Archive for the ‘Café’ Category

Alles kalter Caffee/ 12.01.2023

Januar 12, 2023

Bikealltag/ Morgengruß/ Speisekarte/ Café: ich hatte es ja schon angedeutet, also kommt jetzt hier die erste wenn auch nur kurze Geschichte zu meiner Neuanschaffung. Es ist eine Mario Mizudashi cold brew Kanne für die Zubereitung von 600ml cold-brew Caffee.

Für die Leser die von einem cold-brew, oder auch kalt aufgeblühten Caffee, wenn man es denn wörtlich übersetzt noch nichts gehört oder gelesen haben, hier ein kurzer Abriss.

Caffee entwickelt beim heißen, im Besonderen bei zu heißem Aufgießen Bitterstoffe. Das verfälscht eine Kaffeebohne nicht nur, sondern kann sie, bei entsprechender Qualität, oder sollte man eher sagen, Nichtqualität nur noch zu einem heißen Getränk mit Koffein machen. Damit man so eine Brühe, man entschuldige diesen Ausdruck, dann noch zu sich nehmen kann, kommt gerne Milch, Zucker oder eben beides zum Zuge.
Getreu dem Motto, der Zweck heiligt die Mittel, schmeckt das zwar dann irgendwie, macht vor allem aber wach. Koffein sei dank.

Doch Caffee kann mehr.

Der Trick ist in der Regel relativ einfach: wenig Hitze oder zumindest nur sehr kurz. Dies ist ja im Besonderen bei Espresso der Fall. Aber auch herkömmlicher Caffee kann gut schmecken. Klassisch aufgegossen, übrigens wie auch bei Tee, bitte nicht mit kochenden Wasser. Den Negativeffekt hatte ich ja bereits erwähnt.

Da sich Caffee in aller Form auch abseits der oft beworbenen Kaffeehauskette US-amerikansicher Machart auch so inzwischen gut breit macht, hat man vor allem vielen Röstereien und den oft anhängenden Café Gastronomien zu verdanken.

Auf diesem oft gehypten Weg, ist halt wieder chic ins Café zu gehen, kommen dann aber diverse Zubereitungsarten ins Spiel. Das wird ja zum Teil wie eine Lebensart oder gar Kunst gelebt. Um jetzt aber mal etwas pragmatischer zu Potte zu kommen, cold-brew Caffee.

In der Tat ist es eine sehr grob gemahlene Bohne die mit kaltem Wasser oder mit maximal 30c° warmen Wasser aufgegossen wird, durchaus eine wohlschmeckende Variante (unabhängig von der noch nicht existerenden Erfahrung). Damit nun aber auch das Aroma in ausreichender Menge in die erhoffte und auch wachmachende Substanz kommt, braucht es einen erheblich größeren Faktor X = Zeit, bis der Caffee fertig ist. Man spricht da von gut 8 bis 12 Stunden.

Ist also mal eher nix für den schnellen (Pappbecher to-go) für zwischendurch. Aus dieser Problematik ergibt sich dann Wieder rum mein Anliegen. Wie zum Geier kann man sowas mal probieren?

Grundsätzlich geht das schon, aber eben nur mit dem Zeitfaktor X. Das andere ist, es wird quasi auch nur in größeren Mengen zubereitet. Also nur die eine Tasse wird schon schwer.

Und hier schließt sich ein weg der Kreis der Geschichte. Das es dafür spezielle Kannen für die Zubereitung gab, wusste ich schon.
Das ich ja anstatt einem Backfischbrötchen mit einem wohlmundenden Espresso am Markt in Holzwickede vorlieb nehmen mußte, das Leben kann so hart sein *heul-rum-lach* hatte ich ja berichtet. Natürlich wurde die dargebotene Ware abgelichtet.

Damit hatte ich die Quelle oder auch den Schlüssel zum Glück. Die Rösterei aus Bochum genannt RöstArt hatte eine nett gemachte Onlinepräsenz und dort wurde gestöbert. Und wie das eben so ist, der Mann wurde fündig.

Schon die Verpackung, oder besser gesagt, die Polsterung war genial. Ein sehr großer blauer Sack, ich vermute mal für den Transport von Kaffeebohnen, lag zusammen geknüllt als Schutz um die Kartonage der Mario Mizudashi cold brew Kanne.

Das Prinzip ist jetzt also einfach. Die grob gemahlene Bohne in den Filter tun und dann die Menge Wasser drauf.

Dann das angehende Gemisch lange ziehen lassen. Kalt stellen im Kühlschrank ist auch für die noch verbleibende Menge, nach der Zubereitung eine Option.

Versprochen wird ein aromatisches Getränke, ohne Bitterstoffe, erfrischend da kalt, was dann aber auch im Kühlschrank gelagert mehrere Tage haltbar ist.

Und das muß man(n) ja mal ausprobieren, oder?

Die passende Geschichte dazu…

Und dann betritt auch gleich noch eine weiter mir bisher unbekannte Kaffeerösterei die Bühne.
Vom job her zufällig am Standort unterwegs, am Morgen noch gescheckt, machte aber „leider“ erst um zehn auf. Bis dahin wurde Ersatzware für den körperinternen Koffeinspiegel anderweitig besorgt.

