Archive for the ‘Sport & Alltag’ Category

Tausend voll/ 57.022km/ 25.01.2023

Januar 26, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bilder/ Sport & Alltag: das Leben geht weiter und wie schon angekündigt hat das CAADX seinen nächsten 1.000 Kilometer runter gespult.

Auch wenn die letzten Tage nicht immer ganz so lustig waren, aber es läuft weiter. Und – der nächste Frühling kommt bestimmt.
Also mal Abfahrt. Draußen ist noch die restliche Nacht angesagt und auch merklich einen Tacken erfrischender. Doch die Kleiderwahl passt.

Ich rolle auf eine Schleife durch die Lippeauen, wähle dann noch die Strecke am Lieblingsaussichtsturm vorbei, wo ich ein paar Meterweiter kurz anhalte. Ein Handgriff wird erledigt, ein Bild wird gemacht.

(Januar Album <klick>)

Nach dem Neustart wird klar, auch wenn es gute -2c° hat, dank geringen Windaufkommen passt das gut.

Überhaupt Wind. Aus welcher Richtung kommt er denn heute? So am frühen Morgen kann ich das nicht ausmachen, ich werde also das Schichtende abwarten müssen.

Apropos Schicht, dort mal wieder eine kurzfristige Planänderung für mich. Aus Eier schaukeln und Langeweile wird nix. Ich vertrete die Jobrunde, wo ich die Tage mal für zwei Tage drauf war.

Gut so, ich habe zu tun.

Für den Feierabend stünde nach der Ankunft dann das Rücken-Rumpf konzentrierte Training an. Jenes aber im Dachgeschoss, also im Warmen und bei der Musik Maschine.

Tagsüber: …kreis ich in Witten meine Jobrunde ab und habe von einem Standort aus einen guten Blick auf den Rheinischen Esel.

Steht auch noch auf meiner to-do-Liste für Radtouren. Hat sich aber seit Jahren noch nicht ergeben. Muß ich mir mal vornehmen wenn das Wetter besser passt. Jetzt wo man schon eine neue Brück über die Pferdenbachstraße gebaut hat und auch die Radtrasse gut in Schuss zu sein scheint.

Schichtende: gesagt, getan und der Mann hatte sogar noch Glück. Der Wind kam zwar nicht aus der gewünschten Richtung, hielt sich aber, was die Intensität anging im normalen Umfang. Kann so bleiben.

Am Preußenhafen zu Lünen stecken nun die frischen Bäume im Boden, mal schauen wie das so wird? Die Rückfahrt ist unspektakulär, aber recht frisch. Ich erreiche die heimische Burg und muß natürlich ein Bild vom CAADX machen.

Da ist es also nun und rollt so vor sich hin. Kann so bleiben, auch wenn man so seine Idee hat. Aber davon sprach ich ja bereits. Kleinkram halt.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund! 😉

 

 

Mit aller Macht/ 56.891km/ 20.01.2023

Januar 21, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nächste Einstellung im Radalltag.

Mittwoch: ich klettere zwar wie gewohnt aus den warmen Federn, weiß aber auch, das ich mehr als gut Zeit habe.

Den Traum, die Idee das es an diesem Morgen zu einer entspannten aber auch kilomterreichen Jobanfahrt kommen wird, habe ich bereits verworfen.

Bei der üblichen Kombination aus flüssigem Schub und ein wenig Unterlage dazu lasse ich zunächst die Zeit verstreichen.
Ich nutze die Zeit und bereite einen neuen Artikel vor, krame dazu noch Bildmaterial hervor, werde aber auch in meinem sehr bis extrem umfangreichen Google-Album fündig.

Dann kommt er doch dieser Moment. Mit dem Öffnen der Burgpforte kommt es einem zunächst gar nicht mal so kalt vor. Der Blick auf das Thermometer geht nicht unbedingt konform mit dem körperlichen Empfinden. Überhaupt…

…steht da der Zeiger tatsächlich kurz vor -10c°!!! Natürlich weiß ich, daß das Thermometer vor der Burgpforte stets einen deutlich niedrigeren Wert anzeigt, als das im Burggarten.

Eine weitere beruhigende Tatsache ist, so ab -5c° kann man von einer eher trockenen Kälte ausgehen und auch der Wind ist in der Regel kaum vorhanden. Mit diesen Pluspunkten beginnt die Anziehorgie.

Ich greife die Dinge die schon bereit liegen und holen aus der obrigen Kleiderkammer noch was hervor.

Schritt zwei, die Sachen werden der Reihenfolge des Anziehprozesses gestapelt. So wühle ich nicht unnötig rum, kann aber auch nix vergessen.

Bis ich mit zwei Unterhosen, den Knielingen und drei Shirts da stehen, vergehen gefühlte Stunden.

Jetzt noch die Radhose an, die Reflexstulpen über die Fußgelenke und in die neuen Vaude Winterschuhe schlüpfen. Nächster Schritt die Jacke an zu ziehen ist unspektakulär.

Zu guter Letzt kommt die Murmel einpacken. Zuerst die Sturmhaube, dann die andere neue Sturmhaube mit Nasen- & Gesichtsschutz drüber. Hier immer wieder nett, genau diese beiden Teile zurecht zupfen. Nicht das was wo im Auge hängt oder ein Luftschlupfloch ist.

Dann hat man es aber. Gut, die Handschuhe kommen ja erst quasi vor der Abfahrt drüber. Aber die Handgelenkstulpen dürfen schon abgezogen werden. Ja und genauso lange wie man das hier liest, dauert es auch.

Kurz vor dem Start entschließe ich mich direkt zum Kanal hoch zu fahren und mich dann am Südufer entlang gen Westen rollen zu lassen.

Rollen ist dann auch das Thema, denn bei der Kälte, was dann tatsächlich in der Spitze nur -5c° hatte, ist mit fixem fahren nicht viel 
Innerlich sträubt sich der Körper fast mit aller Gewalt. Aber er verliert gegen mich! *grins*

Mit aller Macht

Da ist er nun doch wieder, der Winter. Unverholen lacht er einem ins eisige Gesicht und gibt eisklar vor, wer das sagen hat.
Wer sich ihm nicht beugt (oder unpassend gekleidet ist) oder anpasst, wird an ihm veregehen (sich den Allerwertesten abfrieren).

Nur wer die Kleidung, Gerätschaften, im meinem Falle die Spikereifen, und das Wissen um ein Verhalten unter diesen Umständen hat, wird bestehen. Wobei mir da doch ein Zitat einfällt. Und zwar aus Idianer Jones.

„Nur der bußfertige Mann wird bestehen. Nur der bußfertige, der bußfertige. Der Bußfertige kniet!“ Und schwupp, Indy kniet sich hin, und scharfen Sägeblätter rauschen über seinen Kopf hinweg.

Nun, ganz so wild ist es an diesem Morgen nicht. Vor allem nicht so abenteuerlich. Ich rolle also zum Kanal hoch und bleibe schon nach fünf Kilometern erstmalig stehen, um warmes Blut in die Fingerspitzen zu fächern.

Dann geht es weiter, aber ich sehe nicht wie schnell. Meine Augen wollen auch nicht auf den Tacho schauen, auch ihnen ist es zu kalt. *lach*
Kurz nach der Marina in Rünthe fächer ich ein weiters Mal warmes Blut in die Fingerspitzen.

(Januar Album <klick>)

Bis zum Ziel dann nur noch kurz vor der Baustelle der neuen Hafencity Bergkamen. Ab da hab ich auch meinen Turn gefunden, ich bin warm, vielleicht auch einen Tacken zu warm?

