Archive for the ‘Outdoor’ Category

Ein Sonntag/ 24.01.2023

Januar 24, 2023

Bikealltag/ Bilder/ Bikebasteln/ Antrieb/ Biketechnik/ Reifen: hier noch ein Nachtrag vom letzten Sonntag.

Als erstes wurde mal die Position der neuen Mütze, griffbereit um die Ecke von der Schiebetür, eingenommen.

Dann wurden die Spikereifen gewechselt. Die Continental Contact Spike 240 kamen runter und wurden durch zwei 45NRTH Xerxes Reifen mit je 140 Spikes ersetzt.

Leider habe ich von den 45NRTH Xerxes Reifen nur einen bereits gut gebrauchten in der nochmals leichtere Faltreifen-Variante im Stall und einen neuen mit satten *grins* 530g auch nicht sonderlich schwere Variante als Drahtreifen.

Das sollte sich im Vergleich zu den schweren 715g Continental Contact Spike 240 schon gut bemerkbar machen. Außerdem, wenn ich mir so das Foto anschauen, gefällt mir das eher offene Profil der 45NRTH Xerxes Reifen besser. Das sollte im Schnee ein weg mehr Grip mit sich bringen.

Warnung Technikkram!

Weiter im Text und zwar beim Thema ausprobieren und Übersetzung, im speziellen hinten bei der Sunrace Kassette mit ihren Übersetzungen von 11-12-13-15-17-19-21–24-28-32-36.

Ich wollte also mal gucken, ob ich die schnellen Gänge mit den 11, 12 u. 13 Zahn an der Ritzen eventuell durch Ritzel der ja nicht im Bestand befindlichen Miche Primato Light 11 Kassette mit 12- 32 ersetzten kann?

Da ich ja eh die Spikereifen gewechselt hatte, könnt ich auch gleich mal die Sunrace Kassette demontieren, säubern und genauer betrachten in welchen Einzelteile sie aufgebaut ist.

Zwar liegen sich die angepeilten Ritzel (=Gänge) durch welche von der Miche Kassette tauschen, aber es harkte Schin daran, daß ich nicht die passenden Zahnungen zur Hand hatte. Hab dann trotzdem mal aufgebaut…

…sah auch soweit gut aus, nur dumm war, ich konnte die Kassette nicht final fest auf dem Freilauf kontern. Sie wackelte also und damit war der Testaufbau ohne Erfolg.

Der Hintergrund ist einfach der, ich nutze diese kleinen-schnellen Gänge quasi gar nicht. Eine weitere Alternative wurde dann im Radforum angefragt.

Jener Plan wäre, die Kettenblätter an der Kurbel zu wechseln. Die sind jetzt auch schon seit dem 20.08.2012 bei 46.502km drauf. Mit den aktuellen 56.891km haben sie 10.389km auf dem Buckel. Klar da geht noch was, aber neu ist auch was anderes.

Mit je um zwei Zahn kleinere Kettenblätter hätte ich wohl auch nicht nur mehr Zugriff auf die kleinen Ritzel (hinten), sondern analog damit auch nicht mehr „Fleisch“ am Berg. Denn der Unterschied zwischen einer Übersetzung von 30-36 auf nur noch 28-36 macht sich auf jeden Fall bemerkbar.
Das wären dann ein 44z T.A. Kettenblatt und ein 28z T.A. Kettenblatt. Kann man ja mal überlegen.

Newsticker/ Outdoor: tja und dann war da noch die Geschichte mit der Boardküche <klick>. Ansonsten Euch einen netten Tag und bleibt bitte gut gesund!  😉

 

 

Mit aller Macht/ 56.891km/ 20.01.2023

Januar 21, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nächste Einstellung im Radalltag.

Mittwoch: ich klettere zwar wie gewohnt aus den warmen Federn, weiß aber auch, das ich mehr als gut Zeit habe.

Den Traum, die Idee das es an diesem Morgen zu einer entspannten aber auch kilomterreichen Jobanfahrt kommen wird, habe ich bereits verworfen.

Bei der üblichen Kombination aus flüssigem Schub und ein wenig Unterlage dazu lasse ich zunächst die Zeit verstreichen.
Ich nutze die Zeit und bereite einen neuen Artikel vor, krame dazu noch Bildmaterial hervor, werde aber auch in meinem sehr bis extrem umfangreichen Google-Album fündig.

Dann kommt er doch dieser Moment. Mit dem Öffnen der Burgpforte kommt es einem zunächst gar nicht mal so kalt vor. Der Blick auf das Thermometer geht nicht unbedingt konform mit dem körperlichen Empfinden. Überhaupt…

…steht da der Zeiger tatsächlich kurz vor -10c°!!! Natürlich weiß ich, daß das Thermometer vor der Burgpforte stets einen deutlich niedrigeren Wert anzeigt, als das im Burggarten.

Eine weitere beruhigende Tatsache ist, so ab -5c° kann man von einer eher trockenen Kälte ausgehen und auch der Wind ist in der Regel kaum vorhanden. Mit diesen Pluspunkten beginnt die Anziehorgie.

Ich greife die Dinge die schon bereit liegen und holen aus der obrigen Kleiderkammer noch was hervor.

Schritt zwei, die Sachen werden der Reihenfolge des Anziehprozesses gestapelt. So wühle ich nicht unnötig rum, kann aber auch nix vergessen.

Bis ich mit zwei Unterhosen, den Knielingen und drei Shirts da stehen, vergehen gefühlte Stunden.

Jetzt noch die Radhose an, die Reflexstulpen über die Fußgelenke und in die neuen Vaude Winterschuhe schlüpfen. Nächster Schritt die Jacke an zu ziehen ist unspektakulär.

Zu guter Letzt kommt die Murmel einpacken. Zuerst die Sturmhaube, dann die andere neue Sturmhaube mit Nasen- & Gesichtsschutz drüber. Hier immer wieder nett, genau diese beiden Teile zurecht zupfen. Nicht das was wo im Auge hängt oder ein Luftschlupfloch ist.

Dann hat man es aber. Gut, die Handschuhe kommen ja erst quasi vor der Abfahrt drüber. Aber die Handgelenkstulpen dürfen schon abgezogen werden. Ja und genauso lange wie man das hier liest, dauert es auch.

Kurz vor dem Start entschließe ich mich direkt zum Kanal hoch zu fahren und mich dann am Südufer entlang gen Westen rollen zu lassen.

Rollen ist dann auch das Thema, denn bei der Kälte, was dann tatsächlich in der Spitze nur -5c° hatte, ist mit fixem fahren nicht viel 
Innerlich sträubt sich der Körper fast mit aller Gewalt. Aber er verliert gegen mich! *grins*

Mit aller Macht

Da ist er nun doch wieder, der Winter. Unverholen lacht er einem ins eisige Gesicht und gibt eisklar vor, wer das sagen hat.
Wer sich ihm nicht beugt (oder unpassend gekleidet ist) oder anpasst, wird an ihm veregehen (sich den Allerwertesten abfrieren).

Nur wer die Kleidung, Gerätschaften, im meinem Falle die Spikereifen, und das Wissen um ein Verhalten unter diesen Umständen hat, wird bestehen. Wobei mir da doch ein Zitat einfällt. Und zwar aus Idianer Jones.