Bei der zweiten Runde durch das Dorf dann der plötzliche Einfall und drei Straßen anders gefahren, schon stand man im Laden.

Kijamii nennt sich der Laden. Kurz angesprochen welche Zubereitung anliegen sollte und direkt eine Hausempfehlung bekommen.

Mahlen lassen, den Geldschein über die Kassentheke geschoben und mit noch einem kleinen Prospekt.

Möge das Experiment beginnen!

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Positv-negativ/ 54.962km/ 18.11.2022

November 19, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bike- & Bikebilder: das Thema Winterfahrten hat sich vorerst erledigt. Klar, gemütlich ist anders, aber sagen wir einfach es ist Herbst.

Donnerstag: in der Nacht hat der Regen wieder begonnen. Ist schon gemütlich wenn man dann im Bett liegt und noch nicht raus muß. Aber irgendwann muß man ja raus und dann bringt’s auch nix.

Innerlich freue ich mich für Mutter Natur und stelle mich auf Regenkleidung ein.

08:42Uhr: die Jobanfahrt war dann, trotz Regenkleidung in den meisten Abschnitten regenfrei. Ist halt so, wie mit dem Regenschirm. Hat man ihn bei, regnet es nicht, liegt er fern der Erreichbarkeit, schüttet es

Macht mir aber alles nix, man kommt gut vom Fleck und damit die Stunde Fahrzeit voll wird, gibt’s kurz vor‘ m Stall eine kleine Runde auf die Halde Victoria hoch.

(<klick> zum Novemberalbum)

Das reicht dann auch, der Ausblick ist nett und hat was. Oder?

Tagesziel 

…nur grob geplant. Eigentlich stünde für heute mein Training A an. Dies ist die zeitlich längere Trainingseinheit. Nett wäre, wenn es heute mit der letzten Abholung am Job so super geschmeidig läuft, wie die Tage.
Auf der anderen Seite bestünde aber auch die Möglichkeit, dieses Training auf den morgigen kürzeren Arbeitstag zu schieben.

Hätte dann nur den „Nachteil“, daß so ein Zeitfenster für eine Draußen-Nacht gen Null schrumpft.
Wobei, bei dem Wetter wird das sowieso eher nix.

Café: die Operation Pacha Mama/ Caffee-Einkauf spielt sich punktgenau in meinem Hirn auf. Ich erhalte wie immer im Röstwerk Hörde meine Dosis für schön.

Wenig später habe ich das kostbare Gut, ungelabelt in der Hand. Wozu sollte ich da einen Aufkleber drauf machen lassen? Zum einen weiß ich was ich gekauft habe und zum anderen genieße ich auch nur die eine Sorte.

Was anderes. Es hat sich den Tag über bei mir gezeigt, daß da irgendwo ein Loch ist. Irgendwie schaufel ich die ganze Zeit nur Futter in mich hinein.

Um kurz nach zwei lasse ich deshalb zum zweiten Mal in dieser Woche ein Kraut-Frikadellen-Brötche in XL für dreifuffzig hinter der Kauleiste verschwinden. Vor dem Hintergrund werd ich mir auch das Training von heute auf morgen verschieben, denn…

…auch die Wetterfrösche plaudern munter was von schneeartigen Niederschlag zum Wochenende hin.
So könnte ich dann heute nach der Ankunft in der Fitness-Garage meine Spikereifen auf den Straßen-Laufradsatz aufziehen. Dann ist man(n) gewappnet wenn’s soweit ist.

Sollte aber morgen das Wetter noch besser sein, hab ich ja noch den anderen Laufradsatz mit den Grobstollenreifen.

Und wenn ich dann eh schon in der Fitness-Garage rumwerkel, kann ich auch Teilesichtung zwecks Aufstockung der Verschleißteil-Box durchführen.

Ja ich glaube das ist ein guter Plan. Und nach dem Duschen schlag ich mir den Wanst voll.

Am Abend: fast ein Träumchen. Man kommt gut heim, verschiebt aber trotzdem den sportlichen Teil des Tagesplan. Morgen ist einfach mehr Zeit, man kann dann auch nach hinten raus entspannter angehen.
Auch die Sache mit dem Reifenwechsel wird verschoben, hier bietet sich der Samstag an.

Die Teilesichtung ergab eine eher schmale Einkaufsliste. Ketten sind noch genug da, Bremsbeläge mußten her. Zum Abschluss gibt es einen satte XXXL Portion Nudeln und knapp einen Stunde später, weil vom Besucher-Essen der Burgdame noch ein vegetarischer Burger über ist, den dann noch oben aufgelegt.

Freitag früh 05:10Uhr: ein Espresso doppio schiebt mich langsam aber stetig an, gleich werde ich meine Sachen zusammen räumen und mal die Nase vor die Burgpforte halten. Kernfrage in den frühen Stunden: Regen oder nicht?

