht, zumindest eines der beiden und damit stand dann dem Wochenende nix mehr im Wege. Soviel also dazu.

Macht Euch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Ein Sonntag mit Samstag/ 15.01.2023

Januar 16, 2023

Bikealltag/ Musik Maschine/ Sport & Alltag/ Bilder/ Newsticker: ich starte mal mit einem Kernpunkt los.

Nachdem das Samstagsfrühstück mit in Ruhe die Samstagszeitung lesen traditionell beendet war und dann doch noch eine kleine Stärkung den Weg in die Bauchgegend fand, ging es auf eine Fahrt in den Dorfzentrum um beim örtlichen Musikfachmann eine Art Begutachtung vornehmen zu lassen.

Jetzt fällt mir gerade auf, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin das ich es schon erwähnt hatte, kann es aber tatsächlich nicht finden, mein gut gedienter Dual CS 503-2 Schallplattenspieler hat da so eine Erscheinung <klick>.

Nachdem ich ja an dem Gerät den Antriebsriemen gewechselt hatte, waren zwar die Anlaufschwierigkeiten verschwunden, aber leider tauchte immer wieder nach einer gewissen Zeit dieses Tellervibrieren auf.
Wie ich finde, und da wird man mir nach dem Betrachten des Kurzfilms beipflichten, eine sehr unliebsame Erscheinung.

Über das Dual-Board bekam ich ein paar Tips, die aber letztendlich doch dahin führten, daß ich zu einem Fachmann gehen würde. Die Ursachenbeschreibung wäre wohl eine alte Lagerschmierung des Lagers was unter dem Subteller für den Plattenteller liegen sollte.

Hier sollte mittels einer Auffrischung der Schmierung mit vorhergegangener Reinigung des Lagers Abhilfe schaffen. Also wurde per Mail ein Fachmann vor Ort kontaktiert und ich konnte mit der Blechkutsche da mal vorstellig werden.

Ich wurde nach einer freundlichen Begrüßung einem Fachmann zugewiesen der dann die Hand an das Gerät legte. Und dies im wörtlichen Sinne.

Den Plattenteller nahm er runter und mit seinem Fingerspitzen tastete er den da drunter liegenden Subteller, also jenes Teil wo der Antriebsriemen drum läuft und die Scheibe in Bewegung zu setzten in der Hochachse ab. Ich hab das jetzt nicht selbst gemacht aber gesehen und er meinte, da sein zu viel Spiel im Lager was dann zu einem weiteren Resümee führte.

Grundprinzipiell könnte man das natürlich ersetzten. Die Frage sei nur, ob man für so ein altes Gerät noch ein passendes Lager finden würde, aber vor allem würde der Aufwand den damaligen Neupreis (der wohl unter audiophilen Liebhabern angenommen wird) überschreiten.

Nachdem mir dann eine stille Ecke zugewiesen wurde wo ich mich erstmal eine Stunde ausheulen konnte, wie schön das man für sowas Verständis hat und auch gleich passend eingerichtet ist… *grins*

Nein, erstmal sacken lassen und dann mal die rein esoterische Frage nach der Lage bei Ersatzgeräten in Form von Neuware gestellt.
… was natürlich einen Art Reflexhandlung war, worauf hin man ein wieg tiefer in die heiligen Hallen des Musikwahnsinn ging. Eine lange Wand mit verschiedensten Schallplattengeräten standen nun vor uns und er griff ein Einstigesgerät wohl aus dem Hause Pro-Ject was für 600 Euro.

Nachdem dann die Reflexfrage geklärt war, warum ich jenen auch immer gestellt hatte, Reflex halt, zog ich mich dankend und verabschiedend zurück. Das nächste Ziel würde deutlich erfolgreicher sein, denn es war ja schon bekannt. Der Baumarkt in dem man die Tage schon zweimal war lag quasi um die Ecke und so gab es eine weitere Mütze.

Jetzt hab ich eine für den Job, eine für den Burggarten und den Sport draußen und die neue ist dann für Gut, wie man ja so sagt. Fertig war die Kiste. Ach ja, Maisenknödel für die Vöglein gab es auch noch.

Meine wenn auch bescheidenen Ergebnisse bezüglich des Dual Plattendrehers wurde an entsprechende Plattformen verteilt und bei einer guten Tasse Caffee, selbstredend nach der Rad- aber auch Kraftfahrzeugpflege sacken gelassen.