Bikeklamotten/ Handschuhe: das war dann auch so ein Tag, wo meine neuen Alpaka Stulpenhandschuhe zum Einsatz kamen.

Ich beginne die Geschwindigkeit seicht zu kontrollieren. Zu schnell würde bedeuten, daß zu viel Schwitztfeuchte entsteht. Auch wenn sie gut raus kann, Membrankleidung sei dank, es könnte zu kühl werden.

Innerlich befinde ich aber, wenn die Nadel wo zwischen 16,5 und knapp was mit 19km/h steht wird das bis zum Ziel passen. Was es dann auch tat.

„Gut das ich keine verlängerte Anfahrt angegangen bin“, denke ich so. Aber das lag ja auch am Wetter. Aber auch jenes entschuldigt sich mit seinen Szenen.

Man(n) kann die Kälte förmlich sehen. Ankommen, frisch machen, umziehen und ab in den zunächst sehr gemächlichen Arbeitsalltag.

Am frühen Abend: …ging es dann auf die Heimfahrt und ich kann mich für einen kurzen fotografischen Moment mit einer Veränderung befassen.

Es war mir schon am Vortag aufgefallen und hatte auch direkt nachgefragt. Die übliche Crew stand ja am Kiosk und wusste bescheid. Die Bäume am Kiosk hatte man abgeholzt!

Das Ausrufezeichen stand dann auch vorgestern Morgen in meinen Augen, doch am Nachmittag klärte sich die Sache auf.
Die Bäume die dort standen hatten ihr Lebenslicht ausgehaucht. Die Ursache dafür war, der zu arg verdichtete Boden.

Die Beruhigung folgt sogleich, es werden neue Bäume gesetzt und dieses Mal das Erdreich dafür entsprechend aufgelockert. Und wie man mir die Info so steckte, fiel es mir auch ein. „Ja klar“, hatten die Bäume in den letzten Jahren doch eigentlich gar keine Blätter mehr getragen.

Weiterfahrt am Südufer mit einer zunächst schnellen Passagen durch die süd-östliche Siedlung von Rünthe…
…nur um dann hier kurz vor dem Burgtor noch einen kleinen Harken zu fahren, um die eine Stunde voll zu machen. Der Tag ist gelaufen, die nächsten beiden werden zumindest vom Arbeitsalltag entspannter. Traurigkeit darüber muß sich nicht einstellen.

Donnerstag: soweit so gut, noch etwas verpeilt hocke ich am Küchenstammplatz, der Espresso doppio ist bereits Geschichte. Draußen wohl noch alles gut, also mal wacker in die tausend Schichten geschlüpft und dann Abfahrt.

…vorher aber noch die Auswahl der Handschuhe umgestellt, denn meine Nasenspitze sagte:“es ist wärmer als gestern.“ 

Schön…

…ist dann was anderes. Ich rolle also los und bige gerade eben zum Kanal hoch, da beginnt es zu schneien.

Mein erster Gedanke ist, wie werden sich die Continental Contact Spike 240  im Schnee so machen?
Es kommt nicht viel, dafür kontinuierlich. Auf dem Boden bildet sich zwar ein weißes Etwas, in der Masse ist es aber eher wenig, dafür feucht-nass.

„Halt, da war doch was? Ja genau, feucht-nass und Kollege du hast nur die normale Radhose an, nicht die Regenhose.“ Dumm gelaufen. Ein paar Gedanken werden durchgespielt unter einer Kanalbrücke einen entsprechenden Kleidungswechsel an zu gehen.

Man hat ja alles mit, sogar eine Folie für den Boden. Groß genug, bewährt und so könnte man, trockenen Fußes, im wörtlichen Sinne, die Radhose gegen die Regenhose tauschen. Der Gedanke wird dann aber doch verworfen, der Niederschlag hält sich gefühlt in Grenzen. Nur hin und wieder…
…juckt mich dann aber kaum. Auf der Hälfte der Strecke wechsle ich keine Hose. Dann ehr Zähne zusammen beißen (denn so richtig kalt wird es dank der guten Unterwäsche auch in feucht/ nass nicht) und nach der Ankunft die Brockens auf die Heizung legen. Bis zum Schichtende ist dann wieder alles gut.

Weniger gut 

Hatte ich erst ganz kürzlich frohlocken lassen, daß es da einen positiven Zusammenhang zwischen Kälte und dem Wind gibt? Scheiß die Wand an.
Ich kurbel mir einen Wolf und scheine zu stehen. Natürlich wird dieser optische Effekt nich vom Schneefall im Lichtkegel begünstigt.

Dann war da noch der Moment, wo der Lichtkegel einfach nur noch mit Schnee voll war.

Zum Glück kenne ich jeden verdammten Kieselstein und kann, auch dem Kriechtempo dank, die Kunstinstallation am Seepark Lünen nicht mit der vollen Breitseite nehmen.

Direkt danach halte ich an und wundere mich, daß ich wieder gut sehen kann. Was so Schnee auf der Linse des Vorderlichtes doch ausmacht und wie gut ist es doch, wenn man jenen hin und wieder ma‘ entfernt.

Was ein Tagesstart. Um die Punkte für den Winterpokal brauch ich mir keine Sorgen machen.

Der Arbeitstag nimmt Fahrt auf und alles ist gut. Die Klamotten sind trocken und werden auf die Seite gelegt. Plan für die Restwoche: heute Rücken & Co. aber drinnen im Dachgeschoss bei der Musikmaschine.
So hab ich dann morgen „frei“ und kann geschmeidig ins Wochenende gleiten. Außerdem könnte ich so mal gucken wie ich den Subteller vom Dual Plattenspieler runter bekomme.

Gesagt, getan 

Die Rückfahrt zur Burg war zwar nicht sonderlich schnell, aber das war ja auch nicht das Ziel. Am Preußenhafen werden bereits neue Bäume gesetzt.

Zu Hause angekommen wurde dann routiniert das Tagessoll absolviert und gut war. Beim Plattenspieler ist zwar nix passiert, aber ich habe brauchbare Infos erhalten.

Freitag: mit manierlich 19km/h geht’s ab zum Job, ich wähle eine leicht veränderte Streckenführung. Am frühen Nachmittag…

…geht es trotz bessere Wetter, es ist mit 1c° erstaunlich warm und der Wind kommt auch aus der besseren Richtung, relativ unmotiviert zurück zur Burg. Die Folge ist, ich sammele an zwei Stellen etwas Brennmaterial in Form von gut trockenem Holz/ Ästen und Birkenrinde auf.

Die Fundstellen lachte mich so an und alles wurde an bewährten Stellen am CAADX verstaut.

Ach ja, am Preußenhafen hat man die frischen Bäume eingepflanzt. Ist zwar alles noch nicht fertig, aber dieses Mal lässt man den Bäumen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen. Der Boden wurde großzügig ausgehoben und vor allem aufgelockert.

Ist zwar noch nicht alles fertig, aber schaut schon gut aus. Nach der Ankunft auf der Burg wird dem CAADX eine gründlichere Schlauchwäsche gegönnt, das Streusalz ist nicht der Burner und ich verstaue…

Outdoor: …meine Cocoon Ultralight Hängematte in den gestern abgeholte modifizierten kleinen Packsack.

Ich habe von kundiger Hand an einem langen Ende eine Metallöse einsetzten lassen. So kann ein Ende der Hängemattenaufhängung dort raus schauen und man zieht die Hängematte nur noch aus dem Packsack raus.
Dieser Vorteil spiegelt sich dann auch beim Abbau der Hängematte wieder. Der Packsack kann so lange am Baum/ Baumgurt hängen bleiben, man steckt vom anderen Ende kommend einfach die Hängematte rein.