„Nur der bußfertige Mann wird bestehen. Nur der bußfertige, der bußfertige. Der Bußfertige kniet!“ Und schwupp, Indy kniet sich hin, und scharfen Sägeblätter rauschen über seinen Kopf hinweg.

Nun, ganz so wild ist es an diesem Morgen nicht. Vor allem nicht so abenteuerlich. Ich rolle also zum Kanal hoch und bleibe schon nach fünf Kilometern erstmalig stehen, um warmes Blut in die Fingerspitzen zu fächern.

Dann geht es weiter, aber ich sehe nicht wie schnell. Meine Augen wollen auch nicht auf den Tacho schauen, auch ihnen ist es zu kalt. *lach*
Kurz nach der Marina in Rünthe fächer ich ein weiters Mal warmes Blut in die Fingerspitzen.

(Januar Album <klick>)

Bis zum Ziel dann nur noch kurz vor der Baustelle der neuen Hafencity Bergkamen. Ab da hab ich auch meinen Turn gefunden, ich bin warm, vielleicht auch einen Tacken zu warm?

Bikeklamotten/ Handschuhe: das war dann auch so ein Tag, wo meine neuen Alpaka Stulpenhandschuhe zum Einsatz kamen.

Ich beginne die Geschwindigkeit seicht zu kontrollieren. Zu schnell würde bedeuten, daß zu viel Schwitztfeuchte entsteht. Auch wenn sie gut raus kann, Membrankleidung sei dank, es könnte zu kühl werden.

Innerlich befinde ich aber, wenn die Nadel wo zwischen 16,5 und knapp was mit 19km/h steht wird das bis zum Ziel passen. Was es dann auch tat.

„Gut das ich keine verlängerte Anfahrt angegangen bin“, denke ich so. Aber das lag ja auch am Wetter. Aber auch jenes entschuldigt sich mit seinen Szenen.

Man(n) kann die Kälte förmlich sehen. Ankommen, frisch machen, umziehen und ab in den zunächst sehr gemächlichen Arbeitsalltag.

Am frühen Abend: …ging es dann auf die Heimfahrt und ich kann mich für einen kurzen fotografischen Moment mit einer Veränderung befassen.

Es war mir schon am Vortag aufgefallen und hatte auch direkt nachgefragt. Die übliche Crew stand ja am Kiosk und wusste bescheid. Die Bäume am Kiosk hatte man abgeholzt!

Das Ausrufezeichen stand dann auch vorgestern Morgen in meinen Augen, doch am Nachmittag klärte sich die Sache auf.
Die Bäume die dort standen hatten ihr Lebenslicht ausgehaucht. Die Ursache dafür war, der zu arg verdichtete Boden.

Die Beruhigung folgt sogleich, es werden neue Bäume gesetzt und dieses Mal das Erdreich dafür entsprechend aufgelockert. Und wie man mir die Info so steckte, fiel es mir auch ein. „Ja klar“, hatten die Bäume in den letzten Jahren doch eigentlich gar keine Blätter mehr getragen.

Weiterfahrt am Südufer mit einer zunächst schnellen Passagen durch die süd-östliche Siedlung von Rünthe…
…nur um dann hier kurz vor dem Burgtor noch einen kleinen Harken zu fahren, um die eine Stunde voll zu machen. Der Tag ist gelaufen, die nächsten beiden werden zumindest vom Arbeitsalltag entspannter. Traurigkeit darüber muß sich nicht einstellen.

Donnerstag: soweit so gut, noch etwas verpeilt hocke ich am Küchenstammplatz, der Espresso doppio ist bereits Geschichte. Draußen wohl noch alles gut, also mal wacker in die tausend Schichten geschlüpft und dann Abfahrt.

…vorher aber noch die Auswahl der Handschuhe umgestellt, denn meine Nasenspitze sagte:“es ist wärmer als gestern.“ 

Schön…

…ist dann was anderes. Ich rolle also los und bige gerade eben zum Kanal hoch, da beginnt es zu schneien.

Mein erster Gedanke ist, wie werden sich die Continental Contact Spike 240  im Schnee so machen?
Es kommt nicht viel, dafür kontinuierlich. Auf dem Boden bildet sich zwar ein weißes Etwas, in der Masse ist es aber eher wenig, dafür feucht-nass.

„Halt, da war doch was? Ja genau, feucht-nass und Kollege du hast nur die normale Radhose an, nicht die Regenhose.“ Dumm gelaufen. Ein paar Gedanken werden durchgespielt unter einer Kanalbrücke einen entsprechenden Kleidungswechsel an zu gehen.

Man hat ja alles mit, sogar eine Folie für den Boden. Groß genug, bewährt und so könnte man, trockenen Fußes, im wörtlichen Sinne, die Radhose gegen die Regenhose tauschen. Der Gedanke wird dann aber doch verworfen, der Niederschlag hält sich gefühlt in Grenzen. Nur hin und wieder…
…juckt mich dann aber kaum. Auf der Hälfte der Strecke wechsle ich keine Hose. Dann ehr Zähne zusammen beißen (denn so richtig kalt wird es dank der guten Unterwäsche auch in feucht/ nass nicht) und nach der Ankunft die Brockens auf die Heizung legen. Bis zum Schichtende ist dann wieder alles gut.

Weniger gut 

Hatte ich erst ganz kürzlich frohlocken lassen, daß es da einen positiven Zusammenhang zwischen Kälte und dem Wind gibt? Scheiß die Wand an.
Ich kurbel mir einen Wolf und scheine zu stehen. Natürlich wird dieser optische Effekt nich vom Schneefall im Lichtkegel begünstigt.

Dann war da noch der Moment, wo der Lichtkegel einfach nur noch mit Schnee voll war.

Zum Glück kenne ich jeden verdammten Kieselstein und kann, auch dem Kriechtempo dank, die Kunstinstallation am Seepark Lünen nicht mit der vollen Breitseite nehmen.

Direkt danach halte ich an und wundere mich, daß ich wieder gut sehen kann. Was so Schnee auf der Linse des Vorderlichtes doch ausmacht und wie gut ist es doch, wenn man jenen hin und wieder ma‘ entfernt.

Was ein Tagesstart. Um die Punkte für den Winterpokal brauch ich mir keine Sorgen machen.

Der Arbeitstag nimmt Fahrt auf und alles ist gut. Die Klamotten sind trocken und werden auf die Seite gelegt. Plan für die Restwoche: heute Rücken & Co. aber drinnen im Dachgeschoss bei der Musikmaschine.
So hab ich dann morgen „frei“ und kann geschmeidig ins Wochenende gleiten. Außerdem könnte ich so mal gucken wie ich den Subteller vom Dual Plattenspieler runter bekomme.

Gesagt, getan 

Die Rückfahrt zur Burg war zwar nicht sonderlich schnell, aber das war ja auch nicht das Ziel. Am Preußenhafen werden bereits neue Bäume gesetzt.

Zu Hause angekommen wurde dann routiniert das Tagessoll absolviert und gut war. Beim Plattenspieler ist zwar nix passiert, aber ich habe brauchbare Infos erhalten.

Freitag: mit manierlich 19km/h geht’s ab zum Job, ich wähle eine leicht veränderte Streckenführung. Am frühen Nachmittag…

…geht es trotz bessere Wetter, es ist mit 1c° erstaunlich warm und der Wind kommt auch aus der besseren Richtung, relativ unmotiviert zurück zur Burg. Die Folge ist, ich sammele an zwei Stellen etwas Brennmaterial in Form von gut trockenem Holz/ Ästen und Birkenrinde auf.