Soweit so gut, der Tag war somit in seinen Formalitäten beendet, womit ich dann den Newsticker durchreichen kann.

Der Caffee und die anschließende Portion Chinanudeln wurde natürlich wie das bei mir so üblich ist nicht einfach so zubereitet, sondern auf einer Esbit Topf-Geschichte <klick> zubereitet.

Nach dem Caffee und der Stärkung ging es dann ins Kino. Die holde Burgdame schlug Avatar den zweiten Teil vor. Den ersten Teil hatten wir damals schon gesehen und ich fand das recht gut gemacht und für eine frühabendliche Unterhaltung sehr angenehm.

Leider lief der Film hier ausschließlich im Großkinobetrieb, welche ich ja so schon nicht sonderlich mag. Sind mir in der Regel zu riesig und zu unpersönlich. Erschwerend kommt hinzu, daß die Gastrokonzepte irgendwie, nun sagen wir, merkwürdig sind.

Wenn man ins Kino geht, dann nimmt man Popcorn und ein Softgetränk. So jedenfalls meine  Ansicht. Nachos gehen zwar auch, da würde ich aber lieber die Käsesoße mit ein paar Nachos nehmen. Ich mag diese Käsesoße. Ist hier jetzt aber egal, es ging ja um das Konzept.

Natürlich bekommt man auch eine kleine Popcorn und ein Softgetränk. Das dann aber zu einem Gegenwert, bei dem man überlegt, ob das irgendwie vergoldet ist. Die aber dargereichten Menüs sind in der jeweiligen Kombination Getränk oder Naschfutter stets günstiger. Kleiner Schönheitsfehler dabei, die Größe.

Wir hatten uns dann nach langem hin und her zu einem Menü mit Softgeränk und Popcorn entschieden. Die Gebindegröße der gewählten Sprite lag bei 1,5 Liter, dazu dann einen gefühlten 10 Liter (die wahre Größe ist mir entfallen, es war aber mit Sicherheit nicht die Maximal zu bekommende Menge) Eimer Popcorn.

Gut auch egal, kann man ja zur Not stehen lassen. Wobei…, Popcorn schmeckt ja schon verdammt gut. Der Film startete in 3D am späten Nachmittag, die Sitze waren gut brauchbar, was bei dreieinhalb Stunden Filmlänge ohne Pause mal gut so war.

Der Film selbst brauchte zwar im ersten Viertel bis er seinen Handlungsfaden mal nicht ganz so transparent gefunden hatte.
Ich hatte das Gefühl, mit jedem Satz, mit jedem Schnitt und Akt, war klar was als nächstes kommt. Das gefiel mir dann in so fern, das der Film einfach ohne wirklich großen Spannungsbogen so runter lief. Schade fand ich das, aber zum Glück…

…bekam der Film dann doch noch jenen Drive wo man sagen konnte, schön erzählt und somit gut gemacht. Vielleicht lag oder liegt es auch nur daran, daß man eine Weile braucht bis man drin ist.

Irgendwann war es dann zu Ende und man konnte, nach dem Zuckerschock entspannt zur Burg kutschieren. Die Popcorn wurden übrigens komplett geleert, im Gegensatz zur Sprite. Das war schon ein mächtige Humpen.

Irgendwann war dann doch Nachtruhe angesagt und wir kommen dann zum Folgetag, dem…

Sonntag: …den ich wie üblich mit dem Espresso-Frühstück startete. Nach der mehr als opulenten Kalorienzufuhr vom Vortag hatte ich aber auch sonst keinen Hunger mehr und machte mich dann relativ zeitnah raus auf die Burgterrasse.
Noch standen ein paar Wolken an, aber es war trocken. Also mal fix die Zeit nutzen. Der sportliche Teil für Rücken & Rumpf standen an und bei dem Wetter lief das auch gut. Überhaupt bilde ich mir ein, ein paar mehr Fortschritte zu merken, als kurz nach der Trainingsumstellung. Nicht zum Nachteil.

Als dann so langsam der Rest der Family aus den Federn kroch ging es auf einen Saunatag ins nahe Dorf. Kurz vor der Abfahrt entdeckte ich noch ein nahende Baustelle am Durchgangsschuppen.

Ich kann mich noch daran erinner, im letzten Jahr hatte ich da schon ma´ großzügig was von diesen schwarzen länglichen Etwas weg gemacht. Inzwischen ist da aber entweder wieder was zu gekommen, oder ich hab’s nicht weg bekommen.