Im Regen fahren kann Spaß machen

Mit der Regenmontur ging es dann auf Reisen. Kein Wind, Temperatur irgendwo bei unter 10c°, man kommt gut voran. Die paar Regenwolken tun ihren Dienst, an mir prallt das ab.
Ja, im Regen zu fahren kann Spaß machen.

Ankommen und die üblichen Handgriffe machen, dann ab auf Jobrunde. Der Kontrollblick zum am Tag zuvor gemachten PCR Test, man ist wieder voll negativ.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: leider meinen ich bemerkt zu haben, daß mein aktuell im Einsatz befindliche Busch & Müller Icon IQ Premium Vorderlicht meint wieder eine Flackerlicht veranstalten zu müssen.

Natürlich kenne ich diese Discoeffekte die ja nix neues sind und ja, natürlich ärgerte ich mich auch mal wieder. Ob die beiden Versuche das mal zu filmen erfolgreich waren, konnte ich bisher noch nicht ausmachen. Ich befürchte einfach, gefilmt kommt das nicht eindeutig rüber.
Naja, immerhin etwas mehr als ein Jahr. Ich behalte das im Auge, eine Reservelampe hab ich ja noch liegen.

Feierabend: in gemäßigt warmer Kleidung, aber ohne Regenhose ab in Richtung Burg. Mit dem Dreh in Kanallängsrichtung war klar, der Ostwind bläst von vorne. Damit war dann kein großes Tempo zu machen, nicht mal auf der asphaltierten Rennbahn. Aber mein Gott, es gibt schlimmeres.

Natürlich war dann nach der Ankunft auch eine erste schnelle Pflege fällig. Nach dem Umziehen und Waschmaschine füttern ging es raus um das Training zu machen. Das wurde in der Fitness-Garage abgehalten, weil es eben draußen immer wieder mal plätscherte.

Dann war es aber irgendwann geschafft, daß Wochenende kann kommen. Eine schöne heiße Dusche und dann den vollen Teller leer schaufeln. War nicht ganz so viel wie am Vortag, da hätte noch was sein können. Egal, diese letzten Zeilen hier tippen und dann Nachtruhe, oder so.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Palma Abseits vom Trubel/ 22.10.2022

Oktober 22, 2022

Urlaub/ Aida 2022/ Bilder/ Café: eine Seitenstraße quer, ein kleiner Platz, eine Kirche und zwei Bäume.

Café cortado und ein ganz leckerer Browny. DAS ist Urlaub & so muß das!

Wo? Am Placa de Merce im Cafe Verde.

Gruß aus Palma de Mallorca.  😉

Espresso Korsika/ 19.10.2022

Oktober 19, 2022

Bikealltag/ Urlaub/ Speisekarte/ Café/ Liveticker: endlich in Korsika angekommen, keine zehn Minuten vom Schiff in der alten Hafenfestung…

Gedanken zum Tag / 13.10.2022

Oktober 13, 2022

Bikealltag/ Café/ Rumgelaber: tja wie das eben so ist, nach zack kalt kommt eben zack noch kälter.

Das große Fressen/ Die Versuchung

Im Rahmen eines familiären Doppelgeburtstag war anstatt einer Familienfeier nur ein Essen in geschmeidiger Runde angesagt. Da die eigentlich wohl angedachte Lokalität irgendwie nicht in Frage kam, ging es zu Sissi & Franz.

Das sagte mir auch schon von der besser zu, da es hier am Dorf ist und so eine An- aber auch Rückfahrt hin oder vom großen D´Dorf in Unweite entfiel. Und sind wir mal ehrlich, ein Burger geht fast immer.

Nach kurzem Studium der Karte im tiefen Einklang mit meinem Magen und dessen Vakuum konnte es nur einer sein. Karl der Große war Programm.
Mal die Kleinigkeiten von der Karte zu dem Gericht: 2 x Angusbeef, Sesam-Brioche-Bun, hausgemachte Burgersauce, Salat, 2 x Cheddar Käse, 2 x knuspriger Speck, Tomaten, Sandwichgurken und selbstgemachte Röstzwiebeln.

Leider ist das Einstiegsbild von noch intakten Burgen nicht so geworden wie ich das hoffte. Und ja ich kann frei sagen, daß verspeisen dieses Turms, anders kann man das nicht nennen, war schon eine Aufgabenstellung für sich.

Der Begriff Maulsperre passte nur in so fern nicht, da man das Teil, egal wie gehandhabt oder eben geschnitten in keinem Fall im servierte Zustand in die Kauleisten gedrückt bekommen hätte. Aber in kleinen Gabel-Stücken, nach dem zerschneiden erneut zu einem absolut vorzüglichen Bissen neu aufsortiert, ging das dann.

Auch wenn die Menge von Turm extrem sättigend ausschaute, ich sag mal so, groß Bange vor einer Portion Nachtisch war mir nicht.

Und so wurd´s dann noch ein Cheesecake. Innerlich hatte ich da jetzt aber was anderes erwartet.
Das ist aber den Schilderungen meiner anderen Familienmitglieder geschuldet, welche ja mal in den Vereinten Staaten waren.