Die Fundstellen lachte mich so an und alles wurde an bewährten Stellen am CAADX verstaut.

Ach ja, am Preußenhafen hat man die frischen Bäume eingepflanzt. Ist zwar alles noch nicht fertig, aber dieses Mal lässt man den Bäumen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen. Der Boden wurde großzügig ausgehoben und vor allem aufgelockert.

Ist zwar noch nicht alles fertig, aber schaut schon gut aus. Nach der Ankunft auf der Burg wird dem CAADX eine gründlichere Schlauchwäsche gegönnt, das Streusalz ist nicht der Burner und ich verstaue…

Outdoor: …meine Cocoon Ultralight Hängematte in den gestern abgeholte modifizierten kleinen Packsack.

Ich habe von kundiger Hand an einem langen Ende eine Metallöse einsetzten lassen. So kann ein Ende der Hängemattenaufhängung dort raus schauen und man zieht die Hängematte nur noch aus dem Packsack raus.
Dieser Vorteil spiegelt sich dann auch beim Abbau der Hängematte wieder. Der Packsack kann so lange am Baum/ Baumgurt hängen bleiben, man steckt vom anderen Ende kommend einfach die Hängematte rein.

Das Wochenende

Am Wochenende, genauer wohl am Sonntag werd ich wohl mal meine bisherige Continental Contact Spike gegen die noch im Hause befindlichen  45NRTH Xerxes Spike-Faltreifen  (30-622) tauschen.

Irgendwie haben sich die ersten Eindrücke das der Reifen doch flotter rollt als die 715g/ pro Reifen vermuten lassen zumindest in dieser Woche nicht ganz s heraus kristallisieren können.

Euch denn noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

WürfHel Sonntagstour/ 56.413km/ 08.01.2023

Januar 9, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: sagen wir es ist Samstag und man hat da so ein Ziel <klick> für den Folgetag vor Augen.

Auf einer August-Radtour bin ich ja mal ein wenig bei der angehenden Wärme-Hitze los und von Nord-Osten her kommend via der Emscher-Radroute durch ein paar mehr bekannte Orte vorgefahren.
Ich zitiere mich mal selbst. „…nach der Schnettkerbrücke am linken Hang mitten auf einem Feld ein mich wohl ansprechendes Konstrukt. Es war ein gutes Stück weit entfernt, sah aber so aus, als hätte man eine Holzkonstruktion um einen Baum herum gebaut.

Das sah jetzt aber nicht wie ein Holzkasten aus, auch wenn es eine quadratische Grundform hatte, sondern war wohl von innen begehbar und man konnte durch die Holzlatten raus schauen.
Das werd ich mir auf jeden Fall noch mal in Ruhe anschauen müssen, ist ja genau mein Ding.“ Naja und das sollte nun mal erkundet werden.

Bike & Pack/ Outdoor: Mit von der Partie wird der neue Origin Topf sein, auch um mal zu sehen wie er sich im Packmaß und der Packbarkeit selbst macht. Dose Ravioli zwecks mittäglicher Stärkung war im Gepäck.

Die Fahrtstrecke & Zeit wird liegt mit knapp 2h pro mehr oder weniger direkter Fahrt hin der zurück auf Augenhöhe mit dem, was ich mir so dachte.
Wobei ich mir da wirklich keinen Kopf mache wie oder woher ich fahren werde. Das überlass ich mal meinem spontanen Kopfnavi.

Sonntag: Abmarsch und damit beginnt die Tour. Erste Streckenführung, mal ganz ungewohnt für mich, im Hellen und dann noch in die verkehrte Richtung *lach* durch die Lippeauen.

(WürfHel Tour <klick> Tagesalbum)

Danach ging es mehr oder weniger recht direkt am Stall vorbei um mich dann aber über DO-Eving ins Zentrum des großen D-Dorfes fallen zu lassen.
Ich wollte einfach mal eine eventuelle Alternative zu der neulich gefahrenen Strecke ausprobieren.

Bikebasteln/ Idee!: ja, die defekte Lenkertasche (hatte ich ja <klick> festgestellt) hab ich nachgeschaut, die hab ich schon drei Jahre. Da wird’s also wohl kaum was mit einschicken und tauschen.
Hab dann für heute und die nächsten Tage einfach zur zusätzlichen Sicherung einen stabilen (roten) Gurt drum gemacht. Geht ja auch.

Ja und die Idee meine zusätzlichen 1l. Trinkflaschen gegen Kälte zu schützen, hab ich heute auch mal ausprobiert.
Hab beide Pullen einfach je in einen ollen Wollstrumpf gesteckt und dann beide Flaschen noch in einen Beutel aus Knallfolie gesteckt. Da es aber heute mindestens 7c° hatte, hinkt der Test natürlich. Zumal ich die Flaschen mit dem Wasser auch nicht vorgewärmt hatte. Das hab ich auf der letzten Channel Challenge ja gemacht. Ist auch sinnvoller.

Während ich so mein Sandwich futtere stelle ich fest, das Paar Handschuhe hat auch schon ein wenig mehr gesehen. Ein Loch aber nur in einem Daumenfinger.

Nach der sehr kurzen Futterpause mit Wasser in den Hals laufen lassen ging es weiter in Richtung Eving.

Die Strecke durch Eving ist natürlich auch nicht der Hit. Zu gute kam mir aber, am Sonntag ist nicht viel los auf den Straßen. Und in weiten Abschnitten gibt es auf der Evinger Straße keine Radwegbenutzungspflicht. Ob man da einfach die Schilder vergessen hat? Mich hat’s ein wenig gewundert, war mir dann aber doch egal.

Der dicke Tunnel wurde passiert und kurz danach bei Black Plastic noch eine weitere aber auch letzte Verschnaufpause eingelegt.

Dann ging es recht fix und ich erreichte zunächst das Aussichtsplateau, auch bekannt als Küpperich. Dort sich ein wenig umgeschaut und dann auch gleich das Teil entdeckt, was ich von der August-Radtour im Kopf hatte.
Ankunft und es sich erstmal kurz bequem machen im WürfHel (<klick>)

…einen sehr guten Schluck aus der Wasserpulle und jene gleich mit der Isoflasche nachfüllen. Dann aber doch zuallererst den rumliegenden Dreck aufsammeln (und vor der Abfahrt am CAADX verstauen).

Ein wenig mehr umschauen was das für ein Teil ist, Bilder machen, dann aber doch Pause mit allem.

Was hat der Espresso gut geschmeckt. Und dann die Location gepaart mit dem immer wiederkehrenden Wechselwetter.

Outdoor: ja das mit dem neuen Origin Topf ist ja so´n Ding. Die Handhabung ist ja recht super, man bekommt ja alles rein was man so braucht. Aber nicht weg zu reden ist, vom Packvolumen ist das schon im Vergleich zum Toaks Topf ein Brummer. Grundsätzlich hab ich dazu noch zwei Ideen.

Die erste die mir schon ewig und drei Zeiten im Kopf rumgeistert ist, das Topfset außen unter dem Sattel fest zu machen. Das würde im Backloader ma´ganz ordentlich Platz schaffen. Unabhängig davon, welchen Topf ich nun doch nehmen werde.