Das Aluwellblech vom Dach konnte ich da nur teilweise durch ein Reststück verlängern. Ich werde da also nochmals ran müssen, gründlich bereinigen und dann im Idealfall das innen liegende aufrechte Aluwellblech von außen vor machen. Das auch der Dachüberstand dann verlängert wird, sollte klar sein.

Gut, dann doch Abfahrt zur Sauna. Irgendwie war das aber ungünstig gewählt. Denn gefühlt waren dort Heerscharen an Familien mit Kids unterwegs.
So einen Trubel hatte ich da noch nicht gesehen. Wir konnten uns da aber irgendwie durchmogeln, auch wenn es in der Sauna selbst manchmal doch enger zuging. Tat auf jeden Fall gut.

Danach war der Tag dann aber irgendwie zu Ende. Zu Hause wurde in großer Runde der Family aufgetischt, die Magengrube reichlich mit Futter gefüllt sackte dann auch der Blutzucker ein stückweit mehr ab, als sonst üblich. Eine Kurzaugenpflege auf dem Sofa verschaffte aber den nötigen Energieschub um den Rest des Tages zu meistern.

Und so hocke ich jetzt hier und tippe die restlichen Zeilen fertig. Die nächste Woche wird kommen. Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Sonntagsstund hat Gold im Mund/ 18.09.2022

September 19, 2022

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Musik Maschine: so Sonntag iss und irgendwie steht das Wetter für heute auf Regen. Aktuell zeigt der Zeiger 12:14Uhr an und ich hab mir gerade erst mal ein paar Nudeln in den Topf geschmissen um sie für das später anstehende Mittagessen bereit zu haben.

Wenn die fertig sind geht’s an den sportlichen Teil des Tages, dieses mal im Dachgeschoss bei musikalischer Untermalung. Bisher ist da nicht viel am Tag passiert. Ausschlafen war Plan A., denn gestern wurd´s spät. Um genau zu gehen werd ich so gegen 02:30Uhr in die Federn geschlüpft sein.

Zuvor waren wir auf einer Familiengeburtstagsfeier mit Reinfeiern. Ist ja nicht ganz so meine Welt, denn so lange auf zu bleiben ist schon eine Übung für mich. Zum Glück hatte ich ja den Samstag für eine gewisse Form der Bewegung genutzt, mich aber praktischer Weise gleichzeitig dem Koffeingenuss hin gegeben.
Aber auch damit wurd´s irgendwann zäh und so war die Heimfahrt dann doch nett.

Die Party war schon nett, zwei Familienmitglieder haben am gleichen Tag Geburtstag und haben dann rein-gefeiert. Ein enger Freund dieses Familienteils hatte schon im Sommer einen Runden Geburtstag und der Herr der Familie ebenfalls.
Naja, und so haben sie die beiden Runden halt gedacht, so eine big party wäre doch eine coole Idee. War’s eigentlich auch.

Für Speis und Trank neben musikalischer Unterhaltung wurde gesorgt, das Ganze fand in einer ausreichend großen gemieteten Räumlichkeit statt.
Bei den Speisen, und das will ich hier einfach mal erwähnen, war’s dann doch irgendwie sehr ländlich, sprich fleischlastig.

Mir ist das nur so aufgefallen, weil es ja heut zu Tage eher bei Buffets gemischter und mit dem Hang zum eher gesunden zugeht. Hier gab es vorzugsweise Fleisch und das in allen Formen. Schnitzelchen und Frikadellen waren die einen Hälfte, die andere waren Wraps gefüllt mit immerhin Gemüse bzw. Salat und dann eben Fleisch.
Der Hammer war, das die Frikadellen noch mit Spießchen gespickt waren und als ich dann eine Frikadelle mit einem kleinen Würstchen aufgespießt griff, war ich doch erstaunt.

Grundsätzlich hatte ich noch die in Hackfleisch eingerollte Fleischwurst vermisst und zum Nachtisch eventuell etwas gebratenes Hack im Pudding. *lach*

Nein, wie schon gesagt, man halt schon gemerkt, wie war das eben früher als man Vegetarier noch für etwas aus dem Jungle hielt, gesunde Kost aus einem Apfel bestand und nur was für ernsthaft Kranke Menschen war.
Aber alles lecker und man kann sich ja durchaus auch mal was gönnen. Bin da ja selbst nicht als Kostverächter bekannt.