Dort gibt es die Restaurantkette The Cheesecake Factory. Erzählt wurde mir, daß also diese vier Familienmitglieder sich zusammen an einem Stück Käsekuchen versuchten. Nun gut, auf den Versuch wollte ich es ankommen lassen.
Aber wie man sieht, es ist, wenn auch vorzüglich-entzückend ein wenig mädchenhaft hergerichtet, nur ein normales Stück Käsekuchen. Gut, die Kalorien werden es auch in sich gabt haben. Aber mein Gott, wer jeden Tag ungefähr zwei Stündchen auf dem Rad strampelnd verbringt…

Die andere Versuchung

Ich weiß ja nicht wie Ihr die Sache seht, aber eine kurze Schaffenspause kann man mal machen. Das am besten bei einer Vorzügen Tasse Caffee oder Caffee-Ware, in diesem Fall ein einfacher italienischer Espresso.

Da ich vom Job her mal wieder die Möglichkeit hatte bei Westgold Kaffee – Kaffee & Rösterei in Neheim vorbei zu schauen, wurde eben jenen Chance genutzt.

Man hatte gut zu tun, aber nach einer passenden Weile hatte ich den Kleinen in der Tasse vor mich stehen. Dieses Mal versuchte ich es mit einem kleinen Tütchen Zucker dazu und muß sagen, ja passt. *Daum hoch*

Und wie ich so dasaß schaute das auch gut aus. Ich kann durchaus Menschen verstehen, die ihre Kaffeepause in einer gewissen Art und Weise verbringen. Das ist eben was anderes, also mal eben schnell wo sich einen Pappbecher mit einer brauen heißen Flüssigkeit zu holen.

Kommen wir zum Titel…

…Gedanken zum Tage. Da ich ja nun morgen meinen ersten Urlaubstag habe war eigentlich mein Plan, den Wecker mal nicht zu deaktivieren und auf zu stehen wie stets. Dann den Espresso doppio nippen, sich in seine Radkluft zu schwingen und auf eine Stunde raus zu fahren, sich dort ein Frühstück nebst Koffeinware zu gönnen und dann die andere Stunde wieder zurück die Kurbel kreisen lassen.

Jetzt mußte ich ja nun in den letzten drei Tagen feststellen, daß die morgendlichen Temperaturen mit stets unter der 5c° Marke nicht gerade sehr einheimelnd für so einen angedachte Aktion sind.
Lassen wir mal Aktion wie ein größeres Lagerfeuer was nette lodert in passender Kleidung außen vor. Mir wo den Allerwertesten abzufrieren war nicht mein Plan. Was also machen?

Um ehrlich zu sein, selbst der Plan nur auf die Halde Humbert zu fahren, scheint irgendwie mager. Denn wenn ich regulär aufstehe, ist noch lange kein Sonnenaufgang.

Ich müßte also tatsächlich mindestens eine Stunde später aus den Federn klettern, dann das kurze Stück dorthin und ich fahre, dort dann Sonnenaufgang gucken und dabei sich was gönnen und dann wider zurück. Aber ob sich der Aufwand bei den Temperaturen lohnt?

Hinlaufen wäre ein Option, denn dann passt das mit dem Wecker wieder. Dann müßte ich nur die Sachen in einen Rucksack packen, wäre dann auch gute zweieinhalb Stunden zu Fuß unterwegs, ohne die Pause oben. Vielleicht ist das ein Plan. *grübel*

Es lockt schon, aber ich werde das alles spontan entscheiden. Vielleicht fällt mir ja noch ein anderes lohnendes Ziel ein?

Euch dann einen netten Tag und bleibt, wie immer, gut gesund!  😉

Vom Koffein und dem Tag/ 20.09.2022

September 21, 2022

Bikealltag: wer kennt das nicht, der Tag beginnt schon mistig, wenn die nötige Dosis Koffein ausbleibt oder nicht so ist wie sie sein sollte.

Auch wenn der gestrige Tag eigentlich ganz manierlich startete und zwar inklusive des Espresso con Leche, schon im Verlauf der Radanfahrt zum Job zog sich mein Akku irgendwie gegen Null.

Na gut, nicht wirklich null, aber es reichte nur noch soweit das ich die Kurbel am kreisen lassen konnte und dann auch irgendwie am Job ankam.

Den ersten Faktor machte ich schon mit dem Ausziehen der Jacke aus. Man hatte viel geschwitzt, was auch nicht sonderlich gut ist. Also wurde auch eine gute Portion Wasser nachgekippt.

So auf der Jobrunde und einem Mikrowellen-Burger mit einer Extraportion Käse zeigte sich, da muß noch nachgeschoben werden. Und so gab es in einem nahen Discounter sowas wie eine Latte Macchiato.

Zu meinem Erstaunen, ja so in gekühlt mundete das schon. Aber, es hatte vor allem Kalorien! Zusätzlich gab es noch einen Vierpack ebenfalls gekühlten Kinder Süßkram. Ich glaube das waren Kinder-Pinguine. Die lagen recht direkt neben dem Getränk, versprachen ebenfalls notwendigen Brennstoff und ich konnte sie einhändig während der Fahrt im Rachen verschwinden lassen.