Das Wochenende

Am Wochenende, genauer wohl am Sonntag werd ich wohl mal meine bisherige Continental Contact Spike gegen die noch im Hause befindlichen  45NRTH Xerxes Spike-Faltreifen  (30-622) tauschen.

Irgendwie haben sich die ersten Eindrücke das der Reifen doch flotter rollt als die 715g/ pro Reifen vermuten lassen zumindest in dieser Woche nicht ganz s heraus kristallisieren können.

Euch denn noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Heiter weiter?/ 56.772km/ 17.01.2023

Januar 18, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nach dem Wochenende geht es heiter weiter im Alltag und somit auch mit dem Radfahren.

Montag: es gab ja ein paar von mir nur vage aufgeschnappte Informationen, daß es erneut kalt werden würde. Und von Schnee war auch die Rede. Kalt ginge ja noch, aber auf Schnee hab ich jetzt so keinen großen Bock.
Warten wir also ab. Erste Amtshandlung, Espresso doppio nippen, dann ma‘ wacker los.

Heiter weiter

Und wie das dann so war, draußen trocken, aber vor allem kein Wind. Na gut, gar kein Wind wäre jetzt auch gelogen. Aber das laue Lüftchen war dann im Gegensatz zu dem was wir die letzten Tage hatten, wirklich nur ein laues Lüftchen.

Und was für ein schöner Sternenhimmel. So hätte man noch Stunde rollen können. Am liebsten was mit Richtung alte Heimat. Innerlich lief die Strecke schon bei mir im Kopf runter. Wenn da nur nicht diese Sache mit dem Job und deren voraussichtlicher Aufgabenstellung.

…die hatte sich dann aber erledigt, die Kollegin die letzte Woche krank war, erscheint zur Schicht.
Ich hocke mich dann bei einem Kollegen auf‘ s Auto, so kann ich mein Brot bei Bäckerei Beckmann aufgreifen. Jamjam.
Wir fahren los und draußen gibt es ein seltsames Wolkenbild.

(Januar Album <klick>)

Mit Broteinkauf durfte es auch noch ein Espresso Macchiato sein.

Ich hatte dieses Mal keinen Koffeinvorrat mitgenommen, war ja auch nur eine kurze Runde.

Der Tag verging und nach dem Schichtende ging es doch noch auf eine zumindest kurze Schleife heim.
Die bewährte Formel lautete, Seseke-Radroute, Kuhbachtrasse mit einem Blick über den Horizont…

…und dann wie quer rüber zur Burg.

Damit es sich auch für den Winterpokal lohnt, wurde im unweiten Heimatwald noch eine Extrarunde gedreht und schwupp, schon hatte man eine Stunde zwanzig auf der Uhr an Fahrtzeit stehen.

Jetzt kann man aber sagen, mit dem deutlichen Anstieg der Feuchtigkeit und auch dem kühlen Wind, vorzugsweise eher aus Nord-West kommend, zog der Winter wieder ins Land.
Oder, die heiße Dusche tat gut.

Dienstag: Wind und Niederschlag waren schon im Burginneren zu hören, es sollte also nicht wirklich irre gemütlich draußen sein.

Das ich die nächste Stufe der Radkleidung angezogen hatte, erwähnte ich ja bereits. Trotz das es wieder mehr von vorne bließ kam ich zumindest passabel vom Fleck.

Am Job angekommen erst die Routine mit frisch machen und umziehen und gerade als ich die Banane für die erste Stärkung klein gemacht hatte kam der spontane Aufruf zu einer Jobrunde.

Ab ca. 11:00Uhr taucht ein seltenes Phänomen am Himmel auf. Sonne die dann auch noch wärmt. Ich hoffe auf eine nette Heimfahrt und auf passendes Wetter für mein Training draußen.

15:38Uhr: der Feierabend steht bevor, draußen tatsächlich wärmer als auch trocken.
Das Bild was man vor Augen hat kann nur die Burgterrasse sein und das man sich dort der Gesunderhaltung widmet.

Außerdem sagt der Blick rüber zum virtuellen Wetterfrosch auch für den Folgetag Trockenheit und eher normale Plusgrade an. Ob das mal so stimmen mag?
Das wäre gut so, denn vom Job her ist es vom Tagesarbeitsaufkommen her angesagt später auf zu schlagen.

Unschwer zu erkennen sein sollte der geneigten Leserschaft, daß dort das sonst übliche Zeitfenster von einer Stunde für die Jobanfahrt ausgedehnt wird. Da könnten also grob zwei bis zweieinhalb raus werden.

Bei der Streckenführung schwebt noch was mit über Werne kommend was mit Cappenberg im Kopf. Mal sehen was draus wird?

Abends: der Tag ist gelaufen und das Training auch. Ich weiß ja Jett nicht wann es wärmer werden soll, und ob das überhaupt stimmt, aber gerade draußen hatte es maximal 0c°. dafür aber besten Sternenhimmel. Ich habe aber nicht direkt draußen trainiert, sondern drinnen in der Fitness-Garage.
Jetzt ist die Wampe voll und schon fast halbneun. Gleich geht’s in die Federn, die Nachtruhe lockt.

Ach ja, der erneute Wettercheck ergab, nix mit warm. In der Frühe sollen es bis zu -4c° sein. Da werd ich wohl umdisponieren was eine Radanfahrt zum Job angeht.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Ein Sonntag mit Samstag/ 15.01.2023

Januar 16, 2023

Bikealltag/ Musik Maschine/ Sport & Alltag/ Bilder/ Newsticker: ich starte mal mit einem Kernpunkt los.

Nachdem das Samstagsfrühstück mit in Ruhe die Samstagszeitung lesen traditionell beendet war und dann doch noch eine kleine Stärkung den Weg in die Bauchgegend fand, ging es auf eine Fahrt in den Dorfzentrum um beim örtlichen Musikfachmann eine Art Begutachtung vornehmen zu lassen.

Jetzt fällt mir gerade auf, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin das ich es schon erwähnt hatte, kann es aber tatsächlich nicht finden, mein gut gedienter Dual CS 503-2 Schallplattenspieler hat da so eine Erscheinung <klick>.

Nachdem ich ja an dem Gerät den Antriebsriemen gewechselt hatte, waren zwar die Anlaufschwierigkeiten verschwunden, aber leider tauchte immer wieder nach einer gewissen Zeit dieses Tellervibrieren auf.
Wie ich finde, und da wird man mir nach dem Betrachten des Kurzfilms beipflichten, eine sehr unliebsame Erscheinung.

Über das Dual-Board bekam ich ein paar Tips, die aber letztendlich doch dahin führten, daß ich zu einem Fachmann gehen würde. Die Ursachenbeschreibung wäre wohl eine alte Lagerschmierung des Lagers was unter dem Subteller für den Plattenteller liegen sollte.

Hier sollte mittels einer Auffrischung der Schmierung mit vorhergegangener Reinigung des Lagers Abhilfe schaffen. Also wurde per Mail ein Fachmann vor Ort kontaktiert und ich konnte mit der Blechkutsche da mal vorstellig werden.

Ich wurde nach einer freundlichen Begrüßung einem Fachmann zugewiesen der dann die Hand an das Gerät legte. Und dies im wörtlichen Sinne.

Den Plattenteller nahm er runter und mit seinem Fingerspitzen tastete er den da drunter liegenden Subteller, also jenes Teil wo der Antriebsriemen drum läuft und die Scheibe in Bewegung zu setzten in der Hochachse ab. Ich hab das jetzt nicht selbst gemacht aber gesehen und er meinte, da sein zu viel Spiel im Lager was dann zu einem weiteren Resümee führte.