Die Stimmung selbst war gut, auch wenn man die meisten Leute nicht kannte, irgendwen kennt man und dann kluckt man zusammen und quatscht halt. Bis die Party dann zumindest für uns vorbei war, die holde Burgdame kam von der Frühschicht und hatte am heutigen Tage noch eine weitere zu bewältigen, dauerte es dann aber alsbald nicht mehr so lange. Die Bettruhe wurde aufgesucht…

…und irgendwann ist man in der nicht mehr ganz so frühen Frühe erwacht. Nach einen kräftigen Espresso doppio und einem darauf folgenden Frühstück ging es in den Tag. Ein wenig weiter wach werden, dann noch einen Fahrzeugtransfer regeln und nun bereite ich hier die Nudeln vor.

Die sollten gleich soweit sein und dann beginnt der andere Tagesabschnitt.

18:12Uhr: der Tag ist dann auch formal gelaufen. Nachdem die Nudeln fertig waren ging es die Stufen nach oben ins Dachgeschoss wo ich dann die Matte schon ausgerollt hatte.

Der Verstärker war schon an und auch der Plattenteller hatte schon ein paar mehr Umdrehungen hinter sich.

Und so ging es dann bei musikalischer Unterhaltung durch das sportliche Programm. Nur für die Klimmzüge mußte ich jedes Mal die 28 Stufen runter, jene draußen auf der Burgterrasse machen und dann wieder die 28 Stufen hoch.
Irgendwann war ich dann aber auch mit dem Plan durch, der Staubsauger wurde noch durch die Hütte geschoben und dann ging es in die Dusche.

Mit der Portion gebratener Nudeln im Bauch wurde dann der restliche Sonntag mit Beitrag tippen und gucken verbracht. Heute geht es früher in die Federn.

Euch einen netten Wochenanfang, einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Musikmaschine – old school

Februar 16, 2021

…und sonst ?/ Bikealltag/ Stories of life/ Musik Maschine/ Bilder: jetzt bin ich gerade über mein altes Gedankengut gestolpert, wobei damals der auslösende Grund ein Blogbeitrag vom appletechnikblog war, und habe festgestellt wie bodenständig aber auch old-school ich doch bin.

Die Geschichte dahinter ist natürlich nicht wieder so einfach gestrickt. Drehen wir die Zeit also zurück.

Die Vorgeschichte zur Geschichte

Ich damals im festen und sehr gut bezahlten Arbeitsverhältnis als Holzwurm in einer Werkstatt die quasi alles für Vobis machte. Mann was waren das Zeiten. Jedenfalls werkelten wir gut rum, konnte aber auch für uns selbst vieles in der Werkstatt machen.

Ich hatte da natürlich auch das eine oder andere gefertigt. Ein schwarzen Kofferschrank, Grundmaße 1 x 1m und 2m in der Höhe, eine Garderobe und Schuhschränke, welche noch heute bei meiner Mutter im Einsatz sind.
Auch der Badezimmerschrank ist heute immer noch bestens im Einsatz. Jener zeigt auch eine gewisse Leidenschaft für das Multiplexmaterial, welche das vorherige bevorzugte Material MDF (mitteldichte Faserplatte/ im Grunde verleimtet Holzstaub) ablöste. Da sag wohl an der eher schnöden Ästhetik des MDF gelegen haben, wogegen Multiplex ja durchaus auch echte Holzhaptik haben kann.

Schon beim diesem Badezimmerschrank machte sich das Material vorzüglich. Es ist grottenstabil und kann in den Oberflächen sehr umfangreich gestaltet werden. Ich hatte damals die Kopfkanten sichtbar gelassen und mir eine Boots Öl-Lack von einem entsprechenden Fachhändler besorgt.
Grundsätzlich kann man also diese Badezimmerkiste ins Wasser schmeißen und nix passiert.

Kurzer Dreh am Zeitzeiger noch weiter zurück. Natürlich war man jung und Musik spielte eine entsprechende Rolle. Eine brauchbare Anlage, wie man das damals nannte, eine gute Auswahl an Tonträgern, auch bekannt unter der Begrifflichkeit Schallplatte oder Vinylscheiben (alternative gab es noch Kassetten *lach* das sind jene Teile, die sich vorzugsweise im Autoradio vorzüglich zu einem Bandsalat verknoteten und einem Lebensjahre raubten um das wider zu richten. Unvorstellbar heute).