Mit dieser Dosis an Schubstoff rollte der Tag gleich eine ganze Ecke besser.

Nicht des so trotz gönnte ich mir noch im Röstwerk Hörde einen Espresso. Ganz klassisch im Stehen.

Der hatte natürlich ein ganz anderes Gusto, also als die Kühlware. Um genau zu sagen, er hatte mir sehr gut geschmeckt. Zwar war eine Spur von Bitterkeit zu schmecken, aber jene wurde vom restlichen Aroma auf sehr wohltuende Weise überspült.

Und wo wir gleich beim Aroma sind, jene hatte ich noch eine gute Stunde auf dem Gaumen. Vielleicht beim nächsten Mal mit einem Löffel Zucker? Man wird sehen…

In der letzten Warteschleife hängend gab es dann meine beiden Bütterchen. Frisches französisches Landbrot mit Käse und Wurst gelegt. Was ein Genuss!

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Westgold II/ 13.09.2022

September 13, 2022

Bikealltag/ Speisekarte/ Café: nachdem ich ja in der letzten Woche im Westgold/ Neheim…

…einen Espresso verköstigt hatte, der übrigens unter der Neheimer Mischung läuft, gab es heute eine italienische Bohne.

Der Chef selbst trat heute als Barista in Aktion, was natürlich dazu führte das mehr als nur ein paar Worte gewechselt wurden.

Er selbst war mit dem Ergebnis nicht ganz so zufrieden, ich mochte den kleinen Italiener und dies auch übrigens ohne Zucker.

Denn auch aktuell liegt mir der Geschmack sehr wohltuend auf der Zunge. Da kommt doch gerne ma’wieder. Aber auch hier, wie so oft, zum Glück zu weit entfernt um mal eben auf einen kleinen Schnellen…

Euch noch einen netten Tag!  😉

Erstes Durchatmen/ 53.470km/ 09.09.2022

September 10, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: gut, wir hatten es so gewollt und Mutter Natur brauchte es auch dringend. Dann wollen wir mal uns nicht beklagen.

Donnerstag 05:18Uhr: noch ist der Tag trocken wie nix, was mich, um ehrlich zu sein doch sehr überrascht. Gerechnet habe ich mit einer Regenfahrt zum Job, also so mit alles. Wasser in´ne´Schuhe und in´ne´ Buxe.
Ich werd jetzt noch den Rest vom allmorgendlichen Getränk runter spülen und mich dann auf die Socken machen. Hab da noch was im Kopf.

09:04Uhr: so, inzwischen hab ich ein paar Dinge erledigt. Plan war ja zum Job mit dem Rad und dabei zunächst die Strecke von gestern abfahren, dann aber tatsächlich am Schloss Cappenberg vorbei zu fahren.

Der Plan ging auch soweit auf. Nicht ganz auf ging der Plan mit der trockenen Jobanfahrt.

Denn beim Start war es noch ohne Regentropfen, was sich dann mit der Fahrt immer weiter westlich nicht halten konnte. Und so kam es, daß ich just am Schloss Cappenberg unter einem mehr oder weniger schützenden Baum, die kurze Regenhose über streifte. Zu den Schuhüberzieher griff ich auch.
Wenn man sie schon mit hat, sollte man sie auch nutzen. Zu dem Zeitpunkt taten sich aber auch die Wolken ein wenig mehr auf. Danach schwellte es zumindest seicht ab.

(<klick> September Album)

Nun gut, so halbwegs aber auch gut ausreichend gegen Nässe von oben geschützt ging es dann über die nun auch für Radfahrer durchgängig nutzbare Strecke. Glatter, bester Asphalt erwartete mich und mit dem Regen, dem eigenen Licht aber auch dem Gegenlicht des Kraftverkehr (man fährt ja linksseitig genau in das Licht rein was auch eine gute Blendwirkung hat) wurde öfters die Bremse bemüht um das Tempo in Zaum zu halten.

Am nördlichen Friedhof bog ich dann rechts ab um den Rest der Strecke, wieder rückwärts, bis zum Stall zu fahren.

Nach der Ankunft war dann frisch machen und trocken legen angesagt. Hoffentlich ist die Windweste zum Schichtende hin trocken.

Und was das Wettertier dann so sagt, schau ich nachher nach. Dank einer Job-Sonderauslieferung gab es noch ein extra Brötchen.

Das ist ein Krauf-Frikadellen-Brötche mit einem Schuss Remoulade. Für dreifuffzig ein echter Sattmacher.

Vom Kanalstaub zum Regendreck

Das Wetter war bestens, nur das CAADX sah mal wider mitleidswürdiger aus, als das der technische Zustand war. „So verdreckt würde es bestimmt keiner klauen wollen“, so war mein Gedanke.
Mich störte das weniger und so schwang ich mich auf den Bock und rollte mal los. Thema: mal gucken wie lang ich wohin und woher fahren würde?

Natürlich hatte ich jene Strecke im Kopf die über die Seseke Radroute bis nach Bönen führt, dort dann durch das Industriegebiet um dann irgendwann im östlichen Kanaldrittel zu landen. Ab dort dann wie so oft nur am Kanal entlang bis man vor der Burg steht. Ob ich das dann aber auch so fahren würde, stand noch nicht wirklich fest. Also erst mal locker los rollen und gucken wie’s läuft.