Grundprinzipiell könnte man das natürlich ersetzten. Die Frage sei nur, ob man für so ein altes Gerät noch ein passendes Lager finden würde, aber vor allem würde der Aufwand den damaligen Neupreis (der wohl unter audiophilen Liebhabern angenommen wird) überschreiten.

Nachdem mir dann eine stille Ecke zugewiesen wurde wo ich mich erstmal eine Stunde ausheulen konnte, wie schön das man für sowas Verständis hat und auch gleich passend eingerichtet ist… *grins*

Nein, erstmal sacken lassen und dann mal die rein esoterische Frage nach der Lage bei Ersatzgeräten in Form von Neuware gestellt.
… was natürlich einen Art Reflexhandlung war, worauf hin man ein wieg tiefer in die heiligen Hallen des Musikwahnsinn ging. Eine lange Wand mit verschiedensten Schallplattengeräten standen nun vor uns und er griff ein Einstigesgerät wohl aus dem Hause Pro-Ject was für 600 Euro.

Nachdem dann die Reflexfrage geklärt war, warum ich jenen auch immer gestellt hatte, Reflex halt, zog ich mich dankend und verabschiedend zurück. Das nächste Ziel würde deutlich erfolgreicher sein, denn es war ja schon bekannt. Der Baumarkt in dem man die Tage schon zweimal war lag quasi um die Ecke und so gab es eine weitere Mütze.

Jetzt hab ich eine für den Job, eine für den Burggarten und den Sport draußen und die neue ist dann für Gut, wie man ja so sagt. Fertig war die Kiste. Ach ja, Maisenknödel für die Vöglein gab es auch noch.

Meine wenn auch bescheidenen Ergebnisse bezüglich des Dual Plattendrehers wurde an entsprechende Plattformen verteilt und bei einer guten Tasse Caffee, selbstredend nach der Rad- aber auch Kraftfahrzeugpflege sacken gelassen.

Soweit so gut, der Tag war somit in seinen Formalitäten beendet, womit ich dann den Newsticker durchreichen kann.

Der Caffee und die anschließende Portion Chinanudeln wurde natürlich wie das bei mir so üblich ist nicht einfach so zubereitet, sondern auf einer Esbit Topf-Geschichte <klick> zubereitet.

Nach dem Caffee und der Stärkung ging es dann ins Kino. Die holde Burgdame schlug Avatar den zweiten Teil vor. Den ersten Teil hatten wir damals schon gesehen und ich fand das recht gut gemacht und für eine frühabendliche Unterhaltung sehr angenehm.

Leider lief der Film hier ausschließlich im Großkinobetrieb, welche ich ja so schon nicht sonderlich mag. Sind mir in der Regel zu riesig und zu unpersönlich. Erschwerend kommt hinzu, daß die Gastrokonzepte irgendwie, nun sagen wir, merkwürdig sind.

Wenn man ins Kino geht, dann nimmt man Popcorn und ein Softgetränk. So jedenfalls meine  Ansicht. Nachos gehen zwar auch, da würde ich aber lieber die Käsesoße mit ein paar Nachos nehmen. Ich mag diese Käsesoße. Ist hier jetzt aber egal, es ging ja um das Konzept.

Natürlich bekommt man auch eine kleine Popcorn und ein Softgetränk. Das dann aber zu einem Gegenwert, bei dem man überlegt, ob das irgendwie vergoldet ist. Die aber dargereichten Menüs sind in der jeweiligen Kombination Getränk oder Naschfutter stets günstiger. Kleiner Schönheitsfehler dabei, die Größe.

Wir hatten uns dann nach langem hin und her zu einem Menü mit Softgeränk und Popcorn entschieden. Die Gebindegröße der gewählten Sprite lag bei 1,5 Liter, dazu dann einen gefühlten 10 Liter (die wahre Größe ist mir entfallen, es war aber mit Sicherheit nicht die Maximal zu bekommende Menge) Eimer Popcorn.

Gut auch egal, kann man ja zur Not stehen lassen. Wobei…, Popcorn schmeckt ja schon verdammt gut. Der Film startete in 3D am späten Nachmittag, die Sitze waren gut brauchbar, was bei dreieinhalb Stunden Filmlänge ohne Pause mal gut so war.

Der Film selbst brauchte zwar im ersten Viertel bis er seinen Handlungsfaden mal nicht ganz so transparent gefunden hatte.
Ich hatte das Gefühl, mit jedem Satz, mit jedem Schnitt und Akt, war klar was als nächstes kommt. Das gefiel mir dann in so fern, das der Film einfach ohne wirklich großen Spannungsbogen so runter lief. Schade fand ich das, aber zum Glück…

…bekam der Film dann doch noch jenen Drive wo man sagen konnte, schön erzählt und somit gut gemacht. Vielleicht lag oder liegt es auch nur daran, daß man eine Weile braucht bis man drin ist.

Irgendwann war es dann zu Ende und man konnte, nach dem Zuckerschock entspannt zur Burg kutschieren. Die Popcorn wurden übrigens komplett geleert, im Gegensatz zur Sprite. Das war schon ein mächtige Humpen.

Irgendwann war dann doch Nachtruhe angesagt und wir kommen dann zum Folgetag, dem…

Sonntag: …den ich wie üblich mit dem Espresso-Frühstück startete. Nach der mehr als opulenten Kalorienzufuhr vom Vortag hatte ich aber auch sonst keinen Hunger mehr und machte mich dann relativ zeitnah raus auf die Burgterrasse.
Noch standen ein paar Wolken an, aber es war trocken. Also mal fix die Zeit nutzen. Der sportliche Teil für Rücken & Rumpf standen an und bei dem Wetter lief das auch gut. Überhaupt bilde ich mir ein, ein paar mehr Fortschritte zu merken, als kurz nach der Trainingsumstellung. Nicht zum Nachteil.

Als dann so langsam der Rest der Family aus den Federn kroch ging es auf einen Saunatag ins nahe Dorf. Kurz vor der Abfahrt entdeckte ich noch ein nahende Baustelle am Durchgangsschuppen.

Ich kann mich noch daran erinner, im letzten Jahr hatte ich da schon ma´ großzügig was von diesen schwarzen länglichen Etwas weg gemacht. Inzwischen ist da aber entweder wieder was zu gekommen, oder ich hab’s nicht weg bekommen.

Das Aluwellblech vom Dach konnte ich da nur teilweise durch ein Reststück verlängern. Ich werde da also nochmals ran müssen, gründlich bereinigen und dann im Idealfall das innen liegende aufrechte Aluwellblech von außen vor machen. Das auch der Dachüberstand dann verlängert wird, sollte klar sein.

Gut, dann doch Abfahrt zur Sauna. Irgendwie war das aber ungünstig gewählt. Denn gefühlt waren dort Heerscharen an Familien mit Kids unterwegs.
So einen Trubel hatte ich da noch nicht gesehen. Wir konnten uns da aber irgendwie durchmogeln, auch wenn es in der Sauna selbst manchmal doch enger zuging. Tat auf jeden Fall gut.

Danach war der Tag dann aber irgendwie zu Ende. Zu Hause wurde in großer Runde der Family aufgetischt, die Magengrube reichlich mit Futter gefüllt sackte dann auch der Blutzucker ein stückweit mehr ab, als sonst üblich. Eine Kurzaugenpflege auf dem Sofa verschaffte aber den nötigen Energieschub um den Rest des Tages zu meistern.