Denn ich hab da noch eine Idee zu dem zubereiten der zwei Portionen China-Nudeln. Da ich sie ja trocken in den Topf lege und dann erst das Wasser drauf mache, dabei gerade eben nur die Oberseite mit Wasser bedecke, ist ja beim Toaks Topf immer noch so viel Wasser drin, daß es überschäumt.
Hier hab ich die Idee, ob sich die Chinanudeln im kaltem Wasser aufweichen zu lassen und ob ich so weniger Wasser rein machen könnte?

Also erst einen Portion rein machen, dann kalt Wasser drauf und aufweichen lassen, dann die zweite Portion drauf legen.

Die Idee die trockenen Nudeln klein zu brechen ist nicht sehr brauchbar. Dabei werden sie zu so kurzen Stücken, daß man sie kaum noch auf die Gabel, geschweige denn die Stäbchen bekommt. Man könnte sie noch löffeln, aber das wär’s dann auch.

Aber das werd ich mal hier im Burggarten ausprobieren. Weiter mit erheiternden Bildmaterial…

So ließ es sich schon gut aushalten. Nur der Wind pfiff da schon gut her. Aber davon berichtetet ich ja bereits. Ich hatte aber meine wärmende Daunenjacke unter der Radjacke an und auch ein zusätzliches Mützchen, also zusätzlich zu der Radmütze, bedeckte mein schütteres Haupt. *lach*
Und das Sitzkissen ist ja sowieso immer mit dabei.

Kurz vor der Heimfahrt zog noch eine dicke Regenfront nordwestlich über mich hinweg. Ich selber bekam aber so gut wie nix ab.
Der Standort war genau an der Regengrenze und so gab es nur ein paar müde Tropfen. Als auch dieser Spuk rum war, machte ich mich wieder auf die Socken. Der Müll wurde am Küpperich entladen und so konnte ich leer weiter fahren.

Als nächstes Ziel hatte ich gut motiviert (oder war es doch der Espresso?) die Halde Groppenbruch im Kopf. Auf diversen Vorbeifahrten hatte ich immer wieder drei vermeintlich hängmeattentaugliche Bäume oben gesehen. Doch wie sich dann heraus stellte…

Es sind zwar drei Bäume, aber zum einen sind sie noch deutlich zu klein und außerdem stehen sie wirklich zu weit auseinander. Das war dann also nix. Also wieder runter von der Halde Groppenbruch und dann via Brambauer am Channel entlang gen Burg radeln. Dieses Mal war aber Nordufer angesagt.

Zum Abschluss, also quasi vor dem Einlaufen auf der Burg, konnte ich nicht anders um noch einen kleinen Abstecher, jenen aber schiebend, in ein kleines Waldstück zu machen.

Ich streife umher, sehe mich um, laufe mal bis zum anderen Ende vor wo es eine zuerst sumpfige Stelle, dann aber doch Wasser gibt. Ich finde Wühlspuren offensichtlich von Wild und ärgere mich, daß dieses Stück kaum 1.000m von der A1 entfernt liegt. Die LKW´s rauschen quasi durch den Wald.
Trotzdem ist es schön und ich grübel, ob es doch mal eine Hängematten-Aktion wert wäre?

Abschlussfrage: ob es dann doch hier und dort ein wenig schmutzig auf der Strecke war?

Auch egal, alles ab in die Wachmaschine und die werd ich jetzt erstmal ausladen. Ja und so war das dann heute. Euch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Verrückt, Zeitfenster & spotting/ 29.12.2022

Dezember 30, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Outdoor/ Bilder: auch wenn nicht wirklich viel passiert, irgendwas kann man immer schreiben.

es ist mal wieder soweit. Wenn man(n) hinterher drüber nachdenkt, kommt es einen so vor als sei man ein wenig mehr crasy.

Spotting auf der Jobrunde.

Nice place to be, oder auch mit Hängematte nicht die übelste Wahl.

Verrückt

Und dann fährt man weiter und gönnt sich ein Koffeingetränk, so wie in alten Zeiten, ausnahmsweise mal in einem Wegwerfding.

Aber halt, wegwerfen?! 250ml sind eigentlich ein gutes Volumen für Spiritustransport. Ob das Behältnis dicht ist? Man wird sehen?
Ist schon verrückt. Da kann man nicht mal ganz alltägliche Dinge machen, ohne dabei an so Sachen wie Radfahren oder an das Draußensein zu denken.

Am frühen Nachmittag

Dank eines großzügigen Zeitfensters konnte ich die Stand-Wartezeit mal wieder für einen Spaziergang nutzen.
Da ich ja genug Zeit hatte, schwang ich meinen Hintern auch mal in den anderen Teil des kleinen nahen Waldgürtel. Auch da, wie schon der bekannte Teil, hat mir sehr zugesagt.

An der einen oder anderen Stelle hört man auch fast nix von der großen Zubringerstraße.
Vielleicht lag es aber auch nur an dem guten Sturm der hier über‘ s Land zieht?

Auch wenn Spaziervolk das Gebiet gut in Anspruch nimmt, kommt doch der Reiz auf es sich mal standesgemäß bequem zu machen.

Euch dann noch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

X-day/ 09.12.2022

Dezember 9, 2022

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Outdoor/ car-to-go/ Urlaub/ Bilder: da sind wir wieder, auf der Burg zurück vom Besuch der alten Heimat und machen dort weiter, wo man in den letzten Tagen aufgehört hat. Beim Espresso!

Natürlich hat man nicht wirklich beim Espresso aufgehört, aber in der Regel gab es stets ein Koffeingetränk jener oder ähnlicher Bauart am Abschluss eines Abschnittes.
Nicht das mich das gestört hätte, natürlich ganz im Gegenteil, aber zum gestrigen Tagesabschluss bin ich trotz der nötigen Bettschwere und der fortgeschritten Stunde ins Bett gekrochen…

…und lag dann trotzdem noch eine ganze Weile wach. Ich tippe aber auch mal dadrauf, daß ich in den letzten Tagen körperlich eher inaktiv war und sich so mein Körper weigerte, der Schlunz!, sich aus zu ruhen geschweige denn zu schlafen. *lach*

Aber alles halb so wild, wie man ja sieht ich bin wieder – on – und lasse die Finger für die gewohnten weiteren Zeilen über die Tastatur fliegen.

Heute ist Tag neun des Monats Dezember und damit auch der letzte meiner Urlaubstage. Ich könnte jetzt so die Resturlaubstage resümieren und zumindest sagen, viel bin ich nicht mit dem Rad unterwegs gewesen. Ist aber auch nicht so wild, sind ja noch zwei Wochenendtage vor der Brust und wer weiß…

Das Tagesprogramm für heute sieht ein mehr oder weniger spontanes Treffen am östlichen Rand des wuppertaler Raum vor. Da gibt’s einen netten Kollegen der auch Urlaub hat und heute raus muß, so seine Aussage, er aber aus familiären Gründen nicht in den hiesigen Claim vorrücken kann.
Da ich ja noch die GOLF Motorkutsche zur Verfügung hab werde ich heute mal wieder relativ untypisch für mich hat in seinen Claim aufschlagen. Soweit der grobe Plan.

Gut daran, am Tage passiert was, der Mann ist beschäftigt und draußen an der frischen Luft, wenn auch heute mal wieder arg frisch, aber das wird schon gehen.