Und es lief dann recht schnell, recht gut. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Der Wind stand korrekt und drehten stellenweise die Pedale schneller als noch in den hitzigen Zeiten. Feinstes Genussradlen so zu sagen.

Die Stadt Kamen wurde als bald erreicht und durchfahren und schneller als man dachte stand man vor Bönen. Ein guter Ausstiegspunkt, aber wohl nicht heute. An der Zufahrt zum Industriegebiet mit der in meinen Augen sehr netten Radroute wurde nochmals gut an der Wasserpulle genuckelt und sich umgeschaut.

Sommerendwetter oder Frühherbstwetter genießen und damit auch den immer wieder sonnigen Wetterwechsel mit den teilweise riesigen Wolkenbergen. Weiterfahrt…

Gemäß der vorherigen Fahrt erreichte ich schnell die Stadtgrenze und schwenkte dort auf bekannte Route bis zum Kanal. Das es ab dort mit einer anderen Fahrtrichtung etwas geruhsamer vorwärts gehen würde, war klar. Der Grund auch, denn ab dort stand die Nase etwas mehr im Wind. Was aber auch klar war, ab dort vergeht die Zeit recht fix, auch wenn man sich ein wenig gegen den Wind stemmen muß.
Aber man beschwert sich ja nicht, besser als bei Bullenhitze Radfahren. Und mit der Ankunft war dann auch dieser „Film“ vorbei. Auch wenn mit dem Absteigen ein wenig die Luft raus war…

…eine weitere nette Rückfahrstrecke steht jetzt noch auf dem Plan.

Freitag: Espresso con Leche und ein paar mehr Zeilen sind erledigt, draußen noch trocken, wird Zeit das man los kommt. Eventuell hat man ja ein regenfreies Zeitfenster?

08:56Uhr: das Wetter war bestens, kein Tropfen Regen kam runter…

…angenehme Temperaturen nur das mit dem locker rollen wollte nicht so ganz. War ja aber auch egal, also locker gehen lassen. Es ging dann aber auch ohne große Extras einfach nur geradeaus zum Stall.
Dort dann die üblichen Handgriffe und ein erstes Frühstück.

Speisekarte: dieses Mal hatte ich die Idee die Haferflocken nicht mit dem Joghurt zu mischen, sondern mit einem Schuss Fruchtsaft.
Die Kiwi, Cranberries und ein wenig was von Nüssen kamen dann noch oben drauf. Passte soweit und sollte für‘ s erste reichen.

Was mir schon gestern aufgefallen ist, dank des Regen war ich schon lange nicht mehr oben auf Humbert. Wie sich das jetzt dort in den letzten Tagen so gemacht hat?

Erstes Durchatmen

Das Wetter scheint sich ja immer mehr aus der wirklich warmen, ach was rede ich, heißen Phase zu verabschieden.

Immer öfters sind deutliche Wolkenbänder und eben auch Niederschlag damit zu verzeichnen. Auch die Temperatur ist im Allgemeinen kaum noch oberhalb der 20c° zu finden, sieht man mal von Ausnahmen ab. Wollen wir also mal hoffen, daß dies so bleibt.

Jedenfalls ist es deutlich angenehmer, man kann mal wieder flotter fahren. Oder sich alternativ mehr bei Gegenwind anstrengen, ohne gleich in Fieberanfälle zu rutschen. Einfach mal Luft holen, frische Luft und auch nicht ewig an einer Trinkflasche zu hängen.

Café: ach ja, heute hab ich mal die Gelegenheit genutzt, auch weil ich in den letzten Tagen stets dann vorbei gerollt bin und mir dann gesagt habe:“morgen hälst du an und probierst mal“, und habe tatsächlich einen Espresso dort probiert.

Unschwer zu erkennen, es handelt sich um die Rösterei Westgold Kaffee in Neheim. Schon die Sitzplätze draußen laden zum verweilen ein, drinnen schaut es nicht weniger gemütlich aus. Ich hatte aber leider nicht ganz so viel Zeit und so gab es neben dem georderten Espresso im Stehen nur ein paar nette Wortwechsel.

Nächste Woche werd ich dort wieder einkehren und eine andere Röstung für Espresso probieren.

Feierabend

Abfahrt nach Hause mit netter Brise von hinten und noch die Windweste an, weil es doch tatsächlich ein wenig frischer war.
Gut, im Vergleich zu den noch vor wenigen Tagen vorherrschenden 30c°+ ist einen Temperatur von unter 20c° halt frisch. Ein letztes Bild…

…so darf das!

Zum Abschluss kam noch der sportliche Teil des Tages, einen Tag vorgezogen nett im Burggarten. Da mußte ich dann tatsächlich das Regendach aufspannen und habe weite Teile des Trainings bei Regen da drunter verbracht.
Dabei bemerkte ich, der Rasen wächst wieder. Das hatte er, auch mit den Wässerungsaktionen in den heißen Tagen nicht mehr wirklich gemacht. Sparte dann den Rasenschnitt. Und so ging dann auch dieser Tag vorbei, daß Wochenende kann kommen.