Und so hocke ich jetzt hier und tippe die restlichen Zeilen fertig. Die nächste Woche wird kommen. Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Titellos dem Wochenende entgegen I/ 56.686km/ 13.01.2023

Januar 14, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bilder: der Rest der Woche stand an und beginnt, wie es so üblich ist, mit dem…

Mittwoch: jener startet mit dem üblichen Heißgetränk, aber damit fingen die Probleme auch schon an.

Die neulich erwähnte Sorte ist wohl in der Dosierung so empfindlich, daß es ein weiteres Mal sehr milde, zu mild, über den Gaumen lief. *rümpf die Nase*

Also ganz ehrlich, wenn man’s am Herzen hat, dann mag das ja nett sein. Ich brauche da aber leider ein wenig mehr Dröhnung.
Ich hatte dem Naturkind ja eine Chance gegeben, aber nach dem erneuten Latschenkiefer-Getränk hab ich ihn entsorgt.

Rausgeschmissen Geld, wenn man einen kräftigen, vollmundigen und aromatischen Espresso will, erwartet oder braucht.

Um so heiterer war die folgenden Radanfahrt. Der Wind hielt sich dieses mal ein wenig zurück, dafür gab es Regen durchgängig.

(Januar Album <klick>)

Unter anderem bin ich den Seitenweg gefahren wo es dann recht gut an der von mir so genannten Hundehalde Westenhellweg Rünthe vorbei geht. Interessant ist das Schild am Eingang. Ich bin mir ziemlich sicher, daß es (k)eine(n) kausalen Zusammenhang zwischen Hund besitzen und der Fähigkeit des Lesens bzw. der Verarbeitung zwischen dem Gelesen und dem Begreifen gibt.
Wie oft kommen mir die kleinen Lieben entgegen gelaufen (wo ich jetzt fast stehen bleiben muß)?

Die eine oder andere wenn auch kurze Schleife wurde gemacht, auch mal einen andere Perspektive zu einer fast täglich passieren Kreuzung genommen…

Punkte für den Winterpokal generieren, um dann aber doch gut an zu kommen. Frisch machen und umziehen, dann Schnittchen schmieren und ein Joghurt mit Diversitäten zu futtern.
Da am Job wieder nix für mich anfiel, wiederholte ich die Runde vom Vortag nochmals. Sicher ist sicher.

Ab dem späten Mittag zieht tatsächlich die Sonne ins Land und ein wenig wärmer wird es auch.

Kann man nix machen, schiiit Wedder. Die Regenbuxe verschwindet im Gepäck, die normale Radhose kommt zum Zuge.

Am Südufer entlang wird ab dem üblichen Ausstieg verlängert, um dann mit einem Schwenk quer rüber nach Süden in die Richtung der Halde Humbert zu rollen.
Da war ich ja schon lange nicht mehr oben, hatte zwar in den letzten Tagen öfters die Idee dazu, aber ebenso öfters wurd‘ s dann doch eine andere Strecke. Man(n) kann ja nicht alles haben.

Mit der deutlich fortschreitenden Dämmerung kurbelte ich Humbert hoch und brauchte oben schon eine gute Portion Licht, um alles in Augenschein zu nehmen.

Stand der Dinge ist, es ist alles immer noch so wie seit je her. Damit also keine Veränderung, der Frühling möge kommen. Noch ein wenig den Rundblick genossen, dann aber doch auf die finale Anfahrt zur Burg.

Donnerstag: was ein Ritt!

Das es draußen Dauerregen hatte war ja nicht nur angesagt, sondern auch deutlich zu hören. Mit der Regenhose an ging es raus zur Fitness-Garage um das CAADX zu beladen und dann vor die Burg zu schieben. Abfahrt.

Ich entschied mich für die Zufahrt zum Channel hoch über den Safeway. Halt so wenig wie möglich Kontakt zum motorisierten Verkehr.
Da muß man zwar nach kaum zwei Kilometern eine Brücke hoch, hat dann aber den Vorteil, daß man warm ist.

Die Schussfahrt runter von der Kanalbrücke gegen den Wind war ja noch nett, doch dann kam der Wind von vorne.
Aber die Strecke die ich im Kopf hatte, bot zumindest teilweise besseren Windschutz.

Lippeauen samt der kurzen Schleife bis kurz vor Werne wurden dann gewählt, was auch gut klappte.

Ab da wie schon am Vortag die Strecke an der Hundehalde Westenhellweg Rünthe vorbei, wo es dann aber doch einen kleinen Abstecher zum Lieblingsaussichtsturm gab.

Viel zu sehen gab es da zwar nicht, klar bei dem Regen und der Dunkelheit, aber ich konnte checken in wie weit dieser Turm Regenschutz bot.

Und da kann ich sagen, trotz des sehr starken, ach was sage ich, sturmartigen Windes im Untergeschoss war’s trocken und auch im Dachgeschoss kam Regen nur an der Wetterseite wenige Zentimeter rein. Gut zu wissen. *Augenzwinkern*

Ab da wurd‘ s dann aber doch noch hier und dort mühselig.

In den offenen Abschnitten der Rennbahn greift der Wind einem ganz gut ins Fahrgeschäft.
Der Blick auf den Tacho verrät, mit viel Mühe steht die Nadel auf etwas mehr als 16km/h.

Aber bald hat man es, Prinzip Hoffnung. Ich komme an und die üblichen Handgriffe werden abgehandelt. Zur ersten Stärkung gibt’s Haferflocken, Banane zerkleinert, eine Hand voll Nüssen, Cranberry und das alles mit Quark gemischt. Hält aber nicht lange vor, ich bekomme Hunger. Blöde Sache mit diesen angeblichen Sattmachern.

Der Arbeitstag rinnt dahin. Ein paar Dinge sind zu tun. Die Kette bekommt mal wieder eine Ölung und ein paar aller erste Handgriffe für die Freitagsrückfahrt werden schon im Kopf durchgegangen. Ziele braucht der Mann.

Zwei kleinere Wasserflaschen und ein wenig was zum futtern.

Freitagmorgen: ganz überraschend regnet es nicht und ich bilde mir auch ein, der Sturm von vorne hat sich gelegt. Trotzdem komme ich nicht deutlich schneller am Job an. Egal.

Bis zum Mittag kommt sogar mal wieder echtes Tageslicht in Form von Sonne auf den Plan. Zum Glück hält das nicht lange vor, denn gegen eins startet ein sehr feiner Nieselregen.

Crasy Fahrten: es ist halt wie es ist, der Glaube daran das mich Wetter von einer verlängerten Heimfahrt abhält schwindet schnell dahin.

Im Kopf geplant, wenn auch fester Bestandteil des Strecken-Porfolio. Und dort sollte es dann eben die Seseke Radroute – Unna alter Bahndamm – Illingen – Welver – Dinger – Vellinghausen sein. Sind ja nur grob 70km, die in irgendwas mit drei-vier Stunden runter gerissen sein sollten.

Also ma‘ wacker nach der Schicht los, der Wind aus der besseren Richtung sollte Entspannung genug bringen. Nur auf den letzten Kilometern am Channel, wird man ihn wieder zu schätzen wissen…

 

 

…den Rückenwind. Abfahrt.

 

 

 

Den Bericht dazu werd ich aber nachreichen. Ich kann aber schon sagen, es war bestens und wie man ja sieht, ich bin angekommen.

Damit erstmal einen schönen Tag und bleibt mir bitte gut gesund!  😉

 

Undramatische Woche/ 56.500km/ 10.01.2023

Januar 11, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bilder: der Folgewoche startet noch am Sonntagabend, ich bekomme eine Order was am nächsten Tag anliegt. Gut so, habe ich so zumindest keine Langeweile.