Apropos beschäftigt, ich denke dieses mal werd ich nicht das Monster von Ajunglilak Schlafsack mit im Gepäck haben sondern meinen Yeti Schlafsack aber auch wohl mal das neue 3 x 4m Tarp samt der kleineren Neuerwerbungen mit in den Rucksack werfen.

Dieses Treffen hat keine großen Ziele. Einfach treffen halt, einen netten Caffee schlürfen, sich eventuell eine Kleinigkeit für die Magengrube zubereiten, quatschen und chillen. Den Bericht der letzten beiden Tage könnte ich dann noch fertig tippen, falls es dort ein brauchbares Funknetz gibt.

Ganz so lang wird das dann aber wohl auch nicht werden, hier könnte zumindest bei mir die Temperatur eine Rolle spielen, aber auch das Zeitfenster. Denn der Kollege hat ja familiär auch noch was vor und was ich dann mit dem Resttag anfange, wird sich noch zeigen müssen.

Erste grobe Planung dazu, man könnte ja den neuen Antriebsriemen auf den Schallplattenspieler machen…

(links liegt der neue Antriebsriemen, rechts das neue Tarp)

…ein wenig Musik auflegen und eventuell dabei sich körperlich aktivieren. Dann ist die Chance auch groß, daß man des nachts besser in den Schlaf gleitet.

Bis dahin, Euch einen schönen Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Viel geschafft/ 06.12.2022

Dezember 7, 2022

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Urlaub/ Outdoor/ Bild: auch dieser zweite Urlaubstag könnte kurz abgehandelt werden. Wird er aber nicht, auch wenn nicht wirklich viel passiert ist.
Denn genau das kann man in Frage stellen. Ich versuch mal den Tagesablauf im Rückblick auf die Kette zu bekommen. Wirklich lange lag man nicht im Bett, dann gab es auch nur das übliche Espresso-Frühstück. Die Betonung liegt auf nur.

Denn bis zum geplanten Tageshöhepunkt, dem sportlichen Teil, wurde dank des gestern Abend zu sich genommenen Abendessen nix mehr gefuttert.

Die ersten Handgriffe erledigte ich in fast frischer Luft. Um genau zu sagen, in der Fitness-Garage. Dort wollte ich in erster Linie sehen, was der Trockungungsprozess des Amazonas Tarp so machte?

Es trocknete halt so vor sich hin und sah, was das anging schon ganz gut aus. Ganz nebenbei hab ich mir eine Abspannleine für eine weitere Tarpnutzung in freier Wildbahn raus gesucht. Nicht ganz so ideal, aber machbar.
Nicht ideal, weil es sich hierbei um eine Paracord-Leine handelt. Das Zeug ist ja super robust, aber eben auch entsprechend dick und schwer. Na gut, für hier im Wald ist das zu verschmerzen.

Ein paar weiter Handgriffe galten möglichen Lösungen 1l Nalgene Wasserflaschen in meiner Fahrradlenkertasche zu generieren. Die nicht ganz so finale Lösung wird mit einem Zukauf in bekannter großer Sportkette erfolgen. Dann hätte ich zusätzliche 2l. Trinkwasser isoliert mit on board.

Überhaupt, Zukauf. Ich habe mir eine kleine Liste gemacht die ich dann beim Besuch abarbeiten kann. Nur Kleinkram fürs draußen sein, aber nützlich.

Außerdem ist es mir gelungen ein Tarp von der Max Fuchs AG 3 x 4 m bei Asmc zu bestellen.
Der erste Versuch gestern Abend verlief irgendwie, nun sagen wir mal, sehr unglücklich. Der Fehler lag aber weder bei ASMC noch bei mir. Ich war also nicht zu schnell.

Das Problem war, im Registrierungsprozes muß man ja irgendwann ein Passwort zusammen basteln. Das klappte aber derartig suboptimal, das es ab dieser Stelle ordentlich schief lief und ich mich weder registrieren noch anmelden konnte.
Asmc kannte mich quasi gar nicht, da hatte ich mal den Mailkontakt gesucht und um Rat gefragt.

Das Problem lag wohl am Browser. Der schlug, ganz konform mit dem Betriebsystem ein Passwort in derart hochsicher vor, das ich das nicht haben wollte. Aber ein neue zu generieren war irgendwie nur schwer möglich. Wie ich das dann zum Schluss hinbekommen habe, kann ich dabei nur selbst mutmaßen.

Jedenfalls ist das 3 x 4 Tarp bestellt und bezahlt, per PayPal. Ich hasse dieses Bezahlsoftware, ich bin da eher old school. Ich mag Rechnungen und dann eine Überweisung, so wie früher halt.
Jetzt ist es ja so, daß sich in den Bezahlprozess noch jemand reingeschoben hat, der das für mich erledigt. Natürlich bietet er einen maximalen Schutz an. Dafür muß ich mich aber online anmelden, also bei diesem Bezahlservice, dann bekomme ich einen Code zugeschickt, den ich dann zwecks Autorisierung eingeben muß.

Kundenfreundlich ist also, wenn ich drei Prozesse zusätzlich zum Kauf abarbeiten muß, anstatt nur zwei direkte Handgriffe. Und dran verdienen tun sie ja auch noch. Aber nun…

Des Weiteren hab ich mir einen neuen Antriebsriemen für meinen Plattenspieler bestellt. Natürlich auf dem oben genannten Weg. Geht ja heute gar nicht mehr anders.

Zwischendurch hab ich noch die „Ablage“ weg gearbeitet. Das hatte auch so seine Würze. dabei sind auch ein paar wirklich alte, also jene mit einem Datum von 1900 zum Opfer gefallen.
Das war aber nur ein Stapel. Ich glaub ich muß da nochmals ran. *rümpf die Nase*

Gut, dann hatte ich es aber dann und ich konnte mich nach oben ins DG verkrümeln. Keiner im Haus, draußen nicht ganz so prickelnd für ein Training und die Musik Maschine lockte.

Natürlich hätte ich auch draußen trainieren können. Klamotten hab ich genug und die Terrasse kann man ja vom Schnee befreien. Eine entsprechende Unterlage, oder genau genommen, mehrere Unterlagen hab ich ja. Aber ich hatte auch keinen Bock wie ein Michelin-Männchen gekleidet draußen den Part zu machen.

Geht ja auch so.

Taj und als ich dann mit dem Training durch war, ging’s in die wohlverdiente heiße Dusche. Hunger hatte ich bis dahin immer noch nicht. Hab mir nur ein schönes Glas Milch gegönnt.

Dabei wurden dann noch eine größere Anzahl Bilder gesichtet und gesichert. Waren ja nur etwa 3.674 Dateien, oder so. *lach*

Dann hatte ich es aber, viel geschafft und alles war gut. Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!   😉

Fundstück/ Die Frage nach dem… Wetter/ vom 20.11.2022

November 30, 2022

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bilder: ist schon irgendwie blöd, wenn man vergessen…

Blöd I

Sonntag den 20.11.2022: …hat den Wecker zu deaktivieren und das nun schon das zweite Mal.

Sonntag 08:01Uhr: man hockt in der Küche die Latte Macchiato ist bestens und eigentlich ist man wach. Zum Glück, denn das mit dem Wecker ist mir schon letzten Sonntag passiert. Da hab ich mich aber nochmals rumgedreht und eine weitere Runde geratzt. Natürlich habe ich nicht dran gedacht, den Sonntagswecker-Radrunde zu deaktivieren, also ging das Schauspiel heute erneut los.