Euch eine netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Raus aus dem „Loch“/ 03.04.2022

April 4, 2022

Rumgelaber/ do nature/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Café/ Morgengruß: es war unglaublich, aber tatsächlich hatte der Sonntag was von – Sonnenschein. Und on top, sogar noch frische Luft.

Nach dem kleinen aber gewohnt schmalen Sonntagsfrühstück ging es auf einen netten entspannten Spaziergang raus.
Der Wind war zwar teilweise noch sehr erfrischend, aber die Sonne gab alles, aber so im Windschutz vom Wald und in Bewegung ließ sich das gut aushalten.

Da noch ein kleines Zeitfenster war bis zur Einladung zum Mittagessen, dachte ich:“nutz mal die Zeit und schlürf dir einen Mokka und probier mal das zwar schon bekannte aber eben neue Toaks Windschutzdings aus.“
War dann eine gute Zeit, mal aus dem „Loch“ raus zu kommen.

Das ich bei WalkOnTheWildSide neulich eine Bestellung des in Langform – Toaks Titanium Alcohol Stove Dual Stand & Windscreen– ausgelöst hatte, hatte ich ja berichtet. Jenes liegt jetzt im Standard bei meinem Espresso set-to-go bei und wird dort seiner angedachten Aufgabe besser nachkommen.
Leider hat sich dort gezeigt, daß die Bushcraft Essentials Bushbox als Windschutz nicht der wirkliche burner ist.

Auch der Lixada HoBo geht zwar, lässt aber auch zu viel Wind von der Seite rein. Das ist dann für eine Nutzung bei Wind immer sehr ungünstig. Viel vom Spiritus verbrennt, aber es dauert dann länger.

Der Toaks Windschutz kann das alles deutlich besser und er bietet auch eine sehr gute Standsicherheit. Das der Mokka dann auch besser gelingt, sieht man ja anders vorzüglichen Crema.

Dann sind wir ab zur Einladung, man hatte sich erbarmt uns ein normales Mittagessen mit richtige Stühlen und einem Tisch zuzubereiten. *lach* Nein, war wirklich lecker. Mein Highlight waren natürlich die Kroketten. Ich liebe Kroketten, könnt eine ganze Packung alleine auffuttern. Nach einem Milka-Cappuccino, auch mal interessant, ging es dann aber nach Hause. Ich wollte michnoch Team dem Training hingeben, genug rumgelungert hatte ich ja am Vortag.

In einer Trainingspause im wollte ich eigentlich die beiden kleinen Töpfe der Erde entledigen. Ich fülle die Erde dann einfach in einem großen Eimer, wo ich sie dann bei Bedarf für andere Zwecke einsetzten kann.
In den beiden kleinen Töpfen tat sich nix, dachte ich. Optisch kam das ja auch bis jetzt so rüber.

Doch beim auskippen der Erde erblickten meine Augen, daß die Kastanien tatsächlich gute lange Spößlinge gebildet hatten. Also wurden sie erneut eingemottet und haben jetzt einen neuen Platzgefunden. Bin mal gespannt, wann sie oben durchstoßen.

Ja und so ging dann auch der Sonntag rum. Das mit den Sprösslingen war natürlich ein Highlight. Jetzt hoffe ich, daß im Verlauf der Woche das Wetter wenigstens etwas mitspielt. Aber passende Kleidung liegt schon bereit.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

33.601km& 50.612km/ 18.03.2022

März 19, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: Resterampe der laufende Woche.

Donnerstag: es starte mit dem immer noch üblichen Ritual des allmorgendlichen Espresso doppio. Dieses mal die neue Testung aus dem Drogeriediscounter. 250g für keine 3 Taler.

Café: also die erste Amtshandlung, die Packung aufschneiden und den Duft genieße.

Die Zubereitung ist wie eh und je, also kein Ding. Die passende Tasse mit der üblichen vorsichtigen Menge Zucker gefüllt und nach dem Zubereitungsgang eingeschüttet. Der erste Schluck – was erwartet einen?

Der Duft aus der Packung war ja schon gut, vom Geschmack her ist er im Gegensatz zu der vorher probierten aber auch hochpreisigen Art zwar kräftig, aber auch einen Tacken mehr bitter. Aber er läuft noch gut über die Zunge, er ist also nicht ganz so bitter, sondern noch im angenehmen Bereich.
Dafür fällt eine Vollmundigkeit im Vergleich zu letzten Testung um ein paar merkliche Punkte ab. Irgendwo muß sich ja der Nicht-Preis wieder spiegeln.

Resume für diesen Tag, ja geht ist erwähnenswert, weitere Genussaktionen werden ja folgen und mit diesem Ergebnis auf jeden Fall mal besser, also die (vermutlicher Weise zu weit) übers Datum gerutschten Lavazza Packungen. Weiter im Tagestext…

…mit der spannenden Frage, wie das Wetter so wird und dort im speziellen wie warm oder eben wie frisch wird es draußen sein? Aber das werd ich ja gleich sehen.