Womit dann das Thema Undramartisch auch schon wieder verflogen ist. Wobei dramatisch wäre jetzt auch zu viel gesagt. Da ich ja grundsätzlich alle Jobrunden kann, ist das für mich kein Ding. Interessant wird’s nur, wenn ein wenig mehr Personal-Tetris gespielt werden muß.

Leider komme ich nicht ganz so wie gewohnt in den Schlaf, der Espresso oder die Eindrücke der WürfHel Tour wirken nach.

Montag: und so ordnen die Schlücke des Espresso langsam die Gehirnzellen, weiteres wird die Bewegung auf dem Rad bringen. Hoffe ich.

08:55Uhr: die Jobanfahrt war mit max 4c° frisch und auch leicht feucht. Niederschlag hatte ich nicht, der kam erst mit dem Start der Jobrunde, aber Luftfeuchtigkeit lässt ja niedrige Temperaturen immer ein wenig mehr kalt erscheinen. Aber ich war gut gekleidet, von daher kein Ding.

11:17Uhr: die Jobrunde läuft, das Thermometer hat sich bei 7c° eingependelt, nur zieht zusätzliche Regen übers Land. Die Gemütlichkeit kennt keine Grenzen. *grins*

Da ich ein kleines Zeitfenster habe war eigentlich die Idee, jenes mit einem guten und gegen einen Barbetrag eingeholten Espresso zu füllen.
Doch leider hat die Eisbude geschlossen. Ob nun noch Winterurlaub ist oder nur Montags geschlossen, kann ich aus der Ferne nicht erspähen. Da es aber schauert geh ich da jetzt auch nicht hin.

Ist ja kein Weltersuntergang. Oder eventuell…

Musikmaschine: ich weiß jetzt nicht ob ich von einer gewissen Problematik bei meinem Dual CS-503 2 Plattenspieler geschrieben habe.

Aber ich hatte gestern doch tatsächlich das hier im Dorf ansässige Auditorium per Kontaktformular angeschrieben.
Ich erhielt heute eine positive Resonanz inklusive einer Ansage zu den voraussichtlichen Kosten (die sich gefühlt im überschaubaren Rahmen halten).

So kann also dem aufschwingenden Plattenteller <klick Kurzfilm> zu Leibe gerückt werden. Weiter im Tagestext.

Der Tag verging und ich kam gut zeitig vom Hof. Doch vor der Abfahrt noch schnell Kettendeo aus dem Spind gezogen und der arg mitgenommenen Kette zukommen lassen. Kurz vor Zieleinlauf noch zwei Runden am Bodendenkmal der Bummannsburg gedreht. Ich war zu schnell und der Winterpokal mußte noch mit ein paar Extraminuten zu einer Stunde Fahrzeit voll gemacht werden.

Nach der Ankunft auf der Burg mal mit dem Wasserschlauch um´s CAADX.

Die Rücken-Trainings-Einheit wurde anschließend in der Fitness-Garage gemacht. Draußen hatte es was ungemütliches und schon bei der schnellen Radpflege kam irgendwie Schneeregen. Ist halt kalt geworden.

Dienstag: seltsame Nacht war das. Erst wie üblich in die Federn gekrochen, kurz weg genickt und dann halbwach gewesen.
Und so war auch der Morgen danach. Draußen war es durchwachsen. In der Spitze 3c° (wird’s etwa wieder Winter?) dafür hier und da die Brise von vorne. Man gibt alles.

Abends: am Job entgegen meinen Vermutungen zumindest für mich ruhig. Ich hocke mich abermals auf die Tour einer Kollegin (dieses Mal aber eine andere Kollegin) um ihre Jobrunde auf zu frischen. Ist das einzig sinnvolle.
Mehrer Kunden sind umgezogen oder gar nicht mehr vorhanden, also wird diese Runde anders abgewickelt.

Zum Feierabend hin gab es erneut eine Rückfahrt am Südufer samt Kurzausflug zum Beversee…

…und dann noch ein paar Runden durch den gestrigen kleinen Wald gedreht. Hier ein Bild von der Zufahrt, welche mit Westblick ist und man so einem Sonnenuntergang zuschauen kann, während man da hereiert.

Nach den netten wenn auch sinnbefreiten (es ging ja nur im Kreis) Runden in dem Wald, ging es zur Burg. Dort die üblichen Handgriffe und ein netter Karton der auf mich wartete.

Und zwar eine Mario Mizudashi cold brew Kanne für die Zubereitung von 600ml cold-brew Caffee. Das wird dann aber eine eigene Story, ich will ja nicht gleich alles raushauen.

Und so geht’s dann in den Rest der Woche. Möge er so entspannt aber vor allem undramatisch bleiben, wie bisher. Für Euch aber erst mal einen schönen Tag und bleibt mir bitte alle gut gesund!  😉

 

Gut für die Natur/ 56.338km/ 06.01.2023

Januar 7, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ car-to-go/ Bilder: der Folgetag und auch die Mitte der Woche startet ja bekanntlich mit dem…

Mittwoch: ich will ja nicht meckern, aber draußen hört es sich nach Regenhose an. Trotz Regenhose hielt sich der Niederschlag gut in Grenzen.

Klar, ist wie mit dem Schirm, den man nicht mit hat. Liegt er zu Hause, fängt es an zu regnen. *grins*
Ansonsten halt zu dem für die Natur gut tuenden Regen noch Wind von vorne. Man nimmt es wie es kommt. *uff*

Am Job für mich heute ruhig, also schwing ich mich mit auf eine Jobrunde bei einer Kollegin mit auf die Karre. Auffrischung.

Danach war dann für heute gut frühes abstempeln angesagt, womit ich mich dann selbstredend auf´s CAADX schwang und eine entspanntere Heimfahrt einläutete. Doch bevor es los ging wurde eine Prise Kettendeo aufgetragen. Bei dem feuchten Wetter…

Im Kopf ein paar Pläne woher, doch wie ich so daher rolle und das Wetter immer wieder mal seine Pforte öffnete, wurde nur der erste und damit auch kürzeste Fahrplan umgesetzt.

(Januar Album <klick>)

Im Hinterkopf hatte ich ja auch noch die sportliche Ertüchtigung für den Rücken. Und wenn man dann doch deutlich länger strampelt, also so wie im Kopf schwebend zwischen 50 bis ü. 70km Heimfahrt, dann würde das zu spät. War aber auch so nett.

So konnte ich aber dann auch noch ein, zwei Handgriffe erledigen. Unter anderem habe ich meine kleine wasserdichte orange Schraubbox für Pflaster mal aufgefüllt.

Die steckt ja in meinem Topeak Midloader. Außerdem hab ich noch ein paar mehr Bilder zu einer anderen Story gemacht. Die kommt dann auch demnächst (Freitag). Und so klang der Tag aus. Duschen, futtern und noch ein wenig Musik hören und chillen. Natürlich auch Textzeilen tippen. Man(n) kann ja nicht ohne. *lach*

Donnerstag: heute ist mal leider wieder car-to-go day, aber auch nur, weil ich am Nachmittag einen Termin beim Knochendoc habe. Routineuntersuchung was ja im Grunde nix anderes als ein abfragen der Tatsachen ist. Also wie fühlt man sich, wie kommt man klar. Na gut, macht man dann mit.

Lustig war das aber schon gestern Abend. Ebenfalls routinemäßig hatte ich die Radklamotten für den Folgetag bereit gelegt. Erst als ich aus der Dusche kam wurde mir klar, brauch ich ja gar nicht.

Espresso Sorten: Lichtblick des Tages, ab morgen kommt eine neuer Espresso zum Zuge.

Hatte ich bei einem Einkauf entdeckt und dann genommen, weil meine Haus-Espresso nicht zu haben war. Bin mal gespannt…

…auf Freitagmorgen.