Soweit so gut, heute bin ich aber auf jeden Fall gut wach und bin dann also raus. Latte Macchiato stand als erstes auf dem Plan und dann wird’s gleich noch ein, oder zwei Mehlpfannekuchen zum Frühstück geben.
So frisch gestärkt kann es dann in den Tag gehen, wenn da nicht diese Frage nach dem Wetter wäre.

Gut, für heute erwarte ich keine Überraschungen und um ehrlich zu sein, für morgen auch nicht wirklich. Aber bleibt das jetzt so rattig? Kann sich mein Körper nun daran gewöhnen? Wird ab morgen früh die ganz warme Rad-Funktionswäsche mal wieder zum Einsatz kommen?

Übrigens seit langem mal wieder. Denn ich kann ich mich jetzt daran erinnern, daß das im letzten Winter so war. Ist aber auch für heute erst mal egal.

Kernfrage mit Kernthema

Die Kernfrage für heute wäre, was machen? Die Überlegung wird sein, sich sein Rückentraining für den heutigen Tag wo einbauen. Nachteilig an dieser Fragenkombination ist, das Rückentraining dauert grob abgesteckt 45 Minuten und ist damit natürlich nicht tagesfüllend. Was also mit dem restlichen Tag machen?

Man könnte, so als Spontangedanke, sich ein paar warme Klamotten nebst Caffee-Equipment in einen Rucksack stopfen und sich auf eine nette Zeit an jenem Waldstück abhängen, wo wir auch gestern wieder dran vorbei gelaufen sind.

Das ist, von hier kommend, an einer Weggabelung. Ich weiß nicht ob man auf dem Bild erkennen kann, ja wenn man es direkt anklickt und so in den Bildschirmmodus holt, aber ein paar Kids bauen da regelmäßig einfache Shelter. So nennt man das in Outdoor-Kreisen, also aus dicken Ästen & Stämmen Unterstände, wobei wir Alten wohl damals einfach Buden gesagt haben.
Wenn ich das jetzt so richtig überlege, gefällt mir der Begriff – Bude – sogar besser.

…jedenfalls liegt das an einer Gabelung mit Südlage und da ja nun einwandfrei Winter ist, sind auch die Laubkronen bei weitem nicht mehr dicht. Sonne sollte da also heute gut reinkommen, tat sie ja auch schon gestern. Durch den Baumbestand hat man aber auch einen gewissen Windschutz. Dort könnte man also eine nette Zeit haben, gut eingepackt, einen Caffee-Getränk, oder eventuell doch besser einen heißen Tee?

Denn zwei Nachteile hätte dieser Plan. Der erste Nachteil stört mich eher wenig. Da dieser Wald auch von Spaziergängern gut frequentiert wird, wird man auffallen. Ich sehe die Sache aber eher gelassen. Ein weg positive Werbung für die Sache Hängematte machen, kann ja nicht schaden.

Der andere Nachteil wäre, den man ja auch gut kennt, legt man sich dann zu gewohnter Zeit zur Nachtruhe, ist man eigentlich nicht wirklich müde und kommt nicht wie gewohnt in den Schlaf.

Aber irgendwas sollte man schon machen. Und so ergibt sich bei mir im Kopf ein Bild, wo man mit der liebsten Burgdame auf einen Spaziergang im nahen Kurpark unterwegs ist und sie dann auf eine Tasse Caffee bei Pohl´s Mühle einlädt. So hätte man eine Portion Bewegung und ein Ziel. Nur ist die Burgdame nicht ganz so Caffeeköstlichkeiten. Aber nun gut.

Derweil werd ich mal einen erstes Winterpokal-Geschreibsel vorbereiten. So hab ich auch was zu tun. Denn die Latte Macchiatio ist inzwischen leer, jetzt muß ich nur etwas warten bis der erste Hunger kommt.

Einschub

Ist mir gerade eingefallen und zwar im Zusammenhang mit dem Artikel von Linsenfutter – Begeisterung.
Ich meine es muß letzten Donnerstag auf der Heimfahrt gewesen sein, wo ich mal wieder fasziniert einer Naturszene mit niedergehender Sonne zugesehen habe. Der Standort war hier an einem Stück Strecke zwischen dem Datteln-Hamm-Kanal und dem stillgelegten Kraftwerk Stockum.

An dem Feld mit in der Weite stehenden kleinem Wald schaute ich also so einen Augenblick zu und machte dann mitten auf dem Feld wohl ein Reh aus.

So auf dem kleinen Bild wird man nur Adleraugen was ausmachen können, auch meine Stirnlampe reicht nicht soweit, gibt deshalb nur die Richtung an, weshalb ich mal einen roten Pfeil auf den Punkt gemacht habe. Aber dort stand wohl ein Reh. Es hatte mich gesehen, ich hatte es gesehen.
Regungslos stand es nun dort und wartete wohl ab, wann sich dieser komische Radfahrer wieder vom Acker(Rand) macht.

Tatsächlicher Sonntag

Es kam dann fast so wie angedacht. Cappenberg wurde dann als Spaziergebiet gewünscht und da man sich dort ja ein wenig auskennt, wurde die Blechfamilienkutsche bemüht um dort eine mehr oder weniger nette Runde zu drehen. Nur mehr oder weniger, denn das Wetter war nicht stetig sonnig, aber so ist das eben in dieser Jahreszeit.

Wir waren dann aber doch für einen gute Stunde unterwegs, was auch fast gereicht hat an Bewegung. habe aber festgestellt, ich sollte mich da nochmals mit dem Rad umschauen. da war so ein Weg… .
Kann aber auch einfach sein, daß ich diesen Weg doch kannte. Nur wenn man nicht all zu oft daher fährt, und dann noch zu Fuß aus einer anderen Richtung kommt, dann schaut das os anders aus.

War jedenfalls schön und so konnten wir guter Dinge heimfahren. Bei der Wiederankunft überreichte uns die Nachbarschaft die ausgelöste Bestellung. Die Mavic Beinlinge fazinieren mich natürlich mal wieder. Logisch, ist da doch ein wenig mehr Bling-Bling dran.

Um dann aber nach Caffee & Kuchen nicht in ein untätiges Loch zu fallen, wurde vor der Burgpforte auf dem Grünstreifen und dem bescheidenen Burggarten abermals das rechen geschwungen. Bewegung an der frischen Luft halt.

Dann ging es ins Dachgeschoss, die Musikmaschine wurde aktiviert und dann was für den Rücken nebst Anhang gemacht.

Nach einer guten Dusche und einem leckeren Abendessen wurde der Tag ausklingen gelassen und sich auch zeitig in die Federn gelegt. War dann auch eine gute Nacht, womit man gut erholt in den nächsten Arbeitsabschnitt starten kann.

Blöd II

Ja und wie ich dann feststellen mußte, diesen Beitrag/ Fundstück hatte ich glatt vergessen online zu stellen.
Ich glaube so langsam verliere ich den Überblick. *lach*

Trotzdem, Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!   😉

Endspurt mit High-Light?/ 55.165km/ 25.11.2022

November 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bilder- & Bikebilder: nächster „Film“…

Donnerstag: …relativ warm, dafür hier und da eine kleinere Sprühregen-Attacke. Aber nix aufregendes, schnupft man(n) so weg.