Da ich aber weder Schallplattenspieler noch Verstärker selber bauen konnte, beließ ich es bei einem Selbstbausatz von Standlautsprechern aus dem Hause Visaton.
Erstaunlich finde ich, daß es heue noch Visaton gibt und das man in Sachen Selbstbau immer noch gut unterwegs zu seinen scheint. Meine damalige Box könnte ich nicht im Archiv finden, dürfte aber unter dem Namen Atlas, so meine tiefsten Hirnwindungen gelaufen sein. Jetzt gerade beim weiteren stöbern bin ich über das Modell Visaton Alto II gestolpert. So, oder so ähnlich sahen meine Boxen aus, spielt aber keine Rolle. Jedenfalls hatte ich diese ersten Boxen noch aus dem MDF-Material gebaut. Das wurde (wird?) für den Boxenbau aufgrund der Materialeigenschaften auch weiträumig genutzt.

Irgendwann dann aber zog ich mit dem alten Kumpel durch die nahe City und wir schauten mal in einen Stereoladen rein. Der war uns bekannt, war aber augenscheinlich eher nix für unsere Gehaltsklasse. Ja das waren noch Zeiten wo einem nicht jedes noch so erdenkliche Goodie „auf Keife“ sprich Kredit zu 0% Raten bis ins die heimische Stube getragen wurde.
Barzahlung maximal Überweisung waren angesagt, EC-Karte konnte man damals noch gar keine hohen Beträge machen, so meine Erinnerung.

Dennoch war man uns gut gesonnen und wir fanden Platz im Klangstudio. Eine Heerschar an Stereoboxen und eine Auswahl an entsprechenden Soundgeräten standen zur Verfügung. Ich meine man hatte sogar schon zwei CD-Player dort stehen. Die kamen damals so raus und waren inzwischen so knapp bei der 1.000 DM-Marke angekommen. Unglaublich was das für Zeiten waren.

Man unterhielt sich mit uns und erkundigte sich nach dem was man so bisher hatte. Dann machte man den Vorschlag mal ein zwei Kombinationen aus zu probieren.
Die Abspielquelle war ein schnöder Plattendreher, im Volk auch als Plattenspieler bekannt aus dem Hause Thorens (die damalig den aus dem Hause Linn eigentlich in nichts nachstanden, außer in dem Budget was man auf zu bringen hatte so jedenfalls meine Ansicht. Wer also richtig Kohle hatte, der kaufte sich natürlich eine Linn).

Als Treiberquelle diente ein Duo aus dem Hause Cyrus, so ich das noch richtig im Kopf habe, eine Vorverstärkerstufe und eine Endstufe.

Natürlich wurden solche Hörproben blind gemacht. Man wusste also nicht, was gerade wie aktiv war. Man hörte einfach nur zu und gab dann Rückmeldung. Und dann auf einmal schauten wir uns an, Glanz in den Augen und wir wussten nicht was da im Gange war.
Der Fachberater ließ uns noch eine Weile rätseln, bevor er das Ergebnis preis gab. Und zwischen den gefühlt meterhohen Boxen, massiv gebauten und mehrfach aufgestellten taten sich die eher kleinen und unscheinbaren Dynaudio Gemini hervor. Natürlich wusste der Fachberater was er da gemacht hatte und ich warschelte mit einem Prospekt der Box aus dem Hause. Selbstbausatz, einen Elektriker für die Verkabelung hatte man ja an der Hand und ein paar Monate das Geld auf die hohe Kante legen und es war soweit.

War natürlich kompletter Schwachsinn, denn meine Visaton waren ja nicht wirklich alt oder schlecht. Aber irgendwie gefiel mir der Gedanke. Naja und am Hungertuch hatte ich ja auch gerade nicht genagt. Oder, mit ein wenig sparen im Sinne von, die Kohle nicht für anderen Schwachsinn raushauen, war das gut machbar. Man ist ja nur einmal jung.

Die Geschichte zwischen den Gesichten

Irgendwann nahm dann mein Leben einen neuen Lauf, durchaus als dynamisch zu bezeichnen. Frau kennen gelernt, umgezogen, Kinder kamen ins Leben, Haus gebaut und der üblichen Turn halt. Da ich beruflich auch gut eingespannt war, landeten die Boxen im Wohnzimmer und der Rest zeitweise noch im Kopfhörerbetrieb im Schlafzimmerschrank. Dort verweilt auch noch der Schallplattenschrank. Gefertigte aus dem gleichen Material wie die Boxen, nur etwas größer.
Vom Bauprinzip her der Boxone (<klick> lohnt sich, interessierte Käufer könne sich gerne melden) gleich. Hoch & schlank bauend, drei Vollauszugschubladen mit den Schallplatten drin, dafür aber in die Tiefe gehend. Was auch eine Umsiedelung ins DG sperrig machen wird. Außerdem, so ein Stück braucht auch um zur Geltung zu kommen, einen freien Raum.