07:56Uhr: bin in der Firma angekommen, habe alle Drucke gemacht, für mehrere Jobrunde die Briefe vorsortiert, ein Lachsbrötchen gefuttert und bin nun beim Espresso special (kalte Milch und ein kleiner Espresso).
Langeweile kommt auf, also hab ich eine weitere Auffrischung einer Jobrunde angemeldet. Vorläufiges Resümee, mit dem Auto zum Job ist doof.

Fatal, fatal

Donnerstags ist in Herdecke Markt und da ich bei einer Kollegin mit auf der Jobrunde saß, zum auffrischen, schlug ich die Hand an die Stirn.

Den Reibekuchenstand hab auch ja hier schon wie oft erwähnt? Ist so‘ n Ding, wo man quasi nicht dran vorbei gehen kann. Also kurz den Zeitrahmen gecheckt und dann mal wacker vor.

Zwei Stück mit Apfelmus durften es sein. Schön knusprig, nicht vor Fett triefend, eine solide Dicke aber eben auch nicht zu dick. Kurz um, perfekt!

Wohl gemundet verging auch der Rest von Tag manierlich, nur das mit dem ohne Radfahren, daß war natürlich nicht so nett. Aber nun gut.

Freitagmorgen: und wieder am Ende einer Woche angekommen, noch ist es früh aber Land in Sicht.
Am Job gibt’s für heute eine Runde für mich zu fahren und dies sogar geplant. Jene sollte am frühen Nachmittag ihr Ende finden, passt also für den weiteren Tagesverlauf.

Geplant ist eine weitere Trainingseinheit, am liebsten auf der Burgterrasse. Mal sehen was das Wetter dazu meint?

08:20Uhr: man steht am Startort der Jobrunde, heute ist Marktag hier und wie das mal leider *hüstel* so ist, ein gut bekannter Fischstand ist – eigentlich – hier.
Ansonsten war die Jobanfahrt eher wärmer und mild-windig. Der Tag sollte also geschmeidig daher rollen.

08:37Uhr: ja nix war, der Marktplatz spärlich mit den sonst üblichen Marktwagen bestückt, ahnte ich schon beim Gang zum ahne Böses.

Man kann die Ecke von wo aus ich komme nicht sofort einsehen. Tja und dann sehe ich – nix. Kein Fischwagen da, gleich kein Backfischbrötchen. Schade aber auch. Und ich hatte extra mein Sitzkissen mitgenommen.

Hab mich dann auf der Rückrunde zur Motorfirmenkutsche zu einem 1,60€ Espresso durchgerungen.

Der kleine Caffee-Wagen ist mir schon öfter aufgefallen, aber probiert hatte ich dort bisher noch nie.

Sie bekommen die Caffeeware von einem Röster aus Bochum genannt RöstArt. Hier war der Espresso sehr kräftig und mit zwei kleinen Zuckertüten durchaus von einer Güte.

Und schon hat es wieder KLICK gemacht. Hab auf der Homepage von RöstArt gestöbert und eine Mario Mizudashi Cold brew Kanne bestellt.

Cold-brew Coffee wollte ich schon immer mal wo probieren, was aber auf Grund der langen Vorbereitungszeit kaum möglich ist. Nett ist, die Seite gibt auch direkt eine Zubereitung mit an die Hand.

„Wir empfehlen 70 g. sehr grob gemahlenen Kaffee auf 600 ml Wasser. Das ganze sollte dann ca. 8-12 Stunden bei Raumtemperatur oder auch im Kühlschrank ziehen. Wenn der Kaffee eventuell dann zu stark ist, dann kann man ihn mit kaltem Wasser oder Milch verdünnen. Am besten mit ein paar Eiswürfeln trinken.“

Zum Thema Futter werd ich mich dann wohl oder übel im nächsten Stadtteil versorgen müssen.
Denn mein Vorrat am französischen Landbrot war heute auch nur noch für eine von den sonst üblichen zwei Schnittchen vorhanden. Ich hab Probleme, ich sag‘ s euch! *grins*

Am Abend: der Tag ist gelaufen und es war relativ unspektakulär. Heimfahrt am Südufer, der Wind schob von hinten, gemächliches Dahingleiten bringt Lächeln ins Gesicht. Mit der Ankunft wird dem Fahrgrät abermals eine gründlichere Pflege zu Teil.

Danach wird die Matte auf der Burgterrasse ausgerollt und die Fitness wieder ins Lot gebracht. Wetter passte und nun ist Freitagabend.

Chips & Radler lassen den Abend ein wenig mehr zum Standard ins Wochenende werden. Aber keine Angst. Die Chips sind Protein-Chips (vegan und mit wenig Fett) und das Radler ist komplett ohne Umdrehung. So wie ich es halt mag.
Die Chips hab ich als Probierpackung von meiner ältesten Tochter bekommen. Sie macht da deutlich mehr mit diesen Nahrungsmitteln.

Ja und das war’s dann auch gleich mal wieder. Ich wünsche Euch ein nettes Wochenende und bleibt bitte schön gesund!  😉

05:09Uhr/ 02.01.2023

Januar 2, 2023

Bikealltag/ Volotec/ Sport/ Morgengruß: nachdem die lange Nacht des Jahreswechsel um irgendwo nach 09:00Uhr gelaufen war ging es zu den Üblichkeiten über. Sprich Espresso doppio hinter die Kauleiste gekippt und so langsam in den frischen Tag und in das frische Jahr gestartet.

Was will man auch anders machen, große Erwartungen hatte ich da nicht. Und um ehrlich zu sein, wer braucht schon Großes? Kann doch ein angenehmer Alltag auch nett sein.

Und so habe ich den ersten Tag im neuen Jahr relativ gewöhnlich verstreichen lassen. Espresso-Frühstück, etwas im Internet stöbern, noch ein paar Kontakte abklappern um dann final draußen zu landen.
Dort wurde abermals Laub gründlicher auf de Seite geschafft dann aber doch mal dem Volotec eine Kettenpflege gegönnt.

Ich nutzte das Rad ja nur noch sehr selten, was ich zwar schade finde, aber da ich bisher noch keinen Weg gefunden habe, den ausgelutschten Hinterbau wo fixieren zu lassen, sind lange Strecken damit eher die Ausnahme.

Aber die Kette hatte wohl auch bei den wenigen Fahrten ein wenig mehr Nässe abbekommen und so war die Prise Kettendeo gut gegen den zarten Oberflächenrost.

Ja und als ich diese beiden Teile beendet hatte, konnte ich mich in Ruhe dem Training widmen. Jetzt war ich schon fast geneigt zu sagen, bei bestem Wetter. Aber zumindest war es warm und es hat nicht geregnet. Und ich fand es trotzdem schön. Ich brauche ja aber auch keine 30c° und strahlende Sonne. Draußen ist immer schön.

Als ich damit fertig war, hab ich mir ein kleines Mittagessen draußen zubereitet. Das hatte zwar auch wieder einen Hintergrund, wäre dann aber eigene Story (die ich bisher noch nicht getippt habe und somit nachgeschoben wird).

Newsticker: und damit die Leserschaft auch erfährt was ich so bis zum Jahreswechsel, also den Tag über getrieben habe, gibt’s dazu einen separaten Text samt Bildmaterial an geeigneter Stelle <klick>.

Ansonsten, Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Fast heiter weiter/ 56.161km/ 30.12.2022

Januar 1, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bilder: irgendwie ist es vom Wetter her ja wieder etwas frischer geworden. Aber ich lass noch die Kategorie Winterfahrten außen vor und warte mal ab wie sich das entwickelt.