Der Vormittag am Job stellt sich auf ganz entspannt ein, ich bereite mir ein Frühstück und eine neue Frischkäse-Oliven Mischung vor.

(<klick> zum Novemberalbum)

Dann rollt der Arbeitstag vor sich hin. Am Vortag habe ich in der Fahrzeughalle schon das Laub mit so einem mechanischen Schiebe-Staubsauger beseitigt, also stand heute die Druckerhalle an. Da aber mit dem Handbesen, ganz old-school.

Zum vorläufigen Abschluss noch ein wenig vor kommissionieren und auf den Tourstart warten. Es zieht sich.

14:22Uhr: der erste Teil der Jobrunde ist durch und mit der Ankunft am nächsten Kontakt ergibt sich ein gut zu nutzendes Zeitfenster.

Ein netter kleiner Wald wird auf zwei kleine Runde unter die Sohlen genommen.

Wieder mal so ein Wald der wunderschönen ist, aber leider je nach Windrichtung von einer Zubringerstraße mit Schallfrequenz verunreinigte wird.

Ist übrigens ein Waldstück das ich damals mit dem Volotec hin und wieder aufsuchte. Denn am nördlichen Rand gibt es einen netten Trampelpfad.

Da stecken immer wieder ein paar Wurzeln drin, was die Sache fahrtechnisch reizvoll macht. Naja, jedenfalls lief es dann nach dieser entspannenden Waldrunde zunehmend weniger entspannt.

Dafür war die Rückfahrt bei erheiternden 3c° am Südufer und durch die Nacht unter Sternenhimmel nett. Der große und der kleinen Wagen begleiteten mich.

Es änderte aber leider auch nichts, erst um halbsieben betrat ich die Burgpforte. Und so gab es für diesen Abend nur ein Kurzprogramm aus heiß duschen, kleidungstechnisch den nächsten Tag vorbereiten und dann den Abend bei einem großen Teller Nudeln ausklingen lassen.

Freitag 05:55Uhr: ein Tag auf den man sich irgendwie so gar nicht freuen kann. Ich sehe zwar nicht ein warum ich zeitig wie sonst am Job sein sollte, was ja auch nicht Pflicht ist, es gibt eh nix zu tun für mich, weiß aber auch nicht so recht, was ich mit dieser Zeit anzufangen.
Und so tippe ich hier diese Zeilen und lass es mal entspannter gehen.

Als Jobanfahrt gab es dann die Strecke über die Kuhbachtrasse <klick>. Die war für einige Zeit abgesperrt, jetzt aber weiß ich warum.

12:46Uhr: der Tag hielt bis hierhin keine weiteren Überraschungen parat. Oder doch, denn ein Kundentermin am Nachmittag entfällt, was dann ein Zeitguthaben von gut 15 Minuten machen wird.

Das andere Thema war futtern. Um acht herum hab ich die berufliche Tätigkeit aufgenommen.

  • Um 09:00Uhr gab es dann das Haferflocken-Frühstück
  • Gegen 10:00Uhr wurde eine Tomate geschnitten, dazu vier schmale-längliche Brote mit Hering in rote Beete Soße
  • Um kurz vor 11:00Uhr ließ mich das Hause Erasco den Dosenöffner bemühen, woraufhin eine halbe Dose Linseneintopf nieder gemacht wurde

Danach ging‘ s dann, ich hoffe das reicht, bis ich die Burg erreicht habe.

14:30Uhr: mit dem erneut im Raum stehenden Zeitfenster gab es eine weitere Waldluftrunde.

Danach lief der Tag ein gutes Stück besser als am Vortag. Ein Kundenkontakt weniger machte schon gute 20 Minuten weniger aus und auch sonst machte sich das nach hinten raus besser. Heimfahrt wieder bei Nacht und dann Wochenende.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kette & Co./ 12.11.2022

November 13, 2022

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Newsticker: der erste Samstag nach der ersten Arbeitswoche und ebenso nach der C-Infektion.

Ganz so lange hab ich nicht in den Federn gelegen, es muß so halbacht rum gewesen sein. Aber ich war bestens ausgeruht und so kam erst mal ein Espresso doppio mit ein wenig Süßkram zum Einsatz.

Nachdem die Samstagszeitung studiert war, erstaunlich wenig wichtiges Neues, wurde sich doch noch ein besseres Frühstück gemacht.

Vom Job hatte ich ja das französische Landbrot mit gebracht, nicht das es zwei Tage lang in der Firma unnötig liegen bleibt. Drei Spiegeleier, Tomate sowie ein wenig Käse und gut war.

Dann wurde in passendere Kleidung geschlüpft, draußen war es mit nur knapp 5c° nicht wirklich gemütlich warm. Aber die Sonne lugte schon gut rein und so war das Laubharken recht angenehm.
Frische Luft tut ja gut und für heute stünden ja auch keine großen Tagespunkt an.

Als erstes wurde Kettenlängung gemessen. Uglaublich, selbst nach 4.753km taucht die Kettenlehre immer noch nur bis auf ein Viertel ein.

So wird sie also noch ein paar Kilometer drauf bleiben können. Warum sie jetzt nach den 4.753km immer noch nicht überlängt ist, wundert mich schon. Meine bisher am längsten gelaufene Kette hatte ja auch schon satte 4.512km auf dem Buckel.

Nächster und für heute auch wichtigster „Handgriff“, das Training B. Also jene eher nur der Rumpf- & Rückenmuskulatur zuzuordnenden Übungen.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: kurz nach dem Training wurde aber noch ein solider Streifen vom 3M Reflexmaterial final am Topeak Backroller befestigt.

Einfach einen press passenden Streifen geschnitten, den durchgeschoben und mit einer umgebogenen Lasche aus dem 3M Material fest geklebt. So kann da wirklich nix verrutschen, aber ich kann auch immer noch gut mein Steck-Rücklicht befestigen.

Newsticker: das ich vorab aber schon mit meiner zwangs-neuen Cocoon Hängematte etwas „gespielt“ hatte, erzähle ich in jenem Beitrag <klick>.

Ich konnte das ja so nicht auf mir sitzen lassen und war wie ein kleiner Junge zu neugierig. *freu*

Aber mit der fertigen Hängematte hatte ich beim Training ein Bild vor Augen. „Das ist dein nächstes Tagesziel.“
Ob es dann im Verlauf des Tages noch mehr Spaß mit der Hängematte gab? Ja klar!

Doch bevor in die Hängematte geschlüpft wurde, gab es natürlich noch eine gute Tasse Caffee.

Wenn man mal so den Riechrüssel über den Filter hält und schnuppert wie der frisch aufgegossene Caffee so richt… . Hmmmm!

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kein Titel trotz Einfall/ 29.10.2022

Oktober 30, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bilder: der heutige Tag startet mit einer gewissen positiveren „Einstellung“. Nicht das jemand denkt, ich hätte bis hierhin Trübsal geblasen. *Augenzwinker*

Da ich ja nun die letzten Nächte im DG auf dem Gästesofa verbracht hatte ist mir gestern eingefallen:“schau doch mal, ob man das Ding nicht ausklappen kann!“

Gesagt, getan und so ergab sich eine prächtige Liegefläche. Jetzt das Gästesofa noch vor den Schreibtischstuhl geschoben, so hatte ich ein Kopfteil und das Kopfkissen würde sich nicht der Schwerkraft folgend dem Boden zuwenden.