Die neue Geschichte – heute

Wir schreiben den Sonntag mit der Zahl des 14 Tages des zweiten Monats im Jahre 2021. Da ja meine älteste Tochter wohnlich nun doch ihren eigenen Weg eingeschlagen hat, ist im DG ein Zimmer frei. Da wo was frei ist, kann was hin. Große Motivation was draußen zu machen habe ich heute (also mit diesen ersten Zeilen) nicht, zumal man sich dann ja um sowas kümmern kann.

Also dann mal wacker los, alles zusammen gekramt und ins Dachgeschoss geschafft um es dort zu positionieren. Hier und da wurde nach der ersten Entstaubung nochmals der feuchte Putzlappen geschwungen.

1 stereo aufbau_ergebnis

(noch ein paar Bilder gibt’s im Album <klick> und einen Film im Videoportal <klick>)

Dann begann der eigentliche Aufbau. Der ging eigentlich ganz gut von der Hand, eine Mehrfachsteckose in ein Wandsteckdose gesteckt, Verstärker umgewuchtet und dann den Dual drauf gestellt. Vorher alles verkabelt. Dann die Boxenständer ausgerichtet, die Boxen drauf gestellt und die dann ebenfalls angeschlossen. Hier mal ein paar Bilder.


Als erstes die Basis für die Dynaudio Gemini Boxen. Nachdem ich die Boxen fertig gebaut hatte, purzelte mir ein bester Kollege, seinerzeit Betriebschlösser in einem großen, ach was riesen Stahlwerk, die Ständer zusammen.
Ich war jetzt gerade extra nochmals oben und hab es nachgemessen. 3,5mm ist die Materialstärke und die Ständer selbst sind gute 71cm hoch. Wie man auf den beiden Bildern sehen kann, gibt es eine v-förmigen Querschnitt der Aufrechten, die zudem von unten weg schräg nach hinten oben laufen. Dem Kollegen ließ ich gestalterisch freie Hand. es gab, so meine Hirnwindungen, nur eine paar Absprachen und eventuell eine Skizze.

Fakt ist, stabil sind die Dinger, selbst wenn die Gemini oben drauf mal richtig Bums machen sollten, da schwingt erstmal nix mit an Material. Der Einfachheit Haber hab ich das rohe Stahlmaterial, was gesandstrahlt ist, gegen Rosteinwirkung mit Sprühwachs aus dem Automobilzubehör behandelt.

Zum Boden hin, aber auch die Stellfläche für die Boxen selbst, befinden sich dicke Gummimatten. Ein weiteres Feature um gegen Schwingungsübertragung gewappnet zu sein.


Nach den Boxenständern die Dynaudio Gemini Boxen selbst. Ich muß leider feststellen, der audiophile Liebhaber wird von mir keinerlei Daten erhalten. Ich fasse dieses Thema also so zusammen, wie es Bentley oft pflegte dem Kunden gegenüber zu äußern. Genug. Punkt.

Ich habe in der ganzen Zeit weder den Verstärker und damit auch nie die Boxen so aufgedreht, daß da ein Limit zu hören gewesen wäre. es würde schlichtweg laut, zu laut. Da tuen dann einem die Ohren weh. (Technische Angaben zu den Boxen kann ich aber auch auf die Schnelle nicht so ausfindig machen. Habe aber mal Dynaudio via derer Homepage angetextet.)

Es handelt sich grob um ein Zweiwegsystem. Dabei sind die beiden großen Membranen für die tiefen, aber auch für die mittleren Tonlagen zuständig. Da so eine Box als Konstruktion von innen hol ist, erzeugen die Membranen auf der Rückseite, also im Inneren der Box noch eine besondere tiefe Tonlage. Dies nennt man dann auch Bass-Reflex. Dieser besonders tiefe-satte Ton kann auf der Rückseite der Box durch zwei runde Öffnungen entweichen und so das Tonbild der Box erweitern.
Die hohen Töne werden durch die kleine Membrane in der Mitte erzeugt. Ende aus Micky Maus. Seinerzeit herrschte die Meiung vor, das so ein Zweiwegsytem eine sehr gute Sache sei. Denn je einfacher ein System aufgebaut ist, des so besser kann die Elektronik dahinter, die Weiche welche im inneren der Box steckt agieren. Wen man mehr als ein Zweiwegesystem hat, muß die Weiche als Steuerungseinheit auch aufwendiger sein. Und da ich ein Freund von einfach aber vor allem überzeugenden Lösungen bin… .