Dienstag: nachdem die Geschichte mit den Tausend gelaufen war, ging es natürlich weiter.

Der Tag gestaltet sich relativ entspannt. Das Verkehrsaufkommen war überschaubar, nur eine kleine Verzögerung beim großen Dorfwechsel via einer Bundesautobahn.
Die hätte ich gerne die sonst übliche Stand-Wartezeit für eine Waldrunde genutzt. So war das aber zu kurz und lohnte sich nicht. Schade.

Und so ging es dann auch ma´ nicht ganz so spät in das Schichtende. Zudem war das Wetter schön, wenn auch dunkel. Ja und wenn man sich fast nix mehr wünschen kann, dann pustet einem noch recht seicht der Wind in den Rücken. Ich sag nur Südufer und dann mal einen Abstecher am Beversee vorbei. Dort an der Plattform pausiert…

…um dann doch alsbald die heimische Burgpforte zu erreichen. Da eigentlich auch die restlichen Arbeitstagen später beginnen werden, stünde am morgigen Tag ein sportlicher Teil an. Mal sehen, wie das mein Körper so verkraftet? Ist ja nicht gerade der Rhythmus der da sonst so läuft.

Mittwoch: …uneigentlich wie das eben so ist, hocke ich erneut in der Frühe (05:22Uhr) am Küchenstammplatz eben mit dem Espresso-Frühstück.
Tauchte doch gestern auf dem Display meine Motorola G30 die Rufnummer des Häuptling auf, es gibt ein wenig Personal-Tetris. Sprich ich habe heute nicht nur eine erst mittags startende Jobrunde, sondern wickel vorab noch eine weitere Jobrunde im Lipperland ab. Noch einen Keks und dann mal langsam in die Klamotten kommen.

Mit der Ansage war dann auch irgendwie die Sache mit dem fast heiter vorbei. Aber da machte nix, ist halt so.

Rein akustisch sollte es draußen ein wenig windig sein, dafür aber wieder wärmer als gestern. Habe ich Lust gegen den Wind zu fahren? Was hilft´s darüber nach zu denken.

15:57Uhr: innerlich frage ich mich, was ist mit den Thermometern los?

Warm aber zumindest wärmer sollte es sein. Ist es aber nicht. In der Früh standen gerade mal zwei Grad mehr auf dem Bryton Tacho und dabei dann von wärmer zu sprechen, hat schon was.

Viel interessanter war aber die Fahrt gegen den Wind. Man munkelt, daß wenn es noch langsamer vorwärts gegangen wäre, ich rückwärts schneller gefahren wäre.

Man, was war das für ein Geacker! *grins* Aber wie sagt man so schön in Radkreisen? Gegenwind formt den Charakter.

Donnerstag 07:41Uhrunglaublich aber der Gegenwind gibt wieder alles auf der Jobanfahrt. Aber es regnet nicht. An sich läuft der Tag gut, ich komme gut „weg“ und auch am frühen Abend schiebt der Morgensturm nun von hinten mächtig an. Um einen kurzen Stop am Preußenhafen komme ich aber doch nicht drum herum…

…mein „Lieblingsschiff“ die Rhapsodie liegt wieder dort. Dieses mal zeitgemäß geschmückt. Kitsch kann auch nett sein.

Gut, nach der schnelle Ankunft auf der Burg streifte ich direkt in der Fitness-Garage ein paar Radkleidungsstücke ab und schlüpfte in Trainingskleidung. Das Training für den Rücken wurde durchgezogen, man fühlt sich gut. Aber der Preis ist hoch, ich stehe erst um 19:00Uhr unter der Dusche. Morgen noch…

…und dann Arschlecken!!!

Freitag: die Kernhoffnung liegt zunächst mal auf etwas weniger Gegenwind. Punkt zwei für den Tag wäre, gute Durchkommen um alle Stationen ab zu spulen. Vorzugsweise nach Halbdrei.

14:11Uhr: und ja, tatsächlich zeigte sich in den frühen Morgenstunden der Gott des allgegenwärtigen Windes milde gestimmt. War schon ein wenig ungewohnt sich nicht die Seele aus dem Leib zu kurbeln. *lach*

Der Arbeitstag verläuft bis zu diesem Zeitpunkt recht manierlich. Ein großer Spaziergang im Stadtwald fällt für mich ab.
Innerlich grübelt mein Kopf. Doch eine seicht verlängerte Radheimfahrt? Nur so für schön.

Und dann sind da noch die nächsten beiden Tage. Eigentlich sollte ich morgen (Samstag) eine Trainingseinheit machen.
Uneigentlich zieht es mich aber irgendwie raus (nicht das ich das Training nicht draußen machen würde). Irgendwas mit entspannt und Hängematte im fußläufig nahen Wald.

Hätte dann den Vorteil, daß ich tagsüber abspannen kann, also mental, praktisch aber auch mal weiter gucken könnte, wie sich das neue Mega-Tarp noch abspannen ließe?

Mit dem Rumdösen in der Hängematte wäre ich dann auch gewappnet genug, um die lange Nacht des Jahreswechsel nicht mit einer Überdosis Koffein erleben zu müssen. Ich kann da nix machen, irgendwann werd ich ja einfach müde und dann wird’s halt zäh für mich.

Auf der anderen Seite könnte ich mir aber auch eine Übernachtung im nahen Wald vorstellen. Nur bei dem Plan wird‘ s einfach heute zu spät. Und dann im Dunkeln das neue Tarp aufspannen… . Wohl eher nicht.

Genug gedacht, gleich geht’s in die letzte Runde.

Am Abend: wie sagt man doch so schön, ich hab es tatsächlich geschafft! Lange Heimfahrt Gabis nicht, dafür nur einen kleinen Kontrollgang am Lieblingsaussichtsturm. Aber das hab ich ja bereits getippt.

Und so war dann halt die letzte Arbeitswoche im Jahr. Es kann nur besser werden.

Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Verrückt, Zeitfenster & spotting/ 29.12.2022

Dezember 30, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Outdoor/ Bilder: auch wenn nicht wirklich viel passiert, irgendwas kann man immer schreiben.

es ist mal wieder soweit. Wenn man(n) hinterher drüber nachdenkt, kommt es einen so vor als sei man ein wenig mehr crasy.

Spotting auf der Jobrunde.

Nice place to be, oder auch mit Hängematte nicht die übelste Wahl.

Verrückt

Und dann fährt man weiter und gönnt sich ein Koffeingetränk, so wie in alten Zeiten, ausnahmsweise mal in einem Wegwerfding.

Aber halt, wegwerfen?! 250ml sind eigentlich ein gutes Volumen für Spiritustransport. Ob das Behältnis dicht ist? Man wird sehen?
Ist schon verrückt. Da kann man nicht mal ganz alltägliche Dinge machen, ohne dabei an so Sachen wie Radfahren oder an das Draußensein zu denken.

Am frühen Nachmittag

Dank eines großzügigen Zeitfensters konnte ich die Stand-Wartezeit mal wieder für einen Spaziergang nutzen.
Da ich ja genug Zeit hatte, schwang ich meinen Hintern auch mal in den anderen Teil des kleinen nahen Waldgürtel. Auch da, wie schon der bekannte Teil, hat mir sehr zugesagt.

An der einen oder anderen Stelle hört man auch fast nix von der großen Zubringerstraße.
Vielleicht lag es aber auch nur an dem guten Sturm der hier über‘ s Land zieht?

Auch wenn Spaziervolk das Gebiet gut in Anspruch nimmt, kommt doch der Reiz auf es sich mal standesgemäß bequem zu machen.

Euch dann noch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