09:04Uhr: das Wetter hat sich nicht stahl-renner-mäßig verhalten, denn es gab die gegen Mittag angekündigte Regenneigung schon auf der Jobanfahrt.

(Märzalbum <klick>)

Und das auch ab Kamen, zu dessen Route die leicht verlängerte Anfahrt heute zählte. Man soll ja nicht ganz so früh am Job sein.

War aber alles halb so wild, weil eben nur Schauer. Die Radhose ein wenig feucht, die Jacke hielt und die Kurzfingerhandschuhe liegen zum trocknen auf der Heizung.

Der Gedanke dazu, besser jetzt den Regen durchziehen lassen, als später zum Schichtende.

Am Abend: die Heimfahrt ging dem dem Stahl Renner angemessenen entlang der Rennbahn. Dann aber natürlich nicht ohne einen Zwischenstopp am Lieblingsaussichtsturm zu machen. Rundgang, Treppe hoch und gucken, dann wieder runter.
Aufgefallen war mir, daß hier und da ein wenig mehr Unrat rumlag. Und schon stöberte ich durch die Ecken, sammelte die ins Auge fallenden Müllstücke auf und verfrachtete sie irgendwie noch auf der Arschrakete.

Leider konnte ich die zerbrochene Glasflasche nicht mehr unter bringen, weshalb ich sie unter die nahe Sitzbank gelegt habe. Der Hausmeister von der nahen Ökostation kommt ja regelmäßig und würde es dann final entsorgen.

Abfahrt mit Müll entleeren an der nächsten großen Ampelkreuzung. Dort hatte man an einer Stelle Grünschnitt gemacht und es kamen für mich erstmalig zwei Sitzbänke und ein Mülleimer zum vorscheinen. Erstaunlich hoch drei.
Wie oft habe ich in den letzten Jahren diese Kreuzung passiert? Wahnsinn! Die Sitzbänke hatte ich bisher noch nie gesehen.

Freitag: schon die letzten wenigen Kilometern am Vortag durch die Lippenauen ließen einen wenn auch zarten Vorgeschmack auf diesen Morgen durchscheinen.

Alder, was war das heute früh fucking kalt!

Angesagt waren bis zu -5c°, wenn auch nur gefühlt. Auf dem Tacho hatte ich zwar nur einen Spitzenwert von -2c°, aber angefühlt hatte sich das wie -10c°.
Das mag aber such der sehr ungünstig verlaufenden Wachphase geschuldet sein. Zu früh zum aufstehen, aber auch zu spät für eine letzte Runde im Schlummerland.

Watt war ich fettich und kurbelte mit den gefühlt zehn Schichten Kleidung stumpf dem Horizont entgegen. Nach der Ankunft ging es dann aber.

do nature: und dann kam es wie es kommen mußte, wenn man schon ein Rad mit Gangschaltung hat, dann kann man ja auch auf die Halde fahren.

Das Wetter schien bestens, doch mit dem Schwenk am Preußenhafen in die Fahrtrichtung Ost stand man gut im Wind. Jener war auch von einer gewissen Frische, sodaß es eher mäßig schnell aber tapfer geradeaus ging.
Die Rennbahn wurde abermals gewählt, bloß keine großen Streckeneskapaden einleiten.

An der bekannten Stelle an der Lippe wurde Erdreich aufgenommen und dann heiter weiter gegen den Wind. Da fragt man sich doch ersthaft selbst:„warum tut man sich das an?“ Naja, weil man es kann – und es ja auch nicht mehr so weit war.
Ach ja, die an der Erdsammelstelle gefundene Angelschnur, nicht gut für Federvieh und andere Wildgetier, wurde am nächsten Mülleimer entsorgt. Dort saßen zwei ältere Damen, welche ihre Kaffeepause in der Sonne sitzend abhielten. Es ergab sich ein nettes Gespräch und damit für mich auch eine kleine Verschnaufpause.

Bei den weißen Brücken kam der große Schwenk auf die Fahrtrichtung Süd, womit man dann auch Seitenwind hatte. Das Erdreich war ob seiner inzwischen professionell ermittelten Menge auch gut verteilt am Rad. Ich hatte zwar darauf spekuliert mehr mitführen zu können, doch die überschüssige Kleidung brauchte auch ihr Volumen.

Das rote Haldenzeichen stand abermals vor mir, nur noch die Höhenmeters abkurbeln und oben ankommen.

Oben bließ der Wind in bester Manier, zum Glück war es ein eher warmer Wind. Die Erde auf die beiden Löcher verteilen, welche damit etwas zur Hälfte aufgefüllt sind. Einen Kameraschwenk <klick> weiter und dann ab zur Burg. Man fühlt sich gut, auch nach dem elendigen Geplacker gegen den Wind.
Aber so ist das eben, es gibt schöne Tage, weniger schöne Tage und die Tage dazwischen.

Nach der Ankunft die üblichen Handgriffe, entladen, Waschmaschine, duschen und futtern. Das Wochenende kann kommen und anschließend die Urlaubswoche.

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