Die Orginalabmessungen von 44 x 17 x 34 cm H x B x T habe ich seinerzeit eines Designfeatures erweitert. Die Gehäuse hatte ich nicht mehr aus dem MDF Material gearbeitet, weil ich inzwischen ein Mahagoni Multiplex Material ausfindig gemacht hatte.
Dies stammt aus dem Schiffsbau, war in seiner Optik aber auch in Sachen der Stabilität, also auch eines vermeintlichen Eigenschwingungverhalten dem MDF ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen.

Das Thema Holzschutz und Raubbau tauchte damals gerade so auf, war also noch nicht so ganz im Fokus aller Überlegungen. Anders gesehen, ist dieses Material extrem lang haltbar. Ist zwar nur Schönrederrei, ist aber trotzdem so. An der Stelle sei gesagt, heute hätte man ganz andere Möglichkeiten vergleichbare Hölzer in ähnliche oder gleicher Qualität aber unter Berücksichtigung aller Umweltaspekte zu bekommen.

Ich müßte jetzt noch nachmessen wie die Holzstärke des Materials wäre, mach ich aber gerade nicht (reich ich dann mal nach, genau wie die aktuellen Abmessungen), aber es ist so um die 2cm stark.

Da das Material aus dem Schiffbau kommt, hat es auch eine Stempel des germanischen Lloyd. Das ist ein Zertifikat der für die Beständigkeit und damit auch für die Qualität des Material bürgt. Oder anders gesagt, ich meine der Quadratmeter der Plattenware hatte so grob 350DM gekostet.
Ich meine für die Boxen wären an Material auch noch ma´ knapp 1.000DM drauf gegangen. Kann ich aber wirklich nicht mehr sagen.

Gut, kann man auch als Qualitätsmerkmal sehen. Jetzt fragt mich aber nicht wieviel ich davon gekauft hatte? Ich weiß es nicht mehr, es waren aber schon ein paar Quadratmeter, denn ich habe ja auch noch den Schallplattenschrank aus dem gleichen Material gebaut.

4 stereo box dynaudio gemini_ergebnis

Noch ein paar Einzelaufnahmen. Gut zu erkennen auf der Rückseite die beiden Rundöffnungen für den Bass-Reflex-Effekt und da darunter der Anschluss für die Kabel. Vergoldete Schraubanschlüsse, waren im Preis mit drin, soll den Klang verbessern.

Der Grundaufbau ist dem des Schallplattenschrank gleich. Die Vorderseite und der Deckel ist auf Gehrung zusammen verleimt (beim Schallplattenschrank stößt die obere Schublade auf Gehrung an den Deckel). Der Maserungsverlauf ist länglich, außer am unteren Ende. Dort gibt es einen keinen Riegel als Querverlauf. Ein sehr kleines und unscheinbares Gimick, aber es ist da.
Die Oberfläche des Mahagonimultiplex ist nur geölte also nicht lackiert. Das hebt den optischen Eindruck und schweißt das tolleHolz nicht in einen Lackier. Zumal auch die ernsthafte Frage bestünde, warum ein so mega unempfindliches Material lackieren?

Ein weiteres Gimick sind die Seitenteile. Jene sind aus Red-Zeder Leimholzplatten (von Osmo) gefertigte und habe nur eine optische Funktion.
Und das ist dann auch der Grund, warum die Boxen breiter sind. Denn die Front als auch die Oberseite überdeckt die Seitenteile, so das jene sich in den Korpus einfügt.

Red-Zeder ist ein eher leichtes Holz, hat aber einen sehr angenehmen Eigengeruch (finde ich). Optisch fand ich das vor allem zu den sonstigen Mahagoni-Oberflächen einen guten Gegenpol. Natürlich ist auch dieses Red-Zedernicht lackiert, sondern auch nur geölt.


Damit die Membranen aber auch in Schwung kommen, bedarf es noch einem antreibenden Pärchen. Als erstes der Tonabnehmer, alias Schallplattenspieler. Jener ist ein Dual CS 503-2.

Da es sich um fertige Technik handelt, möge der Interessierte dem hinterlegten Link der Produktbezeichnung folgen. Schwarz, nicht aufdringlich, keine High-End Technik tut aber seinen Dienst. Besser ginge immer, wenn man denn nicht noch andere Hobbys hätte.