Eine gute Grundeinstellung für die gefolgte Nacht, noch das Bettzeug drauf geworfen und gut war.
Mit dem Bettzeug konnte ich dann den viel zu warmen Ajungilak Kompakt Shelter 195 L Schlafsack, welcher schon im Komfortbereich bis -8c° geht und selbst im offenen Zustand Immer noch für Hitzewallungen sorgte weg lassen. Der war einfach etwas zu viel des guten.

Die zweite positive Einstellung wird sein, oder genau genommen werden zwei weitere Einfälle sein. Punkt eins, ich werde heute mal einen kleinen Ansatz in Sachen Radfahren machen. Wie so oft bei solchen ersten Fahrtests wird das gute alte Volotec herhalten müssen.

Ich denke ich werd mal flach in Richtung Halde Humbert rollen lassen, dort auf einen Abstecher nach oben und dann wieder entspannt zurück.
Ob dies dann die letzten Radkilometer in diesem Monat sein werden, lass ich mal offen? Fakt ist aber, ich werd die Sache sehr gediegen angehen lassen und das nicht nur heute, sondern auch in den nächsten Tagen.

Das andere Ding wird sein, ich werde mich heute dann auch noch ein wenig um die Beweglichkeit aber auch Kräftigung der Muskulatur allgemein, im speziellen der Rückenmuskulatur kümmern.
Aber auch dazu wird das Training B, also jene auch kürzere Trainingseinheit spezieller für den Rücken abgestimmt, herhalten.

Soviel also dazu.

11:48Uhr: ich stelle gerade erstaunt fest, es ist ja kurz vor Mittag und mümmel mir mit der letzten Seite der Samstagszeitung das restliche Haferflockenkombifrühstück rein.

Am Abend: der Tag ist fast rum und tatsächlich auch so gelaufen, wie ich das so gerne hätte. Nach dem Frühstück wurden zuerst noch die Rasenflächen geschnitten und dabei schon das Volotec startbereit geparkt.

Die Kleiderwahl mußte aber ob des immer sonnigeren Wetters neu kombiniert werden, dann ging es los.
Anrollen noch vor der Burg, was war das für ein Gefühl.

Natürlich ging es nicht gleich heiter-spritzig zur Sache, sondern gaaaaaaaaanz langsaaaaaaam. Bloß keine Rekorde aufstellen, erst mal nur gucken was die Beine machen, aber vor allem die Lunge.
Kein großes Rasseln auf der Lungenautobahn und auch der Puls fühlte sich gut an.

Da das Wetter mehr als nett war drehte ich eine kleine Schleife für die Anfahrt auf Humbert. Nur so, einfach weil’s lief. Kurz vor der Zufahrt auf Humbert wurde die Windweste abgelegt…

…aber auch die Hosenbeine abgezippt. Sagte ich schon, daß ich so Hosen liebe? Ich liebe sie!

Mit etwas mehr Luft am Körper war auch eine Schwitzneigung eher latent. Die ersten drei Anfahrten nach oben gingen noch manierlich. Nur bei der Vorletzten merkte ich schon :“baby, noch einen Tacken langsamer bitte!“

Aber auch das hatte ich dank des kleinsten Ganges bald hinter mir und so wurden auch die ersten Eindrücke von der Natur um und auf der Halde oben bestätigt.

Ein schönes Grün wechselte sich mit den orang-gelben Farben der haldenheimischen Pflanzen konzentriert um die Beete ab. Ankommen, das Volotec ablegen, einen Schluck aus der Flasche nehmen und sich dabei umschauen.

Die letzten Neuankömmlinge alias die beiden Kastanien sahen nicht ganz so aus, wie ich das dachte.

Auch sie hatten ihre Blätter schon verloren, hatten sie ja auch schon braune Spitzen wie jene beiden die ich hier noch im Garten habe.

Ich tippe auf eine sehr ungünstige Kombination aus langer Trockenheit (auch wenn sie bei mir im Garten natürlich stetes gehegt & gepflegt wurden) aber vor allem zu viel Sonnenlicht.

Rüber zum Beet aus 2021 wo ich ja die Eiche eingesetzt hatte.

Auch dort stand sie nicht ganz so satt da, wie man sich das wünsche würde. Die Blätter zeigten die gleiche Auffälligkeit, waren aber noch großteilig grün, aber vor allem am kleinen Stamm.

Das Ahron hatte sich seit der letzten Mähaktion zwar tapfer gehalten, aber gut sieht auch anders aus.

Gleiches bei den Birken (die ja schon oben waren).

Insgesamt also alles noch mit Aussicht auf ein gutes Leben, es dauert halt.

Zum Glück sind die sehr sonnenintensiven Tage vorbei und ebenso gut ist, immer wieder kommt mal was vom Himmel bzw. der Frühtau spendet ja auch was.

Ansonsten haben sich die einheimischen Pflanzen breit gemacht. Vielleicht sollte ich doch noch mal ein paar Wildblumen-Samen wo ausstreuen?

Ich setzte mich nieder und schaute mich so um, stapelte ein paar kleine Steinchen aufeinander…

…und stellte fest, ist schon nett hier oben.

Aber wie das eben so ist, irgendwann muß man ja auch mal wieder los. Es gab noch eine kleine Runde oben auf dem Plateau um das Haldenzeichen rum, dann aber doch abwärts.

Unten angekommen noch einen Harken hier, dann am Hängeplatz südlich gucken, weiter fahren an den alten Baumhütten vorbei, bis ich mich doch dabei erwischte den First Spot zu suchen und zu begutachten.
Der war gar nicht so einfach zu finden, denn dort hatte es einen recht mächtigen Baum gelegt.

Also schaute ich mich auch dort um und kehrte dann aber doch final heim.

…was sich dann aber als gar nicht so einfach herausstellte. Denn bisher gab es da eine Brück Marke Eigenbau von Anwohnern, die über eine Graben führt. Ich konnte aber keine Brücke ausmachen, sie war schlichtweg weg!

„Hammer“: dachte, wusste ich aber auch, so den besten Zustand hatte sie auch nicht mehr gehabt. Zum Glück führt der Graben aufgrund der Trockenheit zur Zeit kein Wasser, also konnte ich ihn so passieren.

Dafür habe ich aber von den Wald-Kids die verschiedenen Bau(m)werke bewundert.

Eine coole Schaukel und diveres Anderes. Das es heute noch Kids gibt die im Wald spielen ist ja kaum denkbar. Toll!

Das war‘ s dann aber auch mit der ersten Radausfahrt nach der C-Infektion.

Auch wenn ich absichtlich also bewusst ganz langsam gemacht habe, kann ich sagen, passt und kann wohl in den nächsten Tagen ausgebaut werden.

Hier wieder angekommen wurde kurze Zeit später auch schon die Matte auf der Terrasse ausgerollt und der andere sportliche Teil noch hinterher geschoben. Auch das war durchaus brauchbar.

Und so kann dieser Samstag ausklingen, hänget in der Hängematte, tippen ein paar weitere Zeilen. Ein kurzer Test von meiner roten „Schlafzimmerlampe“…

Wir sind guter Dinge.

Euch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