Hier die elektrische Einheit als Tonverstärker, was ihm dann damals den probaten Titel Verstärker verlieh. Es handelt sich dabei um einen Sony 730 ES, auch hier sind technische Informationen hinter der Produktbezeichnung hinterlegt. Was das Teil alleine wiegt, kann ich nicht sagen, erwähnt ich ja bereits. Ist auf jeden Fall mal nicht leicht.

Da wird noch eine echte Kupferspule zwecks Energieversorgung verbaut sein. Auch das Gehäuse ist noch aus echtem Blech, die Vorderseite wohl aus massiven Aluminium gefräst. Heute undenkbar, jedenfalls in der Preisklasse. Wahnsinn, ich sehe gerade nach kurzer Recherche, in der Bucht wird für ein neuwertige Gerät…

…immer noch satte 989 Euro gefordert. Ich wüsste jetzt nicht, daß ich damals im echten Laden soviel dafür auf die Kassentheke gelegt hätte? Hammer, könnte aber grob hinkommen. Eventuell hab ich ja ein Sommerschluss-Schnapper bekommen?

Ja und weil´s so schön ist, nochmal das Pärchen im Verbund.

10 stereo pärchen_ergebnis

At last, quasi noch als Dreingabe, der Sennheiser HD 540 reference gold Kopfhörer.

Etwas unschön ist, daß sich sowohl die inneren Polster verabschiedet haben, als auch die äußeren Polster der Kopfmuschel so langsam anfangen zu altern. Noch unschöner ist, schon vor Jahren hab ich mal Sennheiser dazu angeschrieben und gefragt, ob es dafür Ersatz gäbe. Leider sah man sich außer Stande da was für den Kopfhörer zu tun.
Reference gold Qualität geht wohl nicht mehr mit der aktuellen Firmenpolitik überein.

Aber auch hier eine kleine positive Überraschung, ebenfalls in der Bucht gibt’s zumindest ein Angebot zu wohl original Ladenpreis.

Aber auch hierzu gibt es eine Gedichte hinter der Geschichte. Damals hatten wir wo als Schreiner für einen Hifi-Ladeninhaber einen neuen Laden gebaut. Im alte Laden war dieser Kopfhörer im Schaufenster zu sehen. Da ich zu dem Zeitpunkt noch ein einfacheres Modell aus dem Hause Sennheiser hatte, der aber nun wirklich mal deutlich am Ende war, wie schon gesagt das leidige Kabelbruchproblem, was dann ja nicht am Kabel selbst ist, sondern an dem Stecke im Kopfhörer selbst, konnte es ruhig was Neues sein.

Da man damals ja schon sehr gut in Lohn & Brot stand, war dieser Kopfhörer quasi mit den Spesen drin.


Ja und so läuft die ganze Schose jetzt hier im ehemaligen töchterlichem Zimmer. Noch Bildmaterial vom aktuellen Stand.

03:10Uhr/ 15.02.2021

Februar 15, 2021

Morgengruß: und der Wahnsinn hat kein Ende! *lach* Heute noch so früh aus den federn gekrochen und morgen auch nochmal, dann hat der Spuk ein Ende. Ich hoffe, daß dann auch im verlauf der Woche das Wetter mal langsam einen auf Frühling macht.

Sport & Alltag/ Stories of life/ Musik Maschine: der gestrige Tag war eher sehr ruhig. Ja ich war nicht mal großartig draußen. Im Grunde hab ich nur die Jüngste mit der Blechkutsche zu einer Freundin gebracht und beim Training war ich dann auch für viermal für einen Übungspart draußen. In der Fitness-Garage hab ich auch mal den Kopp rein gehalten und noch den Heißluftföhn vom Vortag weggeräumt. Und natürlich auch die Feuerschale gereinigt und weggestellt. Das war’s dann aber auch mit frische Luft. Denn einen Großteil des Tages hab ich damit verbracht, meine Stereoanlage in das ehemalige Zimmer meiner Ältesten auf zu bauen.

So schaut das zur Zeit aus. Natürlich hab ich auch gleich den Plattenteller reichlich drehen lassen, dabei hab ich dann mein Training gemacht. Einen ausführlichen Bericht dazu hab ich schon reichlich torgetippt, hab ihn dann aber doch nicht fertig bekommen. Wird nachgereicht.

Also, habt einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!